earlybird71Themenstarter1'111 Beiträge · seit 201624. Okt. 2023 · #1Hallo zusammen,
Gibt es für Botswana Einsteiger auch so ein paar Tourbeispiele wie für Namibia Einsteiger?
Ich finde selbst irgendwie keinen richtigen Zugang zu einer sinnvollen Planung...
Lieben Dank und Grüße
Tanja
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travelNAMIBIA33,1k Beiträge · seit 200624. Okt. 2023 · #2Hallo Tanja,
soweit ich weiß gibt es keinen vergleichbaren Thread. Da helfen nur Reiseberichte oder Du schaust Dir mal Touren von Reiseveranstaltern an (z. B.
https://www.bwana.de/botswana/selbstfahrer-touren.html oder z. B.
https://www.afrika.de/botswana/selbstfahrertouren/unbekanntes-botswana-fuer-selbstfahrer/).
Viele Grüße
Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
earlybird71Themenstarter1'111 Beiträge · seit 201624. Okt. 2023 · #3Ja, das mache ich schon 😉
Ich dachte, ich frage halt mal 😁
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MooseOnTheLoose1'470 Beiträge · seit 200824. Okt. 2023 · #4Grüß Dich,
Du musst das mal genauer erläutern. Camping oder Lodges? Starten in Windhoek oder nur eine Runde in Botswana?
Dann kann man besser helfen. Ich kann Dir gern unsere Touren mal als Idee schicken, allerdings machen wir nur Camping.
Gruß,
Moose.
Champagner8'672 Beiträge · seit 201024. Okt. 2023 · #5Hallo Tanja,
dieses Thema ist meiner Meinung nach für Botswana wesentlich komplexer.
Wenn du Namibia bereist, fliegst du in der Regel nach Windhoek, somit ist der Start- und Zielpunkt schon mal gesetzt. Und da geht das Problem mit Botswana schon los: Anreise über Windhoek, Johannesburg, Maun oder Kasane? Das hat schon mal Einfluss auf die "klassischen" Touren. Fly-In schließe ich jetzt mal aus, richtig?
Dann: Campen oder feste Unterkünfte? Feste Unterkünfte geht nicht überall in Botswana oder ist immens teuer.
Fahrerisches Vermögen? Lust und Können bezüglich Tiefsand (und eventuell Wasser)?
Aus den beiden letzten Punkten ergeben sich schon mal generell zwei Varianten: ums Delta rum oder durchs Delta durch. Kann man beides als Einsteigertour machen.
Wenn man von Windhoek kommt, dann fährt man gerne mal über den Caprivi nach Botswana.
Und so weiter...... 😎
Wenn du für dich persönlich schon ein paar der Punkte geklärt hast, dann kannst du ein bisschen gezielter fragen, und du bekommst bestimmt Antworten!
Liebe Grüße Bele
Edit: 😄 😄 😄 Moose war einen Tick schneller!
MooseOnTheLoose1'470 Beiträge · seit 200824. Okt. 2023 · #6Die Bele nun wieder, da haben wir doch beide zeitgleich gepostet... 😄
Ich bin die Frau der kurzen Worte, Bele der langen Worte. 😄
Liebe Grüße,
Moose.
earlybird71Themenstarter1'111 Beiträge · seit 201624. Okt. 2023 · #7Ich danke euch, ich sehe schon, das wird kompliziert.. er....
Wir können Tiefsand fahren, Wasserdurchfahrten hatten wir auch schon mal, aber eher einfach. Ob Camping dabei sein soll, hängt für mich von der Route ab, wenn es nötig wäre oder sehr viel schöner ist als "Lodgeing" oder auch immens preiswerter, dann käme es in Betracht.
Ich würde wahrscheinlich am liebsten ab Windhoek starten, weil ich das kenne und dann den Caprivi mit planen. Victoria Fälle müssen nicht sein. Chobe, Nxai, Makgadikgadi, Moremi wären toll, CKGR erscheint mir nach ersten Recherchen zu schwierig für Neulinge und Warmduscher wie mich 😊
Wir haben wohl auch Max drei Wochen zur Verfügung.
Allerdings frisst dann die Anreise aus WDH schon viel Zeit... Also doch Flug nach Maun?
Und wieviel Zeit braucht es ca pro Park? Bleibt man an einem Ort oder wechselt man die Station, wie im Etosha?
Nach Preisen habe ich ehrlich gesagt noch gar nicht geschaut, nur gelesen, dass die Lodges irre teuer sein sollen und auch der Eintritt/ permits für die Parks nicht günstig sei...
Die fertigen Touren der meisten Anbieter haben mir bis jetzt nicht so richtig gefallen und ich kann nicht mal sagen, wieso?! Hier im forum finde ich vorallem Berichte von Menschen, die schon mehrfach in Botswana waren, ich suche mal weiter nach Ersttäter Berichten 😄
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Mogambo566 Beiträge · seit 201324. Okt. 2023 · #8Hallo Tanja,
wie Bele schon sagte, dürfte eine echte „Einsteigertour“ schon mit den unterschiedlichen Anreiseoptionen schwer darstellbar sein. Bei Anreise via Wdh oder Jhb gehen schon jeweils 4 Reisetage drauf, wenn man von je 2 Tage Anreise und Abreise ausgeht. Daher wäre eher die Empfehlung ab Maun zu starten.
Davon ausgehend würde ich folgende Blöcke grob als "standard Einsteiger-Idee" sehen.
Block 1 – Mokoro-Tour ab Maun, 3 Tage/ 2 Nächte oder 4 Tage/ 3 Nächte
Block 2 – Fahrt Maun nach Kasane durch Moremi – Khwai Concession – Chobe (Savuti). Dauer etwa 6 – 8 Tage, je nach Verfügbarkeit der Campsites und nach persönlichen Vorlieben.
Hier wäre ggf. ideal: 4 Übernachtungen Moremi + 2 Übernachtungen Khwai + 2 Übernachtungen Savuti
Block 3 - Chobe Riverfront mit Bootstour und Fahrt an der Riverfront – 2 Übernachtungen
Block 4 – Fahrt Kasane Richtung Nata – 1 Übernachtung z.B. Elephant Sands, Nata Lodge, Planet Baobab oder Gweta Lodge. Bei letzterer wären auch 2 Übernachtungen denkbar, dann könnte eine geführte Kurztour in die Makgadikgadi Pans gemacht werden.
Block 5 – Weiterfahrt Richtung Maun wahlweise entweder via Nxai Pans oder Makgadikgadi (Boteti Riverfront), dabei 2 Übernachtungen.
Macht zusammen dann 17 Nächte, hinzukommen noch Ausgangsübernachtungen bei An- und Abreise in Maun.
Alternativ könnte auch ein weiterer Block eingebaut werden, quasi Block 3a: Fahrt Kasane nach Zimbabwe/ Hwange NP, dort 4 Übernachtungen. Von dort dann raus via Pandamatenga und weiter mit Block 4.
Mit dieser Zusatzalternative kommst Du dann bei Start/ Ende Maun auf gut 3 Wochen + jeweilige Ausgangsübernachtungen.
LG Mogambo 🙂
TUturtle23 Beiträge · seit 201924. Okt. 2023 · #9Hallo Tanja,
wir waren vor knapp 3 Wochen Ersttäter! Südliches-Afrika (SA, Namibia) "erfahren", aber Botswana war für uns neu. Wir haben uns aufgrund der Preise hinsichtlich Flug und Auto dazu entschieden, von Windhoek aus zu starten und weil wir beides mögen, eine Mischung aus Camping und "festen" Unterkünften.
Ich würde sagen, wir hatten eine klassische Einsteiger Route "außenrum" (von Windhoek Richtung Caprivi, Chobe RF, Kasane, Nata, Moremi und zurück Richtung Windhoek) allerdings 23 Nächte zur Verfügung.
Hier mal die Route, bzw. Unterkünfte. Wenn du weitere Fragen hast, gern.:
- 1 N Tenbergen Pension Hotel, Windhoek (Bett)
- 1 N Otavi Vineyards (Camping)
- 1 N Hakusembe River (Camping)
- 2 N Ngepi Camp (Baumhaus, Bett) --> eines unserer Highlights!
- 2 N Kwando Bushcamp (Camping)--> hätte uns auch 1 N gereicht
- 1 N Thobolo's Bush Lodge (Camping) --> ebenfalls ein Highlight!
- 2 N Ihaha Camp, Chobe Riverfront (Camping) --> und schon wieder ein Highlight 🙂
- 2 N Sandpiper Villas, Kasane (Apartment, Bett)
- 1 N Elephant Sands (Camping)
- 2 N Planet Baobap (Camping)
- 2 N Audi Camp, Maun (mietbares Zelt, Bett)
- 1 N South Gate, Moremi (Camping)
- 2 N Third Bridge, Moremi (Camping)
- 1 N Tshima Bush Camp, bei Maun (mietbares Zelt, Bett)
- 1 N Palm Afrique (Camping)
- 1 N Okambara Elephant Lodge (Rondavelt) --> wir wollten eigentlich zur West Nest Lodge, standen auch davor, aber es ist leider sehr, sehr trostlos nachdem das Hauptgebäude abgebrannt ist
Vielleicht hilft das ja zur ersten Orientierung...
Herzliche Grüße, Claudia
earlybird71Themenstarter1'111 Beiträge · seit 201624. Okt. 2023 · #10@Mogambo und @turtle, ich danke euch sehr für eure tollen Routen Vorschläge und Tipps! Das gucke ich mir in Ruhe und mit einer Karte an, aber das hilft mir schon sehr weiter, das passt alles gut zu meiner grundsätzlichen Vorstellung einer solchen Reise!
Super!
PS in Krisjans Bistro an der Tenbergen Pension haben wir im April lecker Kaffee und Kuchen genossen 😁
LG
Tanja
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Reisemaus1'003 Beiträge · seit 200825. Okt. 2023 · #11Hallo Tanja,
Die Tour wie Claudia machen wir ganz ähnlich auch gerne in 3 Wochen. Nur fahren wir dann durch den Chobe NP durch. Also nach Thobolos nicht zurück nach Kasane sondern über Savuti nach Khwai und dann nach Third Bridge/South Gate. Das ist die spannendere Route, als die Strecke auf der Teerstrasse.
Wir mieten auch immer das Auto in Windhoek. Ich habe mir das schon ein paar Mal durchgerechnet, aber mit Zustellung des Fahrzeuges nach Maun und Flug wurde uns das zu teuer. Dann fahren wir lieber. Aber inzwischen sind ja auch die Flüge nach Windhoek extrem teuer geworden, vielleicht ist da der Unterschied gar nicht mehr so groß. Bushlore war da immer am günstigsten.
In Botswana musst Du glaube ich wirklich zum Camper werden. In den Parks gibt es so gut wie nichts bezahlbares und Du bist auch viel näher in der Natur und den Tieren. Eine Kombi zwischen Campen und Unterkünften machen wir auch, hat beides seinen Reiz und in Kasane und Maun gibt es auch bezahlbare Unterkünfte und in Namibia ja sowieso. Nett ist auch bei einer Lodge zu campen, dann kannst Du Abends auch lecker essen gehen. 😉
Bei Fragen melde Dich einfach.
Viele Grüße
Doro
Reisemaus1'003 Beiträge · seit 200825. Okt. 2023 · #12turtle schrieb:
- 1 N Thobolo's Bush Lodge (Camping) --> ebenfalls ein Highlight!
Herzliche Grüße, Claudia
Hallo Claudia,
Wie war das Campen auf Thobolo’s? Würde mich interessieren ? Warum Highlight?
Danke & Gruss
Doro
TUturtle23 Beiträge · seit 201925. Okt. 2023 · #13Das Campen auf Thobolo's fand ich nur ok - große Fläche, wenig Schatten, Sanitäranlagen sehr sauber.
Aber das Wasserloch an der Lodge war der Hammer, wir hätten dort die ganze Nacht sitzen bleiben können. Zudem fanden wir das Abendessen sehr gut.
Und die Zufahrt nach Thobolo's war die sandigste Route, die wir hatten :-D Da konnte selbst der Chobe nicht mithalten.
Wir hatten auch überlegt, durch Savuti zu fahren, wollten aber einiges auf der Tour außenrum sehen (Vic Falls, Elephant Sands, Salzpfannen). Das Fahren an sich ist dort nicht spannend, das stimmt.
maddy2'167 Beiträge · seit 200925. Okt. 2023 · #14Hallo Tanja,
Hier ist unser
Ersttaeter Reisebericht , falls es dich interessiert. Es ist nur eine kleine Runde, wir hatten fuer den Botswana Teil leider nur 11 Tage Zeit. Und es war hauptsaechlich Camping. Es waere natuerlich toll gewesen, wenn wir den Caprivi auch noch haetten einbauen koennen!
Der Botswana Teil faengt auf der ersten Seite ganz unten an, mit Post 20.
Viel Spass bei der Planung!
Gruss aus Sodwana
Maddy
earlybird71Themenstarter1'111 Beiträge · seit 201625. Okt. 2023 · #15Danke euch, Doro und Maddy, wieder viele neue und gute Hinweise, zum Glück ist diese Reise erst für 2025 geplant, ich habe also noch etwas Zeit, mich zu entscheiden und all die tollen Ideen zu sortieren.
Ich denke auch, dass wir vorwiegend campen werden, nachdem ich mir die Preise der Lodges zu Gemüte geführt habe 🤩. Das bin ich nicht bereit zu zahlen. Sowieso wollte ich endlich mal die Schisserin in mir überwinden und mich auf mehr Outdoor einlassen 😁.
Ach ja, hat jemand einenTipp für eine gute begleitete Tour? Also mit selbst fahren und campen, aber eben mit Menschen, die sich gut auskennen und eben dabei sind?! Auch gerne in einer kleinen Gruppe... Ich weiß nicht, ob mein Mann dazu Lust hätte, ich stelle es mir aber ganz gut vor, falls es soetwas gibt.
Herzlichen Dank an alle!
LG
Tanja
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ScenicRoute12 Beiträge · seit 202329. Okt. 2023 · #16Hallo,
ich habe den Beitrag gerade gelesen, da ich unsere Namibia Tour im Mai plane. Wir wollen von Windhuk starten und über den Etosha und den Caprivi bis nach Kasane fahren. Für die Rückfahrt von Kasane nach Windhuk hätte ich noch eine Woche Zeit. Aktuell habe ich vom Reisebüro den Vorschlag, über Nata, Maun nach Moremi und dann über Ghanzi nach Windhuk.
Da die Routenvorschläge hier mit Savuti - Khwai - Moremi kamen, dachte ich, dies könnte die landschaftlich interessantere Strecke sein. Ich wollte deshalb mal in die Runde fragen, ob die Strecke von Kasane nach Savuti - Khwai - Moremi - Maun etwas für Einsteiger ist, die noch keine Offroad-Erfahrung haben und ob sich die Strecke auch für 1 Woche anbietet (als Alternative zur Fahrt über den Highway).
Die Strecke ist laut Karte als Main Offroad ausgewiesen. Da das unser erster Afrika-Urlaub ist, habe ich noch keine konkrete Vorstellung davon, welche Art von Strecke uns erwarten würde. Ist diese hier für Einsteiger fahrbar?
Es wäre toll, wenn jemand der die Strecke schon kennt, mir eine Info geben würde und mir nachsieht, dass ich als Einsteiger noch so banale Dinge frage. Aber jeder war ja irgendwann das erste Mal da. 🙂
Ich danke euch.
Beste Grüße
Anke
CuF4'382 Beiträge · seit 201530. Okt. 2023 · #17Guten Abend, Anke,
von welchen Voraussetzungen ist Euer Reisebüro denn ausgegangen? Deren „Empfehlung“, von Kasane über Savuti - Khwai nach Maun zu fahren, halte ich in Anbetracht Eurer nicht vorhandenen Fahrerfahrungen für ziemlich fahrlässig,. Der Begriff „offroad“ ist irreführend - „offroad“ darf man dort gar nicht fahren- , man fährt auf Pisten und in Fahrspuren, die je nach vorherigen Witterungsverhältnissen ziemlich holperig und voller Löcher und Gräben sein können. Ab Kachikau ist die Strecke nach Savuti Tiefsand, dazu ein steiler Anstieg - nix für Anfänger. Seid Ihr Camper? Dann solltet Ihr im Moremi schnellstens Unterkünfte organisieren. Im Mai kann es dort schon viel Wasser und dadurch erschwerte Fahrstrecken haben.
Mach Dich hier im Forum schlau und stelle konkrete Fragen - da wird Dir gern und gut geholfen.
Gruß
Friederike
NACHTRAG: Ich wurde darauf aufmerksam gemacht, daß nicht das Reisebüro die Route über Savuti vorgeschlagen hat.
Gruß
Friederike