NANamduThemenstarter152 Beiträge · seit 201704. Jan. 2024 · #1Hallo zusammen.
Nachdem ich in den letzten 6 Jahren zwei geplante Namibia krankheits- bzw. coronabedingt kurzfristig canceln musste, steht meine dritte geplante Ersttätertour und hier
https://www.namibia-forum.ch/forum/7-routen/303579-planung-namibia-21-tage-3-versuch.html gepostete Namibiareise krankheitsbedingt auf der Kippe. Grund ist ein seit über 3 Wochen vorhandener und vor 2 Tagen per CT diagnostizierter intraforminaler Bandscheibenvorfall zwischen den linken 4/5 Lendenwirbel, dessen Intensität seit 2 Tagen nach Verabreichung von Cortisonspritzen etwas nachlässt.
Die Flüge am 15 4. 2024/6.5.24 mit Ethiopian Airlines von Frankfurt – Windhuk habe ich selber gebucht. Mittels Forenpartner Namibia click&travel habe ich über Namibia 2go einen Suzuki Jimmy und folgende Unterkünfte gebucht:
Windhuk - Hotel Uhland (1 N)
Lake Oanob Resort (1N) Als Angler mag ich Wasser und wollte den ersten Tag nicht weit fahren.
Kalahari – Jansen Kalahari Guestfarm (2 N)
Keetsmannshoop - Quivertree Forest Restcamp (1)
Bahnhof Hotel Aus (2N)
D 707 - Namtib Biosphärenreservat Guestfarm (1 N)
Sesriem/Sossusvlei – Desert Quiver Camp (2 N)
Swakopmund - Sekret Garden Guesthouse 2N)
Erongo – Ameib Ranch – (1 N)
Vingerklip – Vingerclip Lodge (1 N)
Etosha Okaukuejo - Etosha safari Camping to go Safari Zelt (1N)
Etosha - Halali Bush Chalet (1 N)
Etosha – Fort Namutoni – (1 N)
Waterberg – NWR Waterberg Rest Camp (2 N)
Immanuel Wilderness Lodge (2 N)
Für mich stellt sich die Frage, ob und wann ich evtl. diese Reise wieder stornieren soll, weil meine Gesundheit das wichtigste Gut ist. Außerdem habe ich Erfahrungen in Stornierungen gesammelt und schließe dann mit dem Thema Namibiareise endgültig ab 😉
Recherchen haben ergeben, dass gleichartige Diagnosen konservativ nach 4-6 Wochen nicht mehr schmerzen und im Regelfall nach 12 Wochen vollständig heilen. Beim nächsten Arzttermin nächste Woche werde ich noch die Meinung des Orthopäden hinzuziehen. Trotzdem ein Blick in die Glaskugel.
Bis 14.2.24 fallen für die Unterkünfte keine Stornogebühren an, so lange werde ich auf jeden Fall keine Entscheidung treffen. Wenn es mir dann 2 Wochen vor Reisebeginn nicht wirklich gut und schmerzfrei gehen sollte, werde ich die Reise definitiv stornieren und bleibe halt auf den Kosten sitzen. Die wenigen NWR Unterkünfte und die Flugkosten wurden bereits vollständig beglichen.
Sollte ich schmerzfei sein und das Wagnis der Reise eingehen, habe ich eine Reisekrankenauslandsversicherung, gute Medikamente, deren Einnahme und Mitnahme ich vom Orthopäden bestätigen lasse sowie eine EmedRescue Versicherung (vermittelt von der o.g. Agentur), die mich im Notfall zum nächsten Krankenhaus bringt, im Gepäck. Bedenken habe ich vor allem wegen den tlw. Schotterstrecken während der Rundreise, die auch für einen bis dahin geheilten Banscheibenvorfall nicht förderlich sind.
Wäre es sinnvoll, bei beschwerdefreier Anreise ein Upgrade (falls noch möglich) auf ein besser gefederten Hillux vorzunehmen?
Sollte ich (falls noch möglich) die Route und Unterkünfte dahingehend ändern, dass extreme Schotter Wege/Straßen gemieden werden?
Sollte ich im Vorfeld mich nach geeigneten Ärzten entlang der Route erkundigen und genügend Finanzmittel zur Vorfinanzierung der Honorare bereit halten?
Für Tipps zur Entscheidungsfindung würde ich mich freuen. Letztendlich werde ich in Abstimmung mit meinem Orthopäden aufgrund meines gesundheitliches Zustandes entscheiden, ob ich die Reise antreten werde, da man sich alles kaufen kann, außer der Gesundheit.
Liebe Grüße
Olaf
Tini___107 Beiträge · seit 201704. Jan. 2024 · #2Lieber Olaf,
Es tut mir sehr leid, dass du zum 3. Mal vor dieser Situation stehst 😣
Kaufen kann man sich alles, außer die Gesundheit...... und außer die Erinnerungen und Erfahrungen, die man im Laufe des Lebens ansammelt!!
Dazu gehören auch solch tolle Reisen, wie du sie dir vornimmst!
Ob du gesundheitlich die Reise antreten sollst, kannst nur du (zusammen mit deinem Arzt) entscheiden.
Wenn du dich dafür entscheidest, wär es natürlich nicht blöd wenn du schon vorplanst, so wie du selber schreibst, solltest du unterwegs einen Arzt benötigst. Passe die Reise an deine Begebenheiten an.
Ich wünsche dir das Beste und dass du diesmal deine Reise antreten kannst!
Liebe Grüße,
Tini
Ebi904 Beiträge · seit 201004. Jan. 2024 · #3Frag doch den Arzt, was er in deiner Situation tun würde. Die ganze Vorgeschichte tut nichts zur Sache. Mach das, was er sagt. Hier nachzufragen, ganz ehrlich, was soll das?
Hab selbst nen doppelten Vorfall seit anno 2001. Lebe damit, na und. Kann man doch nicht auf andere Person und Situation übertragen.
Blöde Siache, keine Frage, aber, wer zur Hölle, soll dir hier helfen. Wünsche ne glückliche Hand bei Deiner Entscheidung.
Schlne Grüße
Ebi
KarstenB2'397 Beiträge · seit 201105. Jan. 2024 · #4Hallo Olaf,
Du hast mein volles Mitgefühl.
Ich kann Dir nur 2 Ratschläge geben, der erste ist rein subjektiv: Versuche alles, die Reise durchzuziehen. Besser mit Schmerzen in Namibia als mit Schmerzen auf dem Sofa. (Es sei denn, es drohen im Falle der Reise bleibende Schäden.)
Aber objektiv gilt: Wenn Du die Reise machst, dann nimm noch etwas Geld in die Hand und gönne Dir den Toyota Hilux. Den Jimny würdest Du verfluchen!
LG aus Puerto
Karsten
picco6'369 Beiträge · seit 201105. Jan. 2024 · #5Hoi Olaf
Ich hatte am 25.08.2011 einen Sturz in der Wohnung, bei dem sich mein Unterkiefer an einer Stuhllehne verhakt hat.
Und für allfällig Fantasiebegabte: ja, ich war völlig nüchtern und wach...
Die Folge waren drei verschobene Halswirbel, davon der Mittlere um 10mm verschoben und zur Hälfte durchgebrochen.
Der Chiropraktiker hat sich erst geweigert meinen Hals anzufassen...erst nach einer weiteren CT hat er sich rangetraut.
Die Reise nach Südtansania war gebucht und bezahlt, Start war am 20.10.2011.
Nach einigen Minuten Diskussion mit Arzt und Chiropraktiker haben wir drei entschieden dass ich die Reise mache und sobald es eine Verschlechterung gibt abbreche und zurückkomme.
Der Chiropraktiker meinte es könne sogar sein dass mir die Schüttlerei gut tun könnte...
Anfangs, im Wald bei den Affen, wurde mir sofort schwarz vor den Augen wenn ich in die Bäume rauf sah, am Ende der Reise konnte ich minutenlang raufschauen, ohne Probleme!
Ist jetzt nicht mit einem Bandscheibenvorfall direkt vergleichbar, aber sprich Deinen Arzt drauf an.
Zumal Du als Selbstfahrer ja auch entsprechend fahren kannst und nicht durch jedes Schlagloch hoppsen musst.
Mir zumindest hat die Reise mehr geholfen als geschadet!
MImitglied19210Gast05. Jan. 2024 · #6Du schreibst selbst, dass ein Bandscheibenvorfall meist nach 4-6 Wochen schmerzfrei und nach 12 Wochen ausgeheilt ist und Du hast noch über 14 Wochen Zeit bis zur Reise. Du wünscht Dir doch die Reise? Da halte ich es mit Mark Twain: "In 20 Jahren wirst du die Dinge, die du nicht getan hast, mehr bedauern, als die Dinge, die du einfach gemacht hast."
Grüße
Jambotessy2'610 Beiträge · seit 200705. Jan. 2024 · #7Hallo Olaf,
die Entscheidung kann dir keiner abnehmen, das ist klar. Im Okt./Nov. 22 hatten wir ebenfalls ein Problem. Mein Mann konnte fast nicht laufen und eine OP war angeraten nach der geplanten Reise. Wir haben kurz vorher noch mit dem Orthopäden Rücksprache gehalten und er hatte uns zu der Reise geraten, wenn mein Mann es sich zutraute. Am Tage des Hinflugs hat er sich morgens noch eine Injektion abgeholt und sich mit Schmerztabletten versorgt. Im Urlaub selbst hatte er immer weniger Schmerzen und konnte die Schmerztabletten komplett absetzen. Mittags hat er sich in der größten Hitze immer etwas abgelegt. Hast du schon ein Stützkorsett? Das würde die WS während der Fahrt entlasten.
Ich bin so froh, dass wie diese letzte Reise noch gemeinsam genießen konnten.
Grüße und gute Besserung
Jambotessy
Liebe Grüße
Nur im Vorwärtsgehen gelangt man ans Ende der Reise.
(Sprichwort der Ovambo)
1x Togo + Benin (mit TUI), 1x Ruanda + Zaire ( mit Explorer Reisen), 3x Kenia (in Eigenregie mit dem Bodenzelt), 23 x südl. Afrika (in Eigenregie Namibia, Botswana, Zimbabwe, Sambia, Südafrika/ 17x mit dem Dachzelt und 6x ohne Dachzelt)
TAtacitus1'127 Beiträge · seit 202205. Jan. 2024 · #8@ Versicherungen für Behandlungen (nicht Rettung/Bergung) im Ausland
Oft gibt es Einschränkungen bei „bestehenden“ oder akuten Krankheiten und diesbezüglich eingegangenen Risiken. Du solltest mE das Kleingedruckte in deinem Produkt studieren, wie ein 4 Monate alter BSV eingestuft wird, wenn auf Reisen wieder akut werdend.
In 4 Monaten kann man sich jedenfalls Einiges an angepassten Bewegungsabläufen an- bzw. schädlichen abtrainieren. Das ist unerlässlich. Mieder, besser Hüftgürtel (Jambotessy) bei potenziell gefährlichen Tätigkeiten ist auch angebracht, das mache ich auch seit Jahren. Den richtigen Einsatz der unteren Bauchmuskulatur ersetzten sie aber nicht.
Viel Glück und Grüße
Ansonsten ist alles letztlich nur deine Entscheidung, weil es so viele individuelle Unterschiede gibt. Die hier geschilderten persönlichen Erlebnisse sagen dir auch nur was möglich ist, aber nicht wie es bei dir sein wird. Nicht einmal Orthopäden können aus einem radiologischen Befund den mittelfristigen Verlauf zuverlässig prognostizieren. Schmerzen sind außerdem nur die eine Sache und es gibt so viele individuelle Unterschiede im Schmerzempfinden und Leidensfähigkeit. Ich z. B. bin auf hochdosierte Schmerzmittel krank geworden, andere haben überhaupt keine Probleme damit usw., usw. Die andere Sache ist, ob neurologische Ausfälle auftraten/auftreten. Da hilft dir dann u. U. auch die Flugrettung nicht, wenn am Zielort keine kompetenten Chirurgen sind.
La Leona2'779 Beiträge · seit 200705. Jan. 2024 · #9Es gibt noch eine dritte Alternative und zwar weniger Unterkünfte aber längere Aufenthalte. Nicht nur das Fahren ist belastend, ebenso ist es das hin und her schleppen und tragen des Gepäck. Einladen ausladen etc. An deiner Stelle würde ich entweder Etosha oder den Süden weglassen und mich auf eine kürzere Version beschränken um jeweils mindestens 2 Ü lieber 3 in jeder Unterkunft zu haben. Sollte alles gut gehen kannst du etwas unternehmen ansonsten ausruhen.
LG
Nacho985 Beiträge · seit 202308. Jan. 2024 · #10Hallo Olaf,
mein Vorfall liegt schon Jahre zurück. Mein Zustand war so schlecht, dass ich keine Hoffnung mehr auf ein normales, selbstständiges Leben hatte.
Das interessiert zwar keinen, aber das schreibe ich dazu, weil selbst im Extremfall gute Heilungschancen bestehen. Je weniger extrem der Vorfall ist, desto schneller ist ein schmerzfreies und fast uneingeschränktes Leben wieder möglich. Mit gezielter Physio, die ich seither zu Hause regelmäßig zwei Mal pro Woche (zur Erhaltung meiner Muskulatur mache, zum Aufbau muss es mehr sein) geht es mir wieder gut.
Solange ich mit dem Training nicht nachlasse, bin ich schmerzfrei und kann auch ohne Tabletten auf Selbstfahrerreise in Namibia gehen. Die Belastung im Rücken spüre ich sehr wohl, manchmal auch grenzwertig wenn es arg ruckelt.
Das Schlimmste ist die Angst das wieder was passieren könnte, denn die sorgt für innere Anspannung und das geht auf den Rücken.
Wenn du mit Korsett sitzen kannst ist es sicher stundenweise auf extremer Piste eine Unterstützung für den Rücken aber kein Ersatz für dein Muskeltraining und auch nicht täglich über mehrere Stunden, weil sonst deine Muskulatur weniger arbeitet und abbaut. In Namibia waren die allermeisten Strecken kein Problem. Auf YouTube findest du Übungen die zu deiner Situation passen und überall ohne Geräte machbar sind.
Entspannungstabletten für den Flug würden dir sicher gut tun. Schmerztabletten könnten dich in Sachen unbewusster falscher Bewegungen unvorsichtig werden lassen. Meine Empfehlung wäre für jetzt intensives Training und für die Tour ein anderes Auto. Wenn es möglich ist, weniger Strecke zu machen, oder mehr Entspannungspausen einzulegen. Auch Massagen in den Unterkünften könnten deinen Rücken entspannen.
Fast jeder Mensch kann von jetzt auf dann einen Bandscheibenvorfall bekommen, der seine Reise beendet. Ein Risiko bleibt immer.
Aber jemand hat angesprochen, dass die Versicherung in deinem Fall von eigenem Risiko ausgehen und die Kosten dann nicht oder nur teilweise übernehmen könnte. Ich meine, sowas hätte ich auch schon gelesen.
Da wäre wirklich das Kleingedruckte relevant.
Ich fühle sehr mit dir und wünsche dir von Herzen dass du gute Fortschritte machst und guten Gewissens deine Reise antreten kannst.
Liebe Grüße, Silvia
LILilaEuleGast08. Jan. 2024 · #11Hallo,
Vier Monate ist eigentlich ausreichend für einen Vorfall, wenn du dich mit Physiotherapie und eigenen Übungen ran hältst. Ich halte es durchaus für realistisch.
Aber die Absprache mit dem Orthopäden ist sinnvoll, denn ich kenne weder Bilder noch deine Neurologie dazu.
Und wenn du jetzt ein Monat für den Verlauf hast, warte das ruhig ab, aber aktiv behandelnd, nicht nur einmal die Woche, Rest dann Sofa, nenene.
Rüttelstrassen wirst du nicht vermeiden können, wenn du wenigstens ein bisschen was sehen willst.
Es lohnt sich.
Und du fährst dann hoffentlich mit jemanden, der auch das Auto lenkt und nicht nur du?
Lg
Rita
NANamduThemenstarter152 Beiträge · seit 201709. Jan. 2024 · #12Hallo zusammen.
Vielen lieben Dank für die empathischen Worte, die mich ermuntern, die Reise mit entsprechendem Vorkehrungen durchzuführen.
Das heutige Gespräch beim Orthopäden zwecks Besprechung der CT Untersuchung verlief diesbezüglich positiv, da nur ein leichter Bandscheibenvorfall, allerdings an einer blöden Stelle, welche auf die Nerven drückt, vorliegt. Deshalb auch ein längeres schmerzfreies Gehen derzeit fast unmöglich macht. Seit ein paar Tagen komme ich auch ohne die sehr starken Tildin Schmerztabletten aus.
Da ich diesen BSV seit 4 Wochen habe (auf CT Termine wartet man lange) die Medikation und Spritzen seit gestern die Probleme merklich mildern, ist auch mein Arzt optimistisch, dass ich mit Physio und weiterer Therapie in gut 4 Monaten unsere Traumreise mit einem Korsett antreten kann. 🙂
Mal schauen ob ein Upgrade Hillux statt Suzuki Jimmy möglich ist und ob ich die Unterkünfte, bei denen erst 70 Tage vor der Reise Stornokosten anfallen, noch ändern kann... Wegen freien Kapazitäten andertswo werde ich die beauftragte Agentur kontaktieren. Ehosha mit seinen schlechten ,bandscheibenfallschädlichen Wegen wird dann vermutlich insbesondere zugunsten mehrere Tage Swakopmund geopfert.
Da ich die NWR Unterkünfte in Ethosha und Waterberg bereits voll gezahlt habe, werde ich wohl auf diese Kosten sitzen bleibe, aber Gesundheit geht vor.
Liebe Grüße
Olaf
Tini___107 Beiträge · seit 201709. Jan. 2024 · #13Bis nach Okaukuejo ist die Straße geteert, und dann kannst du dich dort am Wasserloch aufhalten. Oder rundherum eines der Wasserlöcher in unmittelbarer Nähe ansteuern, mit nur kurzer Anfahrt über Schotter.
Brauchst nicht stornieren.
SISilvy298 Beiträge · seit 200709. Jan. 2024 · #14Hallo Olaf,
wir hatten auch mal eine ähnliche Situation. Mein Mann wurde nach 3-wöchigen schlimmsten Schmerzen genau über Weihnachten, dann endlich am 8. Januar am Bandscheibenvorfall operiert (leider hat das zu lange Warten einen Nerv geschädigt). Anfang März hatten wir eine Reise nach Nepal und Burma gebucht, was auch schlechteste Straßenverhältnisse bedeutete. Ich hatte sofort mit der Rücktrittsversicherung telefoniert und die Lage erklärt und dass wir auf jeden Fall versuchen, den Urlaub zu machen. Sollte es aber nicht klappen, dann ist es wichtig, dass es so bald wie möglich bei der Versicherung gemeldet wird.
Mein Mann hat eine Art Rückenprotector bekommen, ein aufblasbares Sitzkissen (war ganz wichtig, nicht nur im Auto) und wir haben diese wunderbare Reise mitgemacht, allerdings auf einige anstrengende Ausflüge verzichtet. Er hatte Stöcke dabei für die kurzen Wanderungen und sich so oft wie möglich hingelegt...und genügend Schmerzmittel, die nicht gebraucht wurden.
Wir waren froh, dass wir die Reise gewagt haben, aber letztlich muß das natürlich jeder selber bzw. mit seinem Arzt entscheiden.
Wir waren gerade in Namibia und ich wünsche dir eine schnelle Besserung und dann einen traumhaften Urlaub.
Liebe Grüße
Silvy
Schneewie725 Beiträge · seit 201709. Jan. 2024 · #15Ebi schrieb:Frag doch den Arzt, was er in deiner Situation tun würde. Die ganze Vorgeschichte tut nichts zur Sache. Mach das, was er sagt. Hier nachzufragen, ganz ehrlich, was soll das?
Hab selbst nen doppelten Vorfall seit anno 2001. Lebe damit, na und. Kann man doch nicht auf andere Person und Situation übertragen.
Ebi
Mein Mann hatte auch 3 Wochen vor unserer Kanada Rundreise letztes Jahr eine heftigen Bandscheibenvorfall. Mit Spritzen, Medikamenten und Physiotherapie ist er wieder soweit hergestellt worden, das wir problemlos fliegen konnten (ok war BC, aber das hatten wir schon lange gebucht).
Auch die Wanderungen verliefen ohne Probleme.
Bei ihm hat es geklappt, daher drücke ich die Daumen, das es bei Dir auch klappt. Habe aber den Strang noch nicht zu Ende gelesen.
Nacho985 Beiträge · seit 202309. Jan. 2024 · #16Olaf, du kannst immerhin noch laufen und deine Schmerzmittel bereits reduzieren und es handelt sich nicht um einen schweren Vorfall. Das klingt alles sehr positiv.
Jetzt liegt es an dir diszipliniert deine Muskulatur zu trainieren und aufzubauen. Deine Muskulatur ist dein natürliches Korsett und dauerhaft dein bester Schutz.
Die Empfehlung trotzdem den Etosha mitzunehmen würde ich unterstützen. Vorausgesetzt du gehörst nicht zu der Patienten Gattung, die das Training reduziert sobald die Schmerzen nachlassen. Das solltest du dauerhaft ernst nehmen und in dein Leben integrieren. Es hält dich schmerzfrei und ist deine beste Versicherung gegen weitere Vorfälle.
Gute Besserung. Die Vorfreude ist eine gute Motivation fürs Training 🙂
NANamduThemenstarter152 Beiträge · seit 201718. Jan. 2024 · #17Hallo zusammen,
aufgrund der überwiegend positiven Post in diesem Trööt, meines seit Tagen fast schmerzfreien Krankheitsverlaufes sowie der heutigen Nachuntersuchung bei meinen Orthopäden, der für mich überhaupt keine Probleme sieht, die Reise in 3 Monaten anzutreten, möchte ich doch noch einige bandscheibenfreundliche Änderungen meiner geplanten Reise vornehmen, sofern dies noch möglich ist.
Zum einen würde ich den engen, vermutlich nicht gut gefederten Suzuki Jimmy gegen einen gut gefederten PKW upgraden.
Als Fahrzeuge kämen ein 2x4 SUV Toyota Corolla Cross oder ähnlicher Fahrzeugtyp, ein 4x4 SUVToyota Fortuner oder ein 4x4 Hillux DC bzw. alternativ Nissan Navara, Ford Ranger oder Iszuzu D-Max infrage. Bei dem 2x4 SUV würde ich die Tiefsandstrecke in Sesriem meiden, aber die D707 und andere Sandpisten befahren wollen. Den derzeitigen Routenverlauf habe im Eingangspost beschrieben.
Darüberhinaus möchte ich ab Swakopmund meinen Reiseverlauf aufgrund meines derzeitig leichten Bandscheibenvorfalls ändern, um ganz schlechte Strecken zu vermeiden und nicht so oft die Unterkünfte zu wechseln (bessere Erholung).
Ohne die genauen Beschaffenheit der Strecke zu kennen (Ersttäter) werde ich schweren Herzens auf Halali und Namutoni wohl vermutlich verzichten. Nachfolgend meine Planänderung:
Swakopmund (2 Übern.) Secret Garden Guesthouse - Neu (3 oder 4 Ü)
Erongo Berge (1 ) Ameib Ranch - Neu (1Ü) relativ kurze Strecke/Fahrzeit, nur letzten km nicht gute Fahrbahn
Vingerklip (1 ) Lodge - Neu (streichen) - Weg dorthin und danach zu Andersson Gate vermutlich nicht gut für Rücken
Etosha Safari Camp Camping2Go (1 Ü) - Neu (2oder 3 Ü) ob 2 oder 3 abhängig von Swakopmund
Etosha Halali Camp (1) - Neu (steichen)
Erosha Namutoni Camo (1 ) - Neu (streichen)
Waterberg NWR Camp (2) - Neu ( beibt 2?) Weg dorthin von Andersson Gate vermutlich gut
Immanuel Wilderness Lodge (2) - Neu (bleibt 2?)
Über Vorschläge würde ich mich als Ersttäter freuen, insbesondere ob ein 2x4 SUV für die Route ausreichend wäre und ob diese Fahrzeugtyp besser als ein Suzuki Jimmy gefedert ist.
Liebe Grüße
Olaf
NANamduThemenstarter152 Beiträge · seit 201720. Jan. 2024 · #18Hallo.
Da es vermutlich zeitlich schwierig wird, den Wagen noch upzugraden und einige Unterkünfte am Ende meiner Reise zu stornieren und neue Unterkünfte zu buchen, die aufgrund meines derzeit immer besser werdenden Bandscheibenvorfalls besser zu erreichen sind, schubse ich diesen Trööt nach oben.
Gruß
Olaf
TAtacitus1'127 Beiträge · seit 202220. Jan. 2024 · #19Hallo Namdu, Gratulation zur günstigen Prognose 😁
Nachdem sich niemand @Auto meldet und ich keine Marken- und Typenempfehlungen mache, folgend „Praktisches“.
Alle echten 4x4 Nutzfahrzeuge mit hoher Nutzlast sind hart gefedert und neigen bei geringer Beladung (wie bei dir) zum „Springen“.
Kleine(re) PKWs sind eher nicht günstig, weil kleine Räder und u. U. mit Hebearbeit für’s Gepäck verbunden > daher eher ein SUV.
Niedriger Reifedruck „dämpft“ und ist komfortabler als Vorgeschriebener.
„Sitzkomfort“ ist subjektiv und kann man nur selber ausprobieren > geh Probesitzen bei den Autohändlern.
Sitzauflagen mit Gel- oder Luftfüllung dämpfen Erschütterungen, nimm sowas mit.
Erschütterungen kann man, mit jedem Auto, durch die Fahrweise signifikant reduzieren.
Fazit: Mit deiner ärztlichen Prognose und bis zur Reise noch möglichem Training müsstest du mE auch auf deine „Traumplätze“ in Etosha nicht verzichten. 1,7 bar, Gelkissen und umsichtig Fahren wirken „Wunder“.
@“schmerzfrei“ bedenkst du hoffentlich, ob mit oder ohne Schmerzmittel, oral oder „gespritzt“. Wenn Letzteres, ist nämlich auch der „Warnschmerz“ unterdrückt und man muss erst recht aufpassen wie man sich bewegt. Einige Zuschreibende dürften dabei hoch gepokert haben, mM! Bewegungs- und Muskeltraining ist sowieso durch nix zu ersetzen.
Grüße und gute Reise
NANamduThemenstarter152 Beiträge · seit 201725. Jan. 2024 · #20Hallo,
nochmals vielen Dank für die vielen Empfehlungen. Mittlerweile kann ich durch die Physio wieder einigermaßen laufen, bin seit 14 Tagen schmerzfei und werde die Reise mit kleinen bandscheibenfreundlichen Änderungen, so wie der User tacitus empfohlen,mit den in diesem Trööt beschriebenen Scherheitsmaßnahmen durchführen.
Hiermit beende ich diesen Node und werde in meinem ursprünglichen Planungströöt
https://www.namibia-forum.ch/forum/7-routen/303579-planung-namibia-21-tage-3-versuch.html den geänderten Reiseverlauf posten.
Gruß
Olaf