ANNICKThemenstarter8'054 Beiträge · seit 200827. Apr. 2020 · #61
Fortsetzung
Gegen 16.30 bin ich in der Lodge zurück. Nach dem duschen entscheide ich mich das Manyatta Camp zu besuchen. Es liegt unweit von der Voi Wildlife Lodge und gehört dem selben Besitzer.
Ein kleiner Weg führt bis dorthin. Von weitem sehen die Zelte nicht schlecht aus.
Ein Ehepaar kommt mir dann entgegen. Anscheinend gefällt ihnen das Zelt nicht und sie wollen lieber in der Lodge übernachten.... Ich muss gestehen dass die Zelte, näher betrachtet, renovierungsbedürftig sind.
Kein einziger Gast wohnt momentar hier. Das Schwimmbad wird aber regelmässig gesäubert.
Das kleine Restaurant bietet einen netten Blick auf den Busch.
Nach einer Weile kehre ich zur Lodge zurück.
Architekturmässig haut mich die Voi Wildlife Lodge nicht vom Hocker. Sie erinnert mich ein wenig an die Sowjetunion....
Immer wieder laufen mir Agama Lizards durch den Weg.
Das Abendbuffet finde ich ganz in Ordnung. Es gibt heute Abend asiatische Gerichte. Eine italienische Gruppe ist auch dazu gekommen und sorgt bei den Kellnern für Gnusch.
12.01.2020
Nach dem Frühstück begleiche ich meine Rechnung. Kurs OK.
FAZIT VOI WILDLIFE LODGE
- nettes Personal - sehr grosse Anlage - nettes Wasserloch aber leider keine Tiere - gute Küche - super Pool - mittelmässige Zimmer
Gegen 8 Uhr verlassen wir Voi. Wir nehmen die Haupstrasse Richtung Mombasa. Für einen Sonntag ist der LKW Verkehr wahnsinnig! 😣
In Mariakani biegen wir links ein auf die C107 Richtung Kilifi.
Die Strasse ist ganz OK und der Verkehr gering. Später gelangen wir auf die B8 Richtung Malindi.
In der Gegend von Roka gibt es dann eine Militärkontrolle. Bei den Einheimischen und Turisten werden Gerpäck, Papiere genau überprüft. Anscheinend ist in Lamu ein Amerikaner von Terroristen erschossen worden.... Um 12 Uhr erreichen wir das Turtle Bay Beach Hotel in Watamu. Ein riesiges Hotelkomplex. Ich bekomme Zimmer A11 mit Meerblick.
Auf der Terrasse entdecke ich unsympatische Gäste.....
ANNICKThemenstarter8'054 Beiträge · seit 200828. Apr. 2020 · #62
Fortsetzung
Mein Zimmer ist nicht gerade das Modernste!
Die Steckdosen sind nicht praktisch.....
Platz gibt es aber für eine Person genügend! 😄
Das Badezimmer finde ich OK aber nur als Solo Reisende.
Die Aircon funktionniert, macht aber viel Lärm. Ich packe schon einmal meine Sachen aus und begebe mich anschliessend zum Restaurant. Einige Tische sind schon belegt.
Die meisten Gäste hier sind englische Rentner und sie bleiben für mehrere Wochen. Für das Zimmer in All Inklusive bezahle ich pro Nacht 120 US$. Kann man verkraften! 🙂 Das Buffet erweist sich als abwechslungsreich. Der Rotwein aus Südafrika lässt sich gut trinken. 😛 Später gebe ich meine Wäsche bei der Rezeption ab. Ein TShirt kostet nur 140 Ksh statt 400 Ksh in den anderen Hotels...
Der Spaziergang am Strand ist sehr angenehm.
Viele Leute gibt es da an einem Sonntag nicht.
Hier mein Zimmer auf der ersten Etage (zweite Terrasse).
Von da aus kann man abwarten bis das Meer zurückkommt und gleich schwimmen gehen.
Das Hotel besitzt zwei Schwimmbäder. Das Eine vor dem Restaurant. Da vergnügen sich die Familien mit Kindern.
Das Andere liegt ein wenig abseits mit tollem Garten. Ist echt gemütlich.
Das Abendbuffet lässt keine Wünsche offen. Das Restaurant Personal kommt am Schluss und singt Lieder.
ANNICKThemenstarter8'054 Beiträge · seit 200829. Apr. 2020 · #63
13.01.2020
Das Frühstücksbuffet ist ein echter Genuss!
Es gibt frischgemachte Pancakes, Obst (Mangos, Papayas, Ananas). Anschliessend unternehme ich einen grösseren Spaziergang. Um 8 Uhr wird es am Strand unter der Sonne schon sehr heiss.
Ich laufe Richtung Hemingway Hotel, ein 5 Sterne Hotel.
Der Strand ist praktisch leer.
Das Hemingway lässt nur die Hotelgäste hinein.
Unweit, in der Bucht, ankern viele Fischerboote. Hochseefischen wird hier grossgeschrieben.
Wenn man weiter läuft erreicht man den Diving Center.
Da scheint es ein wenig Betrieb zu geben.
Nach einer Weile kehre ich zum Turtle Bay Beach Hotel zurück
und geniesse das Meer und den Pool. Das Mittagsbuffet bietet wieder leckere Gerichte.
Früchte bleiben meine Leidenschaft.
Nach dem Essen kommen leider dunkle Wolken auf uns zu.
Ich bade noch sehr schnell im Meer. Mit dem Schnorchel Trip heute Nachmittag wird es leider nichts mehr.....
15 Minuten später regnet es in Ströhmen.
Die Gäste finden in der Bar Unterschlupf.
Es wird tatsächlich den ganzen Nachmittag schütten. Zum Glück versüssen die Sundowners den Abend! 😛
Das Nachtessen schmeckt sehr gut und die angebotene Unterhaltung macht Spass. Morgen nehme ich den Zug nach Nairobi.
Watamu ist einer meiner Lieblingsorte an der Kueste! Denn dort kann ich meine Leidenschaft der Vogel- und auch Saeuger- und Schmetterlingsfotografie voll ausleben. - Mida Creek - Arabuko Sokoke Wald - Bio-Ken Schlangenfarm - Gedi Ruinen - Schmetterlingsfarm
Mittlerweile kenne ich dort auch gute Guides, da es ohne fast nicht moeglich ist, die speziellen Tiere zu finden.
Ich schlafe normalerweise im Ocean Sports Hotel. Zimmer sind renovierungsbeduerftig, sind aber so nah am Strand, dass ich nachts die Wellen rauschen hoere. Die Essterrasse koennte nicht naeher am Meer sein.
Deine grosse Spinne ist das Weibchen der Rotbein Seidenspinne (Nephila inaurata). Beeindruckend von der Groesse her, aber nicht gefaehrlich. Zudem ist sie so nett und bleibt in ihrem Netz, wo das winzige Maennchen sie besucht.
Liebe Gruesse Elvira
Safaris in Ostafrika
Bush Trucker Tours
www.bushtrucker.ch
Elvira Wolfer
Zubucher- und individuelle Safaris
ANNICKThemenstarter8'054 Beiträge · seit 200801. Mai 2020 · #65
@Elvira: danke für die Aufklärung der Spinnen! Der Masai Wächter versicherte mir auch später: there are not dangerous....... 😎 So war das Problem für mich erledigt. Ja die Gegend von Watamu ist echt interessant. Schade dass ich nur 2 Nächte hier geplant hatte.
14.01.2020
In der Nacht hat es noch viel geregnet. Gegen 06.15 stehe ich auf und packe meinen Koffer. Draussen geht die Sonne langsam auf.
Nach dem Frühstück lasse ich mir das letzte Bad im Meer nicht entgehen. Es wird auch sehr schnell heiss und der Strand ist so einladend.
Punkt um 9 Uhr verlasse ich mit Moses das Turtle Bay Beach Hotel. Das Zentrum in Watamu steht unter Wasser.
5 Kilometer später halten wir beim Gedi National Monument an. Da will ich unbedingt noch vorbeischauen. Eintritt ist 1000 Ksh pro Person. Leider kommen die Guides erst um 10 Uhr. Die Tour dauert 2 Stunden. So viel Zeit habe ich leider nicht. Ich entscheide den Ort auf eigene Faust zu erkunden. Am Eingang gibt es eine detaillierte Karte.
Gedi erinnert mich ein wenig an die Gegend von Angkor Wat, nur ohne Turisten.
Das Areal ist 20 Hektar gross. Hier wohnten ab dem 13. Jahrhundert 2500 Menschen, die meisten von Ihnen Seeleute, Händler und Siedler aus dem Oman. Ihren Reichtum verdankten sie dem Gewürzhandel der Gedi zu einem der wichtigsten Orte entlang der afrikanischen Ostküste werden liess. Anders als andere Swahili-Handelsstädte taucht Gedi in historischen Handelskarten nicht auf. Bis heute weiss man auch nicht warum die Bewohner den Ort im 17. Jahrhundert für immer verliessen. Gab es eine Seuche? Wurden sie überfallen? Nobody knows.... 😎
Erst im Jahr 1884 wurde Gedi von britischen Kolonialisten wiederentdeckt. Was bleibt ist die mystische Atmosphäre, die jedem einzelnen Korallenstein aus dem Indischen Ozean anhaftet, aus dem die wichtigen Gebäude und Residenzen gebaut und bis heute erhalten sind. Die normalen Wohnhäuser aus strohgedeckten Lehmbauten sind aber verschwunden.
Heute kann man noch den Torbogen zur grossen Moschee
mehrere kleine Moscheen,
14 Steinhäuser
Brunnen gibt es viele. Man muss schon aufpassen wo man hinläuft!
und ein Grabmal dessen Inschrift von Archäologen auf 1399 datiert wurde, bestaunen. Auf den Steinbänken, die bis heute im Palast stehen, sollen einst der Sultan und seine Berater debattiert haben.
Die Ruinenstadt ist echt interessant aber man sollte schon 2-3 Stunden dafür Zeit haben.
ANNICKThemenstarter8'054 Beiträge · seit 200803. Mai 2020 · #66
Fortsetzung
Ich wäre gerne noch länger geblieben aber ich möchte meinen Zug ja nicht verpassen. Für die Ruinenstadt habe ich leider nur eine gute Stunde Zeit gehabt. Ein bisschen überall merkt man dass es in der Nacht stark geregnet hat.
Wir fahren jetzt die B8 Richtung Mombasa
bis zur Abzweigung zur C107.
Der C107 folgen wir bis Mariakani.
Da biegen wir links auf die A109 ein Richtung Mombasa. Der Verkehr wird wieder extrem!
Punkt um 12.20 erreichen wir den SBG Mombasa Railway Terminus. Das Gebäude ist schon grandios und zum Glück liegt es ausserhalb der Stadt.
Die Bahnstrecke Mombasa - Nairobi ist die erste normalspurige Eisenbahnstrecke Kenias. Sie wurde im Mai 2017 eröffnet und hat den östlichen Abschnitt der meterspurigen Uganda-Bahn ersetzt. Heute verkehren zweimal täglich in beiden Richtungen ab 8 Uhr: - der Inter County Service Zug mit 7 Zwischenstationen: Mariakani, Miasenyi, Voi, Mtito Andei, Kibwezy, Emali und Athi River - der Madaraka Express mit Zwischenhalt in Mtito Andei
Sie bieten Sitzplätze in erster und zweiter Klasse an. Die Reservierung wurde in Diani Beach vom Guest House Seaclusion gemacht. Ann hatte mit ihrem Mpesa Konto bezahlt und ich hatte ihr dafür Bargeld gegeben. Von Ann bekam ich dann eine Referenznummer.
Am Bahnhof verabschiede ich mich entgültig von Moses. Ich drücke ihm auch einen Umschlag mit seinem Trinkgeld in die Hände. Er freut sich. Die Passagiere müssen zuerst ihr Gepäck hier deponieren.
Später kommen Polizisten mit 4 Golden Ritriever vorbei. Die Hunde schnüffeln jedes Gepäck nach Sprengstoff. Sie finden zum Glück Keins! Danach dürfen wir zur Immigration. Jeder muss seinen Pass zeigen. Anschliessend laufe ich samt Gepäck zum Ticket Counter. Da gebe ich die Reservierungsnummer an und muss meinen Pass zeigen. Der Name muss mit der Reservierung übereinstimmen. Erst jetzt bekomme ich mein First Class Ticket.
Hatte mich 3000 Ksh gekostet. Danach begebe ich mich zum Departure Gate. Da werden Pass und Ticket kontrolliert. Ich nehme dann den Aufzug
und lande im First Class Waiting Room. Alles sauber.
Da kommt auch schon eine Kellnerin mit Speisekarte. Ich bestelle mir ein Gemüseomelette. Schmeckt echt gut.
Es gibt auch kostenloses Trinkwasser und Kaffee in Selbsbedienung.
Ab und zu kommen VIPs mit Bodyguards dazu.
Um 14.30 werden wir gebeten uns zum Zug zu begeben.
Eine Hostess versichert sich dass wir in der richtigen Klasse einsteigen.
danke! moechte selber grade nach Watamu 😘 aber derzeit duerfen auch wir nicht ueber die neu gezogenen Grenzen hinaus.
Es hat bei Gedi einige wirklich gute Fuehrer, die einem viel ueber die Anlage erzaehlen koennen. Und wenn man Glueck hat, rennt ein Goldruecken Ruesselhuendchen vor einem ueber den Weg.
Liebe Gruesse aus dem recht nassen Kenia Elvira
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Elvira Wolfer
Zubucher- und individuelle Safaris
ANNICKThemenstarter8'054 Beiträge · seit 200804. Mai 2020 · #68
@Elvira, bei uns scheint die Sonne aber wir können sie leider nicht in vollen Zügen geniessen.... 😗
Fortsetzung
Pünktlich um 15.15 verlässt der Zug Mombasa Terminus Station. Leider ist der Madaraka Express kein wirklich afrikanischer Zug.
Das Personal wurde von Chinesen geschult. Die Bewegungen und Arbeitsläufe sind Made in China. Die Uniform, die Feuerlöscher, die Lokomotive, die Schienen, alles chinesisch..... Ueber 3 Milliarden Euros soll es bisher Kenya gekostet haben. Der Kredit dafür kommt natürlich auch aus China.
Jeder Gast bekommt für die Fahrt eine kleine Wasserflasche und Kekse.
Es wird zweimal während der Fahrt geputz.
Eine Hostess kommt auch mehrmals vorbei und verkauft verschiedene Getränke und Sandwiches.
Die Strecke führt uns mitten durch den Tsavo Nationalpark.
Man sieht öfters Gazellen
und Elis.
Die Bahnlinie soll das Leben der Tiere stark beeinflussen. Umweltschützer behaupten ihre Wanderungsrouten würden dadurch blockiert und die Wildtierkorridoren seein zu klein oder am falschem Ort.
Die Landschaft ist schon vielseitig.
5 Stunden später, um 20.15, erreicht unser Zug Nairobi Syokimau Terminus.
Während der Fahrt habe ich mit 2 Schweizerinnen Bekanntschaft gemacht. Sie wollen danach auch zur Langata Road. Wir haben abgemacht dass wir uns ein Taxi teilen. Draussen warten natürlich Viele. Die sind aber alle überteuert. Den Schweizerinnen gelingt es ein Uber Taxi zu bestellen. 10 Minuten später ist es schon da. Erster Stop: Mein Hotel das Weston Hotel. Ich verabschiede mich von den Girls und laufe zur Rezeption. Ich bekomme Zimmer B204 mit einem Doppelbett.
Es gibt auch Kaffee/Tea Station, Fernseher
einen grossen Schrank mit Safe, Aircon (brauche ich aber nicht denn die Temperaturen sind echt frisch hier in Nairobi)
ANNICKThemenstarter8'054 Beiträge · seit 200805. Mai 2020 · #69
15.01.2020
Um 7 Uhr arrangiere ich mein Gepäck. Heute morgen nehme ich nämlich einen Safarilink Flug nach Mara North. Ich darf nur 15 Kilos Gepäck in die Maschine mitnehmen. Von Zuhause hatte ich extra eine grosse Tasche für diese Reise mitgenommen. Den grossen Koffer stelle ich bei Safarilink kostenlos unter.
Das Frühstücksbuffet kostet im Weston Hotel 20 US$. Finde ich zu teuer wenn ich mir da anschaue was angeboten wird! Ich verzichte darauf. Um 08.30 bringt mich das kostenlose Hotelshuttle zum Wilson Airport. Der kleine Flughafen liegt ganz in der Nähe. Ich begebe mich gleich zum Safarilink Schalter.
Da überlasse ich den grossen Koffer. Ich hätte ihn heute für 25 US$ mitnehmen können. Special Price meinte die Dame. Den Koffer brauche ich aber nicht. Danach gönne ich mir im Lounge ein kleines Frühstück.
Um 09.45 werden wir zu unserer Cessna 208 Caravan Maschine gebeten.
Wir sind 12 Passagiere.
Punkt um 10 Uhr hebt unser Flugzeug ab. 45 Minuten später erblicken wir schon von da oben die Mara.
Wir landen ohne Problem auf dem Mara North Airstrip.
Einige Game Drive Wagen warten schon auf ihre Gäste.
Darunter Meinen.
Der Fahrer Peter begrüsst mich recht herzlich. Ich erfahre auch gleich dass ich der einzige Gast im Camp bin....Auf dem Weg dorthin, beobachte ich viele Gnus
Grant Gazellen
Topis
und Zebras.
Peter erzählt mir auch dass es die letzte Zeit immer wieder stark regnet. Das merkt man schon auf der Piste.
Eine halbe Stunde später kommen wir im Losokwan Tented Camp an. Da bleibe ich 2 Nächte.
Ach Annick, "Out of Africa" lässt grüßen 😉 ! Vielen dank für deinen wunderschönen Bericht.
Gruß
Reinhard
ANNICKThemenstarter8'054 Beiträge · seit 200806. Mai 2020 · #72
@Papa Kenia und Reinhard: schön dass ihr noch dabei seid! Schönen Tag an euch. 🙂
Fortsetzung
Das Losokwan Tented Camp befindet sich in der Lemek Conservancy. Sie gehört zu den besten Wildbeobachtungsgebieten in Masai Mara. Lemek liegt im nördlichen Teil des Wildreservats mit einer Fläche von 19'000 Hektar Land. Ihr Ziel: ein nachhaltiges Mara-Oekosystem zu maximieren.
Beim aussteigen erwartet mich schon das ganze Camp Personal. Peter erklärt mir das Wichtigste und ein Angestellter begleitet mich zu meinem Zelt. Die Aussicht davor ist schon sehr sympatisch.
Die Terrasse sieht auch ganz gemütlich aus.
Dann kommt das Zimmer
mit 2 Betten.
Es ist grosszügig ausgestattet und hell.
Hier das Badezimmer
mit Dusche/WC.
Gleich danach begebe ich mich zum Lounge wo es sogar Wifi gibt.
Ein Tisch wurde unweit, draussen, für mich gedeckt.
Zum Mittagessen bekomme ich einen gemischten Salat, Hähnchen mit Pasta und Gemüse sowie Bananes Flambées. Schmeckt ganz gut. Um 16 Uhr geht es dann mit Peter zu einem Game Drive los. Sehr schnell erblicken wir einige Giraffen.
ANNICKThemenstarter8'054 Beiträge · seit 200810. Mai 2020 · #74
Fortsetzung
Und so vergeht der Nachmittag ziemlich schnell. Wir werden nur noch eine Hyena
2 Sekretäre
und diesen Martial Eagle sichten.
Gegen 18.45 sind wir im Camp zurück. Nach der Dusche beantworte ich meine e-mail Post und gönne mir ein kühles Bier. Das Abendessen schmeckt lecker. Es gibt eine Coco Gemüsesuppe
Beef Stroganoff
und Mango als Nachspeise. Schade dass ich hier allein herumsitze. Es ist schon langweilig so dass ich sehr schnell in mein Zelt verschwinde und lese.
Das Flight Ticket Nairobi-Wilson - Mara North Hin und zurück kostet mich 374 US$. Hat das Camp für mich reserviert.
In Full Board zahle ich pro Tag 246 US$ (Lemek Conservancy Fee von 70 US$ pro Tag inbegriffen). Ein Shared Game Drive kostet 30 US$. Da ich der einzige Gast bin, verrechnet mir das Camp nur 30 US$ für die Game Drives. Finde ich fair.
¨16.01.2020
Um 06.30 geht es auch schon zum nächsten Game Drive los. Einige Hyenas sind schon unterwegs
sowie Topis.
Wir beobachten auch einen Hyena Streit. Die Eine zeigt zuerst ihre Zähne.
Die Andere macht um sie einen Bogen.
Am Ende geht jede seinen Weg.
Elanantilopen bleiben immer ein nettes Fotomotiv.
Bis heute konnte ich noch nie so nah an einer herankommen.
ANNICKThemenstarter8'054 Beiträge · seit 200811. Mai 2020 · #75
Fortsetzung
Sehr bald sehen wir von weitem eine Büffelherde. Wir nähern uns.
Wir werden auch gleich beobachtet.
Da bemerke ich dass unser Büffel auf dem Rücken einen Gast mitschleppt.
Es handelt sich um einen Gelbschnabel-Madenhacker.
Er frisst die Zecken und andere Hautparasiten.
Die Natur hier ist einfach grandios.
Die meisten Büffel lassen sich absolut nicht stören.
Der Kleine da ist besonders herzig.
Nach einigen Minuten fahren wir weiter nach Miezesuche. Leider werden wir nur noch Gnus erblicken.
Ich bin schon ein wenig enttäuscht. Gegen 9 Uhr sind wir im Camp zurück. Das Frühstück erwartet mich. Es gibt frische Pancakes mit Honig, Früchte, Saft...usw Danach wird mit den Mitarbeitern gepokert. Um 13 Uhr gibt es das Mittagessen.
Das Knoblauchbrot schmeckt super.
Dazu einen gemischten Salat und Tagliatelle mit frischem Gemüse und Beef Slices.
Auf die Nachspeise verzichte ich. Später lese ich auf meiner Terrasse. Ich bekomme Gesellschaft.
ANNICKThemenstarter8'054 Beiträge · seit 200812. Mai 2020 · #76
Fortsetzung
Um 16 Uhr geht es wieder auf Game Drive. Im weitem ziehen leider dunkle Wolken durch den Himmel.
Sehr schnell bekomme ich Elanantilopen vor die Linse.
Unweit entdecken wir eine Spotted Hyena.
Wir haben sie aus dem Schlaf gerissen.
Sie steht auch auf.
Legt sich aber schnell wieder hin.
Sie überlegt sich ob sie nicht lieber das Revier wechseln sollte.
Zur selben Zeit klingelt Peter's Mobile. Es ist sein Ranger Kumpel. Dieser erklärt ihm er habe 5 junge Löwen gesichtet. Peter lässt sich die Stelle genau erklären. Dann nix wie hin! 😛 Wir fahren Richtung Aitung und 45 Minuten später erblicken wir sie tatsächlich.
Sie sehen ganz relaxed aus.
La vie est belle.
Peter stellt den Motor ab und wir beobachten sie in der Hoffnung es würde sich etwas tun.
diese 5 Löwen Nähe Aitong werden für die umliegenden Rudel im Süden bzw deren Paschas ( und auch deren
Löwenbabies ) schon bald eine ziemliche Bedrohung und Herausforderung darstellen..........die sind zusammen
wahrlich eine MACHT !!!!!!!!
Da ist "Äktschen" angesagt...............mais c est la vie....... 😄 😄 😄
lg.............................BMW
ANNICKThemenstarter8'054 Beiträge · seit 200813. Mai 2020 · #78
Fortsetzung
Die Löwen scheinen echt nicht hungrig zu sein!
Ihre Fratzen finde ich sehr ausdrucksvoll. 😎
Manchmal schauen sie zu uns rüber
und dann wieder in eine andere Richtung.
Es macht Spass ihnen zuzugucken.
Sie beachten uns nicht.
Nach einer Weile müssen wir sie aber leider verlassen.
Wir sind spät dran.
40 Minuten später schüttet es wie verrückt.
Mit Mühe erreichen wir das Camp um 18.50. Dieses steht praktisch unter Wasser. Ich verlasse meine Sommerschuhe und renne so schnell ich kann zu meinem Zelt. Das Wasser reicht mir bis über die Knöchel. Zum Glück stehen die Zelte auf einer Platform. Ich bin platschnass...
Gegen 19.30 laufe ich zum Restaurant rüber. Es regnet immer noch aber wenigstens habe ich jetzt einen Schirm. Auf die Schuhe habe ich verzichtet......
Zum Abendessen bekomme ich eine Rüblisuppe
und Fisch mit frischem Gemüse und Kartoffelbrei. Als Nachspeise wird Ananas Flambés serviert. Danach spiele ich wieder mit den Mitarbeitern Karten. Gegen 22 Uhr geht es ins Bett. Es regnet immer noch...
ANNICKThemenstarter8'054 Beiträge · seit 200814. Mai 2020 · #79
@Bushtruckers (Elvira): danke für deine Hilfe bei so manchen Vogelbestimmungen! 🙂
17.01.2020
Um 7 Uhr packe ich meine Sachen. Zum Glück hat es aufgehört zu regnen. Nach dem Frühstück begleiche ich meine Rechnung. Punkt um 9 Uhr geht es mit Peter Richtung Mara River Camp los. Es liegt circa 30 Kilometer entfernt. Die Piste ist an so manchen Stellen voll Wasser.
Wir halten kurz am Hippo Pool an.
Später entdecke ich diese Hartlaubstrappe.
Ein Topi posiert auch noch für mich.
Auf einmal sehen wir vor uns einen Game Drive Wagen im Graben.
Peter hält natürlich an um zu helfen. Der Driver freut sich denn er steckt schon eine Weile.
Innerhalb von 5 Minuten ist die Sache erledigt.
Driver und Turis sind ihm dankbar.
Wir fahren weiter. Ab und zu vergewissert sich Peter das wir durchkommen.
Unweit von Maria Rianta erblicken wir mehrere Game Drive Wagen die zu ihren Lodges zurückkehren.
Maria Rianta ist ein kleines Dorf
mit Tankstelle
und Health Centre. Gegen 11.30 erreichen wir das Mara River Camp. Es liegt ausserhalb vom Dorf, an der nordwestlichen Grenze des naturschutzgebiets Masai Mara. Die nächste Landebahn für den transfer zum Camp wäre Kichwa Tembo. Ich verabschiede mich entgültig mit einem Trinkgeld von Peter. Ein Angestellter bringt mich sofort zu meinem Zelt
PKPapa Kenia541 Beiträge · seit 201214. Mai 2020 · #80
Hallo Annick,
vielen Dank für den Bericht + die tollen Fotos. Auf die Bilder und Schilderung vom Mara River Camp bin ich gespannt. Das Camp hatte ich auf mal auf dem Plan. Da ist Natur pur!