S3BOThemenstarter34 Beiträge · seit 200912. Dez. 2020 · #1
Hallo liebe FoMis,
nach einer sagenhaften Standard-Ersttätertour im Dezember 2015 und Südafrika-Urlaub (Kruger NP) Januar 2019 zieht es uns wieder stark ins südliche Afrika. Anfänglich wollten wir bei unserer zweiten Reise nach Namibia (für mich ist es die dritte) unbedingt in den Caprivi und zu den Vic.falls. Da es aber wieder Dezember/Januar werden wird (heiß und evtl. viel Regen und Überschwemmungen) und es bis Ende kommenden Jahres noch Probleme mit Grenzübertritten geben könnte (sch.... Corona), tendieren wir nun dazu, eine andere Route zu wählen. In Südafrika haben uns die magischen Landschaften gefehlt. Südafrika war grandios, keine Frage. Aber das Feeling wie in Namibia war nicht vorhanden. Auch deswegen ist die jetzige Idee wahrscheinlich besser.
Aber erstmal zu "Uns". Wir, das sind 2 Ehepaare (meine Eltern und meine Tante und mein Onkel - alle Ü50 und ich (31)).
Ich habe noch keine Detailplanung, da ich mich bisher mehr mit Caprivi beschäftigt hatte. Aber folgende Tour habe ich im Kopf:
Ankunft wäre ca. 27.12. in Windhoek
2 N Spitzkoppe/Erongo-Region: Ameib Ranch, Omundumba Guest Farm 2 N Damaraland (Wüstenelefanten, -löwen) 1 N Fahrtag Richtung Epupafalls 2 - 3 N Epupa Falls 2 N Dolomite Camp Etosha - ist da mittlerweile renoviert worden? 2015 waren die Zelte teilweise nicht mehr so gut in Schuss 2 N Vreugde Guest Farm oder Okaukuejo 2 N Ostteil Etosha: Onguma Aoba Lodge 2 N zwischen Etosha und Windhoek - Frans Idongo oder etwas, wo es Wellness gibt? 1 N Windhoek
Preislich sollte eine Übernachtung nicht mehr als 150 EUR pro DZ kosten. Uns ist bewusst, dass wir für das Kaokoveld ein 4x4 Fahrzeug benötigen. Gibts da überhaupt einen geräumigen 5-Sitzer?
Epupa ist jetzt aber nicht wirklich der beste Ausgangspunkt für das "richtige" Kaokoveld. Das erlebt ihr eher in den großen Rivieren der Gegend. Und das kann eben zur Regenzeit schon schwierig werden (wenn es dort auch in aller Regel eher später regnet... wenn überhaupt)
Ich verstehe nun auch nicht ganz, warum ihr vom Caprivi abgekommen seid. Das hat ja nichts mit Grenzübertritten zu tun. Im absoluten Hochsommer würde ich mich persönlich wahrscheinlich eher dorthin orientieren als ins - mit großer Wahrscheinlichkeit - sehr karge und extrem heiße Kaokoveld/Damaraland.
Aber grundsätzlich ist Eure Tour so machbar. Bedenkt aber, dass kleinere Unterkünfte (z. B. Vreugde in Eurem Reiseplan) dann häufig rund um den Jahreswechsel Betriebsferien haben.
Mit 150 Euro pro DZ pro Nacht dürftet ihr vielerorts Probleme bekommen. Wenn ich jetzt mal Vreugde als eine der günstigsten Unterkunft in der Etosha-Gegend als Grundlage nehme, werdet ihr da schon mehr als 150 EUR pro Nacht und DZ ausgeben.
Viele Grüße aus Windhoek Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
freshy3'883 Beiträge · seit 201113. Dez. 2020 · #3
Hallo S3BO, den Anfang in Namibia finde ich sehr unbedacht! Ohne zumindest 1 Übernachtung wollt ihr ab WDH sofort bis zur Spitzkoppe weiterfahren? Das würde ich mir gut überlegen, denn allein in diesem Forum gibt es viele Schilderungen von Unfällen, die genau aus diesem Grund passierten. Dabei ist es einerlei, ob ihr glaubt, im Flugzeug ausgezeichnet geschlafen zu haben, um welche Uhrzeit ihr ankommt, wie oft ihr euch beim Fahren abwechseln wollt. Schon die Übernahme des Fahrzeugs braucht eure Aufmerksamkeit, wahrscheinlich fallen euch ein paar Dinge ein, die ihr noch "g'schwind" vor der Weiterfahrt erledigen wollt usw. Bei 5 Personen im Fahrzeug gibt es in aller Regel mehr Ablenkung als gut ist.
Fahrzeug war ein Hilux DC, für drei Personen war das ideal. Für fünf Personen fällt mir ehrlich gesagt kein passendes Fahrzeug ein, was auch noch halbwegs geländegängig ist.
S3BO schrieb: Uns ist bewusst, dass wir für das Kaokoveld ein 4x4 Fahrzeug benötigen. Gibts da überhaupt einen geräumigen 5-Sitzer?
Gibt es bei den einschlägigen Vermietern vor Ort.
Ansonsten mal bei dem Forumspartner Magic Vibes anfragen.
LG Logi
S3BOThemenstarter34 Beiträge · seit 200913. Dez. 2020 · #6
Vielen Dank für eure Antworten.
Vom Caprivi sind wir wegen der möglichen Gefahr von Überschwemmungen abgerückt und einem Beitrag hier irgendwo im Forum, dass Tiersichtungen im Dez./Jan. im Caprivi eher weniger berauschend sind. Elefanten würden dann wohl nach Botswana abwandern. Das wäre wirklich schade. Wir waren 2015 Ende Dez. im Etosha und hatten hier wirklich super Sichtungen und wenig bis gar kein Regen.
Aber wenn es im Nordwesen unglaublich heiß wird, ist das natürlich auch eher weniger optimal. Bei unserer klassischen Namibia-Rundreise 2015 Ende Dez. war es überall recht erträglich, selbst im Sossusvlei. Schwierig wurde es aber in der Ugab Terrace Lodge (was ja Damaraland ist). Das stimmt.... Da erinnere ich mich an unerträgliche HItze und auch Schwüle. Selbst das Liegen am Pool war nicht gut auszuhalten. Leider ist die Reisezeit vorbestimmt und nicht optimal. Schwierig....
Was sind denn eure Erfahrungen mit Caprivi im Dez./Jan. und der besten (im Sinne von Schwüle/Hitze und Tiersichtungen) Region für diese Zeit?
Was sind denn eure Erfahrungen mit Caprivi im Dez./Jan. und der besten (im Sinne von Schwüle/Hitze und Tiersichtungen) Region für diese Zeit?
also meiner Erfahrung nach ist die Wilddichte im Caprivi immer sehr sehr hoch. Zumindest immer deutlich höher als im Damaraland/Kaokoveld. Die Frage ist ja auch, ob ihr Touren selber fahren wollt, oder diese von Lodges aus geführt machen wollt. Bei Letzterem wäre Euer Auto ziemlich "egal", da ihr Euch nicht selber durch mögliches Wasser und Schlamm bzw. laufende Riviere wühlen müsstet. Caprivi zu der Jahreszeit bedeutet aber dann natürlich auch eine größere Malariagefahr. Es hängt halt davon ab, was Euch wichtiger ist: Tiere (Etosha/Caprivi) oder Landschaft (Erongo/Damaraland).
Wie auch immer, hat Freshy mit ihrem Hinweis auf die Fahrstrecke am Ankunftstag natürlich recht. Das hatte ich irgendwie überlesen.
Viele Grüße aus Windhoek Christian
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Burkhard486 Beiträge · seit 202014. Dez. 2020 · #8
S3BO schrieb:Was sind denn eure Erfahrungen mit Caprivi im Dez./Jan. und der besten (im Sinne von Schwüle/Hitze und Tiersichtungen) Region für diese Zeit?
3 Mal dort gewesen in der Zeit (oK, einmal war es nur Kasane, aber das zähle ich mal mit dazu).
Es ist nicht heißer als sonst auch , manchmal gab es auch Schauer und Okavango Hochwasser hatten wir auch einmal. Alles ohne Probleme zu bewältigen, und elendig schwüle Tage gibt es auch in Deutschland im Sommer. Jedenfalls mussten wir nie frieren und tagsüber sitzen wir im klimatisierten Auto und für die Nacht achte ich auf eine Lodge mit Aircondition.
Feb. 2020 war es schon fast "kalt" ... 😄 an unseren Tagen dort tagsüber (nur 26°). ich würde mir da nicht zu viel Gedanken machen, Wärme kommt und geht genau wie Schwüle und schließlich ist das auch noch Afrika Tropengebiet.
Wer natürlich trockene Wärme von maximal 21° sucht tagsüber dürfte da am falschen Ort sein, wenn allerdings jeden Tag dort nur solche Temperaturen herrschen würden, dann fahre ich da gar nicht erst hin.
Gruß
Burkhard
S3BOThemenstarter34 Beiträge · seit 200915. Dez. 2020 · #9
Hallo zusammen,
eure Antworten lassen uns auf jeden Fall wieder darüber nachdenken, die anfängliche Planung Caprivi weiterzuverfolgen. Wie schätzt ihr denn die Situation mit Grenzübertritten Ende 2021 ein? Um einen Abstecher in den Chobe oder zu den Vic.falls zu machen wären diese ja nötig.
eure Antworten lassen uns auf jeden Fall wieder darüber nachdenken, die anfängliche Planung Caprivi weiterzuverfolgen. Wie schätzt ihr denn die Situation mit Grenzübertritten Ende 2021 ein? Um einen Abstecher in den Chobe oder zu den Vic.falls zu machen wären diese ja nötig.
LG S3BO
Hallo S3BO,
wenn ich mit der göttlichen Gabe ausgestattet wäre, auf Deine Frage eine Antwort erteilen zu können, würde ich es mitnichten und auch mitneffen unterlassen und stattdessen aus meiner Gabe ein dickes Business machen. In Windes Eile zöge ich gleich mit Rockefeller & friends.
Scherz beiseite... Ich unterstelle jetzt einfach einmal, daß Deine Frage rein rhetorischer Art ist und Du nicht allen Ernstes erwartest, daß Du eine Antwort erhältst.
ALM schrieb: wenn ich mit der göttlichen Gabe ausgestattet wäre, auf Deine Frage eine Antwort erteilen zu können, würde ich es mitnichten und auch mitneffen unterlassen und stattdessen aus meiner Gabe ein dickes Business machen. In Windes Eile zöge ich gleich mit Rockefeller & friends.
Hallo ALM, für eine angemessene Beteiligung leihe ich dir meine 🙂 Grüße, Werner und sorry an S3BO für das OT, aber vielleicht fällt ja jetzt doch noch etwas ab für euer Vorhaben 😗
dergnagflow2'536 Beiträge · seit 200717. Dez. 2020 · #12
Hi,
S3BO schrieb: Aber wenn es im Nordwesen unglaublich heiß wird, ist das natürlich auch eher weniger optimal.
Was ist "unglaublich heiss"? Über 40 wird's schon werden, große Wanderungen werden da nicht drin sein, aber wenn man im Auto Klimaanlage hat, hält man das durchaus aus. Der große Vorteil ist die angenehme Temperatur am Abend und in der Nacht. Mehr als kurze Hosen und ein paar Shirts wirst da nicht brauchen 😉
Wie schätzt ihr denn die Situation mit Grenzübertritten Ende 2021 ein? Um einen Abstecher in den Chobe oder zu den Vic.falls zu machen wären diese ja nötig.
das ist ja schon heute möglich. Warum als Ende 2021 nicht 😉
Viele Grüße Christian
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laho147552 Beiträge · seit 201610. Jan. 2021 · #14
Hallo S3B0,
Vreugde und Frans Indongo kann ich dir wärmstens empfehlen. Danie jun. von Vreugde hat einige Jahre in Etosha als Guide gearbeitet und wir haben viele tolle Tipps erhalten. Die Familie Brand ist sehr herzlich, das Essen super lecker und wir haben uns dort sehr wohl gefühlt. Sehr familiär. Frans Indongo war für uns perfekt die erste Reise Revue passieren und die Seele baumeln zu lassen. Ebenfalls super leckeres Essen.