Hallo zusammen
Wir sind eine Familie mit 2 Jungs im Alter von 11 und 9 Jahren aus der Schweiz und möchten im nächsten Sommer gerne mit 4x4 Fahrzeug und Dachzelt durch Namibia reisen. Wir haben reichlich Campingerfahrung aus Nordamerika/Nordeuropa mit Zelt/Wohnwagen/Wohnmobil jedoch überhaupt kein 4x4 Erfahrung. Afrika/Safari ist für die Kids Neuland - mein Mann waren auf Hochzeitsreise in Kenia. Wir haben 3 - 4 Wochen von Mitte Juli-Mitte August Zeit. Die Tour soll auch in den Caprivi Streifen (wegen der Tiere und trotz Malaria) und dann zu den Victoria Falls gehen. Uns interessiert vor allem die Tierwelt, wir sind gerne in der Natur, wandern gerne. Zwischendurch etwas Abwechslung für die Kids (nicht das sie noch den Safari-Koller kriegen) und auch mal feste Unterkünfte (statt Zelt) und Pool sollen dabei sein.
Derzeit tendieren wir dazu über ein spezialisiertes Reisebüro zu buchen. Unsere bisherigen Camperreisen in den USA/Kanada und Schweden hab ich immer komplett selbst organisiert - macht zwar viel Spass aber verschlingt auch unheimlich viel Zeit und ich stell mir das für Afrika und insbesondere mit Grenzübertritten usw. nochmal anspruchsvoller vor. Wir haben bereits ein Angebot erhalten und ich würde Euch das gerne mal vorstellen und freue mich über jegliches Feedback/Vorschläge dazu (gebucht ist noch nix). So sieht der Vorschlag aus:
1 Nacht Windhoek - Casa Piccolo (feste Unterkunft)
2 Nächte Kalahari Namibia - Bagatelle Kalahari Game Ranch (Camping)
2 Nächte Sesriem - Oshana Campsite (Camping)
2 Nächte Swakopmund - Meike's Guesthouse (feste Unterkunft)
1 Nacht Etosha South - Etosha Safari Campsite Gondwana Collection Namibia (Camping)
2 Nächte Onguma Game Reserve - Onguma Leadwood Campsite (Camping)
1 Nacht Rundu - Hakusembe River Camping2Go Gondwana Collection Namibia (feste Unterkunft)
2 Nächte - Divundu - Ndhovu Safari Lodge (Camping)
2 Nächte - Kwando River - Namushasha Campsite Gondwana Collection Namibia (Camping
dann Abgabe vom Mietfahrzeug in Namibia und über die Grenze nach Botswana, wo es dann ohne Mietwagen so weitergeht:
2 Nächte - Kasane - The Old House (feste Unterkunft) - hier wäre auch schon ein geführter Game-Drive in den Chobe NP sowie eine Flussfahrt auf dem Chobe mit dabei
2 Nächte - Victoria Falls Zimbabwe - Shongwe Lookout SHONGWE LOOKOUT Lodge (feste Unterkunft)
Als totaler Anfänger sieht das für mich mal ganz gut aus. Wir wollten bewusst viele Doppelübernachtungen - dafür macht mal eine längere Strecke zwischendurch nix aus. Was meint ihr? Ich hab mir dazu folgendes überlegt:
zusätzlich Spitzkoppe 1 Nacht und evtl. noch die Omandumbu Guestranch für 1 Nacht (oder 2?). Da hätten wir noch bissel Kultur dabei und könnten z.B. das Living Museum besuchen - obwohl ich gestehen muss, dass wir eher der Typ Natur und weniger Kultur sind 😉
Im Etosha anstelle der einen Nacht ausserhalb des Parks (Etosha South) eine oder zwei Nächte direkt im Park. Die Campsites innerhalb des Parks scheinen ja nicht grad der Brüller zu sein - aber die nachts beleuchteten Wasserlöcher wären wohl schon toll. Okaukuejo wäre wohl am besten geeignet/gelegen und dann vielleicht eine zweite Nacht in Halali - oder was meint ihr?
In Rundu würde ich wohl eher eine Campsite nehmen in der Hakusembe River Lodge anstelle dort für eine Nacht eine feste Unterkunft zu buchen
Generell handelt es sich mehrheitlich um Unterkünfte mit Pool. Das hab ich wegen der Kids mal so angefragt - allerdings frage ich mich ob ich darauf zu viel wert lege und wir nicht lieber noch ein paar Unterkünfte mehr in der Natur gelegen einbetten sollten. Kann man die Pools im namibischen Winter überhaupt grossartig nutzen - die sind ja meist nicht geheizt? Habt ihr andere schöne Ideen - auch gerne einfachere Campingplätze wie z.B. Spitzkoppe oder auch Guestfarms?
Am Ende der Reise bin ich mir etwas unsicher wie wir das gestalten sollen. Macht es Sinn noch eine Unterkunft in Simbabwe zu nehmen für die Victoria Falls oder würde man das besser einfach als Tagesausflug ab Kasane machen und dafür einen längeren Aufenthalt in einer Unterkunft in Kasane buchen? Ich bin mir generell etwas unsicher was das Ende der Reise betrifft. Irgendwie würde ich die Reise gerne in einer schönen etwas abgelegenen Lodge/Guestfarm verbringen und nicht im "Trubel" von Kasana/Victoria Falls. Habt ihr da eine Idee? Am liebsten würde ich ja eine Fly-in Safari ins Okavango Delta anhängen - aber das sprengt unser Budget definitiv und wäre auch zeitlich eher reingequetscht. Also wenn jemand eine schöne Idee hat - gerne her damit 🙂
Fahrzeug wäre kein klassisches Dachzelt sondern ein Bushcamper - konkret der Family Camper von Savanna - also mit "Klappzelt" und Seitenzelt vom Fahrzeuginnern zugänglich anstatt über die Leitern. Was ich so gelesen habe, sollen die ja schneller im Auf-/Abbau sein und bissel mehr Komfort/Stauraum-/fächer bieten. Meinungen dazu? Hat jemand konkrete Erfahrungen mit diesem Fahrzeug? Evtl. sogar Fotos vom Innenraum? Bushlore hat ein tolles Video von ihrem Bushcamper für 4 Personen. Bei Savanna konnte ich leider nix finden - ausser Fotos, die aber den Innenraum/Stauraum nicht so recht zeigen. Was wir bei Savanna noch checken müssen: Nachtfahrten sind nicht erlaubt gemäss Vertragsbedingungen. Nicht das wir nachts fahren wollen - aber in Sesriem nutzt es uns ja nix innerhalb des Parks zu übernachten, wenn wir dann eigentlich gar nicht vor Sonnenuntergang losfahren dürften - und das ist ja dort der einzige Grund im Park zu übernachten - sonst gäbe es ausserhalb schönere und günstigere Alternativen zu den Camps im Park. Da müssten wir dann auf einen anderen Anbieter ausweichen oder halt das Risiko in Kauf nehmen.
Der Vorschlag des Reisebüros sieht vor, dass wir nur in Namibia einen Mietwagen/Dachzelt haben. Als unerfahrene 4x4 Piloten denke ich macht das Sinn - Botswana bzw. der Chobe scheint ja nicht unbedingt für unerfahrene Selbstfahrer geeignet zu sein und auch für die Victoria falls braucht man wohl nicht unbedingt einen Mietwagen - oder wie seht ihr das?
Ich hab mal einige der Unterkünfte direkt im Netz gescheckt und die sind teilweise schon recht gut gebucht/ausgebucht - sind wir zu spät dran für Sommer 2025?
Flüge: Dafür habe ich noch kein Angebot vom Reisebüro - allerdings sind die Preise im Netz derzeit schon ziemlich hoch. Kommen die Preise erfahrungsgemäss noch runter? Direktflüge fallen für uns leider weg, da wir aus der Schweiz sind. Vermutlich würden wir über Frankfurt oder Johannesburg fliegen.
Ich werd bestimmt noch viele Fragen haben, aber für den Anfang reicht das mal 😉 Danke jetzt schon allen, die sich die Mühe machen meinen Beitrag zu lesen uns vielleicht sogar den ein oder anderen Input haben.
Liebe Grüsse
AnnSchi
Wir sind eine Familie mit 2 Jungs im Alter von 11 und 9 Jahren aus der Schweiz und möchten im nächsten Sommer gerne mit 4x4 Fahrzeug und Dachzelt durch Namibia reisen. Wir haben reichlich Campingerfahrung aus Nordamerika/Nordeuropa mit Zelt/Wohnwagen/Wohnmobil jedoch überhaupt kein 4x4 Erfahrung. Afrika/Safari ist für die Kids Neuland - mein Mann waren auf Hochzeitsreise in Kenia. Wir haben 3 - 4 Wochen von Mitte Juli-Mitte August Zeit. Die Tour soll auch in den Caprivi Streifen (wegen der Tiere und trotz Malaria) und dann zu den Victoria Falls gehen. Uns interessiert vor allem die Tierwelt, wir sind gerne in der Natur, wandern gerne. Zwischendurch etwas Abwechslung für die Kids (nicht das sie noch den Safari-Koller kriegen) und auch mal feste Unterkünfte (statt Zelt) und Pool sollen dabei sein.
Derzeit tendieren wir dazu über ein spezialisiertes Reisebüro zu buchen. Unsere bisherigen Camperreisen in den USA/Kanada und Schweden hab ich immer komplett selbst organisiert - macht zwar viel Spass aber verschlingt auch unheimlich viel Zeit und ich stell mir das für Afrika und insbesondere mit Grenzübertritten usw. nochmal anspruchsvoller vor. Wir haben bereits ein Angebot erhalten und ich würde Euch das gerne mal vorstellen und freue mich über jegliches Feedback/Vorschläge dazu (gebucht ist noch nix). So sieht der Vorschlag aus:
1 Nacht Windhoek - Casa Piccolo (feste Unterkunft)
2 Nächte Kalahari Namibia - Bagatelle Kalahari Game Ranch (Camping)
2 Nächte Sesriem - Oshana Campsite (Camping)
2 Nächte Swakopmund - Meike's Guesthouse (feste Unterkunft)
1 Nacht Etosha South - Etosha Safari Campsite Gondwana Collection Namibia (Camping)
2 Nächte Onguma Game Reserve - Onguma Leadwood Campsite (Camping)
1 Nacht Rundu - Hakusembe River Camping2Go Gondwana Collection Namibia (feste Unterkunft)
2 Nächte - Divundu - Ndhovu Safari Lodge (Camping)
2 Nächte - Kwando River - Namushasha Campsite Gondwana Collection Namibia (Camping
dann Abgabe vom Mietfahrzeug in Namibia und über die Grenze nach Botswana, wo es dann ohne Mietwagen so weitergeht:
2 Nächte - Kasane - The Old House (feste Unterkunft) - hier wäre auch schon ein geführter Game-Drive in den Chobe NP sowie eine Flussfahrt auf dem Chobe mit dabei
2 Nächte - Victoria Falls Zimbabwe - Shongwe Lookout SHONGWE LOOKOUT Lodge (feste Unterkunft)
Als totaler Anfänger sieht das für mich mal ganz gut aus. Wir wollten bewusst viele Doppelübernachtungen - dafür macht mal eine längere Strecke zwischendurch nix aus. Was meint ihr? Ich hab mir dazu folgendes überlegt:
zusätzlich Spitzkoppe 1 Nacht und evtl. noch die Omandumbu Guestranch für 1 Nacht (oder 2?). Da hätten wir noch bissel Kultur dabei und könnten z.B. das Living Museum besuchen - obwohl ich gestehen muss, dass wir eher der Typ Natur und weniger Kultur sind 😉
Im Etosha anstelle der einen Nacht ausserhalb des Parks (Etosha South) eine oder zwei Nächte direkt im Park. Die Campsites innerhalb des Parks scheinen ja nicht grad der Brüller zu sein - aber die nachts beleuchteten Wasserlöcher wären wohl schon toll. Okaukuejo wäre wohl am besten geeignet/gelegen und dann vielleicht eine zweite Nacht in Halali - oder was meint ihr?
In Rundu würde ich wohl eher eine Campsite nehmen in der Hakusembe River Lodge anstelle dort für eine Nacht eine feste Unterkunft zu buchen
Generell handelt es sich mehrheitlich um Unterkünfte mit Pool. Das hab ich wegen der Kids mal so angefragt - allerdings frage ich mich ob ich darauf zu viel wert lege und wir nicht lieber noch ein paar Unterkünfte mehr in der Natur gelegen einbetten sollten. Kann man die Pools im namibischen Winter überhaupt grossartig nutzen - die sind ja meist nicht geheizt? Habt ihr andere schöne Ideen - auch gerne einfachere Campingplätze wie z.B. Spitzkoppe oder auch Guestfarms?
Am Ende der Reise bin ich mir etwas unsicher wie wir das gestalten sollen. Macht es Sinn noch eine Unterkunft in Simbabwe zu nehmen für die Victoria Falls oder würde man das besser einfach als Tagesausflug ab Kasane machen und dafür einen längeren Aufenthalt in einer Unterkunft in Kasane buchen? Ich bin mir generell etwas unsicher was das Ende der Reise betrifft. Irgendwie würde ich die Reise gerne in einer schönen etwas abgelegenen Lodge/Guestfarm verbringen und nicht im "Trubel" von Kasana/Victoria Falls. Habt ihr da eine Idee? Am liebsten würde ich ja eine Fly-in Safari ins Okavango Delta anhängen - aber das sprengt unser Budget definitiv und wäre auch zeitlich eher reingequetscht. Also wenn jemand eine schöne Idee hat - gerne her damit 🙂
Fahrzeug wäre kein klassisches Dachzelt sondern ein Bushcamper - konkret der Family Camper von Savanna - also mit "Klappzelt" und Seitenzelt vom Fahrzeuginnern zugänglich anstatt über die Leitern. Was ich so gelesen habe, sollen die ja schneller im Auf-/Abbau sein und bissel mehr Komfort/Stauraum-/fächer bieten. Meinungen dazu? Hat jemand konkrete Erfahrungen mit diesem Fahrzeug? Evtl. sogar Fotos vom Innenraum? Bushlore hat ein tolles Video von ihrem Bushcamper für 4 Personen. Bei Savanna konnte ich leider nix finden - ausser Fotos, die aber den Innenraum/Stauraum nicht so recht zeigen. Was wir bei Savanna noch checken müssen: Nachtfahrten sind nicht erlaubt gemäss Vertragsbedingungen. Nicht das wir nachts fahren wollen - aber in Sesriem nutzt es uns ja nix innerhalb des Parks zu übernachten, wenn wir dann eigentlich gar nicht vor Sonnenuntergang losfahren dürften - und das ist ja dort der einzige Grund im Park zu übernachten - sonst gäbe es ausserhalb schönere und günstigere Alternativen zu den Camps im Park. Da müssten wir dann auf einen anderen Anbieter ausweichen oder halt das Risiko in Kauf nehmen.
Der Vorschlag des Reisebüros sieht vor, dass wir nur in Namibia einen Mietwagen/Dachzelt haben. Als unerfahrene 4x4 Piloten denke ich macht das Sinn - Botswana bzw. der Chobe scheint ja nicht unbedingt für unerfahrene Selbstfahrer geeignet zu sein und auch für die Victoria falls braucht man wohl nicht unbedingt einen Mietwagen - oder wie seht ihr das?
Ich hab mal einige der Unterkünfte direkt im Netz gescheckt und die sind teilweise schon recht gut gebucht/ausgebucht - sind wir zu spät dran für Sommer 2025?
Flüge: Dafür habe ich noch kein Angebot vom Reisebüro - allerdings sind die Preise im Netz derzeit schon ziemlich hoch. Kommen die Preise erfahrungsgemäss noch runter? Direktflüge fallen für uns leider weg, da wir aus der Schweiz sind. Vermutlich würden wir über Frankfurt oder Johannesburg fliegen.
Ich werd bestimmt noch viele Fragen haben, aber für den Anfang reicht das mal 😉 Danke jetzt schon allen, die sich die Mühe machen meinen Beitrag zu lesen uns vielleicht sogar den ein oder anderen Input haben.
Liebe Grüsse
AnnSchi

