Von Elefanten zu Zistensängern - 3.5 Wochen

Reisebericht 61 Antworten · 7'794 Aufrufe · gestartet 03. März 2022 von Bushtruckers
Themenstarter1'580 Beiträge · seit 201403. März 2022 · #1
Nach zu langer Zeit kommt mal wieder ein Bericht von mir. Er wird recht lange werden…..

Das Ehepaar R + M (sie) waren nun zum 5. Mal seit 2012 mit meinem Fahrer Joseph und mir unterwegs. Was haben wir schon alles zusammen gesehen und was wir nun erleben durften seht Ihr unten.

Das Interesse lag auf Vögeln, Säugetiere und Landschaften. Vielleicht wird es wie oft bei mir leicht vogellastig. Ich werde auch einige Videoclips einfügen. Nicht so professionall und toll wie der von Silvy, aber kurz und nach Arten aufgegliedert, so dass sie auch gleich auf meiner neuen Webseite verwendet werden können.
Wer also möchte, ist herzlich an Bord willkommen.

3.2. von Nairobi nach Ol Pejeta
Die Gäste schliefen im Safaripark Hotel und lasen mich auf dem Weg nach Ol Pejeta zuhause entlang des Thika Highways auf auf. Das Wiedersehen war nach so vielen gemeinsamen Erlebnissen entsprechend herzlich. Der tolle Knoblauchkäse geht gleich in den Kühlschrank – das bekomme ich in Kenia nicht. Los geht es und wir kommen gut durch, obwohl stellenweise gebaut wird.

Im Sweetwaters Camp geben sie uns Zimmer am äussersten Ende – gut für die Fitness und einige Kalorien verbrennen, obwohl ich immer wie eine Schnecke gehe, um die Kamera immer wieder zu füttern.

Das Essen ist Serena Stil vielfältig und sehr gut. Desinfizieren und eine Hand mit Plastikhandschuh bedecken, um Essen beim Buffet zu schöpfen. Maske ist klar auf dem Gesicht, wenn man nicht am Tisch sitzt.
Auf dem Weg zurück vom Speisesaal tönt es schon aus allen Büschen….

Ohrfleck-Bartvogel (Trachyphonus darnaudii boehmi)

D'Arnaud'sBarbet.jpg


Diadembartvogel (Tricholaema diademata diademata)

Red-frontedBarbet.jpg


Eine kurze Pause und dann geht es auf die erste Pirsch und Nashörnern begegnen wir auch schon, aber leider etwas weit weg. Da bieten die Gelbschnabel-Madenhacker einen besseren Winkel.

Ein Besuch beim leider blinden Spitzmaulnashornbullen Baraka. Trotz versuchten Behandlungen gelang es nicht sein Augenlicht wieder herzustellen. Aus welchen Gründen immer, es gibt gelegentlich blinde Spitzmaulnashörner aber selten blinde Breitmaulnashörner

Baraka-theblindblackrhinoatOlPejeta.jpg


Breitmaulnashörner spazieren auf dem derzeit sehr trockenen Gras und fressen, was noch da ist. Vor dem Mount Kenia (5.199 m) sehen sie eher klein aus. Die Dürre schlägt vor allem in den nördlicheren Gebieten von Kenia wieder einmal arg zu.

OlPejetaMountKenya.jpg


Hier kann man sehen, wie trocken es ist und auch wie der ständige Wind bläst. Auch sieht man, dass Elefanten anders fressen, wenn es staubig und trocken ist, als wenn sie saftiges, feuchtes Gras abreissen können.

Elefantenbullen beim Fressen ↗



Wir sind positiv überrascht wie gross die Artenvielfalt in der ehemaligen Viehranch ist. Um nebst Eintrittsgeld und Schenkungen mehr Einkommen zu erzeugen, züchten sie nach wie vor die Borana Fleischrinder. Das Schutzgebiet ist sehr gut organisiert und die Wege gut unterhalten.

Ein leckeres Abendessen und dann ins Bett. Ich rolle 3 der Canvas, die die Moskitonetzfenster bedecken, hoch, so dass ich Luft habe. Aber es ist kalt und die Wärmflasche ist herzlich willkommen.

4.2. Ol Pejeta Conservancy
Morgenstund hat Gold im Mund. Eingepackt in meinen dicken Fleezpullover mit Kapuze uebergezogen, spaziere ich zum Platz von wo man den Mount Kenia am besten sehen kann. Die Sonne kommt grade hoch und ich liebe diesen Moment.

SunrisewithMountKenyaatOlPejeta.jpg


Ein Frühstück mit viel Auswahl und los geht es auf Pirsch. Auch dieses Spitzmaulnashorn findet, dass es noch echt früh am Morgen ist und gähnt bevor er sich hinlegt.

Spitzmaulnashorngaehnen.jpg


Man sieht sie zwar häufig bei Pflanzenfresser und beachtet sie oft nicht. Doch auch Kuhreiher sind schön

CattleEgretatOlPejeta.jpg


Die Taxonomie macht einem gelegentlich echt Kopfzerbrechen. Diese sind nun Grantgazellen (Nanger granti), andere sind als Arten abgesplittet worden.

Grant'sGazelleatOlPejeta.jpg


Mein Magen fängt an mich zu plagen und ich bräuchte eine Toilette. Am nächsten ist das Schimpansenwaisenhaus, aber obwohl auf dem Schild steht, Oeffnungszeit 9 ist die Schranke unten und niemand zu sehen. Also zurück zur Lodge und wieder neu starten. Da das Sumpfgebiet sehr lebendig ist, fahren wir wieder da hin. Und wer liegt immer noch bequem im Sand?

Spitzmaulnashornliegend.jpg
Safaris in Ostafrika Bush Trucker Tours www.bushtrucker.ch Elvira Wolfer Zubucher- und individuelle Safaris
zuletzt bearbeitet 03. März 2022
2'396 Beiträge · seit 201104. März 2022 · #2
Liebe Elvira,
schön, dass Du uns wieder mal auf Keniasafari mitnimmst. Ich bin mit Freude dabei.
2 Bitten hätte ich:
Könntest Du bei den Vögeln die englischen Namen mit nennen.
Und was waren die jetzigen Grantgazellen denn vorher für welche? Oder habe ich da was falsch verstanden?
LG aus dem regnerischen (ich will Dich neidisch machen) Puerto de la Cruz,
Karsten
[size =3] Infos NordTZ 22 https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/301813-infos-nordtansania-juni-juli-22.html?start=0 RB Kenia 2020 https://www.namibia-forum.ch/forum/156-diverses/299653-kurzer-rb-kenia-sept-2020.html?start=0 Reisebericht Südtanzania 2013 http://www.namibia-forum.ch/forum/158-diverses/282710-tanzanias-sueden-daumendruecken-hilft-nicht-immer.html Kurzbericht 7 Wochen Nam-Bots 2012 http://www.namibia-forum.ch/forum/16-unterkuenfte/254072-kurzbericht-7-wochen-nam-bots.html Bericht Zimbabwe 1995: ... 30 Tage Gefängnis http://www.namibia-forum.ch/forum/139-off-topic/241529--30-tage-gefaengnis.html Reisebericht 2008: 18 Nights in the Bush - ha-ha-ha http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/263931-18-nights-in-the-bush-ha-ha-ha.html Nordtansania Feb. 2015 - Kein RB http://www.namibia-forum.ch/forum/158-diverses/285690-tansania-februar-2015-kein-reisebericht.html?limitstart=0&start=12] Walking Safari Zimbabwe 97 https://www.namibia-forum.ch/forum/148-diverses/287052-walking-safari.html?limitstart=0
Themenstarter1'580 Beiträge · seit 201404. März 2022 · #4
Hoi Picco
habe mich nicht getraut weiter zu schreiben, bevor Du eingestiegen bist 😄 😄

Hallo Karsten
freut mich, dass Ihr gerne mit auf die Reise kommt.
Bisher - D'Arnaud's Barbet, Red-fronted Barbet. Wo es einige Unterarten hat, gebe ich diese im nicht verwirrenden wissenschaftlichen Namen an. Werde in Zukunft die Englischen Namen auch hinzuschreiben.

Die Grant Gazellen waren in verschiedene Unterarten unterteilt. Diese haben nun eigene Namen bekommen, das heisst sie sind zu Arten erhoben worden. Somit ist Grantgazelle / Nanger granti, was die Nominatform war, ohne Unterarten uebrig geblieben. Es ist recht kompliziert geworden bei etlichen Arten. Saeugern, Voegeln und auch Reptilien.
Hilft Dir das?

Liebe Gruesse
Elvira
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Themenstarter1'580 Beiträge · seit 201404. März 2022 · #5
Herr Spitzmaul lässt die Körperpflege durch die Rotschnabelmadenhacker / Red-billed Oxpecker geduldig zu. Madenhacker picken Parasiten ab und warnen bei Gefahr. Sie paaren sich auf den Säugetieren, nehmen Haare von denen, um die Nester zu bauen und ziehen ihre flügge gewordenen Jungen auf den Säugetieren auf.

SpitzmaulnashornbullePortrait.jpg


Red-billedOxpeckeronrhino.jpg


Die Stiftung von Jane Goodall, der Schimpansenforscherin, wurde gegründet, um Schimpansen aus illegalem Tierhandeln und durch Wilderei verwaisten Tieren, ein zuhase zu geben. Das riesige Gehege ist eingezäunt. Züchten tun sie nicht und verhindern dies durch empfängnisverhütende Mittel. Diese Schimpansen haben Glück gehabt, andere leider nicht. Hier dürfen sie leben bis das Alter ein natürliches Ende bereitet. Man sieht am Gebiss, dass sie mit uns verwandt sind.

Chimpanzeeskull.jpg


Ein Führer erzählt uns etwas über die einzelnen Tiere. Wegen Covid muss mehr Abstand gehalten werden, als früher. Schimpansen können leicht damit angesteckt werden.

Schimpanse.jpg


Dann kurz an den Fluss, wo ich diese Wasserjungfer finde – nicht leicht mit Wind ein scharfes Bild hinzubekommen, die Pflanze wackelte. Für diejenigen, die mehr wissenschaftliche Namen möchten. Familie Chlorocyphidae – Juwelen Wasserjungern (übersetzt), Art Platycypha caligata – Tanzendes Juwel / Dancing Jewel Männchen

DancingJewel-Platycyphacaligata.jpg


Die Zeit fliegt und schon ist es Zeit, in die Lodge zurückzukehren. Klar heisst es für mich nach dem Essen, die andere Seite der Lodge erkunden. Schliesslich bin ich auch neugierig was für Arten hier sind und die kommen dann gleich auf die E-Birdliste.
Rüppelwürger / Northern White-crowned Shrike

NorthernWhite-crownedShrike.jpg


Die Anlage vom Sweetwaters Camp mit den vielen Bäumen. Auf der anderen Seite überwiegen Gelbrindenakazien, was andere Vogelarten anzieht

SweetwatersAnlage.jpg


Auf der Nachmittagspirsch versuchen wir wuselige Kleinvögel zu fotografieren und geniessen die herrlichen Anblicke von Antilopen, Nashörnern, Elefanten und der tollen Landschaft.
Ein Steinrötelmännchen / Common Rock Thrush im nicht mehr Brutkleit präsentiert sich zu schön, um nicht geknippst zu werden. Ein Zugvogel aus Eurasien

CommonRockThrush.jpg


Rotkappenlerchen / Red-capped Lark kommen in verschiedenen Unterarten in Afrika vor (Callandrella cinerea williamsi)

Red-cappedLark-Calandrellacinereawilliamsi.jpg


Wegen der Dürre werden hier, wie auch im Samburu die gefährdeten Grevy Zebras gefüttert. Der Grevy Zebra Trust in Samburu hat auch ein Projekt mit Grassamen, das mit Samburu Frauen zusammen, ausgearbeitet wird.

GrevyZebrasgefuettert.jpg


Obwohl das Camp umzäunt ist, findet man vor allem Buschbockweibchen. Diese ruhen im Schatten der Zelte tagsüber und schlafen auch nachts oft neben den Zelten, wo es windgeschützt ist.

BuschbockimSweetwaters.jpg


Es ist nun kalt geworden, doch ich oeffne die Canvasfenster dennoch, vor allem gegen den Mount Kenia.
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Themenstarter1'580 Beiträge · seit 201404. März 2022 · #6
5.2. vor 6 Uhr erwache ich mit stechenden Kopfschmerzen. Wohl erstmal Schmerzmittel nehmen und nochmals etwas ruhen. Hilft nicht, aber ich muss zum Frühstück, wo ich wenigtens etwas zu mir nehme. Wieder im Zelt bleibt der Kaffee nicht, wo ich ihn hintat und es ist nun Migräne, was ich seit über 30 Jahren nicht mehr hatte. Also noch mehr Schmerztabletten, packen und auf zum Parkplatz. Ich glaube die Kälte am Kopf nachts war nicht so der Hit…. Mein Kopf funktioniert noch, denn ich merke, dass ich meinen Universalsteckdosenwürfel vergessen habe. Liebenswürdigerweise holt ihn M aus meinem Zelt und wir können losfahren.

Durch die Stadt Nanyuki, vorbei an den Treibhäusern bei Timau und dann kommt ein nettes kleines Häuschen, wo es super Kaffee und leckeren Kuchen gibt (mein Frühstück nun, denn es geht mir wieder gut). Das gönnen wir uns, denn ich liebe auch deren blumigen Garten. Bald geht die Strasse runter und wir passieren den Elefantentunnel, der den Elfanten ermöglicht von den Savannen zum Mount Kenia und zurück zu wandern. Bei der Kreuzung links und über die vielen Bumps in Isiolo Stadt, wo wir auch tanken. Weiter auf der Teerstrasse bis Archer’s Post und über die Holperpisten zwischen na ja, typischen Behausungen zum Eingang zum Samburu Nationalreservat.

Ich hatte die Tickets in Nairobi gekauft, was die Ranger nicht allzu begeistert, aber sie kooperieren. Dann kommt der Ruf – Frosch. Was in der Dürre? Doch, der Keller’s Schaumnestfrog (Chiromantis kelleri) lässt seine Haut bei Hitze fast weiss werden und legt sich in den Schatten. Schaumnestfrösche schlagen eine schaumige Masse um die Eier, die an Aesten über Wasser hängt. Die geschlüpften Kaulquappen weichen die Masse auf und fallen ins Wasser, in der Hoffnung, dass diese lange genug da sein wird, bis sie zu Fröschen herangewachsen sind. Mit dem Klimawandel leider nicht mehr garantiert

Keller'sfoam-nestfrog.jpg


Uebrigens es war ein Ranger, der ihn meinen Gästen zeigte und diese mich dann riefen. Es ist schön, dass sie auch an allem interessiert sind.
Nun sind wir auf dem Weg zum Elephant Bedroom und halten natürlich schon einige Male, obwohl das Licht sehr hart ist. Doch meine Gäste waren noch nie im Samburu.

Vergleich der Termitenschlösser zum Grevy Zebra

GrevyZebraTermitenhuegel.jpg


Einchecken in der Lodge. Da M immer sagte, sie bewege sich zu wenig, bekommen sie auch gleich ein Zelt weit weg vom Restaurant. Ich ziehe gleich um die Ecke für die 4 Nächte ein. Die Zelte sind schön und um meins herum ist es total buschig – herrlich.

Das Mittagessen schmeckt lecker und es bleibt noch wenig Zeit, bevor es auf Pirsch geht. Es ist erstaunlich grün, da vor Kurzem Regen gefallen war. Leider bei Weitem nicht genug, aber besser als gar nichts. Der Ewaso Nyiro Fluss hat etwas Wasser, was die verschiedensten Tier ausnutzen, denn es ist HEISS!

ImpalasimEwasoNyiroFluss.jpg


Grüne Meerkatzen beachtet man meist, wenn sie einem Essen klauen. Doch obwohl sie oft in meinem Garten rumtoben und sich Mangos und anderes holen, mag ich sie. Meine Hunde lassen sie oben auf den Bäumen bleiben. Sie sind intelligent und äussert flink.

VervetMonkey.jpg


Der Spornkiebitz / Spur-winged Lapwing ist häufig und meist in Wassernähe zu finden

Spur-wingedLapwing.jpg


An einer Stelle sieht man noch gut, dass der Fluss kürzlich über die Ufer kam. Die Extreme schlagen zu – entweder kein Regen oder dann gleich wie aus Badewannen.

Wasserreste.jpg


Dikdiks sind nicht die kleinsten Antilopen. Auch diese Gattung ist auseinander gerissen worden und was man nun in Kenia von der Masai Mara bis Samburu findet, ist das Naivasha Dikdik (Madoqua cavendishi)

NaivashaDikdik.jpg
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2'396 Beiträge · seit 201104. März 2022 · #7
Bushtruckers schrieb:
Hallo Karsten
freut mich, dass Ihr gerne mit auf die Reise kommt.
Bisher - D'Arnaud's Barbet (neu für mich), Red-fronted Barbet. Wo es einige Unterarten hat, gebe ich diese im nicht verwirrenden wissenschaftlichen Namen an. Werde in Zukunft die Englischen Namen auch hinzuschreiben. (Danke!)

Die Grant Gazellen waren in verschiedene Unterarten unterteilt. Diese haben nun eigene Namen bekommen, das heisst sie sind zu Arten erhoben worden. Somit ist Grantgazelle / Nanger granti, was die Nominatform war, ohne Unterarten uebrig geblieben. Es ist recht kompliziert geworden bei etlichen Arten. Saeugern, Voegeln und auch Reptilien.
Hilft Dir das? Ja, vielen Dank! Jetzt habe ich es verstanden.

Liebe Gruesse
Elvira
LG
Karsten
[size =3] Infos NordTZ 22 https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/301813-infos-nordtansania-juni-juli-22.html?start=0 RB Kenia 2020 https://www.namibia-forum.ch/forum/156-diverses/299653-kurzer-rb-kenia-sept-2020.html?start=0 Reisebericht Südtanzania 2013 http://www.namibia-forum.ch/forum/158-diverses/282710-tanzanias-sueden-daumendruecken-hilft-nicht-immer.html Kurzbericht 7 Wochen Nam-Bots 2012 http://www.namibia-forum.ch/forum/16-unterkuenfte/254072-kurzbericht-7-wochen-nam-bots.html Bericht Zimbabwe 1995: ... 30 Tage Gefängnis http://www.namibia-forum.ch/forum/139-off-topic/241529--30-tage-gefaengnis.html Reisebericht 2008: 18 Nights in the Bush - ha-ha-ha http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/263931-18-nights-in-the-bush-ha-ha-ha.html Nordtansania Feb. 2015 - Kein RB http://www.namibia-forum.ch/forum/158-diverses/285690-tansania-februar-2015-kein-reisebericht.html?limitstart=0&start=12] Walking Safari Zimbabwe 97 https://www.namibia-forum.ch/forum/148-diverses/287052-walking-safari.html?limitstart=0
Themenstarter1'580 Beiträge · seit 201406. März 2022 · #8
Das war einer der schönsten Momente auf der Safari! Während andere Fahrer versuchten der Löwin ins Gebüsch zu folgen, hielt Joseph Abstand und wie immer beobachtete erst. Als die Löwin mit ihren 4 Jungen aufstand, posierte er das Auto genau da, von wo aus ich diesen Video drehen konnte. Es konnte nicht idealer sein.

Loewenbabies ↗



Als wir schon fast beim Camp waren, fragte Joseph, ob wir zum Sundowner wollten. Erst kapierten wir es nicht, doch dann erklärte er uns, dass vom Elephant Bedroom dies organisiert sei. Toll gemacht! Auch Ranger waren für unsere Sicherheit da. Nur leider ging die Sonne nicht farbig unter.

SundownerSamburu.jpg


Unser Abendessen ist lecker und wie ich gebeten hatte, die Canvas Bedeckungen an den Moskitofenstern wurden nicht runter gelassen. Hier herrschen meine Betriebstemperaturen, nicht frostig wie die Nächte in Ol Pejeta.

6.2. Samburu
Wenn das Licht noch golden ist und sich ein Kaptäubchen Männchen / Namaqua Dove schön hinsetzt, hat der Tag schon toll begonnen.

NamaquaDovemale.jpg


Meist sieht man die Oestlichen Weissbürzelsinghabichte / Eastern Chanting Goshawk einzeln oben auf einem Baum sitzen. Toller ist es natürlich ein Pärchen zu erspähen.

EasternChantingGoshawkpair.jpg


Die Schwarzkappenweber / Black-capped social weaver waren eine Zielart, aber leider sind die Fotos nicht genau so, wie ich sie wollte. Doch man sieht, wie sie bauen, um Fressfeinde zu verwirren.

Black-cappedsocialweaver.jpg


Termitenhügel sind immer genauer mit den Augen zu untersuchen. Diese Gruppe Zwergmangusten waren einfach zu süss. Es ist nur das dominante Pärchen, das Junge bekommt, die mit Unterstützung von anderen Mitgliedern aufgezogen werden. Bekommt ein rangniedrigeres Pärchen Junge, dann bekommen sie die notwendige Unterstützung nicht und die Jungen schaffen es kaum.
Ich warte noch auf Antwort, welche der beiden möglichen Zwergmangustenarten es ist. Nicht so einfach, die zu unterscheiden

DwarfMongoose1.jpg


DwarfMongoose2.jpg


DwarfMongoose3.jpg


DwarfMongoose4.jpg


Der Goldkuckuck / Diederick’s Cuckoo ist bestimmt einer der schönsten unter den Brutparasiten

DiederickCuckoo.jpg


Tauben gehören zu den Vögeln, die man hört, aber oft nicht genau anschaut. Die Gurrtaube / Ring-necked Dove - Streptopelia capicola somalica findet man im Norden von Kenia. Weiter südlich ist es eine andere Unterart

Ring-neckedDove-Streptopeliacapicolasomalica.jpg


Tokos gehören zu den Vogelarten, die immer interessant zu beobachten sind. Oft sind sie in Lodge oder auf Campsite. Die Bruthöhle ist in Baumstämmen. Fressen tun sie alle Lebewesen, die in den Schlund passen.

Hier der Ruf des nördlichen Rotschnabel Tokos Männchen / Northern Red-billed Hornbill. Blöd, dass mein sonst so ruhiges Handy klingeln muss…

Savannentoko ↗



Am Anfang der Tour in Ol Pejeta sagte ich meinen Gästen, schaut Euch die Ohren der Warzenschweine an und prägt Euch die Form ein. Als wir dann in Samburu waren und Warzenschweine fanden, fragte ich, seht Ihr den Unterschied?
Wüstenwarzenschweine waren lange eine Unterart der Afrikanischen Warzenschweine. Doch der Trend ist, Unterarten als Arten zu deklarieren. Die Wissenschaftler werden schon ihre Gründe haben. Hier also eine Wüstenwarzenschweinfamilie (Phacochoerus aethiopicus)

Wuestenwarzenschweine ↗

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5'479 Beiträge · seit 200906. März 2022 · #9
Hallo Elvira,
an dem Sundowner vom Elephant Bedroom sind wir beim Abendgamedrive vorbei gefahren. Hatten uns noch gefragt, was das wohl für eine Veranstaltung ist.
Alles Gute
Thomas
Unser Reise-Blog: KaTho_VanTour Staub & Schlamm (Kenia 21/22) 7 Wochen in der Regenzeit !? (NAM/BOT 18/19) Leoparden hautnah (Tansania 2016/2017) Elefantös - Zimbabwe 2016 Auf Großer Fahrt (Reisebericht SA-NAM-BOT-ZIM 2014/2015) Rivers & Sand (Reisebericht Namibia/Botswana 2013) Reisebericht Tansania 2013: "Das volle Programm"
Themenstarter1'580 Beiträge · seit 201407. März 2022 · #10
Hallo Thomas
Die machen das regelmaessig. Die Stelle ist super, wenn Wolken / Sonne in einem guten Verhaeltnis stehen.
Viele Gruesse
Elvira
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Themenstarter1'580 Beiträge · seit 201408. März 2022 · #11
Die Zwergmangusten sind bestaetigt - Helogale parvula

nun weiter mit unseren Sichtungen

Die wiederum umgetaufte Trappe der Trockensavannen in Ostafrika (von Oustalettrappe) zu nun Äthiopientrappe / Buff-crested Bustard / Lophotis gindiana. Leider habe ich ihn nicht beim Rufen aufs Video bekommen.

Buff-crestedBustard.jpg


Herr Schmuckflughuhn / Black-faced sandgrouse / Pterocles decoratus ellenbecki schaut zum Himmel, um sicher zu sein, dass er nicht Beute eines Adlers wird. Die Weibchen haben Tarnfarbe und sind oft kaum zu entdecken

Black-facedSandgrouse.jpg


Black-facedSandgrousemaleP.d.ellenbecki.jpg


Ein Falkenweibchen, aber von welcher Art? Es brauchte meine Kollegen auf Facebook, um da zu helfen. Klar nun, es ist ein Turmfalke / Common Kestrel. Die sehen sich zu ähnlich und die Merkmale sie zu unterscheiden sind minim – Schnabel und Farbe der Füsse

CommonKestrelfemale.jpg


Ein im Moment nicht aktives Löwenliebespaar liegt auf unserem Weg zum Mittagessen. Er hat sich toll zurechtgemacht!

LoewenpaerchenSamburu1.jpg


LoewenpaerchenSamburu2.jpg


Man nimmt oft an, dass es der normale Bülbul ist, ist es aber nicht – Dodsonbülbul / Dodson’s Bulbul, der Vertreter in mehr nördlichen Gebieten

Dodson'sBulbul.jpg


Unser Mittagessen wird unten serviert. Wir sind grade gemütlich am Essen, da kommt der Ruf “elephant”. Also alles stehen und liegen lassen und auf die Terrasse hoch. Für morgen erbitten wir einen Tisch oben. Nicht aus Angst, aber wir essen gerne in Ruhe und oben ist es auch heller.

Elephantateatingplace.jpg


Ich frage, was wollt Ihr sehen. Es schallt von hinten – Grevy Zebras. Gut und wie gerufen präsentieren sie sich. Im Moment sind so viele Grevy Zebras hier! Ich weiss, dass jetzt jemand der mitliest, nicht glücklich ist, dass wir damals keine gefunden hatten.

GrevyandElephant.jpg


Grevy2.jpg


GrevyZebrasviele.jpg


Helmperlhühner ziehen immer Blicke auf sich. Helmeted Guineafowl / Numida m. meleagris. Die Unterart im nördlicheren Kenia

HelmetedGuineafowl-Numidam.meleagris.jpg


Ein Strauch, der mir sehr gefällt – Grewia similis. Nun kommt wieder der Kopfschmerz, ist es nun die Familie der Malven (Malvaceae) oder der Linden (Tiliaceae)? Oder haben sie die zusammengeschweisst. Wie auch immer die Früchte werden von verschiedenen Vogelarten geschätzt

Grewiasimilis.jpg


Schon vor der Abreise wussten wir, dass es Elefantenzwillinge in Samburu hat. Allerdings wurde uns gesagt, dass es nicht Zwillinge sind, sondern eins adoptiert wurde, weil die Mutter verstarb. Und wir hatten so viel Glück und trafen sie. Es ist herzerwärmed gesunde, junge Elefanten in der freien Natur spielen zu sehen. Die Mütter waren so friedlich. Nicht eine kleine Andeutung, dass wir nicht willkommen gewesen wären. Doch wir waren auch mucksmäuschen still. Und klammheimlich machte ein anderer Guide Fotos von uns

Elefantenbabies in Samburu ↗



ElefantenbabiesinSamburu.jpg


AutovonObadiah.jpg


Und da wir grade bei den grauen Riesen sind, hier ein säugendes Minielefäntchen


Elefantenbabysaeugen1.jpg


Elefantenbabysaeugen2.jpg


Wenn eine Grosskatze in Sicht ist, spricht sich das schnell rum. Wir fahren nicht in die Büsche, sondern warten und siehe da, die Leopardin taucht vor unserem Auto auf. Es geht sehr schnell, drum auch nicht ganz scharfe Bilder

Leopardin1.jpg


Leopardin2.jpg
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Themenstarter1'580 Beiträge · seit 201410. März 2022 · #12
Schabrackenschakale beim Durst löschen. Zum Glück hat es noch etwas Wasser im Fluss

SchabrackenschakalebeimDurstloeschen.jpg


Die Calotropis procera / Dead sea fruit ist eine Pflanze aus der Familie der Hundsgiftgewächse (Apocynaceae). Wenn sich die grossen Samenkapseln öffnen kommen die Samen an seidigen Fäden raus und werden so vom Wind verteilt. Sie zeigen auch gestörte Vegetation an, wenn in grossen Zahl vorhanden.

Calotropisprocera.jpg


Die Riesentrappe präsentiert sich gut und kommt auch etwas näher.

KoriBustard.jpg


Wer hat nicht unzählige Fotos von den Zwergspinten?

LittleBee-eaterSamburu.jpg


Am anderen Flussufer sind Löwen – ein Schuss in der Action… aber ein Kampf war es nicht

LoewenactionSamburu.jpg


Grade als wir am Fotografieren von Weisskehlspinten sind, stoppt ein Auto neben uns. Er hüpft aus dem Auto, um uns hallo zu sagen. Moses hatte früher für uns Gäste in den Busch geführt. War ein nettes Wiedersehen. Wir trafen ihn später nochmals in Buffalo Springs.

White-throatedBee-eater.jpg


Wir hatten uns schon gewundert, wo all die Geierperlhühner abgeblieben sind. Und schon tauchen sie auf und liefern uns das Vergnügen sie beim Fressen beobachten zu dürfen.

VulterineGuineafowlsinSamburu.jpg


Geierperlhuehner ↗



Wir fahren zur öffentlichen Campsite, a) ist da eine mmmhhhh Toilette und zudem will ich M + R zeigen, wie es aussieht, wenn man im mobilen Zeltcamp übernachtet. Sie freuen sich, da auch gleich Vögel zu Besuch kommen.

Wir fahren danach in Richtung Intrepids Lodge in der Hoffnung den Somalispint zu finden. Leider vergebens. Die Strasse ist nicht grade super. Dafür posiert ein Ellipsenwasserbock herrlich

CommonWaterbuck.jpg


CommonWaterbuckportrait.jpg


Wir cruisen gemächlich dem Fluss entlang und entdecken eine Gruppe der toll gezeichneten Netzgiraffen

ReticulatedGiraffe.jpg


Und nochmals dürfen wir einem Elefäntchen beim Trinken zusehen. Ich finde das einfach so süss.

ElefaentchenbeimTrinken.jpg


Wenn es heiss ist, wie jetzt spreizen die Marabus ihre Flügel, um sich selber Schatten zu kreieren. Zudem scheissen sie an ihre Beine, was diese weiss färbt und Hitze abstrahlt, sowie auch durch Verdunstung kühlt.

Marabouwithspreadwings.jpg


Nochmals einen Eindruck von den Wüstenwarzenschweinen

DesertWarthogPaar.jpg


Moses steht mit dem Auto auf einem schmalen Weg zwischen Büschen und deutet in die Büsche rein. Was er da wohl aufgestöbert hat? Er macht uns Platz und wir können den halb verdeckten, jungen Kampadler, der ein Perlhuhn gerissen hatte, wenigstens etwas durchs Grün durch sehen.

Das 3. Augenlid kann durch Einwirkung eines winzigen Gegenstandes oder eines Luftstrahles geschlossen werden. Die Haut ist transparent und mit Blutgefässen versorgt. Das Auge ist nicht blind, sondern nur besser geschützt

JungerKampfadlermitBeute.jpg


JungerKampfadlerNickhaut.jpg


JungerKampfadlerohneNickhaut.jpg


Vor dem markanten Hügel in Samburu steht eine Gruppe Beisa Oryx Antilopen. Danach beobachten wir eine, die in den stark frequentierten Ewaso Nyiro Fluss spaziert, wo schon Elefanten und Pavian, ihren Durst stillen. Kein Wunder, es ist schon 11 Uhr und es ist arg warm.

BeisaOryxmitHuegel.jpg


Beisa Oryx im Ewaso Nyiro Fluss ↗



Es geht nun zum Mittagessen oben auf der Terrasse. Klar, nun kommt auch kein Elefant vorbei…
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794 Beiträge · seit 200710. März 2022 · #13
Liebe Elvira,

ich bin auch dabei und freue mich gerade über die tollen Bilder aus dem Samburu. Vielen Dank fürs Teilen. 🙂 Die kleinen Elefanten, aber auch die zusammengekuschelten Zwergmangusten auf dem Hügel sind ja herzallerliebst. Und dank Deinem informativen Bericht, weiß ich nun auch, dass ich einen Dodsonbülbül fotografiert habe im Uganda-Urlaub. Ich hatte noch überlegt, was das ist. Aber anhand Deines Bülbül-Bildes war es klar.

Liebe Grüße und ich bin gespannt, wie es weiter geht.
Tina
Aktuell (von 2025): Sri Lanka 2.0: Birders Paradise - diesmal zu zweit https://www.namibia-forum.ch/forum/weiterelaender/306027-sri-lanka-2-0-birders-paradise-diesmal-zu-zweit.html Sri Lanka 2024: Soloreise im Land der vielen Pfauen https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/304773-sri-lanka-2024-soloreise-im-land-der-vielen-pfauen.html Costa Rica 2023: Von Regenwaldfieber bis Tapirsuche https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/303351-costa-rica-23-von-regenwaldfieber-bis-tapir-suche.html Uganda 2022: ohne Gorillas aber mit Chamäleons https://www.namibia-forum.ch/forum/160-diverses/301530-uganda-2022-ohne-gorillas-aber-mit-chamaeleons.html
Themenstarter1'580 Beiträge · seit 201412. März 2022 · #14
Liebe Tina
freut mich, dass Du mitkommst und Du nun schon einen neuen Vogel kennengelernt hast.
Liebe Gruesse
Elvira
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Themenstarter1'580 Beiträge · seit 201412. März 2022 · #15
Die Nachmittagspirschfahrt beschert uns 3 tolle Grosse Kudu Bullen. Sie spazieren vor dem Auto durch und auf einen Hügel. Wir folgen ihnen ganz vorsichtig. Obwohl oft scheu, zeigen diese keine Zeichen von Angst oder Unsicherheit. Und nein, das Portrait habe ich nicht wegen den Rotschnabelmadenhackern geknippst 😄

GreaterKudubull1.jpg


GreaterKudubull2.jpg


GreaterKudubull3.jpg


Unter Geiern…. Vielleicht kennt jemand den Film noch. Weissrückengeier brüten auf Bäumen.

Geierbaum.jpg


Das Abendessen schmeckt wieder herrlich.

8.2. Buffalo Springs
Heute wollen wir nach Buffalo Springs. Auf dem Weg nach Archer’s Post….

Kommentkämpfe dienen dazu die Kräfte zu messen und den Stärkeren als Sieger die Weibchen bekommen, ohne dass mit Absicht der Gegner verletzt wird. Die Kämpfe sind ritualisiert und die beiden Bright’s Gazellenbullen zeigen sehr schön, wie das vor sich geht. Ob alle Autoren, die Bright’s Gazelle (Nanger notata) als eigene Art akzeptieren, sei dahingestellt. Jedoch sind sie im neusten Säugetierbuch von Chris und Mathilde Stuart als eigene Art deklariert. Die haben auch viele Studien in etlichen Arten unternommen. Die Bright’s Gazelle finden man in Samburu, Meru und weiter im Norden (Marsabit County) bis in den Süden von Aethiopien.

Bright'sGazellefighting.jpg


Bright's Gazellen kaempfen ↗



2 Adler, ein Schuss und dann setzen sie sich tief in einen Busch rein. Ich würde das unscharfe Bild nicht posten, wenn es nicht ein besonderer Adler wäre – ich war mir erst nicht sicher, ob Fleckenadler / Ayer’s Hawk-Eagle oder Afrikanischer Habichtsadler – neuer deutscher Name Akazienadler / African Hawk-Eagle / neuer wissenschaftlicher Name (Aquila spilogaster), was heisst er gehört nun zu den echten Adlern… mmmhhh wenn da noch wer durchblicken kann… Eine neue Vogelart für mich juhui!

AfricanHawk-Eagle.jpg


Wie schön der wirklich ist, sieht man auf dem Bild von meinem Fotografenkollegen Lorenzo Barelli. Ich darf seine Bilder verwenden und das ist eins meiner Lieblingsbilder, die er in Kenia geschossen hat.

AfricanHawkEagleLorenzo.jpg


Aus dem Tor von Samburu raus, durch Archer’s Post, über die Brücke von wo man sieht wie sie den Sand aus dem Flussbett schaufeln und mit Lastern abtransportieren. Kann gefährlich werden, wenn der Fluss seinen Lauf ändern wird….. Dann kurz auf der Teerstrasse zum Tor von Buffalo Springs. Niemand da, das Tor ist abgeschlossen. Hupen also und irgendwann kommt einer gaaannzz langsam her. Obwohl er eine saure Miene macht, ist er total freundlich und heisst uns willkommen.

BuffaloSpringsGate.jpg
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2'396 Beiträge · seit 201112. März 2022 · #16
Liebe Elvira,
wieder was gelernt!
Wie unterscheide ich denn nun die Bright's von den Grant's?
Danke für Deine interessanten Posts!
LG aus Puerto,
Karsten
[size =3] Infos NordTZ 22 https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/301813-infos-nordtansania-juni-juli-22.html?start=0 RB Kenia 2020 https://www.namibia-forum.ch/forum/156-diverses/299653-kurzer-rb-kenia-sept-2020.html?start=0 Reisebericht Südtanzania 2013 http://www.namibia-forum.ch/forum/158-diverses/282710-tanzanias-sueden-daumendruecken-hilft-nicht-immer.html Kurzbericht 7 Wochen Nam-Bots 2012 http://www.namibia-forum.ch/forum/16-unterkuenfte/254072-kurzbericht-7-wochen-nam-bots.html Bericht Zimbabwe 1995: ... 30 Tage Gefängnis http://www.namibia-forum.ch/forum/139-off-topic/241529--30-tage-gefaengnis.html Reisebericht 2008: 18 Nights in the Bush - ha-ha-ha http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/263931-18-nights-in-the-bush-ha-ha-ha.html Nordtansania Feb. 2015 - Kein RB http://www.namibia-forum.ch/forum/158-diverses/285690-tansania-februar-2015-kein-reisebericht.html?limitstart=0&start=12] Walking Safari Zimbabwe 97 https://www.namibia-forum.ch/forum/148-diverses/287052-walking-safari.html?limitstart=0
Themenstarter1'580 Beiträge · seit 201412. März 2022 · #17
Hallo Karsten
schau auf die schwarzen Markierungen auf der Seite und die Hornform. Bright's haben weniger schwarz als Grant. Nicht mehr so einfach mit den vielen Aufsplittungen...
Liebe Gruesse aus der Hitze
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Themenstarter1'580 Beiträge · seit 201412. März 2022 · #18
Schon bekommt Joseph die Nachricht von einer Gepardin mit 3 Jungen und auch Moses treffen wir nochmal. Sie hat sich schon etwas ins Gebüsch verzogen und ist nur noch schwer fotografierbar. Als wir später wieder hier durchkamen, fanden wir leider Reifenspuren, die der Gepardin gefolgt sind. Dies kann zum Verlust der Jungen führen…..

GepardinmitJungenBuffaloSprings.jpg


Der Ololokwe ist von hier aus sehr gut sichtbar. Schade, das Licht ist schon zu grell. Wer ihn von vorne sieht, meint, dass es ein uneinnehmbarer Berg ist. Doch hinten geht es sachte runter. Man kann auch auf ihn hochspazieren.

BuffaloSpringsmitOlolokwe.jpg


Taitawürger / Taita Fiscal sind recht häufig und lieben es oben auf Büschen zu posieren

TaitaFiscal.jpg


Der Dornbuschweber / Donaldon-Smith’s Sparrow-weaver ist fast endemisch in Kenia und demzufolge ein gesuchter Vogel (von Birdern natürlich 😄

Donaldson-Smith'sSparrow-Weaver.jpg


Da rennt ein gut getarnter Vogel rasant herum. Den muss ich erwischen – nochmals eine neue Vogelart für mich! Somalirennvogel / Somali Courser

SomaliCourser.jpg


Spielen mit Reflektionen – Silberreiher / Great White Egret

GreatWhiteEgretSamburu.jpg


Ein süsser kleiner Vogel wuselt unter einem Strauch herum. Immer wieder wird er von Grashalmen verdeckt – Goldpieper / Golden Pipit

GoldenPipit.jpg


Auf einmal stoppt Joseph und zeigt auf einen Ast. Erst sehen wir gar nichts, aber dann könnnen auch wir den Nilwaran erkennen

NileMonitor.jpg


Als ich mal kurz hinters Auto musste, nutzte ich die Gelegenheit, dieses herzige Blümchen zu fotografieren. Was es ist weiss ich (noch) nicht.

Blumerosa.jpg


Eins muss ich sagen, Buffalo Springs hat landschaftlich auch seinen Reiz!

BuffaloSpringsEwasoNyiroandOlolokwe.jpg


Wir wollten eigentlich zum “Schwimmbad” aber da war so viel Betrieb und Toiletten gibt es auch nicht. Also weiter und zu einer Stelle, die mir gefällt – Sukkulenten. Aloe Art und Sansevieria sp.

AloeandSansevieriaBuffaloSprings.jpg


Aloe,AcaciasandSansevieriaBuffaloSprings.jpg


Nun zurück zum Elephant Bedroom und wer blockiert da “meinen” Weg? Keine Bange, man macht einfach SOFORT Platz und nichts passiert.

ElephantonpathatElephantBedroom.jpg


Rasten und das leckere Mittagessen geniessen, bevor es um 16.00 Uhr wieder los geht.
Wir haben einen VH Ordner kreiert, da kommen alle Tiere und Vögel von hinten rein… dazu gehört nun auch dieser Gaukler / Bateleur. Ein Männchen, rotbraune Phase

GauklermalerufousmorphSamburu.jpg


Der stattliche Elefantenbulle präsentiert sich in bestem Licht. Als wir uns vor ihn stellten, trug der Wind seinen Duft genau auf uns zu. Und er roch wirklich. Für unsere Nasen nicht sehr angenehm. Auf dem letzten Bild sieht man leider den hässlichen Zaun von der Ashnil Lodge. Diese bauen nun ebenfalls auf der Buffalo Springs Seite eine weitere Lodge. Ob sie umziehen wegen Hochwasser ist noch nicht gewiss. Für mich egal, ich mag die nicht.

ElefantenbulleSamburu1.jpg


ElefantenbulleSamburu2.jpg


ElefantenbulleSamburu3.jpg


ElefantenbulleSamburu4.jpg


Termitenhügel nehme ich immer genau unter die Lupe. Ich könnte ja endlich einmal eine Wunschkobra erspähen…. Aber auch ohne Schlange, diese Termiten bauen geniale Schlösser

TermitenhuegelSamburu.jpg


Zwergfalkendame / Pygmy Falcon. Sie brüten in den Nestern von Starwebern / White-headed Buffalo Weaver und ihr Verbreitungsgebiet deckt sich auch in etwa mit deren.

ZwergfalkenweibchenSamburu.jpg


Toll steht Herr Gerenuk!



Leider unsere letzte Nacht….
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zuletzt bearbeitet 12. März 2022
661 Beiträge · seit 201513. März 2022 · #19
Liebe Elvira
Sehr gerne bin ich mit dabei und freue mich an deinen schönen Bildern. Der Anblick löst bei mir Wunschdenken aus. Kenia ist soooo schön und interessant. Laikipia und Samburu möchte ich gerne nochmals erleben……..mit viel GRÜN.
Liebs Grüessli
Judith
Themenstarter1'580 Beiträge · seit 201414. März 2022 · #20
Liebe Judith
sei willkommen auf der Safari!
Fuer Laikipia in gruen musst Du etwas warten. Im Moment ist es arg heiss und sehr trocken, also braun.
Liebe Gruesse
Elvira
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