B3B3llamausThemenstarter4 Beiträge · seit 202212. Juni 2022 · #1Ich möchte mich erstmal vorstellen.
Ich (weiblich, 48) möchte mit meinem Schatz (männlich, 52) meinen langjährigen Traum erfüllen. Mit einem Bushcamper durch Namibia. Im März 2023 soll es losgehen.
Mein Bester ist von der Idee nicht so begeistert. Er würde lieber mit einer Reisegruppe von einer Lodge zur nächsten gebracht werden.
Aber weil er mich liebt, kommt er mit mir mit und trägt das ganze mit Fassung. 🙂
Flüge und Bushcamper sind gebucht.
Ich lese schon lange hier im Forum mit, habe schon verschiedene Reiseführer im Bücherregal und das www nach Informationen durchsucht.
Meine Planung sieht bisher so aus
6. März 2023 Ankunft, Übernahme Mietwagen, Übernachtung Windhoek
7. März 2023 Einkaufen, Übernachtung Bagatelle
8. März 2023 Übernachtung Bagatelle
9. März 2023 Übernachtung Sesriem Oshana Campsite
10. März 2023 Übernachtung Sesriem Oshana Campsite
11. März 2023 Übernachtung Swakopmund
12. März 2023 Übernachtung Swakopmund
13. März 2023 Übernachtung Swakopmund
14. März 2023 Spitzkoppe
15. März 2023 Damaraland
16. März 2023 Damaraland
17. März 2023 Etosha Elefantsrus
18. März 2023 Etoscha Okaukuejo
19. März 2023 Etosha Halali
20. März 2023 Etosha Namutoni
21. März 2023 Waterberg
22. März 2023 Waterberg
23. März 2023 Heimflug
In Swakopmund möchte ich auch meinem Besten zu liebe eine feste Unterkunft buchen. Ich habe das Jetty Self-Catering im Blick. Dazu habe ich jedoch bisher nichts gefunden, keine Erfahrungsberichte o.ä. War dort schon mal jemand? Die Bilder sehen jedenfalls gut aus. Geplant sind weiterhin Living Desert Tour und Katamaranfahrt.
Im Damaraland würden wir gern eine Tour zu den Wüstenelefanten machen.
Die letzten zwei Tage bin ich mir nicht sicher. Erste Idee war der Waterberg. Beim lesen habe ich die Ohange Lodge mit Campsites gefunden. Hört sich auch toll an. Wir geben 16:00 Uhr das Fahrzeug ab. Ist die Fahrt am letzten Tag realistisch zu schaffen?
Für Tipps und Anregungen bin ich offen. Es ist zwar noch ein bisschen hin, aber für das Sicherheitsbedürfnisse meines Besten möchte ich alle Übernachtungen buchen.
Ich habe oft zwei Übernachtungen an einem Ort, damit wir auch mal einfach nichts machen.
In der Hoffnung auf Euer Wissen
LG Isabella
Burkhard485 Beiträge · seit 202012. Juni 2022 · #2B3llamaus schrieb:
In Swakopmund möchte ich auch meinem Besten zu liebe eine feste Unterkunft buchen. Ich habe das Jetty Self-Catering im Blick.
wir waren (4 Cottages, ohne Meerblick) in Mrz.2020 dort. Bei uns war alles sauber, für unsere Cottages konnten wir die Fahrzeuge direkt im Hof parken , direkt vor der Tür. eine kleine Terrasse mit Grill gab es auch bei diesen Zimmern (Innenhof).
Die Lage ist TOP, alles gut zu Fuß zu erreichen (The Tug, Innenstadt). Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist meiner Meinung nach erstklassig. Meerblick haben wir nicht gesucht, das dürften nur einige Zimmer im Haupthaus haben. Die Homepage ist da aber informativ und ehrlich für jedes Zimmer. Hotel-Betrieb mit Restaurant, 24Std. Empfang oder Frühstück darf man natürlich nicht erwarten.
Bei einem evtl. anstehenden Besuch in Swakopmund werde ich bestimmt genau dort wieder buchen, aufgrund meiner einmaligen Erfahrung eine klare Empfehlung. Ich kann mir nicht vorstellen, dass es in dieser Lage was günstigeres gibt in Swakop.
B3B3llamausThemenstarter4 Beiträge · seit 202212. Juni 2022 · #3Danke für die Info. Dann werde ich dort zeitnah buchen.
LG Isabella
Dillinger796 Beiträge · seit 201512. Juni 2022 · #4Hallo Isabella,
willkommen im Forum.
Dein Göttergatte soll sich mal Hummeldumm von Toomy Jaud, als Buch oder Hörbuch antun. Danach fährt er mit dir Bushcamper, nicht nur der Liebe wegen.
Deine letzte Etappe ist gut zu bewältigen. Ich würde nur zeitig losfahren, um jeglichen Stress zu vermeiden. Eine Autorückgabe bis 16 Uhr sollte locker zu schaffen sein.
Gruß
Markus
chrisanna275 Beiträge · seit 201312. Juni 2022 · #5Hallo Isabella, willkommen im Forum!
Deine Tour sieht gut aus. Mein favorite selfcatering in Swakop ist das "Little Gem" , ein ganz entzückender Strandcottage direkt an der Strandpromenade nördlich vom Zentrum, über airbnb. Von jedem Fenster aus siehst du aufs Meer. Nicht billig aber jeden Cent wert. Im Damaraland wirst du im März eher keine Elefanten finden. Die Lodges dort geben aber normalerweise ehrlich Auskunft, ob gerade welche in erreichbarer Nähe sind.
Beste Grüße aus Windhoek, chrisanna
Superfanti806 Beiträge · seit 201713. Juni 2022 · #6Hallo Isabella,
Dein Mann wird Dir jeden Tag dankbar sein, dass ihr selbst gefahren seid. Ihr habt dadurch viel mehr Spielraum und könnt die Orte ganz anders bereisen. Und dann seid ihr vielleicht demnächst ein zweites Mal schon unterwegs.
Deine Tour sieht schon rund aus.
Wir sind Lodger, aber trotzdem Anmerkungen.
Als erste Übernachtung Richtung Süden vor den Toren Windhoeks eignet sich auch die Auas Safari Lodge mit ersten Tiersichtungen. Viell. Wäre ja auch ein festes Bett in der ersten Nacht erholsam.
Ans. Fanden wir the Stiltz in Swakop ganz toll, falls es mit der von dir gewünschten Unterkunft nichts werden sollte. Auch die Dolphins Tour mit Levo
war toll.
Wenn es eh nichts mit Elefantendichtungen im Damaraland werden sollte,wäre viell. Die Omandumba im Erongo und /oder Vingerklip eine Alternative.
Der Walterberg ist einer der wenigen Orte Namibias , an den wir nicht wieder müssen. Fahrttechnisch ist es gut möglich.
Viel Spass Silke
Dillinger796 Beiträge · seit 201513. Juni 2022 · #7Superfanti schrieb:
Der Walterberg ist einer der wenigen Orte Namibias , an den wir nicht wieder müssen.
Dieses Empfinden hatten wir auch. Mir haben weder die Stellplätze, noch die Anlage oder die Fußpirsch zu den Nashörnern so gut gefallen, dass wir da noch mal hin müssten.
Gruß
Markus
HeiVi605 Beiträge · seit 201213. Juni 2022 · #8Waterberg stimme ich den Vorrednern zu, brauche ich auch nicht mehr. Zur Vingerklip: nur die Ugab Terrace Lodge hat einen Campground, der ist allerdings weit unterhalb der Lodge im Bush und wenig attraktiv, da keine Aussicht.
Grüße, HeiVi
B3B3llamausThemenstarter4 Beiträge · seit 202213. Juni 2022 · #9Danke für den Input.
Langsam fängt auch mein Liebster an, meine Fragen zu seiner Meinung zu den einzelnen Aktivitäten und Übernachtungen zu beantworten. Bisher war die Standardantwort: Du machst das schon.
Ich überlege Sossuvlei auf eine Nacht zu kürzen. Idee meines Besten. Er klettert auf keinen Sandhaufen. 🙁 Da wären zwei Nächte wohl zu viel.
Ich überlege noch die Spitzkoppe nur als Tagesbesucher zu machen und dann noch ein Stück Richtung Palmwag zu fahren.
Im Damaraland würde ich Palmwag favorisieren. Das Rhino-Tracking entspricht leider nicht dem „Sicherheitsbedürfnis“ meines Besten, aber es gibt ja noch mehr zu sehen.
Dann würde ich nach dem Etosha zwei Nächte Ohange Lodge Camping machen und den letzten Tag vor Abflug näher an Windhoek (für die eine Nacht weniger Sossuvlei). Vielleicht Düsternbrook.?
LG Isabella
naMartin25 Beiträge · seit 202213. Juni 2022 · #10"Ich klettere auf keinen Sandhaufen" ist eine Fehleinschätzung! Besucher mit dieser Einstellung hatte ich letztens auch. Es klettert zwar nicht jeder auf die Düne, aber ich habe noch nie jemanden erlebt, der von Sossusvlei nicht begeistert war. Auch Spitzkoppe als Tagesbesuch ist ein Fehler.
...aber es kommt natürlich alles sehr auf die eigenen Vorlieben an. Wer nicht für Natur zu begeistern ist, hat sich mit Namibia ein schwieriges Reiseziel ausgesucht.
Superfanti806 Beiträge · seit 201713. Juni 2022 · #11Hallo Isabella,
Ich empfehle den Sossusvlei bei 2 Naechten zu belassen. Ihr müsst ja erstmal dorthin kommen... Auch wenn man auf keinen Sandberg steigen will, dauert alles etwas... Sesriem Canyon, Dead Vlei, Hidden Vlei etc. Etc.Und genießen sollte man ja auch noch. Ein Tag ist im Null Komma nichts rum.
Ebenso sollen die Spitzkoppencampsites toll sein. Aber zumindestens würde ich noch im Erongo bleiben, damit ihr noch den Zauber des Erongos erleben koennt
Namibia ist einfach zu groß, dass man alles bei einer 3woechigen Reise sehen kann. Und es gibt immer rechts und links tolle Alternativen. Da hat man einfach die Qual der Wahl. Da hilft nur wiederkommen.
LG Silke
Chrigu7'267 Beiträge · seit 200613. Juni 2022 · #12B3llamaus schrieb:Danke für den Input.
Langsam fängt auch mein Liebster an, meine Fragen zu seiner Meinung zu den einzelnen Aktivitäten und Übernachtungen zu beantworten. Bisher war die Standardantwort: Du machst das schon.
Ich überlege Sossuvlei auf eine Nacht zu kürzen. Idee meines Besten. Er klettert auf keinen Sandhaufen. 🙁 Da wären zwei Nächte wohl zu viel.
Ich überlege noch die Spitzkoppe nur als Tagesbesucher zu machen und dann noch ein Stück Richtung Palmwag zu fahren.
Im Damaraland würde ich Palmwag favorisieren. Das Rhino-Tracking entspricht leider nicht dem „Sicherheitsbedürfnis“ meines Besten, aber es gibt ja noch mehr zu sehen.
Dann würde ich nach dem Etosha zwei Nächte Ohange Lodge Camping machen und den letzten Tag vor Abflug näher an Windhoek (für die eine Nacht weniger Sossuvlei). Vielleicht Düsternbrook.?
LG Isabella
Ihr kommt ja von Bagatelle, das ist jetzt nicht gerade um die Ecke. Ihr braucht bis Sesriem um die 5 Stunden. Da werdet ihr an diesem Tag kaum noch richtig in die Dünen fahren sondern Sesriem Canyon und vielleicht die Elim Düne besuchen.
Am nächsten Morgen erst zu den Dünen und dann noch nach Swakop habe ich früher gemacht, aber das ist schon extrem. Ich kann das nicht empfehlen. Somit bleibt ihr dann doch eher eine zweite Nacht bei Sesriem oder legt stattdessen noch eine Nacht unterwegs ein. Z.B. Mirabib, Blutkuppe, Rostock Ritz oder Rooiklip am Gamsberg Pass.
Die Spitzkoppe ist am frühe Morgen und am Abend super schön. Wenn du nur als Tagesbesucher hin fährst, kannst du dir das auch gleich sparen. Du verlierst so viel vom guten Licht und der Magie die es mit sich bringt.
Ich würde auch eher am Waterberg Zeit einsparen als beim Sossusvlei und an der Spitzkoppe.
Herzliche Grüsse
Chrigu
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B3B3llamausThemenstarter4 Beiträge · seit 202213. Juni 2022 · #13Vielen Dank für Eure Mithilfe!
Dann werde ich alles so lassen, wie geplant. Allerdings habe ich noch 2 Probleme:
Zwischen Spitzkoppe und Etosha. Wo lang, welche Campsites?
Und am Ende nach dem Etosha. Wenn nicht Waterberg, was als Alternative?
LG Isabella
Chrigu7'267 Beiträge · seit 200613. Juni 2022 · #14Ich würde vermutlich zwei Nächte Mowani Campsite bei Twyfelfontein einlegen. Da lässt sich sehr viel unternehmen und sehen. Hat aber den Nachteil, dass Spitzkoppe nach Mowani auch schon recht weit ist. Ansonsten eine Nacht am Brandberg (z.B. Brandberg White Lady Campsite) und dann Mowani. Von Mowani schafft man es an einem Tag nach Olifantsrus. Ist aber auch recht viel Fahrerei.
Halali kannst du im März übrigens streichen und stattdessen zwei Nächte in der Namutoni Region machen. Da habt ihr deutlich mehr davon.
Wenn Du nun am Ende den Waterberg streichst, dann kannst du z.B. die eine Nacht doch noch am Brandberg machen, dann zwei in Mowani. Ich würden den Waterberg auch streichen und mir am Ende der Tour eine Lodge gönnen. Z.B. Frans Indongo oder CCF um das Geparden Projekt zu besuchen. Aber da gibt es auch noch viel mehr auf dem Weg von Namutoni zurück nach Windhoek.
Herzliche Grüsse
Chrigu
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Blende18.21'165 Beiträge · seit 201714. Juni 2022 · #15Hallo Isabella,
du siehst, eine tolle Tour habt ihr schon zusammen. Kleine Stellschrauben und dann passt doch alles. Ihr werdet euch wundern wie oft man einfach unterwegs links und rechts fasziniert ist. Ich konnte mir auch nicht vostellen wie abwechslungsreich Wüste sein kann. 😉
Generell das Erongo Gebiet kann ich auch nur empfehlen. Magisch. Spitzkoppe haben wir leider noch nicht geschafft, aber werden wir irgendwann. Landschaftlich eines unserer Highlights.
Was ihr auch machen könnt ist eine Zwischennacht nach Sesriem einzulegen, solltet ihr da noch ein Highlight suchen. Dune Star Camp. Bisher immer noch eine unserer besten Unterkünfte, eher die Beste. Da freut sich auch dein Bester, zwischendurch mal was anderes. So kann man morgens noch mal in den Park oder Sesriem Canyon z.B. und dann mittags da hin. Ich glaube 16h fahren die ab der Lodge zum Camp.
https://gondwana-collection.com/accommodation/namib-dune-star-campWaterberg sagt ja schon viele, kann man weglassen. Wir haben das zwar auch gemacht, weil es dazu gehört aber irgendwie nicht so faszinierend wie wir uns das vorgestellt haben.
Egal, da alles gesagt ist, würde ich nur auch die letzte Nacht als Lodge noch unterstreichen wollen. Wir nutzen die Lodgenacht immer, um alles aufzuräumen im Wagen, Koffer wieder ordentlich zu packen, Reisegepäck ebenso und morgens noch mit einem Frühstück loszukommen und einer ordentlichen Dusche ist einfach entspannter vor'm Flug.
Gruß,
Robin
travelNAMIBIA33,1k Beiträge · seit 200614. Juni 2022 · #16Moin Isabella,
ich würde die Tour genau so belassen, wie Du sie auf S. 1 geplant hattest. Da passt alles. Waterberg finde ich z. B. wunderschön und einen Besuch wert. Lohnt sich aber nur so richtig, wenn Du (leider) bei NWR übernachtest, da Du dann z. B. hoch wandern kannst. Auch die Game Drives oben auf dem Plateau sind schön (man darf von den Guides nur nicht zu viel erwarten). Dort siehst Du regelmäßig Tierarten, die Du z. B. in Etosha nicht sehen kannst/wirst.
VIele Grüße aus Windhoek
Christian
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