NikeThemenstarter35 Beiträge · seit 201710. Okt. 2021 · #1
Hallo liebe FoMis Wir - Thorsten und Nike aus Hamburg - werden Mitte November für 2 Wochen ganz in Ruhe und ausgiebig den Khaudum erkunden. Wir würden gerne von Euch wissen, welches die SCHÖNSTE Strecke ist, um in 2 Tagen vom Flughafen WDH zum südlichen Eingang des Khaudum zu fahren! Oder lohnt die Ecke sowieso nicht und es macht Sinn, die schnellste Route über Otjiwarongo und Grootfontein nach Tsumkwe zu fahren? Vielen Dank schon mal für Eure Antworten! Grüße aus dem sonnigen Norden Nike
um die B1 und und B8 zu umgehen (meist langweilig, relativ viel Verkehr, viele riskante Überholmanöver), würde ich über B6 (viel Verkehr gibt's hier auch), B14 (ehemals c22) und C44 fahren, ohne dass ich die Route kenne. Übernachten würde ich dann im nyae nyae gebiet. Setzt dann aber voraus, östlich von Windhoek (z.B. Nähe Flughafen) zu übernachten und morgens früh aufzubrechen.
Als die C44 noch nicht gab, war die Südanfahrt über B6, C29 und durch den Eiseb (D3806 und D3831). Das ging dann nur mit Zwischenübernachtung im Eiseb. Wie der aktuelle Zustand der Pisten durch den Eiseb ist, kann ich dir nicht sagen.
NikeThemenstarter35 Beiträge · seit 201711. Okt. 2021 · #3
Lieber Axel,
Vielen Dank für die Nachricht und die Tipps bezüglich der Strecke. Ich denke, wir werden genau so fahren, wie du geschrieben hast. Die Frage ist nur, ob wir es vom Flughafen (Abfahrt ca 9 Uhr) bis zum Naye-Naye Gebiet schaffen!? Vielleicht hat jemand ja noch einen Tipp, wo man auf der Strecke gut übernachten kann? Und überhaupt... wir freuen uns über alle Infos und Tipps zum Khaudum, immerhin haben wir viiiiiiiiiel Zeit dort! Gruß Nike
das Problem bei der Route, die Axel beschrieben hat, das ist, dass es da, ab etwa der halben Strecke so gut wie keine Unterkünfte mehr gibt. Das ist eine ziemlich leere Ecke des Landes. Und auf dem Weg von Windhoek nach Sikereti solltet ihr auf jeden Fall eine Zwischenübernachtung einlegen, die Strecke ist zu lang (fast 750 km).
Auf der Strecke Windhoek - Sikereti bietet sich ein Zwischenstop am Waterberg oder in Grootfontein an. Weiterhin gibt es knapp südlich von Otjinene noch das Kaumbangere cultural rest camp, das kenne ich jedoch nicht aus persönlichen Erfahrungen. Vielleicht wäre das was für euch, um die von Axel beschriebene Route "hälfteln" zu können. Otjinene liegt genau an der Abzweigung C22 / D3806 nach Gam.
Oder man beißt halt in den sauren Apfel und fährt von Windhoek aus die B1 nach Norden und ab Grootfontein ein Stück weiter auf der B8, legt eine Übernachtung im Roy's Camp ein (an der B8 ziemlich genau bei der Einmündung der C44) und fährt am nächsten Morgen entspannt in den Khaudum und kann auf dem Weg vielleicht noch einen Besuch im Living San Museum neben der C44 einlegen.
"Die Frage ist nur, ob wir es vom Flughafen (Abfahrt ca 9 Uhr) bis zum Naye-Naye Gebiet schaffen!?"
Wenn ich dich richtig verstehe, also im Kontext mit der eingangs gestellten Frage, dann wollt ihr von Windhoek aus in zwei Tagen bis mindestens zur Naye-Naye concession area fahren, optimalerweise weiter bis zum Khaudum. Korrekt?
An einem Tag ist die Strecke Windhoek - Naye-Naye nämlich nicht zu schaffen, da nützt es auch nichts wenn man "schon" um 09:00 losfährt.
Nördliches Zugangstor zur Naye-Naye ist Tsumkwe, nördlich von Gam ist der südliche Zugang.
Viel Spaß noch beim weiteren tüfteln an der Route Thomas
die Route*, die ich bevorzugen würde, beträgt ca. 570 km (davon ca. 200 auf Asphalt) bis ins Nyae Nyae-Gebiet. Dafür würde ich ca. acht Stunden Fahrzeit veranschlagen. Diese Strecke am Anfkunftstag zurückzulegen, halte ich für utopisch (davon gehe ich zwar nicht aus, aber beim Startpunkt Flughafen ist das nicht auszuschließen).
Viele Grüße Axel
*also Gobabis - Drimiopsis - Epukiru - Gam - Nyae Nyae (also "unten herum" über den neuen Teil der C44)
NikeThemenstarter35 Beiträge · seit 201711. Okt. 2021 · #6
Vielen Dank euch beiden für die Tipps. Da wir mit unserem eigenen Auto direkt nach der Einreise vom Flughafen aus starten können und völlig autark sind, würden wir wahrscheinlich wirklich die von Axel vorgeschlagenen Route fahren und uns zur Not südlich des Naye-Naye irgendwo "in die Büsche schlagen", sollten wir es nicht zum "large baobab" schaffen! Vielen Dank, wir werden berichten! Gruß Nike und Thorsten
Africa Love
NikeThemenstarter35 Beiträge · seit 201705. Dez. 2021 · #7
Für alle Interessierten hier ein kurzes Resümee unserer Tour "2 Wochen Khaudum und Umgebung":
Der Vorschlag, vom Airport bis Gobabis zu fahren und dort dann die ganz neu gemachte C44 quer hoch über Gam bis zum Naye-Naye zu fahren, war top. Die Strecke ließ sich ganz prima fahren, alles neu geschoben! Die ein oder andere Schildkröte oder Puffotter an der Straße ließ keine Langeweile aufkommen, das Highlight waren dann 2 Geparden kurz nach Einfahrt ins Naye-Naye Gebiet. Wir sind die Strecke mit einer Zwischenübernachtung südlich des Eiseb Tals gemütlich in 2 Tagen gefahren, sind am ersten Tag ca 5h gefahren, am 2. Tag waren wir dann um 12 Uhr in Tsumkwe. Die Tankstelle in Tsumkwe hat laut Aussage des Betreibers verlässlich Sprit und dazu gibt es einen kleinen Shop mit dem Nötigsten. In Tsumkwe haben wir 3 Tage mit "!amace" (Gamasche) einem San und seiner Familie verbracht. Eine tolle Möglichkeit, die wir jedem unbedingt empfehlen, schaut euch dazu unseren Thread "Gamasche" an! In der Naye-Naye hatten alle Pans Wasser und es war zum Teil nicht möglich, die normalen Pads zu fahren. Dafür waren viele Flamingos in der Naye Naye Pan, die schon eher wie ein großer See wirkte.
Im Khaudum waren die Strecken zwar tiefsandig aber trotzdem kein Problem zu fahren (es hatte auch schon etwas geregnet) und wir haben in der ganzen Zeit dort nur 1 anderes Fahrzeug gesehen. Unser Highlight hier waren die vielen Roan Antilopen.
Sikereti ist weiterhin noch nicht eröffnet. Dort zu übernachten wurde uns ausdrücklich untersagt. Das Khaudum Camp bietet einen großartigen Platz (wir waren auf Platz 2) mit Blick in die Ebene, ist aber mit 800,-N$ für 2 zuzüglich Parkeintritt für Camping ganz schön teuer. Die 30km Ausfahrt Richtung Norden sind dann bis zur B8 wie gehabt sehr sehr tiefsandig und mühsam zu fahren. Die weiter westlich verlaufende Parallelstraße ist keine Alternative, da genau so "schlimm"...
Resumee: unser Besuch im Khaudum und der Naye Naye war absolut lohnenswert! Schneeregnerische Grüße aus Hamburg Nike & Thorsten mit ihrem "Stachelschwein"