28.06.2016 Nach dem super Abendessen gestern leisten wir uns auch ein Frühstück bei Manfred . Dieses ist wirklich unschlagbar - hat nur der Sekt gefehlt .Während meine Männer noch viel mit M. erzählen , gehe ich auf Entdeckungstour .
Gegen 8.45 Uhr machen wir uns dann aber doch auf die Socken . Eigendlich wollten wir nochmal versuchen , die alte Dampfmaschine zu finden . Aber Manfred hatte uns gesagt , daß dort Straßen gesperrt sind und daher Verkehrschaos rundrum ist . Das hatten wir gestern gemerkt und wunderten uns nun nicht mehr , daß wir sie gestern nicht gefunden hatten. Also fahren wir gleich an der Küste lang Richtung Hentjes Bay . Die Sicht ist heute sehr diesig - zum Meer hin geht es , aber nach vorne raus gefällt es uns garnicht . Auch die ersten eingezeichneten Wracks können wir nicht entdecken . Irgendwann halten wir dann mal an und vertreten uns kurz die Beine . Na so schlecht ist doch die Sicht gar nicht . Und dann finden wir die Ursache heraus - unsere Frontscheibe ist total mit Staub und feinem Sand überzogen !!! Oh Mann - wie blöd können wir sein . Die Weiterfahrt war dann bei bester Sicht .
Die Zelda haben wir dann auch gefunden und kurz abgelichtet.
Nun aber weiter zur Spitzkoppe , auf die ich mich soooo freute .Unterwegs sahen wir öffters Frauen im Geröll nach Mineralien suchen , die sie an wackeligen Ständen am Straßenrand zum Kauf anboten - wir hatten kein Interesse - Steine hat uns schon immer unser Ältester zu hauf angeschleppt 😄 😄
Und dann sind wir ca 11.45 Uhr da - Juchhu !!!
Namibia zum 1.
Elefantenrunde
Abschied für immer
Auf neuen Wegen ins Kaokoveld (hummeldumm?")
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Auch hier ist es kein Problem einen Stellplatz zu bekommen - wir haben die frei Wahl . Die schönsten Plätze sind schon belegt und wir entscheiden uns für einen Platz ganz hinten bei den letzten Felsen ( 10 ? ) Diesen markieren wir mit unserem Tisch und den Stühlen als unseren .
Bis zu unserem Bushmanndrive mit Lazarus haben wir noch Zeit , darum fahren wir erstmal zur Bridge . Da es mitten am Tag ist , haben wir diese fast für uns alleine - toll .
Und wieder einmal bin ich dankbar und glücklich - das hätte ich mir doch nie im Leben gedacht , einmal hier zu stehen .
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Doch bald wurde es Zeit für unsere gebuchte Tour . Welch ein Glück - wir hatten Lazarus für uns allein. Zuerst geht es ein Stück zu Fuß zu den Zeichnungen . Dort versucht L. uns die Klicklautsprache zu erläutern und uns ein wenig davon bei zu bringen - vergeblich - wir sind alle 3 total talentfrei .
Anschließend fuhren wir mit unserem Auto durch " Sperrgebiet " - dort ist jetzt die neue Lodge . Wir sahen einige Tiere , eine gemalte Schlange , einen weiteren Felsbogen - alles recht nett - mehr aber auch nicht . Ich hatte gedacht , daß wir zu den Felszeichnungen weiter oberhalb gekommen wären .
Anschließend fuhren wir bis zur Bar und verabschiedeten uns von Lazarus . Für uns war es Zeit , ein wenig zu relaxen .
Irgendwann mußten wir unseren Magen auch mal mit fester Nahrung füllen . Deshalb ging es zurück zur Campsite .
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Micha fing mit dem Grillen an und ich durfte wegen des schönen Lichtes zum Fotoshooting aufbrechen - Juchhu Laßt Bilder sprechen :
Micha war in der Zwischenzeit sehr fleißig , so daß wir bald essen konnten .
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29.06.2016 In dieser Nacht war es sehr windig und unsere Stühle hatten sich von unserer Campsite unerlaubt entfernt . Zum Glück blieben sie aber in Sichtweite und hatten auch noch ihren Urzustand . Zum Frühstück bekamen wir Besuch .
Nachdem wir alle noch mal dort waren
machten wir uns wieder auf den Weg .
Wir beschlossen, zunächst nach Usakos zu fahren , um dort unsere Vorräte aufzustocken .
worauf die dort warteten ?
Gegen 10.00 Uhr konnte es dann endlich Richtung Ameib Ranch gehen .
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Kaum auf dem Gelände angekommen , konnten wir unsere ersten Giraffen sichten - zwar weit weg - aber trotzdem beeindruckend . Im Vorfeld hätten wir nie gedacht , daß uns das Entdecken von Tieren so viel Freude bereitet !!! Nachdem wir ein Permit besorgt hatten , machten wir uns mit dem Auto auf den Weg Richtung Phillipscave . Und plötzlich hatten wir Giraffen und anderes Getier direkt vor der Motorhaube - Wahnsinn .
Nun war aber mal Bewegung angesagt und wir begaben uns auf Schusters Rappen . Es war heiß und das Gelände teils steinig , geröllartig und steil . Unterwegs kam uns eine Kleingruppe entgegen , darunter zwei sehr alte und schon " geheingeschränkte " Personen - Hut ab vor deren Leistung . Bei der Höhle hatten wir dann Gott sei Dank Schatten und tolle Aussicht .
Zurück am Auto fuhren wir noch das Stück bis zu Bulls Party - Elephants Head bestiegen wir nicht da es so bullig heiß war.
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Liebe Lesegemeinde , ich möchte mich hiermit entschuldigen , daß meine Hochkantfotos leider quer liegen . Trotz Hilferufs hier im Forum und sofortiger Reaktion habe ich es nicht hingekriegt . Conny und Technik - kein tolles Paar . 🙁 Nun bitte ich euch , bei den besagten Fotos ein wenig Gymnastik zu betreiben , um in den Genuss dieser Aufnahmen zu kommen . Ich denke , wir bewegen uns im Moment eh zu wenig - zumindest ich . Stelle mich zwischendurch hier beim Schreiben aber ab und zu hin 😄 .
Doch nun weiter auf Ameib und Bulls Party
Landschaftlich war es super , aber die Mittagshitze machte uns doch zu schaffen . Auch auf dem Rückweg konnten wir Tiere sichten .
An der Rezeption schoss ich noch ein paar Bilder
und weiter ging es zur Erongo Plateau Campsite auf der Farm Eileen . Die Strecke zog sich mal wieder und bot nicht viel abwechslungsreiches .
Beim Livingmuseum der Sans hielten wir kurz , deren Angebot - für 1/2 Stunde 75 Nam pro Person - sie würden tanzen oder singen oder was wir sonst so wollen ( wir sahen allerdings nur 1 Mann , 2 Frauen und etliche Kinder ) - sagte uns nicht zu . In Gedanken sah ich uns sitzen , in die Hände klatschen und rufen : " Nun tanzt für uns " - echt blöde Vorstellung . Kurz vor der Zufahr zu der Farm sahen wir dann doch wenigstens noch mal was Micha meinte , das es sich ja wenigstens mal umdrehen könnte und Pfiff . Na das wird wohl Erfolg haben - meinte ich
Die Zufahrt zur Farm Eileen war dann sehr , sehr rumpelig .
Angekommen war es dort ziemlich voll -oh Schreck . Wo sollten wir zu so später Stunde noch hin ? Zum Glück war der allerletzte Stellplatz noch frei - uff ! Der Platz ist geharkt und man erkennt Affenspuren . M. meinte zu mir : Du weißt schon , daß Affen das Zelt öffnen können ? Brauchst aber keine Angst haben . Wenn einer in unser Zelt guckt und mich sieht , bekommt er Angst und denkt - oh großer Monkey im Zelt und haut ab . Ich sah Micha zweifelnd an und meinte - na ja - GROßER Monkey ? - eher dicker Monkey ! Besonders gefiel uns dann das Flair bei der Abendtoilette .
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30.06.2016 Über Nacht waren keine Tiere gekommen , auch am Wasserloch - weit weg - war nichts los .
Ich nutzte den Morgen für ein paar Fotos und gegen 8.15 Uhr starteten wir in den neuen Tag .
Im Nachhinein hat sich dieser Schlenker in unserer Route nicht gelohnt . Die Campsite selbst hat uns schon gefallen - mehr aber auch nicht . Eventuell hätte eine Wanderung dazu beigetragen , dieser Landschaft etwas abzugewinnen . Über Omaruru und Uis ging es zuerst mal zum Mowani Camp .
Am Tor zur Lodge wurden wir " abgefangen " und nach unserem Begehr gefragt . Da es noch früh am Tage war , wollten wir hier noch nicht bleiben - nur gucken . Das durften wir dann auch und es gefiel uns gut .
Später meinten meine Männer , die Fliegen hätten sie gestört . Hä ? Ich habe gar keine bemerkt . Als wir beim Damara Living Museum vorbei kamen , entschlossen wir uns spontan dazu , dieses zu besichtigen . Unsere Zweifel bezüglich solcher Vorführungen hatten sich allerdings noch nicht gelegt .
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Gleich beim Bezahlen dachte ich mir : Huch - barbusige Damen und wir unseren Jüngsten dabei - das kann ja lustig oder auch peinlich werden . Aber unser Sohn sah diese Tatsache gelassen - sind wohl eher wir Alten verklemmt .
Wieder hatten wir eine Führung nur für uns und auch sonst war nur noch eine Hand voll Touris im Schaudorf .Unsere junge Begleiterin führte uns reihum zu den einzelnenGewerken und erklärte uns viel - sehr interessant und teilweise auch lustig .
Zwischendurch trommelte man alle Besucher zusammen und es wurde voller Inbrunst für uns gesungen und getanzt .
Wir hatten schon den Eindruck , daß sie daran selbst Spaß hatten . am meisten gefiel uns der kleine Junge - er versuchte es den Männern gleichzutun - verlor aber ständig sein Stöckchen und kam somit aus dem Rhytmus und mußte ständig hinterher hetzen . Anschließend sahen wir uns weiter um .
Bei der Frage nach dem Fotografieren hatte ich es so verstanden , daß wir auch nach der Führung noch in Ruhe Fotos machen dürfen , dem war aber leider nicht so . Stattdessen wurden wir zum Verkaufsstand geführt . In Windeseile waren wir von jungen Damen umringt - also eigendlich nur unser Sohn - " Frischfleisch " ? Die Damen waren mehr an unserem Sohn interessiert als am Verkauf . Nun sah es folgendermaßen aus : 1. es hatte uns gefallen und wir wollten ihnen gerne etwas abkaufen 2. der Schmuck gefiel mir , aber sowohl mir als auch meiner Tochter und meinen " Schwiegertöchtern " liegt nicht so viel an Schmuck Nach längerem Suchen - die Damen bestanden ja darauf , daß unser Sohn etwas für seine Freundin kauft - fanden wir Sets zum Feueranzünden . Da nahmen wir 1 für unseren Pfadfinderstamm und 1 für die Freundin mit . Die Damen meinten , daß sei kein Geschenk für eine Frau , die Männer müssen das können . Nun ja - ich weiß nicht , ob er es bis jetzt gelernt hat .
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Nur um keine Mißverständnisse aufkommen zu lassen - mit Frischfleisch meinte ich nicht = Kanibalismus !!! LG Conny
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Nachdem wir uns ca . 1,5 Stunden im Livingmuseum aufgehalten hatten , ging unsere Reise weiter .Das Livingmuseum hat uns gut gefallen , die Vorurteile waren abgebaut . Gerne hätten wir gesehen , wie die Leute im Alltag leben ( nach Dienstschluß umziehen und Smartfon an ? ) Jedenfalls haben sie uns erzählt , daß sie abwechselnd in das Living kommen und ansonsten in ihrem Dorf " normal " leben , aber noch immer wenig Kontakt zu anderen haben . Kaum Chancen , einen Mann kennenzulernen . Nun ja , so ganz konnten wir das nicht glauben , aber was soll es . Man geht ja auch mal in ein Mittelalterdorf und weiß , daß die auch nicht mehr so leben , wie dort gezeigt . Interessant war es auf alle Fälle und wenn durch solche Locations die Tradition bewahrt wird ist es doch gut .
Unsere weitere Fahrt führte uns Richtung Tweyfelfontain . Da wir an der Abzweigung einen Hinweis zu den Orgelpfeifen und dem verbrannten Berg sahen , fuhren wir zuerst dort hin - ein Fehler . Denn entgegen der Infos aus dem Forum waren diese Attraktionen nicht mehr kostenlos . Es ging uns ja nicht um das Eintrittsgeld , aber die junge Kassiererin war wirklich im Afrikaarbeitsmodus . Auch konnten wir nicht nachvollziehen , warum man Autokennzeichen , Nationalität , Geburtsdaten , vorherige und nachfolgende Unterkunft brauchte um hinterher für 15 Minuten an den Orgelpfeifen entlang zu gehen . Jedenfalls hat der Erwerb der Erlaubnis mindestens doppelt so lange gedauert 🙄 . Ich sage es gleich : die Pfeifen haben uns nicht vom Hocker gerissen .
Mir ist bewußt , daß jetzt wieder Proteste kommen , aber für uns war das so - wir sind keine Geologen und haben schon interessantere Steinformationen gesehen . Da im Eintrittspreis auch der verbrannte Berg inkludiert war , fuhren wir auch dort hin - noch enttäuschender . Dem konnten wir ja so garnichts abgewinnen - darum auch nur ein kurzer Stop . Für Tweyfelfontain war es dennoch zu spät und wir machten uns auf die Suche nach einem Quartier . In Xaragu hatten wir Erfolg - leider wurde an dem Abend kein Essen angeboten . Es wird sich wohl nicht gelohnt haben , denn mit uns waren nur 3 Stellplätze belegt . Die Anlage war recht nett , aber die Stellplätze waren irgendwie blöd - unter so komischen Schattendächern - das gefiel uns nicht wirklich .
Die Feuerstelle war riesig und sogar mit einem Grillrost versehen . Micha machte auch gleich Feuer , bemerkte aber zu spät , daß der Grillrost angekettet war und natürlich in der anderen Ecke . Gut es gab 2 Lösungen 1. Glut in die andere Ecke 2. eigenen Rost holen und improvisieren ( Steine unterlegen ) Das brauchten wir aber beides nicht - der Campleiter - Chef ? sah unser Dilemma und brachte uns einen anderen Rost - Danke . Zum Sonnenuntergang bekam ich wieder Ausgang .
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Topobär5'479 Beiträge · seit 200906. Apr. 2020 · #72
Conny + Micha schrieb: Denn entgegen der Infos aus dem Forum waren diese Attraktionen nicht mehr kostenlos . Es ging uns ja nicht um das Eintrittsgeld , aber die junge Kassiererin war wirklich im Afrikaarbeitsmodus .
Ich sage es gleich : die Pfeifen haben uns nicht vom Hocker gerissen .
Moin,
mehrheitlich ist es hier im Forum die weit verbreitete Meinung, dass Orgelpfeifen und verbrannter Berg als Touristenattraktion völlig überbewertet sind. Ich kann mich jedenfalls nicht erinnern, das auch nur ein einziger begeisterter Kommentar dazu hier im Forum zu lesen war.
Hallo Thomas , Ich glaube schon , daß die Mehrzahl der Leute nicht total begeistert ist . Ich kann mich aber noch gut daran erinnern , daß ich heftige Gegenmeinungen bekam , als ich zu diesem Thema in einem anderen Tread meinen " Senf " dazu gegeben habe . Geologisch ist so eine Gesteinsformation ja auch interessant . Wir waren letztes Jahr mit 2 Freundinnen in Irland auf dem Giants Coaseway unterwegs .
Bei einem Vortrag über diese Reise kam die Frage der Entstehung solcher Formationen auf . Zum Glück war unser Neffe anwesend . Er ist Geologe und konnte uns dies super erklären . Es kommt halt auch immer darauf an , was man schon so alles im Leben gesehen hat . Viele schreiben ja auch , daß man den Fish River Canyon weglassen kann , wenn man schon am Grand Canyon war .
Liebe Grüße Conny
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01.07.2016 Wieder begrüßte uns die aufgehende Sonne und wir starteten frohgemut in den neuen Tag .
Zuerst wollten wir unseren tags zuvor verpassten Besuch in Tweyfelfontain nachholen . Also ging es die Strecke zurück . Kurz nach Öffnung waren wir da.
Auf Grund von Empfehlungen hier im Forum buchten wir den Kudutrail und hatten erneut einen Führer nur für uns - das hat uns jedesmal super gefallen . Unser Führer Artur konnte sehr lebhaft und lebendig über die Felsgravuren , ihre Entstehung und Bedeutung berichten - nur - er führte uns auf dem Lions Man Trail . Ich war begeistert von den Felsformationen - allein dafür hatte es sich für mich gelohnt . Wäre ich allein unterwegs gewesen , wäre ich wohl in Fotowahn verfallen 🙄 .
Zwischendurch erzählten wir Artur , daß wir gern Wüstenelefanten sehen würden . Er sagte , daß gestern eine Mutter mit Kind im Aba Huab Flußbett gewesen wäre . . Zum Ende der Führung wies ich Artur darauf hin , daß wir doch eigendlich den Dancing Kudu Trail machen wollten . Er meinte , wir sollen den getrost selbständig gehen , das wäre kein Problem . Gesagt - getan
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Oh ja , hier gefiel es uns gut , besonders mir . Meine fotografische Ausbeute wäre garantiert noch bedeutend größer gewesen - hätten mich meine Männer nur gelassen . Aber zu ihrer Ehrrettung muß ich sagen , sie gaben gute Models ab und stellten oder hockten sich in die mir vorschwebende Position - danke - Ich habe heute ein Foto für euch .
Zurück an der Rezeption kam der Parkplatzwächter auf uns zu und meinte : " Ihr sucht doch Wüstenelefanten . Heute sind sie " - und dann folgte eine Beschreibung , von der wir ausgingen , wir hätten sie verstanden . Dieses fanden wir sehr aufmerksam vom Personal . Nur , die Elefanten haben wir leider dann doch nicht gefunden . Da wir jetzt aber doch viel Zeit in dieser Gegend verloren hatten - wobei das der falsche Ausdruck ist - wir haben jeden Moment genossen , entschieden wir uns , auf direktem Weg nach Kamanjab zu fahren und nicht über den Grootbergpass ( schade ) ( Wollten wir eigendlich in 2 Wochen nachholen 😈 ) .Auf dem Weg dorthin kamen wir am versteinerten Wald vorbei - na ja , wenn man schon mal da ist . Also kurzer Stop . Viel hatten wir nicht erwartet - und wir wurden nicht enttäuscht .Unser Führer - ich schreibe es zum x. - Mal -nur für uns - machte das Beste daraus . Glücklicher Weise gab es auf dem Gelände auch Welwitschias . Die hatten wir noch nicht gesehen und unser Guide erzählte und erklärte uns viel über diese Pflanze .
Anschließend kamen wir zu den versteinerten Bäumen . Am beeindruckendsten fanden wir , daß wir uns sogar darauf platzieren durften . Leute - stellt euch das mal in Deutschland vor . Da wäre bestimmt in größerer Entfernung ein Elektrozaun drum .
Auf der Weiterfahrt nach Kamanjab entstanden dann noch ein paar Fotos .
Übrigens für alle Kenner meines anderen RB - dort sieht man schon sehr intensiv den blöden Fleck .
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In Kamanjab mußten wir mal wieder unseren Kühlschrank füllen . Besonders die Getränke gingen immer viel zu schnell zur Neige - Schitt Sundowner !!! Meine Männer gingen in den Laden und ich blieb in der Nähe des Autos . Und nun muß ich mich mal outen - ich bin Raucher 😵 . Daher ist die Aufgabenverteilung vorgegeben . Wie ich da so in der Sonne stehe und so vor mich hin träume , kommt ein Farbiger auf mich zu und fragt , ob ich für ihn eine Zigarette hätte . Ich war so perplex , daß ich ihm meine halbaufgerauchte Z. in die Hand drückte . Damit war er anscheinend zufrieden . Gleich neben dem Laden war so eine Art Busbahnhof mit vielen jungen Leuten und lauter Musik .Da fiel mir ein , daß es Freitag war . Vor genau einer Woche waren wir in Lüderitz - hä - erst vor einer Woche ? Noch niemals vorher in einem Urlaub habe ich so total Raum und Zeit verdrängen können . Wir waren doch schon ewig in Namibia !!! Während der Wartezeit machte ich mal " Leute gucken " . Unter anderem kam ein hellhäutiger Mann mit einer gehbehinderten , barbusigen Dunkelhäutigen - beide untergehakt - an mir vorbei und gingen in den Laden . Wenn man so etwas das erste Mal sieht ist es doch ein wenig befremdlich . Während des Guckens riss mich irgendwie der Rhytmus der afrikanischen Musik mit und ich konnte nicht stille stehen , sondern ich tänzelte ein wenig mit . Bis zu dem Augenblick , als ich merkte , daß sämtliche jungen Leute nun mich " beguckten " - peinlich !!! Aber ich habe einfach gewunken und gelächelt und die Situation war gerettet . Zum Glück waren meine Männer gerade mit dem Einkauf fertig und wir konnten zur Tanke fahren .
Nun hieß es nur noch eine Bleibe zu finden . Auf der Strecke zum Galton Gate sahen wir ein Hinweisschild für ein Camp - nichts wie hin . Wir landeten auf einer Farm , die wohl einem Dunkelhäutigen gehörte . Mehrer Leute trieben gerade die Kühe in ein Gatter und nahmen von uns keine Notiz . Aber als die Arbeit erledigt war , nahm der Älteste sich unser an . Er meinte , wir sollen hinter ihm herfahren . Dann belud er sein Auto noch mit Feuerholz und ab ging die Holperfahrt auf der gegenüberliegenden Straßenseite . Unterwegs lud er noch ein paar Kinder ein .
Auf der Campsite waren wir die einzigen Gäste . Schnell wurde der Donky angeheizt , ein paar Löcher zugebuddelt und alle toten Tausendfüßer eingesammelt .
Nachdem sie auch noch unser Braiifeuer entfacht hatten und wir sie entlohnt hatten , fuhren sie von dannen . Nun waren wir wirklich allein im Busch .
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casimodo4'528 Beiträge · seit 200710. Apr. 2020 · #77
Hallo Conny + Micha,
sporadisch war ich ja die ganze Zeit schon dabei. Jetzt habe ich in Ruhe hinterher gelesen und ine lange Danke-Button-Spur hinterlassen.
Du legst ja ein gutes Tempo vor ! Ich werde Dir auf unserer sehr ähnlichen Retro Tour nur langsam folgen können. Es macht echt Spaß, mit Euch dabei zu sein !
Hallo, ich will noch was zur Anib Lodge anmerken. Ich durfte ach 2002 und 204 zu Gast bei Viktoria und Ernst sein es war großartig und die Gastfreundschaft war toll. Als ich dann 2009 wieder dort war gab es die Gastgeber nicht mehr und die Anlage war umgebaut (der ehemalige kleine Pool war der Fischteich ). Nun war ich 2019 wieder dort zum Campen und wieder war alles umgebaut, aus der ehemaligen gemütlichen Lodge ist eine Godwana - Gelddruckmaschine geworden. Auf der Canyon Lodge lernte ich 2002 Mani Goldbeck kennen keiner konnte damals ahnen was das mal für ein Imperium gibt
sporadisch war ich ja die ganze Zeit schon dabei. Jetzt habe ich in Ruhe hinterher gelesen und ine lange Danke-Button-Spur hinterlassen.
Lieber Casimodo , du mußt dir ja die Finger wund getippt haben 😮 . Vielen Dank dafür , hebt meine Statistik enorm und zeigt mir , das dir meine Schreibe gefällt 😁 .
Du legst ja ein gutes Tempo vor ! Ich werde Dir auf unserer sehr ähnlichen Retro Tour nur langsam folgen können.
Das ist reiner Egoismus . 1. um nicht ständig an die nun nicht stattfindende Reise ins Kaokoveld zu denken 2. so habe ich auch diese Reise noch einmal erlebt und für immer aufgeschrieben 3. ist es auf Arbeit gerade sehr laut und stressig , da tut das Schreiben im ruhigen Kämmerlein recht gut 4. freut man sich natürlich über jeden Kommentar - Kontakt zur Außenwelt
Es macht echt Spaß, mit Euch dabei zu sein !
Schön , daß es dir Spaß bereitet - so soll es auch sein
Liebe Grüße Conny
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