Mittwoch - 18. März 2020 – Endlich kann die Südtour starten (mit Sorgen im Gepäck)
Frühmorgens gelingt es mir endlich, uns auf der Webseite des Auswärtigen Amtes zu registrieren, um für eventuelle Rückholprogramme vorgesehen zu werden. Ich bin erleichtert und wir können ein letztes Mal das Frühstück bei Cordes genießen. Trotz des super Cappuccinos freue ich mich wahnsinnig auf das Frühstück auf der Campsite am nächsten Tag. Endlich wieder draußen sein…
Nach letzten Besorgungen brechen wir auf und treffen unsere Freunde auf ein schnelles Getränk und einen Informationsaustausch im Yacht Club von Walvis Bay. Wir sind alle der Meinung, dass wir uns jetzt wieder entspannen und den Urlaub genießen sollten – mein Mann und ich im Süden und unsere Freunde im Norden. Also: Los geht’s! Endlich!!!
Wir sind noch keinen Kilometer vom Yacht Hafen entfernt, da klingelt das Telefon. Die deutsche Nummer verheißt nichts Gutes und die nette Mitarbeiterin von Iwanowski empfiehlt uns eindringlich, den Urlaub kurzfristig abzubrechen. Mit welcher Flugverbindung ist noch nicht ganz klar, aber eventuell geht noch etwas (auf eigene Kosten) mit der KLM. Das Reisebüro will sich auf jeden Fall darum kümmern, eine Option für uns zu finden, denn seit gestern sei der Ausnahezustand ausgerufen und das Land könne kurzfristig bis zu 6 Monaten abgeriegelt werden. Ich denke nur: “Ich drehe jetzt echt bald durch!“ 😠 😕 😠
Im Kopf checke ich schnell nochmal alle Infos, die wir selbst, unsere bayrischen Freunde und Freunde in Deutschland recherchiert haben:
- Die vorläufige Einstellung aller Direktflüge zwischen Namibia und Risikogebieten (z.B. Deutschland) ist uns bekannt; ebenso
wie die Möglichkeit, dass auch alle anderen Flüge bis Mitte April gestoppt werden könnten!
- Hinweise auf eine mögliche komplette Abriegelung des Landes für die nächsten 6 Monate haben wir bislang nirgendwo
gesehen
- Weder die Deutsche Botschaft in Windhoek noch die SAA Airlines raten dringend zu einem kurzfristigen Urlaubsabbruch
- Teure Flugoptionen, die es eventuell kurzfristig noch gibt (z.B. über Luanda), können sich spontan in Luft auflösen, bis wir in
Windhoek und zum Abflug bereit sind
- In Deutschland breitet sich Corona rasend schnell aus, während es in Namibia weiterhin erst 2 bestätigte Fälle gibt
Wir bleiben am Straßenrand stehen, rekapitulieren die uns bekannten Fakten und diskutieren die Situation. Mal wieder! 😠 Nichts spricht aus unserer Sicht für einen schnellen und teuren Urlaubsabbruch. Wir sind Iwanowski trotzdem dankbar, dass sie sich so um uns bemühen, teilen der Dame aber mit, dass wir (auf eigene Verantwortung) bleiben und in etwa das geplante Urlaubsende am 27. März anstreben - und zwar möglichst mit einer kostenlosen oder zumindest günstigen Umbuchung im Rahmen der Star Alliance (z.B. nach JHB mit SAA und dann mit LH nach FRA).
Mit unserer Ruhe bzw. dem Vorhaben, uns nun endlich zu entspannen ist es natürlich jetzt erstmal wieder vorbei! Ziemlich aufgeregt setzten wir unsere Reise fort und fahren Richtung Kuiseb. Zum Glück begleiten uns tolle Wolkenformationen und Lichtstimmungen. Noch nie ist mir diese Strecke so schön vorgekommen! Ich bin so froh, dass wir jetzt hier unterwegs sind und nicht auf der B2/B1 nach Windhoek.
Eigentlich wollten wir noch bis in die Solitaire Gegend fahren, aber es ist schon wieder recht spät geworden. Also entscheiden wir uns für die Soussous on Foot Campsite, die uns schon im letzten Jahr sehr begeistert hat. Das Abendlicht ist fantastisch, denn von einer Seite ziehen dunkle Wolken auf, während von der anderen Seite die Sonne scheint.
Für ein paar Minuten fühle ich mich richtig gut und entspannt 🙂 . Jeder Blick auf diese wunderschöne Landschaft und die Oryx auf dem Weg zum Wasserloch verstärkt das Gefühl, dass es gut war, sich für die Fortsetzung der Reise zu entscheiden. Das sind genau die Stimmungen und Momente, auf die ich mich immer während der ca. 11 Monate zwischen zwei Namibia Urlauben so sehr freue!

Heute gibt es auch endlich wieder einen richtigen Sundowner mit Gin Tonic und dann ein mildes Chilli con Carne und Rotwein. Unseren Mägen geht es besser und die Nerven brauchen Nahrung… Abschalten gelingt uns aber nur kurz. Ich finde hier auf der Campsite sogar ein Blatt, das zu der unangenehmen Stimmung passt, die uns immer wieder einholt.
Frühmorgens gelingt es mir endlich, uns auf der Webseite des Auswärtigen Amtes zu registrieren, um für eventuelle Rückholprogramme vorgesehen zu werden. Ich bin erleichtert und wir können ein letztes Mal das Frühstück bei Cordes genießen. Trotz des super Cappuccinos freue ich mich wahnsinnig auf das Frühstück auf der Campsite am nächsten Tag. Endlich wieder draußen sein…
Nach letzten Besorgungen brechen wir auf und treffen unsere Freunde auf ein schnelles Getränk und einen Informationsaustausch im Yacht Club von Walvis Bay. Wir sind alle der Meinung, dass wir uns jetzt wieder entspannen und den Urlaub genießen sollten – mein Mann und ich im Süden und unsere Freunde im Norden. Also: Los geht’s! Endlich!!!
Wir sind noch keinen Kilometer vom Yacht Hafen entfernt, da klingelt das Telefon. Die deutsche Nummer verheißt nichts Gutes und die nette Mitarbeiterin von Iwanowski empfiehlt uns eindringlich, den Urlaub kurzfristig abzubrechen. Mit welcher Flugverbindung ist noch nicht ganz klar, aber eventuell geht noch etwas (auf eigene Kosten) mit der KLM. Das Reisebüro will sich auf jeden Fall darum kümmern, eine Option für uns zu finden, denn seit gestern sei der Ausnahezustand ausgerufen und das Land könne kurzfristig bis zu 6 Monaten abgeriegelt werden. Ich denke nur: “Ich drehe jetzt echt bald durch!“ 😠 😕 😠
Im Kopf checke ich schnell nochmal alle Infos, die wir selbst, unsere bayrischen Freunde und Freunde in Deutschland recherchiert haben:
- Die vorläufige Einstellung aller Direktflüge zwischen Namibia und Risikogebieten (z.B. Deutschland) ist uns bekannt; ebenso
wie die Möglichkeit, dass auch alle anderen Flüge bis Mitte April gestoppt werden könnten!
- Hinweise auf eine mögliche komplette Abriegelung des Landes für die nächsten 6 Monate haben wir bislang nirgendwo
gesehen
- Weder die Deutsche Botschaft in Windhoek noch die SAA Airlines raten dringend zu einem kurzfristigen Urlaubsabbruch
- Teure Flugoptionen, die es eventuell kurzfristig noch gibt (z.B. über Luanda), können sich spontan in Luft auflösen, bis wir in
Windhoek und zum Abflug bereit sind
- In Deutschland breitet sich Corona rasend schnell aus, während es in Namibia weiterhin erst 2 bestätigte Fälle gibt
Wir bleiben am Straßenrand stehen, rekapitulieren die uns bekannten Fakten und diskutieren die Situation. Mal wieder! 😠 Nichts spricht aus unserer Sicht für einen schnellen und teuren Urlaubsabbruch. Wir sind Iwanowski trotzdem dankbar, dass sie sich so um uns bemühen, teilen der Dame aber mit, dass wir (auf eigene Verantwortung) bleiben und in etwa das geplante Urlaubsende am 27. März anstreben - und zwar möglichst mit einer kostenlosen oder zumindest günstigen Umbuchung im Rahmen der Star Alliance (z.B. nach JHB mit SAA und dann mit LH nach FRA).
Mit unserer Ruhe bzw. dem Vorhaben, uns nun endlich zu entspannen ist es natürlich jetzt erstmal wieder vorbei! Ziemlich aufgeregt setzten wir unsere Reise fort und fahren Richtung Kuiseb. Zum Glück begleiten uns tolle Wolkenformationen und Lichtstimmungen. Noch nie ist mir diese Strecke so schön vorgekommen! Ich bin so froh, dass wir jetzt hier unterwegs sind und nicht auf der B2/B1 nach Windhoek.








Als Volunteer in Uganda – Eine neue Erfahrung für eine „alte“ Afrikasüchtige http://www.birungi.org/2018/03/03/als-volunteer-in-uganda-eine-neue-erfahrung-fuer-eine-alte-afrikasuechtige/
Namibia 2020 - Nach Hause Dank Rückholprogramm https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/299658-namibia-2020-nach-hause-dank-rueckholprogramm.html?rb=1&template=simple
Als Volunteer im EHRA Wüstenelefanten Projekt https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/295500-als-volunteer-im-ehra-wuestenelefanten-projekt.html?rb=1&template=simple








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