ANNICKThemenstarter8'054 Beiträge · seit 200824. Feb. 2024 · #21
Fortsetzung
Punkt um 13.45 stehe ich vor der Casa Santo Domingo. Da soll ich auch um 14 Uhr für die Pacaya Vulcano Tour abgeholt werden. Im Zentrum ist hochbetrieb. Viele Menschen und Staus. Um 14.05 kein Mensch. An der Hotelrezeption ist auch keine Nachricht für mich. Die verspätung kommt bestimmt wegen dem grossen Verkehr. Um 14.30 immer noch Niemand. Im Marvelus Office antwortet auch Keiner. Ich gehe davon aus, dass ich die Tour vergessen kann und bin echt frustriert. Ich wollte anfangs die Acatenango Tour buchen. Da war leider alles fuer die naechsten Tagen ausgebucht.
Ich laufe zu meinem Hotel zurueck. Da wurde angerufen und gesagt ich sollte vor einem anderen Hotel warten wegen den Staus. Es waere Niemand in den Sinn gekommen in der Casa Santo Domingo anzurufen......mamamia....
Ich entscheide mich den San Lazaro Friedhof zu besuchen.
Er ist sehr gepflegt.
Die Alleen sind grosszuegig.
An den Waenden sind viele Namen markiert. Anscheinend sind da die Aschen von den Verstorbenen.
Anschliessend laufe ich zum Markt.
Da kann man auch Mitbringsel kaufen.
Spaeter begebe ich mich zum Zentrum. Mamamia die vielen Menschen.
Gegen 17 Uhr kehre ich zum Hotel zurueck. Bin bestimmt wieder 10 Kilometer gelaufen. 3 Stunden spaeter bin ich schon wieder unterwegs. Ich liebe diese Stadt.
Mit den Beleuchtungen sieht sie echt romantisch aus.
In den Gassen riecht es ab und zu nach frischen Tortillas.
Ich nehme in der Iglesia de la Merced am Gottesdienst teil.
Die Kirche ist voll.
Danach esse ich eine Kleinigkeit bei einem Foodtruck.
Spaeter schaue ich mir noch das Feuerwerk am Parque Central an.
ANNICKThemenstarter8'054 Beiträge · seit 200825. Feb. 2024 · #22
Dienstag, den 2. Januar 2024
Gegen 07.30 wird gefrühstückt und anschliessend packe ich meinen Koffer. In Guatemala begleicht man lieber seine Rechnung in Bar mit Quetsales. Bezahlt man per Kreditkarte werden zusätzlich 10% von der Gesamsumme auf die Rechnung dazu gerechnet. Wenn man ein Zimmer bestellt bekommt man meistens den Preis in US$. Auf der Kreditkarte stehen aber Quetsales. Die US$ werden dann zu einem sehr schlechten Kurs in Quetsales umgerechnet. Man verliert zweimal.......... 😗
FAZIT EL MESON DE MARIA - tolle Lage - tolles Ambiente - kleine Zimmer - gutes Frühstück - in der Hochsaison (Weihnachten/Neujahr) sind die Zimmer viel zu teuer. Preis/Leistung stimmt nicht. Ist aber in allen Antigua Hotels das Gleiche.
Punkt um 9 Uhr werde ich mit dem Bus von Simon Tours vor dem Hotel abgeholt. Ich bin die Erste.
Der Bus fährt später direkt nach San Pedro de la Laguna. Wenn man den Bus nach Panajachel nimmt muss ich noch ein Boot nehmen. Für mich also praktischer. Anschliessend halten wir noch vor 4 andere Guesthäuser wo Fahrgäste einsteigen. Zum Schluss sind wir 16 Leute. Die Fahrt bringt uns zuerst auf die Hauptstrasse Richtung Solola.
Ein Stunde später wird schon angehalten. Der Driver muss pinkeln......
Die Route führt uns durch Gebirge (auf 2200 Meter Höhe) und Dörfer.
In der Stadt Solela herrscht schon Verkehr.
Dann geht es nach Santa Lucia Utatlan
und San Pablo la Laguna. Von da aus gibt es lauter Kruven.
San Pedro la Laguna erreichen wir um 13 Uhr. Ich will aber gleich weiter nach San Juan la Laguna. Zum Glück komme ich langsam mit meinen Spanisch Brocken vorwärts denn keiner spricht hier Englisch. Ein Tuk Tuk Fahrer erklärt mir da er könne mich nicht ins Zentrum von San Juan fahren. Es ist nicht erlaubt. Die Tuks Tuks von San Juan dürfen auch nicht die Toursiten nach San Pedro fahren.... Ich sage dem Mann ich möchte zum Hotel Uxlabil. Da scheint es auf einmal möglich zu sein. Und so machen wir uns auf dem Weg. Kurz vor San Juan la Laguna hält der Tuk Tuk Fahrer an der Hauptstrasse an. Die Aussicht ist wunderschön.
Da meint er wir wären angekommen. Er zeigt mir eine kleine Tür mit Treppen. Zur Rezeption geht man ungefähr 100 Treppen hinunter. Mit dem Gepäck nicht gerade eine leichte Aufgabe! Zum Glück muss ich die Treppen nicht hoch. Natürlich gibt es eine andere Möglichkeit das Hotel zu erreichen aber der Tuk Tuk Fahrer darf nicht durch die Stadt fahren....
Endlich erreiche ich die Rezeption. Da erwartet mich der Boss. Ich bekomme den Schlüssel zu Zimmer 3B. Es kostet 97 US$ in B&B. Das Zimmer ist klein aber fein.
Das Badezimmer auch OK und sauber.
Den Blick auf den See finde ich spitze.
Ich packe schon einmal meine Sachen aus und kehre anschliessend zur Rezeption zurück. Da möchte ich mich über den Shuttle nach Lanquin erkundigen. Da heisst es man müsse zuerst zurück nach Antigua. Ich weiss aber dass es einen direkten Shuttle von Panajachel gibt. Der Kerl will mir einfach seine Tickets verkaufen. Gefällt mir nicht. Kurz darauf treffe ich ein deutsches Ehepaar dass mir bestätigt dass es direkte Verbindungen von Panajachel nach Lanquin gibt. Ich entscheide mich in der Stadt genauer zu erkundigen. Hier das Hotel vom Ufer aus.
Von da kann man direkt zum Pier laufen. Und da ist auch etwas los!
ANNICKThemenstarter8'054 Beiträge · seit 200826. Feb. 2024 · #23
Der Atitlan See ist mit einer Flaeche von 130 KM2 der drittgroesste Suesswassersee in Guatemala. Der See ist 18 Km breit und 10 Km lang. Er liegt auf einer Hoehe von 1562m ueber dem Meeresspiegel. Er wird von 3 Vulkanen umgeben: Atitlan, Toliman und San Pedro.
Am Atitlan See leben 3 Maya Volksgruppen: - die K'iche'e: sie leben in den hoeheren Bergen - die Kaqchickel im Norden und Osten - die Tz'utujil im Sueden.
Die alten Traditionen sind bis heute bewahrt worden und existieren in einem religioesen Synkretismus mit christlichen Ritualen, die in der spanischen Kolonialzeit eingefuehrt wurden. Die Region zaehlt leider auch zu den aermsten im Land. Die Bevoelkerung lebt zum grossten Teil von Ackerbau fuer den Eigenbedarf. Hinzukommen Einnahmen aus dem Tourismus da der Atitlan See der am zweit hauefigsten besuchte Ort in Guatemala ist.
Im Zentrum von San Juan wird viel Handwerkkunst verkauft.
Die Stadt besitzt viel Charme.
Hier eine ruhige Nebengasse.
Da ein Sportplatz.
In der Stadt erfahre ich es waere besser mein Shuttle Ticket direkt in Panajachel zu kaufen. Hatte ich auch vor.
Viele Mayas erkunden die Stadt.
Die Atmosphaere ist einmalig.
Und die Einheimischen sind froehlich und angenehm.
Nach 2 Stunden entscheide ich ins Hotel zurueck zu laufen.
Der See mit seinen Bergen liegt so wunderschoen.
Man kann auch viele Vogelarten hier beobachten.
Den Rest des Nachmittages verbringe ich im Hotelgarten und plaudere mit einigen Gaesten. Ab und zu passieren Boote.
Das Abendessen nehme ich mit einem polnischen Ehepaar ein. Gegen 22 Uhr geht es dann ind die Heia.
Sabine261'394 Beiträge · seit 200927. Feb. 2024 · #24
Hallo Annick,
gestern Abend bin ich Dir noch geschwind nachgereist, war dann aber zu müde, um noch einen Kommentar zu schreiben. Als großer Amerika-Fan darf ich mir Deinen Bericht natürlich nicht entgehen lassen. In den vergangenen Jahren habe ich immer mal wieder nach beiden Ländern geschaut, aber muss zugeben, selbst in einer Gruppe wäre ich mir nicht sicher, ob ich mir Guatemala zutrauen würde. Manchmal wäre es vielleicht auch besser für mich, sich nicht im Vorfeld zu viel mit einem Reiseland zu beschäftigten. Ich bewundere auf alle Fälle Deinen Mut, dass Du die Reise sogar alleine unternommen hast. Das würde ich mich keinesfalls trauen.
Es ist sehr schade, dass die Vulkantour nicht geklappt hat … und nun freue ich mich darauf, Tikal zu sehen und was Du in Belize so alles erlebt hast. Soweit ich weiß, ist das Land ziemlich gut von US-Amerikanern besucht.
Liebe Grüße Sabine
ANNICKThemenstarter8'054 Beiträge · seit 200829. Feb. 2024 · #25
@Sabine: danke dass du noch nachgereist bist! 🙂 In Guatemala habe ich mich nie unsicher gefühlt. Für mich eine echte Empfehlung für Soloreisende. Auf den Acatenango muss ich auf jeden Fall noch hin. 😎
Mittwoch, den 3. Januar 2024
Um 7 Uhr stehe ich auf. Draussen erscheint langsam die Sonne.
Hier die Terrasse vor meinem Zimmer.
Eine halbe Stunde später frühstücke ich. Nichts Besonderes aber ganz OK.
Der Café in Guatemala ist immer so schön stark. Danach laufe ich zum Pier um ein Boot nach Panajachel zu nehmen.
Das Nächste, erfahre ich, verlässt San Juan um 08.50 also in 20 Minuten.
Da ist es auch auf einmal voll.
Die Fahrt kostet 25 Quetzales. Am Atitlan See waschen sich die Mayas und sie machen auch Ihre Wäsche.
40 Minuten später erreiche ich Panajachel.
Gleich nach dem Pier, entdecke ich Xocomil Tours.
Das Office wurde mir von verschiedenen Reisenden empfohlen. Ein netter Herr empfehlt mir nach Lanquin die Busgesellschaft Lanquin Services. Sie fahren die Strecke mit grösseren Busse und das Ticket kostet das Gleiche nämlich 350 Quetzales. Minibusse sind für lange Strecken nicht optimal da kein Platz für die Beine. Ich kaufe mir sofort das Ticket für den 6. Januar. Danach laufe ich ein wenig in der Stadt herum. Man versucht sie ein wenig vor Plastik zu schützen.
In Guatemala wird leider viel Mühl aus dem Autofenster geworfen und man verbrennt meistens den Abfall. Umweltschutz wird hier sehr klein geschrieben..... Die Stadt finde ich nicht so urig wie San Juan.
Die Einheimischen sind aber immer sehr gut gelaunt und freundlich.
Am Ufer vergnügen sich einige Kinder.
Diesen Weihnachtsbaum aus Plastikflaschen sorgt für meine Aufmerksamkeit.
ANNICKThemenstarter8'054 Beiträge · seit 200802. März 2024 · #26
Fortsetzung
Im Zentrum herrscht Hochbetrieb.
Ich gönne mir einen Expresso in diesem Kaffee.
Danach nehme ich ein Tuk Tuk bis zur Reserva Natural Atitlan. Das Naturschutzgebiet ist ein Muss für Panajachel Besucher. Eintritt 80 Quetzales. Man findet viele Wanderwege sowie verschiedene Ziplines und Canopy Strecken.
Mich interessiert aber zuerst die Affen-Aussichtsplatform. Sie liegt 20 Minuten vom Eingang. Tatsächlich bekomme ich da Spinnenaffen vor meiner Linse!
Der Spinnenaffe zählt zu den gefährdetsten amerikanischen Primaten. Sein ganzer Körper ist an Baum bewohnende Lebensweise angepasst. Arme und Beine sind auffalend lang und schlank.
Unweit bemerke ich auch einen Nasenbär.
Er ist nach seiner rüsselartig verlängerten Schnauze mit beweglicher Nase bekannt. Er frisst alles was er so findet.
Im Park passiert man auch mehrere Hängebrücken.
Die längste ist warscheinlich die die zum Wasserfall führt.
Die nehme ich natürlich um den besten Winkel zu erwischen.
Die Einheimischen freuen sich immer wenn sie Einem einen Gefallen tun können.
ANNICKThemenstarter8'054 Beiträge · seit 200808. März 2024 · #29
Fortsetzung
Ich bade natürlich ein wenig im frischen Wasser. Ich würde auf 20 Grad tippen. Es tut gut. Gegen 15.30 nehme ich wieder eine Lancha zurück nach San Juan.
Auf dem See sieht man ab und zu Fishermen.
In der Stadt San Juan ist wie immer viel los!
Den Einheimischen zuzuschauen macht Spass.
In der Stadt findet man auch Wandmalereien, die von den Xocomeel gemalt wurden und die auf authentische Art und Weise das Leben, die Geschichte und die Bräuche der Bewohner von San Juan la Laguna darstellen.
Mit San Juan la Laguna verbinde ich Kultur, kleine Kunstgalerien, Textilfärbereien, Weberinnen.......usw
Eine tolle Kleinstadt mit einem besonderen Ambiente.
Langsam wird es auch Zeit in die Unterkunft zurück zu kehren. Ich laufe Richtung Ufer hinunter.
10 Minuten später erreiche ich das Hotel Eco Uxlabil. Eine kleine französische Gruppe ist gerade angekommen. Mit ihr werde ich den Abend verbringen.
ANNICKThemenstarter8'054 Beiträge · seit 200810. März 2024 · #30
Donnerstag, den 4. Januar 2024
Um 8 Uhr wird gefrühstückt und gleich danach laufe ich zum Muelle und nehme eine Lancha Richtung San Marcos la Laguna.
Die Stadt ist bekannt für ihre lebendige Wellness-Community. Man kann hier an Workshops und Retreats berühmter Lehrer teilnehmen. Sie bieten die Gelegenheit zur Selbstreflexion und spirituellen Entwiklung. Die Hauptgasse nach dem Pier, oft als Hippie Highway bezeichnet, ist voller farbenfrohen Ladenfronten, einladende Cafés und Kunsthandwerkläden .
Das Ambiente finde ich schon Besonders.
Nach der kleinen Stadttour entscheide ich mich den Cerro Tzankujil Naturpark zu besuchen. Er ist nur 10 Gehmnuten vom Pier entfernt.
Nach dem Eingang, laufe ich den Hügel hinauf Richtung Altar Maya.
Da oben erblickt man einige Altare der Maya.
Der Ausblick ist fantastisch!
Anschliessend geht es wieder nach unten Richtung See.
Die Wege sind gut markiert.
Ich laufe jetzt Richtung "Trampolin".
Es handelt sich um eine 12 Meter hohe Platform von wo man ins Wasser springen kann. Leider ist noch Niemand da. Zu früh!
tiggi1'557 Beiträge · seit 201110. März 2024 · #31
Hallo Annick, Guatemala ist so herrlich bunt! Es bietet auch so viel Interessantes, wenn ich deine Bilder sehe, denke ich, ich könnte sofort wieder dorthin reisen. 😘 Wir haben drei Nächte im Casa del Mundo verbracht und hatten eine kleine Hütte noch oberhalb des Restaurants. Es war wirklich traumhaft, aber man überlegt zweimal was man alles benötigt, wenn man das Zimmer verlässt. Dort lernten wir ein Ehepaar aus den USA kennen, die aus Plastikflaschen Wände in einer Schule gebaut haben. Ein ökologisches Denken findet schon statt, trotz des vielen Mülls auf den Straßen und ob Wände aus Plastikflaschen, gefüllt mit Sand gutes Baumaterial sind, sei mal dahingestellt. Aber die Flaschen sind erst einmal von der Straße weg.
Dein Nasenbär gefällt mir gut, ich habe immer nur unscharfe Bilder bekommen, weil die Viecher wieder so schnell verschwanden, wie sie auftauchten. 😠 Ich finde es ganz spannend zu sehen, wie bunt die Straßen sind, Schirme und Girlanden, das gab es bei uns nicht. Ist das eine typische Weihnachtsdeko dort? Ich freue mich jetzt auf Tikal! 😉
ANNICKThemenstarter8'054 Beiträge · seit 200811. März 2024 · #32
@Biggi: Ich denke dass war überall Weihnachtsdeko. Die Einheimischen sind scharf darauf. Ich wäre auch gerne 3 Nächte in der Casa del Mundo geblieben! 🙂
Fortsetzung
Ich suche mir anschliessend ein ruhiges Plätzen um schwimmen zu gehen.
Diese Dame schwimmt jeden morgen 2 Kilometer. Konnte ein wenig mit ihr palabern.
Ganz langsam erscheinen die Touristen. Es wird auch heisser. Das Wasser tut echt gut.
Nach einer Weile laufe ich zurück zum Trampolin. Einige kommen hier um zu meditieren. Why not.
Die Höhe der Platform ist schon gewaltig.
Ich probiere schon gerne Vieles aus aber da habe ich echt keinen Bock darauf! Ein Einheimischer scheint es wagen zu wollen.
Er springt ohne gross zu überlegen. Ist auch besser so.
Er ist stolz es gemeistert zu haben.
Inzwischen ist es 13 Uhr und der Magen knurt. Ich laufe zum Zentrum zurück
und esse ein Gemüsecurry im Restaurant il Giardino. Miam miam.
Das frische Bier löscht den Durst.
Die "ZenAttitude" erwischt sogar die Hunde hier!
Eine Stunde später nehme ich wieder eine Lancha. Es geht jetzt Richtung Santa Cruz la Laguna. Wir passieren zuerst Jaibalito
ANNICKThemenstarter8'054 Beiträge · seit 200812. März 2024 · #33
Fortsetzung
Santa Cruz la Laguna ist ein traditionelles und ruhiges Dorf am Ufer des Lago Atitlan. Es liegt etwa 20 Gehminuten auf dem Berg.
Eine schmale Strasse führt den Hang hoch.
Meine Waden werden da schon nett in Anspruch genommen. 😄
Der Weg führt auf die Plaza, die in fast jeder Hinsicht Herz und Seele des Ortes ist.
Die Aussicht vom Café CECAP ist fantastisch. Da gönne ich mir einen Café.
Im selben Gebäude gibt es auch das CECAP Schulzentrum.
Es wurde 2010 gegründet und es widmet sich der Ausbildung von Menschen aus der Gemeinde Santa Cruz. Es werden verschiedene technische Kurse in den Bereichen Industrie, Gastronomie und Handwerk angeboten. Da unterhalte ich mich ein wenig mit der 30 Jährigen Julia. Sie began 2023 einen Schnitt und Nähkurs. Ihr Traum ist ihr eigenes Bekleidungsunternehmen zu gründen.
Im Gebäude unten entdecke ich auch eine Art Schreinerei.
Später marschiere ich denselben Weg wieder hinunter Richtung Ufer.
Hier das CECAP Café aus einem anderen Winkel.
Gegen 16 Uhr nehme ich wieder eine Lancha nach San Juan. Am Ort ist wie immer etwas los.
Hier meine Unterkunft, das Hotel Uxlabil.
Im Hotel ist die Hölle los. Eine grössere Gruppe von Franzosen ist gerade angekommen. Zum Abendessen muss ich eine ganze Stunde auf meine Spaghettis warten. In der Küche kommen die Burschen nicht mehr nach...... Was soll's, asi es la vida! 😛
ANNICKThemenstarter8'054 Beiträge · seit 200814. März 2024 · #34
Freitag, den 5. Januar 2024
Gleich nach dem Frühstück laufe ich zum Pier. Die Sonne scheint. Die Natur ist ein Geschenk für die Augen.
Am Pier erfahre ich dass es keine Lanchas nach Santiago Atitlan gibt. Ich muss zuerst ein Tuk Tuk nach San Pedro nehmen. In San Pedro gibt es 2 Piers. Es handelt sich um Denjenigen ausserhalb vom Ort. Da dürfen die San Juan Tuk Tuks hinfahren. Ich teile ein Tuk Tuk mit Einheimischen. Kostet 10 Quetzales. Hier der San Pedro Pier wo man die Lanchas nach Santiago nimmt.
Ich nehme schon einmal in der Lancha Platz.
Sie wird schnell voll. Die Fahrt kostet 25 Quetzales. Auf dem See ist es ruhig.
10 Minuten später geht es los.
Ab und zu erblickt man einen Fischer.
25 Minuten später erreichen wir Santiago. Da leben gut 35'000 Menschen. Die Stadt gilt als ein Zentrum für Weberei und Kunstgewerbe.
Erster Stop, die Bank Banrural. Da kann ich die Entry Fees für Tikal kaufen. In Guatemala kann man in jeder Banrural Bank ein Ticket für Tikal erwerben. Habe gestern nämlich festgestellt dass ich zu spät in Tikal ankommen werde und das Office geschlossen sei. Kein Ticket, keinen Eintritt zu meinem Hotel! Wie es so üblich ist in Guatemala, steht man draussen Schlange.
Ein Wächter lässt ab und zu Jemand hinein. Und so habe ich Zeit das Geschehen auf der Strasse zu beobachten.
Nach 30 Minuten bin ich endlich an der Reihe. Die Dame am Schalter hat aber von Tute und Blase keine Ahung und spricht nur Spanisch. Sie ruft den Chef. Zum Glück versteht er mein Brocken-Spanisch und er weiss auch Bescheid. Er tippt auf dem Komputer und dieses Ticket bekomme ich gegen 150 Quetzales ausgehändigt.
Habe die Sunrise Tour ausgelassen. Mehrere Backpackers haben mir davon abgeraten. Zu viele Touristen, Nebel und zum Fotoschiessen einfach ein No Go.
RMrik m.608 Beiträge · seit 202017. März 2024 · #37
Deinen Mut, alleine zu reisen, beneide ich geradezu! Das Land ist nichts für mich, es übt keiner keinerlei Anziehungskraft aus, aber interessant sind Deine Schilderungen natürlich trotzdem und ich lese gerne mit! Danke für den Bericht!
Carinha448 Beiträge · seit 201418. März 2024 · #38
Nach fast 5 Jahren Forum-Abstinenz logge ich mich wieder mal ein, und wo bleibe ich hängen? An einem neuen Reisebericht von Annick! 😄 Schön, dass hier immer noch bekannte Gesichter aktiv sind! Und danke, dass du deine Erlebnisse mit uns teilst! <3 Liebe Grüsse, Karin
Sabine261'394 Beiträge · seit 200918. März 2024 · #39
Hallo Annick,
mir gefallen besonders die Schmetterlinge, der Ausblick auf den Vulkan und die Murals. Davon scheint es im Ort gefühlt an jeder Hauswand eines zu geben, wenn ich Deine Fotos anschaue.
Ich bin schon ganz gespannt auf Fotos von Tikal und Belize.
Viele Grüße Sabine
ANNICKThemenstarter8'054 Beiträge · seit 200818. März 2024 · #40
Fortsetzung
Am Pier finde ich auch gleich eine Lancha nach San Pedro.
Danach nehme ich ein Tuk Tuk in die Innenstadt.
Sie verzeichnet knapp 13'000 Einwohner. Sie ist ein Paradis für Backpackers und Party People. Der untere Teil besteht aus Gassen mit Cafés, Hostels, Bars: das Gringo Viertel.
Von da aus nehme ich wieder eine Lancha nach Casa del Mundo. Für den letzten Tag am Lago Atitlan, gönne ich mir noch ein paar gemütliche Stunden. 30 Minuten später erreiche ich schon das Hotel. Ich laufe die Treppen hoch. Ich bin nicht die Einzige.
Da mein Magen knurt, bestelle ich mir auf der Restaurant Terrasse einen Avocado Salat mit Krevetten. Miam miam.
Anschliessend suche ich mir ein gemütliches Plätzchen aus für Farniente.
Die Anlage finde ich einfach herrlich.
Ich schwimme natürlich eine Runde. Es tut gut. Gegen 16.00 nehme ich eine Lancha zurück nach San Juan.
Sie hält kurz in Tzununa an. Es gibt immer etwas zum Beobachten.
In San Juan ist wie immer etwas los.
Den Einheimischen zuzuschauen bleibt ein echtes Vergnügen.
Im Hotel Uxlabil ist es ruhig. Die Gäste sind anscheinend noch alle auf Tour.
Ich profitiere um meine Rechnung zu begleichen und mich zu vergewissern dass morgen früh die Lancha mich um 6 Uhr am Hotel Pier abholt. Den Bus von Panajachel nach Lanquin darf ich ja nicht verpassen!
Der Abend vergeht sehr gemütlich. Ich packe noch meinen Koffer und um 22 Uhr geht es in die Heiea.