Ich poste diesen aktuellen Artikel zur Corona-Situation in Afrika mal hier, hätte auch Gültigkeit für Uganda, Kenia ......
www.spiegel.de/ausla...83-b26d-4583f5e29f45
Man kann nur mit dem Kopf schütteln. Diese journalistische Arbeit:
Neben Uganda wird vor allem Namibia heftig von der Pandemie erschüttert, weist eine der höchsten Sterblichkeitsraten des Kontinents auf.
Nein, Namibia liegt im südlichen Afrika im unteren Drittel bei der Sterblichkeitsrate. Einfach auch hier nachzuprüfen:
https://ourworldindata.org/mortality-risk-covidÄhnlich wie in Uganda gibt es auch aus Namibia Berichte über einen Mangel an medizinischem Sauerstoff und Intensivbetten, was laut Experten zur hohen Sterblichkeit beiträgt.
Es mangelt ans Sauerstoff, die COVID19-Betten sind aber nur zu ca. 60 Prozent belegt.
Zum einen fehlt es nach wie vor an Impfdosen, Nachschub ist nicht in Sicht. Zum anderen werden selbst die wenigen vorhandenen Vakzinen nicht genutzt. Mehr als 80.000 der vorhandenen Impfdosen sind noch nicht in den Oberarmen der Namibier gelandet, die Impfskepsis ist riesig.
Wie jetzt, es fehlt und dann sind noch 80.000 ungenutzte Dosen? Weil eben die Impfskepsis so hoch ist, haben wir ja gerade genügend Impfstoff. Der Nachschub ist übrigens bis auf weiteres gesichert: Sputnik V kommt die Tage (unbekannte Zahl), 50.000 Dosen Astra innerhalb der kommenden 2 Wochen, 150.000 Sinopharm bis Anfang Juli, 250.000 Johnson & Johnson im August.
Und ich vermute, dass die Falschinformationen zu Uganda lassen sich ebenso durch einfachste Recherche oder "mal nachfragen" darstellen.
Viele Grüße
Christian
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