Radtour geplant - Route unsicher

26 Antworten · 4'135 Aufrufe · gestartet 18. Mai 2022 von Alcertraz
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33,1k Beiträge · seit 200621. Juni 2022 · #21
Inwiefern ist Kartenzahlung in Namibia und Südafrika möglich? V.a. für Campingplätze, deren Läden und Einkaufsmöglichkeiten in Dörfern würde mich das interessieren.

Wie sind die Möglichkeiten zum Geld abheben in Namibia und Südafrika ausgebaut?
Was Namibia angeht ist Kartenzahlung überall üblich, aber auf abgelegenen Campsites/Dörfern sehr/eher selten. Dann also nicht drauf verlassen. Geldautomaten gibt es in jeder größeren Ortschaft, an vielen Tankstellen etc. Ich persönlich habe nie Bargeld hier bei mir (bin aber auch nicht auf abgelegenen Campsites unterwegs).

Viele Grüße
Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
7'296 Beiträge · seit 200622. Juni 2022 · #22
Alcertraz schrieb:
Inwiefern ist Kartenzahlung in Namibia und Südafrika möglich? V.a. für Campingplätze, deren Läden und Einkaufsmöglichkeiten in Dörfern würde mich das interessieren.

Wie sind die Möglichkeiten zum Geld abheben in Namibia und Südafrika ausgebaut?

Was vermutet ihr für Kosten für Unterkünfte, Essen und Trinken? Ich würde versuchen, für 1 Woche Bargeld parat zu haben, falls ich längere Zeit keine Möglichkeit habe, Geld abzuheben. Oder braucht es mehr Bargeld weil es im Süden Namibias und der Westküste Südafrikas kaum Abhebemöglichkeiten gibt?

Ich bin ein Freund von Bargeld, aber meine Erfahrungen sind auch schon wieder einige Jahre alt.
Meine letzte Reisepartnerin hatte beim Geldabheben am Automat häufig das Problem, dass die Ausgabemenge pro Abhebevorgang sehr limitiert war oder Automaten zeitweise gar nicht funktionierten. Wenn Du pro Abhebevorgang Gebühren zahlen musst, ist das nicht mehr so toll.

Ich hatte auch schon das Problem, dass meine Kreditkarte von einem auf den anderen Tag nicht mehr funktionierte. Einige Tage später funktionierte sie dann wieder. Ich habe lieber etwas mehr Bargeld dabei, welches ich evtl. nicht brauche, als welches zu brauchen, das ich leider nicht habe.

Mein letztes Erlebnis dieser Art war in Südafrika am 1. Weihnachtsfeiertag, der auf einen Sonntag fiel (2017?). Keine Geldkarte funktionierte, obwohl es in der gleichen Unterkunft am Vortag noch klappte. Ich habe dann Bargeld von Euro in Rand in einem pakistanischen Laden tauschen können (die haben mit Weihnachten und Sonntagen nicht so viel am Hut). Der Umtauschkurs war kurioserweise auch noch der beste der ganzen Reise.

Ohne Bargeld würde ich mich persönlich nie auf den Weg machen. Christian kann vermutlich im Falle eines Falles irgendwo mal schnell einen Bekannten anrufen, der irgendwie aushilft (Namibia ist ja fast wie ein Dorf). Ich kann das aber nicht.

Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
Themenstarter8 Beiträge · seit 202222. Juni 2022 · #23
BikeAfrica schrieb:
Ich bin ein Freund von Bargeld, aber meine Erfahrungen sind auch schon wieder einige Jahre alt.
Meine letzte Reisepartnerin hatte beim Geldabheben am Automat häufig das Problem, dass die Ausgabemenge pro Abhebevorgang sehr limitiert war oder Automaten zeitweise gar nicht funktionierten. Wenn Du pro Abhebevorgang Gebühren zahlen musst, ist das nicht mehr so toll.

Ich hatte auch schon das Problem, dass meine Kreditkarte von einem auf den anderen Tag nicht mehr funktionierte. Einige Tage später funktionierte sie dann wieder. Ich habe lieber etwas mehr Bargeld dabei, welches ich evtl. nicht brauche, als welches zu brauchen, das ich leider nicht habe.

Mein letztes Erlebnis dieser Art war in Südafrika am 1. Weihnachtsfeiertag, der auf einen Sonntag fiel (2017?). Keine Geldkarte funktionierte, obwohl es in der gleichen Unterkunft am Vortag noch klappte. Ich habe dann Bargeld von Euro in Rand in einem pakistanischen Laden tauschen können (die haben mit Weihnachten und Sonntagen nicht so viel am Hut). Der Umtauschkurs war kurioserweise auch noch der beste der ganzen Reise.

Ohne Bargeld würde ich mich persönlich nie auf den Weg machen. Christian kann vermutlich im Falle eines Falles irgendwo mal schnell einen Bekannten anrufen, der irgendwie aushilft (Namibia ist ja fast wie ein Dorf). Ich kann das aber nicht.

Gruß
Wolfgang
Ich fühle mich ohne Bargeld auch nie wohl. Zudem müsste ich tatsächlich bei der Kreditkarte bei jedem Abhebevorgang Gebühren zahlen und streikende Technik wäre mit ein Alptraum für mich.
Habe nur die Angst, dass, wenn ich mehr Bargeld mitführe, ich im Falle eines Überfalls oder Diebstahls natürlich auch mehr Geld verliere...

Ich denke, ich werde mal meine etwaigen Kosten so gut es geht überschlagen und dann - basierend auf einem höheren Durchschnittswert - für die Ausgaben von mind. 3 Wochen Bargeld mit mir führen. Ggf. auch für einen noch längeren Zeitraum, aber nach den Rückmeldungen erscheint mir eine große Rücklage in Bar sehr wichtig.


Laut http://www.namibia-botschaft.de/a-z-62/16-e/81-merkblatt-einfuhrbestimmungen.html gilt für den Zoll folgendes:

Pro Person können zollfrei eingeführt werden:
- Gegenstände des persönlichen Bedarfs
- Wein (nicht mehr als 2 Liter)
- Spirituosen (nicht mehr als 1 Liter)
- 250 g Zigaretten oder Pfeifentabak, nicht mehr als 200 Zigaretten oder 20 Zigarren
- 50 ml Parfüm
- andere neue oder gebrauchte Waren bis zu einem Wert von N$ 1.250
- 250ml Duftwasser / Eau de Toilette

Wird ein Fahrrad als Gegenstand des persönlichen Bedarfs angesehen oder muss ich mich auf Zollabgaben einstellen?
33,1k Beiträge · seit 200622. Juni 2022 · #24
für die Ausgaben von mind. 3 Wochen Bargeld mit mir führen.
Wieso genau das? Wenn Bargeld, dann einen Notgroschen für 2-3 Tage. Du kannst doch eigentl. überall mit KK zahlen (oder eben was abheben, für die nächsten paar Tage) und wenn es mal nicht geht, dass greifst Du auf das Bargeld zurück.

Diese Geschichten mit, dass mal ein Kartengerät nicht geht, der ATM nichts ausspuckt, kann ich, der hier lebt und täglich zig Sachen bezahlt, nicht bestätigen. Ich habe das noch nie (!) erlebt.

Aber jeder wie er mag... ich würde keinesfalls zigtausende in bar für 3+ Wochen dabei haben...

Viele Grüße
Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
zuletzt bearbeitet 22. Juni 2022
2'536 Beiträge · seit 200722. Juni 2022 · #25
Hi,
Alcertraz schrieb:
Ich denke, ich werde mal meine etwaigen Kosten so gut es geht überschlagen und dann - basierend auf einem höheren Durchschnittswert - für die Ausgaben von mind. 3 Wochen Bargeld mit mir führen. Ggf. auch für einen noch längeren Zeitraum, aber nach den Rückmeldungen erscheint mir eine große Rücklage in Bar sehr wichtig.
Also das würde ich keinesfalls tun. Ist vollkommen sinnlos. Nimm Bargeld für eine Woche oder so mit und gut ist's. 2000-3000 NAM sollten da jedenfalls locker reichen. Zahle mit Kreditkarte dort, wo du mit Kreditkarte zahlen kannst und hebe wieder Geld ab, wenn die Vorräte zur Neige gehen. Du fliegst von Europa nach Afrika und willst dann bei den Gebühren ein paar Euro sparen?
Alcertraz schrieb:
Laut http://www.namibia-botschaft.de/a-z-62/16-e/81-merkblatt-einfuhrbestimmungen.html gilt für den Zoll folgendes:

Pro Person können zollfrei eingeführt werden:
- Gegenstände des persönlichen Bedarfs
- Wein (nicht mehr als 2 Liter)
- Spirituosen (nicht mehr als 1 Liter)
- 250 g Zigaretten oder Pfeifentabak, nicht mehr als 200 Zigaretten oder 20 Zigarren
- 50 ml Parfüm
- andere neue oder gebrauchte Waren bis zu einem Wert von N$ 1.250
- 250ml Duftwasser / Eau de Toilette

Wird ein Fahrrad als Gegenstand des persönlichen Bedarfs angesehen oder muss ich mich auf Zollabgaben einstellen?
Fahrrad ist Gegenstand des persönlichen Bedarfs.

lg Wolfgang
Mit Peanut und Glück auf Namibia-Tour - RB 2015 Öfter Mal was Neues - Kaokoveld Februar 2026
zuletzt bearbeitet 22. Juni 2022
7'296 Beiträge · seit 200622. Juni 2022 · #26
Alcertraz schrieb:
Ich fühle mich ohne Bargeld auch nie wohl. Zudem müsste ich tatsächlich bei der Kreditkarte bei jedem Abhebevorgang Gebühren zahlen und streikende Technik wäre mit ein Alptraum für mich.
Habe nur die Angst, dass, wenn ich mehr Bargeld mitführe, ich im Falle eines Überfalls oder Diebstahls natürlich auch mehr Geld verliere...

Im Falle eines Überfalls kann es Dir egal sein, ob man Dir den Schädel einschlägt und dann Dein Geld oder Deine Kreditkarte klaut. Ich zumindest sehe das so und bin da ganz entspannt unterwegs. Ich bin Radfahrer und jeder der mir was Böses wollte, könnte mich unterwegs mit drei Leuten im Auto irgendwo abpassen und ausrauben. Dann würde ich meine Sache rausrücken, um zu überleben.
Ob jetzt Bargeld geklaut wird oder eine Kreditkarte, mit der kurz später etwas bezahlt wird, macht wenig Unterschied.
Bis Du Gelegenheit hast, die Karte sperren zu lassen, ist es eh zu spät.
Wird ein Fahrrad als Gegenstand des persönlichen Bedarfs angesehen oder muss ich mich auf Zollabgaben einstellen?

Ich bin seit ca. 30 Jahren immer wieder mit dem Fahrrad im Gepäck unterwegs und nie wurde ich in einem fremden Land bei der Einreise deswegen gefragt. Bei der Rückreise wurde ich in Frankfurt zweimal deshalb vom Zoll rausgewunken. Die wollten einen Kaufbeleg sehen, um sicherzugehen, dass ich das Fahrrad nicht im Ausland gekauft hatte und nun den Zoll umgehe. Ich habe einfach mein Fahrrad ausgepackt und als sie es sahen, wie gebraucht das war, wollten die keine weiteren Belege sehen. Wenn Dein Fahrrad recht neu ist, nimmt 'ne Kopie vom Kaufbelegt mit.

travelNAMIBIA schrieb:
Diese Geschichten mit, dass mal ein Kartengerät nicht geht, der ATM nichts ausspuckt, kann ich, der hier lebt und täglich zig Sachen bezahlt, nicht bestätigen. Ich habe das noch nie (!) erlebt.

Du siehst das aus der Sicht eines einheimischen Autofahrers, der in festen Unterkünften übernachtet. Da kannst Du praktisch immer mit Karte zahlen. Du fährst ja in der Stunde die Distanz, für die ein Radler den ganzen Tag braucht.
Fahre mal mit dem Fahrrad durch Namibia und sei darauf angewiesen, an jeder Blechhütte mal 'ne Cola kaufen zu müssen. Da geht nur noch Bargeld. Ohne kannst Du nur noch vorbeifahrende Autofahrer anbetteln ...
Auch einfache Campingplätze sind oft nur bar zu bezahlen. Meine Reisepartnerin der letzten Tour hatte ständig Probleme, rechtzeitig wieder einen Geldautomaten zu erreichen. Und an Wochenenden stand häufig eine lange Schlange wartenden Menschen davor …

Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
16,9k Beiträge · seit 201215. Okt. 2022 · #27
Im Tandem durch Namibia:

Tandem through Namibia: Bjorn Lanser and Karin Van Der Lee from Amsterdam The Netherlands are traveling with a Tandem Bicycle through Namibia.
We met with them in Swakopmund where they share their story. ...


https://www.facebook.com/watch/?v=459706882655825

LG
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