Reisebericht

3,5 Wochen Namibia´s Süden und KTP mit Kleinkind

von Billtür · begonnen 24. Jan. 2025 · 19 Teile

Teil 124. Jan. 2025
Hallo liebe Community,

ich bin seid vielen Jahren fleißiger Leser in diesem Forum und hoffe ich kann mich mit einem kleinen Reisebericht auch dafür bedanken!

Wir -mein Sohn (3,5), meine Frau und ich (beide Anfang 40)- waren im April 2024 erstmalig mit Kind auf Pad in Namibia unterwegs. Meine Frau und ich sind nach 2018 bereits Zweittäter. Komplett neu für uns war das Thema Dachzelt und Camping, die Reise sollten ein Mix aus Dachzelt und festen Unterkünften werden.

Eigentlich wollten wir es recht gemütlich angehen lassen, ganz geglückt es es mir wohlgemerkt nicht, sicherlich einige "lessons learned" für weitere Reisen. Aber in Summe war die Reise ein absoluter Erfolg und meine Frau hat mir für 2026 bereis Planungfreiheit für Südarfika gewährt 😉

Gebucht haben wir über Namibia Click & Travel. Das hat auch alles reibungslos geklappt, einige spontane Änderungen vor Ort konnten dankenswerterweise auch umgesetzt werden (später dazu mehr).

Ich glaube das erste mal seid ich mit meiner Frau zusammen lebe, also ca. 15 Jahren war ich für das Koffer/Taschen packen zuständig. Das war glaube ich auch ganz gut so, da ich unser Chaos vielleicht noch etwas besser beherrsche 😛 . Als wirklich gute Hilfe haben Koffer-Organizer erwiesen, damit ist uns das Ordnung halten vor Ort doch etwas besser geglückt.



Geflogen sind wir mit Discover und das tatsächlich auch zu den geplanten Tagen/Zeiten. Erstmalig haben wir uns Plätze mit mehr Beinfreiheit gegönnt, für mich mit 1,90 war das eine absolute Wohltat, sonst haben ich auf langstrecken flügen doch sehr gelitten. Frau und Kind wären da wohl auch mit weniger ausgekommen... Das Essen war eher unterdurchschnittlich, Service so la la. Aber das Entertainment lief reibungslos und unser Sohn war begeistert das schräg vor uns "Fast & Furious" geschaut wurde, bevor es zu heiß herging haben wir ihm dann einen Paw Patrol Film angemacht. Danach hat er sich ins Land der Träume verabschiedet.
Nicht ganz so toll lief die Anreise mit der Bahn von Paderborn nach Frankfurt, da haben wir fairerweise auch zu wenig Vorlauf eingeplant. Meine Eltern hatten uns zum Bahnhof gebracht und nachdem die Verspätung dafür gesorgt hat das der Anschlusszug wohl auch nicht mehr geklappt hätte haben Sie uns auch noch bis Frankfurt gebracht. Ich bin dann hingefahren und mein Vater wieder zurück. Nicht schön, aber dann doch das geringere Übel.

Die Einreise war sehr unproblematisch, Koffer waren sehr schnell und Gott sei Dank auch vollständig da. Wir haben uns dann noch mit NAD & ZAR (für den KTP) eingedeckt. Etwas langwierig gestaltete sich der Kauf einer SIM-Karte da ich leider nicht der einzige mit dieser Idee war. Unser Fahrservice von Kalahari Car Rental wartete aber geduldig und fuhr uns anschließend zur Wagenübernahme.
Tja, Wagenübernahme... Also nach einem Nachtflug ohne Schlaf fand ich die Einweisung in den Aufbau eines Dachzeltes doch etwas überfordernd und ich hoffte auf die Praxis dann vor Ort.
Anschliessend ging es Richtung Windhoek zur Maerua Mall. Auch hier ein ähnliches Problem wie bei der Wagenübernahme, trotz Einkaufszettel und guter Vorbereitung hat uns dann auf Grund von Müdigkeit und einem nörgelnden Sohn (der bis hierhin aber top mitgemacht hat) der Einkauf doch recht viel abverlangt. Dann war es auch nicht mehr weit bis zur Krumhuk Guestfarm, unserer Unterkunft für die erste Nacht.

Ich habe die grobe Route mal aus unserem Fotobuch übernommen und hoffe das ist soweit halbwegs lesbar, sonst reiche ich das noch nach.


Viele Grüße
Billtür
Teil 227. Jan. 2025
Die Zufahrt zu Krumhuk bescherrt uns die ersten schönen Sichtungen, wir sind uns ziemlich sicher dort unsere ersten Erdmännchen gesehen zu haben, für ein Beweisfoto hat es leider nicht gereicht.

Wir werden freundlich empfangen und beziehen unseren Familien-Bungalow. Der gefällt uns sehr gut, sehr geräumig mit netter Tereasse, auch wenn die Sicht etwas verbuscht ist.

Nach etwas Aklimatisierung auf der Terasse erkunden Sohnemann und ich noch etwas das Farmgelände. Die alten Farmgeräte bieten sich als gute Spielplatz-Alternative an.

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Auf dem Rückweg konnte nicht noch die hiesige Vogelwelt knipsen.
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Zum Abendessen gab es Hänchenbrust mit Salat und sehr leckerem Dressing. Wir hätten uns zur Einstimmung aber mehr über ein Stück leckes Wild gefreut...

Die Nacht war sehr erholsam, das Frühstück lecker, aber von der Auswahl (speziell mit Kind) etwas zu übersichtlich. Bevor es weitergeht machen wir noch eine Farm-Führung die uns sehr gut gefällt. Sohnemann verbringt die Zeit damit Kameldornschoten zu sammeln, die Schoten werden uns noch den gesamten Urlaub begleiten 🙂 .

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Teil 329. Jan. 2025
Danke für das Feedback und die Ermunterung weiter zu machen! Das Hilft der Motivation 😎

Weiter geht es Richtung Kalahari, genau genommen zur Bagatelle Kalahari Game Ranch. Dort werden wir unsere ersten beiden Nächte im Dachzelt verbringen. In Rehoboth haben wir einen Tankstopp eingelegt, da war ordentlich Betrieb, aber eine gute Gelegenheit den Doppeltank mal auszureizen.
Leider habe ich die passende Abfahrt von der B1 verpasst, wir sind dann bis Hardap gefahren und von dort auf die C20. Kein Beinbruch, aber doch etwas verschenkte Zeit...
Angekommen checken wir ein, bekomme eine Karte zu unserem Campingplatz und melden uns für den nächsten Morgen zum Rhino Drive an.
Anschließend geht es zu unserer Campsite, die ist wirklich schön gelegen, mit einem sehr geräumigen Ablution Block. Probleme bereitet dann das richtige Ausrichten des Autos, so dass das Dachzelt am Ende auch wirklich unter dem Abdach steht 😛 . Der erste Aufbau nimmt dann gut Zeit in Anspruch, wie angedeutet war ich bei der Fahrzeugübernahme nicht sonderlich Aufnahmefähig. Am Ende gelingt es aber und wir richten uns erstmal ein. Ich erkunde dann mit meinem Sohn noch die Düne hinter unserer Campsite und wir genießen den schönen Blick zum Sonnenuntergang.

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Die Sonne geht früh unter und wir schmeißen den Grill an. Hier holt uns dann ein das wir bei Krumhuk leider nicht das bestellte Grillfleisch bekommen haben und uns stattdessen mit Grillwürstchen zufrieden geben mussten. Leider können wir immer noch nicht sagen welches Fleisch dort verarbeit war, geschmeckt hat es leider keinem von uns 😗

Das Dachzelt war dann überraschend bequem, auf jeden Fall ein Spektakel für unseren Sohn, die Nächte zu Dritt im Dachzelt mit allem drum und dran war sicherlich ein Highlight für ihn.
Ich tue mich mit dem Schlafen in ungewohnter Umgebung anfangs immer etwas schwer, hatte aber den positiven Effekt das ich mich dann doch gegen Mitternacht noch mal aus dem Zelt gequält habe um den Sternenhimmel abzulichten. Leider das Einzige mal das ich das geschafft haben

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Mit dem Sternenhimmel bin ich sehr zufrieden, der Vordergrund hätte noch etwas Potential gehabt. Mein erstes Panorama der Milchstraße. 2 Hochkant Reihen a 7 Fotos

Zum Morgen hin waren die Temparaturen einstellig, Gott sei Dank waren wir dafür gut vorbereitet mit zusätzlich Decken und entsprechendem Schickt-Look
Teil 401. Feb. 2025
Weiter gehts, die erste Nacht haben wir gut überstanden. Wir machen es uns in der Sonne bequem und frühstücken erstmal. Dann werden wir auch schon zum Rhino Drive abgeholt

Unser einziges Eland im Urlaub:

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Tja, vorm Drive hieß es das das Auffinden der Rhinos i.d.R irgendwo zwischen 15 & 45 Minuten in Anspruch nimmt. Bei uns waren es dann über zwei Stunden... Vorteil: längere Fahrt / Nachteil: Mit der Zeit wurde nur noch durch die Gegend geheizt und einige wirklich nette Sichtungen wurden einfach ignoriert, auch wurde unserem Sohn die Fahrt irgendwann zu lang.

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Die Tiere werden gefüttert, so dass man ihnen sehr nahe kommt. Nächstes mal würde ich wahrscheinlich den Sundowner Drive bevorzugen

Da die Fahrt wirklich viel Zeit in Anspruch genommen hat, wir den Nachmittag aber noch am Pool verbringen und gleichzeit Abendessen in der Lodge gebucht hatten, haben wir auf den Sundowner-Drive verzichtet. Eigentlich sehr Schade, da das Gelände dort wirklich toll war und wir schon beim Rhino Drive viele Tiere bewundern konnten.
Mittags hatten wir uns noch ein Kleinigkeit selbst zubereitet und hatten sehr interessierten Besuch:

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Das Abendessen war wirklich gut. Vorspeise und Nachtisch am Tisch, Hauptgang in Buffetform. Aber der Service war zwar nett, aber wir mussten ewig auf die Vorspeise warten, so dass wir uns sogar vorab am Buffet bedient hatten und unser Sohn recht unleidlich wurde. Es war auch einfach nicht mehr seine Zeit, Beginn um 19:30, was normalerweise schon seine Bettgehzeit ist. Die späten Abendessen haben uns noch häufiger verfolgt.
Zurück gab es zum Glück einen Fahrservice.

Fazit Bagatelle und Camping:
Pro:
- Wirklich tolle Landschaft mit vielen Tieren
- sehr schön gelegene Campingplätze mit reichlich Platz
- sehr gutes Abendessen

Kon:
- Der Weg vom Campingplatz zur Lodge war zu Fuss mit Kleinkind recht weit. Dachzeltabbau und fahren war uns auch einfach zu zeitintensiv
- Der Hauptbereich mit Pool war recht groß und unpersönlich

Morgen geht es weiter Richtung KTP
Teil 502. Feb. 2025
Ich freue mich sehr über jeden weiteren Mitfahrer!

Weiter geht die wilde Fahrt! Unsere erste sportliche Route Richtung KTP und Kalahari Tented Camp. Über 4 Stunden Fahrtzeit waren angesagt. Gott sei Dank ist unser Sohn ein guter Mitfahrer im Auto. Bilderbücher, reichlich Hörspiele und (ja so ehrlich muss man sein) das extra für den Urlaub angeschaffte Kinder-Tablet sind da gute Erfüllungsgehilfen.

Die Route ist nicht sonderlich spannend von der Landschaft, es sind aber die besten Straßen unseres Urlaubs. Breit und ohne Wellblech mit sehr wenig Verkehr. Es gibt zwei kurze Pausen am Rand, sonst ziehen wir bis zu Sitzas Farm Stall durch. Hier eine dicke Empfehlung unsererseits. Feinste Lamm-Koteletts und Springbok-Filets und sehr leckeres Brot haben wir uns gegönnt.

Der Grenzübergang ist etwas zäh mit dem Ausfüllen der Formulare und zum zweiten mal will man hier die beglaubigte englische Geburtsurkunde unseres Sohnes sehen, also gaaaanz wichtig!!
Dann geht es endlich weiter Richtung Kalahari tented Camp. Hier gefällt es uns richtig gut. Die Zelte sind schick und geräumig, die Terrasse eine super Aussicht in den trockene Auob und auf das beleuchtete Wasserloch. Da das Wasserloch wirklich gut frequentiert wird beschließen wir den Nachmittag auf der Terrasse zu verbringen.

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Der nette Camp-Ranger weist uns auf zwei Löwinnen in der Ferne hin:
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Da helfen auch 800mm Brennweite und ein croppen nur bedingt. Aber ein wirklich vielversprechender Start

Wir bekommen auch noch fotogenen Besuch in der nähe unserer Veranda:
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Zum Ausklang gibt es noch Springbok Filet und Lamm Koteletts.
Die Nächte sind weiter sehr frisch, wir haben nämlich zu Beginn unseres Urlaubs eine Kaltfront erwischt. Sprich so 25 Grand tagsüber und nachts einstellige Temperaturen.
Teil 605. Feb. 2025
Weiter gehts... die erste Nacht im Kalahari Tented Camp war sehr gut, aber auch richtig frisch. Die Kaltfront bleibt uns noch erhalten.

Unser erster Gamedrive beginnt, wir starten zeitnah zur Toreöffnung. Eine Premiere für uns im KTP und für unseren Sohn sowieso. Die Aufregung ist groß. Wir können nicht klagen das Flussbett ist gut gefüllt und die Landschaft grün und blühend, wirklich ein toller Anblick.
Ich lasse dann mal besser Fotos sprechen:
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Wir lieben ja Geparden, und nachdem wir Abends zuvor schon (wenn auch von weitem) unsere ersten Löwen gesehen haben war das durchausverheißungsvoll:
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ich glaube wir kommen bis Urikaruus und fahren dann wieder zurück. Unser Sohn ist ehrlicherweise so mittel interessiert, bleibt dabei aber entspannt und nicht unzufrieden. Die Mittagszweit verbringen wir mit Essen und dem Erkunden des Pools, auch wenn dieser wirklich Arxxxkalt ist.
Teil 709. Feb. 2025
Abgesehen davon das wir einen Bungalow am anderen Ende bevorzugt hätten gefällt uns Nossob richtig gut. Überhaupt ist was das Thema Camps angeht der KTP bisher (nach Etosha und Krüger-Erfahrung) unser klarer Favorit. Es ist hier alles so wunderbar entspannt.

Eindrücke der ersten Camp-Erkundung:
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Die Kaltfront ist mitlerweile abgezogen und sowohl Tage als auch Nächte werden signifikant wärmer. Für eine entspanntes Planschen im Pool fehlen aber noch ein paar wärmere Nächte... nichts desto trotz wagen mein Sohn und ich uns auch mal rein, meine Frau verzichtet lieber.
Mein Magen/Darm ist Ok, für feudales Speisen reicht es aber noch nicht. Wir verbringen einen entspannten Nachmittag im Camp. Mein Sohn wird großer "Hide-Fan" und er möchte regelmäßig diesen erkunden. Zu sehen gibt es leider nichts, aber amüsant ist es allemal.
Teil 812. Feb. 2025
Heute gibt es dann einen vollen Tag Nossob. Wir fahren morgens gen Norden und nachmittags Richtung Süden. Dazwischen verbringen wir noch Zeit im Camp, speziell natürlich auch am Pool.


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Das Flussbett ist ziemlich leergefegt, Tiersichtungen eher spärlich und dann auch nur vereinzelte Tiere. Der Austausch mit anderen Besuchern zeigt "It´s quiet these days". Das müssen wir tatsächlich auch feststellen, nach sehr tierreichem Beginn scheint der vorangegangene Regen die Tiere eher auf die "falsche" Seite der Dünen zu ziehen.
Ein kleines Highlight ist uns noch vergönnt. Als wir gerade gedreht hatten um zurück zum Camp zu fahren weist uns ein nettes südafrikanisches Paar auf "mating Lions" hin die an einem Wasserloch (ich weiß leider nicht mehr welches, vllt wird es auf den Fotos ja wiedererkannt) liegen sollen. Bei einem Blick auf die Karte sagte ich zu den Südafrikanern das das eher schwierig würde bis zum Schließen der Tore wieder im Camp zu sein. Aber die meinten nur das wäre überhaupt kein Problem. Tja, es hat geklappt, aber wir konnten uns die Löwen max. 2-3 Min. anschauen und wenn man sich an die Geschwindigkeitsbegrenzungen hätte halten wollen wäre es auch unmöglich gewesen. Das wusste ich aber leider vorher nicht...

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Mit "mating" war leider auch nichts mehr, da gab es nur noch den Schlaf der Gerechten. Aber die Szenerie, gerade mit den Springböcken und Wolken im Hintergrund, hat auch einiges entschädigt.
Teil 914. Feb. 2025
Hier vielleicht noch unser Fazit zum KTP:
Er lässt uns doch etwas zwiespältig zurück. Die Camps und die Landschaft sind wirklich der Kracher, auch die Entspanntheit auf den Pads gefällt uns wirklich gut. Auf der anderen Seite hatten wir uns bei den Sichtungen doch etwas mehr erhofft, wir wußten ja vorher das es nicht mit dem Kruger oder Etosha zu vergleichen ist was die Tierdichte angeht. Aber das die Trockenflüsse ab dem zweiten Tag so leer gefegt sein würden hatten wir nicht erwartet. Auch hatte ich die Entfernungen zwischen den Camps etwas unterschätzt, das sind schon wirklich Tagfüllende Touren und das war dann mit Kleinkind nicht optimal. Ist aber auch meckern auf recht hohem Niveau 😎

Weiter gehts...
Gegen 15 Uhr kommen wir im Mesosaurus Camp an. Hier bleiben wir für eine nacht. Es ist niemand da um uns zu empfangen, wir haben aber vorher hier auch schon gelesen das das nicht unüblich ist und fahren daher direkt weiter zur Campsite. Wir sind die einzigen Camper hier und können uns einen schönen Platz direkt unter einem Webervögel-Nest aussuchen.
Der Platz ist wirklich toll und die Umgebung einfach ein Fest für die Sinne. Meine Frau fremdelt allerdings mit dem Ablution Block, mich stört das nicht so sehr.
Nachdem wir im KTP nur feste Unterkünfte hatten ist jetzt wieder der Aufbau des Dachzeltes angesagt. Das nimmt wegen der längeren Pause wieder etwas Zeit in Anspruch. Da es wirklich früh dunkel wird haben wir nur noch kurz Zeit den Köcherbaumwald mit den tollen Felsformationen in Augenschein zu nehmen. Anschließend versuchen wir im Dunkeln noch etwas zu Essen zuzubereiten.

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Fotografisch eine tolle Ecke, auch dafür hätte ich gerne etwas mehr Zeit gehabt. Leider konnte ich mich nachts auch nicht mehr zu einem Milchstraßen-Shooting aufraffen, dass habe ich im Nachhinein doch etwas bereut...

Am nächsten Morgen gehen wir es ruhig an. Jetzt treffen wir auch Gil, den Besitzer an, ein wirklich interessanter und amüsanter Typ. Er zeigt unserem Sohn noch die Fossilien die er in der "Rezeption" liegen hat. Die Fossilien Tour machen wir nicht, wir waren uns nicht sicher ob das für unseren Sohn etwas ist und wir wollten auch nicht wieder so spät an der nächsten Unterkunft ankommen.
Teil 1016. Feb. 2025
Heute steht eine verhältnismäßig kurze Fahrt nach Klein-Aus Vista an. Dort machen wir einen 1-nächtigen Zwischenstopp auf der Campsite. Da wir recht früh ankommen gönnen wir uns im Haus-eigenen Restaurant erstmal Salat und Pizza, wirklich lecker und empfehlenswert.

Meine und Frau und ich stellen immer mehr fest das wir mit dem Camping doch zu sehr fremdeln. Die Nächte im Dachzelt sind überraschend angenehm. Aber das ganze drumerhum mit Aufbau, Abbau, ein-und ausräumen, der ganze Staub der einfach überall ist fressen für uns zu viel Zeit. Nebenbei will Sohnemann bespasst werden, die Tage sind recht kurz und wenn die Sonne erstmal weg ist, ist man doch recht eingeschränkt. Wir fragen vor Ort mal an ob wir noch umbuchen können, aber die Unterkünfte sind vollständig belegt. Am nächsten Tag geht es nach Lüderitz, dort haben wir dann eh zwei Camping-freie Nächte vor uns. Aber der Entschluss ist gefasst, ich kontaktiere unsere Reiseagentur und bitte darum zu prüfen ob wir in den Camping-Unterkünften auch noch wechseln können. Weiteres erfahren wir denn in Lüderitz.

Jetzt heisst es aber erstmal auf dem Camping-Platz einrichten, ist absolut in Ordnung, aber nach den bisherigen Erfahrungen auch kein Highlight. Es sind hier doch einige Camper auf recht kleinem Raum (für Namibia-Verhältnisse) untergebracht. Wir haben den Sundowner Drive gebucht und sind daher jetzt schon wieder etwas hektisch. Eine Dusche haben wir nämlich alle vorher noch nötig.
Die Fahrt ist wirklich sehr schön und unser Fahrer sehr unterhaltsam und redselig. Unserem Sohn gefallen die Fahrten in den offenen Fahrzeugen sehr gut. Klar ist aber auch das irgendwann etwas Langeweile aufkommt, aber die Aussicht auf ein Picknick wirken hier wahre Wunder.

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Am nächsten Morgen heißt es wieder Packen, es geht nach Lüderitz. Aber nicht ohne vorher noch einen Stopp in der Geisterschlucht einzulegen:

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Und Anschließend natürlich auch noch die obligatorischen Besuche beim alten Bahnhof von Garub und den Wildpferden:

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Teil 1120. Feb. 2025
Heute verlassen wir Lüderitz. Es hat uns gut gefallen, gerade die Abwechslung zum bisher gesehenen. Aber ob ich den Schlenker nochmal machen würden, ich weiß es nicht genau...
Heutiges Ziel ist die "At Kronenhof Lodge", aber natürlich nicht ohne vorher Kolmanskop zu besuchen:

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Definitiv ein Highlight, hier hätte ich mich auch noch viel länger aufhalten können. Unser Sohn hat auch viel Spass beim Erkunden, aber nach zwei Stunden reicht es ihm dann auch. Da wir ja auch noch etwas Strecke vor uns haben ist das auch absolut i.O.

Die weiter Fahrt führt uns über auch über die D707. Wir genießen die schöne Landschaft, die Pad ist ok, aber im Vergleich zum ersten Teil unseres Urlaubs im Bereich der Kalahari wird es doch bedeutend ruckliger.


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Nachmittags erreichen wir nach guten 4 Stunden Fahrt die Kronenhof Lodge. Hier bleiben wir für zwei Nächte, und was soll ich sagen, hier wird es uns richtig gut gefallen....
Teil 1225. Feb. 2025
At Kronenhof Lodge
Bei Ankunft werden wir freundlich empfangen. Wir sind in der riesigen Anlage erstmal die einzigen Gäste und nutzen die Gelegenheit die Anlage zu erkunden. Es gibt einen schönen Pool mit top Aussicht, für Sohnemann einen kleinen Spielplatz der begeistert und wir werden ordentlich mit Rock Shandy und Bier gepampert. Unser Sohn freut sich sehr über den freundlichen Haus-Dackel, der bei jeder Sichtung ausgiebig geherzt wird.
Abends gibt es draußen ein tolles Grillbuffet mit dem besten Filetsteaks des Urlaubs. Zwischenzeitlich ist auch eine Reisegruppe mit Bus angekommen, sind zum Glück recht angenehm und am nächsten Tag nach dem Frühstück auch wieder verschwunden.

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Den Zweiten Tag lassen wir uns auch in der schönen Anlage treiben. Es ist wirklich heiß bei ca. 35 Grad, da wird der Pool wieder ausgiebig genutzt. Für nachmittags haben wir uns für den Sundowner Drive angemeldet. Das Auto ist dann doch überraschend gut gefüllt, dafür das wir tagsüber keine Leute gesehen haben. Führt dazu das ich mit meinem Sohn vorne beim Fahrer sitzen "darf", da fehlt leider die gute Durchlüftung und der freie Blick, aber was solls, abgesehen davon ist es eine wirklich gelungene Fahrt mit einem tollen Sundowner-Platz auf einem Hügel mit Rundumblick.

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Am Morgen unserer Abfahrt raffe ich mich noch zu einer kleinen Wanderung auf den Haushügel hinter der Anlage auf. Definitiv sehr empfehlenswert und vom Anspruch übersichtlich.

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Teil 1315. März 2025
Wir stehen früh auf um die anfangs noch moderaten Temperaturen voll auszunutzen. Am Tor zum Nationalpark steht auch schon ein ordentliche Schlange und wir reihen uns ein. Ziel ist heute das Deadvlei.

Unterwegs halten wir für die aufsteigenden Ballons und natürlich für das tolle Schattenspiel auf den Dünen:

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Am ersten Parkplatz entscheiden wir uns für den Shuttleservice zum Deadvlei und lassen uns ordentlich durchruckeln. Sohnemann gefällts natürlich, unterwegs gibt es auch einige unglückliche die sich festgefahren haben.
Vom Parkplatz starten wir die "Wanderung" ins Deadvlei, es ist hier richtig was los, das sah 2018 irgendwie ganz anders aus. Wir haben mit einem Oryx in der Ferne auch ein tolles Fotomotiv unterwegs

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Spaß mit dem Sand und diversen Stöcken die wir finden. Aber die Dünen hoch ist schon eine große Herausforderung, hier habe ich das Vergnügen ihn Streckenweise tragen zu dürfen. Auf dem Hinweg noch ok, zurück leide ich dann doch ganz schön dabei...
Angekommen im Deadvlei lohnt es sich etwas in die Pfanne reinzugehen, dort halten sich die Menschenmassen auch in Grenzen, da die meisten nur am Beginn des Vlei´s einen Blick riskieren und auch recht schnell wieder verschwinden. Einige unbelehrbare die die Bäume betatschen gibt es auch, dafür scheint es aber jemanden zu geben der das verbal ordentlich korrigiert, ob als Beruf oder aus Berufung kann ich aber nicht sagen.

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Wir begnügen uns mit dem Besuch des Deadvlei´s und machen uns anschließend auf dem Rückweg. Wir kehren für einen Mittagssnack im Restaurant des Campingplatzes ein. Hier gefällt es uns und unserem Sohn sehr gut, er schaut sich mit zwei anderen deutschen Kindern das Sportprogramm an der Bar an und mümmelt dabei ein Sandwich.
Teil 1431. März 2025
Den Nachmittag verbringen wir gemütlich am Pool. Richtung Sonnenuntergang habe ich dann noch Fotografier-Ausgang, dazu fahre ich den Katzensprung zur Elim-Düne und tobe mich etwas aus:

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Es ist zwar wesentlich mehr los wie ich erwartet/gehofft habe, aber gerade etwas höher an der Düne kann man die Ruhe noch ganz gut genießen. Es ist auch einfach ein tolles Zusammenspiel zwischen Licht und Schatten.

Abends geht es wieder ans Buffet, aber wir werden mit dem ganzen Rummel einfach nicht warm. Uns steht die letzte Nacht hier bevor und morgen geht es die lange Tour nach Swakopmund.
Teil 1508. Apr. 2025
Weiter geht die Reise, heute nach Swakopmund. Ein recht sportliche Strecke die wir zumindest an der wohl bekanntesten Raststätte Namibias sinnvoll unterbrechen können:

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Unser Sohn findet die alten Fahrzeuge sehr spannend und kann sich nochmal schön die Beine vertreten. Die öffentliche Toilette war auch absolut in Ordnung und vor der Weiterfahrt darf sich jeder noch eine süsse Backware für die Fahrt aussuchen.
Gott sei Dank ist unser Sohn wirklich schmerzfrei was die langen Autofahrten angeht, da können wir uns absolut nicht beklagen... Wieder helfen Hörspiele/Powernapping und auch das Tablet die Laune im grünen Bereich zu halten.

Ziemlich geschafft und mit einem Temperaturverfall von 20 grad kommen wir in Swakopmund an und müssen uns mal wieder umstellen. Freundlich werden wir in Meike´s Guesthouse willkommen geheißen.
Für heute stehen nur noch eine kleine Ortsbegehung und lecker Essen im The Fish Deli auf der Agenda. Dort hat es uns gut gefallen, lecker Essen und eine sehr nette Bedienung. Überhaupt findet man mit Kleinkind doch viel besser Zugang zu den Einheimischen...

Morgen Früh geht es in die Wüste auf little 5 Tour. Ziel ist definitiv ein Chamäleon, das haben wir bisher noch nicht in freier Wildbahn sichten dürfen. Ein bischen unsicher sind wir noch was potentielle Schlangebegegnungen mit unserem Sohn angeht...
Teil 1612. Apr. 2025
Wir stehen zeitig auf, um 08:00 Uhr werden wir schließlich von Tommy´s Desert Tours zur Living Desert Tour abgeholt. Unerwarteterweise steht der Fahrer dann schon 15 Min. zu früh auf der Matte und das leckere Frühstück wird hastig zu Ende gebracht.
Der Tag beginnt diesig und sehr frisch, aber die Sonne wird uns heute noch verwöhnen.

Die Tour ist (leider) gut gebucht, schön wäre eine etwas kleinere Gruppengröße gewesen, speziell für unseren Sohn. Er hat nicht seinen besten Tag und kann sich nur schwer auf die Erklärungen fokussieren. Aber davon ab klappt es auch ganz gut. Bei der Schlangensichtung verhält er sich super und bleibt ganz ruhig stehen. Für Schlangen hat er immer noch ein großes fable.


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Zurück bei Meike machen wir uns wieder auf den Weg in die Stadt. Zur Stärkung kehren wir im Brewer und Butcher ein. Hier gefällt es uns sehr gut, mit schöner sicht auf das Meer lassen und wir uns auf der Terasse nieder und gönnen uns zu unseren Wild-Burgern eine Bier-Verkostung. Unser Sohn kann hier nach herzenslust seinem Bewegungdrang nachkommen. Zum Verdruss meiner Frau erstehe ich als Andenken noch eine sehr dekorative 5L Bierflasche mit Inhalt.
Anschließend setzen wir uns noch an den Strand. hier findet unser Sohn anschluss an einen etwa gleichaltrigen und bei stürzen sich in das wirklich kalte Wasser.

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Teil 1706. Mai 2025
So, ich habe mir jetzt mal eine längere Pause gegönnt, aber der RB soll auf jeden Fall noch zu Ende gebracht werden!

Am zweiten vollen Tag in Swakopmund geht es früh morgens nach Walvis Bay, wo wir mit Levo Tours eine Dolphin & Seal Tour gebucht haben. Es ist nebelig und lausig kalt, aber dafür gibt es ja den Zwiebel-Look.
Das Boot ist angenehm klein und wir sehen Delphine, Robben, Pelikane und diverse Wasservögel. Robben und Pelikane besuchen uns dank einer fischigen Bestechung auch an Bord. Die Tour gefällt uns allen sehr gut, auch unserem Sohnemann. Zum Ende der Tour bekommen wir auch tatsächlich noch etwas Sonne ab..

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Nachmittags gehen wir nochmal zum Meer, das Wetter bleibt leider trüb und diesig. Zum Essen kehren wir noch im Ocean Cellar ein, das einzige Restaurant das wir nicht wieder besuchen würden. Das Essen war absolut in Ordnung, die Atmosphäre passte aber gar nicht, irgendwie haben wir uns unerwünscht gefühlt.

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Teil 1804. Juni 2025
Da bin ich doch wieder vom Wege abgekommen meine Reisebericht fortzusetzen. Schande über mein haupt!

Weiter geht es von Swakopmund über die Spitzkoppe nach Omandumba auf die Gästefarm. Wieder reicht es nur für einen recht kurzen Stop bei der Spitzkoppe, aber nächstes mal wird es mindestens eine Übernachtung! Es ist einfach zu schön da und ich würde wirklich gerne mal zu Sonnenunter- bzw aufgang fotografieren

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Es wird wieder heiß, bei der Spitzkoppe gibt es schon einen vormittaglichen Vorgeschmack, auf Omandumba angekommen sind wir schon fast wieder bei Mitt dreißig Grad.
Wir werden freundlich von der Praktikantin begrüßt und eingewiesen. Die Gästefarm Manager Karsten und Petra sind noch unterwegs. Heute heisst es noch etwas auf der Terasse entspannen und Sohnemann im Sand mit Wasser rumpütkern lassen.
Das gemeinsame Abendessen auf der Gästefarm gefällt uns auch ausnehmend gut, wir mögen die Gastgeber, unser Sohn liebt die Hunde und das Essen gehört zu den Besten des Urlaubs.
Die Unterkünfte sind absolut in Ordnung, haben aber nicht den Charme des Bush Camps, speziell was die landschaftliche Umgebung angeht. Auch die zwei Nächte bei der Hitze ohne Klimaanlage sind nur semi erholsam. Aber wir fühlen uns wohl und das ist die Hauptsache.

Aussicht auf die kleine Wasserstelle:
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Teil 1907. Juni 2025
Heute genießen wir dann noch einen vollen Tag auf und um Omandumba.

Vormittags geht es zu den San auf eine Buschwanderung. Hier fremdelt unser Sohn das erste mal so richtig, aber auch schon bevor wir aus dem Auto gestiegen sind. So richtig erklären konnte er es uns nicht, aber trotz einer dann eher schwierigen Tour ist es eines der Eindrücklichsten Ereignisse unserer Reise und für Ihn immer noch sehr präsent. Auf unserer ersten Tour 6 Jahre zu vor haben wir den San einen wunderschönen Elefanten abgekauft, diesmal zwei Giraffen. Uns gefallen die Schnitzereien hier immer richtig gut und haben auch weiterhin einen Ehrenplatz bei uns zu Hause.

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Mittags fahren wir zur Ai Aiba, als Gäste von Omandumba dürfen wir hier den Pool nutzen, außerdem gönnen wir uns noch eine Kleinigkeit zu Mittag. Es gefällt uns hier sehr gut, es ist nicht so persönlich wie auf Omandumba, aber die Lage und die Landschaft sind wirklich grandios. Hier kann man auch wandern und sich Fahrräder leihen, diese Optionen haben uns etwas gefehlt.

Nachmittags geht es dann noch zur Rock Painting und Sondowner Tour. Karsten ist unser Fahrer und mit dabei sind Verwandte von Ihm die gerade zu Besuch sind. Wirklich eine sehr angenehme Gesellschaft die unserem Sohn viel Aufmerksamkeit schenken, was ihm sehr gut gefällt. Die Tour macht auch viel Laune und der Sundowner Platz ist der bisher Schönste den wir in Namibia gesehen haben.


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