tiggiThemenstarter1'557 Beiträge · seit 201124. Jan. 2024 · #81
HWANGE
Heute morgen bleibt noch Zeit für einen kurzen Gamedrive. Wir fahren nach dem Frühstück in Richtung Süden zu Big Tom (ein Aussichtsturm an einem Wasserloch).
Viele Elefanten, aber auch Zebras säumen den Weg. Die Gegend scheint sehr tierreich zu sein. Allerdings steht das Gras sehr hoch und die Sicht ist schlecht, wenn man nicht gerade eine Savannenfläche mit Tieren vor sich hat.
Am Parkplatz treffen wir einen Guide, der erzählt, dass vor zwei Tagen ein Rudel mit 10 Löwen hier ein Zebra gerissen haben. Nun sind sie aber fort! Der Guide begleitet zwei Mädels aus USA und Argentinien, die beide 8 Wochen in Simbabwe gearbeitet haben und sich jetzt noch ein paar Tage Urlaub gönnen. Es ist Anfang August, aber ein eisiger Wind umweht uns. 2 Schakale ziehen gerade hier lang und eine Roan-Herde war auch in der Ferne zu sehen. Wir sehen wieder viele Kudus.
Kudus hinter Gras! 😵 Leider sahen wir auch so etwas..
Lebendig sind sie uns lieber, wenn auch nur von hinten.
Freundliche Zebras
Nach der Tour genießen wir einen Lunch im Robin`s Camp
Enilorac65768 Beiträge · seit 201728. Jan. 2024 · #82
Hallo Tiggi, irgendwie habe ich hier den Anschluss verpasst, aber nun habe ich alles nachgelesen. Ihr habt soo viel erlebt, unglaublich. Zum Glück hatte ihr so nette und kompetente Hilfe bei den Radwechseln. Liebe Grüsse und einen schönen Sonntag Caroline
2016: Südafrika mit Gardenroute
2018 : Vic Falls, Namibia, Botswana, Mauritius
2020: Kapstadt und Gardenroute
2022: Namibia
2024: Namibia und Südafrika
2026: Namibia und Botswana in Planung :-)
Reisemaus1'003 Beiträge · seit 200828. Jan. 2024 · #83
Hallo Biggi,
Es ist schön mal wieder Fotos vom South Luangwa und vom Hwange zu sehen. Wir waren 2017 bzw 2015 dort. Vieles habe ich noch wiedererkannt. 🙂 Schön, dass sich Mfuwe so gut entwickelt hat. Auch gut, dass es langsam wieder Touris im Hwange gibt. Das Robins Camp sieht ja wirklich nett aus. Werde ich mir merken. Viele Grüße Doro
tiggiThemenstarter1'557 Beiträge · seit 201131. Jan. 2024 · #84
Liebe Caroline, ja wir hatten wirklich viel Glück in Momenten der Misere. Ich bin auch immer wieder ganz gerührt, wie hilfsbereit und nett die Menschen sind. Es sind nicht nur andere Touristen, vor allem auch die Einheimische, die sich immer gleich verantwortlich für ihre Gäste fühlen. Im Oktober haben wir Ähnliches in Kenia erlebt, obwohl wir dort keine Pannen hatten. Man war sehr besorgt um uns und hat uns bis zur letzten Sim-Karte begleitet, fast wurden wir noch ins Bett gebracht!!! 🤩
Liebe Doro, auch wir waren sehr überrascht über die Anlagen im Hwange. Manche Camps/Picknickplätze waren in gutem Zustand, andere wurden gerade renoviert, manche vernachlässigt, aber insgesamt herrscht dort eine "Aufbruchstimmung". Gäste sind willkommen und man wartet darauf. Seit 2014 reisen wir immer mal wieder nach Mfuwe und verfolgen die Veränderungen. Auch dort entwickelt sich eine ganze Menge und der Ort wächst.
@ Schön, dass es immer noch einige Mitreisende gibt. Vielen Dank an alle "Danke-Button-Drücker"!
tiggiThemenstarter1'557 Beiträge · seit 201131. Jan. 2024 · #85
Simbabwe - Botswana -
Elephants Sands
Wir verlassen den Hwange Park und fahren über Pandamatenga über die Grenze nach Botswana. Der Weg dorthin ist sehr steinig, kurz hinter dem Camp überqueren wir einen kleinen Flusslauf, hier sitzen ein paar Vögelchen, Kingfischer sind zu sehen und ein Waran schleicht zwischen den Felsen entlang
einige Säbelantilopen, Kudus und Elefanten sind unterwegs.
Die Grenzabfertigung ist schnell vollzogen, in Botswana will auch niemand unser Reentry Permit für die Straßengebühr sehen. Eigentlich muss man immer zahlen, wenn man einreist. Wir hatten das Permit bei uns, aber es fragte niemand danach. Eine Gesundheitskontrolle erfolgte noch, der obligatorische Blick in den Kühlschrank!
Heute wollen wir in Elephants Sands übernachten und zum ersten Mal war dieses keine gute Idee. Auf dem Weg nach Norden oder zurück verweilen wir gerne dort. Doch in diesem Jahr trifft uns der Blitz dort! Es ist der gesamte Platz gefüllt, nur mit Südafrikanern. Eine Wagenburg, bestehend aus mehr als 22 Fahrzeugen und es sollen noch mehr kommen. Unabhängig voneinander treffen im Laufe des nachmittags und abends immer mehr Gruppen mit Südafrikanern und ihren Trailern ein. Ein Fahrzeug von Bushlore entdecken wir mit deutschsprechenden Touristen dazwischen. Grundsätzlich wäre es nicht schlimm zwischen den Südafrikanern zu stehen, nur dieses Mal konnten sie sich nicht benehmen. Laute Musik bis in den Abend, Gekreische und Geschreie quer über den Platz, einige ignorierten einfach die freien Stellflächen und fuhren hinaus in die Savanne, um dort eine Wagenburg zu errichten, andere blockierten das neue Abwaschhäuschen, in dem sie ihre Tische und Stühle auf der Betonfläche platzierten und mit einer Wagenburg aus Trailern den Zugang versperrten. Es war unglaublich, was sich hier bot. Zu guter Letzt erschien noch eine Overlandergruppe, die alle Chalets und Zelte belegten. So etwas haben wir hier noch nicht erlebt! Es passt einfach nicht in die botswanische Idylle. 😈 Das Wasserloch war in diesem Jahr erschreckend ausgetrocknet. Alle Elefanten, die allerdings, waren auch so zahlreich wie die Südafrikaner, stritten sich ums Frischwasser aus der Quelle. Welch ein Spektakel!
tiggiThemenstarter1'557 Beiträge · seit 201131. Jan. 2024 · #86
Planet Baobab
Es ist immer noch Winter in Botswana, 6° C beim Frühstücken! Wir verlassen nur langsam, ohne Stress den Platz. Viele der Südafrikaner sind bereits unterwegs. Für uns geht es nach Süden, schön wäre ein Platz im Planet Baobab. Eine Reservierung haben wir nicht, also schauen wir mal und tatsächlich ist die Campsite Nr. 5 noch frei! 😘 (Ich habe vorher telefonisch nachgefragt) Die Camps gefallen uns immer sehr gut! Um 11.00 Uhr sind wir am Planet Baobab und beziehen die Campsite Nr. 5.
Nette Bar! 😛
Schöner Pool!
Ein herrlicher Tag erwartet uns, bis ungefähr 17.00 Uhr. Da sollen wir noch eine nette Überraschung erleben. Wir bummeln unter den Baobabs entlang, gehen zur Bar, lesen, schreiben Berichte und bereiten ein nettes Essen vor. Am Nachmittag beziehen zwei Niederländerinnen die Nachbar-Campsite, gegenüber hat eine Familie aus Belgien ihren Wagen stehen gelassen. Sie sind zu einer Nacht unter Sternenhimmel auf der Pan aufgebrochen und dann fallen die Südafrikaner ein!! Puh, nicht schon wieder so wie im Elephants Sands, denke ich noch. Wir beobachten, wie sie sich mit 5 und mehr Fahrzeugen auf der Campsite 3 und 4 verteilen. Das Auto der Belgier steht im Weg, es gibt viel Ärger. Der arme Angestellte bietet in seiner Verzweiflung einen Ausweichplatz, einen Stellplatz einem Parkplatz ähnlich, an. 4 Fahrzeuge, jeweils mit Trailer ziehen dort hin. Einem wird es dann wohl zu dumm, er rast quer durch die Büsche, über die Steine der Absperrung und über unsere Campsite zurück zur 4. Ich dachte „das gibt es doch gar nicht, welch eine Frechheit, sich so zu benehmen!“ Später erfahren wir, dass die Südafrikaner wohl nicht wussten, mit wie vielen Fahrzeugen man eine Campsite belegen kann bzw. darf, sie wurden später auf die freien Overlanderplätze am anderen Ende der Anlage verwiesen. Ich kann schon verraten: Alle guten Dinge sind DREI! So ein Erlebnis werden wir 2 Tage später noch einmal haben. Bisher haben wir immer sehr nette und wohlerzogene Südafrikaner kennengelernt. Doch dieses Jahr toppt ihr Verhalten alles bisher Dagewesene. 🤩 🤩 🤩 Wir buchen eine Erdmännchen Tour für den nächsten Morgen.
ERDMÄNNCHEN TOUR
Um 5.30 Uhr stehen wir auf, fahren unseren Wagen zu der Rezeption und bekommen einen Tee und Kaffee mit Keksen im Restaurant, um 6.00 Uhr starten wir zur Erdmännchen Tour. Nach zwei Stunden Schüttelei über Sand- und Steinpisten, erreichen wir einen Hügel im Community Land auf dem ein Erdmännchen (Spion) steht. Wir staunen nicht schlecht, als nach weiteren 10 Minuten ein zweiter Spion aus einem Loch gekrochen kommt. Dann geht es ganz schnell und nach und nach erscheinen immer mehr dieser süßen Genossen. Wir stehen drumherum und kein Tier stört sich an uns. Nach und nach laufen sie los, verteilen sich in der Umgebung, um nach ihrem Frühstück zu graben. Wir folgen ihnen, große und kleine Tierchen. Ein Guide erklärt etwas zur Lebensweise dieser Tiere, z.B. dass die Geschwister für die Jüngeren sorgen. So beobachten wir, wie tatsächlich ein größeres Tier einem kleineren einen Falter vor den Mund legt. Da die Tiere permanent nach Feinden Ausschau halten, steht immer einer auf einem hohen Punkt. Legt man sich also auf den Boden und ist „größer“ als die Umgebung, klettern sie auf den Kopf. Steht man dann ganz langsam auf, gehen sie mit in die Höhe. Nach gut 2 Stunden im Gelände, hat unsere Fahrerin ein Frühstück aufgebaut. Ob Tee/Kaffee, Milch, Saft oder Wasser, Müsli, Cornflakes oder Joghurt, Eier, Obst und Sandwiches, alles steht bereit. 😛 Nach der Stärkung können wir wieder auf Erdmännchen Suche gehen. Später fahren wir auf die Pan, um ein paar nette Fotos zu machen. Ein ganz fantastisches Erlebnis, dass ich auf keinen Fall missen möchte. Wir haben schon oft Erdmännchen gesehen, aber bisher waren wir nie so dicht in den Familien. Gegen 12.30 Uhr sind wir zurück an der Lodge. Unterwegs sahen wir neben den Rindern der Farmer auch Schakale und Strauße.
Hier geht es nach Kubu Island... doch nicht dieses Jahr für uns.
Wir fahren zum Boteti River Camp Auf dem Weg zum Boteti beobachten wir Elefanten, die immer wieder die Deckel der Wasserleitung öffnen und daraus trinken. Auch im letzten Jahr war uns das ein Rätsel. Wahrscheinlich ist die Leitung schon defekt. Eigentlich kann die Wasserversorgung so nicht funktionieren.
Als wir nun endlich das Boteti River Camp erreichen, sagt man uns, sie seien ausgebucht. Ich stutze und erkläre, dass ich doch vor einem Tag extra angerufen habe und man hat mir zugesagt, dass wir hier stehen können. Der Angestellte erkundigt sich dann im Office in Maun, ob es so sei. Und tatsächlich bestätigt man ihm, dass ich gestern eine Zusage für einen Campingplatz erhalten habe. Wir bekommen Platz Nr. 4 und was sollen wir sagen, es bleiben in der Nacht noch zwei weitere Plätze frei. Auf uns wirkt das so, als haben die Angestellten keine Lust auf Arbeit. Ihr Geld bekommen sie ja sowieso!
Der Blick vom Restaurant über den ausgetrockneten Boteti Fluss!
tiggiThemenstarter1'557 Beiträge · seit 201131. Jan. 2024 · #87
Die Reise geht langsam dem Ende entgegen. Wir fahren immer weiter nach Süden. Die nächste Nacht verbringen wir im Khama Rhino Sanctuary. Auch hier sind wir ohne Buchung. Es klappt wieder mit einer freien Campsite, aber nur weil Südafrikaner zufällig ein Chalet gebucht haben und die Campsite vorher nicht storniert haben. Ich kam gerade im richtigen Moment ins Office.
Aber hier erleben wir auch wieder die Partys der Südafrikaner mit, lautes Geschrei, Alkohol auf der Pan etc. Es ist das dritte Event mit Südafrikanern innerhalb weniger Tage. Muss das sein? Wir können es nicht verstehen.
Mal sind liegen die Tiere am Wasserloch, mal kreuzen sie direkt die Pad. Rhinos trifft man hier immer zahlreich Aber besonders nett fand ich in diesem Jahr die Gnus im Abendlicht
Kleinhorn! 😮
Für eine Zwischenübernachtung ist das Khama Rhino immer gut geeignet. Am nächsten Tag ging es zurück nach Südafrika. Der Grenzübertritt erfolgt sehr schnell und problemlos.
In Thabazimbi legen wir eine Lunchpause ein, unser Ziel ist der Pilanesberg . Hier bleiben wir noch drei Nächte und erleben noch einmal das volle Programm "Wildlife". Eine interessante Cheetah-Jagd erwartet uns, aber auch Löwen, Nashörner und Elefanten erfreuen uns dort.
Tinochika1'651 Beiträge · seit 201431. Jan. 2024 · #88
Hallo ihr zwei,
jetzt habt ihr gerade einen Teil von Botswana bereist, der Erinnerungen wach werden lässt und Sehnsüchte bei uns weckt. Schade, dass es mit eurer Reservierung im Boteti River Camp nicht auf Anhieb geklappt hat. Bei uns waren immer alle Angestellten freundlich und sehr hilfsbereit. Seid ihr nicht in den Makgadikgadi Park auf der anderen Flussseite gefahren?
Im Boteti River Camp waren wir während unserer Reisen zweimal. Bei unserem ersten Besuch 2018 war dort Leben im Überfluss, und der Fährmann hatte gut zu tun. Wir konnten den Elefanten beim Baden zusehen. Es waren jede Menge Zebras und Antilopen anzutreffen. Sogar mehrere Löwen beobachteten wir aus nächster Nähe. Das war so schön, dass wir es 2019 wiederholen wollten. Aber was für ein Unterschied. Der Boteti führte kein Wasser. Ein toter Elefant lag aufgedunsen unter einem Baum, und die Zebras sammelten sich um die letzte Wasserstelle im Park. Überall herrschte der Geruch von Verwesung. Den Fluss konnte man einfach überqueren, weil er kein Wasser führte und die Fähre rottete vor sich hin. Trotz alledem würden wir so gerne wieder einmal dort sein. Das Boteti River Camp hat uns immer gut gefallen. Wir sind gespannt, was ihr noch alles bis zum Ende eurer langen Reise erlebt habt und freuen uns auf die Fortsetzung eures Reiseberichts. Liebe Grüße Die Tinochikas
ONS LEWE BEGIN WAAR DIE TEERPAD EINDIG
Den Wolken zwei Tage voraus, Fiffi zeigt Tinochika Heimat, Rock and Roll mit Tinochika 2016, Tinochika, Waltzing Mathilda KTP 17,Mit Tinochika vom Kaokoveld in Löwenwelt,Tinochika mit dem Rollenkoffer,Tinochika, 32 Tage im KTP, Die Tinochikas! Hier parkste richtig.
take-off1'674 Beiträge · seit 201231. Jan. 2024 · #89
Hallo ihr zwei,
na ihr legt heute ja ein Tempo vor 😄
da habt ihr ja wirklich eine schöne Reise gemacht. Jetzt da ihr wieder in Botswana seid, kommen auch bei wieder schöne Erinnerungen auf.
Bezügl. der Südafrikaner - es gibt natürlich solche und solche - doch im Allgmeinen sind sie ein sehr geselliges Völklichen. Ich glaube, da gehen die Vorstellungen von uns und ihnen schon stark auseinander bezügl. Naturerlebnis. Wir haben zwar keine so schlimme Erfahrungen wir ihr gemacht, doch im Ansatz ähnlich.
Hallo Tinoschikas, Hallo Dagmar, in all unseren Reisen haben wir solche Situationen noch nicht erlebt. In diesem Jahr war es einfach eine Katastrophe. Liebe Grüße Manfred
Heute wollen wir in Elephants Sands übernachten und zum ersten Mal war dieses keine gute Idee. Auf dem Weg nach Norden oder zurück verweilen wir gerne dort. Doch in diesem Jahr trifft uns der Blitz dort! Es ist der gesamte Platz gefüllt, nur mit Südafrikanern. Eine Wagenburg, bestehend aus mehr als 22 Fahrzeugen und es sollen noch mehr kommen. Unabhängig voneinander treffen im Laufe des nachmittags und abends immer mehr Gruppen mit Südafrikanern und ihren Trailern ein. Ein Fahrzeug von Bushlore entdecken wir mit deutschsprechenden Touristen dazwischen. Grundsätzlich wäre es nicht schlimm zwischen den Südafrikanern zu stehen, nur dieses Mal konnten sie sich nicht benehmen. Laute Musik bis in den Abend, Gekreische und Geschreie quer über den Platz, einige ignorierten einfach die freien Stellflächen und fuhren hinaus in die Savanne, um dort eine Wagenburg zu errichten, andere blockierten das neue Abwaschhäuschen, in dem sie ihre Tische und Stühle auf der Betonfläche platzierten und mit einer Wagenburg aus Trailern den Zugang versperrten. Es war unglaublich, was sich hier bot. Zu guter Letzt erschien noch eine Overlandergruppe, die alle Chalets und Zelte belegten. So etwas haben wir hier noch nicht erlebt! Es passt einfach nicht in die botswanische Idylle. 😈 Das Wasserloch war in diesem Jahr erschreckend ausgetrocknet. Alle Elefanten, die allerdings, waren auch so zahlreich wie die Südafrikaner, stritten sich ums Frischwasser aus der Quelle. Welch ein Spektakel!
Biggi
Moin Biggi,
den von Dir geschilderten Zustand auf Elephant Sands durften auch wir schon 2018 lebhaft erleben. Ich verweise mal hier für Interessierte auf meinen diesbezüglichen Reisebericht.
Aufgrund unserer 2018er-Erfahrung haben wir für unsere diesjährige Tour, die uns unweigerlich an Elephant Sands vorbeibringen wird, entschlossen, unseren Reisetag vom Nxai Pan South Camp gen Norden als sehr langen Fahrtag hinzunehmen und lieber gleich bis Senyati durchzufahren. Deine jetzige Schilderung bestärkt uns, eine sehr gute Entscheidung für diese Jahr getroffen zu haben.
Herzliche Grüße
Alm
tiggiThemenstarter1'557 Beiträge · seit 201114. Feb. 2024 · #92
Liebe Fomis, mein Bericht zieht sich in die Länge und immer noch seid ihr mir treu - vielen Dank! 😘
jetzt folgt der Schluss:
Pilanesberg
Inzwischen ist es Mitte August, 4°C kalt. 😈 Je weiter wir nach Süden kommen, desto kälter wird es und so verlassen wir früh den Platz, um 8.00 Uhr erreichen wir die Tankstelle in Palapye und füllen den Tank, da es hier noch etwas günstiger ist als in SA. Um 10.00 Uhr haben wir die Grenze verlassen und sind wieder in Südafrika. Nach einer Cappuccinopause mit Rusks fahren wir bis Thabazimbi, essen dort eine Pizza, trinken einen Rock Shandy und nutzen das gute WLAN am Einkaufszentrum. Heute ist südafrikanischer Frauentag (Womansday) , da schließen alle Geschäfte am Mittag. So komme ich nicht in Verlegenheit noch Geld auszugeben. 🙄 Wir befahren die Straße nach Rustenburg, die bis auf 10 Km vor dem Pilanesberg, eine Totalbaustelle ist. Immer wieder müssen wir neben der eigentlichen Fahrbahn auf Ausweichspuren, dann wieder nach rechts, usw. Gegen 15.30 Uhr stehen wir am Mayane Camp und checken ein. Der Campingplatz ist recht groß und auch gut belegt, aber es ist kein Problem hier noch unterzukommen. Für zwei Tage buche ich einen Platz. Im Shop besorgen wir noch Feuerholz, dann machen wir es uns gemütlich. Wir treffen bis auf ein schweizer Wohnmobil nur südafrikanische Nachbarn, die sich hier alle gut benehmen und freundlich sind. So wie wir es auch kennen. Auf dem Platz ziehen die Perlhühner vorbei, abends kommen die Impalas und legen sich auf den Rasen zum Schlafen, aus einer anderen Richtung erscheinen plötzlich Kudus. Wie nett und harmonisch alles ist.
Besuch der Kudus auf der Campsite
Der Pilanesberg bietet interessante Regionen.
11. August
Nach einem ausgedehnten Frühstück fahren wir in den Pilanesberg Park. Hier bleiben wir auch den ganzen Tag, essen im Restaurant. Früh morgens haben wir ein nettes Löwenerlebnis, später entdecken wir drei Geparden. Eine Mutter mit zwei schon recht großen Cubs. Einer der Jungen ist verletzt und kann sich nur langsam fortbewegen. Er humpelt, es sieht sehr traurig aus. Neben den Rhinos und vielen Elefanten sehen wir auch sonst viele Tiere. Der Park ist bekannt für viele Tiere. Einen wunderbaren Tag haben wir hier zum Abschluss unserer Reise.
In der Ferne, auf dem verbrannten Hügel bewegt sich etwas Helles. Es kommt schnell näher und entpuppt sich als durstiger Löwe. Eine Löwin folgt ihm und bald sind sie im Dickicht verschwunden. Wir bleiben noch etwas stehen. Plötzlich tauchen sie etwas weiter auf und ziehen unter eine Buschgruppe. Dann tauchen drei Halbstarke auf, eine herzliche Begrüßung beginnt. Die Löwen sind ganz offensichtlich nicht nur durstig, scheinbar auch hungrig. Eine Gruppe Impalas erregt ihre Aufmerksamkeit. Die Löwin schleicht als erste vor, eine zweite versteckt sich in der Nähe. Dann bewegen sich auch die Löwen, es sind zwei, nach und nach folgen die Jungtiere. Leider blieb ihr Verhalten nicht unentdeckt von den Impalas und die Jagd deshalb erfolglos.
Er steht direkt vor unserem Auto, so dicht, dass er eigentlich für mein Objektiv zu nahe steht.
Sie liegen auf der Lauer
Später entdecken wir die Rhinos im Gebüsch!
Vögel sind zahlreich und bunt
Manche Vögel sitzen nah, manche sind nur in der Ferne zu sehen. Für mich schwer mit der Linse einzufangen. 🤩
12. August
Auch heute Morgen fahren wir erneut in den Park. Übernachtet man auf der Campsite und fährt mehrere Tage hinter einander in den Park, so reduziert sich der Preis für den Folgetag. Wir treffen zwar nicht auf Löwen, aber bereits in den Bergen sehen wir einen Cheetah und finden tatsächlich am Nachmittag erneut die Cheetah vom gestrigen Tag. Leider sehen wir nur zwei, können das verletzte Tier nicht finden und hoffen natürlich, dass er irgendwo versteckt sich erholt.
Ein toter Elefant lockt einen Schakal an.
Ein Wasserbock flüchtet.
Junger Kudu.
Abwechslungsreiche Landschaft!
Am Wasser trifft man häufiger auf die Warane 😊
Da stehen die Zebras und ihnen gegenüber die Cheetahs, gut getarnt auf der verbrannten Erde. Sie sehen wirklich dünn aus.
Irgendwann haben die Geparden aufgegeben und hungrig das Feld verlassen. 🙄
tiggiThemenstarter1'557 Beiträge · seit 201114. Feb. 2024 · #93
Fortsetzung: nach Jo`burg...
Kurz vor dem Ausgang stehen doch tatsächlich wieder Rhinos im Weg, dann blockieren die Giraffen die Ausfahrt. Der Park bietet tatsächlich viele Tiere. Am Staudamm ...
Viele Elefanten sind hungrig, 😛
Madenpicker im Gespräch! 🤩
Wir können uns einfach nur schwer von den Tieren trennen. Den Park verlassen wir spät und fahren noch bis zur Crocodile Lodge nach Midrand, wo wir unseren Wagen wieder stehen lassen.
Ich habe unendlich viele Fotos gemacht, selbst hier fällt es mir schwer, eine kleine Auswahl zu treffen.
In Midrand bleiben wir noch zwei Tage, um unser Auto auszuräumen, zu reinigen und die Koffer zu packen.
Wir besuchen hier noch den "Prison Break Market". Ein ganz toller Markt in den alten Gefängnisanlagen.
Auf diesem Markt gibt es Schlemmerhallen, Kunst und Kitsch, Musik oder man wird aktiv als Porzellanmaler. Ich liebe solche Märkte!
Gin Destillerie 🙂
und es ist ein wunderbarer Abschluss dieser sehr schönen und ereignisreichen Reise mit Chaos, Pannen und Fehlern. 😘 😘 😘
Tinochika1'651 Beiträge · seit 201414. Feb. 2024 · #94
Hallo ihr Zwei, vielen Dank für den tollen Reisebericht mit den schönen Fotos. Manche Orte waren uns sehr vertraut und andere stehen noch auf der Warteliste. Nochmals danke fürs Schreiben, so konnten wir eure lange Reise miterleben. Liebe Grüße Ingrid und Hartwig
ONS LEWE BEGIN WAAR DIE TEERPAD EINDIG
Den Wolken zwei Tage voraus, Fiffi zeigt Tinochika Heimat, Rock and Roll mit Tinochika 2016, Tinochika, Waltzing Mathilda KTP 17,Mit Tinochika vom Kaokoveld in Löwenwelt,Tinochika mit dem Rollenkoffer,Tinochika, 32 Tage im KTP, Die Tinochikas! Hier parkste richtig.
ANNICK8'054 Beiträge · seit 200814. Feb. 2024 · #95
Hanne6'152 Beiträge · seit 200615. Feb. 2024 · #97
hallo liebe Biggi, danke für den ausführlichen interessanten Reisebericht. Man liest zwischen den Zeilen raus, wie Ihr alles sehr geniesst , es ist einfach sehr schön zu erleben wie Ihr mit dem eigenen Auto Afrika so richtig bis in alle Winkeln bereist und uns mitnehmt und teilhaben lasst. Herzliche Grüße sendet Hanne
8 x Südafrika,1x Zimbabwe, 22x Namibia, 4x Botswana, 1x Lesotho, 1 x Swasiland