Komme gerade aus meiner Guatemala/Belize Reise zurück. Es war einfach herrlich!
2 tolle Länder und doch so verschieden.
Wer ein bisschen mehr über diese Reiseziele erfahren möchte, kann mich gerne begleiten.
Hier schon einmal meine Route mit Unterkünfte: -Antigua: El Meson de Maria - San Juan de Atitlan: Eco Hotel Uxlabil - Semuc Champey: Utopia Eco Lodge - Tikal: Tikal Inn - El Remate: El Gringo Pewrdido - San Ignacio (Belize): Arnold's Guest House Tobacco Caye: The Windward Lodge Punta Gorda: Beya Suites Livingston (Guatemala): Villa Caribe Rio Dulce: El Hotelito Perdido Antigua: Hotel Y Arte
Hier schon einmal einige Eindrücke.
Bis Bald Annick
Teil 206. Feb. 2024
@Bernd: schön das du dabei bist! 🙂
Eigentlich wollte ich im Januar 2024 nach Costa Rica. Die verschiedene Reiseberichte hier im Forum gaben mir echt Lust darauf. Nach vielen Gesprächen mit anderen Soloreisenden, kam immer Guatemala als Reiseziel heraus. Es hiess man finde als Alleinreisende schnell Anschluss. Und so war es schlussendlich auch. 🙂
Guatemala kann man auch einfach mit dem Shuttle Bus oder Chicken Bus erkunden.
Die billigsten Flüge gehen über die Vereignigten Staaten oder Mexiko. Man braucht aber viel mehr Zeit um das Ziel zu erreichen. Für mich war es am Einfachsten mit IBERIA von Genf nach Madrid zu fliegen und dann Anschlussflug direkt nach Guatemala City. Das Ganze in 15 Stunden. Bin morgens um 7 Uhr von Genf los und war Abends um 17 Uhr in Guatemala. Zeitunterschied minus 7 Stunden. Schon gewaltig. Iberia bin ich noch nie geflogen. So konnte ich auch keine Avios für die Business Class tauschen. Ich habe mir ein Economy Ticket mit einem Notausgangsitz (gleich nach der Business Class) gebucht. Da hatte ich mehr Platz für die Beine und es gab kein Hin und Her für die Toilette. Dafür musste ich auch 1400 CH bezahlen. War es aber Wert.
Die meisten Unterkünfte habe ich durch Booking.com gebucht. Da kann man meistens kostenlos kurzfristig stornieren oder umbuchen.
Freitag, den 29 Dezember 2023
Pünktlich landet die Iberia Maschine auf La Aurora Guatemala City Airport um 17 Uhr. Die Maschine ist bis zum letzten Sitz ausgebucht. Ich bin erstaunt denn die Immigration verläuft zügig. Man muss kein Einreiseformular ausfüllen. Die Beamten erledigen den ganzen Papierkram in ihrem Komputer. Auf dem Pass gibt es dann einen Stempel für 3 Monate. Die Koffer lassen auch nicht sehr lange auf sich warten.
Was ich aber leider nicht mitbekommen habe ist das man den Zoll nicht einfach so passieren kann. Da werde ich auch von einem Beamten nach einem QR Code gefragt. Habe ich natürlich nicht. Samt Gepäck muss ich wieder Richtung Immigration laufen. Da stehen Komputers. Da muss man sich eintragen und bescheinigen dass man keine verbotene Waren dabei hat. Zum Schluss klickt man und da kommt ein QR Code denn man hochladen muss. Mache ich sofort.
Ich laufe anschliessend wieder zum Zoll. Der Beamte ist jetzt mit mir zufrieden und lässt mich hinaus. Ich eile noch zur Bank um etwas Geld zu tauschen. Der Kurs ist normalerweise 1 US$ = 0,77 quetzals. Da gibt es aber nur 0,62 quetzals. Eine Frechheit! 😣 Ich entscheide schnell mein Geld am nächsten Tag in Antigua zu tauschen. Die Taxifahrer nehmen hier alle US$.
Leider habe ich viel Zeit mit dem Zoll verloren. Es ist schon 18.15. Draussen sind praktisch keine Passagiere mehr. Die Wenigen die ich frage ob sie nach Antigua fahren, antworten mit einem Nein. Das Taxi kostet zum Glück nur 55 US$.
Auf einmal werde ich auf 3 Bleichgesichter aufmerksam. Sie scheinen auch etwas zu suchen. Schnell hin. Tatsächlich wollen die 3 Kroaten auch nach Antigua. Und so teilen wir uns das Taxi. Ihr Hotel befindet sich nur 50 Meter vom Meinem.
Bis nach Antigua braucht man normalerweise eine Stunde. Heute ist aber Freitag und die Einheimischen wollen alle von der Stadt heraus. Mamamia und bonjour die Staus! 🤩
Um 20.15 erreichen wir endlich Antigua, eine Kolonialstadt. Das Taxi hält zuerst vor meinem Hotel: El Meson de Maria an. www.hotelmesondemaria.com Es befindet sich in der Innenstadt. Der Herr an der Rezeption spricht leider nur Spanisch. Mit meinem Italienisch versuche ich etwas Spanisches zu erzählen. Der Kerl scheint mich zu verstehen. 😄 Er bringt mich sofort zu meinem Zimmer.
Hier kommt man sich echt wie in der Kolonialzeit vor. Das kleine Zimmer ist altmodisch möbliert aber bequem.
Das Badezimmer finde ich etwas eng aber zweckmässig eingerichtet. Zum Glück bin ich allein.
Im Hotel gibt es auch mehrere gemütliche Patios.
Ich packe meinen Koffer aus und falle todmüde ins Bett. Morgen werde ich die Stadt erkunden.
Teil 308. Feb. 2024
@Kirsten: schön dass du dabei bist
@Reinhard: du bist immer dabei, klasse! 🙂
@Sue: welcome an Bord.
@onkelmü: Belize ist schon ein tolles Land aber ich bevorzuge Guatemala. Vieilleicht kann ich dich noch umstimmen! 😎
@Tinochika: interessant wie du das Land damals kennen gelernt hast. Die Armut ist immer noch anwesend. Im Land gibt es praktisch kein Wasseranschluss. Die Kriminalität bleibt aktuell. Die Menschen sind aber so freundlich und immer hilfsbereit. Am 15. Januar 2024 hat der neue Präsident Bernardo Arévalo sein neues Amt übernommen. Viele Menschen hier hoffen er wird sein Versprechen halten: mehr Demokratie, weniger Korruption! Ein grosses Programm, hallelujah! 😗
Samstag, den 30. Dezember 2023
Ich habe echt durchgeschlafen. Um 7 Uhr stehe ich auf. Ich möchte unbedingt schnell Antigua bei Tag sehen. Unten frühstückt schon Jemand.
Die Aussicht von der Dachterrasse ist schon grandios. Werde mir später mehr Zeit nehmen. Habe heute morgen noch viel vor.
Die verschiedene Patios vom Hotel bringen viel Charme.
Anschliessend begebe ich mich zum kleinen Frühstücksbuffet und mache es mir gemütlich.
Das typische Guatemala Frühstück besteht aus Tortillas (Maisfladen), Rührei, gebratene oder fritierte Kochbananen, Salsa Sauce, Guacamole. Früchte gibt es selten, werde ich später feststellen. Der Kaffee ist saustark und hält Einen den ganzen Tag auf Achse! 😄 Den schwarze Bohnen die man praktisch bei jeden Gericht bekommt (meistens püriert) kann man nicht entkommen...... 🙂
Gleich danach verlasse ich El Meson de Maria. Die Stadt zählt etwa 35'000 Einwohner und liegt auf 1500m Höhe. 1548 bis 1779 war sie die Hauptstadt der spanischen Kolonien in Zentralamerika. Antigua gehört seit 1979 für ihre Kolonialarchitektur als Weltkulturerbe. Draussen findet man ab und zu Obdachlose.
Zuerst laufe ich zur Bank " Banco Industrial". Da bekommt man den besten Dollar Kurs und bezahlt keine Komission. Ich tausche gleich 600 US$. Kurs 1 US$ = 7,85 Quetzals.
Später laufe ich zu Simon Tours. Da will ich für morgen eine Quad Tour buchen. Ich brauche nur 10 Minuten bis dort hin. Im Office ist allerhand los. Das Geschäft läuft!
Endlich bin ich an der Reihe. Die Quad Tour geht um 9 Uhr morgen los und kostet 400 Quetzals. Buche ich gleich. Ich soll ja morgen meinen Führerschein mitbringen, heisst es. Gleichzeitig reserviere ich auch einen Shuttle Bus nach San Pedro de la Laguna (Lago Atitlan) am 2. Januar. Kostet 140 Quetzals. Ein Shuttle Bus ist nur für Turisten gedacht.
Jetzt kann ich die Stadt erkunden. Zuerst möchte ich nur einen Ueberblick haben. Ich passiere die Iglesia de la Merced (16. Jahrhundert).
Davor sieht man verschiedene Gesichter.
Einige rühren mich echt.
An vielen Strassenecken wird etwas verkauft.
Die San Augustin Kirche kann man leider nicht besichtigen.
Kirchen gibt es auch sehr viele. Ich habe sie nicht gezählt.
Die Kinder haben momentan Schulferien und die Einheimischen nehmen gerne am Jahresende Urlaub um ihr Land zu bereisen. In der Stadt herrscht jetzt um 10 Uhr schon Hochbetrieb!
Fortsetzung folgt
Teil 411. Feb. 2024
Fortsetzung
Bald erreiche ich Parque Central. Auf der Nordseite befindet sich der Palacio del Ayuntamiento. Das heutige Rathaus wurde 1740 erbaut. Es überlebte das Erdbeben von 1773.
Auf dem Platz laufen viele einheimische Familien. Es ist eine Freude ihnen zuzuschauen.
Da werden auch viele Souvenirs angeboten.
Ich setze mich auf eine Bank und gucke einfach vor mich hin. Es gibt immer etwas zu beobachten.
Ist der Eisverkäufer nicht herzig?
Die Hauptattraktion der Stadt habe ich verpasst. In meinem Reiseführer finde ich eine Stadtkarte. Zum Arco de Santa Catalina sind es nur einige Gehminuten. Ich eile dort hin. Der Bogen diente bei Erbauung im 17 Jahrhundert als Verbindung zwischen einem Kloster und einer Schule. Die Nonnen mussten also nicht die Strasse betreten um die Seite zu wechseln. Heute gehört er zur meistfotografierte Sehenswürdigkeit Antiguas.
Immer wieder trifft man Leute die Ihr Brot auf der Strasse verdienen.
Anschliessend laufe ich wieder zur Iglesia de la Merced.
Zum Kirchenkomplex gehört das ehemalige Kloster. Vom Dach aus bekommt man eine tolle Aussicht auf die Innenstadt.
Im Innenhof kann man auch einen der grössten Brunnen Lateinamerikas bewundern. Durchmesser 27 Meter. Eintritt 20 Quetzal.
Inzwischen kommen immer mehr Leute in die Innenstadt.
Gegen 13.30 entscheide ich im La Fonda de Calle Real das Mittagessen einzunehmen. Um diese Uhrzeit essen die meisten Einheimischen. Ich muss mich 5 Minuten gedulden bis ein Platz frei wird. Ich goenne mir Haehnchen mit Salat und Kartoffeln. Dazu die ueblichen frischgemachte Tortillas und ein Bier Gallo.
In Guatemala kommen systematisch 10 Prozent auf die Endrechnung dazu fuer den Service. Das Ganze kostet 110 Quetzals. Nicht gerade geschenkt fuer die Leute die hier im Land leben.
Teil 512. Feb. 2024
Fortsetzung
Nach dem leckeren Mittagessen passiere ich wieder Parque Central und eile zum Palacio de los Capitanos Generales.
Das erste zweistöckige Gebäude aus dem Jahr 1558 dient heute als Hauptsitz des Guatemala-Instituts für Tourismus, der Nationalpolizei und der Regierung des Departements Sacatepquez.
Es beherbergt auch das Nationalmuseum für guatemaltekische Kunst. Der Eintritt ist kostenlos.
Anschliessend laufe ich zur unweiten Kathedrale
und gehe anschliessend wieder auf den Parque Cental. Da finde ich immer Pura Vida! Ein Hin und Her.
In der Altstadt kann man auch viele Holztüren bewundern.
Sie erinnern mich ein bisschen an Stonetown (Sansibar).
Durch die Stadt herum zu laufen ist ein echtes Vergnügen. Die Zeit vergeht im Nu.
Unweit von der Iglesia de la Merced sehe ich viele Leute. Ich nähere mich. Da findet eine Hochzeit statt.
Da kommt auch schon die Braut.
Niemand darf jetzt die Kirche betreten, ausser die Gästen die eingeladen wurden.
Vor der Kirche gibt es um diese Zeit viele Essbuden.
In der Stadt, findet man auch billige Lokale die ein Tagesbuffet anbieten. Da steht man immer Schlange bis ein Platz frei wird.
Zum Schluss begebe ich mich noch zum Supermarkt. Da will ich mich schon einmal nach den Preisen vom Kaffee erkundigen. In den Souvenirs Shops verkaufen sie ein Päckchen (400 Gramms) zwischen 10 und 15 US$. Es ist schon interessant die Preise von verschiedenen Artikel zu kennen.
Tatsächlich finde ich das gleiche Kaffeepäckchen für die Hälfte des Preises. Inzwischen ist es schon 17.45. Langsam wird es dunkel. Ich fühle auch die Kilometer die ich seit heute morgen gelaufen bin. Ich entscheide ins Hotel zurück zu kehren. Da dusche ich schon einmal und lege mich ein wenig hin um zu lesen. Bin aber dabei eingeschlafen. 😄
Teil 615. Feb. 2024
Sonntag, den 31. Dezember 2023
Da ich einfach viel zu früh eingeschlafen bin, wache ich schon um 5 Uhr auf. Mein Magen knurt. Er vermisst das verpasste Abendessen. 😁 Hunger! Ich lese bis 7 Uhr und eile anschliessend zum Frühstück. Miam miam, heute morgen gibt es Omelette mit Salsa und frischen Tortillas, Früchte usw....
Gegen 08.30 begebe ich mich zum Simon Tours Office. Da herrscht schon Hochbetrieb.
Da mehrere Touren heute morgen stattfinden, werden wir alle in verschiedene Gruppen verteilt. Ich lande bei zwei einheimischen Damen, Manuela und Rosa, beide Krankenschwester im Guatemala City Spital. Unser Guide heisst Ernestino. Die Tour kostet 55 US$.
Zusammen laufen wir bis zum Parking wo alle Quads stehen. Ernestino erklärt uns genau wie die Kisten funktionnieren. Nicht so schwierig! 😎 Anschliessend fahren wir alle hintereinander und folgen Ernestino. Eine echte Gaudi!
Erster Stop wird die Schokoladenfabrik in San Juan del Obispo.
Da erklärt man uns einen Teil des Schokoladenherstellungsprozesses.
Wir probieren natürlich davon und trinken auch eine warme Schololade.
Danach kehren wir zu unseren Quads zurück. Diese Verkäuferin sorgt für meine Aufmerksamkeit.
Zweiter Stop wird die Stadt San Pedro Las Huertas. Hier ein typischer Chicken Bus!
Vom Zentrum aus, bekommt man einen tollen Blick auf die Vulkane Fuego und Acatenango.
Da besuchen wir die Jade Fabrik. Die Maya schätzten Jade sehr. Es ist wertvoll und repräsentiert die Ewigkeit. Wir gucken uns eine Weile an wie Jade verarbeitet wird.
Es gibt davon so viele Sorten.
Eine interessante Tour.
Manuela und Rosa sind nicht mehr zu halten. Sie eilen ins Geschäft und wollen unbedingt etwas kaufen.
Fortsetzung folgt
Teil 716. Feb. 2024
Fortsetzung
Die 2 Frauen gucken sich den ganzen Schmuck an. Die Preise scheinen sie aber zu erschrecken. Kein Wunder, es gibt nichts Gescheites unter 100 US$....... Zum Schluss kaufen sie gar nichts..... Unterdessen bemerken wir auch dass wir drei Damen Gemeinseinkeiten besitzen. Dazu sprechen sie auch ein gutes Englisch. Und so können wir über die Löhne und Lebensstandard in Guatemala reden. Beide verdienen pro Monat umgerechnet 1700 US$. Nicht schlecht! Aber sie erklären mir dass für die Mittelklasse am Ende des Monats nicht viel übrig bleibt. Ich kann mir vorstellen wie es bei der unteren Schicht ausschaut.....Im Land ist die Armut überall zu sehen.
Ernestino gibt uns das Zeichen dass wir weiter müssen. Wir fahren jetzt Richtung Gebirge. Es geht steil Bergauf. Wir passieren tolle Landschaften
und halten vor dem Restaurant El Tambor in Aldea el Hato an.
Ein sehr beliebtes Restaurant mit wunderschöner Aussicht. Von der Terrasse aus bekommt man einen tollen Blick auf den Vulkan Fuego der immer noch Rauch und manchmal auch Lava spuckt.
Wir laufen die Treppe hoch. Das Lokal finde ich auf Anhieb sehr einladend.
Es riecht auch super gut. Eine Dame macht gerade frische Tortillas. Miam miam.
Die Karte ist sehr vielversprechend. Ich weiss aber nicht was bestellen! Manuela und Rosa bestellen für uns drei das Gleiche. Ein typisches guatemaltekisches Gericht: Kak'Ik. Man isst es meistens Ende der Woche. Das Gericht wird nämlich in einem grossen Topf mit Hühnerbrühe, verschiedenem Gemüse, Koriander und Hühnchen gekocht. Dazu gibt es Reis, welcher auch gerne in der Suppenbrühe gegessen wird und bei Bedarf etwas Chili. Warme Maistortillas dürfen natürlich nicht fehlen.
Die Vielfalt der Aromen ist ein echter Genuss! Miam miam. Die Zeit vergeht im Nu. Gegen 14 Uhr verlassen wir El Tambor. Wir folgen jetzt Ernestino zum Cerro de la Cruz.
Dieser Aussichtspunkt ist ein beliebtes Ausflugsziel für Touristen.
Wir lassen unsere Quads auf dem Parkplatz und laufen Richtung Kreuz. Gleich am Eingang des Parks entdecke ich dieses Denkmal auf Deutsch.
Niemand kann mir leider eine Erklärung dafür geben...... Auf der Plateform wird gerade die Show für den heutigen Abend vorbereitet. Es ist ja Neujahr in einigen Stunden!
Die Aussicht finde ich genial.
Von da aus bekommt man auch einen guten Ueberblick auf den Vulkan Agua
und Fuego.
Fortsetzung folgt.
Teil 820. Feb. 2024
Fortsetzung
Die Rückfahrt vom Cerro de la Cruz nach Antigua wird schwieriger als ich dachte. Es geht jetzt steil abwärts und man muss häufig bremsen. Gegen 15.30 erreichen wir dies Stadtmitte. Manuela und Rosa fragen gleich was ich heute am Sylvesterabend mache. Ich antworte nichts Besonderes. Wir verabreden uns um 20 Uhr auf dem Parque Central. Ich spaziere noch ein wenig in der Stadt herum.
Nehme mir auch mehr Zeit um die Kathedrale näher kennen zu lernen.
Davor, auf der linken Seite, finden die Vorbereitungen für den heutigen grossen DJ Abend statt.
Gegen 16,30 laufe ich zum Hotel zurück.
Danach mache ich es mir auf der Dachterrasse gemütlich.
Von da aus geniesst man den Blick auf die Stadt
und den Vulkan Agua.
Heute Abend gibt es auch eine grosse Neujahrparty in der Brauerei. Sie befindet sich nur wenige Schritte vom Hotel entfernt und besitzt eine tolle Terrasse.
Gegen 18 Uhr dusche ich und um 19.50 eile ich zum Parque Central. Mensch so viele Leute auf einmal habe ich schon lange nicht mehr gesehen.
Parque Central by night finde ich einfach klasse.
Manuela und Rosa sind pünktlich. Sie schlagen vor zuerst Crepes im Lokal Luna de Miel zu essen. Es handelt sich um eine französische Crêperie. www.lunademielantigua.com Die Portionen sind riesig und löschen jeden Hunger sofort.
Danach laufen wir zum Parque Central zurück. Inzwischen wird es 22 Uhr und der DJ beginnt mit seiner Musik.
Der Platz und die Umgebung sind bumsvoll.
Wir werden tatsächlich bis um 2 Uhr früh tanzen.
Die Stimmung ist out of this world. In den meisten Restaurant werden frische Tortillas serviert.
Gegen 3 Uhr finde ich endlich mein Bett.
Teil 921. Feb. 2024
@Biggi: Das Hotel Casa de Santo Domingo ist wunderschön. Leider steigen die Preise um Neujahr gewaltig. Es war mir einfach zu teuer. Ich hätte mich bestimmt auch sehr wohlgefühlt. 🙂
Montag, den 1. Januar 2024
Ich schlafe durch bis 9 Uhr. Anschliessend frühstücke ich. Für 14 Uhr habe ich heute die Pacaya Vulkano Tour gebucht. Bis dahin habe ich noch ein wenig Zeit. Ich entscheide noch eine Tour in der Stadt zu unternehmen. Ich passiere zuerst Iglesia San Augustin
dann Iglesia del Carmen
später Iglesia y Convento de las Capuchinas.
Die Iglesia San Francisco habe ich noch nicht besucht. Mache ich gleich.
Von der lokalen Bevölkerung gehört sie zu den häufigsten besuchten Heiligtümer der Stadt.
Hier wurde nämlich der heilige Petrus (ein spanischer Missionar der 2002 heilig gesprochen wurde) begraben. Sein Grab wird jedes Jahr von Tausenden von Pilgern besucht um um Gnaden und Wunder zu bitten.
Von der Stadt Antigua wird man nicht satt.
Die Menschen zu beobachten ist ein Vergnügen.
In Guatemala besitzt praktisch jeder ein Handy.
Auf dem Parque Central werden heute Hüte verkauft.
Das Eis scheint zu schmecken.
Hier der Eisverkäufer.
Gegern 13 Uhr gönne ich mir ein Fischgericht
im Restaurant La Fonda delle Calle Real. Es schmeckt wie gestern sehr gut.
Fortsetzung folgt
Teil 1024. Feb. 2024
Fortsetzung
Punkt um 13.45 stehe ich vor der Casa Santo Domingo. Da soll ich auch um 14 Uhr für die Pacaya Vulcano Tour abgeholt werden. Im Zentrum ist hochbetrieb. Viele Menschen und Staus. Um 14.05 kein Mensch. An der Hotelrezeption ist auch keine Nachricht für mich. Die verspätung kommt bestimmt wegen dem grossen Verkehr. Um 14.30 immer noch Niemand. Im Marvelus Office antwortet auch Keiner. Ich gehe davon aus, dass ich die Tour vergessen kann und bin echt frustriert. Ich wollte anfangs die Acatenango Tour buchen. Da war leider alles fuer die naechsten Tagen ausgebucht.
Ich laufe zu meinem Hotel zurueck. Da wurde angerufen und gesagt ich sollte vor einem anderen Hotel warten wegen den Staus. Es waere Niemand in den Sinn gekommen in der Casa Santo Domingo anzurufen......mamamia....
Ich entscheide mich den San Lazaro Friedhof zu besuchen.
Er ist sehr gepflegt.
Die Alleen sind grosszuegig.
An den Waenden sind viele Namen markiert. Anscheinend sind da die Aschen von den Verstorbenen.
Anschliessend laufe ich zum Markt.
Da kann man auch Mitbringsel kaufen.
Spaeter begebe ich mich zum Zentrum. Mamamia die vielen Menschen.
Gegen 17 Uhr kehre ich zum Hotel zurueck. Bin bestimmt wieder 10 Kilometer gelaufen. 3 Stunden spaeter bin ich schon wieder unterwegs. Ich liebe diese Stadt.
Mit den Beleuchtungen sieht sie echt romantisch aus.
In den Gassen riecht es ab und zu nach frischen Tortillas.
Ich nehme in der Iglesia de la Merced am Gottesdienst teil.
Die Kirche ist voll.
Danach esse ich eine Kleinigkeit bei einem Foodtruck.
Spaeter schaue ich mir noch das Feuerwerk am Parque Central an.
Gegen 23 Uhr eile ich zum Hotel zurueck.
Morgen geht es weiter zum Atitlan See.
Teil 1125. Feb. 2024
Dienstag, den 2. Januar 2024
Gegen 07.30 wird gefrühstückt und anschliessend packe ich meinen Koffer. In Guatemala begleicht man lieber seine Rechnung in Bar mit Quetsales. Bezahlt man per Kreditkarte werden zusätzlich 10% von der Gesamsumme auf die Rechnung dazu gerechnet. Wenn man ein Zimmer bestellt bekommt man meistens den Preis in US$. Auf der Kreditkarte stehen aber Quetsales. Die US$ werden dann zu einem sehr schlechten Kurs in Quetsales umgerechnet. Man verliert zweimal.......... 😗
FAZIT EL MESON DE MARIA - tolle Lage - tolles Ambiente - kleine Zimmer - gutes Frühstück - in der Hochsaison (Weihnachten/Neujahr) sind die Zimmer viel zu teuer. Preis/Leistung stimmt nicht. Ist aber in allen Antigua Hotels das Gleiche.
Punkt um 9 Uhr werde ich mit dem Bus von Simon Tours vor dem Hotel abgeholt. Ich bin die Erste.
Der Bus fährt später direkt nach San Pedro de la Laguna. Wenn man den Bus nach Panajachel nimmt muss ich noch ein Boot nehmen. Für mich also praktischer. Anschliessend halten wir noch vor 4 andere Guesthäuser wo Fahrgäste einsteigen. Zum Schluss sind wir 16 Leute. Die Fahrt bringt uns zuerst auf die Hauptstrasse Richtung Solola.
Ein Stunde später wird schon angehalten. Der Driver muss pinkeln......
Die Route führt uns durch Gebirge (auf 2200 Meter Höhe) und Dörfer.
In der Stadt Solela herrscht schon Verkehr.
Dann geht es nach Santa Lucia Utatlan
und San Pablo la Laguna. Von da aus gibt es lauter Kruven.
San Pedro la Laguna erreichen wir um 13 Uhr. Ich will aber gleich weiter nach San Juan la Laguna. Zum Glück komme ich langsam mit meinen Spanisch Brocken vorwärts denn keiner spricht hier Englisch. Ein Tuk Tuk Fahrer erklärt mir da er könne mich nicht ins Zentrum von San Juan fahren. Es ist nicht erlaubt. Die Tuks Tuks von San Juan dürfen auch nicht die Toursiten nach San Pedro fahren.... Ich sage dem Mann ich möchte zum Hotel Uxlabil. Da scheint es auf einmal möglich zu sein. Und so machen wir uns auf dem Weg. Kurz vor San Juan la Laguna hält der Tuk Tuk Fahrer an der Hauptstrasse an. Die Aussicht ist wunderschön.
Da meint er wir wären angekommen. Er zeigt mir eine kleine Tür mit Treppen. Zur Rezeption geht man ungefähr 100 Treppen hinunter. Mit dem Gepäck nicht gerade eine leichte Aufgabe! Zum Glück muss ich die Treppen nicht hoch. Natürlich gibt es eine andere Möglichkeit das Hotel zu erreichen aber der Tuk Tuk Fahrer darf nicht durch die Stadt fahren....
Endlich erreiche ich die Rezeption. Da erwartet mich der Boss. Ich bekomme den Schlüssel zu Zimmer 3B. Es kostet 97 US$ in B&B. Das Zimmer ist klein aber fein.
Das Badezimmer auch OK und sauber.
Den Blick auf den See finde ich spitze.
Ich packe schon einmal meine Sachen aus und kehre anschliessend zur Rezeption zurück. Da möchte ich mich über den Shuttle nach Lanquin erkundigen. Da heisst es man müsse zuerst zurück nach Antigua. Ich weiss aber dass es einen direkten Shuttle von Panajachel gibt. Der Kerl will mir einfach seine Tickets verkaufen. Gefällt mir nicht. Kurz darauf treffe ich ein deutsches Ehepaar dass mir bestätigt dass es direkte Verbindungen von Panajachel nach Lanquin gibt. Ich entscheide mich in der Stadt genauer zu erkundigen. Hier das Hotel vom Ufer aus.
Von da kann man direkt zum Pier laufen. Und da ist auch etwas los!
Fortsetzung folgt
Teil 1226. Feb. 2024
Der Atitlan See ist mit einer Flaeche von 130 KM2 der drittgroesste Suesswassersee in Guatemala. Der See ist 18 Km breit und 10 Km lang. Er liegt auf einer Hoehe von 1562m ueber dem Meeresspiegel. Er wird von 3 Vulkanen umgeben: Atitlan, Toliman und San Pedro.
Am Atitlan See leben 3 Maya Volksgruppen: - die K'iche'e: sie leben in den hoeheren Bergen - die Kaqchickel im Norden und Osten - die Tz'utujil im Sueden.
Die alten Traditionen sind bis heute bewahrt worden und existieren in einem religioesen Synkretismus mit christlichen Ritualen, die in der spanischen Kolonialzeit eingefuehrt wurden. Die Region zaehlt leider auch zu den aermsten im Land. Die Bevoelkerung lebt zum grossten Teil von Ackerbau fuer den Eigenbedarf. Hinzukommen Einnahmen aus dem Tourismus da der Atitlan See der am zweit hauefigsten besuchte Ort in Guatemala ist.
Im Zentrum von San Juan wird viel Handwerkkunst verkauft.
Die Stadt besitzt viel Charme.
Hier eine ruhige Nebengasse.
Da ein Sportplatz.
In der Stadt erfahre ich es waere besser mein Shuttle Ticket direkt in Panajachel zu kaufen. Hatte ich auch vor.
Viele Mayas erkunden die Stadt.
Die Atmosphaere ist einmalig.
Und die Einheimischen sind froehlich und angenehm.
Nach 2 Stunden entscheide ich ins Hotel zurueck zu laufen.
Der See mit seinen Bergen liegt so wunderschoen.
Man kann auch viele Vogelarten hier beobachten.
Den Rest des Nachmittages verbringe ich im Hotelgarten und plaudere mit einigen Gaesten. Ab und zu passieren Boote.
Das Abendessen nehme ich mit einem polnischen Ehepaar ein. Gegen 22 Uhr geht es dann ind die Heia.
Morgen geht es nach Panajachel.
Teil 1329. Feb. 2024
@Sabine: danke dass du noch nachgereist bist! 🙂 In Guatemala habe ich mich nie unsicher gefühlt. Für mich eine echte Empfehlung für Soloreisende. Auf den Acatenango muss ich auf jeden Fall noch hin. 😎
Mittwoch, den 3. Januar 2024
Um 7 Uhr stehe ich auf. Draussen erscheint langsam die Sonne.
Hier die Terrasse vor meinem Zimmer.
Eine halbe Stunde später frühstücke ich. Nichts Besonderes aber ganz OK.
Der Café in Guatemala ist immer so schön stark. Danach laufe ich zum Pier um ein Boot nach Panajachel zu nehmen.
Das Nächste, erfahre ich, verlässt San Juan um 08.50 also in 20 Minuten.
Da ist es auch auf einmal voll.
Die Fahrt kostet 25 Quetzales. Am Atitlan See waschen sich die Mayas und sie machen auch Ihre Wäsche.
40 Minuten später erreiche ich Panajachel.
Gleich nach dem Pier, entdecke ich Xocomil Tours.
Das Office wurde mir von verschiedenen Reisenden empfohlen. Ein netter Herr empfehlt mir nach Lanquin die Busgesellschaft Lanquin Services. Sie fahren die Strecke mit grösseren Busse und das Ticket kostet das Gleiche nämlich 350 Quetzales. Minibusse sind für lange Strecken nicht optimal da kein Platz für die Beine. Ich kaufe mir sofort das Ticket für den 6. Januar. Danach laufe ich ein wenig in der Stadt herum. Man versucht sie ein wenig vor Plastik zu schützen.
In Guatemala wird leider viel Mühl aus dem Autofenster geworfen und man verbrennt meistens den Abfall. Umweltschutz wird hier sehr klein geschrieben..... Die Stadt finde ich nicht so urig wie San Juan.
Die Einheimischen sind aber immer sehr gut gelaunt und freundlich.
Am Ufer vergnügen sich einige Kinder.
Diesen Weihnachtsbaum aus Plastikflaschen sorgt für meine Aufmerksamkeit.
Fortsetzung folgt
Teil 1402. März 2024
Fortsetzung
Im Zentrum herrscht Hochbetrieb.
Ich gönne mir einen Expresso in diesem Kaffee.
Danach nehme ich ein Tuk Tuk bis zur Reserva Natural Atitlan. Das Naturschutzgebiet ist ein Muss für Panajachel Besucher. Eintritt 80 Quetzales. Man findet viele Wanderwege sowie verschiedene Ziplines und Canopy Strecken.
Mich interessiert aber zuerst die Affen-Aussichtsplatform. Sie liegt 20 Minuten vom Eingang. Tatsächlich bekomme ich da Spinnenaffen vor meiner Linse!
Der Spinnenaffe zählt zu den gefährdetsten amerikanischen Primaten. Sein ganzer Körper ist an Baum bewohnende Lebensweise angepasst. Arme und Beine sind auffalend lang und schlank.
Unweit bemerke ich auch einen Nasenbär.
Er ist nach seiner rüsselartig verlängerten Schnauze mit beweglicher Nase bekannt. Er frisst alles was er so findet.
Im Park passiert man auch mehrere Hängebrücken.
Die längste ist warscheinlich die die zum Wasserfall führt.
Die nehme ich natürlich um den besten Winkel zu erwischen.
Die Einheimischen freuen sich immer wenn sie Einem einen Gefallen tun können.
Die Wege sind sehr gut markiert.
Ab und zu erblicke ich wieder einen Spinnenaffe
und einen Nasenbär.
Fortsetzung folgt
Teil 1504. März 2024
Fortsetzung
Danach laufe ich zum Butterfly Geo Dome.
Von Schmetterlinge habe ich praktisch keine Ahnung. Ist auch Wurst. Für die Augen bleibt es ein Geschenk Gottes. Hier ein Dione Iuno.
Da ein Banded Peacock.
Dort der Rusty Typed Page.
Weiter der Monarch Butterfly.
Zum Schluss noch der Pale Owl.
Die Melone scheint besonders zu schmecken.
Langsam wird es auch Zeit für mich den Park zu verlassen. Ich entscheide bis zum Pier zu laufen. Es wird sehr heiss.
Das Hotel La Riviera de Atitlan passt einfach nicht dahin. Das hohe Betongebäude finde ich hässlich.
Mein Magen knurrt auch inzwischen. Ich nehme die Lancha zur Casa del Mundo. www.lacasadelmundo.com
Da hätte ich so gerne übernachtet. War aber leider alles ausgebucht. Hier die Karte vom See.
Das Hotel befindet sich zwischen Santa Cruz und San Marcos. Es besitzt seinen eigenen Pier. Man kann das Hotel tagsüber besuchen. Ein echter Traum!
Nichts für Gehbehinderte denn man muss etliche Treppen hochlaufen. Hier die Restaurantterrasse
mit toller Aussicht.
Einfach spitze!
Fortsetzung folgt
Teil 1606. März 2024
Fortsetzung
Casa del Mundo ist für seine gute Bademöglichkeit sehr bekannt. Die Anlage lädt dazu ein.
Ein kleines Paradis auf Erde.
Ich nehme schon einmal auf der Restaurant Terrasse Platz.
Der Cesar Salat schmeckt ausgezeichnet.
Auf dem See ist immer etwas los. Einmal sind es die Kayaks
und ein anderes Mal eine Lancha mit neuen Gästen.
Der Garten ist eine echte Oase.
Ueberall findet man gemütliche Sessel. Man ist nicht aufeinander.
Es gibt sogar auf Anfrage ein beheiztes Jacuzzi.
Da kann man es echt aushalten!
Ich mache es mir hier gemütlich.
Fortsetzung folgt
Teil 1708. März 2024
Fortsetzung
Ich bade natürlich ein wenig im frischen Wasser. Ich würde auf 20 Grad tippen. Es tut gut. Gegen 15.30 nehme ich wieder eine Lancha zurück nach San Juan.
Auf dem See sieht man ab und zu Fishermen.
In der Stadt San Juan ist wie immer viel los!
Den Einheimischen zuzuschauen macht Spass.
In der Stadt findet man auch Wandmalereien, die von den Xocomeel gemalt wurden und die auf authentische Art und Weise das Leben, die Geschichte und die Bräuche der Bewohner von San Juan la Laguna darstellen.
Mit San Juan la Laguna verbinde ich Kultur, kleine Kunstgalerien, Textilfärbereien, Weberinnen.......usw
Eine tolle Kleinstadt mit einem besonderen Ambiente.
Langsam wird es auch Zeit in die Unterkunft zurück zu kehren. Ich laufe Richtung Ufer hinunter.
10 Minuten später erreiche ich das Hotel Eco Uxlabil. Eine kleine französische Gruppe ist gerade angekommen. Mit ihr werde ich den Abend verbringen.
Teil 1810. März 2024
Donnerstag, den 4. Januar 2024
Um 8 Uhr wird gefrühstückt und gleich danach laufe ich zum Muelle und nehme eine Lancha Richtung San Marcos la Laguna.
Die Stadt ist bekannt für ihre lebendige Wellness-Community. Man kann hier an Workshops und Retreats berühmter Lehrer teilnehmen. Sie bieten die Gelegenheit zur Selbstreflexion und spirituellen Entwiklung. Die Hauptgasse nach dem Pier, oft als Hippie Highway bezeichnet, ist voller farbenfrohen Ladenfronten, einladende Cafés und Kunsthandwerkläden .
Das Ambiente finde ich schon Besonders.
Nach der kleinen Stadttour entscheide ich mich den Cerro Tzankujil Naturpark zu besuchen. Er ist nur 10 Gehmnuten vom Pier entfernt.
Nach dem Eingang, laufe ich den Hügel hinauf Richtung Altar Maya.
Da oben erblickt man einige Altare der Maya.
Der Ausblick ist fantastisch!
Anschliessend geht es wieder nach unten Richtung See.
Die Wege sind gut markiert.
Ich laufe jetzt Richtung "Trampolin".
Es handelt sich um eine 12 Meter hohe Platform von wo man ins Wasser springen kann. Leider ist noch Niemand da. Zu früh!
Der See ist ruhig uns still.
Fortsetzung folgt
Teil 1911. März 2024
@Biggi: Ich denke dass war überall Weihnachtsdeko. Die Einheimischen sind scharf darauf. Ich wäre auch gerne 3 Nächte in der Casa del Mundo geblieben! 🙂
Fortsetzung
Ich suche mir anschliessend ein ruhiges Plätzen um schwimmen zu gehen.
Diese Dame schwimmt jeden morgen 2 Kilometer. Konnte ein wenig mit ihr palabern.
Ganz langsam erscheinen die Touristen. Es wird auch heisser. Das Wasser tut echt gut.
Nach einer Weile laufe ich zurück zum Trampolin. Einige kommen hier um zu meditieren. Why not.
Die Höhe der Platform ist schon gewaltig.
Ich probiere schon gerne Vieles aus aber da habe ich echt keinen Bock darauf! Ein Einheimischer scheint es wagen zu wollen.
Er springt ohne gross zu überlegen. Ist auch besser so.
Er ist stolz es gemeistert zu haben.
Inzwischen ist es 13 Uhr und der Magen knurt. Ich laufe zum Zentrum zurück
und esse ein Gemüsecurry im Restaurant il Giardino. Miam miam.
Das frische Bier löscht den Durst.
Die "ZenAttitude" erwischt sogar die Hunde hier!
Eine Stunde später nehme ich wieder eine Lancha. Es geht jetzt Richtung Santa Cruz la Laguna. Wir passieren zuerst Jaibalito
und halten bei der Casa del Mundo an.
Dann geht es direkt nach Santa Cruz.
Fortsetzung folgt
Teil 2012. März 2024
Fortsetzung
Santa Cruz la Laguna ist ein traditionelles und ruhiges Dorf am Ufer des Lago Atitlan. Es liegt etwa 20 Gehminuten auf dem Berg.
Eine schmale Strasse führt den Hang hoch.
Meine Waden werden da schon nett in Anspruch genommen. 😄
Der Weg führt auf die Plaza, die in fast jeder Hinsicht Herz und Seele des Ortes ist.
Die Aussicht vom Café CECAP ist fantastisch. Da gönne ich mir einen Café.
Im selben Gebäude gibt es auch das CECAP Schulzentrum.
Es wurde 2010 gegründet und es widmet sich der Ausbildung von Menschen aus der Gemeinde Santa Cruz. Es werden verschiedene technische Kurse in den Bereichen Industrie, Gastronomie und Handwerk angeboten. Da unterhalte ich mich ein wenig mit der 30 Jährigen Julia. Sie began 2023 einen Schnitt und Nähkurs. Ihr Traum ist ihr eigenes Bekleidungsunternehmen zu gründen.
Im Gebäude unten entdecke ich auch eine Art Schreinerei.
Später marschiere ich denselben Weg wieder hinunter Richtung Ufer.
Hier das CECAP Café aus einem anderen Winkel.
Gegen 16 Uhr nehme ich wieder eine Lancha nach San Juan. Am Ort ist wie immer etwas los.
Hier meine Unterkunft, das Hotel Uxlabil.
Im Hotel ist die Hölle los. Eine grössere Gruppe von Franzosen ist gerade angekommen. Zum Abendessen muss ich eine ganze Stunde auf meine Spaghettis warten. In der Küche kommen die Burschen nicht mehr nach...... Was soll's, asi es la vida! 😛