Botswana? - Kann man gut machen!

30 Antworten · 4'988 Aufrufe · gestartet 28. Sept. 2021 von Blende18.2
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Themenstarter1'165 Beiträge · seit 201728. Sept. 2021 · #1
Hi zusammen,

als einer der wenigen "Internationals", wie wir von den zum überwiegenden Teil südafrikanischen oder botswanischen Touristen gennant wurden, wollte ich ein kurzes Fazit geben. Denn die Reise nach Botswana war sehr schön, aufregend, etwas abenteuerlich und für die Leute vor Ort vielerorts wichtig und wir waren eigentlich kaum mal in einer Unterkunft, die sich nicht dafür interessierten, wieso wir da sind, ob da mehr Leute kommen werden und woran es lag, dass keiner mehr aus Europa gekommen ist. (hat uns gewundert, aber das Thema Quarantäne bei Rückkehr war eigentlich bei niemandem auf dem Schirm als Grund für die ausbleibenden Touristen)

Grenze & PCR:
Aus Deutschland kommend haben wir es so getimt, dass wir mit dem PCR aus Deutschland nicht nur Namibia, sondern auch den Übergang nach Botswana schaffen. Gut machbar mit einer Nacht rund um Windhoek und dann über die Grenze. Buitepos mussten wir nur den Test vorlegen, aber keinen Rapid-Test mehr zusätzlich machen. (bei Eingang nach Botswana stehen direkt hinterm Zaun Container, dort hält man an)

Berichten zufolge anderer Reisender, wurde das an der Ngoma-Bridge anders geregelt. Dort war auch mit PCR ein zusätzlicher Rapid erforderlich direkt an der Grenze.

Ablauf easy, 1 Stunde hat der gesamte Übergang raus aus Namibia und PCR-Kontrolle inkl. Immigration etc. nach Botswana rein gedauert. Die Kühlschrank-Kontrolle war wieder nicht planbar, dazu sage ich lieber nix, ich glaube nicht, dass man sich darauf einstellen kann.

Botswana nach Namibia brauchten wir auch wieder einen PCR Test. Den haben wir in Ghanzi gemacht. Wir sollten bis 14 Uhr beim Arzt sein, da man keine Termine bekommt, also früh genug da sein. Keine Wartezeit, Tests werden zwischengeschoben, da es nicht der Arzt selber machen muss. Ergebnisse hatten wir am nächsten Tag um 8:46h per Mail. Der Arzt druckt einem die Tests aus, könnte man aber auch theoretisch bei der Unterkunft ausdrucken. Wir waren eh' in Ghanzi, also haben wir uns den gemütlich um 10h abgeholt nach einem langen Frühstück. (Namibia will jetzt wieder nur noch 7 Tage altes Ergebnis... lässt sich also in Botswana somit sehr geschickt einbauen)

>> bei Bedarf habe ich die Kontaktdaten des Arztes, fragt einfach nach

In den Parks
Die Camps waren eigentlich fast immer fully booked, aber nie ausgelastet. Southgate standen wir trotz Buchungen nur mit 2 Fahrzeugen. 3rd Bridge konnten wir ohne Buchung einen, wenn wohl auch den letzten Platz ergattern... dazu später irgendwann mal mehr. Xakanaxa halb belegt. Boteti immer noch was frei. Nxai Pan = 2 Buchungen, aber wir waren ganz alleine, ebenso bei den Baines. Es zieht aber an, zum Ende der Reise waren auch schon mehrfach "Internationals" zu sehen. Die Leerstände resultieren wohl aus den vielen SA Buchungen, die wenig bezahlen für die Plätze und einfach nicht stornieren, so berichtete man uns.

Wege und Routen
Unbedingt mal fragen, wenn ihr in den Gates steht. Die 3rd Bridge ist kaputt, die 2nd Bridge auch, aber die kann man umfahren durch das angrenzende Gebiet. Die Querverbindung auf halben Weg nach 3rd Bridge in Richtung Xakanaxa ist aber auch überschwemmt und war nicht machbar. (Info aus erster Hand die Info, wir haben das eingehend geprüft 😉 )
Eigentlich sollte jeder am Southgate darüber informiert werden, die Damen waren leider etwas tränig bei uns und haben das wohl vergessen. Einziger Weg nach Xakanaxa war vor 2 Wochen direkt ab Southgate.

Dead Tree Island war auch noch überspült, da meinte aber ein Guide, dass würde langsam zurückgehen und bald wieder gehen.

Wer die Verlängerung am Khwai in der Concession ins Chobegebiet rein plant, wird feststellen, dass nur die Cutline im Endeffekt auf die Umgehungsroute oder ins Dorf Mababe führt. Irgendwann steht man vor Wasser, also nur das Gebiet bis zum Khwai-Crossing nutzen und dann zurück zur Cutline, wenn man Richtung Savuti will.

Die Wege allgemein waren teilweise sehr verbuscht. Manchmal haben wir Loops oder Strecken ausgelassen, weil sie einfach zu zugewachsen waren. Im CKGR kratzten Dornen praktisch immer über den Lack, speziell im Norden bei Passarge Valley. Viele Routen haben wir anscheinend als erste seit der Wet-Season befahren. Das galt speziell für CKGR, Nxai Pan und die Blackpools bei Southgate. Und den Weg nach Mababe... aber der war ja eigentlich eh noch nicht offen und befahrbar, streng genommen. 😏

Die Tiere und Sichtungen waren vielfältig, wir konnten die Big5 und vielmehr abhaken. Nwetwe Pan rannten die Elefanten auf 100-200m Entfernung vor uns davon... und rannten wirklich. Nie so gesehen. Keine Gates besetzt, niemand kontrolliert das Gebiet, eine Gnuherde stürmte vor uns davon, wir vermuten, hier wurde und wird stark gewildert.

Land und Leute war so aufgeschlossen und freundlich, wie wir es in Erinnerung hatten. Aber klar, es gibt schon mehr Menschen die arm dran sind und denen ein paar Holzscheite an der Straße abkaufen oder ein Besuch des Tuckshops schon sehr helfen. Insgesamt freute sich einfach jeder, dass mal Touristen da waren, aber ungeachtet der Lage wurde nirgends gebettelt, mal abgesehen von ein paar Kindern in Ghanzi auf dem Spar Parkplatz.

Corona ist ein großes Thema, speziell das Thema Maske wurde sehr ernst genommen. Wir sahen in der Ausnahme Leute ohne, eher tragen selbst Leute die alleine an der Hauptstraße unterwegs sind im Nirgendwo, dennoch eine Maske. Wir haben eigentlich immer eine getragen, wenn wir aus dem Auto ausgestiegen sind and Gates, Tankstellen oder in der Stadt. In den Camps und Lodges ist es dann lockerer. Also Campsite nicht, bei Lodges oder Guesthouses muss man schauen, wie es dort geregelt ist. Nachfragen oder schauen wie die Angestellten unterwegs sind. Alles aber kein Problem, man ist es ja gewohnt und tut dem Ganzen keinen Abbruch. Faustregel = drinnen immer Maske, in Städten auch immer.


Flüge... siehe mein Beitrag beim Eurowings-Discover Topic.


Fazit, super spannend, bei uns war vieles noch sehr leer, man hat immer nur wenige andere getroffen am Tag, manchmal niemanden. Wir würden sofort wieder los... wobei wir ein paar Tage brauchen um alle Eindrücke zu verwerten.

Also klare Empfehlung.

Wenn ihr spezielle Fragen habt, her damit.


Gruß,
Robin
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89 Beiträge · seit 201628. Sept. 2021 · #2
Hallo Robin,

vielen herzlichen Dank für Deine Mühe. Ich wollte gerade einen identischen Artikel verfassen, da ich auch seit Do. wieder zurück bin. Hast mir viel Arbeit abgenommen 😎 Ich schliesse mich Deinen Ausführungen vollumfänglich an.

Ergänzungen:
Wer den PCR Test bei Abreise nicht perfekt für die Ausreise nach BOTS timen kann oder will, dem empfehle ich eine Testung bei NIP in Windhuk. Das Resultat kann am nächsten Tag auf dem Weg nach Buitepos in Gobabis im Staatskrankenhaus als Hardcopy abgeholt werden.

Die Maskenpflicht ausserhalb der eigenen vier Wände ist (war) Pflicht. Ich habe von Strafen zwischen 1000 und 5000 Pula gehört.

Ausgereist bin ich über Ngoma Bridge. Für den PCR Test empfehle ich die mobile PCR-Testung von Resco. Er ist auch über WhatsApp erreichbar +26777408424. Test an einem Sonntag um 9Uhr. Das Ergebnis wurde mir als Hardcopy um 17Uhr in die Unterkunft gebracht. Super Service. 850Pula.

Maun/Delta: Ich habe in dem von GinaChris empfohlenen Lazy River Camp übernachtet: https://www.namibia-forum.ch/forum/20-camping/300338-lazy-river-bei-maun.html. David und Helen sind sehr herzliche Leute. Sie haben früher das Old Bridge Backpackers in Maun geführt. Das Camp ist noch im Aufbau, die wesentlichen Elemente vorhanden. Mittlerweile ist auch die Webseite online. Das Camp liegt an einer an einer schönen Lagune. Ich war der einzige Gast und durfte freundlicherweise die Glampingzelte mit Bett zum Campingpreis von 150 Pula nutzen. Das Camp liegt südlich des Buffalo Fence, nahe der NG32. In der NG32 werden die Mokorotouren und Gamewalks durchgeführt. Das Camp hat einen sehr freundlichen Nachbarn, Philimon, der Gäste mit dem hauseigenen Kanu zum Fischen mitnimmt. Leider gibt es in dieser Ecke des Deltas keine Tiger, jedoch Tilapia und African Pike. Alleine die Ausfahrt mit Philimon ist das Geld schon wert 🙂. Angelausrüstung selbst mitnehmen. Für eine selbständige Rückfahrt empfehle ich den Track im GPS aufzuzeichnen. Ist nicht einfach zu finden. Leider habe ich vergessen, den Track zu speichern. Dies wäre für die Anreise aus der Richtung Moremi sehr von Vorteil, da die Abzweigung von der Hauptstrasse 30min von Maun entfernt ist und man so 1h Fahrzeit spart, weil man nicht nach Maun rein muss. Der Treffpunkt in Maun „Arkacia Cafe“ ist definitiv einen Besuch wert!

Moremi: Es gibt keine Alternativroute, um von Third Bridge in den Norden zu gelangen. Alles geht über South Gate. Leider etwas suboptimal. Ich habe die Alternative über Bodumatau ebenfalls intensiv ausgekundschaftet (wahrscheinlich habt ihr von meinen Räumarbeiten profitiert). Mir wurde es aber als Alleinreisender irgendwann zu heikel...Ich war zum ersten Mal in der Black Pool Area und kann diese wärmstens empfehlen. Sehr gute Sichtungen hatten ich und andere im Bereich der Tessebee Alley. Leider ist die Anreise vom South Camp zeitaufwändig (ca. 45min).

Khwai: Es soll keine "first come, first serve" policy mehr für die Campsites geben. Dies funktioniert jedoch nicht richtig. Jeder sucht sich weiterhin eine freie Campsite nach Gutdünken - so mein Eindruck.

Chobe: Marsh road ist derzeit gut befahrbar. Vom Camp Savuti gibt es einen Track durch den gesamten Savuti Chanel in Richtung Rhino Vlei. Nimmt man diesen, erspart man sich zu einem guten Teil den teilweise sehr schlechten Hauptweg. Den nervigen, lauten Generator in Savuti gibt es immer noch... :/

Laut Guesthousebetreibern und Lodgeownern liegt die Auslastung derzeit bei unter 10% von Normal in BOTS. Die Leute brauchen dringend Touristen im Land, daher go visit Botswana 😎

Gruss
earl
89 Beiträge · seit 201628. Sept. 2021 · #3
Anbei noch ein paar Impressionen:

Giraffe bei Gamewalk in NG32
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Pelikane am Wasserloch, Tessebee Alley Moremi
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Xini Lagoon
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Dogs bei Bodumatau
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Khwai Lion
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Meyers Parrot
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Savuti Lioness
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African Skimmer, Chobe Riverfront
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zuletzt bearbeitet 28. Sept. 2021
1'059 Beiträge · seit 200629. Sept. 2021 · #4
Vielen herzlichen Dank euch beiden für die sehr hilfreichen Tipps und frischen Eindrücke! 😎

Da kommt immer mehr Vorfreude auf. Bin gespannt, wie es im Dezember dann sein wird. Sollten die Covid-Massnahmen bis dahin noch wie aktuell gelten, haben wir so schon mal sehr wichtige Hinweise. Dann timen wir den PCR-Test vor der Abreise in der Schweiz ebenfalls so, dass es noch reicht für den Grenzübertritt nach BOT.

3rd Bridge gehe ich mal davon aus, dass die Brücke bis dahin nicht repariert sein wird. Dann können wir uns schon mal darauf einstellen, denn natürlich haben wir zuerst drei Nächte 3rd Bridge und dann 3 Nächte Xakanaxa. 🤪

Danke!

@ earl: Super Bilder! 😎 Und bei @Robin hoffe ich doch sehr, dass ein ausführlicher Reisebericht noch folgen wird. 🙂

Liebe Grüsse
Sam
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460 Beiträge · seit 201829. Sept. 2021 · #5
Ich danke euch auch herzlich für die Eindrücke! Wir sind im November mit dem Camper unterwegs und frische Erfahrungen sind immer Gold wert. 🙂 Dass die 3rd Bridge nicht be- oder umfahren werden kann, wusste ich dank Beles Bericht schon. Wir stellen uns also auch auf den Umweg ein.

Ich stehe allerdings ein wenig auf dem Schlauch, was das hier angeht:
Wer die Verlängerung am Khwai in der Concession ins Chobegebiet rein plant, wird feststellen, dass nur die Cutline im Endeffekt auf die Umgehungsroute oder ins Dorf Mababe führt. Irgendwann steht man vor Wasser, also nur das Gebiet bis zum Khwai-Crossing nutzen und dann zurück zur Cutline, wenn man Richtung Savuti will.
Wir kommen von Savuti und fahren nach Khwai. Ich nehme an, mit cutline road ist die "Hauptpiste" gemeint, oder? In der Tinkers Map ist diese orange eingezeichnet.

Und dann hab ich noch ein paar andere Fragen, die ihr mir vermutlich beantworten könnt. Kann man die Parkgebühren immer noch - wie vor Corona - an den Gates direkt zahlen? Wenn ja, was wird aktuell akzeptiert (nur bar?)? Zur Zahlung der Parkgebühren des CKGR lese ich unterschiedliche Aussagen ... manche schreiben, dass man angeblich nur im DWNP Office in Maun zahlen kann und dort das Permit bekommt. Wir fahren über das Matswere Gate rein.

Hat einer von euch irgendwo eine Bootsfahrt gemacht? Wenn ja, wo? Ich frage mich, ob die aufgrund mangelnder Nachfrage im Moment überhaupt stattfinden.

Vielen Dank!
Reisebericht "In Lodges auf Selbstfahrerreise in Tansania" Reisebericht "Zwei Warmduscher auf Camping-Reise in Botswana"
89 Beiträge · seit 201629. Sept. 2021 · #6
Hi,

Zahlung an den Gates in BOTS nur in bar, wenn ich richtig informiert bin. Ich habe jedenfalls keine KK Zahlung getätigt.

Bootstouren gab es bei 3rd Bridge. Meine Campnachbarn wollten mich an einem Nachmittag mitnehmen. Sie haben ergo definitiv eine gemacht... Ich meine beim CheckIn hat der freundliche Herr diese für 600Pula pro 1h angeboten.

So richtig habe ich den Passus von Robin auch nicht verstanden. Aus meiner Sicht ist die Anfahrt von Khwai sehr einfach: Transitroad und dann halt links beim schwarzen Schild "Mababe/ Savuti" abbiegen?!?

Viel Spass 🙂

Gruss
earl
8'672 Beiträge · seit 201029. Sept. 2021 · #7
Hi Nadine (und hi Earl),

ich denke, Robin meint die Stelle, wo wir im August auch waren:
DSC05662k-2.JPG
Schau mal auf der Tinkers Map (Heft Chobe/Savuti Seite 11): wenn du von den Magotho Campsites weiter nach Osten fährst, befindest du dich irgendwann im Chobe (ohne durch ein Gate zu fahren) und da steht dieses Schild. Dort kommt man vermutlich nicht weit wegen Wasser, wir sind aber glaub gar nicht so weit gefahren. Ich meine mich zu erinnern, dass man 2012 oder 2013 dort weiter fahren konnte, aber ich kann mich täuschen. Hängt vermutlich auch vom Wasserstand ab. Aber easy ist es sicher nicht....

So wie Earl schreibt: auf der großen Gravelroad (orange) fahren, bis es links ab Richtung Mababe Gate geht.

Gilt deine Bootsfrage nur dem Moremi? Am Chobe hätte ich dir einen Kontakt, wir haben zwei ganz tolle Bootstouren mit einem extrem engagierten und netten Guide gemacht.

LG Bele
Meine Reiseberichte im Namibia-Forum von 2011 bis heute
zuletzt bearbeitet 29. Sept. 2021
25 Beiträge · seit 201229. Sept. 2021 · #8
Hallo Robin und alle Botswana-Reisende, danke für die Beschreibung. Ich bin ab nächster Woche in Botswana - fahre u.a. von Maun über Khwai und Mababe nach Savuti. Da dürfte es nicht viel Wasser haben, habe ich das richtig verstanden?
Wie sieht es aus mit Alkoholverkauf - laut Auswärtigem Amt verboten. Aber so ein Bierchen in der Lodge? Gibt es das auch nicht?
Danke 🙂
zuletzt bearbeitet 29. Sept. 2021
460 Beiträge · seit 201829. Sept. 2021 · #9
Vielen Dank, Earl und Bele! Das hilft schon mal sehr weiter.

Jetzt verstehe ich auch, welche Strecke gemeint ist! Danke für die Erklärung.

Die Bootstour interessiert mich in erster Linie für 3rd Bridge, aber für Chobe wäre ich auch nicht abgeneigt. Wir haben da 2019 schon mal eine gemacht, aber würden es durchaus noch mal ins Auge fassen. An dem Kontakt bin ich also sehr interessiert. 🙂 Danke!
Reisebericht "In Lodges auf Selbstfahrerreise in Tansania" Reisebericht "Zwei Warmduscher auf Camping-Reise in Botswana"
zuletzt bearbeitet 29. Sept. 2021
389 Beiträge · seit 200629. Sept. 2021 · #10
@dropia Alkohol ist kein Problem. Die Frage hatte ich in einem Parallelforum gestellt. Hier der Link mit umfassender Antwort:
Alkoholverkauf Botswana
Touristen bringen Souveniers mit nach Hause. Reisende Geschichten.
8'672 Beiträge · seit 201029. Sept. 2021 · #11
dropia schrieb:Hallo Robin und alle Botswana-Reisende, danke für die Beschreibung. Ich bin ab nächster Woche in Botswana - fahre u.a. von Maun über Khwai und Mababe nach Savuti. Da dürfte es nicht viel Wasser haben, habe ich das richtig verstanden?
Wie sieht es aus mit Alkoholverkauf - laut Auswärtigem Amt verboten. Aber so ein Bierchen in der Lodge? Gibt es das auch nicht?
Danke 🙂
Zum Alkohol siehe hier:
https://www.namibia-forum.ch/forum/34-diverses/299273-corona-botswana.html?start=306#624918 (die haben gewartet, bis wir wieder ausgereist sind 😄 )
und
https://www.namibia-forum.ch/forum/34-diverses/299273-corona-botswana.html?start=312#626570

Wenn du auf deiner Strecke nur die Hauptwege fährst (also quasi die Gravel-Transitstrecken), dann hat es in der Tat wenig Wasser, oder wenn, dann stabile Brücken drüber. Du musst aber aufpassen, dass du unterwegs nicht einschläfst 😄 !

Gruß Bele
Meine Reiseberichte im Namibia-Forum von 2011 bis heute
607 Beiträge · seit 201029. Sept. 2021 · #12
vielen vielen Dank an alle für die aktuellen Informationen. Da können wir einiges verwenden. Wir starten Morgen nach JNB und fahren dann am Freitag direkt bis Martins Drift, so kommen wir auch mit einem Test aus. Und dann sind wir 4 Wochen in Botsuana, danach geht's dann nach Namibia.
Bele: kannst du mir die Empfehlung für Chobe Bootstouren bitte schicken. Wir sind 4 Tage in Kasane, da dann zu viert. Hast du auch Info wie früh man da reservieren/buchen muss? Wir wollen Morgens und Abends mal eine Tour machen.
Viele Grüße Wolfgang
8'672 Beiträge · seit 201029. Sept. 2021 · #13
Hippie schrieb:vielen vielen Dank an alle für die aktuellen Informationen. Da können wir einiges verwenden. Wir starten Morgen nach JNB und fahren dann am Freitag direkt bis Martins Drift, so kommen wir auch mit einem Test aus. Und dann sind wir 4 Wochen in Botsuana, danach geht's dann nach Namibia.
Bele: kannst du mir die Empfehlung für Chobe Bootstouren bitte schicken. Wir sind 4 Tage in Kasane, da dann zu viert. Hast du auch Info wie früh man da reservieren/buchen muss? Wir wollen Morgens und Abends mal eine Tour machen.
Viele Grüße Wolfgang
Hallo Wolfgang,
die Kontaktdaten sind ja an dich raus, wie du weißt. Zum Thema Zeitpunkt Reservierung kann ich schlecht was sagen. Das hängt sicher davon ab, wie schnell der Tourismus in Kasane wieder anzieht. Bei uns war es wie ausgestorben 🙄 . Ich war ja schon einige Male in Kasane, und auch wenn ich den dort sonst üblichen Trubel nicht mag: es wirkte gespenstisch auf mich und tat mir für die Leute vor Ort unendlich leid! Natürlich war es ein irres Gefühl, nur mit zwei, drei anderen kleinen Booten auf dem riesigen Fluss zu sein 🤩 .
Es war aber auch heftig zu erleben, wie glücklich die Leute über unsere Buchungen (Bootstouren, Essen, Taxi, Unterkunft) waren 🙁 Mein Kontakt in Kasane hat mir heute (zufällig, sie weiß nichts von den Anfragen) geschrieben:"Please recommend more pple to come see Botswana"

Ich würde einfach anfragen, dann bist du schlauer! Anfragen heißt ja nicht gleich buchen.....

LG Bele
Meine Reiseberichte im Namibia-Forum von 2011 bis heute
zuletzt bearbeitet 29. Sept. 2021
4'382 Beiträge · seit 201530. Sept. 2021 · #15
Beles Erfahrungen kann ich nur bestätigen.
Wir hatten im August den Chobe bis auf Botswanische Militärboote ganz alleine mit Bootsführer und Guide (organisiert von der Kubu Lodge, die aber mangels Gästen nur die Campsite geöffnet hatten - und auch dort waren wir ganz alleine)
Am Ende der Bootstour hielt der Bootsführer eine lange Ansprache voller Dankesfloskeln und war über seine eigenen Worte fast zu Tränen gerührt - ich beinahe auch…
Gruß
Friederike
https://www.namibia-forum.ch/forum/22-reiseberichte/305239-2-froestelnde-senioren-cufs-in-botswana-august-24.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/299590-namibia-2008-cufscher-verbindungsstresstest.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/285307-cuf-in-botswana-2013.html https://www.namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/285473-cuf-im-ktp-und-moremi-juli-august-2014.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/287481-cuf-maeandern-durch-den-norden-namibias-v-o-nach.html?start=0 https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/294392-cufs-8woechige-antiviruskur-erfolgreich-oder-nicht.html https://www.namibia-forum.ch/forum/22-reiseberichte/300961-cufs-6-wo-haengemattenauszeit-v-covid19-in-bots-nam.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/298077-kurz-trocken-skelettenkueste-suedwaerts-april-mai-19.html?start=0 https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/303543-62-tage-auf-der-entschleunigungsspur-nam-bots-nam.html
zuletzt bearbeitet 30. Sept. 2021
1'059 Beiträge · seit 200630. Sept. 2021 · #16
Dumela Mabele

Wenn, dann würde ich dort eine privat bzw. exklusiv geführte Bootstour machen wollen und mich nicht auf eine der Touridampfer begeben müssen. Macht der das? Wenn ja, mir gerne auch den Kontakt schicken. 🙂

Merci!

Liebe Grüsse
Sam
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2'512 Beiträge · seit 200930. Sept. 2021 · #17
Hoi Sam,

ich vertrete mal Bele und frage: sehen wir so aus, als wären wir auf einem "normalen" Touriboot glücklich? 😗 (Mal abgesehen davon, dass sowieso keine normalen Touriboote unterwegs waren).

Natürlich nicht, wir haben schon explizit nach einer Private Boatcruise gefragt und beim Bootsführer natürlich nach einem ornithologisch beschlagenen Guide. Und das haben wir auch so bekommen. Das hat dann pro Nase 100.- Pula mehr gekostet, also 420 Pula anstatt 320.-, inklusive der 80 Pula Eintritt für den Nationalpark für die 3-stündige Tour. Ein Träumchen. 😎

Mein Tipp: unbedingt machen, vor allem die Morgencruise!

Liebe Grüße,
Matthias
NAM die Fünfte – und immer noch kein Sossusvlei - 2013 , Der (ganz alte) Südwesten - 2014 , Die Märchentour - 2014/15 , Kavango, Kwando, Kalahari - 2016 , Just Birds - 2017 , Unter Eulen und anderen Käuzen - die O-S-T 2017 , NAM die Elfte 2018, Caprivi satt - 2019
zuletzt bearbeitet 30. Sept. 2021
8'672 Beiträge · seit 201030. Sept. 2021 · #18
@ Nadine und Sam: da hat sich mal wieder einer vorgedrängelt 😄 , während meine Nachrichten an euch rausgegangen sind.
@ Matthias: danke für die Preise, so ähnlich hatte ich es auch im Kopf. Es kommt dann eben noch auf die Details an, man kann z.B. ein Frühstück ordern, das wir übrigens sehr genossen haben 🙂

Ich hoffe, Ihr habt jetzt alle Infos, sonst einfach nochmal fragen! Und falls Ihr Kontakt aufnehmt, unbedingt den Guide, den ich euch genannt habe, anfragen!

LG Bele
Meine Reiseberichte im Namibia-Forum von 2011 bis heute
zuletzt bearbeitet 30. Sept. 2021
1'059 Beiträge · seit 200630. Sept. 2021 · #19
Hallo ihr

Da habe ich euch natürlich unrecht getan - hätte ich mir eigentlich denken können, dass ihr euch da nicht einfach mit so 'ner Tourifalle abspeisen lässt. 😄

Bele hat mir inzwischen die Details und Kontakte geschickt über PN. 😘

Als wir letztes Mal in Kasane waren, haben wir recht unmotiviert eine Bootstour direkt bei der Unterkunft gebucht und das war dann eben so ein Touridampfer mit Dutzenden Plätzen und einer grösseren Overlander-Gruppe. Das muss ich dann echt nicht mehr haben, daher werde ich da natürlich aber umso lieber bei «eurer» Agentur buchen und nach «eurem» Guide fragen. 🙂

Wir sind zwei Nächte in Kasane, bevor es dann zurück nach Namibia zur Mavunje Campsite geht. Den Chobe NP lassen wir praktisch links (also rechts) liegen, aber so eine nette Vogelkundler-Bootstour wäre bestimmt ein Ding.

Danke euch!

Liebe Grüsse aus Zürich
Sam
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898 Beiträge · seit 201630. Sept. 2021 · #20
Moin,

ich kann das, was Robin hier so ausführlich zusammen gefasst hat, voll unterschreiben. Als Ergänzung noch unsere Erfahrung beim Grenzübertritt Ngoma Bridge.

PCR-Test: Wir hatten uns im Vorfeld Adressen In Kasane und Kazungula raus gesucht. Wir wollten in Senyati übernachten. Als wir in Kasane ankamen, haben wir die erstbeste Apotheke (die neben der Klinik) angefahren, die wir gefunden haben. Die wirbt mit PCR-Tests. Für 850,. BWP pro Person konnten wir sofort testen lassen. Zuerst hieß es, dass wir die Ergebnisse am nächstem Morgen um 10:00 Uhr abholen können, als er dann erfuhr, dass wir in Senyati sind, versprach er, dass wir die Ergebnisse bis 18:00 Uhr vor Ort bekommen. Es wurde dann nicht 18:00 Uhr, sondern 20:00 Uhr, aber alles hat wunderbar geklappt.

An der Grenze brauchten wir auch keinen zusätzlichen Test. Testergebnis an die Scheibe halten, gut war! Einzig nervig war, dass wir auf Namibischer Seite NOCH einen Stop einlegen mussten. Hier musste ich alle Fahrzeugdaten eintragen. Kannte ich so noch nicht.

Der Platz in Senyati war übrigens gut belegt. Noch nicht voll, aber es war gut was los. Hauptsächlich Südafrikaner und Holländer.

Der Rest - siehe Robin! 🤩

Herzliche Grüße
Martin
Im Land der grünen Wiesen! - Namibia 2018 Wir sehen uns am Boteti! - Namibia/Botswana 2021 Botswana 2025 - Erholungsurlaub mit der Familie