... Der Sprecher räumte jedoch ein, dass es einige wenige Ausnahmen gebe, insbesondere im östlichen Teil des Parks zwischen Okaukuejo, Halali und Namutoni, wo die Straßen gewartet werden müssen. Das liege vor allem daran, dass alle für die Straßeninstandhaltung eingesetzten Grader repariert würden. „Sobald die Grader repariert sind, wird mit der Nivellierung der Straßen begonnen, um sie auf einen akzeptablen Standard zu bringen, wobei zunächst die schlimmsten Abschnitte in Angriff genommen werden.“ ...
LG Logi
peter 081'927 Beiträge · seit 200805. Dez. 2022 · #24
Aha, gar nicht sooo einfach mit Deiner immer wieder aufgewärmten "Suchfunktion" 😮
Es gab sogar eine Spendenaktion von Namibiern zum Straßenunterhalt im Etosha NP, nachzulesen in der von Dir täglich zitierten AZ
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
schau doch mal im Beitrag von Ebi, da wirst Du fündig.
Die Suchfunktion kennst Du doch... 😄
Das habe ich durchaus gelesen, aber auch da steht nur "Einheimische". 😎
LG Logi
Wie wenn das eine Rolle spielen würde. Die, die täglich ums Überleben kämpfen, haben natürlich andere Sorgen als die miesen Pisten in der Etosha. Das ändert überhaupt nichts am Problem. Hier schreiben doch eh nur Privilegierte, die die Kohle für die weite Reise haben.
Grüße Ebi
Achim G.294 Beiträge · seit 200705. Dez. 2022 · #27
Wir waren jetzt im September im Park und sind auch von Okaukuejo nach Halali entlang der "Hauptstraße" gefahren. Es war grauenhaft! Die "schönsten" Straßenabschnitte sind die direkten Zuwegungen zu den o.g. Camps 😉 Ich denke, dass das Problem nicht zu lösen ist, indem man alle Jubeljahre mal mit dem Grader "mal" drüberzieht. Entweder man pflegt die Abschnitte intensiv (also rücken täglich die Grader raus; Dieselmangel, defekte Grader oder fehlendes Personal können da keine dauerhafte Entschuldigung sein) oder (viel besser!), die Wege werden nach und nach asphaltiert. Wenn der Ausbau entsprechend der Fahrzeugbelastungen und der entsprechenden Entwässerungsanlagen durchgeführt wird, hält der Ausbau sehr lange (nicht so wie die Strecke von Sesriem zum 4x4 - Parkplatz... 🙄 ) Etosha ist DAS touristische Sahnestück von Namibia und wir bereisen das Land seit Jahrzehnten. Leider müssen wir feststellen, dass sich zu dem Thema in den letzten 25 Jahren nichts gebessert hat. Schade.
Wir sind über das Anderson-Gate rein und haben die Wasserlöcher um Okaukuejo angefahren (Okondeka, Nebrowni, Gemsbokvl,...). Bei angepassten Luftdruck und auch nur 20 km/h wollten wir uns das nicht antun.
Auf der Campsite am Trading Post hatten wir von anderen Reisenden gehört, dass es um Namutoni etwas besser sein soll.
Zur ziemlich albernen Diskussion, welche 'Einheimischen' das sind, die sich für die Straßenzustände schämen:
Wir wurden auf zwei Gästefarmen von den Eigentümern darauf hingewiesen, dass die Straßenzustände speziell in Etosha miserabel sind und das es laufend Beschwerden von Unterkunftsbetreibern, Veranstaltern usw gibt. "Gästefarmen" und somit jene Art von Beherbergungstätten, welche der Reisende in der Logi(k) von Meinungsbildnern hier im Forum unbedingt aufsuchen sollte, um etwas über Land und Leute zu erfahren.
Es ist offenbar an mir vorbei gegangen, dass die Empfehlung mittlerweile lautet, sich in Shebeens o. ä. aufzuhalten, um nicht nur mit der privilegierten Schicht in Kontakt zu kommen.
Allzeit gute Pad wünscht Henning
BikeAfrica7'296 Beiträge · seit 200608. Dez. 2022 · #29
Achim G. schrieb: Ich denke, dass das Problem nicht zu lösen ist, indem man alle Jubeljahre mal mit dem Grader "mal" drüberzieht. Entweder man pflegt die Abschnitte intensiv (also rücken täglich die Grader raus; Dieselmangel, defekte Grader oder fehlendes Personal können da keine dauerhafte Entschuldigung sein) oder (viel besser!), die Wege werden nach und nach asphaltiert.
Ich war auch gerade kürzlich in Etosha und die Pisten waren wirklich sehr schlecht. Das ist mir aber noch wesentlich lieber als asphaltierte Wege in Etosha. Da verliert sich bei mir jedes Gefühl von Natur. Mit dem Grader könnten sie mal wieder drüberfahren, aber bitte nicht asphaltieren.
Gruß Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
Achim G.294 Beiträge · seit 200709. Dez. 2022 · #30
BikeAfrica schrieb:
Achim G. schrieb: Ich denke, dass das Problem nicht zu lösen ist, indem man alle Jubeljahre mal mit dem Grader "mal" drüberzieht. Entweder man pflegt die Abschnitte intensiv (also rücken täglich die Grader raus; Dieselmangel, defekte Grader oder fehlendes Personal können da keine dauerhafte Entschuldigung sein) oder (viel besser!), die Wege werden nach und nach asphaltiert.
Ich war auch gerade kürzlich in Etosha und die Pisten waren wirklich sehr schlecht. Das ist mir aber noch wesentlich lieber als asphaltierte Wege in Etosha. Da verliert sich bei mir jedes Gefühl von Natur. Mit dem Grader könnten sie mal wieder drüberfahren, aber bitte nicht asphaltieren.
Gruß Wolfgang
So hat jeder seine Meinung 😉 Wie ich schon bemerkte: Mit "mal wieder drüberfahren" wird keine halbwegs dauerhafte Lösung herbeigeführt 😛 Das müsste sehr engmaschig geschehen. Es hat die letzten 25 Jahre leider so nicht funktioniert. Ich finde es wirklich "lustig", wenn ich lese: Ja...in x Monaten werden die Wege "komplett" überarbeitet...unter der Finanzierung von wem auch immer... Da sollte man annehmen, dass das Problem dann behoben wird 🤩 🤩 Für mich wäre die Herstellung einer asphaltierten Fahrbahn (zumindest bei den "Hauptstrecken) sehr zielführend. Ich fürchte jedoch, dass das nicht geschehen wird, da der Ausbauzustand schon sehr aufwändig und damit auch kostenintensiv wäre.
VG Achim
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TAtacitus1'127 Beiträge · seit 202209. Dez. 2022 · #31
Es ist überall auf der Welt das gleiche Problem und Dilemma, wenn Verkehrsfrequenz und –verhalten über das für Naturstraßen erträgliche Maß hinausgeht. Die Wege wurden ursprünglich einfach nicht für die heutigen Besucherzahlen (und Autos) gebaut.
Die stärksten "technischen" Gegenargumente gegen Teeren sind, dass für einen längeren Zeitraum die Flurschäden und Beeinträchtigung des Besuchserlebnisses maximal sind, besonders in Parks oder an Stellen ohne Ausweichmöglichkeiten. Denn Teeren = kompletter Neubau = monatelange Baustellen, aber nicht nur das, sondern auch das Anlegen von Steinbrüchen, Brunnen, Lagern, Quartieren, eventuell von Ersatzwegen (die erst recht bald gewellt sein werden), abertausende Fuhren von Material mit Lärm- und Staubentwicklung = Beeinträchtigung von Fauna und Flora, deren Beobachtung, usw. Von den Kosten gar nicht zu reden, die kaum zu verdienen sind, und erst recht ein Muss für noch mehr Besucher sind. Aber irgendwann sind andererseits die Wunden verheilt und man hat das Problem für Jahre vom Hals. Schwierige Entscheidung.
Öfters mal Hobeln kann man eben nur begrenzt machen, weil die Straße immer tiefer gelegt wird. Das Resultat von zu oftmaligem Hobeln kann man sich z. B. im KTP anschauen, weil gerade dort auch zutrifft, dass es bei einen Neubau eben keine Ausweichmöglichkeit gibt. Aufschütten mit Randmaterial und Verdichten sind auch schon wieder ein halber Straßenbau.
Was also tun? Wer obig nicht will, muss halt das Seinige dazu beitragen, dass sich Waschbrett nicht oder nur verzögert ausbildet und die Zähne zusammen beißen. Die Ursachen von Waschbrett sind ja bekannt. So oft kann man gar nicht reparieren, wenn sich niemand an die Vermeidung hält.
Asphalt fände ich da auch furchtbar. Das würde den Zoocharakter verstärken. Dauernd mit dem Grader über die Pisten zu fahren, kann aber auch keine Lösung sein. Dabei wird jedes Mal etwas Straßenoberfläche abgehobelt. Die Straße wird sukzessive tiefer gelegt und an den Rändern entstehen immer größere Wälle, die die Sicht beeinträchtigen.
Eine der Hauptursachen ist falscher Luftdruck in den Reifen. Wenn man das ursächlich lösen will, muss man für passenden Luftdruck sorgen. Vielleicht einen Kompressor und einen Luftdruck-Kontrolleur an jedes der 5 Gates stellen? Klar kostet das erst mal Geld. Wenn man damit die Zeitspanne zwischen dem Hobeln der Pisten verdoppeln kann, spart es am Ende wahrscheinlich Geld.
Grüße, Torsten
BikeAfrica7'296 Beiträge · seit 200610. Dez. 2022 · #33
Achim G. schrieb:
BikeAfrica schrieb:
Achim G. schrieb: Ich denke, dass das Problem nicht zu lösen ist, indem man alle Jubeljahre mal mit dem Grader "mal" drüberzieht. Entweder man pflegt die Abschnitte intensiv (also rücken täglich die Grader raus; Dieselmangel, defekte Grader oder fehlendes Personal können da keine dauerhafte Entschuldigung sein) oder (viel besser!), die Wege werden nach und nach asphaltiert.
Ich war auch gerade kürzlich in Etosha und die Pisten waren wirklich sehr schlecht. Das ist mir aber noch wesentlich lieber als asphaltierte Wege in Etosha. Da verliert sich bei mir jedes Gefühl von Natur. Mit dem Grader könnten sie mal wieder drüberfahren, aber bitte nicht asphaltieren.
Gruß Wolfgang
So hat jeder seine Meinung 😉
Das ist auch ok so. Diskussion kann ja nur entstehen, wenn es unterschiedliche Meinungen gibt. Ich kenne Namibia noch aus der Zeit, als die Strecke von Sesriem zum Sossusvlei Piste war (wirklich schlechte Piste, kopfgroße Steine und so). Jetzt ist sie asphaltiert. Pässe wie Spreetshoogte oder Bosua waren noch Natur. Heute sind sie teilweise gepflastert. Je mehr gepflastert und asphaltiert wird, desto mehr schwindet die Natur. Das ist meine Meinung.
Es darf (und soll) jeder eine andere Meinung haben. Es hat auch jeder andere Vorstellungen. Wenn ich Asphaltstraßen sehe, fahre ich ja mit dem Rad oft schon Umwege, um die zu vermeiden. Andere Leute mieten sich einen 4x4-Wagen und suchen dann Asphaltstraßen. Jeder muss seinen eigenen Weg finden.
Gruß Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
TAtacitus1'127 Beiträge · seit 202211. Dez. 2022 · #34
OT-Frage zu Straßenpflege und -Zustand Vor den Segnungen des Massentourismus mit ganzjähriger Saison waren alle NPs und GRs im südlichen Afrika in der Regenzeit entweder ganz gesperrt oder nur teilweise/regional zugänglich oder nur einzelne Straßen. Das war so in KNP, KZN-Parks, Wankie, Gona-Rhezou, Gorongoza, Moremi. Dadurch wurden die Wege geschont und wegen Hitze, Regen und Malariarisiko war das auch keine attraktive Reisezeit, für die sich teure Straßenreparaturen gelohnt hätten. Kann sich jemand aus dem Forumsurgestein erinnern, wie das in Etosha war? Genauso wie in RSA, ZIM, MOZ oder ganzjährig offen? Ich kann mich nicht erinnern, weil im September dort gewesen. Danke im Voraus und Grüße
Kann sich jemand aus dem Forumsurgestein erinnern, wie das in Etosha war?
Etosha war früher immer im Dez & Jan geschlossen.
Viele Grüße Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
tiggi1'558 Beiträge · seit 201111. Dez. 2022 · #36
Wer sich über den Zustand der Wege im Etoscha beschwert, war noch nie im Norden von Sambia (Wasserfalltour). Da sind öffentliche Durchgangsstraßen bei denen man annimmt, dass Putin seine Raketen abgefeuert hat. Der Etoscha ist ein Naturpark und kein Zoo. Wer also demnach bessere Straßen erwartet, kommt mit falschen Vorstellungen in den Etosha. Da die Höchstgeschwindigkeit dort 40 Km/h beträgt, ist das Fahren auch noch relativ angenehm. Manfred
dergnagflow2'535 Beiträge · seit 200712. Dez. 2022 · #37
tiggi schrieb:Wer also demnach bessere Straßen erwartet, kommt mit falschen Vorstellungen in den Etosha. Da die Höchstgeschwindigkeit dort 40 Km/h beträgt, ist das Fahren auch noch relativ angenehm. Manfred
Sind das jetzt wirklich 40 km/h? Ich meine mich erinnern zu können, dass es 2018 noch 60 km/h waren...
peter 081'927 Beiträge · seit 200813. Dez. 2022 · #38
....vermutlich zu schnell dran vorbeigefahren 😛
Caprivi6867 Beiträge · seit 202214. Dez. 2022 · #39
Halli Hallo! Ich lese schon mehrere Jahre hier im forum zwecks Infos. Gestern habe ich mich mal angemeldet. Ich stelle mich nochmal kurz vor. Mein Name ist Jörg, ich bin 54 Jahre jung, aus Düsseldorf und reisen ist meine Leidenschaft. Ok von wem hier nicht ! Ich war ungefähr schon ca. 15 mal in Afrika, habe die genaue Zahl jetzt nicht im Kopf. Zu den Straßen Verhältnissen Asphaltieren wäre für mich gar keine Option. Über die Wege in Moremi, Nxai Pan oder Central Kalahari wird gejubelt, oh toll Natur pur, Abenteuer total. Manfred hat über Zambias Straßen geschrieben, da war vor Jahren die Hauptstraße von Lusaka nach Osten eine Katastrophe. In den Schlaglöchern konnte man ein Schwein im Stehen drin beerdigen. Der teilweise schlechte Zustand der Pads ist doch irgendwo ein Grund warum wir uns das antun, und dahin fahren. Stellt euch mal vor die Straßen wären alle asphaltiert und im Top Zustand, dann hätte man doch zuhause nix mehr zu erzählen. Nach meiner Meinung wäre es erheblich langweiliger. Gruß in die Runde !!
Caprivi68 schrieb: Zu den Straßen Verhältnissen Asphaltieren wäre für mich gar keine Option. Über die Wege in Moremi, Nxai Pan oder Central Kalahari wird gejubelt, oh toll Natur pur,
Mich juckt es schon die ganze Zeit in den Fingern ......
Was immer vergessen wird ist, dass der Etosha NP auch von Durchschnitts-Touristen mit PKW und wenig Erfahrung angefahren wird. Deshalb hinken die Vergleiche. Es muss ja nicht gleich zwangsläufig eine Teerdecke sein.
Seit wir vor vielen Jahren im Kruger in einer Senke aufgesessen sind und einen erheblichen Schaden am Fahrzeug hatten, kommt für uns nur noch mindestens ein SUV in Frage. Und nein, dieser Loop war nicht für 4WD gekennzeichnet, wie es manchmal der Fall ist. Aus Kostengründen haben viele Touristen nur einen Sedan.