Meine erste Namibia - Rundreise - eure Meinung :)

42 Antworten · 8'452 Aufrufe · gestartet 30. Juli 2020 von OnkelArndt
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Themenstarter18 Beiträge · seit 202030. Juli 2020 · #1
Hallo,
ich war noch nie in Namibia und werde 09/2021 das erste Mal da sein.
Gerne würde ich alleine durch Namibia reisen; aber nach ersten Meinungen
ist das für den Einstieg doch etwas gewagt.
Was haltet ihr von dieser Route eines Reiseveranstalters (Gruppenreise)?

Datum Rundreise-Tag Start Weiterfahrt / Übernachtungs-Ziel ÜN
Mittwoch, 01.09.2021 01 Frankfurt Nachtflug Flugzeug / Flugzeug Flug (16)
Donnerstag, 02.09.2021 02 Windhoek Airport Windhoek (Ankunft) / Windhoek 01
Freitag, 03.09.2021 03 Windhoek Kalahari 02
Samstag, 04.09.2021 04 Kalahari Keetmanshop / Fish River Canyon 03
Sonntag, 05.09.2021 05 Fish River C. Lüderitz 04
Montag, 06.09.2021 06 Lüderitz Kolmanskop / Aus 05
Dienstag, 07.09.2021 07 Aus Sesriem 06
Mittwoch, 08.09.2021 08 Sesriem Sossusvlei / Sesriem 07
Donnerstag, 09.09.2021 09 Sesriem Windhoek 08
Freitag, 10.09.2021 10 Windhoek Okonjima 09
Samstag, 11.09.2021 11 Okonjima Etosha Nationalpark (Namutoni) 10
Sonntag, 12.09.2021 12 Namutoni (ENP) Etosh. NP (Namutoni) / Okaukuejo 11
Montag, 13.09.2021 13 ENP (Okaukuejo) Grootberg 12
Dienstag, 14.09.2021 14 Grootberg Twyfelfontein 13
Mittwoch, 15.09.2021 15 Twyfelfontein Skeleton Coast / Swakopmund 14
Donnerstag, 16.09.2021 16 Swakopmund Windhoek 15
Freitag, 17.09.2021 17 Windhoek Flugzeug Flug (17)
Samstag, 18.09.2021 18 Windhoek Flug Frankfurt
BIS HIER ⏶ WÄRE LAUT VERANSTALTER
AB HIER ⏷ EVTL. VERLÄNGERUNG MEINERSEITS
Freitag, 17.09.2021 (17) Windhoek Otjiwarongo / Windhoek 01
Samstag, 18.09.2021 (18) Windhoek /Nachtflug Flugzeug Flug)
Sonntag, 19.09.2021 (19) Flugzeug Frankfurt

Ich füge es noch mal übersichtlicher als Graphik ein. 😉
zuletzt bearbeitet 30. Juli 2020
2'191 Beiträge · seit 201630. Juli 2020 · #2
Hallo Onkel Arndt,

das wird eine anstrengende Reise. 🤢 Ich bin schon gespannt, wie diese Reise gleich von allen Fomis zerrissen wird.

Außer in Sesriem sind es überall Einzelübernachtung. In 16 Tagen Süd und Nord - zumindest war man überall mal. Gesehen haben wirst Du nichts außer lange Autofahrten.

Ich würde Dir empfehlen diese Reise nicht zu buchen. Und die zusätzliche Nacht macht auch wenig Sinn.

LG

Gabi
10.2023 Gardenroute // 03.2023 Namibia // 03.2022 Swakop, Etosha und Damaraland // 08:2021 Uganda // 01.2021: Caprivi // 10.2020: Etosha pur // 04.2019: KTP, Tok Tokkie Trail und Sossusvlei // 06.2018: Swakopmund und Etosha // 08.2017: Kalahari, KTP, Fish River, Soussusvlei, Swakopmund // 04.2016: Gardenroute
16,9k Beiträge · seit 201230. Juli 2020 · #4
OnkelArndt schrieb:https://www.erlebe-namibia.de/rundreise/gruppenreisen/windhoek-kalahari-luederitz-sossusvlei-etosha-swakopmund/

Hier mal der Link, wo es detailliert beschrieben ist...
Interessant finde ich, dass das "Alte Amtsgericht" aus Swakopmund neuerdings in Windhoek stehen soll.... 😗

Und es gibt in der Reisebeschreibung noch weitere "Schnitzer" 😉 .

LG
Logi
zuletzt bearbeitet 30. Juli 2020
1'816 Beiträge · seit 200830. Juli 2020 · #5
Hallo Onkel Arndt,

Wenn du meine ehrliche Antwort hören möchtest: von der Reise halt ich gar nix.
Das Problem bei diesen Gruppenreisen ist Immer, dass viel zu viel rein gepackt wird. Und dein Veranstalter toppt das noch!

Ihr habt nur 1x 2 Übernachtungen in derselben Lodge (Sesriem). Und da kommt ihr nachmittags an und müsst gegen Mittag wieder nach Windhoek los. Dies ist übrigens ein komplett sinnloser Schlenker, da ihr so richtig Zickzack fahrt. Üblicherweise fährt man von Sesriem nach Swakopmund.

Die Verlängerung erschließt sich mir gar nicht. Du fährst an einem Tag nach Otjiwarongo und gleich wieder zurück? Oder übernachtest dort 1x? Und was willst du dort machen? CCF?

Das sind nur einige Anmerkungen, aber wer sich diese Reise ausgedacht hat, war noch nie in Namibia oder kriegt von irgendwelchen Lodges Provision. Da sind sogar Aldi Reisen besser.

Namibia ist sehr einfach alleine zu bereisen, Kontakt kriegt man in den wundervollen Gästefarmen allemal. Ich bin 66 😄 w und war schon 3x alleine dort. Allerdings von 9 Besuchen, bei den anderen waren Freunde dabei.

Von travelnamibia gibt es einen Thread Ersttäterreisen. Dort ist alles erklärt.

Nix für ungut just my 5c

Gruß Boris
Themenstarter18 Beiträge · seit 202030. Juli 2020 · #6
Hallo zusammen,
erst mal vielen Dank für die schnellen Einschätzungen.
Vielleicht überdenke ich doch noch mal die Gruppenreise.
Ich bin schon ca. 2 - 3 Wochen am planen und "pro und contra" am notieren.
Eigentlich (...) würde ich gerne wirklich alleine fahren.
PRO: Ich entscheide: Wann - wo - wie lange (logo, Lodges muss ich natürlich rechtzeitig anfahren).
CONTRA: a) der Preis: Da bin ich bei 16 Tagen locker 1.000 Euro mehr los und die Sorgen wenn
b) ein Autoschaden ist (was mache ich im "Niemandsland"?) und c) wird der Tripp zu einem finanziellen Desaster bei einem
möglichen Totalschaden?
Daher momentan mein "Zwischenfazit": BAUCHGEFÜHL: Alleinreise, wie ich es will. KOPFGEFÜHL: Risiko ist zu hoch, lieber geführte Reise.
Es bleibt schwierig und ich freue mich auf weitere Einschätzungen 😉
7'296 Beiträge · seit 200630. Juli 2020 · #7
Hallo erstmal,
OnkelArndt schrieb:
ich war noch nie in Namibia und werde 09/2021 das erste Mal da sein.
Gerne würde ich alleine durch Namibia reisen; aber nach ersten Meinungen
ist das für den Einstieg doch etwas gewagt.

ich habe so das Gefühl, das ist die Meinung derer, die auch noch nie in Namibia waren. 😉
Namibia ist eines der Länder Afrikas, die man auch beim ersten Mal sehr gut alleine bereisen kann.

boris schrieb:
Ihr habt nur 1x 2 Übernachtungen in derselben Lodge (Sesriem). Und da kommt ihr nachmittags an und müsst gegen Mittag wieder nach Windhoek los. Dies ist übrigens ein komplett sinnloser Schlenker, da ihr so richtig Zickzack fahrt. Üblicherweise fährt man von Sesriem nach Swakopmund.

Das macht der Reiseveranstalter, weil ein Teil der Reisegruppe den zweiten Teil der Reise nicht mehr mitfährt und dann von Windhoek zum Flughafen fährt.
Ich habe mal in den Details der Reisebeschreibung geschaut, weil ich es auch sehr merkwürdig fand.

Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
7'296 Beiträge · seit 200630. Juli 2020 · #8
OnkelArndt schrieb:
PRO: Ich entscheide: Wann - wo - wie lange (logo, Lodges muss ich natürlich rechtzeitig anfahren).
CONTRA: a) der Preis: Da bin ich bei 16 Tagen locker 1.000 Euro mehr los und die Sorgen wenn
b) ein Autoschaden ist (was mache ich im "Niemandsland"?) und c) wird der Tripp zu einem finanziellen Desaster bei einem
möglichen Totalschaden?

… einen Radwechsel solltest Du schon hinbekommen und ansonsten kommen ja auch auf der von Dir beabsichtigten Reiseroute immer wieder Autos vorbei.

Was 'nen Totalschaden angeht, solltest Du Dich halt an die Vorgaben des Vermieters halten (Tempo, nicht im Dunkeln fahren …).

Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
16,9k Beiträge · seit 201230. Juli 2020 · #9
OnkelArndt schrieb:
CONTRA: a) der Preis: Da bin ich bei 16 Tagen locker 1.000 Euro mehr los
Wie kommst Du darauf?
Die meisten Stationen sind doch bei dieser Reise als Camping ausgeschrieben. Die kosten Dich als Individualreisender auch nicht die Welt.
Preiswerte Gästehäuser findest Du in Swakopmund, Lüderitz und Windhoek doch prima über booking.com.

LG
Logi
Themenstarter18 Beiträge · seit 202030. Juli 2020 · #10
Logi schrieb:
OnkelArndt schrieb:
CONTRA: a) der Preis: Da bin ich bei 16 Tagen locker 1.000 Euro mehr los
Wie kommst Du darauf?
Die meisten Stationen sind doch bei dieser Reise als Camping ausgeschrieben. Die kosten Dich als Individualreisender auch nicht die Welt.
Ich habe mir in Excel mal eine erste Übersicht erstellt. Und der "Mehrkostenfaktor" sind nicht die Übernachtungen; sondern
Fahrzeugmiete - Benzin - Versicherung - Ersatzreifen usw.. Das war der ca. "1.000 Euro - Faktor".
Am liebsten würde ich mit so einem klassischen Toyota mit Zeltdach durch die Gegend fahren.
Vielleicht; nach euren ersten Einschätzungen...., reduziere ich den km-Umfang und den Radius
und bleibe bei manchen Lodges; Campingplätzen 2 Nächte... und streiche einige Zwischenstopps.
Da müsste ich mir mal google.maps noch mal unter die Lupe nehmen.... 😉
16,9k Beiträge · seit 201230. Juli 2020 · #11
OnkelArndt schrieb:
Da müsste ich mir mal google.maps noch mal unter die Lupe nehmen.... 😉
Achtung!
Jetzt kommt wieder mein Lieblingsspruch: Google Maps ist in Afrika nicht Dein Freund!

LG
Logi
2'391 Beiträge · seit 201631. Juli 2020 · #12
Hallo Onkel Arndt,,
es gibt ja auch noch andere Gruppenreisen.,die bessere Routen wählen.
Ich persöhnlich würde auch alleine durch Namibia reisen ohne Sorgen. Aber, wenn man ein Land nicht kennt, ist es sicherlich richtig etwas vorsichtig zu sein.
Ein Hilux mit Dachzelt ist natürlich ein Kosten faktor. evtl ist ein kleinwagen und dann günstige Gästefarmen und evtl Selbstversoger Unterkünfte preiswerter oder zumindest nicht teurer.
Bei 16 Tagen solltest Du Dich auf entweder Süden oder Norden beschränken.
Kalahari, Sossusvlei, Swakop, Erongo, Damaraland,Etosche und und dann zurück nach Windhoek ist m.M. nach das äusserste was in der Zeit sinnvoll ist. Ich würde sogar Sossusvlei weglassen.
Bitte schau Dir den Thread mit Ersttätertouren so sehen sie aus von Christian an.
Um eine Vorstellung von den Fahrtzeiten zu bekommen, kannst Du dir die Tracks for Afrika (T4) Karte unter dem Reiter KKnow-How mal anscheuen. Da stehen Fahrtzeiten dabei, die recht genau sin.Natürlich ohne Pipipause, Tabken, Fotostopps oder einfach mal Landschaft oder Tiere bestaunen.
Faustformel: Auf Gravel nie mehr als 60 km in einer Stunde zu schaffen, ich selber rechne mit 50km/h, auf Teer rechne ich mit 80. Dazu plane ich nie länger als 4v Stunden Fahrzeit zum nächsten Übernachtungsort. Dann kann man entspannt auch Namibia genießen und kommt unfallfrei wieder nach Hause.
Ich habe über unsere Erstlingstour einen Reisebericht geschreiben. Wir waren in 21 Tagen bis zum Fishriver Canyon uns zum Etosha. Das war ganz schön anstrengend und viel zu viel für die Zeit. Wir haben trotzdem jede Minute genossen, aber ich würde es nie wieder so machen. Wir konnten uns beim Fahren abwechseln und mußten nicht noch einkaufen und Camp aufbauen.
wenn es Dich interessiert, dann ließ mal rein.
Der Link ist in meiner Signatur.
Du kannst in diesem Forum veile gute Ideen finde, wenn Du Dir Reisebericht anschaust. Es gibt hier auch einige Einzelreisende und zwar Männer und Frauen, das sind sogar meistens Camper. Geht also. Nur du mußt eine Route wählen, die von den Strecken nicht zu lang werden, meine Empfehlung.
Viele Grüße
Sasa
Die Freiheit des Einzelnen endet da, wo seine Faust die Nase eines anderen trifft. 3 Generationen zum ersten Mal auf Pad, Namibia 2016: http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/291659-3-generationen-auf-grosser-namibia-erstlingstour.html
33,1k Beiträge · seit 200631. Juli 2020 · #13
Hallo OnkelArndt,

schau Dir mal hier https://namibia-forum.ch/forum/7-routen/289845-ersttaetertouren-so-sehen-sie-aus.html das älteste (erste) Posting an. Und dann, wenn es eine (Klein)Gruppenreise sein soll, suche mal einen Anbieter, der sowas in etwa im Programm hat. Es ist die klassische Route, aber fast alle Busreiseanbieter tendieren dazu entweder viel mehr in der Zeit machen zu wollen oder die Reise zu kürzen. Aber gerade die mind. 2 Übernachtungen halte ich fürs Ankommen & Genießen als unentbehrlich.

Viele Grüße
Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
32 Beiträge · seit 201531. Juli 2020 · #14
Hallo OnkelArndt,
ich muss mich all den Fomis anschließen, die die Route als zu ehrgeizig, will heißen viel zu viele Ziele mit zu wenig Zeit, einschätzen. Das ist eigentlich auch nicht mehr schätzen sondern Fakt. Aber im Wesentlichen möchte ich Dir "Mut zu sprechen" für die Reise ohne Begleitung, sprich alleine. Ich habe das bei meiner ersten Namibia Reise vor ca. 7 Jahren auch so gemacht (mittlerweile war ich 10 mal im Land). Ich bin damals in 15 Tagen die Südroute gefahren inkl. Fish River Canyon, Lüderitz, die sehr schöne D707 an der Namib entlang (ist schon etwas abgelegen), 2 Tage (3 Nächte) "am Deadvlei", Swakop und dann Spitzkoppe bzw Ameib Ranch und zurück nach Windhuk. Kein Etosha und das war gut so. Ich habe nichts vermisst und den Norden schnell nachgeholt. Während der Fahrt in einem Singlecab-Hillux hab ich mich nicht einmal gefährdet gefühlt. Ich hatte mir aber genau wegen der Unsicherheit bei einer Panne ein Satelitentelefon geliehen, das ist in Windhuk unproblematisch und nicht teuer. Das Ding lag natürlich nur im Handschuhfach. Später habe ich nie wieder daran gedacht, auch wenn wir viel entlegenere Strecken gefahren sind. Ich habe damals, wo möglich, in kleinen Lodges oder Guesthouses genächtigt, weil mir alleine campen jetzt nicht so zusagt und preislich gibts da Gutes nicht allzu teuer. Außerdem bist Du dann den ganzen Tag auf Achse gewesen und dann kommt abends Dachzeltaufbau oder Kochen oder Abwasch, das ist mir ehrlich gesagt zu viel gewesen seinerzeit. (Später mal allein probiert, war aber wirklich nix!) Außerdem ist es einfach schön abends mal mit Anderen über das Gesehene zu quatschen beim Sundowner. Du kannst wirklich von zuhause aus und mit Unterstützung hier aus dem Forum alles buchen, beim Auto würde ich einen guten Anbieter nehmen bw. einfach auf gute Reifen achten und zur Not einen Extrareifen mehr setzen. Ich habe damals nicht darauf geachtet, es war auch alles unproblematisch, Ich hatte erst bei späteren Reisen mal wirklich Pech mit Platten, aber sonst eigentlich nie Probleme.

Also das kann man sehr gut machen, ich war jedenfalls total begeistert von der Reise alleine! Kann ich nur empfehlen.
Greetz Thomas
Themenstarter18 Beiträge · seit 202031. Juli 2020 · #15
Hallo zusammen,

ich muss ja echt sagen, dass ich überwältigt bin, von euren detaillierten Einschätzungen. VIELEN; VIELEN DANK.

Also „mein Problem“ ist auch, dass ich gerne folgende Highlights mitnehmen würde, die nicht in der Nähe sind. Ich führe sie mal im Uhrzeigersinn von Windhoek startend auf: Kalahari (Mariental), Fish River Canyon, Lüderitz (Kolmanskop), Swakopmund (inkl. Walvis Bay). Und eigentlich natürlich auch den Etosha Nationalpark.

Der „ENP“ ist bestimmt ein Highlight, aber man kann ja nicht alles haben. Wäre der der Namib-Nationalpark – um halt den Norden auszuklammern, eine Alternative?

Dann wäre meine Route deutlich kürzer. Ich habe mich auch am travelNAMIBIA-Post orientiert, wo ich etwas überrascht bin, dass der Fish River Canyon (ob 2 oder 3 Wochen) nicht auftaucht. Ich dachte, das wäre ein absolutes Highligt?

Ich würde auch gerne Otjiwarongo mitnehmen, da ich da gerne jemanden besuchen möchte.

Herzliche Grüße
Arndt
389 Beiträge · seit 200631. Juli 2020 · #16
Hallo OnkelArndt
Ob Geführt oder Selbstfahrer diese Entscheidung mußt du selbst treffen. Für mich gibt es nur Selbstfahrer: 1. Will ich meine Ruhe und 2. kann ich solange am Wasserloch stehen wie ich will. O.K. ich bin nicht ganz alleine (mit Frau).
Grüße aus Karlsruhe
Joachim
Touristen bringen Souveniers mit nach Hause. Reisende Geschichten.
33,1k Beiträge · seit 200631. Juli 2020 · #17
Hallo Arndt,
Fishriver Canyon und Etosha sind kaum in einer 2-wöchigen Reise miteinander kombinierbar. Viele lassen dann, weil sie die Tierwelt mehr interessiert, den Canyon aus und machen eine "Norden"-Tour.

Viele Grüße
Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
32 Beiträge · seit 201531. Juli 2020 · #18
Hallo, OnkelArndt,

na ja Fish River Canyon - wenn Du gerne in ein echt tiefes Tal guckst ein must, das weißt Du aber auch erst hinter her so richtig. wie immer, blöderweise, ich würde ihn persönlich auch nicht als mein großes Highlight betrachten, aber richtig "Zeit sparen" tust Du auch nicht, wenn Du nach Lüderitz willst, nein, vernünftig ist einfach Süd oder Nord machen und ganz bestimmt, wenn Du alleine fahren möchtest. Greetz Thomas
Themenstarter18 Beiträge · seit 202031. Juli 2020 · #19
...., wenn ich weiter auswerte 😉 was ich ja die ganze Zeit mache, ist der "FRC" zwar bestimmt beeindruckend, aber kein Muss und die Stadt Lüderitz könnte ich (auch wenn sie mich geschichtlich sehr interessiert) ausblenden.
Der "ENP" ist wohl doch eher ein Muss.
Wenn ich dann den "FRC" und Lüderitz streiche, dann hätte ich den Radius deutlich reduziert.
Der "ENP" ist ja riesig. Wäre der Süden vom "ENP" empfehlenswert (Mondjila Safari Camp)?
Beste Grüße
zuletzt bearbeitet 31. Juli 2020
3'883 Beiträge · seit 201131. Juli 2020 · #20
Hallo Arndt,
was geht und was nicht in deiner Reisezeit, kann dir am besten eine unter KNOW-HOW gelistete Agentur sagen. Sie haben alle ihre Vorzüge, doch für deine konkreten Probleme würde ich Click&Travel empfehlen. Sie mieten für dich das Fahrzeug und stellen eine harmonische Tour nach deinen machbaren Wünschen zusammen. Otjiwarongo lässt sich mit Sicherheit einbauen, wenn es für dich wichtig ist. Mag sein, dass du 1000 Euro drauflegen müsstest, aber ehrlich: Was nix kostet ist auch nix. Anhaltspunkte dafür liefern bereits Antworten auf deine Fragen. Falls du mit einer Kleingruppenreise liebäugelst, bin ich nicht sicher, ob das günstiger ist. Falls du zur Zeit deine Finanzen zusammenhalten musst, warte lieber noch ein Jahr und spare während dieser Zeit weiter 😉 .
Wenn ich es richtig verstehe, reist du allein. Wir sind zwar Camper-Freaks, aber zu zweit, haben also immer Gesellschaft und bei Problemen oder Beratungsbedarf eine 2. Stimme an Bord.
Wie wäre es mit einem normalen Pkw oder Semi-SUV wie Duster und Übernachtungen auf Farmen und/oder in günstigen Lodges? Damit wäre die Möglichkeit vorhanden, zumindest abends ein wenig Gesellschaft zu schnuppern. Falls du zumindest für einige Tage campen möchtest, gibt es auf einigen Campingplätzen auch feste Unterkünfte. Eine Agentur vor Ort kann dir auch hierbei raten und helfen.

Reise-Anbieter, die selbst nie in Namibia waren, geschweige denn Highlights und Unterkünfte selbst in Augenschein genommen haben, haben von Ausnahmen abgesehen kein Gefühl dafür, womit sie die Kunden glücklich machen.

Viel Erfolg beim Weiterplanen,
wünscht
freshy
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