07.09.24 - 08.09. 24 Chobe River Camp
7.9.24
Heute ist der Fahrtag unserer zweitlängsten Etappe. Unser Ziel ist das Chobe River Camp von Gondwana.
Das Camp wird zur Zeit renoviert und die Zelte erneuert. Die meisten sind schon fertig, nur noch eine Handvoll der alten Zelte steht und ist in Betrieb.
Wir gehen zunächst von viel Unruhe und Lärm aus, was sich im Nachhinein als unbegründet erweist.
Einen ernsten Dämpfer erwarten wir, als wir sehen, dass wir eines der alten Zelte bekommen haben. Dieses ist wirklich in die Jahre gekommen und abgewohnt. ABER, der Ausblick auf die Floodplains in Richtung Botswana entschädigt für alles.
Als wir dann endlich alles für uns zurecht geräumt haben machen wir uns auf, das Camp zu erkunden. Der Pool ist die Wucht, auch dieser mit wundervollem Ausblick über die Floodplains in Richtung Botswana. Die Rinder mit Ihren Glocken aus der Nachbarsiedlung laufen frei vor dem Zaun entlang und sorgen für eine kleine Abwechslung. Zwischendurch ein leckerer Malawi – Shandy und dann auf das Abendessen warten.
Das Buffet empfinden wir als großartig. Toll eingedeckt und das Essen ist einfach nur wunderbar. Während des gesamten Nachmittags können wir auf botswanischer Seite eine Elefantenherde von 20 Tieren beobachten.
Dann gehen wir in unser Zelt und endlich erleben wir die erste wirklich afrikanische Nacht mit der typischen Geräuschkulisse bei diesem Aufenthalt. Das haben wir schon ein wenig vermisst.
Welche schöne Abwechslung, mal wieder ein richtiges Bett.
8.9.
Morgens endlich afrikanische Geräuschkulisse, diverse Vögel und Hörnchen randalieren draußen und wecken uns mit ihrem Lärm auf. Dadurch sehen wir gerade noch eine Gruppe Pelikane im Sonnenaufgang auf dem Fluss. Dann gehen wir zum Frühstücksbuffet und dann erstmal ab an den Pool.
Nachmittags machen wir uns auf zum Gamedrive. Einfach klasse was unser Guide uns zeigt. Vielen Dank nochmals an dieser Stelle. Schade dass die Auswirkungen von Gruppenreisen auch hier zu merken waren (Chamäleon). Irgendwie fühle ich mich mit Gruppen immer nicht wohl.
Genau rechtzeitig zum Abendbuffet kommen wir zurück und beeilen uns ausnahmsweise einmal sehr pünktlich zu sein, um nicht beim Service unter die Räder zu kommen. Die Mitarbeiter im Service sind heute zwar freundlich und charmant wie gewohnt, aber leider etwas überfordert mit dem anstehenden Eintreffen der Reisegruppe.
Das Abendbuffet an sich ist allerdings wieder klasse.
Mal gucken ob wir heute Abend Besuch im Camp bekommen, einen Zaun gibt es ja nicht.
Ach ja, eines habe ich noch vergessen: Ich hatte einen geschlossenen Beutel Lakritze im Zelt gelassen, als ich abends ins Zelt kam fand ich nur noch die zerfledderten Reste auf dem Boden vor. Merke: Die Hörnchen finden immer einen Weg und in diesem Fall haben sie ganze Arbeit geleistet, tja selber schuld... 😣
Bilder dieser Etappe:
Bis zum nächsten Mal. Allen die gerade unterwegs sind eine gute Reise und viel Spaß, und denen die noch warten müssen viel Freude beim Planen und Vorbereiten.