Reise Caprivi und Botswana

7 Antworten · 2'480 Aufrufe · gestartet 19. Nov. 2020 von Heisenberg
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Themenstarter15 Beiträge · seit 202019. Nov. 2020 · #1
Hallo zusammen,
meine Frau und ich wollen Ende April, Anfang Mai für 3 Wochen mit einem 4x4 Camper eine Tour durch den Caprivi und Botswana machen. Eigentlich wollten wir so eine Tour schon dieses Jahr machen, aber dann kam ja Corona. Da wir für einen Teil der Unterkünfte für dieses Jahr schon Anzahlungen leisten mussten, wollen wir bei Planet Baobab, Island Safari Lodge, Nxamaseri Island Lodge und Tautona Lodge auf jeden Fall übernachten.

Als Ersatz waren wir jetzt kurzfristig diesen November für zwei Wochen mit dem Camper schon im Caprivi (Divundu und Kongola) und Etosha unterwegs.

Könnte ihr uns bitte helfen, ob die Tour so machbar/empfehlenswert ist. Als "Offroaderfahrung" haben wir nur einen Offroadkurs und die Tiefsandpisten in der Kwando Core Area.

Könnt ihr uns auch einen Tip für eine Campsite in der Savuti/Khwai Region und für die Zwischenstation vor dem CKGR geben?

1. Tag: Ankunft Windhoek und 1 Übernachtung Grootfontein
2. + 3. Tag: 2 Übernachtungen Divundu (Mobola Lodge)
4. + 5. Tag: 2 Übernachtungen Kongola (Nambwa Campsite)
6. + 7. Tag: 2 Übernachtungen Kasane (evtl. Senyati Safari Camp) inkl. Tagsausflug zu den Victoriafällen
8. + 9. Tag: 2 Übernachtungen Savuti oder Khwai Region - noch keine Campsite
10. + 11. Tag: 2 Übernachtungen Planet Baobab
12. + 13. Tag: 2 Übernachtungen Maun (Island Safari Lodge)
14. + 15. Tag: 2 Übernachtungen (Nxamaseri Island Lodge)
16. Tag: 1 Übernachtung Zwischenstation vor CKGR - noch keine Campsite
17. + 18. Tag: 2 Übernachtungen CKGR
19. Tag: 1 Übernachtung Tautona Lodge
20. Tag: 1 Übernachtung Windhoek


Vielen Dank für eure Hilfe.
zuletzt bearbeitet 19. Nov. 2020
7'263 Beiträge · seit 200619. Nov. 2020 · #2
Hallo,

So ganz geht Eure Tour für mich nicht auf.

1. Ankunft in Windhoek und Übernachtung in Grootfontein am gleichen Tag ist mehr als ambitioniert und auf keinen Fall empfehlenswert.

2.Von Kasane an den Khwai ist in einem Tag mit sehr viel Fahrerei zwar möglich. Dann darf aber wirklich nichts schiefgehen. Im April/Mai wenn es unter Umständen noch nass sein kann wäre mir das zu weit. Ich würde bei Savuti min. eine Nacht einlegen.

3. Am Khwai gibt es viele gute Campsites. z.B. North Gate oder Magotho. Siehe auch: Tinkers - Moremi Game Reserve

4. Ihr fahrt dann vom Khwai an Maun vorbei um nach Planet Baobab zu kommen. Am nächsten Tag wieder zurück nach Maun. Diese Reihenfolge ist für mich nicht logisch.

5. Was wollt Ihr zwei Nächte in Maun? Das lohnt sich nicht.

6. Ich nehme an, dass Ihr Nxamaseri Island Lodge als Fly-In macht. Dann könnt ihr nach der Rückkehr nach Maun noch an den Boteti fahren (z.B. Boteti River Camp oder Khumaga).

7. Die Tautona Lodge wäre nicht unbedingt meine Wahl. Ich nutze meist Thakadu.

Grob zusammengefasst: Viel Fahrerei und der Versuch etwas zu viel in die vorhandene Zeit zu stecken.

Herzliche Grüsse
Chrigu
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1'675 Beiträge · seit 200719. Nov. 2020 · #3
Hallo,
ich würde es etwas krasser als Chrigu ausdrücken: Diese Tour wird Euch keinen Spass machen. Einfach zu viel Fahrerei und zu viele Ziele. Wenn ir schon im Caprivi seid, macht Mudumu, Mamili und am Zambezi das Zambezi Mubala Camp. Dann könnt ihr immer noch Botswana machen, aber lasst CKGR weg. Ansonsten ist alles richtig was Chrigu schreibt.
Südliches Afrika seit 1992: 49 Reisen, 1.369 Tage, 174.380 km, 493 Vogelarten
Themenstarter15 Beiträge · seit 202019. Nov. 2020 · #4
Vielen Dank für die schnellen Antworten. Wir werden dann am Wochenende nochmal umplanen.
1'166 Beiträge · seit 200819. Nov. 2020 · #5
Hallo Heisenberg,

statt CKGR würde ich planet baobab streichen. Runder wird es so:

3 Nächte Kasane
2 Nächte Savuti
3-4 Nächte Moremi
1 Nacht Maun
3 Nächte CKGR (Zu Not auch 2 (Kori u. Passarge Valley 2))
1 Ghanzi
= 13-14 Nächte Botswana (sollte doch passen)

Am Ankunftstag bis Grootfontein zu fahren, ist viel zu weit. Eine Idee wäre noch, genau anders herum zu fahren (Wäre doch doof(stressig) im CKGR 2-3 Tag vor Rückflug eine Panne zu haben).

Viele Grüße
Axel
Solo die zweite 04/19 - Namibia-Teil Kalahari/Nordwest Nam (April/Mai 2018) - Botswana / Kalahari/Nordwest Nam (April/Mai 2018) - Namibia Rastlos durchs Kaokoveld und Damaraland ... (2017) Stippvisite im Damaraland und Kaokoveld (2016)
Themenstarter15 Beiträge · seit 202021. Nov. 2020 · #6
Vielen Dank nochmal für eure Vorschläge. Wir haben jetzt ein bisschen umgeplant.

1. Tag: Ankunft Windhoek und 1 Übernachtung Ovita Wildlife
2. Tag: 1 Übernachtung Grootfontein (Maori Campsite)
3. + 4. Tag: 2 Übernachtungen Divundu (Mobola Island Lodge)
5. - 7. Tag: 3 Übernachtungen Kongola (Nambwa Campsite)
8. - 11. Tag: 4 Übernachtungen Kasane (Senyati Safari Camp) inkl. Tagsausflug Victoriafälle und Bootstouren Chobe
12. + 13. Tag: 2 Übernachtungen Planet Baobab
14. + 15. Tag: 2 Übernachtungen Maun (Sitatunga Camp) inkl. Flug übers Delta und Bootstour Moremi
16. + 17. Tag: 2 Übernachtungen (Nxamaseri Island Lodge)
18. Tag: 1 Übernachtung Ghanzi (Tautona Lodge)
19. Tag: 1 Übernachtung Gobabis
20. Tag: 1 Übernachtung Windhoek
1'675 Beiträge · seit 200721. Nov. 2020 · #7
... siehe schon entspannter aus. Ich verstehe aber Eure Wahl 3x Nambwa und dann ohne Unterbrechung bis Senyati nicht. Nambwa ist zwar ganz ok, aber die Campsites direkt neben den Lodgezelten sind nicht mehr so toll wild, und so viele Gamdrives für zwei volle Tage gibt's auch nicht, die Ein- und Ausfahrt ist ja jeweils schon ein langer Gamdrive. Und bedenkt, fast alles dort ist Tiefsand, zumindest vom Horseshoe nach Norden bis zum Eingang. Warum nicht im Zambezi Mubala Camp unterbrechen (alles Teerstraße dorthin)? Da könnt ihr am Nachmittag noch eine Bootstour machen, oder am nächsten Morgen. Oder früh los, dann könnt ihr am Chobe die Fahrt nach Senyati noch als Gamedrive vom Ngoma Gate am Fluß entlang machen bis zum Sedudu Gate.
Südliches Afrika seit 1992: 49 Reisen, 1.369 Tage, 174.380 km, 493 Vogelarten
Themenstarter15 Beiträge · seit 202021. Nov. 2020 · #8
Hi Pollux,
danke für die Antwort.

Die drei Übernachtungen Nambwa sind auch mehr ein Platzhalter. Wie wollen nur im Bereich Kongola drei Übernachtungen machen.

Am Horseshoe waren wir jetzt grade erst im November. Von dem her wissen wir was uns da erwartet und wollen aber auf jeden Fall eine Nacht im Nambwa Camp bleiben.