Namibia-Victoria Falls Dachzelt mit Kindern

72 Antworten · 6'333 Aufrufe · gestartet 10. Sept. 2024 von AnnSchi
Bilder klein
Antworten
Themenstarter35 Beiträge · seit 202410. Sept. 2024 · #1
Hallo zusammen

Wir sind eine Familie mit 2 Jungs im Alter von 11 und 9 Jahren aus der Schweiz und möchten im nächsten Sommer gerne mit 4x4 Fahrzeug und Dachzelt durch Namibia reisen. Wir haben reichlich Campingerfahrung aus Nordamerika/Nordeuropa mit Zelt/Wohnwagen/Wohnmobil jedoch überhaupt kein 4x4 Erfahrung. Afrika/Safari ist für die Kids Neuland - mein Mann waren auf Hochzeitsreise in Kenia. Wir haben 3 - 4 Wochen von Mitte Juli-Mitte August Zeit. Die Tour soll auch in den Caprivi Streifen (wegen der Tiere und trotz Malaria) und dann zu den Victoria Falls gehen. Uns interessiert vor allem die Tierwelt, wir sind gerne in der Natur, wandern gerne. Zwischendurch etwas Abwechslung für die Kids (nicht das sie noch den Safari-Koller kriegen) und auch mal feste Unterkünfte (statt Zelt) und Pool sollen dabei sein.

Derzeit tendieren wir dazu über ein spezialisiertes Reisebüro zu buchen. Unsere bisherigen Camperreisen in den USA/Kanada und Schweden hab ich immer komplett selbst organisiert - macht zwar viel Spass aber verschlingt auch unheimlich viel Zeit und ich stell mir das für Afrika und insbesondere mit Grenzübertritten usw. nochmal anspruchsvoller vor. Wir haben bereits ein Angebot erhalten und ich würde Euch das gerne mal vorstellen und freue mich über jegliches Feedback/Vorschläge dazu (gebucht ist noch nix). So sieht der Vorschlag aus:

1 Nacht Windhoek - Casa Piccolo (feste Unterkunft)
2 Nächte Kalahari Namibia - Bagatelle Kalahari Game Ranch (Camping)
2 Nächte Sesriem - Oshana Campsite (Camping)
2 Nächte Swakopmund - Meike's Guesthouse (feste Unterkunft)
1 Nacht Etosha South - Etosha Safari Campsite Gondwana Collection Namibia (Camping)
2 Nächte Onguma Game Reserve - Onguma Leadwood Campsite (Camping)
1 Nacht Rundu - Hakusembe River Camping2Go Gondwana Collection Namibia (feste Unterkunft)
2 Nächte - Divundu - Ndhovu Safari Lodge (Camping)
2 Nächte - Kwando River - Namushasha Campsite Gondwana Collection Namibia (Camping

dann Abgabe vom Mietfahrzeug in Namibia und über die Grenze nach Botswana, wo es dann ohne Mietwagen so weitergeht:

2 Nächte - Kasane - The Old House (feste Unterkunft) - hier wäre auch schon ein geführter Game-Drive in den Chobe NP sowie eine Flussfahrt auf dem Chobe mit dabei
2 Nächte - Victoria Falls Zimbabwe - Shongwe Lookout SHONGWE LOOKOUT Lodge (feste Unterkunft)


Als totaler Anfänger sieht das für mich mal ganz gut aus. Wir wollten bewusst viele Doppelübernachtungen - dafür macht mal eine längere Strecke zwischendurch nix aus. Was meint ihr? Ich hab mir dazu folgendes überlegt:

zusätzlich Spitzkoppe 1 Nacht und evtl. noch die Omandumbu Guestranch für 1 Nacht (oder 2?). Da hätten wir noch bissel Kultur dabei und könnten z.B. das Living Museum besuchen - obwohl ich gestehen muss, dass wir eher der Typ Natur und weniger Kultur sind 😉

Im Etosha anstelle der einen Nacht ausserhalb des Parks (Etosha South) eine oder zwei Nächte direkt im Park. Die Campsites innerhalb des Parks scheinen ja nicht grad der Brüller zu sein - aber die nachts beleuchteten Wasserlöcher wären wohl schon toll. Okaukuejo wäre wohl am besten geeignet/gelegen und dann vielleicht eine zweite Nacht in Halali - oder was meint ihr?

In Rundu würde ich wohl eher eine Campsite nehmen in der Hakusembe River Lodge anstelle dort für eine Nacht eine feste Unterkunft zu buchen

Generell handelt es sich mehrheitlich um Unterkünfte mit Pool. Das hab ich wegen der Kids mal so angefragt - allerdings frage ich mich ob ich darauf zu viel wert lege und wir nicht lieber noch ein paar Unterkünfte mehr in der Natur gelegen einbetten sollten. Kann man die Pools im namibischen Winter überhaupt grossartig nutzen - die sind ja meist nicht geheizt? Habt ihr andere schöne Ideen - auch gerne einfachere Campingplätze wie z.B. Spitzkoppe oder auch Guestfarms?

Am Ende der Reise bin ich mir etwas unsicher wie wir das gestalten sollen. Macht es Sinn noch eine Unterkunft in Simbabwe zu nehmen für die Victoria Falls oder würde man das besser einfach als Tagesausflug ab Kasane machen und dafür einen längeren Aufenthalt in einer Unterkunft in Kasane buchen? Ich bin mir generell etwas unsicher was das Ende der Reise betrifft. Irgendwie würde ich die Reise gerne in einer schönen etwas abgelegenen Lodge/Guestfarm verbringen und nicht im "Trubel" von Kasana/Victoria Falls. Habt ihr da eine Idee? Am liebsten würde ich ja eine Fly-in Safari ins Okavango Delta anhängen - aber das sprengt unser Budget definitiv und wäre auch zeitlich eher reingequetscht. Also wenn jemand eine schöne Idee hat - gerne her damit 🙂

Fahrzeug wäre kein klassisches Dachzelt sondern ein Bushcamper - konkret der Family Camper von Savanna - also mit "Klappzelt" und Seitenzelt vom Fahrzeuginnern zugänglich anstatt über die Leitern. Was ich so gelesen habe, sollen die ja schneller im Auf-/Abbau sein und bissel mehr Komfort/Stauraum-/fächer bieten. Meinungen dazu? Hat jemand konkrete Erfahrungen mit diesem Fahrzeug? Evtl. sogar Fotos vom Innenraum? Bushlore hat ein tolles Video von ihrem Bushcamper für 4 Personen. Bei Savanna konnte ich leider nix finden - ausser Fotos, die aber den Innenraum/Stauraum nicht so recht zeigen. Was wir bei Savanna noch checken müssen: Nachtfahrten sind nicht erlaubt gemäss Vertragsbedingungen. Nicht das wir nachts fahren wollen - aber in Sesriem nutzt es uns ja nix innerhalb des Parks zu übernachten, wenn wir dann eigentlich gar nicht vor Sonnenuntergang losfahren dürften - und das ist ja dort der einzige Grund im Park zu übernachten - sonst gäbe es ausserhalb schönere und günstigere Alternativen zu den Camps im Park. Da müssten wir dann auf einen anderen Anbieter ausweichen oder halt das Risiko in Kauf nehmen.

Der Vorschlag des Reisebüros sieht vor, dass wir nur in Namibia einen Mietwagen/Dachzelt haben. Als unerfahrene 4x4 Piloten denke ich macht das Sinn - Botswana bzw. der Chobe scheint ja nicht unbedingt für unerfahrene Selbstfahrer geeignet zu sein und auch für die Victoria falls braucht man wohl nicht unbedingt einen Mietwagen - oder wie seht ihr das?

Ich hab mal einige der Unterkünfte direkt im Netz gescheckt und die sind teilweise schon recht gut gebucht/ausgebucht - sind wir zu spät dran für Sommer 2025?

Flüge: Dafür habe ich noch kein Angebot vom Reisebüro - allerdings sind die Preise im Netz derzeit schon ziemlich hoch. Kommen die Preise erfahrungsgemäss noch runter? Direktflüge fallen für uns leider weg, da wir aus der Schweiz sind. Vermutlich würden wir über Frankfurt oder Johannesburg fliegen.

Ich werd bestimmt noch viele Fragen haben, aber für den Anfang reicht das mal 😉 Danke jetzt schon allen, die sich die Mühe machen meinen Beitrag zu lesen uns vielleicht sogar den ein oder anderen Input haben.

Liebe Grüsse
AnnSchi
16,9k Beiträge · seit 201210. Sept. 2024 · #2
Hallo AnnSchi,

Herzlich Willkommen im Forum.

Ich hätte da noch so 1-2 Fragen ...

Du betonst ja ganz besonders Eure Affinität zur Natur. Was wollt Ihr denn dann in einer Unterkunft in der Stadt?
AnnSchi schrieb:
1 Nacht Windhoek - Casa Piccolo (feste Unterkunft)
Da böte sich doch viel mehr etwas auf einer Farm außerhalb Windhoeks an.
AnnSchi schrieb: Omandumbu Guestranch für 1 Nacht (oder 2?). Da hätten wir noch bissel Kultur dabei und könnten z.B. das Living Museum besuchen - obwohl ich gestehen muss, dass wir eher der Typ Natur und weniger Kultur sind ...
Ja, erm, hüstel, was meinst Du wie denn so ein Aufenthalt bei den Buschmännern aussieht? Kleines Schwarzes und Fingerfood? 🙄 🤪 😛

Dieses Video ist zwar schon ein paar Jährchen alt, aber grundsätzlich hat sich nichts geändert (ich war erst im Januar wieder da):

https://www.youtube.com/watch?v=pt3ZZf_JGFQ
AnnSchi schrieb: Kann man die Pools im namibischen Winter überhaupt grossartig nutzen - die sind ja meist nicht geheizt?
Mit Neoprenanzügen sicherlich kein Problem. 😎
Bedenkt, es ist tiefster Winter und gerade in der Kalahari oder auch im Khomas Hochland kann es gelegentlich schneien. Temperaturtechnisch besser wird es je weiter nördlich Ihr dann voran kommt. Dennoch wird es überall früh dunkel.

LG
Logi
925 Beiträge · seit 201611. Sept. 2024 · #3
Hallo,

nur kurz zur Auto-Frage:

Wir hatten den Savanna-Family-Camper im März/April mit zwei Kleinkindern. Das Fahrzeug ist relativ durchdacht und man hat zum Schlafen vermutlich auch mit den größeren Kindern genug Platz. Allerdings gibt es verdammt wenig Stauraum im Inneren, gerade wenn man für längere Zeit Vorräte mitführt. Selbst bei optiomalem Packen ist der Innenraum auf Fahrt bis Oberkante vollgestellt und du musst immer erst viel Rumräumen bevor du auf- bzw. abbauen kannst. Dazu kommt, dass die PReise dafür inzwischen so abgehoben sind, dass wir es zu den aktuellen Preisen sicher nicht nochmal machen würden. Hinzu kommt, dass die Aufbauten z.T. extrem abgenudelt sind. Man merkt den Verschleiß und die x-fach gemachten Reparaturen überall. Es gibt allein ca. 10 verschiedene Schlüssel für diverse nachträglich eingebaute Schlösser etc.. Ich würde mit Kindern in dem Alter das Geld sparen und einen gut ausgestatteten Hilux (d.h. mit Schubladensystem, ggf. mit Küchenfach mit 1-2 Dachzelten u./o. ein Bodenzelt nehmen. Je nach Equipment daheim und Freigepäck könntet ihr ja ein eigenes Zelt mitnehmen. Wenn ihr eines der neuen Hardtop-Dachzelte nehmt, ist der Auf- und Abbau auch deutlich schneller als mit "klassischem" Dachzelt. Der besser ausgestattete Hilux mit Dachzelt von Savanna ist Käse; die Schublade ist zweigeteilt und damit unnötige Platzverschwendung, an den Kühlschrank kommt man aufgrund der erhöhten Montage kaum ran. State of the Art ist hier definitiv der Hilux von Bushlore - da ist verdammt viel schon am richtigen Ort verstaut und ihr müsst "nur" Vorräte, Gepäck und Stühle noch auf der frei bleibenden Fläche unterbringen.

Wenn ihr eh zeltet, würde ich immer im Park nächtigen. Die Wasserlöcher sind top nachts und man hat mehr von den ergiebigen Tagesrandzeiten.

Die erste Nacht würde ich auch außerhalb machen. Casa Piccolo ist zwar top, aber man kann stattdessen ja auch mit 20min Fahrtzeit im Grünen sein.
Reiseberichte: SA-KTP-NAM 2017 - Uganda 2018 - Elternzeit 2 M. Südafrika 2022 - Elternzeit 3 M. SA/NAM 2024 Teil I, Teil II, Teil III - SA KNP + KZN 2025
Themenstarter35 Beiträge · seit 202411. Sept. 2024 · #4
Hi Logi

Vielen Dank fürs Feedback.
Logi schrieb:

Da böte sich doch viel mehr etwas auf einer Farm außerhalb Windhoeks an.
Wäre sicher eine Überlegung wert. Allerdings müssten wir ja dann an dem Tag direkt nach Ankunft Mietwagen übernehen und noch einkaufen. Ich stell es mir bisschen entspannter vor das erst am zweiten Tag zu machen - mindestens den 1. Einkaufe. Aber hättest Du denn eine konkrete Empfehlung für eine Farm nahe Windhoeks?
Logi schrieb:
Ja, erm, hüstel, was meinst Du wie denn so ein Aufenthalt bei den Buschmännern aussieht? Kleines Schwarzes und Fingerfood? 🙄 🤪 😛
Fürs kleine schwarze bin ich zu alt 😉 haha ne also ich weiss schon was wir da in etwa zu erwarten haben, wir hatten in Kenia ein Massaidorf besucht. Ich meinte einfach, dass wir uns eher für die Tiere/Landschaft als für das traditionelle Leben der Einheimischen/Felsmalereien usw. interessieren.
Logi schrieb:
Mit Neoprenanzügen sicherlich kein Problem. 😎
Wir könnten sogar mit kompletter Taucherausrüstung dienen 😉 Scherz bei Seite, gut zu wissen, dass wir damit Pools nicht überbewerten sollten.
Themenstarter35 Beiträge · seit 202411. Sept. 2024 · #5
Hi Fidel

Vielen Dank auch Dir für Deine Rückmeldung.
fidel schrieb:
Je nach Equipment daheim und Freigepäck könntet ihr ja ein eigenes Zelt mitnehmen.
Das hab ich mir tatsächlich auch schon kurz überlegt. Am Equipment würde es definitiv nicht scheitern. Allerdings kann ich mir nicht so recht vorstellen am Boden zu zelten, wenn da draussen Löwen, Elephanten und Co rumrennen. Wir waren in den USA zwar auch im Backcountry im Grizzly Gebiet mit Zelt...aber da hatten wir wenigstens Bärenspray dabei 😉 und irgendwie hab ich mich mit Bären mittlerweile angefreundet...mit den Big 5 muss ich wohl erst noch warm werden für so was....
fidel schrieb: Wenn ihr eines der neuen Hardtop-Dachzelte nehmt, ist der Auf- und Abbau auch deutlich schneller als mit "klassischem" Dachzelt.
Kann ich denn die Art des Dachzeltes bei der Anmietung wählen oder ist das einfach Glücksache?
fidel schrieb:Der besser ausgestattete Hilux mit Dachzelt von Savanna ist Käse;
Du meinst den hier ?
https://www.savannacarhire.com.na/car-rental/1400665747/Toyota-Hilux-24-or-Ford-22


Aber die Dachzelte wären die, welche Du meinst? Oder sind das nur Musterbilder und es könnte auch sein, dass die normalen Dachzelte drauf sind? Bushlore hat wohl keine solchen Dachzelte - oder mindestens nicht abgebildet auf der Homepage.
fidel schrieb:State of the Art ist hier definitiv der Hilux von Bushlore - da ist verdammt viel schon am richtigen Ort verstaut und ihr müsst "nur" Vorräte, Gepäck und Stühle noch auf der frei bleibenden Fläche unterbringen.
Der hier?
https://bushlore.com/toyota-hilux-dc-4x4-camper-hilc4/


Bushlore scheint ja generell recht gute Fahrzeuge zu haben und auch bezüglich Mietbedingungen wohl eher weniger Ausschlüsse als andere namibische Vermieter. Ich hatte ja mit dem hier geliebäugelt

https://bushlore.com/toyota-hilux-double-cab-4x4-bushcamper/
...oder denkst Du der hat dieselben Probleme insbesondere mit Stauraum wie der Savanna Family Camper?
fidel schrieb:Wenn ihr eh zeltet, würde ich immer im Park nächtigen. Die Wasserlöcher sind top nachts und man hat mehr von den ergiebigen Tagesrandzeiten.
Ja ich denke schon auch, dass wir sicher 1-2 Nächte im Park direkt machen sollten.
fidel schrieb:Die erste Nacht würde ich auch außerhalb machen. Casa Piccolo ist zwar top, aber man kann stattdessen ja auch mit 20min Fahrtzeit im Grünen sein.
Hättest Du eine Empfehlung?
Themenstarter35 Beiträge · seit 202412. Sept. 2024 · #6
Hmmm das mit den Links einfügen muss ich wohl noch üben....scheint nicht so zu klappen, wie ich das gedacht hatte....
16,9k Beiträge · seit 201212. Sept. 2024 · #7
AnnSchi schrieb:Hi Logi

Vielen Dank fürs Feedback.
Logi schrieb:

Da böte sich doch viel mehr etwas auf einer Farm außerhalb Windhoeks an.
Wäre sicher eine Überlegung wert. Allerdings müssten wir ja dann an dem Tag direkt nach Ankunft Mietwagen übernehen und noch einkaufen. Ich stell es mir bisschen entspannter vor das erst am zweiten Tag zu machen - mindestens den 1. Einkaufe. Aber hättest Du denn eine konkrete Empfehlung für eine Farm nahe Windhoeks?
Es sind nur 15 - 20 Minuten südlich der City. Das kann man ja wirklich überlegen, wie man sich so fühlt nach der Anreise. Das Auto müsstet Ihr ja wahrscheinlich sowieso in Windhoek übernehmen oder wo wolltet Ihr buchen?

Also, hier mal 2 Empfehlungen mit Familienzimmern:

Sehr beliebt ist Krumhuk => klick hat einen Steiner/Waldorf Bezug.

Bei YouTube ansehen ↗



Mein zweiter Vorschlag wäre Monteiro => guckst Du

Bei YouTube ansehen ↗



LG
Logi
16,9k Beiträge · seit 201212. Sept. 2024 · #8
AnnSchi schrieb:
1 Nacht Windhoek - Casa Piccolo (feste Unterkunft)
2 Nächte Kalahari Namibia - Bagatelle Kalahari Game Ranch (Camping)
2 Nächte Sesriem - Oshana Campsite (Camping)
2 Nächte Swakopmund - Meike's Guesthouse (feste Unterkunft)
1 Nacht Etosha South - Etosha Safari Campsite Gondwana Collection Namibia (Camping)
2 Nächte Onguma Game Reserve - Onguma Leadwood Campsite (Camping)
1 Nacht Rundu - Hakusembe River Camping2Go Gondwana Collection Namibia (feste Unterkunft)
2 Nächte - Divundu - Ndhovu Safari Lodge (Camping)
2 Nächte - Kwando River - Namushasha Campsite Gondwana Collection Namibia (Camping)
Ich mach gleich weiter:

1. Ü südlich von Windhoek
dann sind es nur noch 3 Stunden bis zur Bagatelle. Da würde ich dann nur noch 1 Nacht verbringen, denn Ihr hättet ja schon den ganzen Nachmittag des Anreisetags zur Verfügung.

1. Ü Bagatelle

2 Nächte Sesriem - Oshana Campsite (Camping)

3 Ü Swakopmund (hier die gewonnene Nacht von Bagatelle einbauen

Beispielsweise Familienzimmer im Alte Brücke Resort
Ihr könntet Euch selbst versorgen oder im hervorragenden Old Steamer Restaurant, das praktischerweise dazu gehört, essen gehen.

1 Ü Erongo / Omandumba

1 Nacht Etosha South - Etosha Safari Campsite Gondwana Collection Namibia (Camping)
2 Nächte Onguma Game Reserve - Onguma Leadwood Campsite (Camping)
1 Nacht Rundu - Hakusembe River Camping2Go Gondwana Collection Namibia (feste Unterkunft)

1-2 Nächte - Divundu - Ndhovu Safari Lodge (Camping)

in diesem Bereich hätte ich noch einen relativ unbekannten Übernachtungstipp: White Sands Lodge and Camping
Vorteile gegenüber Ndhovu: direkt an den Popa Falls gelegen (östliche Seite) quasi mitten im Bwabwata Park, individuelle Bootstouren sind möglich und ein Living Museum gibt es dort auch.


1-2 Nächte - Kwando River - Namushasha Campsite Gondwana Collection Namibia (Camping)

dann Abgabe vom Mietfahrzeug in Namibia und über die Grenze nach Botswana, wo es dann ohne Mietwagen so weitergeht:

2 Nächte - Kasane - The Old House (feste Unterkunft) - hier wäre auch schon ein geführter Game-Drive in den Chobe NP sowie eine Flussfahrt auf dem Chobe mit dabei

statt des Old House bringe ich mal die Sandpiper Villas Chobe ins Spiel. Die Riverfront Family Villas liegen tatsächlich direkt am Ufer des Chobes, das ist beim Old House nämlich nicht so 😎 . Da seht Ihr von den Zimmer alles mögliche, aber nicht den Fluss.

Jetzt kommt es darauf an, von wo Ihr zurück fliegen wollt? Kasane? Victoria Falls?
Danach würde ich den weiteren Verlauf bzw. das Ende der Reise ausrichten.

LG
Logi
925 Beiträge · seit 201612. Sept. 2024 · #9
Hallo,

ja, bzgl. der Autos hast du die verlinkt, die ich meinte. Den Bushcamper von Bushlore hatten wir im Depot kurz angeschaut und machte einen ganz guten Eindruck. Wo das untere Bett genau ist, haben wir aber nicht gesehen. Bzgl. Stauraum hast du halt bei dieser Art von Aufbau bei 4 Personen immer das Problem, dass du alles dort unterbringen musst während der Fahrt, wo man (jedenfalls ein Teil der Mitfahrer) schläft. Man kriegt sicher alles irgendwie rein mit Kreativität und nachts kommen die Taschen halt auf Rückbank/Beifahrersitz. Es ist aber halt jedes mal viel hin- und hergeräume, so dass der Komfort-Vorteil gegenüber Dachzelt schwindet.

Falls ihr einen solchen Camper nehmt (abe rauch bei normalen, da ist es nur nicht so gravierend), dann solltet ihr bei Abholung unbedingt schauen, was von dem standardmäßig mitgegebenen Equipment ihr tatsächlich braucht und was nur Platz wegnimmt. Das dazugehörige Equipment ist Null auf Platz/Gewicht oder Staumöglichkeit hin optimiert sondern wird (jedenfalls bei SAvanna) einfach nur "irgendwie" in die Fächer gestopft. Da gibts noch viel Potential für Platzeinsparungen. Wir hatten schon einen Teil dagelassen und vom Rest trotzdem viele Teile nicht gebraucht.

Wenn euch etwas nicht klar ist - beim Anbieter nachfragen und um mehr Bilder bitten, das ist selten ein Problem. Gerade wenn der Aufbau, wie hier, eine nicht unerhebliche Rolle spielt, sollte man da mal nachfragen. Aber: die Aufbauten werden immer mal wieder geändert, neue erprobt etc. Ihr habt also keine 100% Garantie (wie bei Mietwägen halt immer), dass auch tatsächlich 1:1 der Aufbau am Ende vor euch im Depot steht..

Die Zelte auf den Fotos von Savanna sind die moderneren "Hard-Top" Zelte. Da gibts aber auch diverse Varianten (z.T. auch quer montiert). Bushlore hat die definitiv auch, einfach jeweils vorher nachfragen und bestätigen lassen was es ist, ggf. kostet es einen kleinen Zuschlag oder es ist Verhandlungsmasse.
Allerdings kann ich mir nicht so recht vorstellen am Boden zu zelten, wenn da draussen Löwen, Elephanten und Co rumrennen.


Mach dir da mal keine Sorgen. Die einzigen Campsites wo theoretisch die von dir genannten auftauchen könnten, sind die beiden im Caprivi. Alles andere ist keine Gegend, in der frei laufende Elefanten, Löwen etc. vorkommen oder sie sind ein/abgezäunt. Bei den Campsites im Caprivi kann es passieren dass Elefanten, Löwen (oder bei uns einmal) Wildhunde durchlaufen; das ist aber auf den genannten Campsites nicht die Regel und selbst dann spricht aus Sicherheitsaspekten nichts gegen ein Bodenzelt, solange es blickdicht ist.

Als erschwingliche und gerade mit Kindern nette Unterkunft würde ich auch Krumhuk ins Rennen schicken. Vom antroposophischen Hintergrund bekommst du als Gast nichts mit, dafür super leckere frische Produkte im Farm Shop (unbedingt so viel wie möglich von dort mitnehmen (Brot, Gemüse, Fleischprodukte .. Angebot schwankt stark, am besten vorher fragen was sie da haben/besorgen können)). Von da bist du in 20min in der Grove Mall, die dortigen Supermärkte sind nach unserer Erfahrung um Welten besser sortiert als der allseits beliebte Superspar bei der Mearua Mall.
Reiseberichte: SA-KTP-NAM 2017 - Uganda 2018 - Elternzeit 2 M. Südafrika 2022 - Elternzeit 3 M. SA/NAM 2024 Teil I, Teil II, Teil III - SA KNP + KZN 2025
Themenstarter35 Beiträge · seit 202413. Sept. 2024 · #10
Logi schrieb:

Das Auto müsstet Ihr ja wahrscheinlich sowieso in Windhoek übernehmen oder wo wolltet Ihr buchen?
Ja genau, das übernehmen wir in Windhoek. Danke für den Tip mit den Unterkünften - die sehen echt gut aus 🙂
Logi schrieb: in diesem Bereich hätte ich noch einen relativ unbekannten Übernachtungstipp: White Sands Lodge and Camping
oh das sieht ja wirklich toll aus - danke auch für diesen Tipp und auch für Sandpiper Villas in Kasane. Ich muss dann mal schaun wie das mit dem Reisebüro funktioniert - die haben vermutlich ja ihre Unterkünfte die sie jeweils buchen. Oder ich steig doch noch auf komplette Selbstorganisation um 😉
Logi schrieb: Jetzt kommt es darauf an, von wo Ihr zurück fliegen wollt? Kasane? Victoria Falls?
Danach würde ich den weiteren Verlauf bzw. das Ende der Reise ausrichten.
Da sind wir eigentlich völlig offen. Ich bin unschlüssig, ob es Sinn macht noch eine letzte Unterkunft in Victoria Falls zu buchen oder ob wir einfach einen Tagesausflug zu den Fällen machen sollen von Kasane aus.
Themenstarter35 Beiträge · seit 202413. Sept. 2024 · #11
Hi Fidel
fidel schrieb:
Es ist aber halt jedes mal viel hin- und hergeräume, so dass der Komfort-Vorteil gegenüber Dachzelt schwindet.
Ok, dann werd ich mal den Hilux mit Dachzelt anfragen von Bushlore. Bushlore scheint ja generell auch etwas die jüngere Fahrzeugflotte zu haben als z.B. Savanna - bei Bushlore steht jeweils max. 3 Jahre alt. Bei Savanna 2018/2019....da könnte man also schon ne ganz schön alte Klapperkiste bekommen 😮
Was ist eigentlich mit Avis? Die hätten ja auch ne komplette Flotte von Safarifahrzeugen.
fidel schrieb: Falls ihr einen solchen Camper nehmt (abe rauch bei normalen, da ist es nur nicht so gravierend), dann solltet ihr bei Abholung unbedingt schauen, was von dem standardmäßig mitgegebenen Equipment ihr tatsächlich braucht und was nur Platz wegnimmt.
Danke für den Tipp, werden wir auf jeden Fall checken.


fidel schrieb:das ist aber auf den genannten Campsites nicht die Regel und selbst dann spricht aus Sicherheitsaspekten nichts gegen ein Bodenzelt, solange es blickdicht ist.
Hmm also wenn Licht brennt im Innern, dann ist nur unser grösseres/schwere Hilleberg Blickdicht (angesichts der nächtlichen Temperaturen wäre das aber wohl sowieso angebrachter als das kleine leichte Trekkingzelt). Aber ich denke wir bleiben eher bei den Dachzelten...das gehört irgendwie dazu zu einer Safari 😁


fidel schrieb:Als erschwingliche und gerade mit Kindern nette Unterkunft würde ich auch Krumhuk ins Rennen schicken. Vom antroposophischen Hintergrund bekommst du als Gast nichts mit, dafür super leckere frische Produkte im Farm Shop (unbedingt so viel wie möglich von dort mitnehmen (Brot, Gemüse, Fleischprodukte ..

das klingt super...werd ich mir auf jeden Fall notieren.
544 Beiträge · seit 201413. Sept. 2024 · #12
Moin AnnSchi,

schöne Tour habt Ihr vor. 🙂

Den Beginn würde ich als Camper, zumal mit Kindern, entschleunigter angehen. Sollte Euch Krumhuk zusagen, macht da doch zwei Nächte aus den folgenden Gründen draus:

Ihr wisst noch gar nicht, wann Ihr (mit welcher Airline) ankommt.
Zunächst Transfer und Autoübernahme in Windhoek und es kann dann schon ziemlich spät geworden sein.
Ich würde dann erstmal in die Unterkunft fahren, in Namibia ankommen und den Einkauf in Windhoek auf den nächsten Tag verschieben. Es kann auch Gepäck fehlen, was mit dem Auto sein (Kühlschrank an der Zweitbatterie ruhig mal die erste Nacht laufen lassen, auch wenn noch kaum was drin ist) uvm, sodass am nächsten Tag vielleicht noch was zu klären ist.
Schlecht, wenn Ihr dann eigentlich schon zur nächsten Station unterwegs seid und da auch nur eine Nacht habt.


Solltet Ihr auf dem Weg ins Sossusvlei nicht unbedingt ganz früh loswollen, kann ich in Sesriem statt der Oshana Campsite (von der Ihr eine Stunde (?) früher losfahren dürft) die Sossus Oasis Campsite empfehlen. Kostet etwa die Hälfte und gefällt uns immer wieder gut. Wenn möglich vorbuchen, damit Ihr eine der Privat Campsites bekommt, wobei die Gemeinschaftscampsites auch nicht schlecht sind.


Gruß und viel Spaß bei der weiteren Planung.
Henning
16,9k Beiträge · seit 201213. Sept. 2024 · #13
AnnSchi schrieb:

Ich muss dann mal schaun wie das mit dem Reisebüro funktioniert - die haben vermutlich ja ihre Unterkünfte die sie jeweils buchen. Oder ich steig doch noch auf komplette Selbstorganisation um 😉
Du bist die Kundin - Du bestimmst. 😎
Und wenn das Reisebüro das nicht möchte oder hinkriegt, kannst Du, wenn Du da unbedingt bleiben willst, die entsprechenden Tage als Lücke lassen und selber buchen ...

oder

... Du übergibst die ganze Chose an eine deutschsprachige Agentur vor Ort. Das machen ganz viele FoMis, die nicht alles selbst buchen wollen.

LG
Logi
74 Beiträge · seit 201213. Sept. 2024 · #14
Hallo AnnSchi,

von einer ähnlichen Route sind wir letzte Woche zurückgekommen, daher kann ich Dir hoffentlich ein paar zielführende Infos geben. Wir haben den Family Camper ebenfalls bei Savanna (one way) gemietet und waren zu Dritt unterwegs. Geflogen sind wir über Nacht mit Discover (FRA-WDH-VFA sowie WDH-FRA) und die Buchungen hat click&travel für uns übernommen. Die Strecke ausgetüftelt habe ich selbst und diese dann mit Romana von c&t besprochen. In Summe wurde das dann eine runde Sache und ich kann Dir die Tour absolut emfehlen.

Besonders gefallen hat uns die Spitzkoppe und das Erongo Gebirge, für unseren Sohn toll zum Klettern und die Landschaft ist sensationell. Logi hat ja schon Omandumba angesprochen, da kann ich mich anschließen. Die beiden Campsites "Cave" und "Three Elephants" sind super. Demgegenüber haben wir auf alles verzichtet was südlich von Windhoek liegt und auf Swapomund ebenfalls.

Auf den Etosha haben wir ebenfalls verzichtet und die Zeit stattdessen für den Kwando (Namushasha River Lodge) eingeplant. Das war einerseits der schönste der fünf von uns besuchten Flüsse und Namushsha war zudem geilste Lodge bzw. Campsite.

Die Ndhovu Lodge war ebenfalls super, hier sollte man aber schauen, dass man die Campsite 1 (direkt am Okavango) erhält. Die Lodge hat nur zwei Stellplätze und die Campsite 2 ist direkt dahinter und weitaus weniger schön als die Nummer eins. Von unserem Stellplatz aus haben wir in der gegenüberliegenden Buffalo Core Are jede Menge Büffel, Elefanten & Co. gesehen.

Ein Pool war für uns (Reisezeitraum Mitte August bis Anfang September) wichtig und wir haben diese auch rege genutzt. Zugegeben, man verweilt nicht lange im meist kalten Wasser, jedoch war es bei 30 bis 35° Außentempratur eine willkommene Abkühlung.

Die Sunset Cruise auf dem Chobe ist weltklasse in der Trockenzeit. Diese haben wir nach dem ersten Mal gleich für den Folgetag wieder gebucht. Mit einem Aufpreis (zu viert das doppelte) kann man sich dann auch mit einem Privatboot unterwegs zu sein - eine lohnende Investition. Dadurch, dass der Chobe NP sehr Tierreich ist, würde ich drei Tage dort verbringen. Dann könnt ihr entspannt 2x in der Früh mit dem Geländewagen in den Park und abends ggf. per Boot.

Da wir in Victoria Falls gestartet sind, haben wir auch zwei Nächte dort (ebenfalls Shongwe Lodge) verbracht und hatten einen kompletten Tag für die Wasserfälle. Das war schon entspannt, muss m.E. aber nicht sein. Solltet ihr von Kasane aus über Johannesburg fliegen, dann würde ich per Tagesausflug die Victoria Fälle gesuchen. Solltet ihr über Windhoek nach VFA fliegen, dann sind zwei Nächte in Simbabwe zu empfehlen.

Nun zum Savanna Family Camper: Der hat uns mit ein paar Optimierungswünschen wirklich Spaß gemacht. Der Hilux fährt sich im Gelände super und der Aufbau samt Equipment war in einem guten Zustand. Bilder vom Auto und auch eines zum Innenraum hänge ich bei. Die Krux am Family Camper ist, wie fidel das bereits erwähnt hat, der Platz. Man räumt jeden Morgen/ Abend die Taschen vom Aufbau in das Auto und anders herum. Der Stauraum durch das Seitenzelt ist einfach etwas zu gering. Und wir waren zu dritt und nicht zu viert unterwegs. Bei der Fahrzeugrückgabe habe ich mir die anderen Modelle von Savanna in deren Halle angeschaut und würde beim nächsten Mal vermutlich den Offroad Camper (Hilux oder Ford) mit zwei Dachzelten (Hardtop) mieten. Da sind die eigenen Sachen schneller eingepackt bzw. schon dauerhaft besser geordnet.

Viel Spaß weiterhin beim Planen & viele Grüße

Tobias
211 Beiträge · seit 201313. Sept. 2024 · #15
Von mir ein Tipp zu den Flügen: wenn wir die grobe Routenplanung festgelegt haben, buchen wir zuerst die Flüge. Das bringt zum einen den Vorteil, bei der Auswahl der Flugtage Flexibilität zu haben und bei +/- 2-3 Tagen die günstigste Verbindung zu nutzen (Preis UND Flugzeiten). Zum anderen weißt Du dann genau, wie viele Tage Du vor Ort zur Verfügung hast und kannst Deine Grobplanung dementsprechend anpassen.

Machst Du zunächst die Feinplanung und buchst dann die Flüge, kann es sein, dass Du hinten raus noch Tage übrig hast oder sie Dir sogar fehlen. Oder Du zahlst einen höheren Preis für die Flüge, weil einen Tag vorher oder nachher die Flugstrecke günstiger angeboten wird...
Wie kann man Namibia nicht lieben?
zuletzt bearbeitet 13. Sept. 2024
925 Beiträge · seit 201613. Sept. 2024 · #16
Hallo,
Was ist eigentlich mit Avis? Die hätten ja auch ne komplette Flotte von Safarifahrzeugen.
Hat mit Avis außer der Nutzung der Marke nichts zu tun. Meiner Wahrnehmung nach ein bisschen Glücksspiel, z.T. zu viel unnötige technische Spielereien und eher am oberen Ende der Preis-Skala. Hat uns bis jetzt bei mehreren Anfragen nie überzeugt.

Der von @Topper008 gezeigte Family Camper scheint etwas anders zu sein als unserer im März. Wir hatte noch eine Leiter zum Feststecken, die auch in den Innenraum verstaut werden musste und diverse x-fach reparierte Stellen, Reißverschlüsse z.T. kaum noch nutzbar, Tür sprang mal auf dann ging sie wieder überhaupt nicht mehr zu, Halterung für Gasflasche brach einfach ab, Schlösser drehten irgendwann durch.. Vielleicht hatten wir einfach Pech mit einem besonders alten Aufbau.

@Buchen
Ich würde definitiv nicht ein normales deutsches Reisebüro wählen, wenn ihr nicht eine TOur von der Stange wollt (und dazu knobelt und recherchiert ihr ja schon genug), sondern die Buchung für Campsites/Unterkünfte entweder selber machen oder über eine der hier oft genannten Agenturen abwickeln lassen. Camper kann man ohne Probleme selber buchen/nachfragen/verhandeln, Flüge ja sowieso.
Reiseberichte: SA-KTP-NAM 2017 - Uganda 2018 - Elternzeit 2 M. Südafrika 2022 - Elternzeit 3 M. SA/NAM 2024 Teil I, Teil II, Teil III - SA KNP + KZN 2025
Themenstarter35 Beiträge · seit 202413. Sept. 2024 · #17
Hi Tobias

Auch Dir ganz herzlichen Dank für Dein Feedback und die tollen Tipps.
Topper008 schrieb:
Logi hat ja schon Omandumba angesprochen, da kann ich mich anschließen. Die beiden Campsites "Cave" und "Three Elephants" sind super.

Omandumba hab ich schon mal fest notiert 😉
Topper008 schrieb:Die Ndhovu Lodge war ebenfalls super, hier sollte man aber schauen, dass man die Campsite 1 (direkt am Okavango) erhält. Die Lodge hat nur zwei Stellplätze und die Campsite 2 ist direkt dahinter und weitaus weniger schön als die Nummer eins. Von unserem Stellplatz aus haben wir in der gegenüberliegenden Buffalo Core Are jede Menge Büffel, Elefanten & Co. gesehen.

Super, danke für den Tipp 😁
Topper008 schrieb:Die Sunset Cruise auf dem Chobe ist weltklasse in der Trockenzeit.

Wo habt ihr die gebucht?
Topper008 schrieb:Diese haben wir nach dem ersten Mal gleich für den Folgetag wieder gebucht. Mit einem Aufpreis (zu viert das doppelte) kann man sich dann auch mit einem Privatboot unterwegs zu sein - eine lohnende Investition. Dadurch, dass der Chobe NP sehr Tierreich ist, würde ich drei Tage dort verbringen.

Wart ihr mit dem Camper in Botswana/Chobe oder habt ihr geführte Game Drives gemacht? Es ist eben auch meine Überlegung dass wir evtl. eher im Raum Kasane bleiben und von dort die Victoria Falls besuchen. Hast Du dort auch noch einen Tipp für Unterkunft?
Topper008 schrieb:(ebenfalls Shongwe Lodge)
empfehlenswert?
Topper008 schrieb:Solltet ihr von Kasane aus über Johannesburg fliegen, dann würde ich per Tagesausflug die Victoria Fälle gesuchen. Solltet ihr über Windhoek nach VFA fliegen, dann sind zwei Nächte in Simbabwe zu empfehlen.

Wir werden vermutlich so oder so via Johannesburg fliegen, da wir ab der Schweiz fliegen und lieber nicht via Deutschland/Discover Airlines fliegen (Streiks und so 😕 )...aber mal schaun, wie dass dann preislich ausschaut...derzeit sind die Preise schon recht gepfeffert.
Topper008 schrieb:Bilder vom Auto und auch eines zum Innenraum hänge ich bei. Die Krux am Family Camper ist, wie fidel das bereits erwähnt hat, der Platz. Man räumt jeden Morgen/ Abend die Taschen vom Aufbau in das Auto und anders herum.

Vielen Dank für die Fotos...ja das könnte schon bissel knapp werden mit dem Stauraum. Ich hab jetzt mal den Hilux mit Dachzelt von Bushlore angefragt.
Themenstarter35 Beiträge · seit 202413. Sept. 2024 · #18
fidel schrieb:Hallo,


@Buchen
Ich würde definitiv nicht ein normales deutsches Reisebüro wählen, wenn ihr nicht eine TOur von der Stange wollt (und dazu knobelt und recherchiert ihr ja schon genug),
Es ist schon kein normales deutsches Reisebüro - African Dreamtravel - sind auf Afrika spezialisiert und haben auch eine Niederlassung vor Ort. Die machen so weit eigentlich nen ganz guten Eindruck. Ich hab halt bissel Schiss vor der vielen Arbeit dann alles selber zu buchen und auch organisatorisch wegen Grenzübertritten und Transfer usw. Hab auch irgendwie das Gefühl wenn ich alles selber machen will bin ich fast schon zu spät für nächstes Jahr Juli...einige der Unterkünfte scheinen schon recht gut gebucht zu sein 😮 Na mal schaun....ich hab jetzt mal ein angepassten Angebot angefragt.
33,1k Beiträge · seit 200613. Sept. 2024 · #19
Topper008 schrieb:
(ebenfalls Shongwe Lodge)
empfehlenswert?
wie ich finde das Beste am Platze. Ich war zuletzt im August dort.

Viele Grüße
Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
74 Beiträge · seit 201214. Sept. 2024 · #20
Hallo AnnSchi,

da schließe ich mich Christian an. Nach allem was wir in Vic Falls gehört haben, ist die Shongwe Lodge die Empfehlenswerteste. Etwas weit von den Fällen weg, da das Städtchen selbst aber nicht viel hergibt fährt man eh mit dem Taxi (für 6 USD) dorthin. Das Explorer Village (gehört zu Shearwater meine ich) konnten uns Leut, mit welchen wir im Lookout Café gesprochen haben, nicht empfehlen. Die Häuschen stehen wohl recht dich beieinander. Hingegen ist die Lage top und die Bewertungen sind es soweit ja ebenfalls.

In Kasane übernachtet haben wir in den Chobe River Cottages neben dem Coffee Buzz. Die Apartments sind zweckmäßig eingerichtet aber nicht unbedingt schön. Wir haben uns nur bedingt wohlgefühlt, u.a. da die Ausziehcouch mitten im Wohn/- Essbereich steht und man nachts ständig die Kühl-/ Gefrierkombination hört. Neben dem Old House (kennst Du ja bereits) gibt es noch die Water Lily Lodge, welche von außen einen ganz guten Eindruck gemacht hat. Mehr weiß ich dazu aber nicht. Am besten hat es uns tatsächlich auf der Ihaha Campsite (einen Tag vorher am Gate gebucht) gefallen. Nach zwei Nächten in den Cottages haben wir zwei Nächte dort verbracht.

Die Bootfahrten auf dem Chobe haben wir über NKWE direkt in Kasane gebucht. Das Büro (nicht vom "Gebäude" abschrecken lassen) liegt zwischen der Chobe Safari Lodge und der Chobe Marina Lodge; findest Du auch über Google. Vor Ort haben wir den Camper übernommen und waren demnach mit dem eigenen Fahrzeug Vormittags im Park. Da die Riverfront einfach zu befahren ist war das für uns der beste Weg. Gemeint ist, dass man sich in dieser Region des Chobe eigentlich nicht verfahren kann; und die Sandpassagen sind ebenfalls gut machbar. Wenn ihr über Johannesburg nach Kasane fliegt, dann würde ich auch dort das Fahrzeug aufnehmen um flexibel zu sein. Persönlich finde ich es schon schöner alleine im Fahrzeug zu sein um die Tiere sowie Landschaft nach eigenen Zeitvorstellungen zu bewundern.

Viele Grüße

Tobias
zuletzt bearbeitet 14. Sept. 2024