Agent wegen "Rentnervisum" gesucht

174 Antworten · 11,5k Aufrufe · gestartet 18. Jan. 2024 von Ebi
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537 Beiträge · seit 202022. Jan. 2024 · #61
tacitus schrieb:
ich lösche auch folgend bald wieder, weil das Thema für konkrete Infos eröffnet wurde und ich mit meiner Meinung nur störe.
Mich störst du ganz und gar nicht, und ich fände es schade wenn du deinen Beitrag löschst.
tacitus schrieb: Das ist im internationalen Vergleich wohl außergewöhnlich, eigentlich schon eine Privilegierung (auch dass man bei der Antragstellung und Bearbeitung bereits im Land sein kann).
Meines Wissens ist es nicht so gern gesehen, wenn man sich bei Antragstellung und Bearbeitung im Land aufhält, außer natürlich man hat bereits ein Residence Permit (Domicile oder Work Permit).
tacitus schrieb:
Zum ERMESSEN gehörten dann Bewertungen vieler Aspekte
Ich möchte deinen durchaus zuzustimmenden Punkten noch einen Aspekt hinzufügen:
Namibia mag immer noch sehr dünn besiedelt sein, aber erstens wächst auch hier die Bevölkerung (und zwar nicht unerheblich), und zweitens gibt das Land jetzt schon in punkto Nahrungsmittel- und Energieerzeugung naturgemäß nicht annähernd das her was benötigt wird. Es muss sehr, sehr vieles importiert werden. Der meiner Meinung nach wichtigste Punkt ist Trinkwasser - und das kann man schlecht importieren. Namibia kann der eigenen Bevölkerung schlecht verbieten sich zu sehr zu vermehren, aber es kann einen allzu reichlichen Zuzug von Ausländern einschränken. Und es hat, auch wenn es bitter ist für manchen, auch das Recht dazu.
281 Beiträge · seit 201822. Jan. 2024 · #62
makis schrieb: Der meiner Meinung nach wichtigste Punkt ist Trinkwasser - und das kann man schlecht importieren.
Das bringt mich zu einer Frage, die ich mr in Namibia immer wieder stelle : wieso gibt es nicht viel mehr Meerwasser-Entsalzungsanlagen, die mit Solar- und/oder Windkraft betrieben werden und das Land versorgen können ??
(Und schon mal sorry dafür, dass das auch nicht wirklich in diesen Beitrag hier passt ...)
2 Beiträge · seit 202423. Jan. 2024 · #63
Hallo erstmal
bin seit Mitte Dez'23 im Forum und treibe mich aktuell ernsthaft mit der Pensionierung in Swakop rum.

Hier eine kurze Vorstellung:
Mein Name im Forum kann es bereits vermuten lassen; ich war für die Swiss Medical Unit im Rahmen der UNTAG-Mission Resolution 435 bei der Unabhängigkeit von Namibia von 1989 bis 1990 in Windhoek zuerst als Stabsoffizier im HQ und danach als Administrator und Stv. Klinik Kommandant in der Hauptstadt engagiert.
Mein Weg aus der Mission nach Hause führte mich während 3 Monaten mit meiner Freundin (heute Mutter meiner zwei Söhne) und meinem besten Freund durch das Buschmannland via Zigareti und den Qwuai River zu den Vic Falls und anschliessend weiter in die Nachbarländer an wunderschöne Plätze: die eindruckvollsten waren für mich Caribean Lake in Zimbabwe und 3 Sisters in Botswana. Mit gebrochener Antriebsachse am Landi 1964 Series 2a humpelten wir dann nach SWA, Übergabe das weidwunden Tiers an einen Schweizer Used Car Salesman in Joburg, um noch weitere 4 Wochen in ZA als Touristen allen möglichen Sehenswürdigkeiten nachzujagen... (schön wars!)

Zurück zur Gegenwart: Ich will mich in Namibia für die verbleibenden Jahre niederlassen, verfüge über genügend finanzielle Mittel, eine gute Pension und suche bereits aktiv nach einer passenden Immobilie in Swakop. (Option Windhoek still alive)
Helfende Hände erwünscht. (Danke an namibTRAVEL: Deine Beiträge haben Hand und Fuss und sind immer sehr hilfreich)

Freundliche Grüsse aus der Schweiz, Erich
1'096 Beiträge · seit 200923. Jan. 2024 · #64
tacitus schrieb:Danke Makis für die Klarstellung zur (nicht differenzierenden) Rechtslage in Namibia,

ich lösche auch folgend bald wieder, weil das Thema für konkrete Infos eröffnet wurde und ich mit meiner Meinung nur störe.

Namibia ist da mW schon ungewöhnlich, dass es so einen Aufenthaltstitel (Niederlassung ohne Erwerbstätigkeit oder –absicht) für, salopp gesagt und sorry, Freizeit- und Rentnernomaden 😎 überhaupt hergibt. Das ist im internationalen Vergleich wohl außergewöhnlich, eigentlich schon eine Privilegierung (auch dass man bei der Antragstellung und Bearbeitung bereits im Land sein kann). Ich weiß nicht ob und wie viele Länder es gibt, die das, wenn sie es überhaupt gewähren, nicht auch zu einer ERMESSENSentscheidung (im Gegensatz zu Ansprüchen mit fixen Regeln) machen würden.
Zum ERMESSEN gehörten dann Bewertungen vieler Aspekte, noch dazu wenn es sich um ein afrikanisches Land handelt. Eine kleine Auswahl folgend, die sich das Zielland dabei stellen könnte:

Was könnt ihr für UNS machen, warum glaubt ihr, dass wir euch haben wollen oder sollten? Die Höhe der Rente ist dabei nur ein Aspekt von Vielen.

Warum sollten Namibia, RSA usw. (EU-)Ausländer anders oder besser behandeln als die eigenen Bürger dort behandelt werden?

Welches Interesse sollten afrikanische Staaten haben, weiße „gated communities" weiter wachsen zu lassen oder neue zu etablieren? Wenn einzelne Kandidaten noch dazu mit mehr oder weniger Herablassung und Geringschätzung auf den Staat herabschauen. Und das noch dazu in vollkommen offenen sozialen Medien 😎 .

Ich persönlich möchte betr. die hier geschilderten Verfahrensverläufe auch glauben (wollen), dass die sehr unterschiedlichen Erfolgsquoten auch mit Letzterem zusammenhängen bzw. nicht bloß mit „typisch afrikanischer Willkür“ oder „Vitamin B“.

Und das alles, noch dazu, vor dem Hintergrund der seit Langem laufenden und schon weit fortgeschrittenen „Neuorientierung“ Afrikas, die weg vom globalen „Westen“ zielt. Wir sind dort einfach schon lange nicht mehr die „Champions“ von früher. Das ist überraschenderweise dahoam noch nicht so richtig eingesickert und verursacht jetzt Phantomschmerzen, wenn der rote Teppich jetzt auch für Chinesen, Inder, Russen… aufgerollt wird.

Obig ist keine Polemik, sondern bloß eine wertfreie und unbewertete Auflistung von Aspekten, die in Entscheidungen einfließen könn(t)en
Grüße
OT
Mir fällt da zB Thailand ein. Für vermögendere Rentner ein sehr beliebtes Auswanderungsland. Das Land ist für Europäer, die Asien mögen, sehr attraktiv. Das Klima kommt „Alterszipperlein“ entgegen, der Standard im Alltag kann sehr angenehm gewählt werden und das allerwichtigste: es gibt eine funktionierende Betreuung und Versorgung auf sehr hohem Niveau für Pflegebedürftige. Wenn du nun eine persönliche 24 Std Betreuung mit Blick aufs Meer und guter Küche für weniger Geld bekommen kannst als ein dahinvegetieren in einem 12 qm Zimmer mit trockenem Brot, einer Scheibe Käse und gehetztem Personal, das keine Zeit für dich hat, was wählst du?
OT Ende

Ich denke dass gerade Namibia sehr attraktiv ist, da es einen sehr angenehmen Standard bieten kann. Mir persönlich sind bei unseren Reisen keine „weisse gated Communities“ negativ aufgefallen. So Sachen wie Finkenstein Estate bei Windhoek und andere sollten imho nicht negativ bewertet werden. Traditionell sind in derartigen Estates zwar Weisse die überwiegenden Käufern, das hat aber mehr mit damit zu tun den Wunsch nach Sicherheit zu befriedigen und die Hoffnung zu stillen, dass der gewählte Wohnort auch in 10 Jahren noch als attraktiver Standort gilt. Ich denke nicht, dass derartige Estates - insbesondere in einem Umfeld wie Namibia, mit derartig viel Raum - Landesweit ins Gewicht fällt. Ich würde sogar gegenteilig unterstellen wollen, dass es in „gut situierten“ Stadtteilen Windhoeks längst eine Durchmischung gibt und erfolgreiche Schwarze mit Weissen als Nachbarn gut zusammenleben.

Möglicherweise schätze ich die Gesamtsituation auch völlig falsch ein aber ich sehe eine vollkommene Veränderung auf der Welt. Es wird am Ende eine neue Gesellschaftsordnung entstehen. Berücksichtigt man diesen Gedankengang (der wie gsagt natürlich völlig falsch sein kann), dann bieten Menschen, die nichts weiter haben, als den Wunsch, in Ruhe und Frieden ihr Leben zu verbringen, durchaus nennenswerte Chancen für ein Land wie Namibia. Menschen > 50 verfügen neben Kapital auch über Wissen und Kenntnisse. Diese müssen nicht zwingend in Form eines Business weitergegeben werden. Weiterhin kann ich nicht erkennen, wo bspw. ein volkswirtschaftlicher Nachteil entstehen soll, wenn Kaufkraft ins Land kommt, die keine Forderung stellt. Das bietet sogar innovativen Orten uind Gemeinden die Möglichkeit, für die Entwicklung der Community eine grosse Stabilität zu gewinnen.

Was am Ende aus diesen beidseitigen Möglichkeiten gemacht wird, liegt zu gleichen Teilen an den Beteiligten. Da benötigt es neben dem Land, dass die Chance erkennt und die Weichen stellt, auch den Einwanderer, der auf Augenhöhe begegnet und sich nicht für King Karl hält. Dass das Interesse an Namibia hoch ist, könnte das Land auch als Kompliment betrachten und weniger als "Bedrohung". Derartiges Interesse gibt es weder in Botswana, noch in Simbabwe, Sambia oder Mosambik. In Südafrika war es höher, was aber aufgrund der gesellschaftlichen Entwicklung und der zunehmenden Kriminalität stark abgeebbt ist.

Liebe Grüsse
Guido

PS: welchen Grund siehst du, dass ein schwarzer Namibier, der sagen wir ein Haus für 600.000 EUR in Deutschland kauft und den Nachweis erbringt, über finanzielle Mittel zu verfügen um sich selbst zu versorgen, keine Aufenthaltserlaubnis erhalten sollte?
Ich denke das würde durchgehen.
zuletzt bearbeitet 23. Jan. 2024
33,1k Beiträge · seit 200623. Jan. 2024 · #65
wieso gibt es nicht viel mehr Meerwasser-Entsalzungsanlagen, die mit Solar- und/oder Windkraft betrieben werden und das Land versorgen können ??
Eine zweite ist ja nun im Bau. Erstmal ist der Bau für Namibia sauteuer, zweitens ist das produzierte Wasser sauteuer, drittens muss man das Wasser vom Meer dorthin bekommen, wo es benötigt wird (Großraum Windhoek, hoher Norden).

Viele Grüße
Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
537 Beiträge · seit 202023. Jan. 2024 · #66
Seyko schrieb:
PS: welchen Grund siehst du, dass ein schwarzer Namibier, der sagen wir ein Haus für 600.000 EUR in Deutschland kauft und den Nachweis erbringt, über finanzielle Mittel zu verfügen um sich selbst zu versorgen, keine Aufenthaltserlaubnis erhalten sollte?
Ich denke das würde durchgehen.
Na dann les dir mal die Bedingungen fuer einen Daueraufenthalt in D bzw EU durch. Diese Option gibt es offensichtlich nicht.
1'127 Beiträge · seit 202223. Jan. 2024 · #67
Danke Seyko für die interessanten Argumente die aber hier PS leider nicht diskutiert werden können.
Bez. des Niederlassungsrechtes von Drittstaatlern ohne Erwerb in der EU hast du mE komplett falsche Vorstellungen (siehe z. B. den Hinweis von makis). Nicht ein Mal EU-Bürger dürfen sich irgendwo ohne Beantragung und Bewilligung "einfach nur niederlassen".
Grüße
PS13:20 wenn in Portugal unter diesem Titel hauptsächlich Luxusimmobilien mit Geld zweifelhafter Herkunft gekauft und einfach nur als Anlageobjekt gebunkert wurden, entsteht kein volkswirtschaftlicher Nutzen. Über Namibia habe ich gar nichts gesagt.
zuletzt bearbeitet 23. Jan. 2024
26 Beiträge · seit 201723. Jan. 2024 · #68
Guten Abend zusammen, wie man sieht lese ich mehr als ich schreibe, finde den Thread gerade sehr interessant, weil er ganz andere Probleme bespricht als über PR < 60. LJ.
Wir (64 und knapp 63 Jahre jung) stehen vor dem gleichen Problem, langjährige Bindung an das Land (seit 1997), Auto seit 5 Jahren, (gemietetes) Haus seit 3 Jahren, involviert in verschiedene Charityprojekte und medizinische Unterstützung mit entsprechenden Letters of recommendation aber es geht nichts voran mit der beantragten PR. Alle ausgetauschten Argumente hier sind schüssig, keiner will zu Kreuze kriechen und alles nervt. Die jüngsten Einlassungen des Präsidenten bzgl. Israel, Gaza und Deutschland werden den Sachbearbeiter im Home Affaris auch nicht beflügeln, den deutschen wohlhabenden Rentner zu unterstützen.
Sieht jemand einen Sinn in einer konzertierten Aktion von ca. 10 abgewiesenen PRPs mit Aufschlüsselung der potentiellen Umsätze für Namibia unseren abgelehnten Anträgen Nachrdruck zu verleihen?
Auch unserte Agentin schlägt dire Hände überm Kopf zzusammen über die Willkür der Entscheidungen des Boards.
Danke an alle die heir mitgeschrieben haben
Markus
Support BAS (Basketball Artist School Windhoek) https://www.facebook.com/search/top?q=basketball%20artists%20school Grüße vom namdoc
88 Beiträge · seit 202025. Jan. 2024 · #69
namdoc schrieb:
Sieht jemand einen Sinn in einer konzertierten Aktion von ca. 10 abgewiesenen PRPs mit Aufschlüsselung der potentiellen Umsätze für Namibia unseren abgelehnten Anträgen Nachrdruck zu verleihen?
Grundsätzlich wäre das sicher nicht verkehrt, wobei 10 wohl deutlich zu wenig ist, um irgendwelche Wellen zu schlagen.
Da käme es dann nicht einmal mehr groß auf die Summen an, letztlich wird sowas als "Einzelfälle" abgetan.
Ansonsten kann der Schuss auch ziemlich nach hinten losgehen, denn wenn omu President und die SWAPO eines nicht sonderlich mögen, ist es Kritik aus Deutschland.
Für diejenigen, die sich da zu Wort melden, dürfte das die individuellen Chancen wohl eher verschlechtern denn verbessern.
33,1k Beiträge · seit 200625. Jan. 2024 · #70
Auch unserte Agentin schlägt dire Hände überm Kopf zzusammen über die Willkür der Entscheidungen des Boards.
Aber warum? Die Willkür ist ja so vom Gesetz gewollt, sonst hätte man ja dort etwas wirklich konkretes wie z. B. "Einwanderer müssen N$ 25 Mio nachweisen" reingeschrieben. Die Fälle in denen geklagt und gewonnen wurden, waren ganz anderer Natur. Da waren Leute z. B. seit 20 Jahren hier mit einer Arbeitsgenehmigung und dann wurde das PRP abgelehnt, obwohl sie nachweislich die "willkürlichen" Vorgaben erfüllt haben (z. B. sich eingelebt haben, nicht "harmful" für Namibia sind usw).

Problematisch ist auch scheinbar, dass viele Anträge stellen, die gar nicht wirklich hier leben wollen. Da sind welche, die einfach mal gerne jedes Jahr länger als 3 Monate ins Land kommen wollen. Das ist aber per Gesetz bei einem PRP nicht vorgesehen (u.a. muss man binnen 6 Monaten seinen Hauptwohnsitz nach Namibia verlegen etc)

Viele Grüße
Christian
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91 Beiträge · seit 202325. Jan. 2024 · #71
…………..den deutschen wohlhabenden Rentner zu unterstützen.
Sieht jemand einen Sinn in einer konzertierten Aktion von ca. 10 abgewiesenen PRPs mit Aufschlüsselung der potentiellen Umsätze für Namibia unseren abgelehnten Anträgen Nachrdruck zu verleihen?

Daß wird die namibische Regierung sicher sehr beeindrucken, wenn 10 wohlhabende deutsche Rentner ihren deutschen Wohlstand aufschlüsseln!
Auch wenn ich mich jetzt bei den meisten wahrscheinlich unbeliebt mache: die deutsche Arroganz ist nicht auszurotten, auch wenn die Kolonialzeit doch schon ein paar Jahre zurückliegt. Aber irgendwann werden wir es denen da unten schon wieder zeigen, was richtig ist!
Viele Grüße
Hans
Themenstarter904 Beiträge · seit 201025. Jan. 2024 · #72
travelNAMIBIA schrieb: (u.a. muss man binnen 6 Monaten seinen Hauptwohnsitz nach Namibia verlegen etc)

Viele Grüße
Christian
Hallo Christian,

das wusste ich nicht, danke für den Hinweis, der vielleicht auch ne Spur früher nützlich gewesen wäre. Macht aber nichts, kann meine Bemühungen ja auch noch jetzt abbrechen. Hätte mir zur Not noch ne Immobilie zugelegt, den Hauptwohnsitz verlege ich nicht. Dann halt weiter wie bisher, das ist ok. Für die, die mehr vorhatten, tut es mir leid.

Schöne Grüße
Ebi
33,1k Beiträge · seit 200626. Jan. 2024 · #73
das wusste ich nicht, danke für den Hinweis, der vielleicht auch ne Spur früher nützlich gewesen wäre.
Das sollte Dir aber auch eigentlich der Agent sagen, was im Gesetz steht. Das ist ja auch für jeden frei online einsehbar.

Viele Grüße
Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
Themenstarter904 Beiträge · seit 201026. Jan. 2024 · #74
travelNAMIBIA schrieb:
das wusste ich nicht, danke für den Hinweis, der vielleicht auch ne Spur früher nützlich gewesen wäre.
Das sollte Dir aber auch eigentlich der Agent sagen, was im Gesetz steht. Das ist ja auch für jeden frei online einsehbar.

Viele Grüße
Christian
Glaub ich. Ich hatte das, was an Anforderungen von der Agentur gekommen ist, hier reingestellt. Dass man das Hundle mitnehmen kann, steht drin. Dass man den Hauptwohnsitz innerhalb von 6 Monaten nach Namibia verlegen muss, halt nicht. Egal, ist geklärt, mich wundert etwas die Priorisierung. Oder auch nicht. 🙂

Schöne Grüße
Ebi
91 Beiträge · seit 202326. Jan. 2024 · #75
Aber eigentlich ist doch der Begriff "Permanent" in meinen Augen selbsterklärend.

Viele Grüße
Hans
Themenstarter904 Beiträge · seit 201026. Jan. 2024 · #76
Warthog2023 schrieb:Aber eigentlich ist doch der Begriff "Permanent" in meinen Augen selbsterklärend.

Viele Grüße
Hans
Hans, haben die Prozedur schon in Südafrika hinter uns. Auf Details mag ich nicht mehr eingehen, sonst rege ich mich auf. Dort leben Freunde (und das hatten wir auch angestrebt) permanent, der erste Wohnsitz ist in Deutschland. Denke halt, dass das schon eine erwähnenswerte Geschichte ist, die von größerer Tragweite ist, als ein Hund, den es nicht gibt, oder ein Passfoto.

Schöne Grüße
Ebi
Gast26. Jan. 2024 · #77
travelNAMIBIA schrieb:Eine zweite ist ja nun im Bau. Erstmal ist der Bau für Namibia sauteuer, zweitens ist das produzierte Wasser sauteuer, drittens muss man das Wasser vom Meer dorthin bekommen, wo es benötigt wird (Großraum Windhoek, hoher Norden).
Wie es in Namibia ist und wer da ggf. wieder alles die Hand aufhält, und dadurch Projekte verteuert, weiß ich nicht, aber international werden die Kosten für Meerwasserentsalzung in sonnigen Ländern mittlerweile mit US$ 0,40- 0,70 pro 1000 Liter angegeben. Bei Umkehrosmose liegt der Energieaufwand nur bei um die 3 kWh je 1000 Liter. Das aufbereitete Grundwasser in Deutschland ist mittlerweile vielerorts teurer ( u.a. weil die den Bauern zu verdankende Nitratbelastung nur mit relativ hohen Kosten weggefiltert werden kann).

Bei Gebieten, die fernab von Küsten liegen oder zwar relativ nah an der Küste, aber durch hohe Gebirge von der Küste getrennt sind, können hohe Transportkosten aber freilich ein Problem sein.

Grüße
zuletzt bearbeitet 26. Jan. 2024
572 Beiträge · seit 201326. Jan. 2024 · #78
mitglied19210 schrieb:weil die den Bauern zu verdankende Nitratbelastung
Oh Gott, sag fei nix gegen die Bauern, da kommst schnell in was rein!

LG Marcus 😉
33,1k Beiträge · seit 200626. Jan. 2024 · #79
aber international werden die Kosten für Meerwasserentsalzung in sonnigen Ländern mittlerweile mit US$ 0,40- 0,70 pro 1000 Liter angegeben.
hier wurde, Stand 2021, con USD 3 pro Kubikmeter ausgegangen (https://www.namibian.com.na/desalinated-water-could-be-too-costly-for-poor/). Das sind aktuell fast 60 Namibia Dollar. Das ist der Produktionspreis. Zum Vergleich: der aktuelle Wasser-Endkundenpreis in Swakop liegt bei ca. 19 Namibia Dollar pro Kubik.

Viele Grüße
Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
Gast26. Jan. 2024 · #80
travelNAMIBIA schrieb:hier wurde, Stand 2021, con USD 3 pro Kubikmeter ausgegangen (https://www.namibian.com.na/desalinated-water-could-be-too-costly-for-poor/). Das sind aktuell fast 60 Namibia Dollar.
Uff. Der Preis ist horrend. Ich weiß nicht, ob die Planungen auf einem veraltetem Technologiestand beruhen oder ob da jemand Namibia so richtig übers Ohr hauen will. Zu den Kosten wäre es natürlich kaum eine Lösung.

Nur als Beleg, damit Du nicht denkst, dass ich Blödsinn erzähle. Die Entsalzungsanlage Sorek II in Israel baut ein privater Investor. Der Staat Israel nimmt vertraglich für 25 Jahre 200 Mio. Kubikmeter Wasser pro Jahr ab und zahlt pro Kubikmeter US$ 0,40. Nach 25 Jahren geht die Anlage ohne weitere Zahlungen an den Staat.
https://ide-tech.com/wp-content/uploads/2023/01/SOREK-II-2022-.pdf

Und das ist kein totaler Ausreißer: Rabigh 3 in Saudi-Arabien liegt bei US$ 0,53/1000 Liter, Taweelah in den UAE liegt bei US$ 0,50/1000 Liter. Für Al-Hassyan in den UAE wurden sogar mal US$ 0,28/1000 genannt. Da kann man aber noch ein Fragezeichen dran setzen.

Grüße
zuletzt bearbeitet 26. Jan. 2024