casimodoThemenstarter4'528 Beiträge · seit 200716. Apr. 2020 · #101
@Dandelion
soso, angetüdelt im Stockfinsteren auf namibischem gravel unterwegs, ts ts ts
😊 😊 😊
Diese Momente, wenn einem vor Ehrfurcht, Begeisterung und Sentimentalität die Kehle wie zugeschnürt erscheint und mann/frau meint, gleich in Tränen ausbrechen zu müssen. Unvergesslich 😕 😘 😕
Tolle Idee übrigens, die alten Tagebuchaufzeichnungen einzubeziehen. Macht den Bericht noch authentischer! Weiter so, ich bin schwer begeistert!
Vielen Dank für Deine netten Worte 😘
@Bike Africa
2003 war das letzte Jahr, in dem ich Reiseschecks dabei hatte.
Das weißt Du noch ? 🙄 😉
@Lois
Ooouh, bei Eagles Nest werde ich ja gleich etwas wehmütig 😐 Das wäre eigentlich eines der geplanten Highlights auf unserer Namibia/Südafrika Reise gewesen - Es war aber schon ein Jahr vorher ausgebucht 🙁 Das steht noch ganz oben auf unserer Wunschliste...
Ja, ein echtes Higlight. Damals gab es so weit ich mich erinnern kann nur zwei oder drei kleine Chalets. Die ganzen tollen neuen noch nicht.
PS: Wie deprimierend.... Banner gleich mal geändert
AUaustria174 Beiträge · seit 201217. Apr. 2020 · #102
Hallo Carsten und Kerstin, ich bin bewusst erst jetzt zugestiegen ...aus dem egoistischem Grund , dann gleich mal einige Seiten am Stück eures tollen Retro-Berichtes zu lesen. Den Afrikavirus tragen hier in diesem Forum wohl alle in sich 😄 Das Corona Virus (und die entstandene freie Zeit) beschert uns wohl diesen authentischen Namibia Bericht. Zum schmunzeln, die Mode, die Bildqualität, Erinnerungen und Schilderungen von damals. Das südl. Afrika verliert einfach seinen Reiz nicht wie man an euren vielen Reisen dorthin sehen kann. Ich habe letztens mal so mein Leben vorausgerechnet und gedacht, wenn wir noch 15 gesundheitlich gute Reisejahre für Fernreisen vor uns haben und pro Jahr 2x unterwegs sind.....da meinte eine Freundin...ok dann ist 29x Afrika angesagt 😄 Nein eigentlich nicht zum Lachen...es kommt eher Panik auf 🙁 Außer 2 unserer 3 Töchter versteht es ohnehin niemand warum Afrika so ein Sehnsuchtsziel ist.
Vielen Dank euch Beiden für die Unterhaltung und es warten viele hier auf die Fortsetzung. LG Anita
casimodoThemenstarter4'528 Beiträge · seit 200717. Apr. 2020 · #103
@austria
Das Corona Virus (und die entstandene freie Zeit) beschert uns wohl diesen authentischen Namibia Bericht. Zum schmunzeln, die Mode, die Bildqualität, Erinnerungen und Schilderungen von damals.
Danke Dir 🙂
Ich habe letztens mal so mein Leben vorausgerechnet und gedacht, wenn wir noch 15 gesundheitlich gute Reisejahre für Fernreisen vor uns haben und pro Jahr 2x unterwegs sind.....da meinte eine Freundin...ok dann ist 29x Afrika angesagt
So ähnliche Gespräche mir ähnlichen Rechnungen hatten wir auch schon 😐 😉
Vielen Dank euch Beiden für die Unterhaltung und es warten viele hier auf die Fortsetzung.
Gerne, ich tue das ja auch ein wenig für mich selbst. Aber so tolles Feedback motiviert natürlich. 😘
casimodoThemenstarter4'528 Beiträge · seit 200717. Apr. 2020 · #104
08.08.2002 Klein Aus Vista nach Little Kulala Original Reisetagebuch Zitate in blau unterlegt
Nach der Morgentoilette packen wir schweren Herzens unsere Sachen (da ist er wieder, dieser Satz) genießen ein letztes Mal den herrlichen Blick und fahren zum Haupthaus.
Dort erwartet uns ein besonders leckeres Frühstück ! Die Stausse mit ihren eine Woche alten jungen sind auch noch da.
Die Fahrt nach Little Kulala ist eine unserer längsten Tagesetappen und führt uns komplett über Schotter.
In Helmeringhausen wartet die Tanke auf uns. Sicherheitshalber lassen wir deswegen die empfohlene Route durch den Namib Naukluft Park aus. Helmeringhausen erreichen wir dann nach langer Fahrt über trostlose Straßen und eintönige Landschaft.
Leider herrscht an der Tanke Konfusion. Die Pumpe geht nicht richtig und schnell wird klar, dass es hier in absehbarer Zeit keinen Sprit gibt. Wir beschließen, über Maltahöhe weiter zu fahren, da wir eine Tanke brauchen. Das sind ca. 100 KM Umweg und wir müssen deswegen Schloss Duwisib auslassen. Die schlechte Gravelroad geht durch schwarze Steinwüste und Maltahöhe ist ein heruntergekommenes Kaff im Nichts. An der Tanke gibt es aber wenigstens Sprit. Wir werden von bier trinkenden, dreckigen Kids beobachtet und fahren gleich weiter in Richtung Zarishoegtepass. Nach dem Pass ändert sich plötzlich die Landschaft.
Es wird wieder bergig mit Dünen und endlosen Flächen gelben Grases. Ab und zu tauchen Straussenherden auf.
Wir kommen nur langsam voran und erreichen erst kurz vor Sonnenuntergang die Einfahrt zur Little Kulala.
Die Zufahrt ist eine Katastrophe und eigentlich nur für Geländewagen geeignet. Unser kleiner Polo quält sich von Stein zu Schlagloch und umgekehrt. Als endlich die Lodge auftaucht, sehen wir mit Entsetzen, dass wir ein tiefsandiges Flussbett durchqueren müssen, da die eigentliche Brücke zerstört ist. Wir schaffen es mit sehr viel Schwung und noch mehr Glück auf die andere Seite
und werden sehr nett begrüßt.
Nach einem Drink und feuchten Tüchern beziehen wir unser Doppelhaus für Familien und eigenem Pool.
Anmerkung: Die äusserst bemühte und sehr nette Managerin erklärte uns jeden Grashalm. Kerstin wollte aber JETZT und zwar SOFORT in die sauteure Hütte. Und so wurde die Managerin sehr jäh unterbrochen 😉
Der Blick geht 360 Grad in den Busch.
Am Horizont sehen wir erste rote Sanddünen.
Der Sonnenuntergang, den wir von der Dachterrasse aus beobachten, ist spektakulär. Die Geräusche der Natur runden die Stimmung ab.
Anmerkung : Wir hatten damals keine Ahnung, was Barking Geckos sind. Ich lief im Zickzack durch die Wüste, um erfolglos nach dem Verursacher der tollen Geräuschkulisse zu suchen.
Wir haben ein gemütliches Himmelbett mit riesen Moskitonetz und wahren Kissenbergen. Schade, dass wir wegen der Sch..... Tankstelle so wenig Zeit haben.
Abendessen gibt es im Haupthaus in bestem Out of Africa Ambiente.
Nach einem netten Gespräch mit dem Manager Hartmut, einem waschechten Namibaner, geht es ins Bett. Der Wecker wird um 5 Uhr klingeln.
Cruiser2'530 Beiträge · seit 201118. Apr. 2020 · #105
2002 war noch so unberührt. Weißt was ich meine. 😣
Best Regards
Adolf
Conservation is our passion!
Trustee, Sponsor & SA Contact for 'Desert Lion Conservation'!
Sponsor of Desert Elephant Conservation.
Hobby: Land Cruiser Touring Vehicles. Member of the LCCSA.
Slogan: Tread lightly, leave nothing but your foot prints!
casimodoThemenstarter4'528 Beiträge · seit 200719. Apr. 2020 · #106
@Cruiser Ich wundere mich beim Schreiben des nächsten Teiles schon wieder, dass ich von Touristenmassen im Sossusvlei geschrieben hatte. Unberührt war Namibia vermutlich so um das Jahr 1400 😉
Champagner8'680 Beiträge · seit 201019. Apr. 2020 · #107
casimodo schrieb:
Ein Sekretär (müsste einer sein, oder?) mit Schlange 🤩 - das war dir wohl damals kein einziges Wort wert 🙄 😗 .
Ich bin weiterhin mit Genuss und einem Schmunzeln (angesichts der jugendlichen Bewohner von Nottre Dame) dabei - vielen Dank mal wieder zwischendurch für die Mühe, die du dir machst! 😘
casimodoThemenstarter4'528 Beiträge · seit 200719. Apr. 2020 · #109
08.08.2002 Little Kulala Sossusvlei Original Reisetagebuch Zitate sind in blau hinterlegt
Der gemütliche Schlaf unter dem Moskitonetz wird um kurz vor fünf von einem Angestellten beendet, der uns weckt. Nach einer schnellen Morgentoilette gehen wir ins Haupthaus, wo wir ein kleines Frühstück bekommen. Zu unserer Erleichterung stellt sich heraus, dass wir den Ausflug nur zu sechst mit einer netten französischen Familie machen. Christopher ist unser Guide, ein supernetter Farbiger, der uns mit gefütterten Ponchos auf einem offenen Defender ins Sossusvlei befördert. In der Dämmerung geht es los und die milde Morgenluft verwandelt sich im Fahrtwind in eisige Kälte. Ohne Ponchos würden wir erfrieren. Unterwegs sehen wir Nahe der Straße etliche Springböcke, Ostriche und schließlich den Kulala Balloon, der gerade angefeuert wird und sich schließlich in der Morgenröte majestätisch in den Himmel erhebt.
Die Strecke bis an unser Ziel zieht sich ganz schön.
Die roten Dünen sehen wir mittleweile zu beiden Seiten der Straße und immer mehr Fahrzeuge befahren die mittlerweile geteerte Straße. Die nunmehr aufgehende Sonne taucht die riesigen roten Sanddünen in ein farbeprächtiges Licht.
Linkerhand sehen wir viele parkende KFZ's an der düne 45. Menschenmassen kämpfen sich am Kamm entlang hoch. Wir fragen uns warum und fahren nach einigen Fotos weiter ins "Vlei".
Christopher will so früh wie möcglich am Dead Vlei sein, was sich noch als Glücksfall herausstellen sollte.
Über eine noch unberührte Düne Klettern wir ins Dead Vlei.
Der Aufstieg ist ganz schön anstrengend und vor uns weht ein kräftiger Morgenwind wahre Sandmassen über den Dünenkamm.
Mit zunehmender Höhe wird der Ausblick immer spektakulärer.
Als wir direkt über dem Vlei sind, fordert uns Philipp auf, uns in großen Schritten in die Tiefe zu stürzen.
Das macht viel Spaß, auch wenn sich die Schuhe mit Sand füllen .
Carsten legt eine Vollbremsung mit dem Gesicht hin und sieht danach wie die Sanddüne aus.
Im Dead Vlei machen wir etliche Fotos.
Danach gibt es ein Frühstück im Freien.
Wir unterhalten uns nett mit den Franzosen und fahren dann zum Sesriem Canon,
der jedoch nicht so toll ist.
Zurück im Hotel packen wir unsere Sachen, trinken noch eine Tasse Kaffee und machen uns auf den Weg.
Dandelion547 Beiträge · seit 201719. Apr. 2020 · #110
Moin ihr Lieben,
wenn man eure jetzigen Reisen ein wenig kennt, kann man sich überhaupt nicht vorstellen, dass ihr auch mal zu der „one-night-stop“ Fraktion gehört habt 😉 Das zeigt mir, auch die erfahrenen Reisenden haben mal klein und unbedarft begonnen. Ich finde es klasse, dass ihr dazu steht 😘 Als ich in 2017 dieses tolle Forum entdeckte, habe ich mich nicht getraut auch nur ein Wort über unsere erste Namibia Reise zu verlieren, aus Angst, dass ich niedergemacht werde 😗 Eigentlich war Namibia ja als once-in-a-lifetime Reise gedacht und dementsprechend viel wollten wir unbedingt sehen. Für uns war die Tour damals super und wir konnten ja nicht ahnen, dass wir uns dabei endgültig mit diesem hartnäckigen AfrikaVirus infizieren würden.
Eine Ballonfahrt über Afrika! DAS wäre doch mal ein Schmankerl. Dabei fällt mir ein, dass der Göttergatte demnächst einen runden Geburtstag hat....wer weiß, watch this space 😗
Schönen Sonntag aus Unterfranken nach Hessen Liebe Grüße Kordula 🙂
Cruiser2'530 Beiträge · seit 201119. Apr. 2020 · #111
casimodo schrieb:@Cruiser Ich wundere mich beim Schreiben des nächsten Teiles schon wieder, dass ich von Touristenmassen im Sossusvlei geschrieben hatte. Unberührt war Namibia vermutlich so um das Jahr 1400 😉
Ich fand es 2002 lange nicht so überlaufen wie zb bis zuletzt. Mittlerweile sieht man mehr Mietwagen als Einheimische, auch in der Weihnachtszeit. Das meinte ich mit eher noch unberührt.
Best Regards
Adolf
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casimodoThemenstarter4'528 Beiträge · seit 200719. Apr. 2020 · #112
@Dandelion
wenn man eure jetzigen Reisen ein wenig kennt, kann man sich überhaupt nicht vorstellen, dass ihr auch mal zu der „one-night-stop“ Fraktion gehört habt
Als ich in 2017 dieses tolle Forum entdeckte, habe ich mich nicht getraut auch nur ein Wort über unsere erste Namibia Reise zu verlieren, aus Angst, dass ich niedergemacht werde
Für uns war die Tour damals super und wir konnten ja nicht ahnen, dass wir uns dabei endgültig mit diesem hartnäckigen AfrikaVirus infizieren würden.
Tja, es geht de Mensche wie de Leud 😉 LG nach Unterfranken.... wo wir nicht hindürfen, obwohl wir so gerne im Spessart wandern gehen würden 😐
@Cruiser
Ich fand es 2002 lange nicht so überlaufen wie zb bis zuletzt. Mittlerweile sieht man mehr Mietwagen als Einheimische, auch in der Weihnachtszeit. Das meinte ich mit eher noch unberührt.
Oh, sorry da war ich auf der falschen Fährte. Ich kann mich erinnern, dass auf den Straßen wesentlich weniger Verkehr als heute war. ABer an den touristischen Hotspots war es auch damals nicht mehr ganz einsam. Aber schon viel leerer als heute.
franzicke2'085 Beiträge · seit 201219. Apr. 2020 · #113
Ach, ich weiß schon, warum ihr unsere Lieblings-Reisegruppe seid - mit euch wär ich sogar durch Namibia gefahren bevor wir uns gekannt hätten 🤪 Und ich glaube, Kerstin hatte damals schon ein spezielles Händchen für besondere Unterkünfte ... sehr schön jedenfalls in euren alten Zeiten zu stöbern und sich auch ein bisschen an die eigenen zu erinnern. Bis später, liebe Grüße Ingrid und der Ranger
Tinochika1'651 Beiträge · seit 201422. Apr. 2020 · #114
Hallo Kerstin und Carsten,
Euer erstes Mal in Namibia erinnert auch uns an das erste Mal. Gemeinsam haben wir auf jeden Fall, dass wir unser Herz in diesem schönen Land verloren haben.
Bei einem möchte ich Dir doch widersprechen. Ein Anfängerfehler ist es sicherlich nicht, dass man an vielen Orten nur eine Nacht ist. Man müßte ja sonst nicht mehr dorthin zurück um all das nachzuholen, was man beim ersten Mal verpaßt hat. Für zukünftige Reisen ins südliche Afrika gilt also, viele einzelne Übernachtungen 🤪 an neuen Orten zu planen und damit sicher zu stellen, dass man unbedingt wieder dorthin zurück muss
Viele Grüße Ingrid und Hartwig
ONS LEWE BEGIN WAAR DIE TEERPAD EINDIG
Den Wolken zwei Tage voraus, Fiffi zeigt Tinochika Heimat, Rock and Roll mit Tinochika 2016, Tinochika, Waltzing Mathilda KTP 17,Mit Tinochika vom Kaokoveld in Löwenwelt,Tinochika mit dem Rollenkoffer,Tinochika, 32 Tage im KTP, Die Tinochikas! Hier parkste richtig.
casimodoThemenstarter4'528 Beiträge · seit 200723. Apr. 2020 · #115
@Franzicke
Ach, ich weiß schon, warum ihr unsere Lieblings-Reisegruppe seid - mit euch wär ich sogar durch Namibia gefahren bevor wir uns gekannt hätten
😊 😊 😊 😘 😘 😘
@Tinochika
Bei einem möchte ich Dir doch widersprechen.
Frechheit, Ihr Säcke 😉 😉 😉 😘
Ein Anfängerfehler ist es sicherlich nicht, dass man an vielen Orten nur eine Nacht ist. Man müßte ja sonst nicht mehr dorthin zurück um all das nachzuholen, was man beim ersten Mal verpaßt hat. Für zukünftige Reisen ins südliche Afrika gilt also, viele einzelne Übernachtungen 🤪 an neuen Orten zu planen und damit sicher zu stellen, dass man unbedingt wieder dorthin zurück muss
Das ist ja Mal eine ganz andere Sichtweise ! Aber das macht ja alles noch viel schlimmer 🤩 🤩 🙄 😉
casimodoThemenstarter4'528 Beiträge · seit 200723. Apr. 2020 · #116
08.08.2002 Little Kulala nach Rostock Ritz Desert Lodge Original Reisetagebuch Zitate sind in blau hinterlegt
Zurück im Hotel packen wir unsere Sachen, trinken noch eine Tasse Kaffee und machen uns auf den Weg.
Dann müssen wir an der eingebrochenen Brücke wieder durch das tiefsandige Flussbett. Diesmal bleiben wir natürlich stecken. Hier geht nichts mehr. Kerstin läuft bei einer Affenhitze zurück zur Lodge und holt Hilfe die auch schnell kommt. Nach einem gerissenen Abschleppseil werden wir mit Hilfe von geballter Manpower herausgeschoben. Einem inzwischen angekommenen neuen Touri Paar wird beim Zuschauen Angst und Bange. Wir nehmen zwei Jungs, die auf der Lodge erfolglos nach Arbeit gefragt hatten, mit nach Sesriem (Kerstin ist das nicht ganz geheuer. Unser Lodge Helfer meinte aber, dass sie OK wären). Das Ganze stellt sich als unbedenklich heraus und wir bekommen so aus erster Hand Eindrücke vom Leben in Namibia.
In Sesriem ist die Zapfsäule ausser Betrieb, kein Problem wir tanken in Solitaire, einem elenden kleinen Kaff, dass nur aus Kirche, Tanke mit Shop und Campingplatz besteht. Im Shop liegt sogar ein ausgestopfter Löwe, ein Springbock und ein Zebra, Igittigitt ! (ojeoje). Rostock Ritz erreichen wir gerade noch so vor Sonnenuntergang.
Die Lodge liegt am Hang eines sanft geschwungenen Hügels und besteht aus mehreren Iglu artigen Häusern.
Am Empfang erwartet uns ein deutsch sprechender, der uns das Wichtigste erklärt und uns zu Bungalow Nr. 11 bringt. Der Flieger sei leider kaputt und wir sollen die Erdmännchen nicht füttern ! Vom kleinen Balkon haben wir einen traumhaften Blick über die Namib, die in der untergehenden Sonne wie schon gewohnt eine friedliche Stimmung verbreitet (Aha, wir fühlten uns da schon wie alte Afrikahasen).
Wir richten uns ein und gehen nach ausgiebiger Dusche zum Abdendessen. Kerstin isst Schwarzmuscheln…… denkt sie zumindestens….. es sind Snails….. und sie isst auf gar keinen Fall Schnecken….. außer heute ! Die Geschichte kommt bei uns immer Mal auf den Tisch ? Unter dem gemütlichen Moskitonetz schlafen wir trotz einer Hardrockkonzert lauten Monsterzikade schnell ein.
casimodo schrieb:@Cruiser Ich wundere mich beim Schreiben des nächsten Teiles schon wieder, dass ich von Touristenmassen im Sossusvlei geschrieben hatte. Unberührt war Namibia vermutlich so um das Jahr 1400 😉
Ich fand es 2002 lange nicht so überlaufen wie zb bis zuletzt. Mittlerweile sieht man mehr Mietwagen als Einheimische, auch in der Weihnachtszeit. Das meinte ich mit eher noch unberührt.
1994 gab es nur den Campground. Mit dem Bau der Lodge wurde gerade begonnen
Liebe Grüße
Makra
Daxiang5'049 Beiträge · seit 201423. Apr. 2020 · #118
Hallo ihr Zwei,
bei eurem Retro-Bericht werden schöne Erinnerungen an meine 2 ersten Namibiatouren (1997 & 1999) wach!
Huuhuu 🙂 Isch freu misch 🙂 Ich hoffe so sehr, das wir Euren Sichtungsschnaps im Januar einsetzen können 😐 Den Mai wird er schon mal "überleben" 😕
Meinst du nicht, dass der Willi bis Januar verdunstet ist. Unsere Flasche für Mai wird jedenfalls nicht bis ins nächste Jahr überleben - gerade in der Coronazeit ist Desinfektion das A und O!
casimodo schrieb: Dann müssen wir an der eingebrochenen Brücke wieder durch das tiefsandige Flussbett. Diesmal bleiben wir natürlich stecken. Hier geht nichts mehr. Kerstin läuft bei einer Affenhitze zurück zur Lodge und holt Hilfe die auch schnell kommt. Nach einem gerissenen Abschleppseil werden wir mit Hilfe von geballter Manpower herausgeschoben.
Mit einem Polo im Flussbett steckenbleiben.... mannomann, da würdest Du Dir jetzt aber einen ordentlichen Rüffel einhandeln, wenn das ein aktueller Reisebericht wäre, ha ha 😄 So ein Erlebnis auf der allerersten Namibiareise - das habt Ihr aber sicher nicht so schnell vergessen.....
Sehr schön mit Euch in die Vergangenheit zu reisen 🙂
LG Sandra
casimodoThemenstarter4'528 Beiträge · seit 200725. Apr. 2020 · #120
@Makra
1994 gab es nur den Campground. Mit dem Bau der Lodge wurde gerade begonnen
Echt ? 😎
@Daxiang
einst du nicht, dass der Willi bis Januar verdunstet ist. Unsere Flasche für Mai wird jedenfalls nicht bis ins nächste Jahr überleben - gerade in der Coronazeit ist Desinfektion das A und O!
Ei Ihr sitzt ja auch an der Quelle. Bei uns ist der Zaubertrunk knapp und wir müssen den Einsatz auf den Punkt planen 😉
@Lois
Mit einem Polo im Flussbett steckenbleiben.... mannomann, da würdest Du Dir jetzt aber einen ordentlichen Rüffel einhandeln, wenn das ein aktueller Reisebericht wäre, ha ha
Haha 😵 😵 😵 Wir hatten ja keine andere Wahl, als da durch zu fahren. Vermutlich musste die Lodge tägich Touris aus dem Sandkasten rausziehen. Dass wir es auf dem Hinweg durch geschafft hatten, war ein absolutes Wunder 🙂