picco6'369 Beiträge · seit 201101. Okt. 2020 · #42
Hoi Annick
Wieder mal ein Dankeschön meinerseits! Es ist immer wieder ein wunderprächtiges Erlebniss den Menschenaffen so nah zu sein, wobei ich die Begegnungen mit den Schimpansen auch noch lieber hab als die mit den Berggorillas. Vielleicht kommen ja mal Flachlandgorillas und Bonobos dazu...immerhin war der erste Menschenaffe, zu dem ich Kontakt hatte ein 'Zwergschimpanse', also ein Bonobo...
ANNICKThemenstarter8'054 Beiträge · seit 200801. Okt. 2020 · #43
Coucou Picco,
Die Bonobos stehen auch noch auf meine Wunschliste. In Tansania konnte ich mit vielen Kongolesen sprechen. Politisch soll es jetzt stabiler sein. Vielleicht klappt es naechstes Jahr mit dem Virunga, den Flachlandgorillas und Bonobos...... 😎 Die Schimpanzen sind schon grossartig aber sie koennen auch sehr brutal gegenueber ihren Genossen werden. Die Bonobos hingegen sind sehr friedlich und beseitigen jeden Streit mit "Golo Golo"...... 😄
Lotusblume1'933 Beiträge · seit 200902. Okt. 2020 · #44
Liebe Annick, boah, was für schöne Fotos von den Schimpansen - in deren Augen zu schauen...das waren sicher, für Toni und dich, Augenblicke fürs Leben. Vielen lieben Dank, dass du uns daran teilhaben lässt!
ANNICKThemenstarter8'054 Beiträge · seit 200805. Okt. 2020 · #46
Fortsetzung
Bald erreichen wir auch die Feeding Station.
Sie wurde 1964-1965 errichtet.
Hier die ganze Geschichte die man im Gebäude lesen kann.
Heute wird sie nicht mehr benutzt. Wir schauen uns kurz die Anlage an und kehren anschliessend zum Park Headquarter zurück.
Immer mehr Paviane lassen sich blicken.
Gegen 14 Uhr geht es mit demselben Boot wieder nach Kigoma.
Es gibt jetzt hohe Wellen und es windet wahnsinnig. Wir müssen entlang des Ufers fahren und können dadurch einen Einblick in die Dörfer bekommen.
Wir brauchen aber 2 Stunden statt Eine um Kigoma zu erreichen.
Wir haben natürlich Godfrey per Telefon informiert. Er weiss ungefähr wenn wir zurückommen. Das Aussteigen vom Boot in Kigoma ist keine leichte Angelegenheit......
Godfrey wartet auf uns im Tanapa Office. Bevor wir zum Kigoma Hilltop fahren, wollen wir noch einen Abstecher zum berühmten Jacobsen Beach unternehmen und vielleicht baden. Als wir da ankommen, sind wir total enttäuscht.
Vom feinen Sandstrand bleibt nichts mehr übrig. Ein Kerl will auch noch 7'000TZS pro Person einkassieren. Wir verzichten darauf denn es wird hier echt ungemütlich.
Den Rest des Nachmittags verbringen wir auf unsere Terrasse beim Lesen. Später gönnen wir uns einen Sundowner auf der Restaurantterrasse. Himmlisch.
Für das Abendessen hat unser Kellner wieder ein tolles Serviettenarrangement organisiert!
Der Fisch schmeckt lecker. Das Hotel können wir schon weiter empfehlen. Schade nur dass der Pool "out of order" war.
ANNICKThemenstarter8'054 Beiträge · seit 200807. Okt. 2020 · #47
31 Juli 2020
Nach dem schmackhaften Frühstück begleichen wir unsere Rechnung und verabschieden uns vom Hotelpersonal. Punkt um 08.30 holt uns Godfrey ab. Bevor wir Kigoma verlassen werden wir noch Sanganigwa Children's Home besuchen. Der Hoteldirektor hat uns gestern dort angemeldet. Es handelt sich um ein Waisenhaus. Hier die Homepage. win.janegoodall.it/html/sanganigwa_english.html
Es befindet sich unweit vom Stadtzentrum auf einem Hügel. Als wir in den Hof hineinfahren werden wir schon von Kenneth, der Manager, erwartet. Wir gehen gleich in sein Büro.
Da geben wir auch einen Koffer ab voller Plüschtiere.
Kenneth freut sich schon für die Kinder. Er führt uns durch die Anlage und erklärt uns dass sie Salat und Gemüse hier anpflanzen.
Sie besitzen auch Hühner und Enten. Die Kinder sind tagsüber in der Schule und kommen am Nachmittag zurück. Heute ist aber Feiertag und alle Kinder sind anwesend. Kenneth zeigt uns die "Boys Bedrooms"
sowie die der Girls.
Hier die Toiletten und Waschanlage.
Alles sehr sauber.
Bald erscheint auch die Oberschwester die sich um die Kinder kümmert.
Die Plüschtiere werden verteilt. Man freut sich riesig.
Am Schluss wird auch noch ein Gesamtfoto geschossen.
Dann nehmen wir Abschied
und fahren schon einmal Richtung Uvinza. Es war ein wichtiges Dorf auf der Karawanenroute der Araber. Die extrem salzhaltigen Quellen an der Mündung des Ruchugi River waren immer wieder Grund für Konflikte zwischen den Händlern aus dem Orient und den Vinzas. Die heute sehr heruntergekommene Anlage, die noch immer bescheidene Mengen an Salz produziert, das zu einem grossen Teil weiterhin nach Kongo, Burundi und Ruanda exportiert wird, liegt auf der südlichen Uferseite des Flusses.
ANNICKThemenstarter8'054 Beiträge · seit 200809. Okt. 2020 · #48
Fortsetzung
In Uvinza tanken wir. 1 Liter Diesel kostet hier 1948 TZS statt 1870 TZS in Tabora oder 1720 TZS in Dar Es Salaam. Man muss halt den Transport bezahlen..... Danach geht es Richtung Mpanda. Die Strasse ist nicht mehr geteert aber wir kommen schnell vorwärts.
Die Landschaft wird auch sehr abwechslungsreich.
An manchen Stellen wird die Piste befestigt. Die Regensaison hat ihre Spuren hinterlassen....
Wir passieren einige Dörfer.
Unser Godfrey bekommt auch den obligatorischen Schlafanfall. Wir versorgen ihn mit Coladosen. Es wird auch wieder sehr staubig.
Nach Mugewo sind die Chinesen wieder am Werk.
Die Piste von Uvinza nach Mpanda wird in Zukunft ganz geteert sein.
20 Kilometer vor Mpanda ist es schon soweit!
Mpanda liegt auf eine Höhe von 1097 Meter über dem Meer am Fluss Mpanda, der nach Süden fliest und in den abflusslosen See Katavi mündet. In Mpanda ist nicht viel los. Wir wollten ursprünglich nicht in dieser Stadt übernachten. Im Katavi NP sind aber alle Camps geschlossen..... 😣 Wir halten vor der Mpanda Lodge an. Leider ist das Hotel ausgebucht. Alle Chinesen die in der Gegend arbeiten, übernachten hier sagt uns die Rezeptionistin. Sie schickt uns zum Lyamba La Mfipa Village. Liegt 1,5 Kilometer vom Stadtzentrum entfernt. Es handelt sich um eine Bungalowanlage.
Da scheint auch allerhand los zu sein. Der Kerl an der Rezeption erklärt uns es gäbe während 2 Tage in der Stadt ein katholisches Symposium. Er hat nur noch eine Suite zur Verfügung. Nehmen wir. Kostet 50'000 TZS inkl. Frühstück. Können wir schon verkraften! 😎 Die Suite ist "african Style" und es befindet sich ein Kühlschrank.
Im Schlafzimmer gibt es "african TV".
Im kleinen Doppelbett wird es heute Nacht für uns sehr eng werden.... 😄
ANNICKThemenstarter8'054 Beiträge · seit 200812. Okt. 2020 · #50
@picco: von Kigoma nach Mpanda haben wir 5 Stunden gebraucht.
Fortsetzung
Ein kleines Bett aber dafür 2 Badezimmer mit Dusche und WC. Dieses warscheinlich für die Dame.
Das Andere für Toni..... 😄
Gegen 18 Uhr bringt uns Godfrey zur Mpanda Lodge. Bei uns kann man heute leider nichts essen. Hier der Eintritt zur Rezeption.
Hier vom Restaurant.
Die Hotelhalle ist leer.
Der Empfang ist aber belegt.
Wir unterhalten uns ein wenig mit der Rezeptionistin über die Chinesen. Sie ist verärgert denn sie sprechen kein Swahili und noch weniger Englisch. Sie scheinen nie zufrieden zu sein und können sich nicht verständigen.... 😗 Anschliessend essen wir Samosas und Spaghettis mit Gemüse.
So etwas ohne Geschmack hatte ich schon lange nicht mehr gegessen. Da hilft Salz, Pfeffer und Hot Sauce wenig..... 😣 Der Magen ist aber wenigstens voll! 😎 In der Nacht werde ich kaum ein Auge zudrücken. Toni nimmt mir immer wieder die Decke weg und ich hole sie mir immer wieder zurück...... 😗
01.08.2020
Um 06.30 wird schon gefrühstückt. Wir bestellen fried eggs mit Toast. Der Kaffee kommt aus dem Beutel, igitigit....
Punkt um 7 Uhr verlassen wir Mpanda und fahren gleich Richtung Katavi NP. Wir wollen den Park in vollen Zügen geniessen. Unser Tag wird leider nicht so ausschauen wie wir ihn uns vorgestellt haben..... 🤢 Um 8 Uhr erreichen wir das Sitalike Gate. Die Schranke ist offen und kein Mensch.....Unweit sehen wir ein grosses Gebäude und denken es sei das Office.
Auch kein Mensch hier..... Zum Glück fahren uns schweizer Camper entgegen und erklären uns das dieses Gebäude normalerweise für die Besucher zum Schlafen ist. Da es aber keine Touristen gibt, ist es geschlossen.... Das Parkoffice befindet sich 1 Kilometer weiter. Man muss es schon suchen..... 🙄
Wir eilen ins Büro und wollen uns so schnell wie möglich die Permits besorgen.
Da heisst es: the System is out of order for the moment. No connection.... 😣
Da unser Godfrey echt nicht sehr klever ist und anscheinend nie einen Game Drive gefahren ist, entscheiden wir uns einen Ranger für den Tag zu nehmen. Kostet 20 US$. Die 2 Musungu Permit + 1 Driver permit + Wagen und Ranger macht alles zusammen: 108 US$ Nach einer Stunde ist das System immer noch nicht in Betrieb. Wir eignen uns die 108 US$ auf das Bankkonto von Tanapa zu überweisen. Der Boss wird uns noch die Konto Details per SMS schicken. Endlich können wir losfahren. Unser Ranger Bonifacio redet ein wenig mit unserem Driver und bestätigt dass er nie in einem Park war. Es dauert nicht sehr lange und wir schliessen alle unsere Fenster. Wir werden von ein Haufen Tsé Tsé Fliegen überfallen. So viele auf einmal habe ich noch nie gesehen. Sogar nicht im Tarangire! Wir brauchen eine Weile bis wir alle Fliegen erledigt haben. Die ersten Sichtungen beginnen.
Ist aber nicht sehr einfach Fotos zu schiessen mit den Tsé Tsé Fliegen...... 😎
Ursprüngliche afrikanische Wildnis ist charakteristisch für den Katavi NP. Er wird von 3 Gewässern beeinflusst: im Norden vom Lake Katavi und dessen Grassland, im Südosten vom palmengesäumten Lake Chada sowie dem Katuma River und dessen Sumpflandschaften. Zusammen mit seinen Wildreservaten und Pufferzonen nimmt das Oekosystem eine Fläche von über 20'000 Km2 ein. In den Ueberschwemmungsebenen leben sehr viele Tiere. Wir beginnen unsere Tour mit den Katsunga Plains.
ANNICKThemenstarter8'054 Beiträge · seit 200813. Okt. 2020 · #51
Fortsetzung
Hier noch eine Karte vom Park um einen Ueberblick zu bekommen.
Büffel gibt es auf den Katsunga Plains überall!
Schade dass man sich ihnen nicht nähern kann.
Off Road ist nicht gestattet.
Im Park gibt es auch viele Vögel. Hier ein Nimmersatt.
Ab und zu stören wir einen Wasserbock.
Godfrey scheint es nicht besonders zu interessieren. Zum Glück wäscht er sich jetzt jeden Tag gründlich denn das Fenster lassen wir wegen den Tsé Tsé Fliegen geschlossen.... 😎 Anschliessend fahren wir zum Ikuu Hippo Pool, das Emblem vom Park.
In diesem Moorpool herrscht noch keinen Kampf ums Ueberleben. Wasser gibt es noch reichlich denn die Regensaison war sehr markiert.
Die Hippos scheinen das Moor echt zu geniessen.
Für ihre Augen muss es aber bestimmt nicht der Brüller sein.....
Wenn man genug davon hat, begibt man sich wieder zum Fluss.
Da machen es sich auch einige Crocs gemütlich.
Danach geht es Richtung Chada Plains. Da beobachten wir 2 Giraffen.
Wir stören!
Unser Ranger befehlt Godfrey auf einmal anzuhalten. Zwei andere Wagen sind am Strassenrand parkiert und die gesamte Besatzung spaziert draussen herum und fotografiert. Es sind indische Touristen mit einem Ranger....
Wir steigen auch aus. Youpi hier spürt man nicht viele Tsé Tsé Fliegen. Hier unser Godfrey mit Ranger Bonifacio.
Godfrey mag die Hitze im Park gar nicht. Die ganze Zeit trocknet er sein Gesicht mit seinem Handtuch ab.
ANNICKThemenstarter8'054 Beiträge · seit 200815. Okt. 2020 · #52
Fortsetzung
Die eine Giraffe wird auf einmal sehr neugierig und schaut zu uns rüber.
Die indische Touristen sind mehr als happy. Sie waren noch nie so nah an einer Giraffe.
Danach steigen wir wieder in unseren Wagen ein und fahren Richtung Hauptbrücke. Von da oben hat man einen tollen Blick auf den Fluss. Crocs geniessen auf der Sandbank die Sonne.
Wir schauen ihnen eine Weile zu.
Unweit erblicken wir auch einen Graureiher
sowie Hammerköpfe.
Hippos hat es auch im Fluss.
Diesen scheint es einmal gut erwischt zu haben.....
Wir laufen auf die andere Seite der Brücke und entdecken noch andere Crocs
sowie Hippos.
Nach einer Weile verlassen wir die Stelle. Wir wollen noch zu den Paradise Plains. Da gibt es angeblich immer Löwen!
Gabi-Muc2'191 Beiträge · seit 201615. Okt. 2020 · #53
Hallo Annick,
ich warte jedes Mal auf die Stelle wo Ihr Euren Godfrey austauscht. Ich hätte ja eigentlich gedacht, dass Ihr Euch viel schneller einen neuen Driver zulegt. Eine Woche dürftet Ihr ja jetzt schon mindestens unterwegs sein.
ich bin mal gespannt wie es weitergeht und was dann der Anlass des Austausches ist.
LG
Gabi
10.2023 Gardenroute // 03.2023 Namibia // 03.2022 Swakop, Etosha und Damaraland // 08:2021 Uganda // 01.2021: Caprivi // 10.2020: Etosha pur // 04.2019: KTP, Tok Tokkie Trail und Sossusvlei // 06.2018: Swakopmund und Etosha // 08.2017: Kalahari, KTP, Fish River, Soussusvlei, Swakopmund // 04.2016: Gardenroute
ANNICKThemenstarter8'054 Beiträge · seit 200816. Okt. 2020 · #54
Fortsetzung
Die Piste die zu den Paradise Plains führt ist nicht gerade einfach zum Fahren.
Man muss sich echt konzentrieren und die Augen offen halten. Hat unser Godfrey leider vergessen........ 😣 20 Minuten später stecken wir im Sumpf und können uns leider nicht heraushelfen. Ich habe bewusst keine Bilder von diesem Geschehen genommen. Wir wollten Godfrey nicht schaden. Unser Ranger hat uns aber in die Augen geschaut und gesagt: you must change your driver. Something really wrong with him. Always sleeping..... Zum Glück ist er nicht auf der Hauptstrasse eingeschlafen sonst wäre für uns die Reise warscheinlich vorüber gewesen. Bonifacio telefoniert mit dem Headquarter. 30 Minuten später kommt ein Patrolwagen und zieht uns aus dem Schlamm. Zum Glück hat die Karre keinen Schaden abbekommen. Natürlich wurden wir beim Warten von den Tsé Tsé Fliegen angegriefen. Ich zähle lieber meine Stiche nicht mehr. Es kratzt überall......Wir wollen jetzt so schnell wie möglich zu unserem nächsten Ziel und unser Game Drive hier im Park abbrechen. Der Ranger versteht uns schon. Er steigt auf der Hauptpiste aus und wird ohne Problem ein Fahrzeug finden um zum Headquarter zurück zu kehren.
Wir fahren jetzt Richtung Kibani.
Da finden wir auch wieder die Teerstrasse. Wir lassen Godfrey nicht mehr aus den Augen. Ich gebe ihm die Anweisungen wohin er fahren soll. Wir passieren Milumba - Kisi. Ab Namanyere kommt wieder die Piste. Sie führt uns durch abwechslungsreiche Landschaft.
Wir versorgen Godfrey wieder mit einige Coladosen. Ich denke er ist krank. Er ist immer müde, behauptet aber das Gegenteil. Der grosse Fehler heute im Park war nicht seine Schuld...... Ab und zu überholen wir ein Matatu.
Gegen 16.15 erreichen wir endlich die Lakeshore Lodge und sind erleichtert.
Wir werden von Louise und Chris, die südafrikanische Besitzer, recht herzlich Willkommen. Wire erzählen ihnen gleich was im Park geschehen ist. Auch sie finden wir sollten den Fahrer wechseln aber ihm nicht schaden. Einfach erwähnen dass wir mit dem Sprachproblem grosse Mühe haben. Alles wird zu kompliziert und wir seien schliesslich in Urlaub! Toni wählt sofort die Nummer von Shilashi. Margaret, die Managerin, antwortet. Toni erklärt ihr so gut er nur kann dass wir es bis heute mit dem Sprachproblem gedultet haben. Wir haben aber jetzt die Schnauze voll. Margaret verspricht uns eine Lösung zu finden. Sie ruft uns morgen zurück. Wir sollen ja dem Godfrey noch nichts sagen. Anschliessend bringt uns Louise zu unserem Bungalow 4.
Die Innenausstattung finden wir einmalig.
Dusche
und WC sind separat.
Es gibt genügend Platz um alle Sachen auszupacken.
Die Terrasse gibt direkt auf den Tanganyika See.
Sie sieht auch sehr gemütlich aus.
Auch hier merkt man das das Wasser im See wahnsinnig gestiegen ist.
Louise erklärt uns dass vor einem Jahr noch ein riesiger Strand vor unserer Terasse war. Sie hat ein Bungalow schliessen müssen denn es war leicht unter Wasser. Wir packen unsere Sachen aus und gehen gleich eine Runde schwimmen. Hier unser Chalet vom See aus.
Gegen 18.30 begeben wir uns zur Bar.
Da gibt es auch Wifi. Da treffen wir das schweizer Ehepaar vom Katavi NP und ein Holländisches. Alles Camper. Zum Abendessen werden später alle Tische zusammen gestellt.
Die Sonne geht langsam runter.
Wir setzen uns alle gemütlich auf die Terrasse
und geniessen den Sundowner in vollen Zügen.
Einfach grandios!
Das Abendessen erweist sich als sehr lecker. Es gibt eine hausgemachte Gemüsesuppe, Rindfilet mit Kartoffeln und Salat sowie Obstsalat. Die Schweizer und Holländer leisten uns Gesellschaft und sind echt sympatisch.
Preis pro Nacht in Vollpension: 360 US$ "special rate".
Hallo Annick! Die Lodge ist ja traumhaft! Man kann sich vorstellen, wie schön es dort ist, wenn es auch noch einen Strand gibt... Ich bin gespannt auf Euren Fahrer Tausch! Ist ja auch nicht ganz ungefährlich die ganze Angelegenheit! Vielen Dank fürs Berichten, Stefanie
5 Jahre in Botswana, 3 Jahre in Sierra Leone, 1 Jahr in Lesotho
außerdem Reisen in Namibia, Südafrika, Mozambique, Eswatini, Tansania und Äthiopien
www.kalahari-calling.com
Enilorac65768 Beiträge · seit 201716. Okt. 2020 · #56
Zum Glück konntet ihr den Fahrer tauschen und es ist nichts passiert. Ich verstehe ja schon, dass man ihm nicht schaden will... aber so fährt er doch einfach mit neuen Touristen, das kann man doch auch nicht verantworten...
2016: Südafrika mit Gardenroute
2018 : Vic Falls, Namibia, Botswana, Mauritius
2020: Kapstadt und Gardenroute
2022: Namibia
2024: Namibia und Südafrika
2026: Namibia und Botswana in Planung :-)
Hmmm, ja, Annick, Ähnliches dachte ich auch. Es ist ja lieb gemeint, dass man den Fahrer nicht um seinen Job bringen will - aber das klingt ja schon die ganze Zeit nach einem sehr ernsthaften Problem (ich bin verwundert, dass Ihr das überhaupt so lange mitgemacht habt!!!). Und sowohl im Interesse weitere Kunden ALS AUCH IN SEINEM EIGENEN Interesse - er hat doch ganz offensichtlich ein ernsthaftes gesundheitliches Problem!? Das nicht anzusprechen finde ich sehr fragwürdig...? Ich bin gespannt, wie Ihr das gelöst habt und wie es weiter ging!
Danke vielmals für Deinen Bericht!!! Sehr cool, dass Ihr diese Reise durchgezogen (und an den meisten Stellen offensichtlich auch genossen!) habt! 😉 Rehema
PKPapa Kenia541 Beiträge · seit 201217. Okt. 2020 · #58
Hallo Annick,
habe mich jetzt durch Deinen Bericht gearbeitet. Vielen Dank dafür und auch danke für die tollen Fotos. Bin gespannt wie es weiter geht!
Bleibt alle gesund! LG Dieter
ANNICKThemenstarter8'054 Beiträge · seit 200820. Okt. 2020 · #59
@kalaharicalling: ja die Lodge kann ich wirklich empfehlen! Tolle Lage und zum Auspannen ideal.
@Enilorac: ja zum Glück wie du sagst.
@Rehema: ich wäre den Fahrer viel schneller losgeworden. Mein Mann ist leider ein zu guter Kerl. Er hat für ihn immer eine Ausrede gefunden. Zum Glück hat er dann den Ernst der Situation kapiert.
@Papa Kenia: toll dass du uns wieder begleitest!
02.08.2020
Gegen 8 Uhr laufen wir zum Restaurant.
Wenn die Lodge gut besetzt ist, gibt es normalerweise ein Frühstücksbuffet.
Da wir aber die Einzigen Lodgegäste sind, dürfen wir à la Carte bestellen. Der frische Obstsaft sowie Obstsalat, ein Genuss! Die Rühreier, miam miam! Toasts, Honig und Kaffee, la crème de la crème. 😛 Anschliessend laufen wir zum Ufer.
Hier sieht man so richtig wie das Wasserniveau vom See gestiegen ist. Da dürfen auch die Camper baden und ausruhen.
Auf dem See ist wenig los.
Danach besuchen wir das Schweizer Ehepaar auf der Campsite. Den Wohnwagen von Marianne und Albert finden wir einmalig!
Später laufen wir auch noch zur alten Kipili Mission.
Sie liegt 20 Minuten zu Fuss entfernt und steht auf einem Hügel. Sie wurde von den "White Fathers" und Kongolesische Sklaven zwischen 1890 und 1895 gebaut.
Sie gehört zu den ältesten Kirchen in Tansania.
Die verschiedene Gebäude müssen früher grandios gewesen sein.
Schade dass da nichts erhalten wurde.
Die Vegetation verschlingt immer mehr die Ruinen!
Der Besuch lohnt sich aber.
Von da oben bekommt man auch einen netten Blick auf den Tanganyika See.
Auf einmal klingelt unser Mobile. Es ist Margaret von Shilashi Car Hire. Sie hat einen anderen Driver gefunden. Wir werden bei Ankunft in Mbeya den Fahrer wechseln. Wir sollen ja nichts dem Godfrey sagen. Sie würde sich darum kümmern. Ist uns Recht. Wir sind erleichtert.
ANNICKThemenstarter8'054 Beiträge · seit 200821. Okt. 2020 · #60
Fortsetzung
Gegen 10 Uhr kehren wir zur Lodge zurück. Mit diesem Wagen fahren Louise und Chris die Touristen zum Katavi NP.
Wir profitieren ein wenig vom See
und lassen uns die Seele bäumeln.
Auf dem Wasser ist jetzt Hochbetrieb. Ein Hin und Her von Taxiboote.
Wir sind nicht die Einzigen beim baden. 😄
Das Maskotchen des Hauses kommt uns auch noch besuchen.
Um 13 Uhr wird das Mittagessen serviert. Es gibt Avocadosalat, Hausburger und Sorbet. Miam miam, hier werden wir bestimmt nicht abnehmen..... 😛 Um 17 Uhr machen wir mit Louise, Chris und dem schweizer Ehepaar eine Sunset Cruise.
Hier das Restaurant vom See aus.
Wir passieren zuerst die Anlegestelle von der berühmten MV Liemba.
Es handelt sich um ein deutsches Schiff dass über hundert Jahren auf dem Tanganyika See verkehrt. Es ist das einzige Transportmittel entlang des Sees. Auf dem Boot sorgt Chris für Reggae Musik. Langsam nähern wir uns an einem Sumpfgebiet.
Da bekommt man manchmal viele verschiedene Vögel zu sehen. Heute scheint es aber nicht den Fall zu sein.....
Wir kehren wieder Richtung Lodge zurück
und nehmen dann den Kurs auf Lupita Island. Unterwegs begegnen wir vielen Fischermen.