Vorstoß aus Regierung: Gutscheine statt Erstattung

316 Antworten · 40,1k Aufrufe · gestartet 26. März 2020 von mika1606
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2'319 Beiträge · seit 201127. Apr. 2020 · #141
Moin,

ein durchaus intransparentes Angebot.
Solch Seriosität hievt sich damit auf das gleiche Niveau derer, die sich vehement sträuben, die EU-Regeln konform und verbraucherfreundlich anzuwenden.

Alm
897 Beiträge · seit 201727. Apr. 2020 · #142
ALM schrieb:
ein durchaus intransparentes Angebot.
Vor allem haben die dann erst mal das ganze Geld .....
Liebe Grüße Makra
2'319 Beiträge · seit 201127. Apr. 2020 · #143
Das mit der einseitig auferlegten Gutscheinregelung geht schon mal gar nicht.
Und das in keinem Fall.

Es ist unbestritten, daß die Reisebranche in sehr schwere Turbulenzen gekommen ist und noch kommen wird.

Es ist jedoch ebenfalls unbestritten, daß Vertragsänderungen nach Gutdünken und westfälischer Gutsherrenart völlig inakzeptabel sind.

Hier ist jeder Einzelne gefordert, sich für Transparenz und verbraucherfreundlicher Rückabwicklung einzusetzen.

Es ist schon eine großzügige Geste von Verbraucherseite, daß die Kunden einen Lieferantenkredit den in der Reisebranche tätigen Unternehmen zur Verfügung stellen; und das a) teils mehrere Monate im Voraus und b) ohne jegliche Garantie in der Hand zu haben.

Von meiner Seite aus kommt nicht das geringste Verständnis für eine obligatorische Gutscheinlösung auf; weder einseitig von Seiten der Anbieter aufgezwungen, noch von Seiten des Gesetzgebers implementiert.

Gruß vom Alm
zuletzt bearbeitet 27. Apr. 2020
208 Beiträge · seit 200727. Apr. 2020 · #144
Reise verschieben und angepasste AGB's wer ist der trägt das Risiko: Anbei mal ein Gedanke, welchen ich so noch nicht abschliessend einordnen kann. Vielleicht kennt sich da aber jemand besser aus und kann Licht ins Dunkel bringen.

Zurzeit haben praktisch alle Reiseversicherungen ihre AGB’s angepasst und eine Pandemie ist bei neuen Verträgen ausgeschlossen.

Da die Reiseversicherung in der Regel ein Jahr läuft und sich ohne Kündigung automatisch verlängert gelten ab dann die neuen AGB’s.

Um für alle Beteiligten wie Lodges, Hotellerie, Airlines, Reisebüro aber auch Versicherungen den finanzillen Schaden möglichst klein zu halten, plädieren viele darauf die Reise zu verschieben und nicht zu stornieren.

Alles nachvollziehbar, nur tragen damit die Versicherungsnehmer das Risiko alleine, sollte die Reise im nächsten Jahr immer noch nicht möglich sein, bleibt man zu 100% auf den Kosten sitzen, da ja die neuen AGB's gelten.

Reiseversicherungen sollten Ihre Praxis ändern und für bestehende Versicherungen und vor dem 30.01.2020 gebuchte Reisen die bestehenden AGB’s anwenden.

Dies würde es vielen Versicherungsnehmern erleichtern den Schritt für eine Reiseverschiebung zu machen.

Die Kosten für die Reiseversicherungen würden bei einem Ausfall im nächsten Jahr gleichbleiben oder bei einer guten Entwicklung der Pandemie sich praktisch auf null reduzieren.

Dies wäre aus meiner Sicht ein Denkanstoss für Versicherungen ihre gängige Praxis zu überdenken und nicht alle welche noch Zeit hätten die Reise zu verschieben vertrösten.

Auch die standardisierten Antwort-Mails, sie können nur konkrete Anfragen behandeln und auf offizielle Formulare verweisen, ist verständlich hilft aber nicht .

So werden die Fälle in Zukunft sicher nicht abnehmen, da ja die reisestärksten Monate erst noch bevorstehen

Gruss Flipper
15 x Namibia / 3 x Südafrika / 2 x Botswana / 2 x Zimbabwe
Gast27. Apr. 2020 · #145
Flipper schrieb: Zurzeit haben praktisch alle Reiseversicherungen ihre AGB’s angepasst und eine Pandemie ist bei neuen Verträgen ausgeschlossen.
Das ist wahrscheinlich eine Fleißaufgabe, weil eine Pandemie sowieso nicht versicherbar ist, weil das dem Versicherungsprinzip widersprechen würde, zumindest nach meinem Verständnis. Die Versicherungsleistung des Geschädigten kommt ja nicht (nur) aus seinen akkumulierten Beiträgen sondern auch und vor allem aus den Prämien der nicht Geschädigten. Die Behandlung der Kranken bezahlen die Gesunden, den Blechschaden des Einen die unfallfrei fahrenden Anderen.
Eine Pandemie oder Epidemie kann ALLE betreffen, jedenfalls so viele, dass das Risiko nicht mehr verteilbar wird. Könnte wohl keine Versicherung stemmen.
Nur ein Gedanke, hier gibt es sicherlich Fachleute aus der Branche, die das richtig stellen können.
Grüße
Die hier in mehreren Themen besprochenen Ticketrückvergütungen in verschieden Ausprägungen zahlt letztlich sowieso der Staat über Stützungsmaßnahmen an die nationalen Fluggesellschaften, also die Allgemeinheit über ihre Steuerleistungen und die Wertschöpfung ihrer Arbeit. Für die österreichische AUA wurden beispielsweise aktuell Zahlen genannt. Die AUA braucht/sucht dringend um die 750 Mio. für Liquidität, die noch offene Refundierung bereits bezahlter Tickets würde ca. 280 bis 300 Mio. ausmachen. Ca. 40 % der Österreicher fliegen überhaupt nicht/nie. …… passt aber vielleicht besser zu „Corona und Solidarität“.
All das wird auch bald wieder verbrannt sein, die nächste Kostenfalle lauert beim Kerosinpreishedging
https://www.aerotelegraph.com/treibstoff-hedging-segen-wird-fuer-viele-airlines-zum-fluch
zuletzt bearbeitet 27. Apr. 2020
208 Beiträge · seit 200727. Apr. 2020 · #146
Hi Loser

das ist nicht ganz korrekt, dass eine Pandemie sowieso ausgeschlossen ist. Mir sind aktuell zwei Versicherungen bekannt, welche eine Pandemie explizit nicht ausgeschlossen haben und bei einer habe ich eine Reiserückrittsversicherung seit über 15 Jahren abgeschlossen.

Habe da jetzt aber auch nicht lange recherchiert, welche Versicherung in ihren AGB’s wie geregelt hat. Nur für diejenigen, die aktuell eine Pandemie nicht explizit ausgeschlossen hat, wäre es nach meiner Ansicht eine Überlegung wert, damit nicht alle ihre Reise stornieren und dann für alle den sehr aufwendigen Prozess der Kostenrückerstattung gestartet werden müsste.

Allianz hat eine Pandemie aber wie von dir erwähnt explizit ausgeschlossen in den AGB's. Die hatten halt eine bessere Rechtsabteilung, welche sie beraten hat. Die anderen werden dies verständlicherweise auf alle neuen Versicherungen anwenden.

Gruss Flipper
15 x Namibia / 3 x Südafrika / 2 x Botswana / 2 x Zimbabwe
925 Beiträge · seit 201628. Apr. 2020 · #147
Hallo Flipper,

ich habe ein kleines Verständnisproblem: wieso sollen die neuen AVB für mich gelten, wenn sich meine Versicherung verlängert? In den AGB (jedenfalls meines Versicherungsvertrags bei der Allianz) findet sich keinerlei Regelung zu Änderungen der AVB. Es gibt lediglich die Möglichkeit der Preisanpassung. Eine Klausel, die die freie Änderung von AVBs etwa durch Aufnahme neuer Ausschlüsse zulässt, wäre zudem in Deutschland wohl unwirksam.

Bereits seit einigen Jahren haben viele Versicherer Pandemien ausgeschlossen. Meine Versicherung bei der Allianz hatte und hat auch weiterhin (außer ich bin zu blöd, es zu sehen, obwohl ich mich beruflich schon viel mit Versicherungsbedingungen auseinander gesetzt habe) keinen Leistungsausschluss für Pandemien.. Man muss also schon im jeweiligen Einzelfall genau nachsehen, was man abgeschlossen hat und was gilt.

(Wenn die Reisewarnungen weiter bestehen, wäre das aber selbstverständlich weiterhin ein Ausschlussgrund..)

Viele Grüße
fidel
Reiseberichte: SA-KTP-NAM 2017 - Uganda 2018 - Elternzeit 2 M. Südafrika 2022 - Elternzeit 3 M. SA/NAM 2024 Teil I, Teil II, Teil III - SA KNP + KZN 2025
1'933 Beiträge · seit 200928. Apr. 2020 · #148
Lufthansa prüft Insolvenz in Eigenverwaltung
https://www.aero.de/news-35147/Lufthansa-prueft-Insolvenz-Verfahren.html
damit ist wahrscheinlich, dass es kein Geld für LH stornierte Flüge gibt.
Liebe Grüße Lotusblume Reiseberichte(klick):2022-Sep/Okt Südafrika "Genuss-Reise ums Westkap"//2021-Nov "3670 km durch Namibias Nov.-Hitze"//2018-Okt Namibia "Von der Wüste zu den Wasserwelten"//2015-Aug/Sep Südafrika "Unser Wiedersehen mit Südafrika"//2013-Nov Namibia "Unsere Silberhochzeit bei Vollmond"//2010-Apr Namibia "Unsere Unterkünfte"
208 Beiträge · seit 200728. Apr. 2020 · #149
Hallo Fidel

Du hast natürlich im Grundsatz recht. Nur ist es so, dass beim Ablauf der Versicherungsdeckung z.B. im August 2020 dem Versicherungsnehmer mitgeteilt wird, dass zukünftig z.B. folgendes nicht mehr versichert ist:
- Annullationen von Reisen aufgrund von behördlichen Massnahmen im Zusammenhang mit dem Coronavirus
- Einreiseverbote aus spezifischen Ländern
- Folgekosten für Reisen in die genannten Gebiete (z. B. Mehrkosten für Umbuchungen)
- Rückführungen aus den genannten Gebieten
etc.

Die Verisicherung kann den Vertrag zum Ablauf eines Vertragsjahrs unter folgenden Voraussetzungen anpassen sofern dies so in den AGB's vorgesehen ist, bei mir ist das so:
- periodische Anpassung der Jahresgebühr;
- ..........
- ..........
- bei erheblichen medizinischen Neuentwicklungen.

Dann bleibt einem nichts anderes übrig als, dies zu akzeptieren oder die Versicherung zu kündigen.

Auszug aus den AGB'S (Ausgabe 2019) Allianz Schweiz, gilt nach deiner Beschreibung also nicht für Allianz Deutschland:
4.3
Nicht versichert sind nachstehende Ereignisse und deren Folgen: Krieg, Terroranschläge, Unruhen aller Art, Epidemien, Pandemien, Naturkatastrophen und Vorfälle mit atomaren, biologischen oder che-mischen Substanzen.

Bin jetzt aber auch kein Versicherungsexperte 😉

Viele Grüsse Flipper
15 x Namibia / 3 x Südafrika / 2 x Botswana / 2 x Zimbabwe
925 Beiträge · seit 201628. Apr. 2020 · #150
Hallo Flipper,

danke für die Rückmeldung.

Zumindest Einreiseverbote, behördliche Maßnahmen etc. sind ja ohnehin nie von einer RRV erfasst. Keine der von dir genannten Tatbestände in den von dir genannten AGB würde eine derartige Einschränkung zulassen, jedenfalls in Deutschland (medizinische Neuentwicklungen meint offensichtlich Fortschritte in der Medizin und nicht "neu entwickelte Krankheiten"). Kann natürlich sein, dass die Versicherung da auch ein Kündigungsrecht nach einem Jahr hat, hab ich nir nicht angeschaut.

Interessant, dass es da bei der Allianz Schweiz und Deutschland offenbar Unterschiede gibt - auf der deutschen Allianzseite sind die Bedingungen noch wie vor einem Jahr und es fehlt ein Pandemie-Passus.. Es bleibt also beim allgemeinen Hinweis - immer genau den eigenen Vertrag lesen/prüfen und nicht blind glauben, was irgendwer (mich eingeschlossen) im Internet schreibt 🙂

Viele Grüße
fidel
Reiseberichte: SA-KTP-NAM 2017 - Uganda 2018 - Elternzeit 2 M. Südafrika 2022 - Elternzeit 3 M. SA/NAM 2024 Teil I, Teil II, Teil III - SA KNP + KZN 2025
16,9k Beiträge · seit 201202. Mai 2020 · #151
Chargeback: Geld zurück dank Kreditkarte bei Insolvenz & Annullierung https://travel-dealz.de/blog/chargeback-insolvenz/?utm_source=newsletter&utm_medium=email&utm_campaign=daily-all

Die massiven Flugstreichungen während des Coronavirus haben dazu geführt, dass Fluggesellschaften ihren Kunden häufig eine Erstattung bei Annullierungen verweigern. Dabei muss solch eine Erstattung nach der EU-Fluggastrechteverordnung eigentlich innerhalb von 7 Tage erfolgen muss. Die meisten Airlines auch in ihren Beförderungsbedingungen eine vollständige Erstattung bei Annullierungen ihrerseits vorsehen....

LG
Logi
130 Beiträge · seit 201702. Mai 2020 · #152
Ich bin über die Gutsherrenmentalität der Airlines einigermaßen entsetzt. Werden Flüge annuliert, hat der Passagier die Wahl zwischen einer Erstattung oder einem Gutschein. Das ist mom. geltendes Recht. Hier dem Kunden die Möglichkeit zu beschneiden, indem eine Erstattung gar nicht mehr angeboten wird ist Rechtsbeugung. Darauf zu hoffen, daß extreme Lobbyarbeit in den Regierungen zu neuen gesetzlichen Regelungen führt, ist schäbig.

Das Krisenmanagement der Airlines ist katastrophal was die Kommunikation mit den Kunden angeht.

Unser Flug nach WDH wurde von KLM annuliert und wir wurden ohne Mitteilung auf einen Flug nach Jo`burg umgebucht. Anfragen zur Erstattung werden nur automatisiert mit dem Hinweis auf Gutscheine beantwortet.

Das können andere besser.

Wir zB hatten im Schmidt´sTheater/Tivoli in Hamburg ein Konzert mit Sven Ratzke Anfang Mai gebucht. Das Schmidt Theater schrieb uns in einer E-Mail an, in der uns einerseits die Absage der Veranstaltung mitgeteilt wurde, uns andererseits auch eine Erstattung der Tickets oder die Möglichkeit auf die Erstattung als Spende für die Kulturschaffenden zu verzichten angeboten wurde.
Wir haben auf die Erstattung verzichtet, sogar ohne Gutschein o.ä.

Hätte KLM es so kommuniziert, einem aber weiterhin die Wahl gelassen und zB als goodwill bei Buchung des gleichen Fluges zu einem späteren Zeitpunkt evtl. Preissteigerungen erlassen...

Es gibt ja auch genug Leute, die selber finanziell stark von der Krise betroffen sind und von denen zu verlangen, daß sie mit ihrem Geld dann auch noch eine Airline stützen sollen, ist schwer vermittelbar!
Der Weg ist das Ziel https://namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/294470-koakoveld-im-dezember-2017.html?start=0 https://namibia-forum.ch/forum/8-camping/294305-palmwag-lodge-campsite-nummern.html?start=0
10 Beiträge · seit 201902. Mai 2020 · #153
Hallo,
wir haben mit Air Namibia (26.06.) gebucht und haben das Angebot erhalten den Flug bis 31.12. zu verschieben... das macht leider keinen Sinn, da kein gemeinsamer Urlaub mehr vorhanden ist. Jetzt wurden die Reisebeschränkungen bis Mitte Juni verlängert. Wir warten mal ab was passiert. Aber das ist die D Seite. NAM hat ja auch ein Wort mitzureden wen Sie so reinlassen und ob. Ursprünglich wollten wir Botswana und Namibia bereisen. Glaubt irgendwer, dass wir Ende Juni in ein Flugezeug steigen werden ? Ich mittlerweile nicht mehr. Zu viele ??? für die Reise. Lässt mich Namibia rein ? Darf ich rüber nach BOT ? Darf ich dann auch wieder zurück nach NAM ? Geht mein Rückflug ? Wie geht die Bevölkerung mit uns als Touristen um ? Sind wir willkommen, da Geld fließt oder verhasst da Virenschleudern ? Ist eine Alternative wenn der Flug geht "Nur" in NAM zu bleiben ? Ich bin sooo traurig um meinen Traumurlaub. Wir waren bereits in NAM und wenn an weiß was man verpasst tut es doppelt weh. LG und bleibt gesund
388 Beiträge · seit 201202. Mai 2020 · #154
Hallo Zusammen,

da es vielleicht hilfreich ist, wollte ich unsere Erfahrungen bei der Stornierung unserer Flüge mit Euch teilen:

Flug Lufthansa FFM-Joburg-FFM 08.05.-31.05.2020:
Nachdem inzwischen beide Flüge von Lufthansa anulliert wurden, habe ich gestern beim Callcenter angerufen.
Ein netter Herr sagte gleich auf meine Frage, dass er die Flüge im System storniert und dann eine Erstattung zurück auf unsere Kreditkarte erfolgen wird. Von Gutscheinen war gar keine Rede.

Flug mit BA/Comair von Joburg-Durban-Joburg 09.05.-31.05.2020:
Darauf hin habe ich mir ein Herz gefasst und gleich auch bei BA angerufen, die inzwischen auch beide Flüge gecancellt hatten. Nach drei Versuchen bei verschiedenen Telefonnummern (hier wird zum Teil einfach per AB auf die Homepage verwiesen), hatte ich eine nette Dame dran, die gleich auf meine Frage über die Refund-Optionen geantwortet hat, dass eine Erstattung zurück auf die Kreditkarte erfolgt. Nach Abgleich der aktuellen Daten war dann alles erledigt. Eine Bestätigung habe ich nicht erhalten, aber bei Prüfung des Flugstatus wird angezeigt, dass sich der Flug "im Erstattungsmodus" befindet. Das hat mich positiv überrascht, weil im Vorfeld, als ich noch selbst gegen Gutschein stornieren wollte, dies abgelehnt wurde, da es sich um einen Franchiseflug handelt.

Jetzt sind wir gespannt, wie lange die Erstattung dauern wird. Auf jeden Fall hat bei beiden Airlines niemand versucht, mir Gutscheine anzubieten.

Beste Grüße
Kerstin
130 Beiträge · seit 201702. Mai 2020 · #155
Esmeralda68 schrieb:Hallo Zusammen,

da es vielleicht hilfreich ist, wollte ich unsere Erfahrungen bei der Stornierung unserer Flüge mit Euch teilen:

Flug Lufthansa FFM-Joburg-FFM 08.05.-31.05.2020:
Nachdem inzwischen beide Flüge von Lufthansa anulliert wurden, habe ich gestern beim Callcenter angerufen.
Ein netter Herr sagte gleich auf meine Frage, dass er die Flüge im System storniert und dann eine Erstattung zurück auf unsere Kreditkarte erfolgen wird. Von Gutscheinen war gar keine Rede.

Flug mit BA/Comair von Joburg-Durban-Joburg 09.05.-31.05.2020:
Darauf hin habe ich mir ein Herz gefasst und gleich auch bei BA angerufen, die inzwischen auch beide Flüge gecancellt hatten. Nach drei Versuchen bei verschiedenen Telefonnummern (hier wird zum Teil einfach per AB auf die Homepage verwiesen), hatte ich eine nette Dame dran, die gleich auf meine Frage über die Refund-Optionen geantwortet hat, dass eine Erstattung zurück auf die Kreditkarte erfolgt. Nach Abgleich der aktuellen Daten war dann alles erledigt. Eine Bestätigung habe ich nicht erhalten, aber bei Prüfung des Flugstatus wird angezeigt, dass sich der Flug "im Erstattungsmodus" befindet. Das hat mich positiv überrascht, weil im Vorfeld, als ich noch selbst gegen Gutschein stornieren wollte, dies abgelehnt wurde, da es sich um einen Franchiseflug handelt.

Jetzt sind wir gespannt, wie lange die Erstattung dauern wird. Auf jeden Fall hat bei beiden Airlines niemand versucht, mir Gutscheine anzubieten.

Beste Grüße
Kerstin
Das ist dann ja noch einmal gut gegangen.
Bei KLM gibt es mittlerweile keinen Telephonsupport mehr. Nur ein AB der auf fb, whatsApp oder E-Mail hinweist.
Bittere Erkenntnis, der Kunde ist bei KLM nicht König, sondern Bettler...
Der Weg ist das Ziel https://namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/294470-koakoveld-im-dezember-2017.html?start=0 https://namibia-forum.ch/forum/8-camping/294305-palmwag-lodge-campsite-nummern.html?start=0
1'296 Beiträge · seit 200705. Mai 2020 · #158
Joe67 schrieb:
Das ist dann ja noch einmal gut gegangen.
Bei KLM gibt es mittlerweile keinen Telephonsupport mehr. Nur ein AB der auf fb, whatsApp oder E-Mail hinweist.
Bittere Erkenntnis, der Kunde ist bei KLM nicht König, sondern Bettler...
Ich versuche ja auch gerade Geld statt Gutschein von KLM zu bekommen. Telefonsupport ist aber nach wie vor vorhanden. Sogar relativ gut erreichbar (04.05.). Hilft leider nur nichts, da man auch dort die Auskunft bekommt dass es Firmenpolitik ist nur Gutscheine oder Umbuchungen anzubieten. Wir probieren mal Chargeback über die Kreditkarte 😉

Gruß
Panther
Unsere Afrika-Reiseberichte im Forum || Vietnam 2025 | Japan 2019 |Costa Rica 2018|
130 Beiträge · seit 201705. Mai 2020 · #159
panther schrieb:
Joe67 schrieb:
Das ist dann ja noch einmal gut gegangen.
Bei KLM gibt es mittlerweile keinen Telephonsupport mehr. Nur ein AB der auf fb, whatsApp oder E-Mail hinweist.
Bittere Erkenntnis, der Kunde ist bei KLM nicht König, sondern Bettler...
Ich versuche ja auch gerade Geld statt Gutschein von KLM zu bekommen. Telefonsupport ist aber nach wie vor vorhanden. Sogar relativ gut erreichbar (04.05.). Hilft leider nur nichts, da man auch dort die Auskunft bekommt dass es Firmenpolitik ist nur Gutscheine oder Umbuchungen anzubieten. Wir probieren mal Chargeback über die Kreditkarte 😉

Gruß
Panther
Unter welcher Nummer ist der Support denn zu erreichen?
Der Weg ist das Ziel https://namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/294470-koakoveld-im-dezember-2017.html?start=0 https://namibia-forum.ch/forum/8-camping/294305-palmwag-lodge-campsite-nummern.html?start=0
1 Beiträge · seit 201905. Mai 2020 · #160
Das wird nicht klappen Panther,wir haben alle Buchungen und Flüge mit der Visa Goldkarte bezahlt. Genau aus dem Grund weil wir halt schon schlechte Erfahrungen gemacht haben. Damit man, wenn keine Leistung erfolgt, schön auf Chargeback zurückgreifen kann.
Pustekuchen "Mama Merkel" hat eine Pandemie ausgerufen,und somit sind diese Ansprüche null und nichtig hat man uns gesagt!
Grüße Tom