jekabemu324 Beiträge · seit 201829. Mai 2025 · #81
Hallo Konni,
ich glaube es schonmal erwähnt zu haben, aber euer Sichtungsglück ist ja schon fast unanständig. 😄 Und gibs zu: Die Schleiereule in ihrer Höhle ist doch nur ein Pappaufsteller der durch Windzug immer leicht die Position ändert... 😛
DaxiangThemenstarter5'049 Beiträge · seit 201430. Mai 2025 · #83
Tag 16: 08.03.25 Urikaruus - Kieliekrankie Wilderness Camp Um 6:30 Uhr verlassen wir bei 22°C das Urikaruus Wilderness Camp und fahren zum 14. und 13. Bohrloch. Während an den Wasserlöchern nur ein paar Vögel sind, sehen wir unterwegs Giraffen,
Gnus,
Rotbauchwürger,
Springböcke, Schakale,
Oryx, Lannerfalken, Riesentrappen, Raubadler, Rotschulter-Glanzstare und Kronenkiebitze. Gegen 7:45 Uhr drehen wir am 13. Bohrloch um und machen uns auf den Weg nach Auchterlonie. Dabei entdecken wir u.a. Gnus Springböcke, Kronenkiebitze, Oryx, Riesentrappen, Gelbschnabeltoko, einen Raubadler beim Schlangen-Frühstück,
einen Schwarzbrust-Schlangenadler, Strauße, Siedelweber, Erdmännchen,
Erdhörnchen, Lannerfalken, Weißflügeltrappen und Schildis,
sowie die Schleiereule mit ihrem Jungen in der Höhle.
DaxiangThemenstarter5'049 Beiträge · seit 201431. Mai 2025 · #84
Tag 16: 08.03.25 Urikaruus - Kieliekrankie Wilderness Camp (Fortsetzung) Bei mittlerweile 28°C fahren wir gegen 9:30 Uhr weiter nach Twee Rivieren. Neben vereinzelten, z.T. recht tiefen Pfützen auf der Pad
sehen wir Gnus, Wüstenrosen,
Kalahari Heckensänger,
Springböcke, Felsenfalken,
Gleitaare,
Zwergfalken,
einen Sichelhopf,
Strauße, Weißflügeltrappen, sowie Siedel-, Mahali- und Maskenweber. Gegen 11 Uhr erreichen wir bei 33°C Twee Rivieren und machen eine kurze Pause. Nachdem unser Auto vollgetankt ist, füllen wir noch unsere Vorräte im Shop auf und fahren dann gegen 11:30 Uhr wieder los. Während der Fahrt via Samevloeiing (Graukopf-Rostgänse),
Leeuwdril (Sekretär)
und Rooiputs nach Kij Kij entdecken wir u.a. Oryx,
Mahaliweber, Springböcke, Strauße,
Gnus,
Red Hartebeester,
Siedelweber, Weißrücken-Mausvögel, Sekretäre und Kapkrähen. Rund um Kij Kij suchen wir die Umgebung vergeblich nach Löwen ab, außer ein paar Tauben gibt es nichts zu sehen. So machen wir uns um 12:40 Uhr, bei zunehmender Bewölkung, auf den Weg über die Dünenpad zu unserem nächsten Etappenziel. Neben der schönen Landschaft sehen wir dabei auch Steinböckchen
und Weißflügeltrappen. Um 13:45 Uhr erreichen wir das Kieliekrankie Wilderness Camp und bekommen von Campwart Wilhelm Dune Cabin Nr. 3 zugeteilt.
Kaum haben wir unsere Sachen in unsere Unterkunft gebracht, gibt es einen kurzen Schauer. Bei mittlerweile 34°C relaxen wir ein wenig und starten dann gegen 15:20 Uhr zu einer Tour ins Auobtal.
DaxiangThemenstarter5'049 Beiträge · seit 201401. Juni 2025 · #85
Tag 16: 08.03.25 Urikaruus - Kieliekrankie Wilderness Camp (Fortsetzung) Auf dem Weg Richtung Houmed entdecken wir u.a. Strauße,
Erdhörnchen, Kaptriele,
Gleitaare,
Zwergfalken,
Weißflügeltrappen,
Giraffen,
Kronenkiebitze, Erdmännchen,
Kapkrähen, Gnus und Springböcke. Wie auch an den anderen Wasserlöchern, ist auch in Houmoed nichts los und so machen wir uns gegen 17:40 Uhr auf den Rückweg und beobachten dabei auch noch zwei Kapfüchse vor ihrem Bau.
Bei immer noch 30°C fallen ein paar Tropfen vom stark bewölkten Himmel und ringsum blitzt und donnert es.
Um 18:45 Uhr sind wir zurück in Kieliekrankie und läuten mit Gin Tonic das übliche Abendprogramm ein.
Zum Abendessen kommen heute Hähnchen-Brust & Keule, sowie Kartoffeln, Tomaten und Zwiebeln auf den Grill. Rund um gewittert es und lästige Fliegen und Motten fressen uns fast auf. Da das Wasserloch heute, nach einem Blitzeinschlag, eh nicht beleuchtet ist, gehen wir bald genervt nach drinnen und machen alle Schotten dicht.
DaxiangThemenstarter5'049 Beiträge · seit 201402. Juni 2025 · #86
Tag 17: 09.03.25 Kieliekrankie Wilderness Camp Als wir bei Wilhelm den Laufzettel abholen, fragt er uns, ob wir ihm Zigaretten mitbringen und ein Paket für einen Kollegen mit nach Twee Rivieren mitnehmen können. Das machen wir natürlich gerne und packen das Paket in den Kofferraum. Um 6:30 Uhr starten wir bei 21°C zu einer Tour im Auob Tab. Auf der Dünenpad zeugen z.T. recht tiefe Pfützen vom Regen der letzten Nacht und so bekommt unser Auto gleich mal eine Unterbodenwäsche.
Am Auobtal entlang fahren wir Richtung Houmed. An den Wasserlöchern ist überhaupt nichts los und auch sonst halten sich die Sichtungen mit Erdmännchen,
Erdhörnchen, Giraffen,
Weißflügeltrappen, Schildkröten,
Zwergfalken,
Gleitaare,
Mahaliweber, Singhabicht,
Lannerfalken, sowie einzelnen Springböcken, Oryx und Gnus in Grenzen. Bei Houmed drehen wir um und machen uns auf den Weg nach Kamqua. Auch in dieser Richtung ist heute tiermäßig nicht viel los, lediglich ein paar Erdmännchen,
Raubadler, Rotbauch-Würger, Schwarzbrust-Schlangenadler, Kapkrähen, Schwarzstirn-Würger, Rotschulter-Glanzstare, Trauerdrongos und Riesentrappen lassen sich blicken. Selbst die Schleiereule sitzt mit ihrem Jungen heute recht unfotogen in ihrer Höhle.
DaxiangThemenstarter5'049 Beiträge · seit 201403. Juni 2025 · #87
Tag 17: 09.03.25 Kieliekrankie Wilderness Camp (Fortsetzung) Nach einer kurzen Pause an der Kamqua Picnic Site, fahren wir um 9:40 Uhr, bei mittlerweile 27°, weiter auf der Dune Road nach Dikbaardskolk. Dabei sehen wir nicht nur eine schöne Landschaft mit vielen Vlei-Lilien,
wildem Sesam,
Teufelskrallen,
Kalahari-Veilchen,
Cassien, Morgensterne und teilweise tiefen Pfützen auf der Pad, sondern auch Lannerfalken,
Grauducker, Oryx und Baumskinke. Gegen 11:15 Uhr machen wir, bei 32°C, eine kurze Pause auf der Dikbaardskolk Picnic Site. Der Himmel zieht sich immer mehr zu und in der Ferne blitzt es schon.
DaxiangThemenstarter5'049 Beiträge · seit 201404. Juni 2025 · #88
Tag 17: 09.03.25 Kieliekrankie Wilderness Camp (Fortsetzung) Bei der Weiterfahrt nach Melkvlei entdecken wir nicht nur z.T. recht tiefe Pfützen auf der Pad,
sondern u.a. auch Springböcke, Hartebeester, Gnus, Strauße, Singhabichte, Schwarzstirn-Würger, Oryx,
Weißrückengeier, einen hellen Raubadler, eine Gepardin mit 2 Jungen an Springbockriss (zwischen Jan se Draai und Kransbrak),
eine Maulwurfsnatter, die vor uns über die Pad „läuft“,
Schildis, Riesentrappen, Rotschulter-Glanzstare und Trauerdrongos, sowie bei Gunong mehrere Gemsböcke
unter denen sich auch ein Tier ohne Hörner und eines mit gebogenem Horn befindet.
Die Wolken werden immer dunkler und das Thermometer zeigt „nur noch“ 24°C.
DaxiangThemenstarter5'049 Beiträge · seit 201405. Juni 2025 · #89
Tag 17: 09.03.25 Kieliekrankie Wilderness Camp (Fortsetzung) Um 14:10 Uhr machen wir eine kurze Pause auf der Melkvlei Picnic Site. Kaum fahren wir weiter, werden wir zuerst von einem Sandsturm
und im Anschluss von einem heftigen Gewitterregen überrascht. Der Scheibenwischer ist mit den Wassermassen überfordert und ruckzuck ist die Pad überschwemmt. Wir bleiben erstmal stehen und warten bis der Regen nachlässt.
Dabei beobachten wir Gnus, Springböcke und Oryx die bewegungslos im Regen stehen. Es hat merklich abgekühlt und das Thermometer zeigt nur noch 20°C. Als der Regen etwas nachlässt fahren wir weiter und entdecken dabei, außer einer neu entstandenen Seenlandschaft, auch Kronenkiebitze,
Gnus, Schakale,
Oryx, Springböcke und Hartebeester, sowie mehrere Schildis die vor uns über die Pad laufen.
Ab Leeuwdril regnet es nicht mehr und die Pad ist trocken. Das Thermometer klettert wieder auf 27°C, allerdings verfolgen uns dicke schwarze Wolken. Gegen 16:10 Uhr erreichen wir Twee Rivieren und geben an der Rezeption Wilhelms Päckchen ab. Im Shop stocken wir unsere Vorräte auf und tanken anschließend noch das Auto voll. Um 16:30 Uhr machen wir uns auf den Weg nach Kieliekrankie. Die dunklen Wolken kommen immer näher und, auf halber Streck zwischen Nossob- & Auob-Tal beginnt es wieder heftig zu regnen und ruck zuck sind es nur noch 22°C. Unterwegs sehen wir u.a. Giraffen, Schwalbenschwanz-Bienenfresser,
Der Regen lässt nach, aber die Pfützen auf der Pad sind z.T. recht tief und auch die Kieliekrankie Pad ist teilweise überschwemmt. Um 18:30 Uhr sind wir wieder im Camp. Als wir Wilhelm die Zigaretten geben, bedankt er sich zwar, fragt aber noch nicht mal was sie gekostet haben. Wir hätten ihm die Zigaretten ja sowieso geschenkt, aber das er das direkt so erwartet, damit haben wir nicht gerechnet. Es folgt das übliche Abendprogramm mit Sundowner und Braai.
Der Wind wird immer heftiger und so löschen wir nach dem Grillen gleich das Feuer. Am mittlerweile wieder beleuchteten Wasserloch lassen sich am Abend nur zwei Fleckenuhus blicken.
DaxiangThemenstarter5'049 Beiträge · seit 201406. Juni 2025 · #90
Tag 18: 10.03.25 Kieliekrankie - Urikaruus Wilderness Camp Um 6:30 Uhr sind wir abfahrbereit
und verabschieden uns für einen Tag von Wilhelm. Bei 18°C und bewölktem Himmel fahren wir über die Dünenroad nach Kij Kij und entdecken dabei Schakale,
Weißflügeltrappen,
Gleitaare, Singhabichte, Gelbbauch-Girlitze und Tauben. Gegen 7:50 Uhr erreichen wir Kij Kij und beobachten am Wasserloch Kapturteltauben und einen Schakal.
Nachdem wir die Umgebung erfolglos nach Löwen abgescannt haben, geht es weiter nach Melkvlei. Neben z.T. recht tiefen Pfützen auf der Pad
sehen wir auch Springböcke, (passend zum bevorstehenden Pfingstwochenende, stelle ich hier mal die afrikanische Vertretung für den Pfingstochsen ein)
Kronenkiebitze, Raubadler, Oryx und Gnus. Um 8:15 Uhr machen wir eine Pipipause auf der Melkvlei Picnic Site. Während der Weiterfahrt Richtung Jan se Draai sehen wir u.a. einen Schwarzbrust-Schlangenadler,
Graukopf-Sperlinge,
Springböcke, Rotschulter-Glanzstare,
Gnus,
Oryx, einen jungen Lannerfalken,
Gaukler, Strauße, Riesentrappen, Weißrückengeier,
sowie Lilien,
Cassien
und Spinnenblumen. Zwischen Kransbrak und Jan se Draai scannen wir die Umgebung erfolglos nach den Geparden von gestern ab und machen uns dann, bei mittlerweile 25°C, auf den Rückweg.
Hallo Ihr 2 lieben Ladies, hier auf Samos hab ich jetzt endlich Zeit, Eueren Reisebericht nachzulesen. Und was soll man sagen - das Sichtungsglück ist wie immer auf Euerer Seite und Ihr habt uns schöne Bilder mitgebracht . Diese Selbstverständlichkeit, mit der Willem die Zigaretten einkassiert hat, würde mich tierisch nerven und ich hätte bei Abreise auf alle Fälle das Geld verlangt und ihm auch erklärt, weshalb. Schenken macht man ja gerne, aber wenn so abläuft wie in Euerem Fall, dann muss man ihm das auch wissen lassen, dass es so nicht geht. Liebe Grüsse zu Euch, das absolute Highlight fehlt Euch natürlich in diesem Jahr. 😉 Der bayern schorsch
DaxiangThemenstarter5'049 Beiträge · seit 201407. Juni 2025 · #93
Tag 18: 10.03.25 Kieliekrankie - Urikaruus Wilderness Camp Bei der Wasserdurchfahrt entdecken wir am Rande der Pad deutliche Katzenspuren.
Wir scannen die Umgebung ab, können den „Verursacher“ jedoch nicht entdecken. Dafür beobachten wir einen Lannerfalken, der aus einer Pfütze trinkt.
Bei der Weiterfahrt sehen wir außerdem noch Oryx, Gnus, Springböcke, Riesentrappen, Hartebeester, Kaptäubchen, Strauße, Erdhörnchen und, kurz vor Gunong, einen Leoparden, der zu einen Baum läuft und sich dann in den Schatten legt.
In der Hoffnung, dass er vielleicht zum Wasserloch läuft, warten wir ab. Als er kurze Zeit später wieder losläuft, scheint unser Plan aufzugehen.
Leider verschwindet er aber in einer Talsenke und taucht nicht wieder auf. Wie wir später von Matthew Schurch vom Kalahari Leopard Project erfahren, handelt es sich bei dem Tier um „Athule“. Bei 28°C gönnen wir uns nun erstmal eine kurze Pause auf der Melkvlei Picnic Site und fahren um 12:20 Uhr weiter nach Kij Kij. Während der Fahrt sehen wir Oryx,
Gaukler,
Strauße, Raubadler, Erdhörnchen und Springböcke.
Am Wasserloch ist nichts los und so fahren wir gegen 13 Uhr über die Dünenpad ins Auobtal und entdecken dabei u.a. Strauße, Weißflügeltrappen, Steinböckchen,
Riesentrappen und Singhabichte. Im Auobtal geht es mit Oryx, einem jungen Schwarzbrust-Schlangenadler
und den üblichen Verdächtigen zu unserem heutigen Etappenziel. Gegen 15 Uhr erreichen wir das Urikaruus Wilderness Camp und bekommen von Jaques Riverside Cabin Nr. 1 zugeteilt.
Nachdem wir unsere Sachen ausgepackt haben, gönnen wir uns eine kurze Pause.
Liebe Konni, Jetzt möchte ich mich auch endlich mal für euren Reisebericht bedanken. Ich bin unglaublich begeistert von den Himmelsstimmungen, die ihr eingefangen habt. Aber natürlich auch von den vielen wunderbaren Tiersichtungen. Zum ersten Reinschnuppern haben ebenfalls für Mitte Februar 8 Tage KTP gebucht und freuen uns natürlich über einen Bericht vom Februar. Frieren muss ich ja schon mal nicht 🙂 . Liebe Grüße und schöne Feiertage, Silvia
DaxiangThemenstarter5'049 Beiträge · seit 201408. Juni 2025 · #96
Tag 18: 10.03.25 Kieliekrankie - Urikaruus Wilderness Camp Um 16 Uhr drehen wir noch eine kleine Runde bis Dalkeith und wieder zurück. Während wir an den Wasserlöcher (13.&14.Bohrloch, Dalkeith) lediglich auf ein paar Gemsböcke und Tauben treffen,
sehen wir während der Fahrt u.a. einen jungen Singhabicht,
Rotbauchwürger,
Springböcke,
Erdhörnchen, Erdmännchen (darunter ein hochträchtiges Tier),
Giraffen, Schwarzbrust-Schlangenadler Oryx, Gnus,
Riesentrappen, Lannerfalken, einen Raubadler, der einen Löffelhund frisst,
Monarchfalter, Gaukler, Gleitaare, Kampfadler,
Sekretär, Blutschnabelweber,
Trauerdrongos, Lappenstare, Schakale,
einen Rothalsfalken, Riesentrappen, Singhabichte, Steinböckchen
und, zu guter Letzt, eine Puffotter mitten auf der Pad.
Gegen 18:45 Uhr sind wir wieder im Camp und es folgt das übliche Abendprogramm mit Sundowner und Braai.
DaxiangThemenstarter5'049 Beiträge · seit 201409. Juni 2025 · #97
Tag 19: 11.03.25 Urikaruus - Kieliekrankie Wilderness Camp
Um 6:30 Uhr verlassen wir das Urikaruus Wilderness Camp und machen uns, bei 20°C, auf den Weg nach Auchterlonie. Während sich an den Wasserlöchern kaum ein Tier zeigt, sehen wir unterwegs Schakale, Giraffen,
Weißflügeltrappen und Gleitaare. Nach einer kurzen Pause auf der Auchterlonie Picnic Site
geht es weiter nach Twee Rivieren. Dabei entdecken wir neben Erdhörnchen,
Giraffen, Riesentrappen, Gleitaare und Weißflügeltrappen auch einen Zwergfalken. Nachdem wir in Twee Rivieren unsere Vorräte aufgestockt und das Auto vollgetankt haben, machen wir uns auf den Weg Richtung Melkvlei. Kaum haben wir das Camp verlassen, geraten wir in eine Radarkontrolle (gut versteckt hinter einem Busch). Wir sind zwar nicht zu schnell gefahren, aber die Papiere (Führerschein, Wildcard und Laufzettel) werden vom uniformierten Beamten trotzdem überprüft. Scheinbar ist alles zu seiner Zufriedenheit und wir dürfen weiterfahren. Wie schon auf der Auob-Seite ist an den Wasserlöchern nichts los. Lediglich bei Rooiputs quaken lauthals Frösche, aber wir entdecken leider keinen. Unterwegs sehen wir Strauße,
Riesentrappen, Gleitaare, Rotbauchwürger, Mahaliweber, Lappenstare, Erdschmätzer, Maskenweber, Sekretäre, Siedelweber, Gabarhabicht und Raubadler. Nachdem wir rund um Kij Kij wieder mal erfolglos die Gegend nach Löwen abgescannt haben, fahren wir über die Dune Pad nach Kieliekrankie. Dabei entdecken wir neben den üblichen Verdächtigen auch eine tote Puffotter mitten auf der Pad.
Um 14 Uhr sind wir zurück in Kieliekrankie und bekommen von Wilhelm diesmal Chalet Nr. 2 zugeteilt. Als wir unsere Sachen ins Chalet bringen, sitzt auf unserer Terrasse ein Singhabicht.
Was er von unserer Störung hält, zeigt er deutlich indem er auf unseren Tisch kackt und dann zum Nachbarchalet fliegt. Wir relaxen, bei mittlerweile 33°C, ein wenig auf unserer Terrasse und beobachten dabei eine Straußenfamilie am Wasserloch.
DaxiangThemenstarter5'049 Beiträge · seit 201410. Juni 2025 · #98
Tag 19: 11.03.25 Urikaruus - Kieliekrankie Wilderness Camp (Fortsetzung) Gegen 15:40 Uhr starten wir zu einer kleinen Pirschfahrt im Auobtal. Auf dem Weg Richtung Kamqua entdecken wir u.a. einzelne Giraffen,
Springböcke und Hartebeester,
sowie die Schleiereule in ihrer Höhle,
einen Blassuhu,
Erdmännchen,
Kaptriele,
Kapkrähen und Erdhörnchen. Bei Montrose drehen wir um und fahren in Richtung Houmoed weiter. Natürlich schauen wir nochmal bei dem Blassuhu
und der Schleiereulenhöhle vorbei und haben Glück, denn auch der Jungvogel lässt sich blicken.
Ansonsten sehen wir auf dem Rückweg noch Erdhörnchen, Kapkrähen, Weißflügeltrappen, Fuchsmangusten, einen juvenilen Singhabicht,
Gleitaare, Gnus, Riesentrappen, einen Zwergfalken,
2 Kudu Damen
und Giraffen.
Gegen 19 Uhr sind wir zurück in Kieliekrankie und läuten mit dem obligatorischen Gin Tonic das Abendprogramm ein.
DaxiangThemenstarter5'049 Beiträge · seit 201411. Juni 2025 · #99
Tag 20: 12.03.25 Kieliekrankie Wilderness Camp Als wir unseren Laufzettel abholen, verabschiedet sich Wilhelm von uns. Ab heute Nachmittag wird er von Jaques als Campwart abgelöst. Um 6:30 Uhr fahren wir bei 18°C los.
Während der Fahrt auf der Dune Road nach Kij Kij und weiter nach Melkvlei sehen wir u.a. Singhabichte (darunter auch einen juvenilen),
Weißflügeltrappen, Schakale, Gelbbauchgirlitze,
Steinböckchen,
Strauße, einzelne Oryx, einen Kampfadler (juvenil),
Raubadler,
Kronenkiebitze, eine Schlankmanguste und Lannerfalken. Nach einer kurzen Pause auf der Melkvlei Picnic Site fahren wir weiter Richtung Dikbaardskolk und entdecken dabei u.a. einzelne Springböcke, Oryx und Gnus, sowie Lannerfalken, Riesentrappen, Schwalbenschwanz-Bienenfresser, Red Hartebeester,
und Gaukler.
Plötzlich stoppt Auto neben uns und es erschallt ein Hallo. Es sind die Jungs, die wir im letzten Jahr auch schon im Park getroffen haben. Sie sind erst am Anfang ihrer Tour. Wir unterhalten uns ein wenig und tauschen Sichtungen aus, dann trennen sich wieder unsere Wege. Nachdem auch am Wasserloch von Jan se Draai nichts los ist und bisher die Sichtungen von Vierbeinern eher bescheiden ausfallen, machen wir uns gegen 10:15 Uhr auf den Rückweg. Außer, dass bei Gunong nun Strauße und Oryx
(eins mit abgebrochenem Horn) am Wasserloch sind, ändert sich dabei sichtungstechnisch nicht viel. Um 11:50 Uhr verlassen wir, bei mittlerweile 32°C, das Nossobtal und fahren auf der Dünenpad zurück nach Kieliekrankie. Während der Fahrt entdecken wir noch einen Wiedehopf,
Singhabichte, Lannerfalken und Strauße. Als wir gegen 13 Uhr ins Camp kommen, hat Jaques Wilhelm schon als Campwart abgelöst. Auf unserer Terrasse sitzt wieder der Singhabicht auf dem Tisch und kackt diesmal zur Begrüßung auf den Grill.
Nach dieser Protestaktion fliegt er dann zur Nachbarshütte und wir machen es uns auf der Terrasse gemütlich und beobachten dabei einen Sekretär am Wasserloch.
Nach kurzer Zeit kommt auch der Singhabicht zurück und beobachtet uns vom Geländer aus.
Liebe Konni, die Puffotter sieht mehr tot als lebendig aus. Ich glaube, die hatte auch schon bessere Zeiten. Die Vlei Lilien sehen aber klasse aus. Hoffentlich sehen wir die im Februar auch. Liebe Grüße, Silvia