MAMarcSThemenstarter252 Beiträge · seit 200816. Aug. 2023 · #21
02.04.2023 Tanken fällt heute aus, die die Kreditkartenmaschine defekt ist. Aber kein Problem, es war nur für den Fall der Fälle. Auf der Fahrt nach Namutoni begegnen wir stundenlang keinem Auto. Es hat hier auch geregnet, überall steht Wasser und die Tiere sind weit verstreut.
Es ist heute ziemlich heiß und schwül, da kommt der Pool im Camp gerade recht. In der Ferne braut sich schon wieder ein Gewitter zusammen. Wir cruisen am Nachmittag noch einmal am Pfannenrand und haben wieder mehr Glück.
Das Camp erreichen wir kurz vor einem heftigen Gewitter, innerhalb kurzer Zeit ist alles überschwemmt. Kochen und Essen unter der Markise kenne ich vom letzten Mal, da ist das Ding wirklich unbezahlbar.
MAMarcSThemenstarter252 Beiträge · seit 200816. Aug. 2023 · #22
03.04.2023 Unsere französischen Nachbarn entschuldigen sich für den Lärm, den ihre Landsleute letzte Nacht gemacht haben. Sonst hätte man Löwengebrüll, Hyänengeheul und Zebrawiehern noch besser genießen können…
Wir verlassen den Park mit vielen schönen Eindrücken den Park und machen uns auf zum Waterberg. Am frühen Nachmittag sind wir da. Ein amerikanisches Paar regt sich gerade auf, dass es im Lande keine gluten- und lactosefreien Produkte gibt und reist ziemlich aufgebracht ab. Kunststück, im Laden gibt es fast nichts … . Wäre mal interessant, wo sie jetzt zum Einkaufen hinfahren. Die Menschen sind halt genau so interessant wie die Natur.
Außer uns sind auf dem schrägen und ausgewaschenen Platz nur noch drei andere Camper. Dafür bekommen wir Besuch von anderen Bewohnern. Nur die Paviane werden zum Glück vom Guide sofort mittels Zwille vertrieben. Das Waschhaus ist in Ordnung und auch der Pool ist ganz ok.
Wir essen im Restaurant und genießen den Abend bei einem letzten Lagerfeuer.
MAMarcSThemenstarter252 Beiträge · seit 200816. Aug. 2023 · #23
04.04.2023 Alles, was wir noch an Vorräten haben schenken wir den beiden Bedienungen vom Restaurant. Sie freuen sich sehr und wir auch, dass die Reste in gute Hände kommen. Vor der Abfahrt besuchen wir noch den Friedhof. Da kann man schon ins Grübeln kommen, wenn man die Daten betrachtet.
Zurück in WDH gibt es noch eine Besichtigung des Museums mit Kaffee auf der Dachterrasse und einen Rundgang in der Stadt. Windhoek verabschiedet uns mit einem Strahlen, das macht den Abschied nach der schönen Reise schwer.
Ein paar Souveniers müssen auch noch mit und dann geht’s zur Autoübergabe. Ich habe wie immer eine Liste geschrieben, was alles defekt ist ( außer den offensichtlichen Dingen ) wie z.B. das Radlager links und Risse in der Halterung des Aufbaus. Wie immer interessiert das keinen und morgen bekommt der nächste Kunde das Auto mit Mängeln, die abzustellen wären. Dafür müssen wir die verlorenen Ausrüstungsgegenstände nicht zahlen, da wir den Ärger mit der Klappe hatten. Wir tanken noch gemeinsam auf unsere Rechnung voll und dann bringt uns der Stationsleiter zum Flughafen. Neben den autospezifischen Dingen haben wir ein interessantes Gespräch über das Land und die Entwicklung aus seiner Sicht. ( Hoffentlich fragt mich kein Namibianer über die Entwicklung in Deutschland ). Bis auf das fehlende Beil und Werkzeug war die Avis Erfahrung gut. Auch die Kaution war schnell wieder auf der Kreditkarte. Das Auto war auch gut, der Ford hat gegenüber dem kleinen Hilux Motor deutlich mehr Leistung. Die nach oben öffnende Heckklappe ist wirklich blöd, das Rack für Feuerholz über der Kabine sehr praktisch. Die Befürchtungen bezüglich des EWD Rückfluges wurde alle nicht wahr. Eine freundliche Crew, genug zu Essen, mehr Freigetränke als gebucht, komfortabel. Ein schöner Schlußpunkt und mit ein bisschen hin – und her hat die Bahn uns auch wieder heimgebracht. Schön wars!
Guten Abend MarcS, ob des Tempos ein keuchender Dank für Deinen Bericht! Den Ärger über lärmende, rücksichtslose Zeitgenossen auf Campsites kann ich seeeehr gut nachvollziehen! Keine von denen wünsche ich für die bevorstehende Reise! Gruß Friederike
Reisemaus1'004 Beiträge · seit 200816. Aug. 2023 · #25
Hallo Marc, klasse, dass Du den Bericht noch durchgezogen hast. Wir waren März 22 im Etosha und da sah die Landschaft mit all den Pfützen ähnlich aus. 😄 Leider auch kaum Tiere am Olifantrus Wasserloch und auch viele Menschen in Okaukuejo. Ihr hattet aber mehr Glück, wir haben keinen einzigen Elefanten gesehen. Die waren wohl alle zu der Zeit in Namutoni, so weit im Osten waren wir nicht. Schöne nächste Reise und viele Grüße Doro
auch von mir ein herzliches Dankeschön für den wunderschön bebilderten Reisebericht, den ich leicht schnaufend zu Ende gelesen habe! 🤩 Ich hoffe für unsere anstehende Reise, dass uns der Party-Tourismus weitgehend erspart bleibt, obwohl meine Hoffnung nach diversen Berichten, auch nur kurz zurückliegende von den Plätzen, die wir auch besuchen werden, etwas dünn wird- Mal sehen.
Enilorac65768 Beiträge · seit 201718. Aug. 2023 · #27
Hallo Marc, puh, was für ein Tempo. Da ist man zwei, drei Tage nicht im Form…und zack ist der Bericht fertig. Ich bin sehr gerne mitgereist und konnte schöne Erinnerungen auffrischen. Herzlichen Dank dafür. Ich wünsche euch einen schönen Urlaub! Liebe Grüsse Caroline
2016: Südafrika mit Gardenroute
2018 : Vic Falls, Namibia, Botswana, Mauritius
2020: Kapstadt und Gardenroute
2022: Namibia
2024: Namibia und Südafrika
2026: Namibia und Botswana in Planung :-)
MAMarcSThemenstarter252 Beiträge · seit 200815. Sept. 2023 · #28
Hallo Zusammen, tut mir leid, da ist mir vor Abflug doch die Zeit ausgegangen mich für das Mitlesen und die Kommentare zu bedanken.
@ Friederike: Ich darf aus dem Reisetagebuch meiner Mutter zitieren, die Zitate treffen die Eindrücke wohl am Besten: "Für mich war der Staub besonders schlimm - alles ist staubig" ; "Ich habe mir nicht vorstellen können, wie schön alleincampen sein kann..."; Unvorstellbar, diese Landschaft ist nicht zu beschreiben" ; und nach den Eindrücken zum Schluß: " Ich kann verstehen, dass die Kinder ( also wir ) die Stille vorziehen "
Der Bericht der Bot-Nam Reise in die Stille folgt mit weniger Tempo.