27. 6 - 2.7., Vreugde/Etoscha/Progress/Heimflug
Am letzten Abend in Khowarib hatten wir noch einmal exklusiven Service.
Am nächsten Morgen geht es über den Grootbergpass über Kamanjab in Richtung Etoscha.
Das Ziel für drei Nächte ist die Gästefarm Vreugde. Bei Elsie und Dani geht es einem gut. Gutes Essen, nette Gespräche, gute Unterbringung, freundliche Mitarbeiter.
Elsie kann einem so viel erzählen. Unter anderem über ihren Ur-Großvater, der aus einer deutschen Industriellenfamilie stammt und Teil des Dorsland-Treks war. Dani vermittelt sein Wissen über Etoscha und gibt wertvolle Tips. Alle Mitarbeiter der Farm stammen aus der Region. Einer der Mitarbeiter erzählt uns, er stammt von der Ethnie ab, die aus Etoscha ausgesiedelt wurde als es zum Schutzgebiet erklärt wurde. Sie waren die „click-people, sleeping on the trees“.
Elsie und Dani haben sich bereits einmal auf ihr Haus in Swakop in den Ruhestand. zurückgezogen, wurden dann aber kurzfristig wieder aktiviert. Bald ist es jetzt aber soweit, dass sie sich endgültig zurückziehen und an ihre Tochter übergeben.
Auf der Farm gibt es auch ein kleines „Haustier“, das in einer Palme wohnt und völlig unbeeindruckt von Besuchern ist.
An zwei Tagen machen wir die Gegend um Okaukuejo unsicher, sehen viele Tiere, zwar ohne Katzen, sind aber trotzdem zufrieden. Es gab einen eindeutigen Elefanten-Schwerpunkt. Aber allein die Eindrücke unserer Safari waren für diesen Urlaub ausreichend. Etoscha rundet die Reise lediglich ab. Deshalb auch nur wenige Fotos.
Diese Situation sah für uns am Anfang spannend aus. Zwei Bullen im „Begegnungsverkehr“. Deutet die erkennbare Erektion auf Spannungspotential hin? Aber sie passierten sich ohne Zwischenfall.
Danach ging es weiter wie üblich.
Am nächsten Tag ging es zurück nach Windhoek. Autoabgabe problemlos. Das Budgetcar von ASCO hat einwandfrei funktioniert. An einem Wochentag ist Windhoek durchaus trubelig. Die CarPlay-Option des Autos hat uns geholfen.
Danmar Transfers hat uns zu unserer letzten Übernachtung vor dem Heimflug gebracht: die Progress Guestfarm, etwas nordöstlich vom Flughafen. Wir haben ein Zimmer mit Blick auf das beleuchtete Wasserloch (der Ast mit Knubbel). War aber nix los.
Die Utensilien am Tisch deuten übrigens auf etwas hin, das wir vielleicht auch noch zeigen 😉.
Das Zimmer ist hübsch, mit allen Komfort. Und einem Waffensafe. Für uns kein Problem. Wir gehen nicht davon aus, dass unser bevorzugtes Essen totgestreichelt wurde. Die Deko im Esszimmer war allerdings „old school“.
Der Heimflug von WDH nach ADD war nach unserem Eindruck von chinesischen Gästen dominiert. Angenehmerweise hatten wir unsere 3er Reihe für uns. Vor Addis Abeba musste das Flugzeug wegen eines Gewitters einige Ehrenrunden drehen.
Der Heimflug nach FRA dann wieder zu zweit in einer 3er Reihe. Ethiopian war für uns eine gute Wahl. Die verschiedenen Beiträge hier über Discovery haben uns schon etwas abgeschreckt.