RMrik m.608 Beiträge · seit 202008. Feb. 2024 · #41
Guincho, Deine Fotos sind wirklich phantastisch. Das ist genau mein Geschmack! Bislang kenne ich nur Namibias Süden, aber das Kaokoveld möchte ich auch unbedingt kennenlernen. Das “Wild Camping” von C&T finde ich sehr interessant. Ich wusste nicht, dass es das gibt. Danke für die Infos und v.a. für die schönen Bilder!
GuinchoThemenstarter171 Beiträge · seit 201908. Feb. 2024 · #42
Am zweiten Tag ging es weiter nach Norden, entlang dem Mudorib und dann durchs Hoanib Riverbed ein ganzes Stück ostwärts und wieder zurück. Irgendwo in diesem (für uns) Labyrinth aus Tälern und Bergen ein Stückchen ein kleines Tal hinauf schlugen wir unser 2. Nachtlager auf, an einer schon vorhandenen Feuerstelle.
Die Landschaft ändert sich
im Hoanib Riverbed
kleine Pause
take-off1'674 Beiträge · seit 201208. Feb. 2024 · #43
Hallo Guincho,
gerade bin ich auf euren Bericht gestoßen. Eine sehr schöne Reise habt ihr euch da zusammengestellt. Und die Bilder haben einen Sehnsuchtsfaktor.
Besonders gespannt bin ich auf den jetzt kommenden Teil durch den Norden Namibias. Die Trockenflüsse und das Kaokofeld gehören zu unseren Lieblingsorten.
GuinchoThemenstarter171 Beiträge · seit 201909. Feb. 2024 · #44
Hallo rik m, herzlichen Dank für dein Lob, das mich besonders freut, da ich ein Fan deiner Fotos bin. Besonders deine Bilder von Sokotra waren der Hammer, eins schöner als das andere!
Hallo Dagmar, vielen Dank! Der folgende Teil des Wild Camping verlief leider nicht ganz so wie geplant....Demnächst mehr!
Liebe Grüße!
GuinchoThemenstarter171 Beiträge · seit 201909. Feb. 2024 · #45
Am dritten Tag zunächst im Hoanib Flussbett westwärts. Uns hat der Hoanib ausgesprochen gut gefallen, landschaftlich wunderschön und dabei viele Tiere: wir trafen auf Giraffen, Elefanten, Springböcke, Oryxe, Paviane.
Weiter Richtung Norden, die Berge wurden flacher, die Täler weiter und trockener. Wir durchquerten eine riesige wüstenartige Ebene, bevor es wieder bergiger wurde und wir auf den Hoarusib stießen.
GuinchoThemenstarter171 Beiträge · seit 201909. Feb. 2024 · #46
Der Hoarusib war nicht ganz so trocken, sondern stellenweise floss klares Wasser, es gab sumpfige Bereiche und sehr viel Grün. Durch dieses Flusstal/Canyon sollten wir bis Puros fahren. Doch schon nach wenigen hundert Metern hatte ich es geschafft, in eine morastige Stelle zu steuern und steckenzubleiben. Wie peinlich! Nach längeren Versuchen schaffte es unser Guide, uns wieder auf festen Grund zu ziehen.
noch alles okay
da rein wollte ich garnicht!
super klebriger Matschepampe
Nach diesem Versagen gab ich das Steuer gerne an meinen Mann ab. Weiter durch sehr wenig vertrauenswürdig aussehendes Terrain. Und ca keine 2 km weiter steckten wir erneut fest.
Bei den Versuchen, uns freizuschleppen, fuhr sich dann auch unser Guide fest. Nun hatten wir 2 feststeckende Fahrzeuge und Null Handyempfang. Wir versuchten, die Räder des Guide-Fahrzeuges freizuschaufeln und dicke Steine/Äste/Fussmatten unterzulegen und anzuschieben. Nach über 2h hatten wir den Wagen endlich frei. Es war inzwischen spät geworden und keine Chance, unseren Fortuner noch heute zu retten. Wir luden unser Gepäck um und fuhren ein Stück zurück und über eine alternative Route nach Puros zur Omenje Camp Site. Unser Guide telefonierte mit C&T und organsierte einen Pannen?- Abschlepp?-Dienst, der am nächsten Morgen von Sesfontein hierher kommen sollte. Noch ein Abstecher zur im Umbau befindlichen Okahirongo Elephant Lodge, von dort bekamen wir ein extra langes Abschleppseil, Bretter zum Unterlegen und ganz wichtig: einen Hi-Lift Jack geliehen. Kurz vor Sonnenuntergang waren wir wieder zurück im Camp. Im Osten hatten sich dunkle Wolken gebildet und es wetterleuchtete kräftig. Würde es regnen? Würden wir morgen unser Auto retten können? So richtig genießen konnten wir diesen Abend trotz der ausgesprochen schönen Campsite nicht. Nachts fielen dann auch noch ein paar Tropfen.
Jetzt spannst Du uns aber auf die Folter! Ich kann mir gut vorstellen, wie Euch am Abend zumute war, als Wetterwolken über dem Hoarusib aufzogen. Und ich frage mich schon jetzt, ob zu diesem Zeitpunkt das Vertrauen in die Planungs- und Offroad-Kompetenz eures Guides nicht etwas gelitten haben mag. Packender Bericht, spannend - vermutlich auch lehrreich - und wie immer mit wunderschönen Bildern illustriert. Vielen Dank dafür und viele Grüße Bernd
take-off1'674 Beiträge · seit 201210. Feb. 2024 · #48
Guincho schrieb:
Bei den Versuchen, uns freizuschleppen, fuhr sich dann auch unser Guide fest. Nun hatten wir 2 feststeckende Fahrzeuge und Null Handyempfang.
Da frag ich mich nur, wieso der Guide kein Sat-Phone in solch abgelegenen Gegend dabei hatte?!
Doch das sind die Momente, an die ihr euch auch noch in 10 Jahren erinnern werdet.
Und ... wir haben und auch schon festgefahren und Hilfe benötigt. Nur hatten wir ein Sat-Phone dabei. 😗
Sabine261'394 Beiträge · seit 200911. Feb. 2024 · #49
Hallo Guincho,
nachdem ich selbst für einige Wochen unterwegs war (allerdings nicht im südlichen Afrika), habe ich heute hier mal wieder vorbeigeschaut und bin prompt an Deinem Reisebericht hängen geblieben. Eure Lodges gefallen mir sehr gut, das ist ganz nach meinem Geschmack, aber das absolute Highlight in Deinem Bericht sind die wahnsinnig tollen Fotos, die mir sooooo gut gefallen.
Jetzt bin ich gespannt, wie es mit Eurem Abenteuer weiter geht. Auch mir war gar nicht bewusst, dass es solche privaten Guide-geführten Touren gibt. Dass Ihr Euch an diesem Abend/in der Nacht Sorgen gemacht habt, kann ich sehr gut nachvollziehen.
Champagner8'684 Beiträge · seit 201011. Feb. 2024 · #51
Guincho schrieb: Und hallo Bele, sorry fürs späte reagieren. Ja, bei diesen (meist) trüben, grauen Wintertagen freu ich mich auch über die warmen, sonnigen Farben von Namibia-Fotos.
Alles gut, ich schaue heute auch erst wieder rein - irgendwie liege ich gerade, was das Reiseberichtlesen angeht, ziemlich zurück. Aber auch heute habe ich mich schon wieder sehr über eure Fotos gefreut (und schön, dass auch "meine" Sony RX10M4 bei euch am Start ist).
Guincho schrieb:Danke für die Blumen! Freut mich sehr, wenn die Fotos jemandem gefallen. 😁 Hier im Forum hat man ja gute Chancen, dass mal jemand guckt. Zuhause ist das Interesse eher mäßig... 🤪
😄 😄 😄 Woher kenn' ich das nur? 😐
Hier zitiere ich mich mal selber:
Champagner schrieb:Hallo Guincho, besonders gespannt bin ich auf den Camping-Teil im Kaokoveld!
Das Gespanntsein war gerechtfertigt 🤩 . Ich frag mich natürlich auch, warum euer Guide zu dieser Jahreszeit mit dieser Ausrüstung in den Abschnitt des Hoarusib eingefahren ist, der eigentlich das ganze Jahr über Wasser führt 😮 😕 . Wir hatten im sehr trockenen August 2019 dort schon mehr als genug Wasserdurchfahrten - nur war es zum Glück drumherum trocken! Über das viele Wasser hatte ich mich damals sehr gewundert und dann, da ich eh ein Faible für Flüsse habe, nachgelesen, dass im Unterlauf des Hoarusib westlich von Purros der Grundwasserfluss des Hoarusib auf eine Härtlingsschwelle trifft, so dass dort Grundwasser oberflächlich austritt, auch im weiteren Verlauf treten immer wieder Quellen oder anstehendes Grundwasser auf. Dazu dann noch vermutlich ausreichend Regen vor eurer Reise - und schon haben wir den Salat 🤩 !
Aber da du ja heute noch schreiben kannst, wird hoffentlich alles gut ausgegangen sein 😄 . Bin auf jeden Fall gespannt, wie.....
Vielen Dank erneut für die vielen tollen Bilder, die jede Menge schöne Erinnerungen wecken (und ja, auch heute ist es wieder grau bei uns 😵 ).
GuinchoThemenstarter171 Beiträge · seit 201911. Feb. 2024 · #52
Hallo ihr Lieben,
ja, wir haben uns auch sehr gewundert. 😕
Bei der Planung der Reise hatte ich Bedenken wegen des Wild -Camping im Norden im März geäußert, wurde aber von Birgit (C&T) beruhigt: das ginge grundsätzlich und würde kurzfristig vor Ort entschieden. Auch sind wir überzeugt, dass unser Guide sehr Offroad-erfahren ist. Aber entweder er war bisher nur mit ebensolchen Gästen unterwegs gewesen oder wir haben uns besonders dämlich angestellt. Jedenfalls hätte er spätestens beim ersten Festfahren umkehren und die Alternativ-Route nehmen müssen. Vor allem mit so minimaler Ausrüstung. Wir sind auch immer davon ausgegangen, dass er selbstverständlich ein Sat-Phone dabei hat, und auch Dinge wie ein längeres Abschleppseil, Hi-Lift Jack, etc. Wir haben Birgit nach unserer Reise dazu angeschrieben, aber nie eine Antwort erhalten. 😐
Aber jetzt erst mal weiter mit dem Reisebericht.
GuinchoThemenstarter171 Beiträge · seit 201911. Feb. 2024 · #53
Vierter Tag des Wildcamping
Die angeforderte Hilfe aus Sesfontein trifft ein. Wobei wir eine andere Vorstellung vom “Pannendienst” hatten: Es kommt ein Mann in einem Pick-up mit recht abgefahrenen Reifen, und wie sich später herausstellt ohne Abschleppseil und ohne Hi-Lift Jack. In Puros organisiert er erst mal ein paar Männer und Schaufeln, dann geht es los zu unserem Wagen. Im Hoarusib stoßen wir zunächst auf einen weiteren im Schlamm feststeckenden Miewagen. Vier Spanier(?) schaufeln schon eine längere Zeit, ohne Erfolg. Wir versprechen ihnen bei unserer Rückkehr Hilfe. Weiter zu unserem Auto, das noch genauso aussieht wie wir es verlassen hatten (schon mal gut). Dann machen sich die vier Jungs an die Arbeit, und versuchen unseren Wagen durch Schaufeln freizulegen.
Plötzlich nähert sich ein Elefant. Wir sollen alle vorsichtshalber ein kleines Stückchen die Felsen hochklettern. Der Elefant biegt aber recht schnell in das grüne Gesträuch ab und verschwindet.
Mittags fahren wir nochmal mit unserem Guide nach Puros zur Okahirongo Elephant Lodge,um den Wagenheber etc auszuleihen (war am Vortag noch nicht mitgenommen worden) Der geliehene Hi-Lift Jack erwies sich schließlich als Schlüssel zum Erfolg: damit kommt endlich der Wagen frei! Großer Jubel. Ein paar hundert Meter weiter wird dann das Fahrzeug der Spanier befreit. Fraglich, ob sie es alleine geschafft hätten.
Abends beim Lagerfeuer können wir dann endlich wieder richtig entspannen. Auch wenn wir am heutigen Tag nicht wie gedacht weiter nach Norden ins Kaokoveld fahren konnten: das Auto ist gerettet und der Urlaub kann (fast) wie geplant weiter gehen.
Im Osten gibt es wieder sehr starkes Wetterleuchten.
GuinchoThemenstarter171 Beiträge · seit 201912. Feb. 2024 · #54
Fünfter Tag des Wildcamping.
Morgens früh, ich bin gerade aufgestanden, höre ich plötzlich ein anschwellendes Rauschen: Wasser??? Durch das eben noch trockene Flussbett beginnt Wasser zu fließen: der Hoarusib läuft! 😮
7:05
7:13
Giraffen kommen vorbei
9:12
Ein Tag früher, und unser Wagen wäre wohl nicht mehr zu retten gewesen...
GuinchoThemenstarter171 Beiträge · seit 201913. Feb. 2024 · #55
(Fortsetzung 5.Tag Wild Camping))
Wir frühstücken gemütlich, bauen die Zelte ab, packen alles zusammen. Inzwischen ist der Wasserstand soweit gesunken, dass wir den Hoarusib problemlos furten können . Eigentlich wäre für heute “Little Serengeti” geplant gewesen. Aber die Strecke dorthin soll wohl auch etwas problematisch sein und so schlecht ausgerüstet möchten wir es nicht riskieren, nochmal liegen zu bleiben. Stattdessen fahren wir über die D3707 und die beeindruckenden Giribes Plains zur Campsite am Ongongo Wasserfall bei Sesfontein. Hier kann man in einem natürlichen Felsbecken mit Wasserfall schwimmen. Nett, aber hat uns nicht so richtig begeistern können. Nochmal “wild campen” hätte uns besser gefallen.
Giribes Plains
Giribes Plains
Naturpool Ongongo Campsite
Abends dunkle Gewitterwolken, aber es bleibt trocken.
Morgens nach dem Frühstück fahren wir noch gemeinsam bis Palmwag, dann verabschieden wir uns von unserem Guide, der zurück nach Swakop fährt, während wir Richtung Galton Gate wollen.
GuinchoThemenstarter171 Beiträge · seit 201914. Feb. 2024 · #56
30.3. Etosha: Dolomite Camp
Über den Grootbergpass zum Etosha
Wenn man das jetzt noch aussprechen könnte 😮 😕 😄
Um 15Uhr erreichen wir das Galton Gate. Auf dem Weg zum Dolomite Camp an den Wasserlöchern Renostervlei und Rateldraf vor allem Giraffen.
Steenbok
Dolomite Camp: tolle Lage, mit wunderbarer Aussicht. Auch unser Chalet gefällt uns sehr gut. Außerdem gibt es einen sehr schönen Loungebereich und wunderschönen Pool, Nicht so toll sind Abendessen und vor allem das Frühstück ist eher dürftig. Eine Nacht hier ist schön, reicht dann aber auch - es sei denn, man kommt wegen des Pools... 😉
Erholsame Tage nach all dem Stress am Hoarusib. Wie schön für Euch. Bin auf die kommenden Tiersichtungen gespannt. Viele Grüße Bernd
GuinchoThemenstarter171 Beiträge · seit 201914. Feb. 2024 · #58
31.3. Etosha: Okaukuejo Camp
Auf dem Weg nach Okaukuejo Giraffen, Zebras und Elefanten, einzeln und in kleinen Gruppen.
Greater Kestrel / Steppenfalke (?)
bei Nomab
Nähe Olifantsrus
Southern Pale Chanting Goshawk
Steenbok
Blackshouldered Kite
Lilac-breasted Roller Gabelracke
Kori Bustard - Riesentrappe
Am Wasserloch Ozonjuitjs m´Bari, an dem wir 2020 so tolle Sichtungen hatten, ist diesmal nichts los - um die Mittagszeit auch nicht so verwunderlich. Auch der Abstecher in den Geisterwald lohnt diesmal nicht. Dafür Giraffen und Zebras bei Okondeka am Rande der Pfanne.
Okondeka
Dann checken wir erstmal ein im Okaukuejo Waterhole Chalet: Für uns okay, sie sind zweckmässig, und optisch ansprechend gestaltet. Nicht besonders fancy, aber dafür mit AC, Kühlschrank und Wasserkocher. Abendessen und Frühstück sind besser als im Dolomite Camp. Unser Frühstückspack für unterwegs dürfen wir vom Buffet selber zusammenstellen und „eintuppern“, dazu Kaffee abfüllen. Optimal! -
Nachdem wir unser Chalet bezogen haben, geht es nach einer kleinen Pause nochmal bis Olifantsbad, aber keine Elis in Sicht. Kurz vor Toreschluss noch zum Nebrownii Waterhole, wo wir letztes Mal morgens und spätnachmittags Löwen und Hyänen sichteten, aber diesmal kein Glück.
Guinea Fowls - ich liebe sie!
Gemsbokvlakte
Abends zum Okaukuejo Waterhole:
GuinchoThemenstarter171 Beiträge · seit 201915. Feb. 2024 · #59
1.4.. Etosha: Onkoshi Camp Von Okaukuejo nach Onkoshi. Die "Hauptstrasse“ ist meist gut befahrbar, nur ab und zu Wellblech, die Abstecher und Nebenstrecken aber oft in sehr schlechtem Zustand, mit großen Löchern. Mit normalen Pkw kaum zu befahren. Wir sehen heute u.a. Giraffen, Impalas, Oryxe, Gnus, Springböcke und Zebras, letzter manchmal in riesigen Herden, und natürlich allerlei Vögel. Sensationelle Fotos sind nicht entstanden, aber ein paar möchte ich doch hier zeigen (ich habe versucht, mich zu beschränken 😣 😗 )
Catophractes alexandri - trumpet thorn
Flamingos in der Verbindung zur Fischer´s Pan
Lilac Breasted Roller
Shaft-tailed Whydah - Vidua regia
Swallowtailed Bee-eater
Steenbok
Das letzte Stück von der „Hauptstrasse“ bis zum Camp sind es ruppige 25km Weg, wir sind gut eine Stunde unterwegs .
Onkoshi Camp: die Chalets sind sehr geräumig und nett gemacht aber stehen relativ eng nebeneinander (so dass ein dauertelefonierender Nachbar schon etwas nerven kann...). Die Deckenventilatoren funktionieren nicht (laut Personal in allen Hütten!), es gibt aber Standventilatoren. Moskitonetz geflickt aber mit neuem Loch. Hier gibt es auch Mücken, aber kein Doom und keine Mückenrepellentien - im Gegensatz zu allen anderen Camps bisher. Das Personal ist freundlich aber nicht besonders motiviert. Abendessen und Frühstück okay, mehr nicht. Nochmal würde ich hier nicht übernachten (zu abgelegen - aber das wussten wir schon vorher). Für diese Reise war es so geplant und ich hätte es sehr bedauert, dieses Camp nicht ausprobiert zu haben. Die Lage ist schon was besonderes!
Moin Guincho, erstmal vielen Dank für den tolle Bericht bis hierher! Wunderschöne Bilder und eine tolle Route. Weckt Sehnsüchte, das muss ich sagen!
Bei dem Teil ging mein Puls in Erinnerung an unsere letzte Reise (wenn auch in Botswana) wieder ziemlich hoch:
Guincho schrieb: Es war inzwischen spät geworden und keine Chance, unseren Fortuner noch heute zu retten. Wir luden unser Gepäck um und fuhren ein Stück zurück und über eine alternative Route nach Puros zur Omenje Camp Site. Unser Guide telefonierte mit C&T und organsierte einen Pannen?- Abschlepp?-Dienst, der am nächsten Morgen von Sesfontein hierher kommen sollte. Noch ein Abstecher zur im Umbau befindlichen Okahirongo Elephant Lodge, von dort bekamen wir ein extra langes Abschleppseil, Bretter zum Unterlegen und ganz wichtig: einen Hi-Lift Jack geliehen. Kurz vor Sonnenuntergang waren wir wieder zurück im Camp. Im Osten hatten sich dunkle Wolken gebildet und es wetterleuchtete kräftig. Würde es regnen? Würden wir morgen unser Auto retten können? So richtig genießen konnten wir diesen Abend trotz der ausgesprochen schönen Campsite nicht. Nachts fielen dann auch noch ein paar Tropfen.
Kommt mir sehr bekannt vor! Wir haben uns in den Makgadikgadi-Salzpfannen festgefahren. Ohne Hilfe unserer Mitstreiter und eines weiteren Helfers wären wir da nicht so schnell wieder rausgekommen. Das hat uns auch arg die Laune verhagelt, zumal unser Auto noch andere Probleme hatte.
Eure Bauchschmerzen kann ich also gut nachvollziehen!