regsalThemenstarter423 Beiträge · seit 201318. Feb. 2025 · #81
21. November 2024 - Living Desert Tour und Spaziergang durch Swakopmund
Heute Vormittag haben wir die geführte Tour «Little Five» gebucht. Es ist bewölkt und recht kühl. Wir werden abgeholt und fahren hinter der Stadt in die Dünenlandschaft.
Von den beiden Guide's erfahren wir eine Menge spannende Dinge über die «lebendige» Wüste.
Dass hier so viele kleine Lebewesen leben können, scheint fast ein Wunder. Durch sehr genaue Beobachtung von Spuren im Sand werden diese kleine Lebewesen aufgespürt und wir haben das Glück ein paar davon von nächster Nähe beobachten zu dürfen. Diese Schlange hat mit ihrer Hautfarbe eine gute Tarnung und nur mit guter Beobachtung wird sie erkannt.
Das Chamäleon wechselt die Farbe, sobald ein paar Sonnenstrahlen durch die Wolken dringen.
Dieser Namib-Geko ist wirklich ein Wunder der Natur - er vergräbt sich im Sand, weil er die Sonne nicht verträgt, seine Haut ist sehr dünn.
Diesen Käfer nennen sie "Cappuccino-Käfer" 🙂
Und natürlich solche Spinnen können sich mit ihrer giftigen Flüssigkeit auch verteidigen
Auch diese wunderschöne Echse haben wir betrachten dürfen.
Anschliessend geniessen wir die tolle Fahrt über die Dünen und machen einen Halt mitten in diesem Sandmeer mit Ausblick auf die Stadt.
Ich habe diese Tour schon vor ein paar Jahren einmal gemacht, aber es hat sich definitiv auch ein zweites Mal gelohnt.
Die Sonne will sich auch am Nachmittag nicht zeigen und es bleibt kühl und windig. Wir spazieren durch die Stadt, stöbern ein wenig in den Boutiquen und ich finde mein schon lange gesuchten Schmuckanhänger «Afrika». 🙂
Zum Abschluss machen wir noch eine Runde zum Leuchtturm und dann ist es schon Zeit für das Abendessen im Tug.
Wir haben einen tollen Platz am Fenster, aber leider gibt es heute keinen Sonnenuntergang über dem Ozean - schade.
Reiseberichte:
2015 - von Kapstadt nach Windhoek durch den KTP
2017 - der Leopard kommt nur am Sonntag...
2019 - Namibia Nov.2019 - auf der Suche der Lone Men
2021 - vom Winde verweht - Skeleton Coast Campingtour
WO genau hast Du den Afrika- Anhänger erhalten und was hast Du für bezahlt.....das wäre eine kleine
Aufmerksamkeit für meine Partnerin....... 🙂 🙂 🙂
LG..............BMW
regsalThemenstarter423 Beiträge · seit 201318. Feb. 2025 · #83
Hallo BMW
WO genau hast Du den Afrika- Anhänger erhalten und was hast Du für bezahlt
Ich habe dir ein PN geschickt. Gruss Regina
Reiseberichte:
2015 - von Kapstadt nach Windhoek durch den KTP
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regsalThemenstarter423 Beiträge · seit 201319. Feb. 2025 · #84
22. November 2024 – Überraschung bei der Tankstelle – Fahrt zur Spitzkoppe
Es ist, wie oft am Morgen in Swakopmund, auch heute neblig und kühl. Wir packen unsere Taschen und verlassen das Strandhotel. Bevor wir Richtung Spitzkoppe fahren können, tätigen wir noch ein paar Einkäufe, heute Abend sind wir Selbstversorger in unserem Chalet. Auch bei der Tankstelle müssen wir noch vorbei. Wie jedesmal beim Tanken lasse ich auch hier den Reifendruck kontrollieren. Und oh je, der hintere linke Pneu hat recht viel Luft verloren, was ich nicht bemerkt habe. – Ich vermute, dass es erst in Swakopmund passiert ist. Da wir 2 Tage das Fahrzeug nicht gefahren sind, haben wir nicht bemerkt, dass der Reifen Luft verliert. Sehr hilfsbereit wird uns angeboten das Rad mit dem Reserverad auszutauschen und zu schauen, was da genau passiert ist. Es stellt sich heraus, dass an einer Stelle der Reifen einen Schaden hat und Luft verliert. Unterdessen haben wir Europcar angerufen um zu fragen wie wir vorgehen sollen. Wir müssen zu Supa Quick Tyre fahren, mit dieser Firma hat Europcar eine Vereinbarung. Somit bedanken wir uns mit einem grosszügigen Trinkgeld bei der Tankstelle und fahren zu der genannten Reifengarage. Alles läuft wie am Schnürchen – Formular ausfüllen während der Reifen abmontiert wird und siehe da – ein Nagel steckt im Reifen.. 🙁
Welch ein Glück, dass es hier passiert ist und nicht irgendwo unterwegs. Obschon ich zu Hause noch das Radwechseln geübt habe, weiss ich nicht ob ich es auch geschafft hätte bei diesem Fahrzeug. So können wir nur zuschauen wie der Reifen geflickt und wieder montiert wird.
Wir sind so dankbar, dass dieser Vorfall in Swakopmund passiert ist und so unkompliziert erledigt wird. Nach ca. einer Stunde sind wir schon wieder unterwegs. Wir fahren Richtung Henties Bay und machen einen kurzen Halt beim Schiffswrack Zeila.
Bei Henties Bay biegen wir ab auf die D1918. Auch hier ist die Strasse in sehr unterschiedlichem Zustand, zum Teil sandig oder mit vielen Querrillen. Aber wir können etwas ausweichen, da wir genau zwei Fahrzeuge kreuzen. Von weitem sehen wir bereits die Spitzkoppe.
Wir benutzen den Westeingang. Dort öffnet uns ein älterer Mann das Tor und will mit uns ein wenig plaudern. Er will natürlich wissen von welchem Land wir kommen und wie lange wir schon unterwegs seien. Als ich ihm sage, dass wir von Basel in der Schweiz kommen fängt er an zu strahlen und meint, es gebe doch dort ein Fussballklub und da hätte es einen berühmten Spieler gegeben..., der Name falle ihm gerade nicht ein. Ja wer könnte das sein, ich sage, vielleicht Shaqiri? Ja natürlich, der sei es... 🙂 Jetzt staune ich nicht schlecht und habe in diesem Moment gerade einen Abnehmer für eine Euro24 Cap gefunden, welche ich mitgenommen habe. Er hat sich so sehr gefreut und konnte es kaum glauben, dass ich ihm diese schenken möchte. Solche Begegnungen sind einfach einmalig, leider habe ich es verpasst mit ihm ein Bild zu machen.
Wir fahren durch das gesamte Gelände der Spitzkoppe und müssen uns beim Empfang an der Ostseite anmelden.
Dann geht es wieder etwas zurück, das Cabine Camp liegt am Fusse der grossen Spitzkoppe. Unser Chalet ist super und die weiteren Chalets in der Reihe sind nicht bewohnt. Also haben wir unsere Ruhe und geniessen erst Mal diesen wunderschönen Ort mit einem Gin vor dem Chalet.
Von dem nahen Felsen haben wir einen tollen Ausblick auf die Ebene mit dem Cabine Camp.
Fortsetzung folgt
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regsalThemenstarter423 Beiträge · seit 201319. Feb. 2025 · #85
Fortsetzung
Es ist hier wieder sehr warm, aber ich bin froh, das kalte Wetter in Swakopmund liegt mir gar nicht. Gegen Abend fahren wir zum Rock Arch und spazieren dort ein wenig herum. Wir sind ganz alleine. Es sind sehr wenig Campingplätze belegt.
Bevor es dunkel wird kehren wir in unser Chalet zurück und geniessen unser Picknick auf der Terrasse. Es ist einfach traumhaft schön hier. Bevor die Sonne untergeht sind die Felsen rot wie ein Feuer.
Am liebsten hätte ich draussen geschlafen, es ist so schön den grandiosen Sternenhimmel zu betrachten. Ich bin nun schon das dritte Mal hier, für mich ist dies ein Lieblingsplatz in Namibia geworden.
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Enilorac65768 Beiträge · seit 201719. Feb. 2025 · #86
Du kommst aus Basel? Dann sind wir ja fast Nachbarn 😉 Ich wohne in einem Vorort von Basel und begleite euch weiterhin gerne auf eurer Reise. Liebe Grüsse, Caroline
2016: Südafrika mit Gardenroute
2018 : Vic Falls, Namibia, Botswana, Mauritius
2020: Kapstadt und Gardenroute
2022: Namibia
2024: Namibia und Südafrika
2026: Namibia und Botswana in Planung :-)
Hallo ,deinen Bildern nach zu urteilen ward ihr aber nicht bis oben auf Big Daddy. Oder seid ihr den Weg über den Dünenkamm zurück .? Vom "Gipfel" runter in die Pfanne gelangt man ja noch nicht zu den abgestorbenen Bäumen , sondern geht ein ganzes Stück über die Pfanne , bevor man die Bäume sieht . LG Conny
Das war mein letzter Abstieg von der Düne und ich kam weit hinter den Bäumen an
Namibia zum 1.
Elefantenrunde
Abschied für immer
Auf neuen Wegen ins Kaokoveld (hummeldumm?")
[url//namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/306123-der-kreis-hat-sich-geschlossen-bot-nam.
regsalThemenstarter423 Beiträge · seit 201320. Feb. 2025 · #88
Liebe Conny
du hast recht, wir waren nicht bis ganz oben auf dem Big Daddy, wir sind auf dem Dünenkamm geblieben. Für den Aufstieg nach ganz oben hatten wir zu wenig Zeit. Mit lieben Grüssen Regina
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regsalThemenstarter423 Beiträge · seit 201320. Feb. 2025 · #89
23. November 2024 – Sonnenaufgang beim Rock Arch und Weiterfahrt nach Twyfelfontein Adventure Camp
Wir stehen früh auf, wollen wir doch zum Sonnenaufgang beim Rock Arch sein. Leider hat es ein Wolkenstreifen genau dort wo die Sonne aufgeht und so müssen wir uns ein wenig gedulden bis die Sonne die Felsenlandschaft im schönsten Licht beleuchtet.
Auch heute morgen sind wir fast alleine nur die Dassies überwachen uns vom hohen Felsen… 🙂
Diese Felsenlandschaft ist einfach wunderschön.
Dann heisst es schon wieder Abschied nehmen von der Spitzkoppe, wir fahren heute ins Damaraland.
Bis Uis fahren wir auf der D1930. Die Strasse ist ganz gut zu fahren. In Uis wird wieder einmal getankt und den Reifendruck kontrolliert. Wir müssen etwas Luft ablassen, in Swakopmund haben sie zuviel Luft in die Reifen gepumpt. Sonst ist alle i.O. Wir haben noch gar nicht gefrühstückt und das holen wir nun nach im Kaktus Kaffee.
Nun geht es weiter auf der C35. Hier wurden wir darauf aufmerksam gemacht, dass diese Strasse zum Teil sehr schlecht ist. Ich finde jedoch, dass wir schon schlechtere Strassen gefahren sind. Nach der Abbiegung in die D2612 sieht es jedoch nicht gut aus. Zum Teil sehr sandig und viele Spuren. Es ist für mich recht anstrengend immer die richtige Spur zu fahren. Das letzte Stück vor Twyfelfontein ist asphaltiert. Das Twyfelfontein Adventure Camp liegt gleich hinter dem Damara Living Museum. Die Lodge liegt am Fusse einer Felsenkette.
Die Chalets sind sehr schön und wir werden sehr herzlich empfangen. Es ist wieder sehr heiss, gegen 40 Grad. Da gibt’s nur eines – ab in den Swimmingpool zur Abkühlung.
Für den Sundowner steigen wir hinter der Lodge auf den Berg.
Oben angekommen staunen wir nicht schlecht, die Aussicht auf beide Seiten ist traumhaft, ein Überblick über das Damaraland. Es hat sogar ein richtiges Bar-Häuschen mit allen möglichen Getränken.
Leider windet es ziemlich stark und in der Ferne ist ein richtiger Sandsturm ersichtlich. Trotzdem ist dieser Ort ein Traum für den Sandowner.
Zum Abendessen geht es wieder die Treppe runter zum Restaurant im Haupthaus.
Auf einem grossen Grill erwarten uns verschiedene leckere Fleischstücke zur Auswahl – es schmeckt ausgezeichnet. Mit dem Wind ist es bei Dunkelheit recht kühl geworden, somit hat es auch in unserem Chalet etwas abgekühlt, was für einen guten Schlaf von Vorteil ist. 🙂
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regsalThemenstarter423 Beiträge · seit 201321. Feb. 2025 · #90
24. November 2024 – Auf der Suche der Wüstenelefanten im Huab-Fluss
Heute gibt’s schon um 7 Uhr Frühstück, da wir bereits vor 8 Uhr mit unserem Guide Erwin und 4 weiteren Personen in den Huab fahren und uns auf die Suche der Wüstenelefanten machen. Erwin informiert uns, dass die Elefanten sehr wahrscheinlich recht weit weg seien und er darum etwas schneller durch das Flussbeet fahren müsse. Es gibt eine richtige Rallyfahrt 😉 - Wir müssen uns richtig festhalten bei diesem rasanten Tempo. Wir treffen auf eine Giraffenfamilie, - wir sind ganz froh, dass Erwin etwas langsamer vorbeifahren muss.
Die rasante Fahrt hat sich gelohnt 🙂 - wir entdecken hinter den Büschen eine Elefantenfamilie. Erwin fährt uns so nah wie möglich an die Elefanten heran, wir sind das erste Safarifahrzeug.
Bei einer Elefantenkuh hängt etwas Komisches aus dem Mund und auch Erwin weiss vorerst nicht recht was es ist.
Erst als die Elefantenkuh aus dem Busch kommt wird klar, was dies bedeutet: Die Elefantenmutter trägt den Fötus eines viel zu früh geborenen Elefantenbaby mit sich 🙁
Erwin erklärt uns, dass die Elefantenmutter diesen Rest solange mit sich trägt, bis sie einen sicheren Ort findet, wo sie den Fötus begraben kann. Solche Begegnungen sind immer traurig, aber auch hier wird uns bewusst, dass auch in der Tierwelt Gefühle verarbeitet werden müssen. Wir beobachten die Elefanten recht lange, ich finde es immer sehr spannend, wenn genügend Zeit vorhanden ist, damit die Tiere gut beobachtet werden können. Da gibts halt auch eine Flut von Bildern 😉
Fortsetzung folgt
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regsalThemenstarter423 Beiträge · seit 201321. Feb. 2025 · #91
Fortsetzung
Auf dem Rückweg fährt Erwin einen steilen Hügel rauf und wir haben von dort einen traumhaften Überblick ins Damaraland.
Die Giraffen sind auch immer noch am selben Ort
Es ist schon Mittag, als wir wieder in der Lodge ankommen und der Lunch ist schon für uns bereit. Am Nachmittag ruhen wir uns etwas aus und profitieren noch einmal vom Swimmingpool. Leider kommt wie gestern wieder ein sehr starker Wind auf. Wir steigen trotzdem zum Sundowner wieder auf den Berg und geniessen die tolle Stimmung.
Auch heute schmeckt das Abendessen ausgezeichnet und das Personal ist sehr herzlich. Da der Wind nicht nachlässt wird es wieder recht kühl und sind froh, als wir unter der warmen Bettdecke sind.
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Liebe Regina, das Foto mit dem Elefanren, der seinen Fötus trägt ist ja herzzerreißend. Das geht mir durch und durch.
Ihr habt auf eurer Reise einige Unterkünfte, die wir im Mai auch besuchen. Schön, jetzt schon einen Vorgeschmack zu bekommen. Bin gespannt ob wir auch Elefanten sehen werden. Im März 22 sind wir mit Elefanten und Löwensichtungen komplett leer ausgegangen. Liebe Grüße und vielen Dank, Silvia
regsalThemenstarter423 Beiträge · seit 201322. Feb. 2025 · #93
Liebe Silvia ja, diese Geschichte mit dem Fötus hat mich auch sehr berührt. Es freut mich, dass du schon einen kleinen Vorgeschmack mit meinem Reisebericht erhälst für deine baldige Reise. Welche Route habt ihr denn geplant? Lieber Gruss Regina --------- und zwischendurch auch ein Danke an alle, welche immer noch bei meinem Bericht dabei sind 🙂
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regsalThemenstarter423 Beiträge · seit 201322. Feb. 2025 · #94
25. November 2024 – Besuch Damara Living Museum, Felsgravuren Twyfelfontein und Weiterfahrt zur Vingerklip-Lodge
Ein so schöner Morgenhimmel begrüsst uns heute.
Wir verlassen das Twyfelfontein Adventure Camp nur ungern, wir haben uns hier sehr wohl gefühlt. Da das Damara Living Museum gerade nur so um die Ecke ist, machen wir dort bereits unseren ersten Halt. Wir sind recht früh und im Moment die einzigen Besucher, somit haben wir die Erklärungen und Besichtigungen der traditionellen Kultur der Damara ganz für uns allein.
Vorstellung verschiedener Heilkräuter und Heilpasten
Auch unsere Gesichter bekommen dabei zwei Farbtupfer ab 🙂 und das kleine Mädchen ist auf unserer Besichtigung stets in unserer Nähe.
Feuer machen muss geübt sein...
Die Frauen stellen die verschiedensten Schmuckstücke mit natürlichen Materialen her.
Zum Abschluss erhalten wir noch eine Tanzvorstellung
Nach dem Besuch werden wir natürlich auch durch den «Schmuckshop» geführt. Ich habe auch diesmal eine schöne Kette für mich gefunden, obschon ich zu Hause schon mehrere davon habe, ich habe ja diese Führung vor ein paar Jahren schon einmal gemacht.
Nun geht unsere Fahrt weiter zu den Twyfelfontain Rock Paintings.
Unser Guide erzählt uns eine Menge Interessantes über diese Felsgravuren.
Bei diesem Busch zwischen den Felsen, wurde eine Quelle gefunden, welche dem Ort den Namen gab
Über die C39 fahren wir über Khorixas zur Vingerklip Lodge.
Es ist erneut sehr heiss hier und die Erfrischung im Swimmingpool ist eine Wohltat. Das Abendessen haben wir im Eagles Nest reserviert.
Leider windet es auch hier sehr stark, aber es ist trotzdem sehr gemütlich und der Braai ist sehr fein.
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2019 - Namibia Nov.2019 - auf der Suche der Lone Men
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Hallo liebe Regina, wenn ich deine Fotos sehe, kann ich den 1. Mai kaum mehr abwarten 😄 wir machen im Grunde die klassische Runde und haben 32 Tage Zeit. Voigtland Bagatelle Farmhouse Alte Kalkofen Lodge Fish River Lodge Klein Aus Vista Eagels Nest Ranch Kioomasis (D707) Dead Valley Lodge Ababis Gästefarm (Fahrtraining) Brigadoon Boutique Gästhaus (Swakopmund) Spitzkoppenlodge Twyfelsfontein Adventure Camp Desert Rhino Camp (Palmwag Konzession) Vingerklip wurde durch Lodge Damaraland ersetzt - weil die Fahrt laut Rhino Camp evtl. nicht vor Sonnenuntergang zu schaffen ist. Das finden wir sehr schade, Aber Sicherheit geht vor. Epacha Game Reserve Onguma Bush-Camp Kambaku Safari Lodge Voigtland Lodge Du siehst, da sind einige Unterkünfte dabei, die ihr auch hattet.
regsalThemenstarter423 Beiträge · seit 201323. Feb. 2025 · #96
Liebe Silvia da habt ihr ja eine tolle Tour zusammengestellt und im Mai wird es wohl noch überall etwas grün sein. Es hat ja in vielen Teilen recht geregnet und regnet immer noch. Liebe Grüsse Regina
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regsalThemenstarter423 Beiträge · seit 201323. Feb. 2025 · #97
26. November 2024 – Vingerklip und Fahrt in den Etosha – Okaukuejo Camp
Eigentlich wollten wir heute morgen eine kleine Wanderung von der Lodge aus zum Vingerklip und zurück machen, aber es ist schon beim Frühstück sehr warm und auf dem Wanderweg hat es kaum Schatten. So verabschieden wir uns von der Lodge und fahren mit dem Fahrzeug bis zum Vingerklip.
Man fühlt sich schon sehr klein, neben einem solchen mächtigen Felsen.
Wir fahren auf der D2743 zurück auf die C39. Hier hat es grosse Termitenhügel
Unsere Weiterfahrt führt uns Richtung Outjo, wo wir wieder einmal bei einer Tankstelle vorbei müssen. Dann geht’s weiter Richtung Norden auf der C38, welche bis in den Etosha zum Okaukuejo Camp asphaltiert ist. Beim Anderson Gate gibt’s die üblichen Formulare auszufüllen und Fragen zu beantworten. Die Staatsangestellten sitzen in Reih und Glied am Schatten und es liegt an den Touristen sich zu ihnen zu begeben. Ich muss mich neben eine weibliche Angestellte setzen, sie drückt mir ein Formular in die Hand zum Ausfüllen und schaut weiter ihre Serie auf ihrem Mobilphone an. Als ich sie etwas fragen will, muss ich sie dreimal ansprechen bis sie endlich etwas genervt reagiert, weil ich sie störe beim Schauen ihrer Serie. Als ich ihr meinen Kugelschreiber gebe, damit sie ihre Unterschrift unter das Formular schreiben kann, macht sie keine Anstalten mir den Stift wieder zurückzugeben. Aber bei dieser Unfreundlichkeit mache ich auch keine Geschenke, ich will den Stift zurück 😉 Kaum haben wir das Gate hinter uns, treffen wir bereits auf Springböcke und eine Giraffenfamilie.
Im Okaukuejo Camp erhalten wir den Schlüssel zum Bushchalet noch nicht, es sei noch eine Stunde zu früh.
Wir fahren trotzdem schon zum Chalet und die Reinigungsfrau ist gerade fertig geworden mit reinigen. Sie meint, sie lasse doch einfach das Chalet offen und wir sollen an der Reception sagen, dass sie fertig gereinigt hat. Wir richten uns etwas ein in unserem Chalet und schauen kurz beim Wasserloch vorbei. Es ist aber ausser ein paar Springböcke nichts zu sehen, es ist auch sehr heiss.
Fortzsetzung folgt
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regsalThemenstarter423 Beiträge · seit 201324. Feb. 2025 · #98
Fortsetzung
Am späteren Nachmittag machen wir eine kleine Tour und hoffen natürlich auf Tiersichtungen. Es ist immer noch sehr heiss und alles ist dürr und trocken. Wie wir aus dem Forum vernommen haben, sind die Strassen im Etosha ziemlich schlecht was wir nach 3 Tagen auch bestätigen können. 🙁 Es scheint, dass die Tiere lieber am Schatten unter den Büschen bleiben, was auch verständlich ist 😉
auch diese Gackeltrappe verschwindet im Busch
dieser Schakal verträgt die Hitze wohl
Erst als wir wieder Richtung Camp fahren sehen wir schon von Weitem mehrere Fahrzeuge am Strassenrand, was bedeutet, dass es dort etwas zu sehen gibt. 🙂 So sputen wir uns ein wenig tatsächlich lohnt es sich anzuhalten - eine ganze Löwenfamilie liegt dort friedlich am Strassenrand und im Steppengras.
Wir fahren noch bis zum nahen Wasserloch in der Hoffnung, dass die Löwen vielleicht ihren Durst löschen würden. Aber nur eine Löwin hat Lust sich bei der Hitze über das Feld zum Wasserloch zu bewegen.
Wir sind natürlich überglücklich, dass wir schon am ersten Tag eine solche Sichtung geniessen durften. Die Sonne steht schon tief und wir müssen zurück ins Camp. Zurück im Camp steigen wir noch auf den Turm, es windet leider auch hier sehr stark.
Bevor wir uns auf den Weg zum Wasserloch im Camp machen, essen wir kurz etwas auf der Terrasse unseres Chalets. Wir werden von Passanten darauf aufmerksam gemacht, dass es Nashörner am Wasserloch hat. Da hält uns natürlich nichts mehr auf unserer Terrasse. Es wird ein toller Abend am Wasserloch, die Nashörner bleiben bis spät in die Nacht beim Wasserloch.
Zum Abschluss nehmen zwei davon noch ein richtiges Bad, was sehr amusant aussieht.
Dazwischen sind auch noch zwei Elefanten vorbei gekommen um ihren Durst zu stillen, ansonsten bleibt es ruhig.
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regsalThemenstarter423 Beiträge · seit 201325. Feb. 2025 · #99
27. November 2024 – Auf der Pirsch im Etosha - 1. Teil
Wir sind früh wach und sind bei den Ersten beim Frühstück. Die Auswahl ist etwas dürftig, wir sind uns von den anderen Lodge besseres gewohnt. Aber wir sind ja hier wegen der Tiere und nicht für gutes Essen… 😉 Obschon es eine ziemlich weite Strecke ist bis zum Ozonjuitji m’Bari Wasserloch, entscheiden wir dieses Wasserloch als erstes anzufahren. Bei meinen letzten Besuchen an diesem Wasserloch hatte es jedesmal eine Menge Tiere dort. Somit geht unsere Fahrt vorerst Richtung Westen. Die Strasse ist erstaunlicherweise in einem sehr guten Zustand, was unsere Fahrzeit stark verkürzt. Wir sind noch nicht lange unterwegs, kommt aus der Ebene ein Nashorn gerannt. Zum Glück habe ich angehalten, es überquert nämlich fast im Galopp die Strasse vor uns in genügender Entfernung.
Je weiter wir Richtung Westen fahren, um so grüner wird die Landschaft. Es muss hier schon ziemlich geregnet haben. Springböcke geniessen das frische Grün und eine weitere Gruppe Springböcke zieht durch die Ebene Richtung Wasserloch.
Auch eine Herde Gnus grast friedlich zwischen den Büschen.
Wir müssen ein zweites Mal anhalten. Eine Zebrafamilie ist mitten auf der Strasse und bleibt etwas erstaunt vor unserem Fahrzeug stehen. Wir haben alle Zeit ein paar Bilder von diesen schönen Tieren zu machen.
Wir sind jetzt fast eine Stunde gefahren und nähern uns dem Wasserloch. Meine «Befürchtung» nach der Durchfahrt durch die grüne Landschaft bestätigt sich- die Tiere haben es nicht eilig ans Wasserloch zu gelangen, sie profitieren von diesem saftigen Grün auf dem Weg dorthin. Ausser zwei Zebras eine gähnende Leere. Es hat auch Wasser beim Damm in der Nähe des Wasserlochs, dort sehen wir weit weg eine Herde Gnus.
Wir warten noch eine Weile, aber es rührt sich nichts. Wir fahren wieder zurück und haben doch noch ein tolles Erlebnis. Zwei Elefanten kommen hinter den Bäumen auf die Wiese und haben es gar nicht eilig weiter zu kommen, was uns natürlich sehr freut.
Zurück in Okaukuejo machen wir eine kurze Pause, essen ein Eis und schauen kurz beim Wasserloch vorbei. Zwei Oryx haben sich gerade am Streiten und versuchen sich in «wer ist der Stärkere»
Auch dieser Springbock sucht ein wenig Abkühlung 🙂
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regsalThemenstarter423 Beiträge · seit 201326. Feb. 2025 · #100
27. November 2024 - auf der Pirsch im Etosha - 2. Teil
Da wir heute abend im Halali übernachten werden, fahren wir gemütlich ein paar Touren bis dorthin. Obschon es wieder sehr heiss ist, sind doch einige Tiere in der Savanne zu sehen. Auf der östlichen Seite von Okaukuejo ist es sehr trocken und dürr.
Wir fahren eine Route der Salzpfanne entlang, jedoch sind die Wasserlöcher dort ausgetrocknet.
Ein Strauss stellt sich stolz zur Schau und diese Kuhantilope hat sich wohl von der Herde entfernt.
Bei einem Baum sehen wir von weitem 2 Fahrzeuge stehen, da ist wohl wieder etwas zu sehen. Wir sehen vorerst gar nichts, erst beim näheren Hinschauen entdecken wir die 2 Löwen, die faul zwischen den Wurzeln am Schatten schlafen. Keiner bewegt sich bei dieser Hitze.
Auf dem Weg nach Halali steuern wir noch das Wasserloch Rietfontein an. Zebras und Gnus haben hier etwas Gras und Feuchtigkeit gefunden.
Diese Fahrten auf den schlechten Strassen sind anstrengend und wir sind ganz froh, als wir im Halali ankommen.
Wir können gleich unser Bushchalet beziehen.
Es sehr wenig Chalets besetzt, auch auf dem Campingplatz hat es auch bis am Abend sehr wenig Betrieb. Wir brauchen eine Erfrischung und begeben uns zum Pool. Das Wasser scheint ganz ok und die Abkühlung tut gut. Zurück im Chalet haben wir von 2 Rotschnabeltoko Besuch und sie machen einen Höllenlärm. Dieser scheint sich im Spiegelbild sehr zu gefallen.
Und dieser Kleine wartet bis er eine Apfelschale erwischt 🙂
Für den Sundowner packen wir eine Flasche Wein und ein Picknick ein und spazieren zum Wasserloch.
Kaum sind wir dort, kommen schon eine ganze Kolone Impalas zum Trinken.
Nach den Impalas sind die Zebras an der Reihe
Dann geht die Sonne unter und es ist ein Moment ruhig.
Gespannt warten wir was wohl noch aus dem Busch kommen wird. Und siehe da, ein Nashorn. Es ist erstaunlich, ich bin schon im Etosha gewesen und habe kein einziges Nashorn gesehen und dieses Mal scheint es eine Nashorn-Runde zu werden. Bald kommt ein zweites und ein drittes. Die Nachtfotos sind ziemlich schlecht, da mein Apparat nicht dafür ausgerüstet ist. Aber wir haben diese Nashornrunde sehr genossen.
Dazwischen kommt immer wieder eine Hyäne. Sie verschwindet mehrmals und kommt dann wieder, wie wenn sie das Wasserloch überwachen müsste. Es ist recht lustig, wie sie immer hin und her läuft. Wir sitzen bis spät in die Nacht am Wasserloch, es ist immer noch sehr warm und die Nashörner haben es auch hier nicht eilig. Irgendwann haben sie doch genug und verziehen sich wieder in den Büschen. Kurz darauf sehe ich eine Bewegung bei den Büschen, es ist ja schon ganz dunkel und nur das Wasserloch ist beleuchtet. Ich versuche mit dem Fernglas herauszufinden, was da aus dem Busch kommt. Ich kann’s nicht glauben, es ist tatsächlich ein Leopard. Er kommt nur ganz zögerlich und ist auf der Hut. Er kommt nicht ganz bis ans Wasserloch, es hat auch noch etwas Wasser in einer kleinen Grube. Leider ist es viel zu dunkel für ein Bild, aber dank dem Fernglas haben wir den Leo doch einen Moment beobachten können. Nach dem Abzug des Leo wird es still ums Wasserloch und es ist schon spät. Es war ein super Abend und wir sind total zufrieden mit unserem zweiten Tag Etosha. Das Wasserloch in Halali ist einfach top!
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