3,5 Wochen Namibia´s Süden und KTP mit Kleinkind

Reisebericht 38 Antworten · 6'963 Aufrufe · gestartet 24. Jan. 2025 von Billtür
Themenstarter43 Beiträge · seit 201814. Feb. 2025 · #21
Hier vielleicht noch unser Fazit zum KTP:
Er lässt uns doch etwas zwiespältig zurück. Die Camps und die Landschaft sind wirklich der Kracher, auch die Entspanntheit auf den Pads gefällt uns wirklich gut. Auf der anderen Seite hatten wir uns bei den Sichtungen doch etwas mehr erhofft, wir wußten ja vorher das es nicht mit dem Kruger oder Etosha zu vergleichen ist was die Tierdichte angeht. Aber das die Trockenflüsse ab dem zweiten Tag so leer gefegt sein würden hatten wir nicht erwartet. Auch hatte ich die Entfernungen zwischen den Camps etwas unterschätzt, das sind schon wirklich Tagfüllende Touren und das war dann mit Kleinkind nicht optimal. Ist aber auch meckern auf recht hohem Niveau 😎

Weiter gehts...
Gegen 15 Uhr kommen wir im Mesosaurus Camp an. Hier bleiben wir für eine nacht. Es ist niemand da um uns zu empfangen, wir haben aber vorher hier auch schon gelesen das das nicht unüblich ist und fahren daher direkt weiter zur Campsite. Wir sind die einzigen Camper hier und können uns einen schönen Platz direkt unter einem Webervögel-Nest aussuchen.
Der Platz ist wirklich toll und die Umgebung einfach ein Fest für die Sinne. Meine Frau fremdelt allerdings mit dem Ablution Block, mich stört das nicht so sehr.
Nachdem wir im KTP nur feste Unterkünfte hatten ist jetzt wieder der Aufbau des Dachzeltes angesagt. Das nimmt wegen der längeren Pause wieder etwas Zeit in Anspruch. Da es wirklich früh dunkel wird haben wir nur noch kurz Zeit den Köcherbaumwald mit den tollen Felsformationen in Augenschein zu nehmen. Anschließend versuchen wir im Dunkeln noch etwas zu Essen zuzubereiten.

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Fotografisch eine tolle Ecke, auch dafür hätte ich gerne etwas mehr Zeit gehabt. Leider konnte ich mich nachts auch nicht mehr zu einem Milchstraßen-Shooting aufraffen, dass habe ich im Nachhinein doch etwas bereut...

Am nächsten Morgen gehen wir es ruhig an. Jetzt treffen wir auch Gil, den Besitzer an, ein wirklich interessanter und amüsanter Typ. Er zeigt unserem Sohn noch die Fossilien die er in der "Rezeption" liegen hat. Die Fossilien Tour machen wir nicht, wir waren uns nicht sicher ob das für unseren Sohn etwas ist und wir wollten auch nicht wieder so spät an der nächsten Unterkunft ankommen.
zuletzt bearbeitet 14. Feb. 2025
Themenstarter43 Beiträge · seit 201816. Feb. 2025 · #22
Heute steht eine verhältnismäßig kurze Fahrt nach Klein-Aus Vista an. Dort machen wir einen 1-nächtigen Zwischenstopp auf der Campsite. Da wir recht früh ankommen gönnen wir uns im Haus-eigenen Restaurant erstmal Salat und Pizza, wirklich lecker und empfehlenswert.

Meine und Frau und ich stellen immer mehr fest das wir mit dem Camping doch zu sehr fremdeln. Die Nächte im Dachzelt sind überraschend angenehm. Aber das ganze drumerhum mit Aufbau, Abbau, ein-und ausräumen, der ganze Staub der einfach überall ist fressen für uns zu viel Zeit. Nebenbei will Sohnemann bespasst werden, die Tage sind recht kurz und wenn die Sonne erstmal weg ist, ist man doch recht eingeschränkt. Wir fragen vor Ort mal an ob wir noch umbuchen können, aber die Unterkünfte sind vollständig belegt. Am nächsten Tag geht es nach Lüderitz, dort haben wir dann eh zwei Camping-freie Nächte vor uns. Aber der Entschluss ist gefasst, ich kontaktiere unsere Reiseagentur und bitte darum zu prüfen ob wir in den Camping-Unterkünften auch noch wechseln können. Weiteres erfahren wir denn in Lüderitz.

Jetzt heisst es aber erstmal auf dem Camping-Platz einrichten, ist absolut in Ordnung, aber nach den bisherigen Erfahrungen auch kein Highlight. Es sind hier doch einige Camper auf recht kleinem Raum (für Namibia-Verhältnisse) untergebracht. Wir haben den Sundowner Drive gebucht und sind daher jetzt schon wieder etwas hektisch. Eine Dusche haben wir nämlich alle vorher noch nötig.
Die Fahrt ist wirklich sehr schön und unser Fahrer sehr unterhaltsam und redselig. Unserem Sohn gefallen die Fahrten in den offenen Fahrzeugen sehr gut. Klar ist aber auch das irgendwann etwas Langeweile aufkommt, aber die Aussicht auf ein Picknick wirken hier wahre Wunder.

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Am nächsten Morgen heißt es wieder Packen, es geht nach Lüderitz. Aber nicht ohne vorher noch einen Stopp in der Geisterschlucht einzulegen:

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Und Anschließend natürlich auch noch die obligatorischen Besuche beim alten Bahnhof von Garub und den Wildpferden:

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135 Beiträge · seit 202317. Feb. 2025 · #23
Hallo Billtür,

die Bilder von den Köcherbäumen sind besonders gut gelungen, finde ich 🙂 Schade, dass euch das Zelten nicht so zusagt. Ja, es ist auf jeden Fall mehr zu tun, das gemeinsame Grillen/Kochen in Ruhe auf der Campsite finden wir aber z.B. recht entspannend. Aber gerade mit kleinem Kind ist das ja auch nochmal was anderes. Ich hoffe, ihr konntet spontan überall noch ein Zimmer bekommen 🙂
Themenstarter43 Beiträge · seit 201818. Feb. 2025 · #24
Wir kommen recht früh in Lüderitz an, das ist klimatisch ein ziemliches Brett. Von 37 runter auf 20 Grad. Wir verbringen dort zwei Nächte in der "Alte Villa". Wir werden sehr nett empfangen, aber dank der frühen Ankunft ist unsere Wohnung noch nicht bezugsbereit. Kein Problem, wir bekommen erstmal ein leckeres Stück Kuchen und Kaffee serviert, anschließend schlendern wir in den Ort und ein paar Kleinigkeiten einzukaufen.
Danach nisten wir uns gepflegt im Dachgeschoss ein, es gefällt uns hier richtig gut. Die Wohnung ist wirklich schön und gemütlich mit einem Top Blick Richtung Hafen. Wir sind ziemlich gerädert, wahrscheinlich der Wetterwechsel und verbringen den Nachmittag auf Couch und Balkon. Heute geht es endlich wieder in ein Restaurant, wir kehren im "The Portuguese Fisherman Restaurant" ein. Es ist wirklich voll und wir können nur noch draußen ein Plätzchen ergattern. Das stellt sich aber als Glücksfall heraus, dank Decken und Heizpilz ist es hier nämlich richtig gemütlich und wir genießen das Ambiente und hervorragende Essen. Unser Sohn wird vom Feinsten gepampert, das mag er besonders 😛

Am Nächsten Morgen geht es für die Abwechslung aufs Meer. Der Morgen ist knackig kalt inklusive Nebel. Zum Ende hin bekommen wir aber auch noch etwas Sonne geboten. Die Tour ist nett, aber auch kein Highlight.


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Nachmittags fahren wir die Diaz-Halbinsel ab. Das Wetter ist leider wenig verlockend. So 15 Grad mit Nebel und reichlich Wind, da zieht es uns nur bedingt aus dem Auto.


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Wir erhalten frohe Botschaft von Namibia Click & Travel, wir konnten die verbleibenden Camping-Nächte noch gegen feste Unterkünfte tauschen. Wir sind schon etwas erleichtert und die zwei entspannten Nächte in Lüderitz haben auch geholfen. Von jetzt an wird der Urlaub auch in Summe entspannter und wir werden unsere Entscheidung auch nicht bereuen.
Themenstarter43 Beiträge · seit 201820. Feb. 2025 · #25
Heute verlassen wir Lüderitz. Es hat uns gut gefallen, gerade die Abwechslung zum bisher gesehenen. Aber ob ich den Schlenker nochmal machen würden, ich weiß es nicht genau...
Heutiges Ziel ist die "At Kronenhof Lodge", aber natürlich nicht ohne vorher Kolmanskop zu besuchen:

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Definitiv ein Highlight, hier hätte ich mich auch noch viel länger aufhalten können. Unser Sohn hat auch viel Spass beim Erkunden, aber nach zwei Stunden reicht es ihm dann auch. Da wir ja auch noch etwas Strecke vor uns haben ist das auch absolut i.O.

Die weiter Fahrt führt uns über auch über die D707. Wir genießen die schöne Landschaft, die Pad ist ok, aber im Vergleich zum ersten Teil unseres Urlaubs im Bereich der Kalahari wird es doch bedeutend ruckliger.


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Nachmittags erreichen wir nach guten 4 Stunden Fahrt die Kronenhof Lodge. Hier bleiben wir für zwei Nächte, und was soll ich sagen, hier wird es uns richtig gut gefallen....
Themenstarter43 Beiträge · seit 201825. Feb. 2025 · #26
At Kronenhof Lodge
Bei Ankunft werden wir freundlich empfangen. Wir sind in der riesigen Anlage erstmal die einzigen Gäste und nutzen die Gelegenheit die Anlage zu erkunden. Es gibt einen schönen Pool mit top Aussicht, für Sohnemann einen kleinen Spielplatz der begeistert und wir werden ordentlich mit Rock Shandy und Bier gepampert. Unser Sohn freut sich sehr über den freundlichen Haus-Dackel, der bei jeder Sichtung ausgiebig geherzt wird.
Abends gibt es draußen ein tolles Grillbuffet mit dem besten Filetsteaks des Urlaubs. Zwischenzeitlich ist auch eine Reisegruppe mit Bus angekommen, sind zum Glück recht angenehm und am nächsten Tag nach dem Frühstück auch wieder verschwunden.

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Den Zweiten Tag lassen wir uns auch in der schönen Anlage treiben. Es ist wirklich heiß bei ca. 35 Grad, da wird der Pool wieder ausgiebig genutzt. Für nachmittags haben wir uns für den Sundowner Drive angemeldet. Das Auto ist dann doch überraschend gut gefüllt, dafür das wir tagsüber keine Leute gesehen haben. Führt dazu das ich mit meinem Sohn vorne beim Fahrer sitzen "darf", da fehlt leider die gute Durchlüftung und der freie Blick, aber was solls, abgesehen davon ist es eine wirklich gelungene Fahrt mit einem tollen Sundowner-Platz auf einem Hügel mit Rundumblick.

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Am Morgen unserer Abfahrt raffe ich mich noch zu einer kleinen Wanderung auf den Haushügel hinter der Anlage auf. Definitiv sehr empfehlenswert und vom Anspruch übersichtlich.

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Themenstarter43 Beiträge · seit 201803. März 2025 · #27
Heute geht es weiter nach Sesriem. Die Tour hat eine angenehme Länge und ab zu gibt es trotz schwierigem Licht schöne Momente zum Fotografieren

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Unsere Unterkunft für die nächsten zwei Nächte ist die Sossusvlei Lodge, ursprünglich wollten wir im Park campen, aber nun ist dies unsere Ausweichunterkunft geworden. Die Nähe zum Eingang in den NP ist wirklich angenehm. Die Lodge gefällt uns trotz ihrer Größe, nur abends am Buffet ist es dann doch zu viel. Unser Sohn hat nach der ganzen Abgeschiedenheit Probleme mit der großen Menschenmenge am Buffet, gerade in müdem Zustand...

Für den Nachmittag melden wir uns noch bei der geführten Sundowner Tour an. Es gibt doch überraschend viel zu sehen:

Gerade über die Kapfüchse haben wir uns sehr gefreut, eine Erstsichtung
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Abens geht es früh zu Bett, schließlich wollen wir am nächsten Morgen zur Toreöffnung Richtung Deadvlei aufbrechen.
Themenstarter43 Beiträge · seit 201815. März 2025 · #28
Wir stehen früh auf um die anfangs noch moderaten Temperaturen voll auszunutzen. Am Tor zum Nationalpark steht auch schon ein ordentliche Schlange und wir reihen uns ein. Ziel ist heute das Deadvlei.

Unterwegs halten wir für die aufsteigenden Ballons und natürlich für das tolle Schattenspiel auf den Dünen:

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Am ersten Parkplatz entscheiden wir uns für den Shuttleservice zum Deadvlei und lassen uns ordentlich durchruckeln. Sohnemann gefällts natürlich, unterwegs gibt es auch einige unglückliche die sich festgefahren haben.
Vom Parkplatz starten wir die "Wanderung" ins Deadvlei, es ist hier richtig was los, das sah 2018 irgendwie ganz anders aus. Wir haben mit einem Oryx in der Ferne auch ein tolles Fotomotiv unterwegs

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Spaß mit dem Sand und diversen Stöcken die wir finden. Aber die Dünen hoch ist schon eine große Herausforderung, hier habe ich das Vergnügen ihn Streckenweise tragen zu dürfen. Auf dem Hinweg noch ok, zurück leide ich dann doch ganz schön dabei...
Angekommen im Deadvlei lohnt es sich etwas in die Pfanne reinzugehen, dort halten sich die Menschenmassen auch in Grenzen, da die meisten nur am Beginn des Vlei´s einen Blick riskieren und auch recht schnell wieder verschwinden. Einige unbelehrbare die die Bäume betatschen gibt es auch, dafür scheint es aber jemanden zu geben der das verbal ordentlich korrigiert, ob als Beruf oder aus Berufung kann ich aber nicht sagen.

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Wir begnügen uns mit dem Besuch des Deadvlei´s und machen uns anschließend auf dem Rückweg. Wir kehren für einen Mittagssnack im Restaurant des Campingplatzes ein. Hier gefällt es uns und unserem Sohn sehr gut, er schaut sich mit zwei anderen deutschen Kindern das Sportprogramm an der Bar an und mümmelt dabei ein Sandwich.
Themenstarter43 Beiträge · seit 201831. März 2025 · #29
Den Nachmittag verbringen wir gemütlich am Pool. Richtung Sonnenuntergang habe ich dann noch Fotografier-Ausgang, dazu fahre ich den Katzensprung zur Elim-Düne und tobe mich etwas aus:

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Es ist zwar wesentlich mehr los wie ich erwartet/gehofft habe, aber gerade etwas höher an der Düne kann man die Ruhe noch ganz gut genießen. Es ist auch einfach ein tolles Zusammenspiel zwischen Licht und Schatten.

Abends geht es wieder ans Buffet, aber wir werden mit dem ganzen Rummel einfach nicht warm. Uns steht die letzte Nacht hier bevor und morgen geht es die lange Tour nach Swakopmund.
Themenstarter43 Beiträge · seit 201808. Apr. 2025 · #30
Weiter geht die Reise, heute nach Swakopmund. Ein recht sportliche Strecke die wir zumindest an der wohl bekanntesten Raststätte Namibias sinnvoll unterbrechen können:

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Unser Sohn findet die alten Fahrzeuge sehr spannend und kann sich nochmal schön die Beine vertreten. Die öffentliche Toilette war auch absolut in Ordnung und vor der Weiterfahrt darf sich jeder noch eine süsse Backware für die Fahrt aussuchen.
Gott sei Dank ist unser Sohn wirklich schmerzfrei was die langen Autofahrten angeht, da können wir uns absolut nicht beklagen... Wieder helfen Hörspiele/Powernapping und auch das Tablet die Laune im grünen Bereich zu halten.

Ziemlich geschafft und mit einem Temperaturverfall von 20 grad kommen wir in Swakopmund an und müssen uns mal wieder umstellen. Freundlich werden wir in Meike´s Guesthouse willkommen geheißen.
Für heute stehen nur noch eine kleine Ortsbegehung und lecker Essen im The Fish Deli auf der Agenda. Dort hat es uns gut gefallen, lecker Essen und eine sehr nette Bedienung. Überhaupt findet man mit Kleinkind doch viel besser Zugang zu den Einheimischen...

Morgen Früh geht es in die Wüste auf little 5 Tour. Ziel ist definitiv ein Chamäleon, das haben wir bisher noch nicht in freier Wildbahn sichten dürfen. Ein bischen unsicher sind wir noch was potentielle Schlangebegegnungen mit unserem Sohn angeht...
7 Beiträge · seit 202511. Apr. 2025 · #31
Hallo Billtür,

danke für diesen tollen Reisebericht und die Fotos.

Habt ihr eine Malariaprophylaxe gemacht?

Grüße Heidrun
7 Beiträge · seit 202511. Apr. 2025 · #32
Hallo,
wir fliegen kommende Woche nach Namibia mit unseren Kindern 6 und 3. Ich war schon einige Male in Namibia, aber es macht ja schon einen Unterschied, ob man alleine unterwegs ist oder nicht.
Wir haben ein eVisa und ich hoffe irgendwie, dass es vor Ort wie in anderen Ländern ist, dass man mit kleinen Kindern bevorzugt durch Immigrations kommt. Wie waren hier eure Erfahrungen?
Danke für eine Rückmledung!
362 Beiträge · seit 201312. Apr. 2025 · #33
Hallo Chrissi, wir sind vor zwei Jahren (also noch in Zeiten vor Visa) mit unserer damals zweijährigen Tochter nach Namibia gereist. Wir wurden bei der Immigration direkt nach vorne durch gewunken und konnten gleich einreisen 😁

Ich wünsche euch eine tolle Reise!
Viele Grüße, Sonja
6 Wochen Namibia mit Kind - April & Mai 2026 Mannschaftsausflug nach Namibia - April 2023 Südafrika 2020: Von Kapstadt nach Port Elizabeth Namibias Süden + KTP 2017 Namibia/ Botswana 2015: Auf den Spuren der Elefanten Namibia 2013: Die Ersttäter-Tour
Themenstarter43 Beiträge · seit 201812. Apr. 2025 · #34
@Heidrun
wir waren ja südlich unterwegs, da stellt sich die Frage nach Malariaprophilaxe auf Grund von fehlendem Malariarisiko nicht.

@Chrissi_311
Ich kann die Erfahrungen von Sonja bestätigen, war bei uns genauso. Unbedingt an die übersetzten beglaubigten Geburtsurkunden eurer Kids denken.
Themenstarter43 Beiträge · seit 201812. Apr. 2025 · #35
Wir stehen zeitig auf, um 08:00 Uhr werden wir schließlich von Tommy´s Desert Tours zur Living Desert Tour abgeholt. Unerwarteterweise steht der Fahrer dann schon 15 Min. zu früh auf der Matte und das leckere Frühstück wird hastig zu Ende gebracht.
Der Tag beginnt diesig und sehr frisch, aber die Sonne wird uns heute noch verwöhnen.

Die Tour ist (leider) gut gebucht, schön wäre eine etwas kleinere Gruppengröße gewesen, speziell für unseren Sohn. Er hat nicht seinen besten Tag und kann sich nur schwer auf die Erklärungen fokussieren. Aber davon ab klappt es auch ganz gut. Bei der Schlangensichtung verhält er sich super und bleibt ganz ruhig stehen. Für Schlangen hat er immer noch ein großes fable.


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Zurück bei Meike machen wir uns wieder auf den Weg in die Stadt. Zur Stärkung kehren wir im Brewer und Butcher ein. Hier gefällt es uns sehr gut, mit schöner sicht auf das Meer lassen und wir uns auf der Terasse nieder und gönnen uns zu unseren Wild-Burgern eine Bier-Verkostung. Unser Sohn kann hier nach herzenslust seinem Bewegungdrang nachkommen. Zum Verdruss meiner Frau erstehe ich als Andenken noch eine sehr dekorative 5L Bierflasche mit Inhalt.
Anschließend setzen wir uns noch an den Strand. hier findet unser Sohn anschluss an einen etwa gleichaltrigen und bei stürzen sich in das wirklich kalte Wasser.

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Themenstarter43 Beiträge · seit 201806. Mai 2025 · #36
So, ich habe mir jetzt mal eine längere Pause gegönnt, aber der RB soll auf jeden Fall noch zu Ende gebracht werden!

Am zweiten vollen Tag in Swakopmund geht es früh morgens nach Walvis Bay, wo wir mit Levo Tours eine Dolphin & Seal Tour gebucht haben. Es ist nebelig und lausig kalt, aber dafür gibt es ja den Zwiebel-Look.
Das Boot ist angenehm klein und wir sehen Delphine, Robben, Pelikane und diverse Wasservögel. Robben und Pelikane besuchen uns dank einer fischigen Bestechung auch an Bord. Die Tour gefällt uns allen sehr gut, auch unserem Sohnemann. Zum Ende der Tour bekommen wir auch tatsächlich noch etwas Sonne ab..

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Nachmittags gehen wir nochmal zum Meer, das Wetter bleibt leider trüb und diesig. Zum Essen kehren wir noch im Ocean Cellar ein, das einzige Restaurant das wir nicht wieder besuchen würden. Das Essen war absolut in Ordnung, die Atmosphäre passte aber gar nicht, irgendwie haben wir uns unerwünscht gefühlt.

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608 Beiträge · seit 202006. Mai 2025 · #37
Danke für die Infos und die Bilder. Das 1. Foto vom Chamäleon finde ich genial!
Themenstarter43 Beiträge · seit 201804. Juni 2025 · #38
Da bin ich doch wieder vom Wege abgekommen meine Reisebericht fortzusetzen. Schande über mein haupt!

Weiter geht es von Swakopmund über die Spitzkoppe nach Omandumba auf die Gästefarm. Wieder reicht es nur für einen recht kurzen Stop bei der Spitzkoppe, aber nächstes mal wird es mindestens eine Übernachtung! Es ist einfach zu schön da und ich würde wirklich gerne mal zu Sonnenunter- bzw aufgang fotografieren

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Es wird wieder heiß, bei der Spitzkoppe gibt es schon einen vormittaglichen Vorgeschmack, auf Omandumba angekommen sind wir schon fast wieder bei Mitt dreißig Grad.
Wir werden freundlich von der Praktikantin begrüßt und eingewiesen. Die Gästefarm Manager Karsten und Petra sind noch unterwegs. Heute heisst es noch etwas auf der Terasse entspannen und Sohnemann im Sand mit Wasser rumpütkern lassen.
Das gemeinsame Abendessen auf der Gästefarm gefällt uns auch ausnehmend gut, wir mögen die Gastgeber, unser Sohn liebt die Hunde und das Essen gehört zu den Besten des Urlaubs.
Die Unterkünfte sind absolut in Ordnung, haben aber nicht den Charme des Bush Camps, speziell was die landschaftliche Umgebung angeht. Auch die zwei Nächte bei der Hitze ohne Klimaanlage sind nur semi erholsam. Aber wir fühlen uns wohl und das ist die Hauptsache.

Aussicht auf die kleine Wasserstelle:
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Themenstarter43 Beiträge · seit 201807. Juni 2025 · #39
Heute genießen wir dann noch einen vollen Tag auf und um Omandumba.

Vormittags geht es zu den San auf eine Buschwanderung. Hier fremdelt unser Sohn das erste mal so richtig, aber auch schon bevor wir aus dem Auto gestiegen sind. So richtig erklären konnte er es uns nicht, aber trotz einer dann eher schwierigen Tour ist es eines der Eindrücklichsten Ereignisse unserer Reise und für Ihn immer noch sehr präsent. Auf unserer ersten Tour 6 Jahre zu vor haben wir den San einen wunderschönen Elefanten abgekauft, diesmal zwei Giraffen. Uns gefallen die Schnitzereien hier immer richtig gut und haben auch weiterhin einen Ehrenplatz bei uns zu Hause.

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Mittags fahren wir zur Ai Aiba, als Gäste von Omandumba dürfen wir hier den Pool nutzen, außerdem gönnen wir uns noch eine Kleinigkeit zu Mittag. Es gefällt uns hier sehr gut, es ist nicht so persönlich wie auf Omandumba, aber die Lage und die Landschaft sind wirklich grandios. Hier kann man auch wandern und sich Fahrräder leihen, diese Optionen haben uns etwas gefehlt.

Nachmittags geht es dann noch zur Rock Painting und Sondowner Tour. Karsten ist unser Fahrer und mit dabei sind Verwandte von Ihm die gerade zu Besuch sind. Wirklich eine sehr angenehme Gesellschaft die unserem Sohn viel Aufmerksamkeit schenken, was ihm sehr gut gefällt. Die Tour macht auch viel Laune und der Sundowner Platz ist der bisher Schönste den wir in Namibia gesehen haben.


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