Meine erste Namibia - Rundreise - eure Meinung :)

42 Antworten · 8'453 Aufrufe · gestartet 30. Juli 2020 von OnkelArndt
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Themenstarter18 Beiträge · seit 202031. Juli 2020 · #21
freshy schrieb:Hallo Arndt,
was geht und was nicht in deiner Reisezeit, kann dir am besten eine unter KNOW-HOW gelistete Agentur sagen. Sie haben alle ihre Vorzüge, doch für deine konkreten Probleme würde ich Click&Travel empfehlen. Sie mieten für dich das Fahrzeug und stellen eine harmonische Tour nach deinen machbaren Wünschen zusammen. Otjiwarongo lässt sich mit Sicherheit einbauen, wenn es für dich wichtig ist. Mag sein, dass du 1000 Euro drauflegen müsstest, aber ehrlich: Was nix kostet ist auch nix. Anhaltspunkte dafür liefern bereits Antworten auf deine Fragen. Falls du mit einer Kleingruppenreise liebäugelst, bin ich nicht sicher, ob das günstiger ist. Falls du zur Zeit deine Finanzen zusammenhalten musst, warte lieber noch ein Jahr und spare während dieser Zeit weiter 😉 .
Wenn ich es richtig verstehe, reist du allein. Wir sind zwar Camper-Freaks, aber zu zweit, haben also immer Gesellschaft und bei Problemen oder Beratungsbedarf eine 2. Stimme an Bord.
Wie wäre es mit einem normalen Pkw oder Semi-SUV wie Duster und Übernachtungen auf Farmen und/oder in günstigen Lodges? Damit wäre die Möglichkeit vorhanden, zumindest abends ein wenig Gesellschaft zu schnuppern. Falls du zumindest für einige Tage campen möchtest, gibt es auf einigen Campingplätzen auch feste Unterkünfte. Eine Agentur vor Ort kann dir auch hierbei raten und helfen.

Reise-Anbieter, die selbst nie in Namibia waren, geschweige denn Highlights und Unterkünfte selbst in Augenschein genommen haben, haben von Ausnahmen abgesehen kein Gefühl dafür, womit sie die Kunden glücklich machen.

Viel Erfolg beim Weiterplanen,
wünscht
freshy
Hallo freshy,

ich suche natürlich die „gesunde Mischung“ vom „Preis-Leistungsverhältnis“. Also vom Bauchgefühl würde ich liebendgerne allein fahren. Das traue ich mir auch eigentlich zu. Nur habe ich Respekt vor möglichen Autopannen. Da habe ich leider zwei linke Hände 😉 Da sagt mir mein Kopf: „Gruppe“.

Was die Finanzen angeht: Klar, man setzt sich wie immer ein Budget und versucht dieses einigermaßen einzuhalten. Und „einigermaßen“ ist relativ. Ich habe schon einige Infos eingeholt (ich bin seit 3,5 Wochen in der Planung) und die Preise variieren (teils Selbstfahrer, teils Gruppe) zwischen 2.600 und 3.700 Euro für 16 Tage netto in Namibia (Flugzeiten rausgerechnet).

Es soll ein schöner Tripp mit bleibenden Erinnerungen bleiben, aber auch kein Luxusurlaub. Also ich habe mir so als Limit für Flug, den eigentlichen Tripp (…) vor Ort ein Budget von max. 3.600 Euro gesetzt und es sollten netto 16 Tage sein. Und du liegst richtig, ich werde allein reisen.

Ich schaue mal bei Know-how nach… Danke für den Hinweis. 🙂 Was die Übernachtungen angeht, da bin ich pflegeleicht…, da hätte ich auch kein Problem damit, in einem Toyota-Dachzelt zu nächtigen.

Beste Grüße
Arndt
121 Beiträge · seit 201731. Juli 2020 · #22
Hallo Arndt

Noch mal ein Gedanke zu Deinen zwei linken Händen .

Wir waren zweimal in Namibia im Hilux mit Dachzelt unterwegs und hatten (fast natürlich) jeweils einen Platten. Reifenwechseln ist aber nun nicht wirklich schwierig, zur Not machst Du vorher noch einen Pannenkurs zu Hause. Meist findest Du aber auch Hilfe am Ort des Geschehens.

Für alle anderen theoretischen Pannen am Auto gilt in Namibia wie auch hier in D, moderne Autos sind außerhalb einer Werkstatt eh nicht reparabel, da rufst Du hier den ADAC und in Namibia Deinen Vermieter an, der löst Dein Problem dann schon.

Deswegen keine Sorge vor Pannen und ruhig Mut zur Selbstfahrer Tour.
Eröffnet Dir viel mehr Erlebnisse als die Gruppenreise.
Du solltest dann nur etwas aufpassen bei dem Vermieter, aber da bietet das Forum auch genügend Tipps

Nur Mut,
Burkhard
zuletzt bearbeitet 01. Aug. 2020
1'816 Beiträge · seit 200831. Juli 2020 · #23
Hallo Arndt,

die Idee mit dem Duster und Gästefarmen (sehr einmalig) und günstigen Lodges find ich gut. Ebenso die angedachte Beschränkung auf Mitte/Nord.

Vorschlag:
1 N lake Oanob
2 N Sossousvlei ( da gibts aber nix wirklich günstiges)
3 N Swakopmund
2 N Erongo oder Damaraland, ich find Erongo besser, wenn man nicht so viel Zeit hat.
Tipp: Otjohotozu Gästefarm oder Omandumbo
2 N vor dem Anderson Gate. Würde dort IMMER in Vreugde übernachten.
Am ersten Tag im Park bis Ozonjuitji m‘Bari fahren. Ist ne ziemlich langweilige Fahrt,
aber letztes Jahr hatten wir dort bestimmt 500 bis 1000 Tiere, inclusive Elis und Löwen
2 N Van Lindequist Gate, dort sind die Unerkünfte aber auch recht teuer.
2 N Otijwarongo
1 N Windhoek

Du siehst, das ist ziemlich genau die kürzere Route von Travelnamibia.
Wenn du ne Nacht mehr hast, bleib für eine Nacht im Park, Okaukuejo oder Halali. Basic, teuer, aber wunderbare beleuchtete Wasserlöcher. Ich hatte in Okaukuejo immer mehr Glück, aber viele andere hier schreiben, dass sie in Halali bessere Sichtungen hatten.

Viel Spaß beim Planen
LG Boris
7'296 Beiträge · seit 200631. Juli 2020 · #24
OnkelArndt schrieb:
Was die Übernachtungen angeht, da bin ich pflegeleicht…, da hätte ich auch kein Problem damit, in einem Toyota-Dachzelt zu nächtigen.

Wenn Du ein Bodenzelt hast, könntest Du auch darin übernachten und einen günstigeren Mietwagen wie z.B. einen Duster wählen.

Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
486 Beiträge · seit 202031. Juli 2020 · #25
keine Angst vor der Fahrerei, "der Weg ist das Ziel" .... für mich... 😎
sehen viele hier allerdings ziemlich anders, ich war allerdings nie länger als 16 Tage im Land, meistens sogar noch kürzer .
Dein Preislimit halte für absolut ausreichend, obwohl sich die Mietwagenkosten dann ja nur auf 1 verteilen und nicht auf 2. Namibia2Go (Beispiel...) hat den Nissan NP300 Pickup (geländefähig) für gerade einmal rund 60€ (Nebensaison). Viele Lodges habe recht günstige Single-Rates, das ist oft besser als in Europa. Ich suche auch immer speziell danach jedes Jahr.

möchtest du einen Routenvorschlag:
verlasse sofort Windhoek und fahre am Ankunftstag noch ein Stück, das ist auch nicht schlimmer als in Deutschland nach dem Langstreckenflug und 100-150km sind schon noch drin normalerweise.
hier mal ein paar Ziele mit Übernachtungs-Tagen:

Okahandja 1
Okaukuejo 2
Khorixas 1
Swakopmund 2
Sesriem 2
Aus 2 (für Lüderitz und Kolmanskoop)
Fish River Canyon 2 (den könnte man als erstes auch weglassen meiner Meinung nach)
Mata Mata 2
Rehoboth 1

Das sind dann 15 Nächte und nur 2 Einzel-Übernachtungen. Die Kalahari deckt dann Mata Mata ab und Tyfelfontain nimmmt man nebenbei in Khorixas mit.
Im Etosha geh ruhig in die NWR Parkunterkünfte, dann bleibt mehr Zeit für die Pirschfahrt zwischen den Übernachtungen.

Diese Tour habe ich im Prinzip schon fast genau so gemacht, hat alles geklappt und Pannen waren auch noch drin. Klar, ist nicht für jeden was, aber gehen tut das schon und beeindruckend ist es allemal.

Ich hätte keine Bedenken das so zu kalkulieren, nur ins Zelt würde ich niemals gehen, dann lieber nach der Ankunft ohne Stress auf der Terasse der Lodge ein kaltes Windhoek Lager trinken.
(man beachte bitte meinen Avatar 😛 😛 )
Gruß Burkhard
zuletzt bearbeitet 31. Juli 2020
322 Beiträge · seit 200631. Juli 2020 · #26
Hallo Arndt ,
hast Du schonmal in Erwägung gezogen einen gleichgesinnten Partner zu finden mit dem Du dann zusammen Reisen könntest ?
Den zu finden , mit Hilfe dieses Forums , müßte eigentlich möglich sein.
Wir waren 4x in Namibia-Botswana-Simbabwe unterwegs und haben auch mehrere Reisende getroffen welche sich über
Reise-Foren kennengelernt haben.
Die Vorteile liegen klar auf der Hand :
- ein stärkeres Gefühl der Sicherheit
- man hat Unterhaltung auf längeren Fahrstrecken
- bei einer Panne hat man Hilfe
- Kostenersparnis , nur halbe Automiete u. event. auch bei der Unterkunft
- man kann sich über die Fahrroute austauschen
- geteilte Freude ist doppelte Freude

Viel Spass bei der weiteren Planung
Dieter
seit 1959 u.a. : 4xMarocco, 2xTunesien, 2xAlgerien-Mali, Ägypten-Sudan, 4xNamibia-Botswana-Simbabwe, Israel, 2xKanada, 3xUSA, 4xAustralien, 2xNeuseeland, Mexico, Europa total ,Türkei ,Zypern,
zuletzt bearbeitet 01. Aug. 2020
Themenstarter18 Beiträge · seit 202001. Aug. 2020 · #27
Hallo zusammen,
ich habe eure ganzen Einschätzungen mal zusammengefasst und ich werde wohl einfach mal einen separaten Post aufsetzen, ob jemand mitfahren möchte.
Wenn ich alle Einschätzungen zusammenfasse, würde ich als Selbstfahrer folgende Route (sh. Grafik) bevorzugen und nicht immer nur eine Nacht bleiben. Ich würde den Süden unterhalb von Mariental auslassen und von Windhoek südlich bis Mariental fahren, anschließend nach Westen bis zur Küste, weiter Richtung Norden bis zum ENP und dann wieder zurück nach Windhoek. Ich weiß, kilometermäßig auch eine Hausnummer; aber dadurch, dass ich überall (bis auf Otjiwarongo) 2 Nächte bleibe, scheint mir das doch relativ (...) entspannt.
Was haltet ihr davon?
Lieben Gruß
Arndt
zuletzt bearbeitet 01. Aug. 2020
807 Beiträge · seit 201701. Aug. 2020 · #28
Hallo Arndt,

Ich würde an ersten Tag bis zur Auas Safari Lodge fahren, Super zum ankommen und Du kannst erste Tiete sehen. Das hatte uns sehr gefallen. Ich würde auch das Ende ändern- Windhoek ist keine Stadt mit vielen Sehenswürdigkeiten. Ich würde da eher noch 2 Tage Waterberg machen bzw. Wenn Dir Katzen gefallen, Okonjima einplanen.

Ansonsten würde ich Twyfelfontein auf der Fahrt zur Vingerklip mitnehmen. Da hatte es uns landschaftlich echt gut gefallen.

Du kannst ja meinen Ersttäterbericht lesen.- wir hatten eine grosse Runde gemacht.

Viel Spass beim Planen.
VG Silke
Mein Ersttäter- Reisebericht Namibia 2018: https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/297472-5711-km-namibia-abenteuer-grosse-ersttaeter-runde.html Seychellen: Inselhopping: https://namibia-forum.ch/forum/weiterelaender/299153-seychellen-inselhopping-im-tropischen-paradies.html Kurzbericht Namibia 2021 mit Fotobuch: https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/301218-fotobuch-und-kurzbericht-namibia-herbst-21.html Reisebericht Namibia 2021: https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/301521-5-056-km-zweittaeter-im-caprivi-herbst-2021.html?start=0 SÜDAFRIKA 2022 -Fotobuch und kleiner Reisebericht https://www.cewe-community.com/global/example/suedafrika-2022-68145 Costa Rica 2023 https://www.namibia-forum.ch/forum/weiterelaender/303311-2-349-km-durch-costa-ricas-regenwaelder-und-vulkane.html Costa Rica Fotobuch www.cewe-myphotos.co...40289853b4efd18f584d Ein kleiner Auszug bereister Reiseziele: Liparische Inseln - Madeira - Azoren - Schottland - Island - Neuseeland -Australien- Singapur - Namibia -Gambia - La Réunion- Mauritius - Seychellen -Südafrika- Costa Rica uvm.
486 Beiträge · seit 202001. Aug. 2020 · #29
für mich (und das ist jetzt furchtbar individuell.... 😉 ) wäre

das zu viel zu viel Windhoek, das ist doch nur eine einfache Großstadt ohne das eigentliche Namibia Flair....
das ist auch zu viel Tyfelfontain/Khorixas, so spannend fand ich das da nicht, als das man es nicht in wenigen Stunden "nebenbei" erledigen kann.

Die Zeit dort würde ich eher in Parks mit Tieren oder doch in der Südroute investieren.
Bitte nicht falsch verstehen, das sind schon Punkte, wo man mal gewesen sein muss (genau wie auch in Lüderitz oder am Fish River oder Mata Mata oder Sossusvlie oder Etosha), aber längere Zeit würde ich dort nicht verbringen (wollen).

..... und jetzt bitte nicht steinigen, war ja gerade wieder selber in Twyfelfontain im März mit (und wg. den) Mitfahrern. Ist ganz nett und lag eh´ auf dem Weg zum Etosha ......
Gruß Burkhard
zuletzt bearbeitet 01. Aug. 2020
7'296 Beiträge · seit 200601. Aug. 2020 · #30
Burkhard schrieb:für mich (und das ist jetzt furchtbar individuell.... 😉 ) wäre

das zu viel zu viel Windhoek, das ist doch nur eine einfache Großstadt ohne das eigentliche Namibia Flair....

wie Du sagst, ist das sehr individuell.
Halte Dich mal ein paar Tage vorwiegend zu Fuß in Katutura auf. Dort bekommst Du 'nen ziemlich guten Eindruck vom Leben der Menschen in Namibia. Das sieht anders aus als es die Touristen normalerweise wahrnehmen.

Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
3'883 Beiträge · seit 201102. Aug. 2020 · #31
BikeAfrica schrieb:
Burkhard schrieb:für mich (und das ist jetzt furchtbar individuell.... 😉 ) wäre

das zu viel zu viel Windhoek, das ist doch nur eine einfache Großstadt ohne das eigentliche Namibia Flair....

wie Du sagst, ist das sehr individuell.
Halte Dich mal ein paar Tage vorwiegend zu Fuß in Katutura auf. Dort bekommst Du 'nen ziemlich guten Eindruck vom Leben der Menschen in Namibia. Das sieht anders aus als es die Touristen normalerweise wahrnehmen.

Gruß
Wolfgang
Wolfgang hat prinzipiell recht, was Windhoek anbetrifft. Aber: Wer zum 1. Mal in Windhoek ist, hat vielleicht noch nicht so den Schneid, allein durch Katutura zu schlendern.

Deine Route finde ich für 16 Tage angemessen. Bedenke jedoch, dass durchschnittlich 300 km pro Fahrtag für Namibia äußerste Grenze sein sollte. Ich habe nicht kontrolliert, ob das bei deiner Route rauskommt.
Einen Änderungsvorschlag hätte ich, falls du nicht durch Katutura schlendern willst:
Beginne mit 2 x Ü Windhoek, die brauchst du zum Eingewöhnen und Organisieren,
2 x Ü am Ende genügen, um Abschied zu nehmen,
die übrige Nacht würde ich im ENP wegen des Wasserlochs in Halali, einfügen.

Glaub mir, das wird!
freshy
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Themenstarter18 Beiträge · seit 202002. Aug. 2020 · #32
freshy schrieb:
Deine Route finde ich für 16 Tage angemessen. Bedenke jedoch, dass durchschnittlich 300 km pro Fahrtag für Namibia äußerste Grenze sein sollte. Ich habe nicht kontrolliert, ob das bei deiner Route rauskommt.
freshy
Hallo freshy,
ich habe mal eben meine Excel-Übersicht um eine Spalte aktualisiert und
die km-Zahl zum Teil aufgerundet.
"Lediglich" von Sesriem-Swakopmund würde ich die 300km-Obergrenze sprengen.
Aber da wäre ich zumindest die ganze Zeit auf C- und D-Straßen unterwegs.
Viele Grüße
Arndt
zuletzt bearbeitet 02. Aug. 2020
16,9k Beiträge · seit 201202. Aug. 2020 · #33
OnkelArndt schrieb:
"Lediglich" von Sesriem-Swakopmund würde ich die 300km-Obergrenze sprengen.
Aber da wäre ich zumindest die ganze Zeit auf C- und D-Straßen unterwegs.
Du wirst Dich wundern wie erbärmlich ausgerechnet der Zustand dieser Strecke ist und wie lange Du da tatsächlich unterwegs sein wirst. 😉 Viele unterschätzen den Zeitaufwand und neigen dann dazu ein bisschen mehr Gas zu geben. Nicht umsonst verunfallen gerade auf dieser Strecke jedes Jahr etliche Touristen - und nicht jeder kommt glimpflich davon.

Apropo Gas geben: die Fahrzeuge haben alle ein eingebautes Tracking System. Der Leihwagenvermieter weiß also immer ganz genau, was Du mit dem Auto machst und wie schnell Du wo unterwegs bist bzw. warst.

LG
Logi
Themenstarter18 Beiträge · seit 202002. Aug. 2020 · #34
Logi schrieb:
OnkelArndt schrieb:
"Lediglich" von Sesriem-Swakopmund würde ich die 300km-Obergrenze sprengen.
Aber da wäre ich zumindest die ganze Zeit auf C- und D-Straßen unterwegs.
Du wirst Dich wundern wie erbärmlich ausgerechnet der Zustand dieser Strecke ist und wie lange Du da tatsächlich unterwegs sein wirst. 😉 Viele unterschätzen den Zeitaufwand und neigen dann dazu ein bisschen mehr Gas zu geben. Nicht umsonst verunfallen gerade auf dieser Strecke jedes Jahr etliche Touristen - und nicht jeder kommt glimpflich davon.

Apropo Gas geben: die Fahrzeuge haben alle ein eingebautes Tracking System. Der Leihwagenvermieter weiß also immer ganz genau, was Du mit dem Auto machst und wie schnell Du wo unterwegs bist bzw. warst.

LG
Logi
Hallo Logi,
ich bin tatsächlich "non stop" alles am berücksichtigen (gute Vorbereitung ist [fast] alles).
Bzgl. der Geschwindigkeit habe ich mir die Tage https://www.youtube.com/watch?v=TGmo0phLDMk
angeschaut.
Also die von mir erfassten Zeiten sind auch nur Orientierungswerte.
Die Sonne geht ja pi mal Daumen um 07:00 Uhr auf und was ich gelernt habe ^^ - recht schnell.
Wenn ich dann jeweils um 08:00h starte und wirklich 06:00h unterwegs bin,
wäre ich am Zielort gegen 14:00h und weit vor Sonnenuntergang.
Viele Grüße
Arndt
486 Beiträge · seit 202002. Aug. 2020 · #35
Logi schrieb:
OnkelArndt schrieb:
"Lediglich" von Sesriem-Swakopmund würde ich die 300km-Obergrenze sprengen.
Aber da wäre ich zumindest die ganze Zeit auf C- und D-Straßen unterwegs.
Du wirst Dich wundern wie erbärmlich ausgerechnet der Zustand dieser Strecke ist und wie lange Du da tatsächlich unterwegs sein wirst. 😉
Gerade (...oK, war Ende Feb. 2020) gemacht, C14 + die Querspange durch den Park (Permit-pflichtig) zur C28, dazu noch diverse kurze Abstecher zur Welwitchia + Moonlandscape etc..
War kein Problem, alleine die Querspange (ich finde gerade die D-Nr. nicht) war etwas sehr ruppig. Der Rest eher "normale" Namibia Gravel-Road. Zeitlich hatten wir keine Probleme und waren um 17:00 in Swakopmund.
Und wie die Straße nächstes Jahr ist weiß doch heute eh´ noch niemand.

Mir fällt gerade noch ein, eine Reifenpanne hatten wir auch noch vor Solitaire, also der Wechsel auf der Strasse und die Reparatur des Reifens in Solitaire kam da ja auch noch dazu 😄
Gruß Burkhard
zuletzt bearbeitet 02. Aug. 2020
16,9k Beiträge · seit 201202. Aug. 2020 · #36
OnkelArndt schrieb:
ich bin tatsächlich "non stop" alles am berücksichtigen (gute Vorbereitung ist [fast] alles).
Wie die Streckenbeschaffenheit im allgemeinen zwischen Sesriem & Walvis Bay ist, kannst Du hier nachverfolgen: https://namibia-forum.ch/forum/11-diverses/295010-aktuelle-strassenverhaeltnisse.html?start=0

Und wie oft es dort zu Unfällen kommt hier: https://namibia-forum.ch/forum/11-diverses/293043-mal-wieder-warnung-fahrverhalten-touristen.html

Oder frag bei Carsten Möhle nach. 😉 Der muss oft genug einspringen und die Leute aus der Bredouille manövrieren bzw. die Leute unterstützen, wenn es mal wieder schief gegangen ist.

LG
Logi
121 Beiträge · seit 201702. Aug. 2020 · #37
OnkelArndt schrieb:

Hallo freshy,
ich habe mal eben meine Excel-Übersicht um eine Spalte aktualisiert und
die km-Zahl zum Teil aufgerundet.
"Lediglich" von Sesriem-Swakopmund würde ich die 300km-Obergrenze sprengen.
Aber da wäre ich zumindest die ganze Zeit auf C- und D-Straßen unterwegs.
Viele Grüße
Arndt
Hallo Arndt

Schau doch mal unter KnowHow und da unter Karten nach ( https://www.namibia-forum.ch/know-how/karten.html )

In den Tracks for Africa Karten findest Du Angaben zur Entfernung und vor allem auch deutlich realistischere Zeitangaben für Deine Strecken als Google sie Dir vorgaukelt. Die Zeiten kannst Du dann ja in Deiner Tabelle mit berücksichtigen.

Weiter viel Spaß beim Planen und Erfolg bei Deiner Suche nach einem Reisepartner

Burkhard
Themenstarter18 Beiträge · seit 202002. Aug. 2020 · #38
Danke dir. Ich schaue mal nach.... und passe meine Excel-Tabelle an.
Themenstarter18 Beiträge · seit 202002. Aug. 2020 · #39
Direkt das erste Teilstück gravierender Unterschied (aber weniger, als ich dachte):
WINDHOEK > MARIENTAL:
Ich: 04:00h kalkuliert
"KH-Karte": 02:75h
😮 🤨
zuletzt bearbeitet 02. Aug. 2020
121 Beiträge · seit 201702. Aug. 2020 · #40
Das ist ja eine gut asphaltierte Straße, spannend wird’s halt später auf den C- und D-Pads

Grüße, Burkhard