Mit den Kids nach Namibia - Ersttätertour

Reisebericht 161 Antworten · 14,4k Aufrufe · gestartet 03. Juni 2024 von Melanie1982
Themenstarter635 Beiträge · seit 202305. Juni 2024 · #21
Nacho schrieb:🤩 🤩 🤩 ....ja, auch diesbezüglich sind wir wohl aus dem gleichen Holz geschnitzt 😄
Diesen Winter geht es nach Mauritius,
Namibia 25 ist schon gebucht und KTP 26 über Südafrika Dank der vielen erstklassigen Reiseberichte und einer guten Portion eigener Fantasie, im Grunde schon fix und fertig geplant. Meine Seele hängt ganz offensichtlich in Afrika fest.

Ach wie toll! Mauritius habe ich auch auf dem Schirm. Allerdings sind solche Reisen, wenn man an die Ferien gebunden ist, nicht so ganz ohne...
Im Sommer geht es für uns nach Slowenien und Kroatien. Weiter bin ich noch nicht mit den Buchungen. Allerdings bin ich in meinem Freundeskreis auch die einzige, die immer sehr früh dran ist 😉

Dir auch einen schönen Tag und ich schaue mal, wie weit ich heute noch komme. Die Wäscheberge sind inzwischen zwar fast komplett gewaschen, aber ich gehöre noch zur Bügel-Fraktion, ich hab also genug zu tun 🙂
Themenstarter635 Beiträge · seit 202305. Juni 2024 · #22
Es ist ca. 17:30 Uhr und wir gehen zurück zu unserer Unterkunft. Die Zeit am Pool war richtig schön, aber wir wollen noch schnell duschen und dann den Grill anwerfen.
Das Fleisch kommt etwas später als gedacht, aber wir sitzen einfach nur draußen und beobachten den tollen Sonnenuntergang, dabei genießen wir das Radler, das wir in Solitaire noch mitgenommen haben.


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Als die Grillsachen gebracht werden, haben wir ordentlich Hunger! Meinem Mann und mir schmeckt das Oryxfleisch ausgezeichnet. Die Kinder wollen es natürlich nicht probieren. Aber die Portionen sind so riesig... Wenn wir 2 Stück Fleisch bestellt haben, haben wir 3 oder 4 sehr große Stücke bekommen. Das müssen wir uns für den nächsten Tag unbedingt merken, so viel kann kein Mensch essen 😄

Im Anschluss sitzen wir noch eine Weile außen, es ist unglaublich mild. Ich hatte mit kühleren Temperaturen gerechnet, sobald die Sonne weg ist. Aber es hatte immer noch 22/23 Grad und das war einfach herrlich.
Plötzlich sehe ich, dass sich etwas bewegt. Da sind doch Augen! Wir holen die Taschenlampen und tatsächlich, da kommt etwas in unsere Richtung gelaufen. Meine Tochter meint, ein Fennek. Meine Google-Recherche sagt, es ist ein Löffelhund. Wir werden die Bilder ein paar Tage später einem Guide zeigen, der uns sagt, dass es ein Kapfuchs ist.


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Ok, wir sind einfach noch Anfänger auf dem Gebiet. Aber wir freuen uns über diese Sichtung, wundern uns allerdings, wie nah er kommt. Er ist gar nicht scheu, sondern kommt sogar sehr nah an unsere Terrasse. Irgendwann ist er wieder weg, wir räumen die Reste weg und gehen ins Bett.
Unsere Jüngste war so schlau, sich schon vorher auf meine Bettseite zu legen und schläft schon tief und fest, als mein Mann und ich nach innen gehen. So bleibt mir also nur noch der Platz auf der Klappcouch mit unserer großen Tochter. So war das zwar nicht geplant, wir wollen sie aber auch nicht mehr wecken und außerdem bin ich so müde, dass ich überall einschlafen könnte.

Wir stellen uns noch kurz den Wecker, denn wir wollen morgen gleich bei Öffnung um 7 Uhr ins Sossusvlei.
Schnell schlafen wir ein, werden jedoch bald wieder von lauten Geräuschen auf unserer Terrasse geweckt. Der Kapfuchs macht sich über unseren Mülleimer her. Daran haben wir natürlich überhaupt nicht gedacht. Er frisst die Reste, schleckt die Salatschüsseln aus (das waren Plastikverpackungen) und zieht das restliche Holz, das noch im Sack ist, ein Stück weit mit weg. So ein Schlawiner. Deshalb war er auch nicht scheu. Das hat er wohl nicht das erste Mal gemacht.
zuletzt bearbeitet 05. Juni 2024
63 Beiträge · seit 201605. Juni 2024 · #23
Hallo Melanie,

wenn dich das motiviert - trotz Bügelwäsche - du machst das ganz toll mit deinem 1. Reisebericht 😘
Auch wenn es uns die letzten Jahre nach Südafrika gezogen hat- Namibia ist unvergleichlich schön. Dieses Gefühl im Herzen wird man auch nie wieder los. Ich fahre natürlich auch sehr gerne mit - ach .. und ich sage es nicht mehr alle 10Min, aber denke auch heute noch in Endlosschleife " ist das schön hier-ich bin in Afrika " 🙂
Lass das Bügeln und fahr mit uns weiter 😄
Liebe Grüße Martina
Themenstarter635 Beiträge · seit 202305. Juni 2024 · #24
Danke für das Lob! Ich freue mich sehr, wenn noch ein paar mitfahren. Ich kämpfe noch ein bisschen mit der Technik, gerade mit den Handybildern. Aber es wird und später gibt es bestimmt noch eine Fortsetzung 🙂
zuletzt bearbeitet 05. Juni 2024
Themenstarter635 Beiträge · seit 202305. Juni 2024 · #25
Montag, 20.05.24

Mein Mann und ich stehen zeitig auf, machen uns fertig und wecken dann die Kinder. Hier kommt uns die Winterzeit in Namibia ein bisschen entgegen, wir müssen sie nicht extrem früh wecken. Einfach ist es trotzdem nicht 🙂

Wir fahren die paar Kilometer zur Sossusvlei Lodge und holen unseren Picknickkorb. Dann stellen wir uns um kurz vor 7 Uhr am Gate an. Der freundliche Herr, der unser Kennzeichen aufschreibt, sagt, dass wir Nr. 7 sind. Wir wundern uns, dass noch nicht mehr Autos hier stehen. Dann warten wir. Und warten und warten, bis es dann um 7:30 Uhr los geht 🤪
Das war gestern wohl eine nicht ganz richtige Info der Rezeption, die wir einfach nicht weiter hinterfragt haben. Die halbe Stunde hätten wir sonst gerne noch geschlafen, aber egal. Wir sind in Namibia, da ist es auch in der Autoschlange schön 😄


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Dann geht die Fahrt los. Kein Mensch hält sich an die Geschwindigkeitsbegrenzung von 60 km/h, nur ich nörgel meinen Mann ständig voll 😗
Wir genießen die Aussicht, das Farbspiel an den Berghängen und Dünen (und den Blick auf die Heißluftballons!) und freuen uns über unsere ersten Strauße.

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Als wir am 2x4-Parkplatz ankommen, entscheiden wir, dass wir lieber nicht selbst weiter fahren. Erfahrung haben wir sowieso keine und das Ehepaar, das wir auf Krumhuk getroffen haben, hat uns erzählt, wieviel Spaß die Fahrt mit dem Shuttle macht. Also ab in den Schuttle und das ist wirklich gut so. Eine richtig coole Fahrt, die Kids jauchzen vor Freude, es macht einfach richtig Spaß. Die ersten Gäste verlassen den Shuttle, um Big Daddy zu besteigen. Wir fahren weiter, steigen am Parkplatz aus und laufen Richtung Deadvlei. Noch ist es von den Temperaturen angenehm und unsere Kinder rennen begeistert über den Sand, machen Sandengel und als wir unterhalb von Big Daddy ankommen, laufen sie die Düne immer wieder ein bisschen hoch und rennen oder rollen nach unten. Ich hätte nicht gedacht, dass sie so viel Spaß dabei haben werden.
Ich genieße den Blick über das Deadvlei, mein Mann fotografiert.


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Wir laufen wieder zurück und merken, dass es doch schnell sehr warm wird. Die Kinder sind erst mal ausgepowert, also steigen wir wieder in den Shuttle. Dieses Mal ist es der Traktor mit Anhänger. Wir fahren erst noch Richtung Sossusvlei und gabeln ein paar Leute auf.


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Dann geht es weiter Richtung 2x4-Parkplatz, auf dem Weg sehen wir noch vereinzelt Springböcke.


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Und dann stecken wir fest.


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Gerade bin ich froh, dass wir nicht selbst gefahren sind. Der Fahrer gibt alles, aber irgendwann müssen wir absteigen. Es dauert eine ganze Weile, dann endlich schafft er es und die Fahrt kann weitergehen.
Am Parkplatz angekommen, zahlen wir für den Shuttle und setzen uns an einen Picknickplatz unter einem Baum. Wir haben ganz schön Hunger, schließlich ist es inzwischen 11:15 Uhr und wir haben noch nix gegessen. Wir lassen uns Baguette, Wurst, Käse, Marmelade, Obst, Joghurt, Kaffee und Saft schmecken. Wir finden die Idee mit dem Picknickkorb ganz toll und auch hier genießen wir einfach wieder, in Namibia zu sein 🙂


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zuletzt bearbeitet 05. Juni 2024
768 Beiträge · seit 201705. Juni 2024 · #27
Hallo Melanie, ich möchte auch mitreisen! Liebe Grüsse Caroline
2016: Südafrika mit Gardenroute 2018 : Vic Falls, Namibia, Botswana, Mauritius 2020: Kapstadt und Gardenroute 2022: Namibia 2024: Namibia und Südafrika 2026: Namibia und Botswana in Planung :-)
2'191 Beiträge · seit 201605. Juni 2024 · #28
Hallo Melanie,

Du hast ein ganz schönes Tempo drauf. Nachdem wir dieses Jahr nicht nach Namibia fahren, fahre ich gerne virtuell mit.

Wie hast Du denn auf dem Sofa geschlafen. Wir hatten das auch - unsere Kids waren da 10 + 12 und es gab über das Sofa relativ viel Gemaule. Bei uns war das nicht gerade. Hat sich da inzwischen etwas geändert (wobei mit 17 + 20 würden die da sowieso nicht mehr drauf schlafen....).-

LG Gabi
10.2023 Gardenroute // 03.2023 Namibia // 03.2022 Swakop, Etosha und Damaraland // 08:2021 Uganda // 01.2021: Caprivi // 10.2020: Etosha pur // 04.2019: KTP, Tok Tokkie Trail und Sossusvlei // 06.2018: Swakopmund und Etosha // 08.2017: Kalahari, KTP, Fish River, Soussusvlei, Swakopmund // 04.2016: Gardenroute
Themenstarter635 Beiträge · seit 202305. Juni 2024 · #29
Ich hab nur heute ein bisschen mehr geschrieben, da ich frei habe 🙂
Ein bisschen was kommt noch, dann geht es erst morgen Abend wieder weiter.

Zu dem Sofa im Desert Quiver Camp: auch bei uns war es nicht gerade. Ich lag also an der Wand, quasi unten. Und meine Tochter lag ein bisschen schräg und ist mehr oder weniger auf mich drauf gerollt 😄
Zum Glück ist sie ein Spargeltarzan und daher auch relativ leicht!
Geschlafen habe ich trotzdem ganz gut. Es wäre im Bett aber sicher angenehmer gewesen.
Themenstarter635 Beiträge · seit 202305. Juni 2024 · #30
Nach dem Picknick wollen wir eigentlich noch zum Sesriem Canyon. Also, mein Mann und ich. Die Kids sind da schon ziemlich durch und möchten gerne in den Pool. Verständlich, denn es hat wieder über 30 Grad und sie haben in den Dünen echt alles gegeben. Nachdem es für eine erneute Namibia-Reise aber Gründe braucht, entscheiden wir, dass wir den Sesriem Canyon einfach das nächste Mal machen, wenn wir wieder in dieser Gegend sind. Außerdem soll der Urlaub ja für alle Beteiligten schön sein und so kommen wir dem Wunsch der Kinder nach und fahren zurück.

Schnell geht es Richtung Pool, heute wage ich mich auch ins Wasser. Herrlich! Kalt, aber herrlich!

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Und dieser Ausblick...

Wieder genießen wir den Pool eine Weile ganz alleine. Das hat schon auch was 🙂
Dann reist eine Reisegruppe an. Genau wie wir waren sie heute im Deadvlei und fahren morgen weiter nach Swakopmund. Es wird voll am Pool und irgendwann geht es für uns wieder unter die Dusche und unser Grillfleisch wird gebracht.


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Dieses Mal gibt es ein bisschen weniger Fleisch und für die Kinder haben wir noch Hähnchen dazu bestellt. Auch heute ist es abends sehr mild, wir bleiben wieder länger sitzen und schauen sowohl den Sonnenuntergang als auch den Sternenhimmel von unserer Terrasse aus an.


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Wir hoffen, dass unser gestriger Besucher wieder vorbeikommt und werden nicht enttäuscht. Er weiß genau, was er will und schleicht wieder um unsere Terrasse herum.


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Dieses Mal sind wir aber schlauer, wir lassen keine Essensreste im Abfall zurück. Wir beschweren ihn trotzdem noch mit dem Brennholz. Mein Mann meint, dass er dann auf keinen Fall mehr an den Inhalt rankommt.

Unsere zweite Nacht im Desert Quiver Camp verläuft ähnlich wie die erste: die Kleine schläft bereits in meinem Bett, ich darf wieder auf die Couch und der Kapfuchs schafft es tatsächlich, das Brennholz herunterzuziehen. Er scheint etwas enttäuscht, dass keine weiteren Essensreste im Abfall zu finden sind und so räumt er alles andere (Flaschen und Verpackungen) heraus. Ich finde unseren kompletten Müll am nächsten Morgen dann unter einem Baum, der nur ein paar Meter weg ist.
zuletzt bearbeitet 05. Juni 2024
973 Beiträge · seit 202306. Juni 2024 · #31
Liebe Melanie,
du schreibst deinen Bericht sehr gekonnt, macht Spaß mit dabei zu sein. Das Dead Vlei am frühen Morgen sehen zu können, ist schon was.
Ich kann mich glücklich schätzen, dass ich sogar eine Ballonfahrt erleben durfte. Über den Dünen zu schweben stellt für mich jede andere Perspektive aus der Luft in den Schatten. Allen, die gerne eine solche erleben möchten, aber noch zögern weil sie vielleicht nicht wissen ob sie schwindelfrei sind, möchte ich sagen. Macht es! Ihr merkt die Bewegung in der Luft gar nicht. Auch Aufstieg und Landung waren bei uns weniger spürbar als mit einem Lift zu fahren. Die Dünen von oben und das sagenhafte Frühstück mitten im Nirgendwo, an edel gedeckten Tischen, kann man mit Worten kaum beschreiben. Ich wusste vorher auch nicht, ob es mir den Magen umdreht. Hat es nicht!

Melanie, wie schön, dass eure Kinder den großen Sandkasten Namibia in ihr Spiel zu integrieren wussten und ihre Freude dabei hatten.
Haben sie auch den Kap Fuchs gesehen? Oder schliefen sie schon? Den finde ich echt goldig. Wir haben bisher tatsächlich noch keinen dieser Gattung zu Gesicht bekommen. Tja und was die Kreativität der Tiere betrifft, wenn es um die Futtersuche geht, da habe ich schon manches hier im Forum gelesen. Irgendjemand hat mal einem Kapfuchs (auch am Vlei) etwas Wasser aus einer neu erworbenen Salatschüssel gespendet. Zum Dank hat er reingepinkelt 😄 Die Geschichte fand ich sehr amüsant.

Euer Picknickkorb war der Knaller. Das war ja vielleicht eine tolle Auswahl. Wird vermutlich nicht in jeder Lodge so reichlich ausfallen. Aber das merke ich mir für unseren nächsten Drive in den Park.

Malanie, ich hoffe du findest schnell wieder die Zeit zum Weiterschreiben.
Auch alle anderen Namibia Abenteurer möchte ich ermutigen, einen Reisebericht zu verfassen. Wir, die wir noch in der Warteschlange stehen bevor es los geht, brauchen reichlich Futter, damit unsere Sehnsucht nicht verhungert bis es so weit ist.
Liebe Grüße und allen einen schönen Tag,
Silvia
Schmiere stehen für ein Steak - Südafrika im Februar 2026 Frühstück mit Giraffen – Namibia Mai 2025 Mauritius – Das andere Afrika (Dezember 2024) Two in One – Kruger Region & Garden Route (Südafrika 2023)
Themenstarter635 Beiträge · seit 202306. Juni 2024 · #32
du schreibst deinen Bericht sehr gekonnt, macht Spaß mit dabei zu sein. Das Dead Vlei am frühen Morgen sehen zu können, ist schon was.

Vielen Dank 🙂

Ich kann mich glücklich schätzen, dass ich sogar eine Ballonfahrt erleben durfte. Über den Dünen zu schweben stellt für mich jede andere Perspektive aus der Luft in den Schatten. Allen, die gerne eine solche erleben möchten, aber noch zögern weil sie vielleicht nicht wissen ob sie schwindelfrei sind, möchte ich sagen. Macht es! Ihr merkt die Bewegung in der Luft gar nicht. Auch Aufstieg und Landung waren bei uns weniger spürbar als mit einem Lift zu fahren. Die Dünen von oben und das sagenhafte Frühstück mitten im Nirgendwo, an edel gedeckten Tischen, kann man mit Worten kaum beschreiben. Ich wusste vorher auch nicht, ob es mir den Magen umdreht. Hat es nicht!

Eine Ballonfahrt ist ein weiterer Grund, nochmal in diese Gegend zu kommen. Das würde ich mir nur zu gerne gönnen!

Melanie, wie schön, dass eure Kinder den großen Sandkasten Namibia in ihr Spiel zu integrieren wussten und ihre Freude dabei hatten.
Haben sie auch den Kap Fuchs gesehen? Oder schliefen sie schon?

Wir haben die Kinder nochmal geholt, als er kam. Den wollten sie natürlich nicht verpassen 🙂 er war schon wirklich sehr sehr süß!


Euer Picknickkorb war der Knaller. Das war ja vielleicht eine tolle Auswahl. Wird vermutlich nicht in jeder Lodge so reichlich ausfallen. Aber das merke ich mir für unseren nächsten Drive in den Park.

Ja, der war wirklich toll, üppig und lecker! Es war alles dabei, was man sich so wünscht. Sogar eine Tischdecke, das fand ich sehr cool
Themenstarter635 Beiträge · seit 202306. Juni 2024 · #33
Dienstag, 21.05.24

Heute stehen wir nicht so zeitig auf. Der Deal mit den Kindern war, dass wir sie jeden 2. Tag ein bisschen länger schlafen lassen. Was dann aber auch wirklich nie spät wurde, weil sie abends so platt waren, dass sie relativ früh eingeschlafen sind 😉

Als ich nach draußen gehe, sehe ich, dass der Kapfuchs tatsächlich das schwere Brennholz vom Mülleimer runtergezogen hat und den Müll komplett unter einem Baum verteilt hat. Also sammle ich wieder alles ein. So ein Lump 😁

Gegen 8 Uhr checken wir aus und fahren in die Sossusvlei Lodge, um zu frühstücken. Von der Terrasse hat man einen schönen Ausblick.


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Das wichtigste für unsere Kinder: hier gibt es Nutella 😄
Mein Mann stellt sich für ein frisches Omelett an und ich hole mir einen Bagle und belege ihn. Hm, lecker, so kann man es aushalten.
Als wir fast fertig sind, kommt die Reisegruppe von gestern und es wird ein bisschen laut. Wir wollen eigentlich auch nur noch kurz auf die Toilette und dann die lange Fahrt nach Swakopmund antreten. Dabei sehen wir uns im Außenbereich der Lodge etwas um. Sie gefällt uns, wäre uns aber dann wahrscheinlich doch zu groß.

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Wir entdecken noch einen Souvenirshop und die Kinder kaufen sich ein kleines Büchlein über die Säugetiere des südlichen Afrikas. Wirklich sehr interessant und sie haben schon wieder ein bisschen was zu lesen für die Fahrt.

Bewertung des Desert Quiver Camps

Hier hat es uns unglaublich gut gefallen. Das Häuschen war sehr sauber, man hat ein gutes Stück Platz zum Nachbarn und einfach nur ganz viel Weite um sich.
Der Poolbereich hat uns auch sehr gefallen. Der Service, statt eines Buffets in der Lodge Grillen zu können und das geliefert zu bekommen, hat uns begeistert. Geschmacklich sehr lecker, der Picknickkorb für den einen Morgen wirklich spitze und auch das Frühstücksbuffet am zweiten Tag sehr gut.
Da es an den Abenden sehr mild war, konnte man lange draußen sitzen, ohne eine Jacke zu brauchen.
Wenn wir wieder einmal in diese Gegend kommen sollten, würden wir das Desert Quiver Camp ganz sicher wieder buchen!
zuletzt bearbeitet 06. Juni 2024
Themenstarter635 Beiträge · seit 202306. Juni 2024 · #34
So, jetzt aber auf Richtung Swakopmund.

Als wir die Reise geplant haben, hieß es, in Swakopmund ist es deutlich frischer, man braucht dort warme Kleidung. Als wir in Namibia ankommen, wird uns allerdings erzählt, dass es aktuell aufgrund des Ostwindes in Swakopmund sehr warm ist. Das freut uns erst mal schon, denn wir mögen es lieber warm als zu frisch.

Die letzten Infos zur Strecke waren, dass sie in einem schlechten Zustand sein soll. Wir stellen uns also mal auf eine ungemütliche, lange Fahrt ein und sind froh, dass die Strecke bis einige KM vor Solitaire gerade erst einen "Refresh" erhalten hat und kommen so ganz gut vorwärts.
In Solitaire tanken wir nochmal und gerade, als wir weiter wollen, sehen wir die Erdhörnchen, die wir vorgestern nicht gefunden haben. So halten wir natürlich nochmal und gehen etwas näher hin.

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Ach, wie süß sie doch sind. Die Kinder sind auch total begeistert!

Dann geht es weiter. Die Landschaft ändert sich immer wieder und es fährt sich ganz gut.

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Vereinzelt sehen wir Läufer auf der Strecke und fragen uns, wie man bei dieser Hitze freiwillig hier laufen will. Es hat um die 30 Grad! Einer der Läufer hält uns auf und bekommt Wasser von uns. Er erzählt uns, dass er aus Argentinien kommt und hier an einem Charity-Lauf teilnimmt. Wow, Respekt!


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Als er die Kinder im Auto sieht, nennt er sie Babys und wir müssen alle lachen 🙂
Dann läuft er weiter und wir fahren weiter!

Das obligatorische Foto am Tropic of Capricorn muss dann natürlich sein.

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Irgendwann nach dem Gaub-Pass wird die Straße immer schlechter und wir kommen nur noch langsamer voran. An einer Stelle übersieht mein Mann einen großen Stein und wir denken, das war's, wir haben unseren ersten Reifenschaden. Aber wir haben Glück!

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Immer wieder wird ein Teil der Straße gerade erneuert. Dadurch, dass wenig Verkehr ist, sind diese Baustellen aber für uns nicht tragisch. Allerdings werden wir ganz schön durchgeschüttelt und die Stimmung wird ein bisschen angespannter. Gefühlt geht es dann nur noch ewig durch Wüste und kein Ende ist in Sicht. Das Thermometer zeigt 39 Grad und wir bedauern die Bauarbeiter bei dieser Hitze.
Anfangs stehen immer noch Schilder mit den Angaben, wie weit es noch nach Walvisbay ist. Noch 180km, 160, 140... Irgendwann sehen wir keine Schilder mehr und wir verlieren ein bisschen das Gefühl, wie weit es wohl noch ist.

Und dann sehen wir endlich, dass wir uns Walvisbay nähern. Auf der linken Seite sehen wir Flamingos und halten an, steigen aber nicht aus. Kurz danach lese ich auf Facebook, dass genau an dieser Stelle in dieser Woche ein Ehepaar überfallen wurde. Puh, zum Glück habe ich es erst danach gelesen. An sowas hätte ich am hellen Tag nicht gedacht. Heftig! Zum Glück ist den beiden nichts passiert!

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Und dann sehen wir endlich das Meer 🙂

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zuletzt bearbeitet 06. Juni 2024
3 Beiträge · seit 202407. Juni 2024 · #35
Liebe Melanie,

Ich lese deinen Bericht auch ganz gespannt und begeistert mit. Ich war schon dreimal in Namibia, reise im nächsten Jahr auch mit Kind und bin daher sehr interessiert an den vielen Facetten eurer Reise! Ich freu mich täglich, wenn ich sehe, dass es schon weitergeht! Unsere Route sieht bisher ganz ähnlich aus! Und ich nehme schon mit, dass ich ein Glas Nutella einpacke 🙂

Der Kapfuchs ist zuckersüß!
Ich freu mich auf den Rest der Reise!!!!
Liebe Grüße
Farufa
Themenstarter635 Beiträge · seit 202307. Juni 2024 · #36
Es freut mich, dass immer wieder noch jemand zusteigt und meinen Bericht liest.

Heute fahren wir nicht mehr weiter, aber morgen sollte es wieder ein bisschen vorwärts gehen 🙂
324 Beiträge · seit 201808. Juni 2024 · #37
bin heute auch noch zugestiegen. sehr angenehm geschrieben und von Ersttätern finde ich Reiseberichte immer wieder besonders, da sie mich von den Emotionen und Reaktionen so sehr an meine erste Namibiatour erinnern, wo mich das Afrikavirus dann auch erwischt hat.
06/2026: Botswana; 10/2025: Namibia, Botswana; 10/2023: Namibia, Botswana; 11/2018: Südafrika, Namibia; 06/2012: Südafrika; 11/2010: Namibia, Botswana
Themenstarter635 Beiträge · seit 202308. Juni 2024 · #38
Das freut mich. Dann fahren wir doch jetzt nach Swakopmund rein 🙂

Kurz vor Walvis Bay zeigt das Thermometer immer noch fast 40 Grad an. Damit haben wir nun überhaupt nicht gerechnet. Wir fahren die letzten KM am Meer entlang Richtung Swakopmund und kommen kurz darauf im Swakopmund Guesthouse an. Meike's war bereits vor 11 Monaten ausgebucht. Und was soll ich sagen? Wir sind total begeistert von diesem liebevoll eingerichteten Guesthouse. Schon an der Rezeption freuen wir uns auf den Aufenthalt dort und als wir unser Familienzimmer sehen, ist es um uns geschehen. Es ist einfach nur wunderschön, großzügig, sauber...


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Mein Mann verlässt sich bei der Planung immer total auf mich und ich bin froh, zu sehen, wie begeistert auch er ist! Unser Zimmer liegt im Obergeschoss und hat sogar eine kleine Küche dabei. Hier könnten wir es länger aushalten.

Übrigens: Die Temperaturen sind hier etwas angenehmer als noch in Walvis Bay. Ich bin mir nicht mehr ganz sicher, aber es sind "nur" um die 30 Grad.

An der Rezeption fragen wir nach einem Tipp zum Abendessen. Eigentlich wollen wir wegen der Kinder ins Brauhaus, aber davon wird uns abgeraten. Stattdessen erhalten wir die Empfehlung für Kückis Pub. Also entscheiden wir uns um und gehen zuerst natürlich noch ans Meer. Hohe Wellen, laute Brandung, herrlich! Aber nix zum Baden. Den Kindern taugt es trotzdem total.

Und dann passiert natürlich, was passieren muss: wir werden von einem netten Herren angesprochen, der uns frägt, woher wir kommen und wie wir heißen. Und zack, ritzt er unsere Namen in die Nüsse/Kastanien. Mist, so oft hab ich davon gelesen und doch ist es uns passiert. Wir können ihn für 4 Stück von 1000 auf 800 NAD runterhandeln. Immer noch viel zu viel Geld, ich ärgere mich wirklich. Mein Mann meint, ich soll mir jetzt davon die Stimmung nicht vermiesen lassen und ich versuche es. Dauert aber schon ein bisschen...
zuletzt bearbeitet 08. Juni 2024
35 Beiträge · seit 201908. Juni 2024 · #39
Hallo und danke für den tollen Bericht. Wir waren etwas später in der gleichen Gegend unterwegs. Allerdings in anderen Unterkünften und es war auch nicht mehr ganz so heiss. Wir hatten normalerweise Tagestemperaturen von etwa 30 Grad mit Ausreissern in Swakopmund: 16 Grad und Twyfelfontein 37 Grad. Bei dem Preis für Eure Nüsse habe ich aber erstmal Schnappatmung gekriegt. Wir haben vorher verhandelt und für 5 Nüsse 300 NAD bezahlt. Das ist immer noch mehr als man für Nüsse ohne Namen in einem Andenkenladen bezahlt, aber dafür ist ja auch der Name eingeschnitzt. Aufdringlicher fand ich übrigens die Steineverkäufer. Wenn man denen sagte, dass man kein Interesse hat, meinten die, man könne ihnen ja auch so Geld geben. Da half dann nur der Hinweis, dass die Swapo viel Geld hat, und die doch da fragen sollten. Das gab dann böse Blicke oder Gesten, aber wir hatten unsere Ruhe.
Viele Grüße
Wolfgang
zuletzt bearbeitet 08. Juni 2024
324 Beiträge · seit 201808. Juni 2024 · #40
Melanie1982 schrieb:
Und dann passiert natürlich, was passieren muss: wir werden von einem netten Herren angesprochen, der uns frägt, woher wir kommen und wie wir heißen. Und zack, ritzt er unsere Namen in die Nüsse/Kastanien. Mist, so oft hab ich davon gelesen und doch ist es uns passiert. Wir können ihn für 4 Stück von 1000 auf 800 NAD runterhandeln. Immer noch viel zu viel Geld, ich ärgere mich wirklich. Mein Mann meint, ich soll mir jetzt davon die Stimmung nicht vermiesen lassen und ich versuche es. Dauert aber schon ein bisschen...
😄
das erinnert mich an unsere Reise nach Südafrika. wir wurden an einer Tankstelle angesprochen ob wir Nüsse kaufen wollen. Ich glaub es waren Pecanüsse. in dem Moment war ich auch überrumpelt und sagte ja. als ich bezahlt hatte und den Preis dann in Euro umgerechnet hatte hab ich mich richtig geärgert. das waren die teuersten Nüsse meines Lebens. geärgert habe ich mich aber eher darüber, das die Verkäufer ja alle glauben müssen wir sind entweder komplett verblödet oder einfach stinkreich… nunja, wir haben die Nüsse dann ganz genüsslich gegessen, waren schließlich teuer 😁
06/2026: Botswana; 10/2025: Namibia, Botswana; 10/2023: Namibia, Botswana; 11/2018: Südafrika, Namibia; 06/2012: Südafrika; 11/2010: Namibia, Botswana