MAMarcSThemenstarter252 Beiträge · seit 200805. Nov. 2023 · #21
Kurz vor CS 3 pausieren wir auf der Hide. Nach ein paar Minuten sind wir von dutzenden Elefanten umzingelt. Sie kommen und gehen zum Fluß und an eine Weiterfahrt ist nicht zu denken, insbesondere da eine große Herde sich am Track langfrißt. Aber es gibt schlimmeres als in wenigen Metern Entfernung sicher so viele Tiere zu beobachten.
Irgendwann ergibt sich doch eine Lücke und wir fahren am Fluß weiter zur CS 4.Im Grunde nur eine Lichtung auf der man stehen darf, Infrastruktur gibt es keine. Dafür kostet es auch nichts. Wir richten uns auf dem sehr schönen Platz ein, Feuer, Fluß Sonnenuntergang und Vollmond sind die ideale Ergänzung zu Einsamkeit und Buschdusche.
Besuch bekommen wir keinen, aber in der Nacht fangen nur ein paar Meter weiter zwei Löwen an zu brüllen und ein anderer antwortet von der anderen Seite. Das geht so bis zum Morgengrauen. Leider verschwindet das Gebrüll in eine Richtung, in der es keinen Track gibt Als verfolgen wir sie nicht sondern genießen noch ein Frühstück mit Hippobeobachtung. Das ist einer der schönsten Plätze, die wie bisher erlebt haben.
Reisemaus1'003 Beiträge · seit 200805. Nov. 2023 · #22
Hallo Marc,
Wie nennt sich diese CS? Mudumu CS4? Sieht ja wirklich traumhaft aus. Auch Deine Fahrt durch den Khaudum fand ich interessant, hat sich doch einiges verändert. 2015 waren wir das letzte mal dort und da hatten sie die Lodge gerade gebaut und schon da stand sie leer. Es sollte die teuerste Lodge in Namibia werden mit fly in. Ich bin mir nicht sicher, ob sie jemals in Betrieb war? Danke auch für die Nambwa Fotos. Ich kenne nur die alte site. Tolle Reise! Viele Grüße Doro
MAMarcSThemenstarter252 Beiträge · seit 200808. Nov. 2023 · #23
Hallo Doro, sie heißt tatsächlich CS 4. Da man nicht vorbuchen kann ist es ein glücklicher Zufall gewesen, dass sie frei war. Die CS 3 sah im Vorbeifahren aber ähnlich schön aus. Beste Grüße Marc
MAMarcSThemenstarter252 Beiträge · seit 200808. Nov. 2023 · #24
01.09. Die anderen Affen und wir genießen den warmen Morgen nach einer kühlen aber windstillen Nacht.
Bei der Ausfahrt verfahren wir uns natürlich und fahren durch das angrenzende Community Land, durch das wir auf keinen Fall fahren sollen. So hat es zumindest gestern geheißen. In! einem busch Zelten ein paar Männer, wir wollen sie eigentlich nach dem Weg fragen. Aber ihnen ist das wohl nicht Recht und einer winkt uns entschlossen weiter. Mokoros und Tierüberreste liegen verstreut herum. Aber die Anti Wilderer Einheit ist ja nicht weit, also wird das wohl seine Richtigkeit haben.
Weiter geht es in Richtung Vergangenheit, Ziel ist Rupara. Beim letzten Mal war schon die Anfahrt spektakulär, jetzt ist es viel trockener und es gibt neue, feste Brücken. Obwohl wir nichts brauchen halten wir am ersten Souvenirshop rechts und kaufen von Cornwell doch etwas. Super nett und nicht aufdringlich, wenn wir nichts gekauft hätten, wäre er genauso gewesen. Wir entscheiden uns für eine exclusiv Side auf dem Cummunity Platz. Der ist zwar nur noch ein professionell bewirtschafteter Platz mit Community Beteiligung, aber unsere Side 1 ist trotzdem schön. Wenige Meter entfernt ist noch ein Tümpelrest der Regenzeit, der wohl in der Nacht Löwen, Geparden, Elefanten und anderen Tieren als Tränke dient. Wir haben ein eigenes Duschhaus und einen festen Unterstand.
MAMarcSThemenstarter252 Beiträge · seit 200808. Nov. 2023 · #25
noch einmal, mit Bildern 🙂 01.09. Die anderen Affen und wir genießen den warmen Morgen nach einer kühlen aber windstillen Nacht.
Bei der Ausfahrt verfahren wir uns natürlich und fahren durch das angrenzende Community Land, durch das wir auf keinen Fall fahren sollen. So hat es zumindest gestern geheißen. In! einem busch Zelten ein paar Männer, wir wollen sie eigentlich nach dem Weg fragen. Aber ihnen ist das wohl nicht Recht und einer winkt uns entschlossen weiter. Mokoros und Tierüberreste liegen verstreut herum. Aber die Anti Wilderer Einheit ist ja nicht weit, also wird das wohl seine Richtigkeit haben.
Weiter geht es in Richtung Vergangenheit, Ziel ist Rupara. Beim letzten Mal war schon die Anfahrt spektakulär, jetzt ist es viel trockener und es gibt neue, feste Brücken. Obwohl wir nichts brauchen halten wir am ersten Souvenirshop rechts und kaufen von Cornwell doch etwas. Super nett und nicht aufdringlich, wenn wir nichts gekauft hätten, wäre er genauso gewesen.
Wir entscheiden uns für eine exclusiv Side auf dem Cummunity Platz. Der ist zwar nur noch ein professionell bewirtschafteter Platz mit Community Beteiligung, aber unsere Side 1 ist trotzdem schön. Wenige Meter entfernt ist noch ein Tümpelrest der Regenzeit, der wohl in der Nacht Löwen, Geparden, Elefanten und anderen Tieren als Tränke dient. Wir haben ein eigenes Duschhaus und einen festen Unterstand.
MAMarcSThemenstarter252 Beiträge · seit 200808. Nov. 2023 · #26
Wir erkunden den Park bis zum Fluß. Landschaftlich gefällt er mir sehr gut, allerdings ist es viel trockener als damals. Somit ist natürlich auch die Tierdichte geringer. Außerdem ist es heute wirklich heiß. Wir verbringen den ganzen Tag im Park und cruisen hin und her. Es gibt wirklich ein paar tolle Ecken und immer wieder Elefanten.
Es gbit nur eine kleine Wasserdurchfahrt, die wir aber trotzdem abgehen. Man sieht ja an den trockenen Kanälen, dass in der Mitte oft die unerwartete Tauchphase beginnt... Obwohl beide Camps und die Lodgen ganz gut besucht sind, sehen wir nur 2-3 Autos unterwegs. Da kann man auch Mittagspause auf der Spur machen, wenn das der einige Schatten ist.
Bei Einbruch der Dunkelheit räubern mehrere Elefanten durch die angrenzenden Büsche und anschließend auch über unseren Platz. Erstaunlicher Weise bleiben aber Wasserhähne, Toiletten und Leitungen unzerstört. Als Extra gibt es noch einmal Löwengebrüll in der Nacht, nur ein paar Hundert Meter entfernt.
MAMarcSThemenstarter252 Beiträge · seit 200808. Nov. 2023 · #27
02.09. Das war ganz schön hier, aber überflutet gefällt es mir besser. Genug der Zeitreise, jetzt geht es wieder in die Bereiche, die mehr oder weniger immer auf dem Programm stehen. Auf der Fahrt zurück zum Teer halten wir an dem anderen Stand auch an und, na klar, kaufen wir wieder etwas.
Auch Chrispin ist super nett, die Preise reell und sie haben wirklich schöne Sachen. Bei Cornwell gibt es noch einmal 3 Stück zum Preis von einem, kleine Mitbringsel kann man ja nie genug haben. Beide Betreiber berichten übrigens, dass nicht viele Touristen anhalten und etwas kaufen. Dabei bräuchten sie die Einnahmen dringend, insbesondere da die immer größer werdende Elefantenpopulation oft die Ernte zerstören. Die Dörfer in diesem Teil des Caprivi sind ausgesprochen aufgeräumt und sauber und mit nur wenigen Geschwindigkeitsbegrenzungen kommen wir gut voran. Es wird wieder heiß, um 10,00 Uhr hat es 30°. Um 12.30 Uhr erreichen wir die Grenze und um 14.00 Uhr sind wir in Kasane.
Noch etwas einkaufen, Bargeld holen und kurze Zeit später checken wir in Senyati ein. Wir bleiben heute hier, richten uns am Wasserloch ein und essen Abends eine Pizza aus der neuen Küche. Obwohl das Camp gut besucht ist, halten sich die Störfaktoren in Grenzen.
MAMarcSThemenstarter252 Beiträge · seit 200812. Nov. 2023 · #28
03.09. Heute geht es früh an die Waterfront. Der Shortcut durch den Wald spart den Umweg durch die Stadt. Aber am Gate stehen trotzdem schon 7 Autos.
Wir cruisen am Wasser entlang und sind doch ziemlich allein.
Erst am Picknick Platz kommen uns eine Game Drive Vehicles mit einem Affenzahn entgegen. Das bedeutet, sie haben eine tolle Sichtung über Funk bekommen. Wir fahren trotzdem erst einmal Frühstücken. Was auch immer es ist: es ist entweder von Autos umzingelt oder später auch noch da. Beim Frühstück gilt es die Affen im Zaum zu halten.
Sie suchen jede Gelgenheit Beute zu machen. Einer muß immer beimEssen bleiben und nach allen Seiten sichern. Die sind schnell und schlau. Aber: Sie kennen eine Steinschleuder sofort und halten sich lieber an die anderen Gäste. Die eine oder andere Beute ist ihnen sicher. Bei der Gelegenheit erfahren wir auch, dass nicht weit entfernt Löwen liegen. Nicht von den Affen, sondern vom beklauten Gamee Drive Fahrer. Der ist ausgerüstet wie ein Nahkämpfer mit Überlebensmesser und Camel Back aber trotzdem ganz nett. Dafür haben andere Fahrer Phantasieuniformen mit Epauletten, jeder, wie er mag... Aber es kommen auch anderer Besucher.
Die Reise nach dem Frühstück geht also zu den Löwen. Sie sind auch noch da, ein größeres Rudel. Wegen der Hitze und dem Wind bewegen sie sich natürlich fast nicht und jeder liegt für sich unter Büschen.
Zurück am Wasser haben wir noch einmal unglaubliches Glück mit einem Leoparden. Wenn nicht schon ein Auto dort gewesen wäre, hätten wir ihn nicht gesehen.
Wir fahren gemütlich mit ein paar schönen Sichtungen zurück zum Gate und nach Kasane. Morgen wollen wir nach Savuti und vorher noch eine Gasflasche auffüllen.
MAMarcSThemenstarter252 Beiträge · seit 200812. Nov. 2023 · #29
Wir wollen noch Gas auffüllen, eine Flasche ist leer. Blöd nur, dass heute Sonntag ist und alles geschlossen. So ist das, wenn man Urlaub hat... Pech, aber die andere Flasche wird schon reichen. Kurz vor der neuen Brücke wollen wir über die Hunters Road wieder ins Valley. Auf der Zufahrt sehen ich aus dem Augenwinkel eine Bushlore Flotte in einem Hof.
Tatsächlich ist das ihr Kasane Depot und es ist ziemlich viel Betrieb. Hier stehen sicher 30 Autos. Ohne größeres Nachfragen bekommen wir eine neue Gasflasche, das ist ein glücklicher Zufall. Da Valley ist von dieser Seite sehr schön und es ist eine nette Abwechslung von hier einzufahren. Zurück im Camp frißt sich eine kleine Herde am Camprand entlang. Wenn gerade keine anderen Camper entweder aus Unaufmerksamkeit oder aus Blödheit die Tiere in Unruhe versetzen, ist es toll, sich einfach auf den Boden zu setzen und zu beobachten. Sehr sehr schön und friedlich. Ich muß mehrfach meinen Standort wechseln, weil sie doch zu nahe kommen. Eigenartigerweise interessiert sich sonst fast niemand für Sie.
Wir bleiben wieder im Camp, Essen Pizza und genießen das Wasserloch.
MAMarcSThemenstarter252 Beiträge · seit 200812. Nov. 2023 · #30
4.9. Senyati gefällt uns immer gut, auch wenn es immer größer wird. Aber für uns ist es fast ein Plichtstop. Eigentlich wollte ich ja mal von Süd-Osten nach Savuti, aber das scheint immer noch nicht zu gehen. Also wieder über Teer nach Kavimba. Um 10:15 erreichen wir die tiefen Sandspuren und gondeln zum Gate.
Der im Ivanovski Reiseführer beschriebene Umweg ist immer noch besser als der direkte Weg um um 12,00 Uhr bei 33° passieren wir das Gate.
Wir bekommen die CS 5, leider haben die Elefanten auch diesen Schattenbaum umgelegt. Den Tiefsand auf den Stellplätzen kennen wir schon, die Duschen sind wie bei den letzten Malen sauber und warm. Es ist heiß und erst später am Nachmittag machen wir unseren Game Drive.
Es gibt viel Wild im trockenen Kanaltal, ein paar Elefanten am Wasserloch und viele erfolglose Touristen. Der Zwischenstop ist zwar ganz nett, aber vielleicht würde ich beim nächsten Mal doch nur über Mittag bleiben und nach Khwai weiterfahren.
MAMarcSThemenstarter252 Beiträge · seit 200812. Nov. 2023 · #31
5.9. Die Marshroute ist ganz gut, bis auf die letzten 30 Km. Die sind wieder ein Test für Mensch und Material.
Dafür ist Khwai wieder die Entschädigung für alles. Zwar werden die Plätze immer mehr, aber insgesamt immer noch einer unsere Favouriten. Es gibt eine ganze Reihe neuer großer Plätze entlang des Flusses, ohne Infrastruktur, aber mit tollem Blick. Wir bekommen einen Platz ziemlich in der Mitte, Old 4, nicht weit von einem Duschhäuschen und den Staff Zelten.
Der Gamedrive geht kreuz und quer und hat viele tolle Ausblicke. Die Wasserdurchfahrt sollen wir absolut vermeiden, auch wenn sie verlockend und machbar aussieht. Aber man kann den Flußarm auch umfahren.
Was passiert wenn man es trotzdem probiert kann man an einem ertrunkenen 4x4 sehen, der im Camp steht. Fast neu und schon hin. Am Abend grasen sich drei riesige alte Elefantenbullen durch das Camp. Ein toller Anblick aus der Dusche.
Abends ist es ziemlich ruhig, bis auf ein paar Feiermeier. Zum Glück gibt es Nachts noch Löwen und Hyänen.
MAMarcSThemenstarter252 Beiträge · seit 200815. Nov. 2023 · #32
6.9. Bei der Frühstücksvorbereitung fällt Sandra eine Bewegung auf. Nur ein paar Meter weg steht ein Wildhund.
Er läuft ein bißchen hin und her und dann taucht noch ein zweiter auf. Sie haben direkt am Staffcamp ein Impala gerissen. Ein oder zwei andere Autos kommen später noch, aber sonst sind wir allein und können sie genießen. Frühstück mit Wildhund, der Tag fängt gut an.
Später machen wir noch einen Gamedrive um die Lagune. Immer wieder schön hier.
Mittags fahren wir die Stunde nach Kazikiini, unser Tagesziel.
MAMarcSThemenstarter252 Beiträge · seit 200815. Nov. 2023 · #33
Dort sind wir allein und als Stammgäste bekommen wir sogar einen Rabatt auf den schon stattlichen Überachtungspreis. Hier haben die Ellis einen großen Teil der Vegetation zerstört und belagern zu dutzenden das Wasserloch. Im Schatten eines Busches, den sie wohl nicht mögen machen wir Brotzeit und beobachten sie.
Eine Herden mit Kälbern frißt sich langsam in unsere Richtung. Wir bauen darauf, dass sie ihre Richtung ändern aber falsch gedacht. Sie kommen immer näher. Vielleicht haben sie uns nicht bemerkt. Also klappern wir mit Tellern und Besteck rum, damit sie sich nicht erschrecken. Aber selbst Musik beeindruckt sie nicht. Normalerweise ändern sie ja leicht die Richtung und ziehen ein paar Meter weiter vorbei. Aber nicht hier.
Sie sind zwar total friedlich, aber ich möchte nicht mit einem Mal mitten in der Herde sein und ein Kalb erschreckt sich dann, Also nutzen wir die letzte Chance und ziehen uns zum Auto zurück.
Sie ziehen weiter, halten sich aber in der Nähe auf. Etwas später stehe ich nackt im Duschhaus und will auch noch Wäsche waschen. In dem Moment, in dem ich mit dem Wasser plansche wird mir klar, dass das nicht gut war. Sofort stellt eine Mutter die Ohren auf und kommt mit Kalb erwartungsvoll auf mich zu. Ich versuche ihr zu erklären, dass die Dusche nur für Menschen ist, aber sie hegt weiter Hoffnung. Das Reden verlangsamt ihren Vortrieb, aber so richtig klappt es nicht. Als sie in Rüsseldistanz ( ihrer, nicht meiner ) ist, hebe ich die Hand und sage STOP! Lustigerweise läßt sie enttäuscht alles hängen und trollt sich wie ein Kind im Kaufhaus. Nur ein kleiner Bulle versucht noch etwas Wasser zu bekommen als ich unter der Dusche stehe. Aber ertappt, läuft er trötend davon. Das war sehr nah, aber überhaupt nicht bedrohlich. Fotos gibt es keine, ich nehme keine Kamera für Mabua Selfies mit. Am Nachmittag machen wir noch einen GD zum Southgate mit vielen Elefanten und anderem Wild.
Auf der Straße seht auch ein schwerbeladener Landcruiser, ein Support Fahrzeug für einen Forscher. Das Mitteldifferential ist hin und sie wissen noch nicht, was sie machen sollen. Auf der Rückfahrt stehen sie noch immer da. Eine Besichtigung zeigt, dass wir ihnen mit ein paar Ersatzteilen und Schrauben soweit helfen können, dass sie es auch bis Kazikini schaffen. Sie freuen sich sichtlich, dass wir ihnen helfen und unter dem Auto rumkrabbeln.
Nach der Reparatur eine herzliche Verabschiedung und sie fahren los wie auf der Autobahn. Die Quittung kommt ein paar Kilometer später, da fliegt alles auseinander. Aber Tim hat die rettende Idee, die Vorderachse sperren und nur mit Frontantrieb fahren. Das klappt uns so kommen wir im Dunkeln doch noch heim. In der Nacht bekommen wir Besuch von einem Honigdachs und natürlich Elefanten.
MAMarcSThemenstarter252 Beiträge · seit 200819. Nov. 2023 · #34
7.9. Es hilft nichts, wir müssen weiter. Also via Maun und leckerem Frühstück bei Hilary Richtung Boteti. Wir fahren dieses Mal nicht zum River Camp sondern zum Camelthorn Camp. Sehr nett, große Plätze, neu, gut gepflegt.
Wir sind allein, ums so schöner. Wenn es voll belegt ist, fehlt sicher der Absand und die Privatphäre. Der Campmanager bringt ist super nett und bringt später noch einen Imbiss. Wie Quarkbällchen, nur größer und sehr lecker.
Am Abend kommen noch die Besitzer vorbei, Vom Campzaun schaut man direkt zum Hippopool.
Eigenartigerweise füttert der angrenzende Lodgebesitzer die Hippos mit Heu. Wir backen das letzte Brot, das haben wir jetzt gut im Gefühl.
Man hört außer Sicht viele Zebras und später auch einen Löwen.
MAMarcSThemenstarter252 Beiträge · seit 200819. Nov. 2023 · #35
8.9. Das war wirklich nett hier und es gibt einen Shortcut zum Fährübergang.
Das Flußbett ist trocken, so sind wir schnell im Park.
Es gibt unzählige Zebras und nach ausgiebiger Betrachtung fahren wir nach Osten.
Wir wollen durch den Park und nach Elefant Sands. Die 30 Kilometer Busch sind wie immer langweilig aber danach ist die Weite und Einsamkeit wieder überwältigend. Augen auf beim Austreten..
Orientierung leicht gemacht
Kurz vor dem Gate gibt es wieder ein Wasserloch, natürlich mit Elefanten
MAMarcSThemenstarter252 Beiträge · seit 200819. Nov. 2023 · #36
Am Gate sehen wir, dass im Schnitt jeden Tag ein Auto ein oder -ausfährt. Weiter über die Schlaglochpiste nach Osten. Elefant Sands ist nicht voll und wir bekommen noch einen Platz in der ersten Reihe.
Das Wasserloch ist fast ganz trocken und bis in die Nacht rangeln die Bullen um ihren Platz.
Wir essen im Restaurant, dass ist ganz ok. In der Nacht kommen die Elefanten so dicht am Auto vorbei, dass man das Magengrummeln hören kann.
MAMarcSThemenstarter252 Beiträge · seit 200819. Nov. 2023 · #37
9.9. Heute Morgen gibt es noch "Hatari" Life: Die Arbeiter sind am Wasserloch und müssen einen kleinen Elefanten vertreiben. Dazu nutzen sie ihren alten Landy, der aber erst richtig läuft und dann nicht wieder anspringt. Sehr unterhaltsam.
Weiter geht es in Richtung SA. Mir hat als Zwischenstop Goo Moremi gut gefallen, da fahren wir wieder hin. Aber: Keinen Urlaub ohne Speed Trap, Ich folge einem Botswaner Auto und bin nicht sicher, wie schnell wir dürfen. Plötzlich rennt ein Polizist auf die Strasse und will uns anhalten. Der Bot Fahrer haut ab, aber ich halte natürlich an. Es war wieder 200 Meter vor Ende der 60er Zone, ohne Bebauung und nicht ersichtlich das es innerorts ist. Wie schon beim letzten Mal hilft ein nettes Gespräch und meine Lederhose die Strafe zu reduzieren. Aber 400 Pula mit Quittung müssen es sein. In Franzistown kaufen wir wieder ein bißchen ein und sind um 14.00 Uhr in Goo Moremi.
Es ist nur ein anderer Platz besetzt. Die Plätze bestehen immer aus mietbaren großen Zelten und Individualflächen mit eigenem Waschhaus. Wir haben den ganzen Nachmittag den Pool für uns.
Bein nächsten Mal müssen wir mal zu Wasserfall laufen, aber es ist wieder zu heiß. Das Essen ist auch gut und so geht der letzte Abend in Botsuana zu Ende.
MAMarcSThemenstarter252 Beiträge · seit 200819. Nov. 2023 · #38
10.9. Wir nehmen auf der Fahrt Richtung Grenze noch einmal eine Mutter und ihr Kind mit. Damit haben wir unsere Beförderungsaufträge wieder erledigt . Auch nett für den heimischen Garten
Mich interessieren die Wartezeiten der LKW Fahrer. Wir fragen bei einem Laster aus ZIM und ich rechne mit Tagen. Aber die beiden netten Fahren meinen, dass sie in drei Stunden durch sind. Das überrascht mich, liegt aber auch an ihrem Agenten, der das Perwork macht, meinen sie. Für uns geht es schneller und um 13.00 Uhr sind wir wieder in der Phantasiewelt von Bela Bela.
Aber auch hier ändern sich zum Glück die Zeiten: Es gibt mittlerweile viele Schwarze die hier Urlaub machen, dass war vor ein paar Jahren noch die absolute Ausnahme. Wir entstauben uns im warmen Wasser, essen gemütlich im Restaurant und bereiten uns auf den Rückflug vor. 11.9. Von hier sind es nur 1,5 h bis zu Bushlore, darum ist es seit Jahren immer unser letzter Stop. Auch wenn sich die Preise von 10,00 auf 30,00 Euro verdreifacht haben 😄 Wir werden bei Bushlore herzlich von Doctor empfangen, der sich freut uns wieder zu sehen. Die Übergabe ist schnell gemacht. Pünktlich geht mit der Swiss und , oh Wunder. XL Sitz zurück. Ansonsten ist der Unterschied zwischen Swiss und LH riesig, Freundlich, top Service, viel Beinfreiheit. Da könnte sich der Mutterkonzern eine Scheibe abscheiden. Das Umsteigen in ZRH ist noch einmal spannend, zwei lange Schlangen bei der Einreise legen die Nerven bei einigen bloß. Wir schaffen es als letzte per Expressbus zum Flieger nach MUC . Schon wieder geht eine traumhafte Reise zu Ende.