travelNAMIBIAThemenstarter33,1k Beiträge · seit 200625. Aug. 2020 · #761
"Die zuständigen drei Ministerien habe die Wiedereröffnung des internationalen Tourismus abgesegnet. Die Minister für Tourismus, Gesundheit und Inneres haben dementsprechende Richtlinien unterzeichnet, die ab dem 1. September 2020 gelten werden. Gleichzeitig werde der Internationale Flughafen Hosea Kutako als einziger Ein- und Ausreisepunkt wieder geöffnet. Im Rahmen der „Tourism Revival Initiative“ müssen Reisende einen negativen Coronatest, der bei Abflug nicht älter als 72 Stunden sein darf, vorlegen. Zudem gibt es am ersten touristischen Zielort eine siebentätige Pflichtquarantäne. Dorthin muss der Reisende ohne Zwischenstopp auf direktem Wege gelangen. Genaue Einzelheiten zu allen Regelungen sollen neu heute bekanntgegeben werden." 📎 PRtourismrevival.pdf
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
Giselbert699 Beiträge · seit 201025. Aug. 2020 · #762
Danke Christian! Wurde auch bereits etwas zu einer Routenfestlegung gesagt, die genehmigt werden soll? Giselbert
travelNAMIBIAThemenstarter33,1k Beiträge · seit 200625. Aug. 2020 · #763
Wurde auch bereits etwas zu einer Routenfestlegung gesagt, die genehmigt werden soll?
die genauen Richtlinien habe ich nicht nicht erhalten. Sie wurden mir aber für heute versprochen. Es muss aber alles vorgebucht werden.
Viele Grüße Christian
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PEPeddaSon4 Beiträge · seit 202025. Aug. 2020 · #764
Hi Doro,
wann hat sich den die Camperboerse bei dir gemeldet? Stand jetzt ist unsere Camper Buchung (BoboCamper) für 3.9.20 immer noch offen.
Unser LH Hinflug am 01.09 wurde jetzt annulliert, aber der Rückflug noch nicht. Hast du oder ihr da einen Tipp wie man da vor geht? Bekommt man dann sein Geld irgendwann wieder? Oder muss ich dann noch warten bis der Rückflug auch annulliert ist um das ganze Geld wieder zubekommen?
Gruß Jan
travelNAMIBIAThemenstarter33,1k Beiträge · seit 200625. Aug. 2020 · #765
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DADaniel8791 Beiträge · seit 201925. Aug. 2020 · #766
travelNAMIBIA schrieb:" Die Minister für Tourismus, Gesundheit und Inneres haben dementsprechende Richtlinien unterzeichnet, die ab dem 1. September 2020 gelten werden. 📎 PRtourismrevival.pdf
Danke Christian für die schnellen Infos. Ist etwas bekannt, ob die Regelungen bis 17. September gelten oder ob es generell alle 2 Wochen überprüft und gegebenenfalls geändert wird? Eine 7 tägige Quarantäne am ersten Unterkunftsort wäre für uns ein No Go. Man dürfte ja auch scheinbar vorher keinen Mietwagen abholen und die Einkäufe für eine Campingreise erledigen, wenn man direkt zur Unterkunft fahren muss.
Giselbert699 Beiträge · seit 201025. Aug. 2020 · #768
Ich denke die Sache mit dem Mietwagen könnte man regeln. Ggf. wird das Fahrzeug ausnahmsweise direkt am Flughafen übergeben ohne dass man sich großartig zu nahe kommt. Unser Autovermieter würde uns wahrscheinlich sogar einkaufen.... Mit 7 Tage Quarantäne auf der ersten Unterkunft hätte ich auch kein Problem da wir gut 7 Wochen haben. Und wir könnten auf der Farm uns bewegen ohne groß Kontakt mit Menschen zu haben. Meine Probleme sind die Vorbuchungen, die ich einerseits nicht machen möchte da ich das freie Reisen genieße und auf der anderen Seite, weiß ich nicht wie ich das zeitlich noch hinbekomme. Kommt ein logdown für die Region für die ich dann vorgebucht hätte, was mache ich dann.... , habe ich eine Panne und meine Reise verzögert sich....Wie kann ich Kaudumm und Kaokoveld (schafft man ja nicht unbedingt bis zur Unterkunft) vorbuchen. Weiterhin habe ich Sorge, dass es in Namibia von heute auf morgen, gerade da wo ich mich aufhalte, einen Logdown geben wird. Dann bin ich total eingeschränkt. Namibia hat ja schon bewiesen, dass logdowns schnell ausgesprochen werden. Ich bin kein Schisshase aber ich möchte mir meinen Urlaub der ne Menge Geld kostet nicht vermasselt. Giselbert
travelNAMIBIAThemenstarter33,1k Beiträge · seit 200625. Aug. 2020 · #769
Ist etwas bekannt, ob die Regelungen bis 17. September gelten oder ob es generell alle 2 Wochen überprüft und gegebenenfalls geändert wird? Eine 7 tägige Quarantäne am ersten Unterkunftsort wäre für uns ein No Go. Man dürfte ja auch scheinbar vorher keinen Mietwagen abholen und die Einkäufe für eine Campingreise erledigen, wenn man direkt zur Unterkunft fahren muss.
Nein, es ist wie immer nichts bekannt wie lange dies gilt. Das würde dann im Amtsblatt stehen, was vermutlich am 31. August veröffentlich wird. Zudem spricht der Staatspräsident (vermutlich Donnerstag) zur allgemeinen Lage und wird sagen, wie es weitergeht. Die touristische Öffnung lässt aber vermuten, dass das ganze Land dann in Phase 4 geht bzw. in Phase 3 bleibt, aber ohne die Einschränkungen für Arandis/Swakop/Walvis Bay und Okahandka/Rehoboth/Windhoek.
Viele Grüße Christian
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travelNAMIBIAThemenstarter33,1k Beiträge · seit 200625. Aug. 2020 · #770
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Oshivambo1'159 Beiträge · seit 200725. Aug. 2020 · #771
Hallo,
am fünften Tag wollen sie alle testen, damit sie am 7. Tag weiter fahren können... 🤩 Und das in der Unterkunft... Also ich wünsche allen, die kommen wollen, viel Glück dabei!
Sonnige Grüsse!
PS: Nicht die Versicherung für einen "Hotelaufenthalt" vergessen... (Wer stellt so was für ein "High-Risk-Land" aus?)
Oshivambo
Enda nawa
Es ist schon alles gesagt, nur noch nicht von allen. (Karl Valentin)
travelNAMIBIAThemenstarter33,1k Beiträge · seit 200625. Aug. 2020 · #772
Und das in der Unterkunft
was in der Tat auf einer Campsite im Hartmann’s Valley etwas schwierig werden wird. Die genaue Ausführungen zu den einzelnen Punkten gibt es dann vermutlich am 31. August im Amtsblatt.
Viele Grüße Christian
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DADaniel8791 Beiträge · seit 201925. Aug. 2020 · #773
Die Frage wäre auch wie man auf direkten Weg zur Campsite kommen soll, wenn man nicht einkaufen oder den Mietwagen abholen darf?
adkstr155 Beiträge · seit 200725. Aug. 2020 · #774
Eigentlich hat sich doch durch die konkretisierten Bestimmungen nichts an der Situation geändert.
Egal was Namibia beschließt, das letzte Wort werden letztlich das Auswärtige Amt (AA), das RKI und die Fluggesellschaft haben. Mein LH-Flug am 08.09. ist auf den 19.09. umgebucht, aber nach reichlicher Überlegung haben wir uns entschlossen nicht zu fliegen, gleichgültig wie es sich weiterentwickelt oder wieviel es uns letztlich kosten wird. Wegen Corona haben wir schon viel Geld verbrannt. KLM hat bisher keine Ersatz für den stornierten Rückflug von Windhoek im März geleistet, die Rechnung für den Rückholflug des AA steht noch aus, wird aber bestimmt kommen und den LH-Flug im September haben wir auch schon bezahlt.
Erkranken kann ich immer und überall, damit muss jeder leben.
Passiert es vor dem Abflug, platzt die Reise. Stecke ich mich auf dem Flug an, die Wahrscheinlichkeit ist um ein vielfaches höher als bei mir im Garten, gehe ich nach der ersten 7tägigen Quarantäne auf der Gästefarm in Namibia in eine weitere 14tägige staatliche Quarantäne-Einrichtung, z.B. Brakwater in Windhoek. Das will ich auf gar keinen Fall! Wie geht es dann weiter? Wer nimmt mich in solch einer Situation wieder mit nach Hause? Ein Rückholflug durch die Bundesregierung wird es nicht geben. Für dieses Szenario braucht es nicht einmal eine akute Erkrankung, ein fehlerhaftes Testergebnis reicht um diese Verkettung auszulösen.
Im Falle einer Erkrankung glaube ich nicht, dass ich in Namibia schlechter behandelt werde als in Deutschland. Aber ich bin in einem fremden Land, kenne Gepflogenheiten nicht und bin hilflos ausgeliefert. Zuhause kenne ich mich auf jeden Fall besser aus, bin besser vernetzt und fühle mich auf jeden Fall sicherer.
Was passiert, wenn das AA am Monatsende die Reisewarnung für Namibia verlängert? Für mich ganz klar, ich verliere meinen Krankenversicherungschutz, da ich mich entgegen Warnungen vorsätzlich in Gefahr begebe. Vermutlich wird mich auch kein Anderer versichern.
Stuft das RKI Namibia weiterhin als Risikoland ein, heißt das am Ende noch einmal 14 Tage häusliche Quarantäne. Giselbert, dann werden aus deinen 7 Wochen schon 9 Wochen Urlaub. Urlaub, ist das noch unter solchen Bedingungen Urlaub? Für mich nicht. Ich will nicht irgend einen Reiseplan abarbeiten, ich möchte mich treiben lassen.
Wie schnell sich die Bedingungen in Namibia ändern können, haben wir im März erlebt. Für uns quasi ohne Vorwarnung sind wir in den Lockdown geraten. Aus 4 Wochen sind 5 Wochen geworden. Na, und? Davon saßen wir 3 Wochen auf einer Farm fest. War zu ertragen, auch wenn die permanenten schlechten Nachrichten von Zuhause an den Nerven gezerrt haben. Ein Rückflug nach dem Anderen wurde storniert, bis uns dann letztlich die deutsche Botschaft angerufen und nahe gelegt hat, den nächsten Flug nach München zu nehmen. Ich wollte erst nicht, da ich mich in Windhoek total sicher gefühlt habe. Aber letztlich haben dann uns dann die Argumente der Botschafterin überzeugt, das es vermutlich der letzte Flug nach Deutschland für eine lange Zeit sein werde und das sich Anzeichen mehrten, dass es zu Übergriffen auf die totbringenden weißen Touristen kommen könnte. Der Anruf erfolgte abends um 19 Uhr und wir sollten bis 5 Uhr des nächsten Morgen auf dem Flughafen sein. So haben wir dann nur das Nötigste im Dunklen bei strömenden Regen gepackt und unser Auto auf der Farm einfach stehen lassen. Freunde haben sich später darum gekümmert. In München war es dann noch erschreckender. Keine Kontrolle am Flughafen, gerad 'mal den Ausweis von weitem gezeigt und dann konnten wir per Mietwagen unbehelligt 800km nach Norddeutschland fahren. Das war fünf Wochen vorher in Windhoek besser geregelt. Da wurden wenigstens kleine Zettel ausgefüllt, wo wir herkommen, wo wir im Flieger gesessen haben und wo wir hinwollen, um uns notfalls im Land finden zu können.
Nach all' diesen Überlegungen und Erfahrungen, wollen wir jetzt unsere 50. Namibia-Reise sausen lassen. Das ist allemal besser so als im Chaos versinken. Es ist zur Zeit alles noch zu wenig ausgegoren. Ich wünsche jedem von Euch den Mut, seinen eigenen Weg zu finden.
Peter
ADVENTURE BEFORE DEMENTIA - noch etwas erleben im Leben
Oshivambo
Enda nawa
Es ist schon alles gesagt, nur noch nicht von allen. (Karl Valentin)
waterlike873 Beiträge · seit 201426. Aug. 2020 · #777
Tja, das werden sicher alle Touristen machen. 7 Tage zusätzlich Urlaub an einem Ort und dann, so wie es aussieht, nochmals 5 Tage in Deutschland in Quarantäne. Das tut mir wahnsinnig leid für den namibischen Tourismussektor.
Unsere Flüge liegen seit heute Morgen nun auch offiziell auf Eis..eig sollte der Flug am 19.9 gehen, aber das ist mir doch alles zu unsicher bzw zu kompliziert mit den ganzen Bestimmungen. Laut Lufthansa kann man sich bis Ende Januar "einen neuen Flug aussuchen" es kann jedoch sein, dass, falls der Flug teurer ist, die Differenz bezahlt werden muss.
Wir werden sehen. Als nächstes müssen alle Unterkünfte kontaktiert werde.
Hoffentlich bis zum nächsten Jahr, schönes Namibia 🙂
Brauni389 Beiträge · seit 200626. Aug. 2020 · #779
waterlike schrieb:Tja, das werden sicher alle Touristen machen. 7 Tage zusätzlich Urlaub an einem Ort und dann, so wie es aussieht, nochmals 5 Tage in Deutschland in Quarantäne. Das tut mir wahnsinnig leid für den namibischen Tourismussektor.
In meiner Firma ist die Quarantäne auch noch ohne Lohnfortzahlung wenn bei Abreise das Zielland als Risikogebiet deklariert ist.
Touristen bringen Souveniers mit nach Hause.
Reisende Geschichten.
travelNAMIBIAThemenstarter33,1k Beiträge · seit 200626. Aug. 2020 · #780
Heute wieder 271 Fälle, 2 geheilt, 2 verstorben (darunter Altpolitiker Dirk Mudge)
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