ANNICKThemenstarter8'054 Beiträge · seit 200803. Apr. 2020 · #42
Fortsetzung folgt
Hier im Camp leben einige Familien Zebramangusten.
Man sieht sie öfters während der Mahlzeiten.
Ihr Gewicht variiert zwischen 1 und 2 Kilos. Männchen und Weibchen sind gleich gross. Ihr Fell ist rau, von weissgrau bis dunkelbraun. Namensgebendes Merkmal sind die dunkleren Querstreifen, die sich von der Mitte des Rückens bis zum Schwanz erstrecken.
Manche geniessen besonders das Leben! 😛
Das Essen erweist sich als mittelmässig. Alles fade und ohne Geschmack. Mein Moses liebt diese Unterkunft besonders denn die Fahrer dürfen sich am Buffet bedienen. Anschliessend gönne ich mir eine Siesta am Pool. Ich bin ganz allein.
Punkt um 16 Uhr fahren wir bis zum Kimana Gate. Da kaufe ich mir das Permit (24 Stunden). Kostet 60 US$. Jetzt kann es losgehen. Am Anfang erblicken wir nur Affen
und verschiedene Vögel.
Auf einmal sehen wir sie, die berühmten Elis vom Amboseli NP.
Wasser gibt es praktisch überall da es die letzten Wochen sehr viel geregnet hat. Die Nilgänse freuen sich besonders darüber.
Da viele Pisten unter Wasser und geschlossen sind, kann man leider die Staus im Park nicht vermeiden! 😗
ANNICKThemenstarter8'054 Beiträge · seit 200807. Apr. 2020 · #45
@Thomas danke, habe es geändert.
Fortsetzung
Gegen 06.20 wird gefrühstückt. So früh am morgen kann man sich frische Pancakes zubereiten lassen. Miam Miam. Punkt um 7 Uhr kann es mit Moses losgehen. Er hat die Lunch Boxes an der Rezeption schon abgeholt. Den Kili kann man momentan gut beobachten.
Wir fahren zuerst zu den Olokenya Swamps und auf einmal erblicken wir von weitem einen Gepard.
Leider liegt er sich im hohen Gras hin. Wir warten bestimmt eine gute Stunde aber er rückt sich nicht vom Fleck. Wir entscheiden weiter Richtung Observation Hill zu fahren. Unterwegs sehen wir praktisch keine Tiere.
Vom Parkplatz aus führt ein Weg dort hinauf.
Die Aussicht von da oben ist schon sympatisch.
Sie erinnert mich ein wenig an das Okavango Delta.
Dort oben verschlinge ich auch den Inhalt meiner Lunch Box. Später geht es zu den Enkongo Narok Swamps.
Da erblicken wir viele Vogelarten.
Beim Sinet Causeway entdecken wir eine grosse Eliherde. Ob wir stören?
Die gruene Schlange im Shimba ist entweder Speckled oder Spotted Greensnake - harmlose Buschnattern
Der graue Greif im Tsavo West ist ein Weissbuerzelsinghabicht / Eastern Chanting Goshawk kein Tawny Eage / Raubadler und die blauen Racken sind Blauracken, Zugvoegel aus dem Norden.
Liebe Gruesse aus dem wohl bald wieder regnerischen Kenia Elvira
Safaris in Ostafrika
Bush Trucker Tours
www.bushtrucker.ch
Elvira Wolfer
Zubucher- und individuelle Safaris
ANNICKThemenstarter8'054 Beiträge · seit 200811. Apr. 2020 · #48
@Elvira: Schön dass du auch dabei bist! Danke für die Ergänzung der Vögel. 🙂
Fortsetzung
Wir fahren weiter Richtung Lake Kioko. Unterwegs erblicken wir diesen Goliathreiher.
Viele Pisten sind leider unter Wasser und daher gesperrt. Wir müssen umkehren. Unweit vom Enkongu Narok Swamp
treffen wir wieder eine Eliherde.
Einige Dickhäuter haben sich gerade erfrischt.
Andere vergnügen sich im Wasser.
Wie immer spielen die Jüngeren.
Unweit beobachten wir auch Kronenkraniche.
Langsam machen wir uns dann auf dem Rückweg. Unweit von der Ol Tukai Lodge treffen wir eine Büffelherde.
ANNICKThemenstarter8'054 Beiträge · seit 200814. Apr. 2020 · #49
Fortsetzung
Wir beobachten nicht sehr lange die Büffel
denn Moses möchte noch zur Stelle wo wir heute morgen den Gepard gesehen haben. Ich mache mir aber da keine grosse Hoffnungen. Gnus gibt es übrigens auch genug hier im Park.
Wir sind jetzt nur noch etwa 3 Kiloimeter vom Kimana Gate entfernt und auf einmal bremst Moses und lächelt. Das gibt es nicht. Der Gepard ist tatsächlich noch in der Gegend.
Langsam wird es für ihn auch Zeit auf Beutesuche zu gehen.
Er bewegt sich langsam und schaut sich ab und zu genauer um.
Wir folgen ihm.
Ab und zu macht er eine Pause.
Ihm zuzuschauen ist schon spannend.
Auf einmal überquert er sogar die Piste vor uns
und verschwindet im hohen Gras.
Wir können ihm noch eine Weile folgen
aber leider verlieren wir ihn.
Es ist schon 15.30 und wir entscheiden in die Lodge zurückzukehren. Den Rest des Nachmittags verbringe ich am Pool beim schwimmen und lesen. Das Abendbuffet sieht praktisch wie gestern aus. Nothing to write home about....
Morgen verbringe ich wieder den ganzen Tag im Park.
ANNICKThemenstarter8'054 Beiträge · seit 200815. Apr. 2020 · #50
09.01.2020
In der Nacht hat es stark geregnet. Um 7 Uhr wartet Moses mit den Lunchpackets auf mich in der Lounge. Es kann losgehen. Wir fahren Richtung Ol Tukai Lodge. Unterwegs beobachten wir kein einziges Tier. Die Sonne zeigt sich auch bald. Nach einer langen Zeit erblicken wir endlich unser erstes Lebenswesen: diesen Vogelstrauss!
Später sichten wir auch viele Flamingos.
Wir können uns leider dem Ufer nicht nähern da die Piste unter Wasser steht und gesperrt ist.
Wir kehren um und fahren den Sinet Circuit. Die Elis sind leider heute nicht anwesend. Einige Thompson Gazellen spazieren im Grass herum.
Eine Riesentrappe marschiert stolz vor sich her.
Von weitem können wir auch Hippos beobachten.
Eine Fleckenhyäne sorgt später für unsere Aufmerksamkeit.
PKPapa Kenia541 Beiträge · seit 201217. Apr. 2020 · #52
Hallo Annick,
ich war länger nicht mehr hier und bin jetzt erst über Deinen Bericht gestolpert. Schön, dass es mal wieder etwas aus Kenia gibt. Die Fotos machen wehmütig. Danke!
Grüße Dieter
ANNICKThemenstarter8'054 Beiträge · seit 200820. Apr. 2020 · #53
@Papa Kenia: schön dass du auch noch dabei bist! 🙂
Fortsetzung
Am Nachmittag fahren wir weiter ohne Ziel im Park herum. Ausser Pelikane
Impalas
und Gnus
lassen sich nur noch wenige Tiere blicken. 2 Kilometer vor dem Kimana Gate sichten wir noch diese Riesentrappe
sowie einen Eli.
Auf dem Weg zum Camp passieren wir mehrere Baboons.
Einige löschen ihren Durst auf der Piste
und lassen sich erst im letzten Augenblick stören.
Danach geniesse ich noch ein wenig den Pool. Beim Abendessen werde ich heute besonders von den Moskitos geplagt! 😣
10.01.2020
Gleich nach dem Frühstück, um 7 Uhr, geht es weiter Richtung Voi Wildlife Lodge.
FAZIT KIBO SAFARI LODGE:
- grosse Anlage - Zimmer OK aber dunkel - sauberer Pool - Küche nothing to write home about.... - sehr freundliches Personal - schade dass im Park so wenig los war und das die Hälfte unter Wasser stand.
Hier die Piste die normalerweise zum Camp führt ohne durch das Kimana Gate zu fahren.
Etwas weiter ist die Piste total zusammengebrochen.
Mzeekenya527 Beiträge · seit 201320. Apr. 2020 · #54
ANNICK schrieb:
Great Egret.
Nix Great Egret (Silberreiher). Das ist ein Kuhreiher im Brutkleid. Gruss Mzeekenya
ANNICKThemenstarter8'054 Beiträge · seit 200821. Apr. 2020 · #55
@Danke Mzeekenya
Fortsetzung
Erster Stop ist die Tankstelle in Kimana. Da wird vollgetankt.
Danach begleitet uns eine Weile der Kili
bis zum Shortcut nach Mbuyuni. Die Piste ist sehr staubig
und es gibt einige Furten
sowie Vieh.
Wir kommen nur mühsam vorwärts. Unweit von Maktau machen wir eine Pause. Natürlich ist der Ort für die Touristen gedacht. Man kann hier unter anderem handgefertigte Schnitzereien kaufen
während einige Kinder uns genauer anschauen.
Gegen 12.30 erreichen wir die Marktstadt Voi. Sie befindet sich am Rand des Tsavo Nationalpark. Die Voi Wildlife Lodge liegt ca. 5 Kilometer vom Bahnhof Voi entfernt. Sie ist riesig und besteht aus mehreren Gebäude. Ich bekomme Zimmer A15 im ersten Gebäude.
Mein Zimmer könnte schon eine Renovierung gebrauchen.
Es gibt nur einen Deckenventilator. Bei dieser Hitze nützt er nicht sehr viel.....
Das Badezimmer ist klein aber sauber.
Ich packe schon einmal das Nötigste aus und begebe mich anschliessend zum Restaurant. Auf dem Weg dahin kommt man an der riesigen Wasserstelle vorbei
mit Look Out Point.
Normalerweise kann man hier sehr viele Elis beobachten. Das Personal sagt aber dass der Letzte vor 2 Wochen gesehen wurde...... Vom Restaurant und der Bar geniesst man auch einen Blick auf das Wasserloch.
Es wird zum Mittagessen ein Buffet angeboten. Ich muss gestehen dass hier die Küche besser schmeckt.
ANNICKThemenstarter8'054 Beiträge · seit 200822. Apr. 2020 · #56
Fortsetzung
Es gibt hier 2 Schwimmbäder. Hier das Kleinere, neben dem Restaurant.
Nach dem Mittagessen mache ich es mir am grösseren Pool gemütlich. Man kann da auch tolle Länge schwimmen.
Ab und zu bekommt man auch neben dem Liegestuhl Besuch.
Punkt um 16 Uhr fahre ich mit Moses zum Tsavo Ost NP. Am Gate bezahle ich 52 US$ für 24 Stunden.
Der Tsavo Ost NP ist mit knapp 11'800 Km2 der grösste Nationalpark Kenias. Er ist weniger bewaldet als der Tsavo West NP. Die Landschaft besteht zum Grossteil aus Gras und Dornbuschsavanne, die im Norden in eine halbwüstenartige Steppe übergeht. Die Sonne versteckt sich langsam. Wie im Amboseli NP hat es hier in den letzten Wochen auch viel geregnet. Wasser gibt es à gogo!
In der Nähe der Kanderi Swamps treffen wir einige Sacred Ibisse
sowie Marabus.
Im Gebüsch entdecken wir öfters Lappenstaren.
Viele Tiere bekomme ich aber heute nicht vor die Linse. Bleibt nur diese Giraffe.
Gegen 18.45 sind wir in der Lodge zurück. Das Abendbuffet schmeckt gut. Viele Gäste sind aber nicht vorhanden.... Ich tausche danach noch an der Rezeption grosse Kenian Shillings Noten in Kleineren.
Und dann verschwinde ich in meinem Zimmer. Im Zimmer neben mir übernachtet ein italienisches Ehepaar. Man hört jedes Wort....
Preis pro Nacht in Vollpension: 100 US$. Da kann man aber nicht meckern.....
11.01.2020
Geschlafen habe ich nicht besonders gut. Musste den Italienern klar machen dass sie leiser sprechen sollen und im Zimmer war es echt zu warm trotz Deckenventilator.... 😣
Das Frühstück finde ich nicht attraktiv. Es fehlt an alles. Gegen 7 Uhr verlasse ich die Lodge mit Moses. Er hat sich die Lunchboxes besorgt. Heute morgen fahren wir gleich Richtung Aruba Dam.
Die heimlichen Stars des Tsavo Ost NP bleiben die so genannten "Rote Elefanten". Bald erblicken wir den Ersten.
Die Familie kommt nach.
Die natürlich von Natur aus ebenfalls grauen Dickhäuter schützen sich mit einer Schicht aus vom Eisenoxid rotem Staub von der sengenden Sonne und lästigen Insekten. Sie sehen echt rötlich aus!
ANNICKThemenstarter8'054 Beiträge · seit 200826. Apr. 2020 · #59
Fortsetzung
Endlich erreichen wir die Ndololo Public Campsite wo wir unsere Lunchboxes verzehren wollen.
Ich schaue mir zuerst die Umgebung an. Ein Zelt ist aufgeschlagen. Der Gast repariert gerade die Dusche so gut er kann....Die Toiletten sind nicht besonders sauber.... 😗 Ein Wächter kommt auf uns zu. Wir erklären ihm wir wollen nur eine Mittagspause einlegen. Hier wimmelt es nur von Vervet Monkeys.
Einem gelingt es sogar mir einen Apfel von der Hand zu stehlen! Er scheint ihm zu schmecken. 😎
Mama mit Kind hofft auch etwas abzubekommen.
Jetzt passe ich aber besser auf meine Hände auf...... 😄
Nach einer Weile verschwindet sie.
Die Lunchboxes waren grosszügig garniert. Wir können nicht alles aufessen und schenken den Rest dem Wächter. Er freut sich riesig. Eine Stunde später geht es weiter Richtung Crocodile Point. Ab und zu begegnen wir einer Kuhantilope.
Ein Geländewagen kommt uns entgegen und da erfahren wir dass es nicht möglich ist bis zum Galana River zu fahren denn die Piste liegt unter Wasser. Bevor wir umkehren bewundern wir noch diesen Prachtkerl.
Dann ändern wir die Schlaufe. Ab und zu entdecken wir auf der Piste eine Schar von Schmetterlingen.
Später erblicken wir eine Eliherde. Monsieur will uns nicht durchlassen!
Hinter uns kommt auch noch ein Dickhäuter auf uns zu.
Moses stellt den Motor ab und wartet. Die ganze Familie geht an uns vorbei.
Wir rühren uns nicht vom Fleck.
Ein ganz kleines Eli begleitet sie.
Nach 10 Minuten können wir abtraben. Langsam machen wir uns auf den Rückweg.
Bensound33 Beiträge · seit 201826. Apr. 2020 · #60
Rare Superbilder dieses Big Tuskers von Tsavo! Es ist LUI, einer der letzten grossen Big Tuskers von Afrika. Solche sieht man selten, die meisten Touristen haben dieses Glück nicht. Ahsante für die Bilder!