BikeAfrica7'296 Beiträge · seit 200607. Juli 2023 · #21Hallo Carsten,
Carsten Möhle schrieb:Mensch Wolfgang, lasse doch bereitwillig die junge Mutter saugen. Ja, um eine junge Mücken - Mutter handelt es sich, sie ist bereits befruchtet, trägt ein paar 100 Eier in sich und braucht, um sie ganz zu entwickeln, nur noch diese Blutspende, die sie sich in der Nacht leider ausgerechnet von Dir erbittet. Kann man einer werdenden Mutter diesen Wunsch abschlagen?
was Du hier scherzhaft so beschreibst, handhabe ich tatsächlich so. 😉
Früher war es so, dass ich beim Summen einer Mücke die halbe Nacht damit verbracht habe, die zu jagen. In 50% der Fälle habe ich sie nicht erwischt und am Ende der Nacht hatte sie mich trotzdem gestochen.
Heute lasse ich 2 min Gesumme über mich ergehen, lasse mich stechen und habe den Rest der Nacht meine Ruhe und schlafe durch.
Und das Ganze geschieht tatsächlich in dem Bewusstsein, dass die Mücke das ja nicht tut, um mich zu ärgern, sondern weil sie ihre Art erhalten will.
Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
Ebi904 Beiträge · seit 201007. Juli 2023 · #22jaw schrieb:Hallo Ebi,Denke, es ist kein Fehler, wenn man sich an denen orientiert, die dort wohnen, wo andere Menschen halt mal hinreisen, und das oftmals auch nur für wenige Wochen.
Du vergleichst Äpfel mit Birnen.
Viele Grüße
JAW
Antworte nur kurz auf diesen Beitrag, damit sind dann ähnliche Beiträge auch gleich beantwortet.
So blöd, dass ich Äpfel mit Birnen vergleiche, bin ich nicht. Ich bezog mich auf einen Beitrag, in dem Reisende aus Südafrika befragt wurden, wie sie es denn mit der Vorsorge halten, wenn sie in Malariagebiete fahren.
Diese Situation ist natürlich vergleichbar mit der von Touristen, die erst einfliegen, und dann halt auf der Reise in Risikogebiete kommen. Dass man Malarone nicht auf Dauer futtern kann, ist keine neue Erkenntnis, diese Belehrung war nicht nötig.
Nächstes deutsches Winterhalbjahr werden wir wieder ca. 4 Monate in Afrika sein, vermutlich ein paar Wochen halt auch in Malariagebiet. Ich futtere nichts, hab es aber dabei. Das ist meine Entscheidung, andere Entscheidungen sind auch ok. Für mein Gefühl gehen Menschen im südlichen Afrika weniger hysterisch mit dieser immer wieder auftretenden Frage um. Und wenn es mich nochmals erwischt, wäre es mir lieb, es wäre dann in Afrika und nicht nach Rückkehr in DE. Mich hat ein zögerlicher Arzt, der schnelle Behandlung verhindert hat, nahezu das Leben gekostet. Der Arzt war gefährlicher als die Krankheit an sich.
Schöne Grüße
Ebi
Ebi904 Beiträge · seit 201007. Juli 2023 · #23Vielleicht doch noch meine kleine Geschichte. Ist vielleicht nützlich, wenn sich jemand tatsächlich Malaria einfängt.
Bin in DE mit diversen Symptomen zum Arzt. Hab gesagt, dass ich aus Malariagebiet komme, 3 Tage zuhause bin, und vor Symptomen strotze. Wollte Bluentnahme. "Das Blut von heute ist schon weg" musste ich hören. Hab dann angeboten, das Blut direkt ins Labor zu fahren und dort aufs Ergebnis zu warten. Besser gesagt fahren zu lassen, fahren konnte ich da selbst schon nicht mehr. "Das machen wir nicht, das kann ja auch was anderes sein, kommen sie morgen wieder".
Neuer Tag, anderer Arzt. Zustand schlechter. Blutentnahme. Anruf nach 3 Stunden "Fahren Sie ins Krankenhaus, Sie sind in der Notaufnahme angemeldet. Sie haben gleich 2x Malaria, Tropicana und Tertiana."
Also los. Nach 4 Stunden in der Notaufnahme kam ich aufs Zimmer. Malarone musste man trotz Anmeldung erst bestellen, hätte ich daheim eigentlich gehabt. Info von einer jungen Ärztin: "Die letzten beiden Patienten, die in Ihrer Verfassung eingeliefert wurden, sind verstorben". Mal ne klare Auskunft. Die ehrliche Ärztin hat dann später noch aus dem Auto angerufen, weil ihr die Situation nahe gegangen ist und ihr noch was vom erst kurz zurückliegenden Studium eingefallen ist. Damit der Wirkstoff schneller ins Blut geht, und darum ging es bei mir dann tatsächlich schon, soll ich ein Mars essen. Zucker beschleunigt den Vorgang. Hat funktioniert. Sollte mal jemand in die blöde Situation kommen, muss einfach Tempo in die Sache rein. Bin mir sicher, dass man das in Afrika besser gemacht hätte. Hab das auch schon selbst erlebt, wurde mal im Delta ausgeflogen, weil ich bewusstlos umgekippt bin. Der Arzt in Maun hat nach 5 Minuten auf Malaria getestet, das Ergebnis hatte ich aus dem eigenen Labor nach 20 Minuten.
fidel925 Beiträge · seit 201607. Juli 2023 · #24Ebi schrieb:Vielleicht doch noch meine kleine Geschichte. Ist vielleicht nützlich, wenn sich jemand tatsächlich Malaria einfängt.
Danke für den Warnhinweis - selbst sehr ähnlich bei einem Kind erlebt (am Ende glücklicherweise negativ).. Es ist selbst in einer Großstadt wie München und bei deutlichen Hinweisen/Drängen, Kontaktaufnahme mit sämtlichen in Betracht kommenden Stellen etc. oft erst nach > 24h möglich, einen Test zu bekommen. Schnelltests sind nirgendswo gelagert und müssen erst angefordert werden.
Meine Lektion daraus ist - a) sich nicht auf die Medizin in Deutschland zu verlassen und b) bei Reisen in Malariagebiete, wo ich mich aus welchen Gründen auch immer (Trockenzeit z.B.) entscheide, keine Prophylaxe zu nehmen, immer auch für die Zeit danach in Deutschland (sehr lange Inkubationszeit möglich!) einen Malariaschnelltest vor Abreise in der Apotheke zu bestellen.
Ebi904 Beiträge · seit 201007. Juli 2023 · #25fidel schrieb:Ebi schrieb:Vielleicht doch noch meine kleine Geschichte. Ist vielleicht nützlich, wenn sich jemand tatsächlich Malaria einfängt.
Meine Lektion daraus ist - a) sich nicht auf die Medizin in Deutschland zu verlassen und b) bei Reisen in Malariagebiete, wo ich mich aus welchen Gründen auch immer (Trockenzeit z.B.) entscheide, keine Prophylaxe zu nehmen, immer auch für die Zeit danach in Deutschland (sehr lange Inkubationszeit möglich!) einen Malariaschnelltest vor Abreise in der Apotheke zu bestellen.
Den Schnelltest würde ich auch in DE kaufen. Ein Freund ist fast gestorben, weil 2 Schnelltests, die er in Afrika erworben hat, das falsche Ergebnis geliefert haben. Dadurch wurde die Behandlung verzögert, 4 Tage seines Lebens fehlen ihm, weil er lange Zeit bewusstlos war. War noch etwas knapper als bei mir.
MImitglied19210Gast07. Juli 2023 · #26Ebi schrieb:Bin in DE mit diversen Symptomen zum Arzt. Hab gesagt, dass ich aus Malariagebiet komme, 3 Tage zuhause bin, und vor Symptomen strotze. Wollte Bluentnahme. "Das Blut von heute ist schon weg" musste ich hören. Hab dann angeboten, das Blut direkt ins Labor zu fahren und dort aufs Ergebnis zu warten. Besser gesagt fahren zu lassen, fahren konnte ich da selbst schon nicht mehr. "Das machen wir nicht, das kann ja auch was anderes sein, kommen sie morgen wieder".
Neuer Tag, anderer Arzt. Zustand schlechter. Blutentnahme. Anruf nach 3 Stunden "Fahren Sie ins Krankenhaus, Sie sind in der Notaufnahme angemeldet. Sie haben gleich 2x Malaria, Tropicana und Tertiana."
Also los. Nach 4 Stunden in der Notaufnahme kam ich aufs Zimmer. Malarone musste man trotz Anmeldung erst bestellen, hätte ich daheim eigentlich gehabt.
Nicht so ungewöhnliches Szenario. Noch schlechter: Fieber und andere Symptome treten 2 oder mehr Wochen nach Rückkehr auf. Der Erkrankte assoziiert das schon nicht mehr mit der Reise. Der Hausarzt diagnostiziert anhand der Symptome dann Grippe o.ä. Nach paar Tagen wird es auch besser, einfach weil die Malaria meistens in Schüben verläuft. Noch paar Tage später ist es dann wieder ganz schlecht, weil nachdem der Erreger den nächsten Zyklus durchlaufen hat, wird die nächste Welle ins Blut geschwemmt. Im dümmsten Fall diagnostiziert der Hausarzt Grippe-Rückfall ... Es vergeht endlos Zeit, bis es eine korrekte Diagnose und damit die richtige Behandlung gibt.
Ich handhabe das so, dass ich mich direkt ins Auto oder in die Bahn setzte und zum nächsten Tropeninstitut fahre. Völlig egal, ob das 50 oder 100 km entfernt ist. In meinem Fall ist das das Bernard-Nocht-Institut in Hamburg. Für die sind Malaria, Krankheiten nach Zeckenbiss usw. genauso Routine wie für einen Arzt in einer Malaria-verseuchten Gegend in Afrika. Da gibt es gleich die richtige Diagnose und Behandlung und nach 2-3 Tagen hat man das Gröbste überstanden.
Das muss jeder für sich selbst definieren, aber ich habe nicht so wahnsinnig viel Angst vor einer Malariaerkrankung an sich. Die Risikofaktoren für einen schweren Malariaverlauf liegen bei mir nicht vor. Das schließt einen schweren Malariaverlauf nicht per se aus, macht ihn aber weniger wahrscheinlicher. Aber ich habe sehr viel Angst vor den möglichen Folgen einer nicht zeitnah richtig behandelten Malaria.
Grüße, Thorsten
Makra897 Beiträge · seit 201707. Juli 2023 · #27Dieser Thread interessiert mich sehr, da ich mir 2012 nach einem Zeckenbiss in Australien Borreliose eingefangen habe. Diese wurde zeitnah mit Antiobiotika behandelt und nach 6 Monaten waren auch keine Erreger mehr im Blut auffindbar. Wiederum 3 Monate später wurde eine rheumatoide Arthritis diagnostiziert, die durchaus eine Folge des Zeckenbisses sein kann. Irgendwo in diesem Strang wird ja auch vor Zecken gewarnt.
Meine Basisbehandlung besteht aus Methotrexat und 400 mg Quensyl ( Hydroxychloroquinsulfat= Lariam) täglich. Seither stelle ich mir die Frage, ob ich gegen Malaria geschützt bin. Lariam wird ja zumindest in Deutschland nicht mehr gegen Malaria eingesetzt. Mein Rheumatologe weicht bei dieser Frage aus, vermutlich weil er keine Erfahrung hat.
Weiß jemand, ob Lariam in den entsprechenden Ländern noch als Malaria-Prophylaxe eingesetzt wird ?
Ebi904 Beiträge · seit 201007. Juli 2023 · #28Makra schrieb:
Weiß jemand, ob Lariam in den entsprechenden Ländern noch als Malaria-Prophylaxe eingesetzt wird ?
Muss deiner Frage auch ausweichen. 🙂 Ob es noch eingesetzt wird, entzieht sich meiner Kenntnis. Vor sehr wenigen Jahren haben es Freunde aber mal in Afrika erworben. Was aber die Wirkung angeht: Lariam wurde eingesetzt und hat gewirkt. Daran hat sich vermutlich nichts geändert. Malarone soll halt verträglicher sein, wobei ich auch jemand kenne, der es abgesetzt hat, weil er Depressionen und Alpträume bekommen hat. Ein Arzt, der mehrere Monate in Tansania gearbeitet hat.
BikeAfrica7'296 Beiträge · seit 200607. Juli 2023 · #29Ebi schrieb:
Und wenn es mich nochmals erwischt, wäre es mir lieb, es wäre dann in Afrika und nicht nach Rückkehr in DE. Mich hat ein zögerlicher Arzt, der schnelle Behandlung verhindert hat, nahezu das Leben gekostet. Der Arzt war gefährlicher als die Krankheit an sich.
Kann sein, dass es in Afrika diesbezüglich besser läuft, muss aber nicht. Hier mal ein Beispiel ...
Ein früherer Reisepartner von mir hatte Anzeichen von Malaria und war gerade in einem kleinen Dorf in der Casamance (südliches Senegal). Er entschied sich aufgrund der besseren medizinschen Versorgung, nach Banjul (Gambias Hauptstadt) zu fahren. Er radelte also freitags noch nach Banjul und kam nachmittags am Krankenhaus an. Man nahm aber keine Patienten mehr auf und am Wochenende auch nicht. Er solle am Montag wiederkommen. So fieberte er das ganze Wochenende sprichwörtlich dem Montag entgegen.
Jetzt ist es so, dass man in manchen Ländern an der Anmeldung erst einmal eine Untersuchungsgebühr und nach der Untersuchung die Behandlung vorab bezahlen muss und zwar in bar. Er hatte Malaria tropica, wurde stationär aufgenommen, weil es ihm inzwischen nicht mehr besonders gut ging und hatte das Glück, genug Bargeld dabei zu haben, um den Krankenhausaufenthalt vorab bezahlen zu können.
Man hat das also schnell diagnostiziert und auch ordentlich behandelt, hat ihn aber erst noch 2,5 Tage darauf warten lassen.
Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
TAtacitus1'127 Beiträge · seit 202207. Juli 2023 · #30@Lariam (Makra)
Dieses war jaaaahrelang, wie lange werden die Sachkundigen wissen, DIE Standardverschreibung der europäischen „Tropen“mediziner, weil eben die offiziell empfohlene Standardprophylaxe. Trotz der bekannten Nebenwirkungen und Unverträglichkeiten. Damit ist das "auf Schiene" und kein Arzt wird aus Haftungsgründen dagegen verschreiben. Ein Familienmitglied, dem ich das vor Jahren für eine Asienreise eingeredet habe, hat schwer gelitten. Ich habe mir daher immer meine Prophylaxe, wenn mE nötig, in RSA oder ein Mal in NAM gekauft.
OT @Borreliose (auch Makra)
Anlässlich HWS-Problemen und eines positiven Borreliosetests (IgM?) wurde mir vor Jahren gesagt, dass die einzig (!) aussagekräftige Diagnose eine Untersuchung des „Nervenwassers“ im Rückenmark ist bzw. dass serologische Untersuchungen das diagnostisch nicht bringen. Auf die dafür nötige Lumbalpunktion habe ich verzichtet und die übliche AB-Behandlung „auf Verdacht“ absolviert. Da ich damals ein passionierter Schwammerlsucher war und in meiner Gegend ein sehr hoher Borrelienbefall der Zecken vorliegt, wär ich zwar ein logischer Kandidat gewesen, akute und typische Symptome einer Borrelien-Infektion hatte ich aber nie. Dann ist mir später eingefallen, dass ich mir vor Jahrzehnten in RSA Zeckenfieber eingefangen hatte. Der wegen eines möglichen Zusammenhanges konsultierte Tropenmediziner wusste nicht ein Mal was das ist 😠 . Das hat mein Vertrauen in die heimische Tropenmedizin schwer erschüttert.
Noch später hat mir dann ein weiterer Auskenner gesagt, dass mit meinem positiven Borreliosetest und dem "alten" Zeckenfieber durchaus ein Zusammenhang bestehen könnte. Da hatte ich aber sowieso schon beschlossen, dass ich keine Borreliose habe und meine WS einfach kaputt ist ..... mittlerweile auch der ganze Rest der WS
Grüße
TAtacitus1'127 Beiträge · seit 202207. Juli 2023 · #31dieser PS ist keine Entscheidungshilfe 😊 für pro und kontra Prophylaxe und wann und wo....
aber vielleicht interessant für die an den Ländern Interessierten, denen auf den alten Friedhöfen der "Kolonisten" und Pioniere die vielen jungen Menschen, die "am Fieber" verstorben sind, aufgefallen sind. Dazu bin ich vor Jahren auf dieses gestoßen:
https://www.gigers.com/matthias/malaria/history.htm vielleicht interessiert es Jemanden
BikeAfrica7'296 Beiträge · seit 200607. Juli 2023 · #32tacitus schrieb:
Dann ist mir später eingefallen, dass ich mir vor Jahrzehnten in RSA Zeckenfieber eingefangen hatte. Der wegen eines möglichen Zusammenhanges konsultierte Tropenmediziner wusste nicht ein Mal was das ist 😠 . Das hat mein Vertrauen in die heimische Tropenmedizin schwer erschüttert.
Das Problem ist, dass viele Mediziner nicht die umgangssprachlichen Begriffe kennen. Hättest Du das Wort "Rickettsiose" verwendet, hätte er es als Tropenmediziner kennen müssen.
Gruß
Wolfgang
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TAtacitus1'127 Beiträge · seit 202207. Juli 2023 · #33BikeAfrica schrieb:Das Problem ist, dass viele Mediziner nicht die umgangssprachlichen Begriffe kennen. Hättest Du das Wort "Rickettsiose" verwendet, hätte er es als Tropenmediziner kennen müssen.
Das lasse ich als Entschuldigung nicht durchgehen. Ich habe alles genau erklärt, Diagnose in RSA, Symptome, Infektion und Schädigungen an der Bissstelle. Bei jedem mit Fachwissen wäre der Groschen gefallen, egal wie es hier oder dort heißt. Dieses hatte er aber nicht.
Grüße
BikeAfrica7'296 Beiträge · seit 200607. Juli 2023 · #34... Ich gebe Dir völlig recht.
Leider habe ich gerade ziemliche Probleme mit der Netzverbindung und mein längerer Beitrag ist leider im Datenhimmel verschwunden. Deshalb nur kurz ...
Ein spezialisierter Arzt sollte das erkennen oder notfalls wenigstens einen Kollegen hinzuziehen.
Gruß
Wolfgang
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BIBikerhase119 Beiträge · seit 202313. Juli 2023 · #35Hallo Zusammen,
wir fliegen am 31.07. und werden über 4 Wochen von Windhoek über Swakopmund, Damaraland Etoscha, zu den Viktoriafällen fahren und wieder zurück. Wir sind 62 + 65 und haben uns für die Malariaprophylaxe entschieden.
Hat sich jemand vorsorglich gegen Typhus impfen lassen? Ich denke, wenn man sich mit Essen und trinken vorsieht, benötigt man das eher nicht?
VG Ilona
OnkelMü48 Beiträge · seit 202313. Juli 2023 · #36Hallo Bikerhase 11
Wir waren, 2019, auch im Etosha, im Caprivi und auch in Victoria Falls.
Typhus-Impfung haben wir uns vorher nicht abgeholt Soweit ging da auch alles gut.
Ich hatte mir leider, an den Victoriafällen (wir hatten unsere ursprüngliche Reise um 4 Tage, in einem traumhaften Hotel in Victoria Falls, verlängert) Malaria eingefangen, weil wir auch auf die Prophylaxe verzichtet hatten. War ne sehr unangenehme Geschichte! Aber, Glück im Unglück: es war die eher harmlose Variante vom Malaria. Ich war trotzdem 3 Wochen krank.
Ich kann also nur zur Malariaprophylaxe raten.
Gruß Uwe 🙂
Fernreisen gemacht: 1993 und 1996 Marokko, 1999 Senegal, 2000 Kenia, 2002 Westsahara, 2011 Ecuador, 2014, 2016, 2022, 2023 USA, 2019 Namibia+Botswana+Simbabwe, 2024 Südafrika+Namibia, 2025 Panama
Fernreisen geplant: 2026 Norwegen, 2026 USA (Florida), irgendwann: Grönland
Lieblingsdestinationen: Namibia, Spanien+Kanaren, USA, Grönland+Spitzbergen
FKFrank Koblenz94 Beiträge · seit 202213. Juli 2023 · #37Wir hatten uns vorher auch gegen Typhus impfen lassen und auch gut vertragen. Wir hatten uns bei der vorletzten Übernachtung vom Abendessen etwas eingefangen, was uns einen morgentlichen Aufenthalt im Krankenhaus am Abflugtag beschert hatte. Es kann alles sehr schnell gehen und sich besser etwas mehr schützen als zu wenig............
Hajo52409 Beiträge · seit 202213. Juli 2023 · #38Das sind alles wunderbare Sprüche, gemacht für den kleinen Schelm Murphy der hinter jeder Ecke lauert.
Je nach dem wann Deine Reise war, gibt es auch zum Anfang der Regenzeit den Begriff: Das Wasser blüht.
Da ist das Brunnenwasser mit Bakterien belastet, und da gibt es schon mal Montezuma´s Rache mit ordentlich Bauchschmerzen.
Da mußt Du halt durch.... Einheimische haben damit zu leben gelernt, Nichtwissende gehen halt zum Arzt oder Krankenhaus.
Einfache Kohletabletten lindern und nach 1-2 Tagen hat man überlebt!