Autokauf in Namibia/Botswana?

Reisebericht 54 Antworten · 13,6k Aufrufe · gestartet 16. Juli 2021 von MiloCamillo
Gast19. Juli 2021 · #41
ich meinte mit EINEM Mietwagen eine "Südtour", dann nach Ostafrika fliegen und dort mit einem ANDEREN Mietwagen die "Osttour" machen. Wäre mE das Unkomplizierteste.
Grüße
zuletzt bearbeitet 19. Juli 2021
2'240 Beiträge · seit 201119. Juli 2021 · #42
loser schrieb:ich meinte mit EINEM Mietwagen eine "Südtour", dann nach Ostafrika fliegen und dort mit einem ANDEREN Mietwagen die "Osttour" machen. Wäre mE das Unkomplizierteste.
Grüße
Hallo,
das sehe ich gleich. Man kann ja (auch jetzt noch) von Johannesburg direkt nach Nairobi oder Entebbe fliegen.
Gruss M.
Nächste Reiseziele: ab Mai 2025:Zentralasien https://www.polarsteps.com/marimariontour https://www.instagram.com/marimari_on_tour/
1'095 Beiträge · seit 200919. Juli 2021 · #43
Grundsätzlich sicher nicht doof - allerdings sind die Kostenunterschiede doch erheblich.
Ich erinnere mich, als ich 2018 angefragt habe für eine 7 monatige Langzeitmiete, war das absolut günstigste Auto 13.000 EUR teuer.
Es handelte sich dabei um einen recht abgerockten Hilux mit benutzter Campinggrundausstattung und (benutztem) Dachzelt.

Das Geld ist dauerhaft weg. Wir haben uns einen LandCruiser 76 gekauft, den nach unserem Gusto ergänzend ausgebaut, ein neues Dachzelt draufgepackt etc pp. und haben den Wagen bereits aus Afrika wieder verkauft. Die Käufer treffen wir heute noch und sind in Kontakt 🙂
Wir hatten etwa 5000 EUR "Verlust" bezogen auf unseren Gesamteinsatz (bei einem fairen Verkaufspreis).
Weiterer Vorteil: das Equipment war neu und der Wagen top gepflegt (keine Panne auf 35.000 Fahrkilometer).
Nachteil: deutlich grösserer Kapitaleinsatz zu Beginn.

Die Dauermiete für einen LC 70 series hätte etwa 20.000 EUR gekostet. Viel Geld, das zu 100% weg ist. Möglich, dass es aktuell einen Coronarabatt gibt aber selbst wenn es 5.000 EUR sind (was ich nicht glaube), dann läuft die Rechnung immer noch rein kostentechnisch deutlich zugunsten des eigenen Fahrzeugs.

LG
Guido
1'014 Beiträge · seit 201619. Juli 2021 · #44
Außer wenn man sich - mangels Sachkenntnis und/ oder dank geschicktem Verkäufer - ein Fahrzeug zulegt, bei dem kostspielige und ggfs. zeitaufwendige Reparaturen fällig werden. Ich glaube nicht, daß eine Fachwerkstatt auch bei gründlicher Prüfung alle potentiellen Schwachstellen entdeckt. Dann dürfte man mit einem Mietwagen günstiger fahren, weil die Reparaturen Sache des Vermieters sind.


Yanjep
zuletzt bearbeitet 19. Juli 2021
441 Beiträge · seit 201420. Juli 2021 · #45
Hubert Heesters vermietet in der Langzeitmiete für 50 € Tag. das wären bei 7 Monaten 1oK€
Danke und Gruß Matze
Themenstarter5 Beiträge · seit 202122. Feb. 2022 · #47
Hallo zusammen,
vorweg mal danke für eure zahlreichen Antworten, Erfahrungsberichte, Tipps und Tricks, damals bevor ich nach Afrika ging.
Here is what happened:
Anfang Oktober bin ich in Cape Town gelandet. Nach ein paar Tagen der Aklimatisierung habe ich begonnen Autos über facebookmarketplace und gumtree (eine plattform für gebrauchtes) zu suchen. Gleichzeitig habe ich begonnen mich in Schlangen anzustellen um eine TRN zu bekommen. Dazu muss man in Cape Town ins Civic Center gehen. Die TRN hat ca 3 Wochen gedauert, weil diese Beamten einem nicht auf einmal sagen, was man alles braucht sondern jedes Mal kam noch etwas hinzu - haha; war aber auch eine ziemlich afrikanische Erfahrung soviel in Schlangen zu stehen. Neben Fotos und anderem Zeugs braucht man auch einen "Proof of adress" - ich habe zum Glück sehr schnell Freunde in CT gefunden und eine Adresse verwendet. Dazu muss man allerdings mit der jeweiligen Person zur Polizei gehen und einen affidavit unterschreiben, dass man bei dieser wohnt; wozu man auch nicht irgendein Formular verwenden darf sondern nur das welches man im Civic Center abholen muss...
Ich habe zuerst einen Jeep Cherokee gekauft - er kam mir sehr günstig vor (70000 Rand) und hatte bereits ein Rooftent im Preis... Als ich dann damit losgefahren bin löste sich ein Hinterrad bei ca 90 km/h von der Achse. Nach dieser Nahtoderfahrng wusste ich warum er so günstig war 😐 naja "buy cheap and you pay twice" 😗 -- glücklicherweise fand ich einen Autohändler der mir aus der Patsche half indem er den Jeep für 50k akzeptierte und mir dafür einen Isuzu D-Max verkaufte. Reflexiv betrachtet würde ich von Beginn an zu einem Händler gehen und einen Isuzu oder Toyota Bakkie kaufen.
Was Camping Equipment, Autozubehör, etc betrifft ist Südafrika übrigens sehr gut aufgestellt; man darf nur nicht glauben, dass das Zeugs billiger sein wird als in Europa. Die Preise sind in etwa gleich. Man findet über FB Marketplace auch sehr viele gebrauchte Camping-Artikel.
Ich habe meinen Isuzu jedenfalls im 4x4 Fitment Center in CT mit einem geräumigen Freezer, einer zweiten Batterie, Kompressor, Manometer, etc ausgestattet. In Hardwarestores und Flohmärkten Werkzeug, Kabel und alles möglich angeschafft und bin komplett ausgerüstet Richtung Krüger gestartet. Wegen Omikron hat sich meine ursprüungliche Route geändert und ich bin über Mosambik und dann durch Malawi gefahren.
Keine der Grenzen war ein Problem - nehmt euch auf keinen Fall "Fixer" an den Grenzen die euch mit dem Papierkram helfen. Da zahlt ihr immer zu viel und so kompliziert ist das Papierzeugs auch nicht. Glaubt auf keinen Fall, dass man irgendwelche Zusatzversicherungen oder irgendwas im nächsten Land braucht. Ich hatte nur eine 3rd Party Versicherung in CT abgeschlossen die auch in den anderen Ländern bis hoch nach Uganda gilt und nie Probleme mit diesen Papieren.
Mein Isuzu hat mir großartige Dienste geleistet, Selfdrive in Krüger und Serengeti war kein Problem, über steinige Bergstarßen in Malawi und Sandstrände in Mosambik, oder Gatschstraßen in Tanzania... er hat alles ohne Probleme bewältigt.
Jetzt nach 5 Monaten bin ich gerade in Tanzania und überlege wie es weitergehen soll. Am liebsten würde ich hier einen Käufer für mein Auto finden (ist auch hier im Markplatz inseriert) und dann noch 1-2 Monate als Lehrer in Tanzania oder Uganda zu arbeiten... Lets see wohin die Straße führt. Ubuntu & Hakuna Matata
66 Beiträge · seit 201323. Feb. 2022 · #48
Ich habe schon einmal gepostet.
Ich selbst habe zwar zur falschen Zeit (Nov. 2019) einen Bushcamper von Bushlore gekauft und bin noch heute sehr zufrieden. Allein der Verkehr mit dieser Firma ist außerordentlich seriös. Der Kauf wurde durch Leistung einer Anzahlung vollzogen. Alle Papiere für die Umschreibung wurden von Dieter bei Bushlore besorgt. Ich bin dann nach ZA geflogen und 2 Tage Später konnte ich dieses Fahrzeug übernehmen. Wenn ich so die Beiträge von den Schwierigkeiten der Umschreibung usw. lese, kann ich das nicht verstehen. Auch heute noch holt Bushlore meinen Wagen aus der Lodge ab, wenn es etwas zu reparieren gibt. Die Abrechnung geht dann ebenfalls sehr seriös vonstatten. Ebenfalls bekomme ich über Bushlore meine jährliche Plakette besorgt. Lediglich mit der Versicherung hat es nicht so geklappt wie erhofft. Ich habe das Fahrzeug mittlerweile in Namibia versichert. Ich kann also jeden nur ermutigen, bevor er 13.000€ an Miete bezahlt, sich ein eigenes Fahrzeug zuzulegen. Natürlich ist die Nutzung auch nicht umsonst.
Ein bisschen Puros, ein bisschen Epupa und ...? (2013) Dem Lockruf gefolgt - ein Landyabenteuer (2014) Ostern - entlang der Garden Route mit gutem Wein! (2015)
33,1k Beiträge · seit 200623. Feb. 2022 · #49
Glaubt auf keinen Fall, dass man irgendwelche Zusatzversicherungen oder irgendwas im nächsten Land braucht. Ich hatte nur eine 3rd Party Versicherung in CT abgeschlossen die auch in den anderen Ländern bis hoch nach Uganda gilt und nie Probleme mit diesen Papieren.
Pauschale Falschaussage. Es kommt ganz aufs Land drauf an, was für Zusatzversicherungen an der Grenze abgeschlossen werden müssen etc. Da hilft immer: https://aa.co.za/cross-border-travel-information/

Viele Grüße
Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
212 Beiträge · seit 201914. Apr. 2022 · #50
2018 waren wir im Transfrontier, da hatten wir Niederländer als Nachbarn auf dem Campsite. Die hatten auch bei Bushlore gekauft. Die Frau war so begeistert, man hätte meinen können, sie bekommt Provision, wenn sie jemand als Neukäufer gewinnt 😄
Bei denen war auch irgendwas nach der ersten Reise zu reparieren, das ging auch ganz unbürokratisch dann in der Bushlore Werkstatt.
Man zahlt für diesen Service natürlich durch einen etwas höheren Preis. Bissl wie eine Gebrauchtwagenversicherung 😉
Aber wer sich mit Fahrzeugen nicht auskennt und gleich was voll ausgestattetes möchte, warum nicht. Ich würd für das Geld aber was anderes kaufen. Vor allem schreckt mich etwas ein Mietauto, wo in 3 Jahren auch einige drin sitzen, die es nicht ganz sachgemäß bedienen und die 3 Jahre alte Dachzeltmatratze 🤪 🙄 .
zuletzt bearbeitet 14. Apr. 2022
24 Beiträge · seit 202310. Jan. 2023 · #51
Moin Leute,

Neu hier.

Ich bin seit 10 Jahren immer wieder Gast in Namibia. Und habe inzwischen sicher gut 10 Mille in diverse Corollas versenkt.
Da ich in den nächsten Jahren absehbar immer wieder da sein werde denke ich auch über was eigenes nach.
Eine Mittelklasse hat bislang immer gereicht.
Mein Farmer lacht sich allerdings immer tot über die bekloppten Touris die mit den billigen Toyotas die Gravel Roads entlang knistern.
Meiner Erfahrung nach ist ein Allrad sicher besser. Allerdings den bislang einzigen Reifenplatzer hatte ich mit einen 4Rev.
Vielleicht hätte ich nicht im Dunkeln mit 80 Klamotten über ne B Strasse bügeln sollen... Egal. War kurz vor Sonnenaufgang.

Ein kleinerer Allrad ( Duster etc. ) würde es für meine Zwecke sicher tun.
Einen Camper brauche ich weniger. Ich will autark mobil sein. Um von A nach B zu kommen. Mal von der Homebase irgendwo hin.
Aber ein daueernd Rundreisender bin ich eher nicht. Da ich ab und an was hinter mir her ziehe muss es eine AHK sein.
Die kann man aber auch nachrüsten. Ich habe besagten 4Rev als Mietwagen mal mit AHK bekommen. Der war nett.
Der hatte zum Schluss allerdings auch ne Störung mit dem Allrad. Zumindest war ne Leuchte an.

Wie auch immer. Gibt es noch alternativen zu Bushlore?
Oder hat jemand einen anderen Tip wie man an was eigenes kommt?
Wo stellt ihr das Gefährt unter wenn ihr nicht in Afrika seid?

Bin auf Antworten gespannt.

Schöne Grüße,

Joshy
56 Beiträge · seit 201321. Jan. 2023 · #52
Es gibt genügend Möglichkeiten, sich in NAM ein Fahrzeug bzw. einen Camper zu kaufen. Wir haben vor zehn Jahren über einen längeren Zeitraum z.B. die website https://www.namcars.net/ beobachtet, mittlerweile gibt es auch noch https://www.namauto.com/ oder Du wendest Dich direkt an einen der Händler.
Wir haben mittlerweile das zweite Fahrzeug beim Bakkie Centre in Windhoek gekauft und super Erfahrungen gemacht. Die holen sehr viele Fahrzeuge aus Südafrika. Letztendlich wurden es jeweils gebrauchte Pickups (Hilux bzw. jetzt Landcruiser), die wir dann selbst individuell ausgestattet haben. Es gibt einige Unterstellmöglichkeiten, z.B. die Farmen Elisenheim, Ondekaremba usw..
Gruß
Thomas
"Von Zeit zu Zeit braucht jeder ein bisschen Wüste", Sven Hedin
zuletzt bearbeitet 21. Jan. 2023
537 Beiträge · seit 202021. Jan. 2023 · #53
Ein Auto zu kaufen ist sicherlich leicht. Es dann auch auf sich zuzulassen, ist eine ganz andere Geschichte und nur mit einem der Residencepermits (Study, Work, PRP) möglich, nicht mit einem Touristenvisum - wie in diesem Faden ja auch schon mehrfach erwähnt. Ich weiß, jetzt werden mir wieder welche widersprechen die es entweder vor Jahren oder illegal geschafft haben, aber Tatsache ist nunmal (und ich war mehrfach bei NATIS und hab mit verschiedenen Mitarbeitern gesprochen), dass man eine Traffic Register Nummer ohne Residencepermit auf legalem Wege nicht bekommt (auch wenn ein unwissender Mitarbeiter auf dem Land eine TRN an einen Touristen vergibt ist es nicht legal), und die ist notwendig um ein Auto auf sich zulassen zu können.
Der Umweg über einen Einheimischen ist natürlich möglich.
zuletzt bearbeitet 21. Jan. 2023
58 Beiträge · seit 201922. Jan. 2023 · #54
Hier im Forum gibt es im "Marktplatz"
z. B. 2 Angebote für Fahrzeuge.
Das Anmelden ist natürlich eine andere Sache.....

Grüße Michael
212 Beiträge · seit 201929. Aug. 2023 · #55
ein Fahrzeug vor Ort kostet Dich aber auch Geld. Ca 350 Euro fürs unterstellen, 150 Euro für die Versicherung, 150 für die Disc (Zulassungs- oder KFZ Steuer), zumindest wenn Du einen Land Cruiser nimmst. Dann noch Reparaturen, Wartung...