NAMIBIA – WEST UND ETOSHA 2024

Reisebericht 68 Antworten · 9'512 Aufrufe · gestartet 20. Dez. 2024 von Kornado
Themenstarter323 Beiträge · seit 202020. Dez. 2024 · #1
WIEDER EIN PAAR MALAISEN (ODER BIN ICH ZU ALT?)

PROLOG

Eigentlich war für dieses Jahr nicht unbedingt eine Namibia-Reise geplant. Wir haben uns für einen Südfrankreich Urlaub entschieden. Aber in den kalten Monaten mit Winterdepression macht man sich doch einige Gedanken, was man im nächsten Jahr noch unternehmen kann. Namibia…Namibia… könnte man doch auch noch machen. Urlaub und Resturlaub berechnet. Frankreich und Namibia… passt doch ideal zusammen 😊.
Sofort macht sich Peter an seine Lieblingsbeschäftigung: Reiseplanung, grob skizziert soll es in diesem Jahr in den Westen Namibias und Etosha gehen. Zu den schönen Plätzen, die wir schon einmal besucht hatten und Orte und Regionen, die neu für uns sind.
Die endgültige Entscheidung hängt aber noch an der Buchung des Fluges, hier ist unser Budget begrenzt, und der Zeitpunkt bis zum Abflug schon fortgeschritten (wir haben immer die besten Erfahrungen mit Frühbuchungen gemacht). Mit allen Kniffen finden wir einen sehr günstigen Flug mit Ethiopian und interessanter Anreise (dazu aber später im Bericht mehr), bei Lufthansa/Discover waren die Preise im Gegensatz dazu schon fast unverschämt. Dazu fällt mir gerade ein, dass gestern unser Flug mit Lufthansa im Oktober 24 für September 25 gebucht, jetzt schon storniert wurde, da der LH-Zubringerflug nach München um eine Stunde nach hinten verlegt ist und nun die Umsteigezeit zu kurz ist. Erfahrung macht doch nicht klug, bin mal gespannt wieviel Stunden Warteschleife jetzt noch dazu kommen.
So sah dann die Planung für 3 Wochen Namibia aus:


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Bevor es losgeht müssen einige Verbesserungen am Wagen vorgenommen, und Schäden aus dem letzten Jahr behoben werden. Leider klappte nicht alles bis zu unserer Ankunft, wenn man nicht vor Ort ist, wird halt einiges aufgeschoben, und so konnte dann der Schaden an der Blattfeder mangels Ersatzteil noch nicht behoben werden und wir mussten wieder mit einem Provisorium fahren.

Und hier noch unsere Unterkünfte:
Windhoek Urban Camp 3N
Ababis Guestfarm Campsite 2N
Mirabib Campsite 1N
Swakopmund Meike’s Guesthouse 2N
Spitzkoppe Campsite 1N
Desert Elephant Campsite 2N
Palmwag Campsite 1N
Porcupine Campsite 1N
Hobatere Campsite 1N
Etosha Olifantsrus CS 1N
Etosha Okaukuejo CS 2N
Etosha Halali CS 2N
Etosha Namutomi CS 1N
Waterberg Resort CS 2N
Brakwater Immanuel Lodge 1N

Vielleicht habe ich Euer Interesse geweckt, ich würde mich über Mitfahrer freuen.

So, und jetzt geht es zur Weihnachtsfeier, wird sich zeigen, ob ich Morgen schon auf's Pedal treten kann
Meine Reiseberichte https://www.namibia-forum.ch/forum/linksammlungen-signaturen/306452-meine-reiseberichte.html
zuletzt bearbeitet 21. Dez. 2024
768 Beiträge · seit 201720. Dez. 2024 · #2
Hallo Kornado, das tönt interessant. Da komme ich sehr gerne mit, zumal ich den Winter auch überhaupt nicht mag. Liebe Grüsse, Caroline
2016: Südafrika mit Gardenroute 2018 : Vic Falls, Namibia, Botswana, Mauritius 2020: Kapstadt und Gardenroute 2022: Namibia 2024: Namibia und Südafrika 2026: Namibia und Botswana in Planung :-)
634 Beiträge · seit 202320. Dez. 2024 · #3
Da bin ich auch gleich mit dabei! Auch ich versuche gerade, der Winterdepression gedanklich zu entfliehen und prüfe verschiedenste Reisemöglichkeiten für den nächsten Winter. Deshalb flüchte ich gerne in verschiedene Reiseberichte und freue mich auf euren, denn da sind ein paar Campsites dabei, die wir auch gebucht haben.
4'382 Beiträge · seit 201521. Dez. 2024 · #4
Guten Abend, Peter,
virtuelles Mitreisen - bei Dir immer! Freue mich auf baldige Abreise 😎
Schöne Grüße
Friederike
https://www.namibia-forum.ch/forum/22-reiseberichte/305239-2-froestelnde-senioren-cufs-in-botswana-august-24.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/299590-namibia-2008-cufscher-verbindungsstresstest.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/285307-cuf-in-botswana-2013.html https://www.namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/285473-cuf-im-ktp-und-moremi-juli-august-2014.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/287481-cuf-maeandern-durch-den-norden-namibias-v-o-nach.html?start=0 https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/294392-cufs-8woechige-antiviruskur-erfolgreich-oder-nicht.html https://www.namibia-forum.ch/forum/22-reiseberichte/300961-cufs-6-wo-haengemattenauszeit-v-covid19-in-bots-nam.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/298077-kurz-trocken-skelettenkueste-suedwaerts-april-mai-19.html?start=0 https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/303543-62-tage-auf-der-entschleunigungsspur-nam-bots-nam.html
Themenstarter323 Beiträge · seit 202021. Dez. 2024 · #6
Hallo Caroline, Melanie, Friederike und Konni,

ich freue mich sehr, dass Ihr bei meinem Reisebericht dabei seid. Ich bedanke mich auch bei allen stillen Mitlesenden, und freue mich über jeden Kommentar von Euch. Kritik positiv oder negativ ist immer willkommen.

So, die Nachwirkungen der Weihnachtsfeier habe ich jetzt wieder im Griff, und greife in die Tasten. Vielleicht bekomme ich heute noch ein Kapitelchen fertig.

Viele Grüße
Peter
Meine Reiseberichte https://www.namibia-forum.ch/forum/linksammlungen-signaturen/306452-meine-reiseberichte.html
Themenstarter323 Beiträge · seit 202021. Dez. 2024 · #7
DO. 26.09.2024 UND FR. 27.09.2024
ANREISE
Heute geht es los. Gebucht haben wir bei Ethiopian ab Brüssel mit Stopover in Wien und Umstieg in Addis Abeba. Das Ganze für 850 € inkl. 2 x 23 kg Aufgabegepäck, was uns sehr zustatten kommt, weil wir doch noch etliches Zubehör für unseren Camper mitnehmen müssen. Pünktlich um 9:25 Uhr fährt unser Linienbus Saarbrücken – Luxemburg (Preis 9,00 € hin- und zurück) und ist eine Stunde später ohne Zwischenhalt am Lux – Hauptbahnhof. Dort in den Zug und mit einem Zugwechsel in Arlon nach Brüssel (pünktlich!! 🙂 ). Uns bleibt am Flughafen noch Zeit um etwas zu Essen.


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Zuerst fliegen wir zu einem Zwischenstopp nach Wien, wo noch einige Passagiere zusteigen, dann weiter nach Addis. Dort müssen wir umsteigen, am Flughafen ist alles sehr gut ausgeschildert, überhaupt kein Problem das richtige Gate zu finden.


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1 ½ Stunden später sitzen wir schon in der Maschine nach Windhoek.


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Wir landen sogar früher als geplant, verlieren diese Zeit dann aber bei der Immigration. Neuerdings muss man sich zuerst am Health Schalter anstellen, was zu etwas Chaos führt. Natürlich muss Peter wie erwartet zur Gepäckkontrolle um seinen Koffer mit den Autoteilen zu öffnen. Da dies schon erwartet wurde, ging alles zügig und sehr freundlich von statten. Peter muss nur dem Beamten die Einzelheiten der CubeCamp Matratzenunterlage erklären. 😎
Zu Ethiopian Airlines gibt es nur Gutes zu berichten, die Verpflegung war gut (keine halb gefrorenen Brötchen o.ä. zum Frühstück, und hinten gibt’s nur noch Hühnchen), sehr freundliches und hilfsbereites Personal, kostenfreier Wein als Schlaftrunk, Kissen, Decke etc.
Das Einzige was mir nicht gefällt ist die 3-3-3 Bestuhlung im Dreamliner.

Am Ausgang wartet schon Markus auf uns, um uns zu unserem Wagen auf seinen Car Storage zu bringen. Unterwegs eine Premiere: gestern wurde die neue Autobahnbrücke der Straße nach Dordabis eröffnet.
Mit dem Wagen ist alles in Ordnung, Markus lässt noch das zweite Ersatzrad montieren und nach einem gemeinsamen Kaffee verabschieden wir uns um 16:00 Uhr für die kommenden drei Wochen von Glücksland.
Wir fahren direkt zum Urban Camp nach Windhoek, hier haben wir uns für die nächsten drei Tage einquartiert. Beim Einchecken bekommen wir die Campsite 21 zugewiesen. Im Prinzip eine schöne Campsite für einen Camper mit Dachzelt, aber für unser Aufstelldach leider zu niedrig, so dass der Aufbau an der Canvasplane scheuert. Wird für die erste Nacht gehen. Wir bauen schnell auf, hängen den Strom an und Peter schaltet den Kühlschrank an. Ein kurzes Flackern und…..aus. So geht das weiter bis Peter aufgibt. 😠 So ein Mist, Wochenende und wir können erst am Montag früh in die Werkstatt. Im Platzrestaurant essen wir zu Abend, Beate Fisch mit Gemüse und Salat, Peter Wildschnitzel mit Bratkartoffen, Gemüse und Salat, alles sehr lecker. Beate probiert noch ein neues Geträn, das anscheinend zur Zeit angesagt ist: „Springbokkie“, Pfefferminzlikör mit Amarula. Lekker. Total übermüdet fallen wir ins Bett.




Fortsetzung folgt…
Meine Reiseberichte https://www.namibia-forum.ch/forum/linksammlungen-signaturen/306452-meine-reiseberichte.html
zuletzt bearbeitet 21. Dez. 2024
Themenstarter323 Beiträge · seit 202022. Dez. 2024 · #8
SA. 28.09.2024

Urban Camp

Es wird jetzt etwas textlastig für den geneigten Mitleser, aber ab Montag gibt es dann wieder mehr Bilder.
Morgens gehen wir am Campingplatz frühstücken und es zieht sich dann doch bis 10:30 Uhr bis wir einen anderen Platz bekommen. Leider stehen wir hier komplett in der Sonne.

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Wir fahren dann zum Einkauf in die Auas Mall. Irgendwie verpeilen wir die Schließzeiten der Bottle Stores am Samstag (kein Gin).
Wieder zurück besorgen wir am Campingplatz Eis für unseren defekten Kühlschrank und nutzen die Gelegenheit um zum ersten Mal einen Kalahari Shandy (Angustura, Ginger Ale, Bitter Lemon und viel Eis) zu probieren. Schmeckt.
Am Nachmittag werden dann die gekauften Lebensmittel verstaut. Eine Dose Clausthaler Alkoholfrei hat den Transport nicht überlebt, nicht schade um den Inhalt 😊, ist aber eine schöne Sauerei. Die Margarine hat auch zweimal den Aggregatzustand gewechselt und sieht jetzt leicht verschwitzt aus. Im Schatten von Platz 21 baut Peter auf dem vorhandenen Tisch auf. Die Matratze misst zwar 8cm in der Dicke, ist aber immer noch nicht sonderlich bequem. So sieht das dann aus (nur ein Beispiel):


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Am Abend gehen wir wieder zum Camp-Restaurant und genießen unseren ersten Sundowner in der Double Gin Ausführung. Zum Essen bestellen wir uns zwei leckere Pizzen, für Peter eine Namibiana und Beate nimmt eine Spinat Feta. Dazu gibt es noch Knoblauch, Parmesan und eine superscharfe Paste.


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Nach dem Abendessen noch einen Rotwein als Schlummertrunk.


SO. 29.09.2024

Urban Camp

Wir haben diese Nacht sehr gut geschlafen auf unserer neuen Matratze. Um acht Uhr stehen wir auf, duschen, ziehen die Wanderklamotten an und frühstücken. Heute wollen wir einen Ausflug nach Daan Viljoen unternehmen und etwas wandern gehen. Doch dazu wird es nicht kommen, beim Zusammenklappen des Camperdaches und Abspringen vom hinteren Rad landet Peter auf einem sehr großen Kiesel, verdreht sich das Fußgelenk und merkt sofort, dass hier etwas größeres passiert ist (Malaise 1). Bänder verletzt, nix geht mehr.


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Beate geht gleich Eiswürfel zum Kühlen kaufen. Das wars dann mit der Wanderung.

Nach ein paar Stunden traditioneller Behandlung, hochlegen und kühlen, fahren wir noch zur Grove Mall (bzw. ich hinke zum Wagen und Beate fährt). Bei Pupkewitz Megabuilt Baumarkt finden wir einen Parkplatz im Schatten, Beate kauft direkt davor in der Apotheke eine starke Voltaren Salbe und eine Bandage für den Invaliden. Beate geht danach noch etwas shoppen, Peter legt den Fuß hoch und liest.
Wieder zurück auf dem Campingplatz bereiten wir uns Spaghetti mit Tomatensoße zu, und Beate beginnt nach dem Essen mit der Vorbereitung des Wagens für die Weiterfahrt morgen. Peter nimmt noch eine Ibu, wird später von Schüttelfrost geplagt und geht früh zu Bett. In der Nacht ging es dann los -Durchfall-. Unter größten Mühen und Schmerzen schafft Peter es gerade so zur Toilette, ist zum Glück nur 10 m entfernt, kommt ihm aber wie ein Marathon vor. Und das Ganze noch zwei weitere Male (M. 2, und das an einem Tag).

Fortsetzung folgt....
Meine Reiseberichte https://www.namibia-forum.ch/forum/linksammlungen-signaturen/306452-meine-reiseberichte.html
4'382 Beiträge · seit 201522. Dez. 2024 · #9
Mannomann, Peter und Beate, „erst hat man kein Glück und dann kommt auch noch Pech dazu“ - so lautet der öfter strapazierte Satz! Ich hoffe doch sehr, dass wir demnächst Erfreulicheres von Eurer Reise lesen dürfen!
Mitfühlende Grüße
Friederike
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Themenstarter323 Beiträge · seit 202023. Dez. 2024 · #11
MO. 30.09.2024
Ababis Guestfarm, gefahrene KM 285


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Nach der ziemlich üblen und kalten Nacht (4°C) klingelt um halb sechs der Wecker. Peter geht es heute ziemlich schlecht, freuen uns aber trotzdem aus Windhoek weg zu kommen auf die Pad.
Fazit Urban Camp:
Wir müssen sagen, dass wir angenehm überrascht waren wie schön der Platz angelegt ist. Das Staff Personal ist sehr freundlich, alles ist sauber, schöner Pool und das Lokal ist ein Mini Joe’s Beerhouse. Es wird am Wochenende auch viel von Einheimischen besucht. Essen und Getränke waren sehr schmackhaft zu vernünftigen Preisen. Das Camp wird viel von Overlandern frequentiert, war aber alles sehr rücksichtsvoll und störte überhaupt nicht.
Beate fährt heute, bei mir geht nix. Wir haben heute noch einiges zu erledigen und stehen um 7:30 Uhr bei Christian im Offroad Centre. Er nimmt den Wagen gleich in die Werkstatt und prüft den Kühlschrank und die Stromversorgung. Nach 30 Min. ist er wieder zurück und sagt uns es sei alles i.O., der Kühlschrank läuft. Peter war einfach zu blöd den Kühlschrank über das Bedienfeld richtig zu starten (das sagt Christian natürlich nicht so). Wie peinlich (Mal. 3, und wir sind erst 3 Tage hier).
Das gute an der Sache ist, dass es bei Christian immer einen super leckeren Kaffee gibt. Wir verabschieden uns und fahren wieder quer durch die Stadt zur MEFT, um uns das Permit für Mirabib zu besorgen. Um Viertel nach zehn (!) hinke ich rein und um halb elf ist das Permit ausgestellt, und wir können los. Zuerst müssen wir aber noch zur Auas Mall, kaufen in der Apotheke Immodium für Peter, das aus Beate‘s Reiseapotheke ist leider schon abgelaufen. Danach erwerben wir noch eine Schüssel, Pfanne, Gelkissen zum Kühlen, fehlende Lebensmittel, und der Gin Vorrat wird ergänzt. Nach einem Frühstück bei Pick'n'Pay geht es dann endlich auf die Piste. Die Großbaustelle ist endlich fertig und zum ersten Mal seit 4 Jahren verfahren wir uns nicht und finden wir sofort den Einstieg zum Kupferberg Pass. Nach dem Passieren des Check Points fühlen wir uns zum ersten Mal in Namibia angekommen.
Unterwegs kommen wir zunächst zum angeblich waren Tropic of Capricorn Schild.


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Der Spreetshoogte Pass mit obligatorischem Fotostopp muss sein und es beeindruckt immer wieder der weite Blick in die Namib. Wie man auf dem unteren Bild sieht, ist gerade ziemlich viel los.


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Weiter geht es über die C43 nach Solitär zum obligatorischen Apfelkuchen. Peter hat keinen Appetit und verzichtet, trinkt nur einen Kaffee. Der Magen rebelliert immer noch.

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Heutiger Sichtungserfolg 😊

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Nach weiteren 14 km erreichen wir unser heutiges Tagesziel, die Ababis Guestfarm.
Wir werden von Katrin und Uwe herzlich begrüßt und können uns eine Campsite aussuchen, wir sich die einzigen Campinggäste. Für Beate ist morgen das Offroad Training gebucht.
An unserem Platz klappen wir die Markise auf und nachdem uns Fred das bestellte Feuerholz bringt und dann auch noch den Donkey für warmes Duschwasser angefeuert hat, genießen wir den ersten Sundowner bei einem herrlichen Sonnenuntergang.


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Heute wird zum ersten Mal gegrillt, es gibt für Peter ein Filet Steak und für Beate Hühnchen Cordon Bleu. Es wird sehr schnell dunkel, kühl und der Wind frischt auf.
Peter hat wieder keinen Appetit und bringt kaum einen Bissen runter, so dass der größte Teil des Steaks in den Abfall wandern muss. Wir gehen dann ziemlich früh ins Bett, da der Fahrkurs um 9:00 Uhr beginnt und wir uns vorher in der Lodge noch zum Frühstück angemeldet haben.
Es wird wieder für Peter eine schlimme Nacht. Trotz Immodium muss er mehrmals unter Schmerzen mit Durchfall zur Toilette „rennhumpeln“. Einfacher Weg ca. 50m. Der Wind frischt auch immer mehr auf, so dass wir um ca. 5:00 Uhr gemeinsam die Markise einklappen müssen. Ein Hering war schon weggeflogen. (MAL. 4). Was lernt man daraus. „Am Owend werd die Markies ingeklappt. Baschda“


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Fortsetzung folgt...
Meine Reiseberichte https://www.namibia-forum.ch/forum/linksammlungen-signaturen/306452-meine-reiseberichte.html
zuletzt bearbeitet 23. Dez. 2024
543 Beiträge · seit 201423. Dez. 2024 · #12
Kornado schrieb:MO. 30.09.2024
Ababis Guestfarm, gefahrene KM 285

Der Wind frischt auch immer mehr auf, so dass wir um ca. 5:00 Uhr gemeinsam die Markise einklappen müssen. Ein Hering war schon weggeflogen. (MAL. 4). Was lernt man daraus. „Am Owend werd die Markies ingeklappt. Baschda“

Moin und Dankeschön für den Bericht.

You made my day, denn exakt so passierte es uns auf Ababis am 28. November 2024 morgens um 3.00 Uhr! 😄

Abends noch gedacht, dass das locker geht und dann mitten in der Nacht raus und die Markise einklappen....
Gefrühstückt haben wir zwar auf der Campsite aber im Windschatten vom Ablutionblock, da wo die Spüle ist.


Viele Grüße
Henning
Themenstarter323 Beiträge · seit 202023. Dez. 2024 · #13
Moin Henning,

schön Dich bei mir begrüßen zu können. Ja, man lernt nie aus. Es war auch insgesamt in der ganzen Reisezeit recht stürmisch. Objektivwechsel war oft recht schwierig, und im Nachgang mussten doch einige Bildpunkt weg retuschiert werden.
Viele Grüße
Peter
Meine Reiseberichte https://www.namibia-forum.ch/forum/linksammlungen-signaturen/306452-meine-reiseberichte.html
1'624 Beiträge · seit 201523. Dez. 2024 · #14
Hallo Peter,
ab sofort gehöre ich auch zu Deinen Mitlesern.
Viele Grüße,
Elisabeth
Reiseberichte/ Fotos im Namibiaforum: Namibia, 2x Kenia, Äthiopien/Djibouti, Südafrika, Marokko, Ecuador Festland Reiseberichte/Fotos in Ingrids Forum: Baja California, Delta und Krüger, Simbabwe, Réunion, Ecuador/Galapagos, 2x Indien, Milos/Santorini, Kanada "Viele sagen, man soll gehen, wenn es am schönsten ist, aber ich finde, man soll lieber dahin gehen, wo´s am schönsten ist." Das Känguruh
768 Beiträge · seit 201723. Dez. 2024 · #15
Hallo Peter, was für ein Start in den Urlaub! Es kann nur besser werden, so hoffe ich wenigstens…
Liebe Grüsse und frohe Weihnachten, Caroline
2016: Südafrika mit Gardenroute 2018 : Vic Falls, Namibia, Botswana, Mauritius 2020: Kapstadt und Gardenroute 2022: Namibia 2024: Namibia und Südafrika 2026: Namibia und Botswana in Planung :-)
Themenstarter323 Beiträge · seit 202024. Dez. 2024 · #17
Enilorac65 schrieb:Hallo Peter, was für ein Start in den Urlaub! Es kann nur besser werden, so hoffe ich wenigstens…
Liebe Grüsse und frohe Weihnachten, Caroline
Hallo Caroline,
danke, ich freue mich über jeden Mitreisenden und sehe es als besondere Wertschätzung. Das steigert die Motivation.
Liebe Grüße
Peter
Meine Reiseberichte https://www.namibia-forum.ch/forum/linksammlungen-signaturen/306452-meine-reiseberichte.html
Themenstarter323 Beiträge · seit 202024. Dez. 2024 · #18
DI. 01.10.2024

Ababis Guestfarm, gefahrene KM 30


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Endlich ist diese schreckliche Nacht vorbei. Die Markise ist gerettet und verpackt, der Starkwind hat auch am Morgen nicht nachgelassen.


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Frühzeitig fahren wir zum Farmhaus und frühstücken, d.h. Beate frühstückt ausgiebig und Peter begnügt sich mit einer Tasse Tee. Absolut kein Appetit. Und dabei gibt es alles was das Herz begehrt: Salami vom Zebra, Schinken vom Oryx, Eieromelette vom Hühnchen, Käse von der Kuh und Brot und Müsli aus sonstigen Naturprodukten. Und Beate, die sich sonst nur bei Fleisch auf Geflügelprodukte und Fisch beschränkt, genießt plötzlich Oryx Schinken.
Gegessen wird am großen Frühstückstisch in sehr netter Gesellschaft. Wir erfahren, dass die Farm die Fläche der Stadt München einnimmt.
Anmerkung: da zu jeglichen Größenvergleichen immer unsere Heimat, das Saarland, herangezogen wird (Waldbrand in XY auf einer Fläche 2x so groß wie das Saarland usw., etc…), hat Peter jetzt die tatsächliche Größe der Farm errechnet, damit jeder Mitleser Bescheid weiß:
München = 370 km²
Saarland = 2.570 km²
Daraus folgern wir: im Saarland hätten nur acht (!) Farmen dieser Größenordnung Platz.

Um 9:00 Uhr geht es mit Beate’s Offroad Training los. Damit der Eindruck nicht verfälscht wird, hier der Auszug aus Ihrem Original Script:
„Um neun Uhr ging mein Offroad Training los, ganz individuelles Einzeltraining (Anm.: mit eigenem Wagen) mit Carsten los. Eine Stunde Theorie auf Basis der Infos des ADAC (Kooperation Ababis mit ADAC) und anschließend ins Gelände. Tiefsand, Berge, Steigungen, Schräglage, alles was Mann/Frau können muss. Es war sehr interessant und lehrreich und hat mir das Auto etwas näher
gebracht, besonders Allrad in allen Variationen und Situationen. Insgesamt dauerte es 5 Stunden. Eine brenzlige Situation war dabei, die wir letztendlich gut bewältigt haben. Carsten sagte danach nur, dass es ziemlich heikel war. Uff, geschafft.“
Und die Konsequenz daraus: ab sofort wird jeden Tag am Steuer gewechselt.

In der Zwischenzeit macht Peter es sich auf dem Farmgelände bequem mit lesen, herumhumpeln und einfach nur die Ruhe und Schönheit der Natur und Farm genießen. Er beschränkt sich bei der Ernährung ausschließlich auf Rusk’s.

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Graulärmvogel – Grey Go-away Bird
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Nach Beate’s Rückkehr vom Fahrtraining verbringen wir noch etwas Zeit am Pool.


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Um 15:30 Uhr fahren wir zur Campsite zurück, duschen und chillen.


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Zum Dinner sind wir pünktlich um 20:00 Uhr am Farmhaus. Der Tisch ist auf der Veranda gedeckt. Alle an einer Tafel versammelt, wie eine große Familie. Zum Essen gibt es Suppe, Salat, eine Oryx Lasagne und Pudding zum Nachtisch. Dazu einen Rotwein für Peter, dem es zum ersten Mal wieder so richtig schmeckt, Beate bestellt sich ein Viertele Weißwein, bekommt aber vom Praktikanten (ein Schreiner aus dem Bootsbau) einen halben Liter serviert. Kein Problem, bei der guten Stimmung schafft Sie den. Nach diesem wunderbaren Dinner geht es mit Stirnlampenbeleuchtung zurück zur Campsite, während der Wind wieder richtig auffrischte. Wir gingen auch gleich zu Bett. Peter schlief diese Nacht richtig gut, während Beate der Meinung ist dass wieder irgendwo der Kalahari Wüstensäger aufgetaucht sein muss.
Morgen geht es weiter nach Mirabib.
Fazit Ababis:
Eine wunderschöne Guestfarm mit sehr netten Besitzern, die Zimmer können wir nicht beurteilen aber die Campsites, wir hatten Nr. 3, sehr gepflegt und alles sauber. Heißes Wasser morgens und abends (Fred war immer für uns da). Das Essen und Frühstück hervorragend. Das Offroad Training ist sehr
zu empfehlen. Alles in allem – wir kommen wieder.
Meine Reiseberichte https://www.namibia-forum.ch/forum/linksammlungen-signaturen/306452-meine-reiseberichte.html
8'672 Beiträge · seit 201026. Dez. 2024 · #19
PETER 🤩 😣 , du lässt aber auch gar nichts aus, oder?

Wir hatten ja auch mal eine Tour, die krankheitsbedingt recht anstrengend war (auch wenn davon nichts im Bericht stand), von daher kann ich mir ein bisschen vorstellen, wie es euch ging. Ich hoffe sehr, dass es jetzt etwas entspannter weitergeht, alles andere würde mir sehr leid tun!

Im Februar schau ich mir dann live an, wie dein aktueller Zustand so ist.... 😗 😎 !

Bis dahin liebe Grüße von Bele
Meine Reiseberichte im Namibia-Forum von 2011 bis heute
Themenstarter323 Beiträge · seit 202027. Dez. 2024 · #20
Champagner schrieb:PETER 🤩 😣 , du lässt aber auch gar nichts aus, oder?

Wir hatten ja auch mal eine Tour, die krankheitsbedingt recht anstrengend war (auch wenn davon nichts im Bericht stand),
Hallo Bele,
ich wusste nicht, ob ich darüber schreiben soll, aber es ist passiert, hat meine/unsere Reise stark beeinträchtigt, also kommt es rein.
Ich freue mich auf unser Treffen im Februar, ich werde auch bis dahin auch noch etwas hinrichten 😉

Liebe Grüße
Peter
Meine Reiseberichte https://www.namibia-forum.ch/forum/linksammlungen-signaturen/306452-meine-reiseberichte.html