Vandaltouristen in Namibia

37 Antworten · 10,5k Aufrufe · gestartet 28. Feb. 2020 von AboutAfricaNamibia
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2'845 Beiträge · seit 201124. Apr. 2024 · #21
Albert Einstein:
„Zwei Dinge sind unendlich: das Universum und die menschliche Dummheit, aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher!“
1'223 Beiträge · seit 201025. Apr. 2024 · #22
Strelitzie schrieb:Albert Einstein:
„Zwei Dinge sind unendlich: das Universum und die menschliche Dummheit, aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher!“
Leider grassiert die Totalverblödung in Europa in hohen Prozentsätzen, besonders seit Corona.
Leider reisen diese Elemente auch.
Eine Peinlichkeit überholt die nächste.
*Wer einen Fehler begeht und ihn nicht korrigiert, begeht einen zweiten! (Konfuzius)
zuletzt bearbeitet 25. Apr. 2024
4'382 Beiträge · seit 201525. Apr. 2024 · #23
Ich fürchte, die „Totalverblödung“ macht auch vor Einwohnern des südlichen Afrika nicht Halt. Dafür Corona als Grund zu benennen, finde ich mehr als befremdlich. Tiktok und andere asoziale Medien sowie die um sich greifende Influenzeritis halte ich als Ursache für wahrscheinlicher.
Gruß
Friederike
https://www.namibia-forum.ch/forum/22-reiseberichte/305239-2-froestelnde-senioren-cufs-in-botswana-august-24.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/299590-namibia-2008-cufscher-verbindungsstresstest.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/285307-cuf-in-botswana-2013.html https://www.namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/285473-cuf-im-ktp-und-moremi-juli-august-2014.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/287481-cuf-maeandern-durch-den-norden-namibias-v-o-nach.html?start=0 https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/294392-cufs-8woechige-antiviruskur-erfolgreich-oder-nicht.html https://www.namibia-forum.ch/forum/22-reiseberichte/300961-cufs-6-wo-haengemattenauszeit-v-covid19-in-bots-nam.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/298077-kurz-trocken-skelettenkueste-suedwaerts-april-mai-19.html?start=0 https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/303543-62-tage-auf-der-entschleunigungsspur-nam-bots-nam.html
16,9k Beiträge · seit 201221. Mai 2025 · #24
Ich stelle es Mal hier mit ein:

Britischer Tourist, der beschuldigt wird, Nacktfotos von San-Kindern gemacht zu haben, erscheint vor Gericht

... ein 65-jähriger britischer Tourist, der am Sonntag verhaftet wurde, nachdem er beschuldigt wurde, San-Kinder im Grashoek Living Museum in Tsumkwe belästigt und angewiesen zu haben, sich für Aktfotos auszuziehen, erschien vor dem Amtsgericht Grootfontein und wurde in Untersuchungshaft genommen. ...
Laut einem Polizeibericht der Oberinspektorin der Region Odjozondjupa, Maureen Mbeha, soll der Verdächtige die Brüste und das Gesäß von 16 Teenagern, 14 Teenagern und drei Minderjährigen berührt haben. Einige der Nacktfotos der Kinder sollen in der Kamera des Mannes gefunden worden sein, die auf der Polizeiwache Maroelaboom beschlagnahmt wurde. Brook soll am 15. Mai 2025 für einen Urlaub nach Namibia eingereist sein. ...


LG
Logi
33,1k Beiträge · seit 200621. Mai 2025 · #25
Logi schrieb:Ich stelle es Mal hier mit ein:

Britischer Tourist, der beschuldigt wird, Nacktfotos von San-Kindern gemacht zu haben, erscheint vor Gericht

... ein 65-jähriger britischer Tourist, der am Sonntag verhaftet wurde, nachdem er beschuldigt wurde, San-Kinder im Grashoek Living Museum in Tsumkwe belästigt und angewiesen zu haben, sich für Aktfotos auszuziehen, erschien vor dem Amtsgericht Grootfontein und wurde in Untersuchungshaft genommen. ...
Laut einem Polizeibericht der Oberinspektorin der Region Odjozondjupa, Maureen Mbeha, soll der Verdächtige die Brüste und das Gesäß von 16 Teenagern, 14 Teenagern und drei Minderjährigen berührt haben. Einige der Nacktfotos der Kinder sollen in der Kamera des Mannes gefunden worden sein, die auf der Polizeiwache Maroelaboom beschlagnahmt wurde. Brook soll am 15. Mai 2025 für einen Urlaub nach Namibia eingereist sein. ...


LG
Logi
📎 PRMinisterialResponsetoAllegedPhotographyofNakedMinorsbyTouristatGrashoek Living Museum(2).pdf
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
16,9k Beiträge · seit 201224. Nov. 2025 · #26
Besucher bringen Wild in Gefahr

Wieder einmal verlassen Menschen ihre Autos im Etoscha-Nationalpark, ohne sich Gedanken darüber zu machen, dass sie möglicherweise das Wild nicht sehen können, aber das Wild sie.
...
Desto unverständlicher ist die schiere Arroganz einiger Besucher – leider oft aus dem Ausland –, die sich einfach nicht an die Regeln des Parks halten und somit nicht nur sich selbst, sondern auch die Tiere – die sie angeblich lieben – in Gefahr bringen.
Die beiliegenden Fotos entstanden in der vergangenen Woche im Etoscha-Nationalpark.


LG
Logi
1'096 Beiträge · seit 200924. Nov. 2025 · #28
Die AZ ist und bleibt ein Schundblatt.

Liebe Grüsse
Guido
3'883 Beiträge · seit 201124. Nov. 2025 · #29
Seyko schrieb:Die AZ ist und bleibt ein Schundblatt.

Liebe Grüsse
Guido
Den Zusammenhang verstehe ich nicht. Hast du dich in den falschen Thread verirrt?

Verwirrt
freshy
Reiseberichte und Videos Video:Bootsafari auf dem Kwando 2018 Forum(2016): Südafrika & KTP Forum(2013): Zwei Gruftys in Botswana Forum(2013): Fünf Tage in Johannesburg Web:Namibia & Botswana 2017 Video:Sani Pass 2015 Web:Südafrika & Lesotho 2015 Web:Auf Pad im südl. Afrika 2014 Video:Elefanten im Senyati Safari Camp 2013 Web:Namibia 2011
1'096 Beiträge · seit 200924. Nov. 2025 · #30
Nein freshy, habe ich nicht.
Ich finde es höchst unanständig, den tragischen Tod von Kebbel zu missbrauchen um Touristen „anzuklagen“, die den Regeln des Etoscha nicht gefolgt sind. Die AZ nutzt das tragische Ereignis um daraus brutale Raubtiere zu machen. Es ist imho die niederste Gattung des Journalismus die möglich ist.

Korrekt ist, dass es trotz aller Kenntnisse und Vorsichtsmassnahmen zu sogenannten Konfrontationen kommen kann. Das ist das letzte unkontrollierbasre Risiko dass es im Busch gibt. Kebbels Unfall hätte in der Theorie vermieden werden können aber es gibt eben diese Faktoren die zu solchen Ereignissen führen. Der Etoscha hat diese Regeln - ja. Touristen sollten sie einhalten - auch ja, denn ich begebe mich ja freiwillig dorthin und muss das "Hausrecht" respektieren und umsetzen. Als Journalist (?) derartige Verknüpfungen herzustellen ist eben unanständig, da diese Ereignisse in keinem Zusammenhang stehen.

Ich bin sicher kein Profi aber ich bin in meinem Leben in Afrika bisher ca 600 Elefanten zu Fuss begegnet und 3fach Löwen und 2fach Leoparden. Ich kann mit absoluter Sicherheit sagen, dass es sich in keinster Weise um "brutale Raubtiere" handelt, wie die AZ vermittelt. In den allermeisten Fällen, wo sich Unfälle ereignen, handelt es sich um Fehlverhalten der Menschen, die entweder Signale nicht richtig deuten oder aber - gerne auch bei Tour Guides beliebt - die Grenzen puschen um "bessere" Erlebnisse für die Kunden zu generieren und damit die Aussicht auf ein besseres Trinkgeld zu schaffen. Zieht man diese ganzen Unfälle durch Fehlverhalten ab, bleiben einige Prozente die als Restrisiko im Raum stehen und jeden treffen können - egal wie sehr du dich auskennst.

Wie gesagt - es geht mir um die Verknüpfung zweier Ereignisse, die in keinster Weise etwas miteinander zu tun haben. Kebbels Tod zu nutzen um aus Löwen brutale Raubtiere zu machen ist unterste Gosse.

Liebe Grüsse
Guido
zuletzt bearbeitet 24. Nov. 2025
241 Beiträge · seit 202524. Nov. 2025 · #31
Seyko schrieb:Nein freshy, habe ich nicht.
Ich finde es höchst unanständig, den tragischen Tod von Kebbel zu missbrauchen um Touristen „anzuklagen“, die den Regeln des Etoscha nicht gefolgt sind. Die AZ nutzt das tragische Ereignis um daraus brutale Raubtiere zu machen. Es ist imho die niederste Gattung des Journalismus die möglich ist.

Korrekt ist, dass es trotz aller Kenntnisse und Vorsichtsmassnahmen zu sogenannten Konfrontationen kommen kann. Das ist das letzte unkontrollierbasre Risiko dass es im Busch gibt. Kebbels Unfall hätte in der Theorie vermieden werden können aber es gibt eben diese Faktoren die zu solchen Ereignissen führen. Der Etoscha hat diese Regeln - ja. Touristen sollten sie einhalten - auch ja, denn ich begebe mich ja freiwillig dorthin und muss das "Hausrecht" respektieren und umsetzen. Als Journalist (?) derartige Verknüpfungen herzustellen ist eben unanständig, da diese Ereignisse in keinem Zusammenhang stehen.

Ich bin sicher kein Profi aber ich bin in meinem Leben in Afrika bisher ca 600 Elefanten zu Fuss begegnet und 3fach Löwen und 2fach Leoparden. Ich kann mit absoluter Sicherheit sagen, dass es sich in keinster Weise um "brutale Raubtiere" handelt, wie die AZ vermittelt. In den allermeisten Fällen, wo sich Unfälle ereignen, handelt es sich um Fehlverhalten der Menschen, die entweder Signale nicht richtig deuten oder aber - gerne auch bei Tour Guides beliebt - die Grenzen puschen um "bessere" Erlebnisse für die Kunden zu generieren und damit die Aussicht auf ein besseres Trinkgeld zu schaffen. Zieht man diese ganzen Unfälle durch Fehlverhalten ab, bleiben einige Prozente die als Restrisiko im Raum stehen und jeden treffen können - egal wie sehr du dich auskennst.

Wie gesagt - es geht mir um die Verknüpfung zweier Ereignisse, die in keinster Weise etwas miteinander zu tun haben. Kebbels Tod zu nutzen um aus Löwen brutale Raubtiere zu machen ist unterste Gosse.

Liebe Grüsse
Guido
Es gibt eine ungeschriebene Regel mit Wildtieren, und die lautet: Halte Dich fern von Pfaden von Wildtieren, besonders von den Trampelpfaden der Elefanten. Leider halten sich viele nicht daran, häufig auch nicht einheimische Namibianer, die es eigentlich besser wissen sollten. Das gilt für die Rivierläufe im Koakoland ebenso wie an den Wasserlöchern der Etoschapfanne. Man braucht sich nur mit dem Auto auf solch einen Pfad zu stellen, und dann die ankommenden Elefanten beobachten, wie sie unruhig werden und anfangen herumzutänzeln. Auto starten und wegfahren, und schon ist Ruhe in der Gruppe Tiere. Die Tiere haben sich inzwischen an Autos und Menschen gewöhnt, es ist dennoch verwunderlich, daß nicht mehr passiert. Besonders wenn man in den Rivierläufen im Kaokoland Campingfahrzeuge auf den Pfaden stehen sieht. Da muß man sich fragen, ob diese Besucher von allen guten Geistern verlassen sind. Besonders bei Einheimischen.
Was die Ursache bei Kebbel war, vermag ich nicht zu beurteilen. Löwen greifen Menschen normalerweise nicht an. Da muß irgendeine schwerwiegende Störung aufgetreten sein.
zuletzt bearbeitet 25. Nov. 2025
1'096 Beiträge · seit 200925. Nov. 2025 · #32
Korrekt!

In Kebbels Fall sagt eine durchaus plausible Theorie, dass die Beutetiere der Löwen durch die gute Regenzeit weitläufiger verteilt waren und die Region in grossen Teilen verlassen hatten. Das ist vorstellbar, wenn auch nicht klar bewiesen.
Die AZ bedient sich aber durch diese Verknüpfung eines billigen Populismus der am Ende Ängste schürt die unnötig sind.

Liebe Grüsse
Guido
1'127 Beiträge · seit 202227. Nov. 2025 · #33
Dass der „Artikel“ der AZ ein Schmarrn ist, ist klar aber nicht ungewöhnlich, genauso wenig die Flutung des NFs mit sowas.

Die Gefahr, dass Löwen deswegen und zukünftig als „brutal" angesehen werden, sehe ich persönlich nicht, weil dieses Attribut bei Raubtieren sowieso keinen Sinn macht. Auch hat das Gros der Namibia-Touristen das angesprochene tragische Ereignis höchstwahrscheinlich gar nicht wahrgenommen.

ME ist eher ein Problem, wenn es ein solches gibt, eher das Umgekehrte. Nämlich dass Touristen Löwen (u. a. Wildtiere) nicht ausreichend als potenziell gefährlich wahrnehmen. Die Gründe dafür kann man hier laufend nachlesen. Stichwort „entspannt“.

Massenbetriebe wie Etoscha, können deswegen nur durch rigorose Regeln aufrechterhalten werden. Die Idioten, die Anlass zu dem AZ-Artikel waren, einfach exemplarisch abstrafen und gut ist‘s!!! Es wird sich sicher herumsprechen. „Objektiv“ waren die Leute aber wohl nicht gefährdet, aber das ist ein anderer Aspekt, der in so einem Park nicht zählen kann/darf.

Alle, die oft genug „ohne Zaun“ kampiert haben, haben Löwen „am Platz“ (ohne Blech oder Glas dazwischen) erlebt und wissen, dass sie uns „in der Regel“ 😎 nicht als potenzielles Futter betrachten. Anders würde das auch gar nicht funktionieren. Das Problem ist mE eher, dass Touristen durch ihre Anzahl und ihr Verhalten den „Respektabstand“ verkürzt haben.

Grüße
Es ist den Löwen GsD vollkommen wurscht, was die AZ oder wir über sie denken. Und damit haben sie recht 😎 .

Grüße
zuletzt bearbeitet 27. Nov. 2025
33,1k Beiträge · seit 200612. März 2026 · #34
Reisende dachten, dass es eine tolle Idee ist in den Häusern in Kolmanskop zu zelten..
https://vt.tiktok.com/ZSuAVXYy1/
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
1'942 Beiträge · seit 201112. März 2026 · #35
Unfassbar. Die Dummheit mancher Menschen ist grenzenlos 😮
www.margit-noehrer.com FB und Insta: reisende.autorin Buch: Der glühende Atem der Wüste Meine Solo-Reise von der Namib in die Kalahari
16,9k Beiträge · seit 201212. März 2026 · #36
travelNAMIBIA schrieb:Reisende dachten, dass es eine tolle Idee ist in den Häusern in Kolmanskop zu zelten..
https://vt.tiktok.com/ZSuAVXYy1/
solitaire schrieb:Unfassbar. Die Dummheit mancher Menschen ist grenzenlos 😮
Man braucht doch nur auf iOverlander schauen, was da so alles eingetragen ist. 😈

Da wundert es dann auch nicht, warum sich in der Curt von François-Feste oder am Bosua Pass die Spuren von Lagerfeuern finden, um nur zwei schnelle Beispiele zu benennen:


Curtvon.jpg


BosuaPass.jpg




LG
Logi
33,1k Beiträge · seit 200612. März 2026 · #37
Reisende dachten, dass es eine tolle Idee ist in den Häusern in Kolmanskop zu zelten..
vt.tiktok.com/ZSuAVXYy1/
Die Polizei (in sonntaglichem Outfit) ist an der Sache dran...https://www.tiktok.com/@long_travel/video/7613304036829318420
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!