Im Januar 2020 war ich Solo in Kenya unterwegs. Mein Toni macht sich leider nicht viel über Safaris und Katzen. 😗 Hier schildere ich einfach meine Eindrücke und Erfahrungen.
Meine Route:
Nairobi: Hilton Gardens Inn: La Classe
Diani Beach: Seaclusion Diani: heimelig
Taita Hills: Sarova Salt Lick Game Lodge: tolle Lage
Tsavo West: Severin Safari Camp: La crème de la Crème
Amboseli: Kibo Safari Camp: tolle Lage
Tsavo East: Voi Wildlife Lodge: comme ci comme ça
Watamu: Turtle Bay Beach Club: toller Strand
Zug von Mombasa nach Nairobi Weston Hotel: mittelmässig
Mara North: Losokwan Luxury Camp: blödes Wetter
Masai Mara: Mara River Camp: ganz allein
Nairobi: Town Upper Hill Lodge: nicht schlecht
29.12.2020
Um 7 Uhr hebt die Swiss 2805 Richtung Zürich ab. Die Maschine ist bis zum letzten Sitzplatz ausgebucht. 40 Minuten später landen wir in Kloten. Punkt um 10 Uhr geht es gleich mit Swiss Flug 294 Richtung Nairobi weiter. Da es draussen sehr kalt ist, muss vorher noch das Eis auf den Flügeln entfernt werden.
Die Landschaft von da oben ist ein Traum!
Für 100 Schweizer Franken Zuschlag habe ich mir einen Economy Sitzplatz reserviert mit viel Beinfreiheit.
Ich bereue es nicht. Die Zeit vergeht in der Kabine sehr schnell. Tagsüber gibt es immer etwas zu sehen.
Pünktlich landet unser Flugzeug auf Jomo Kenyatta Airport in Nairobi. Bei Ankunft besorge ich mir das Visum. Kostet 50 US$. Ich bin sogar schneller draussen als die Passagiere die sich vorher via internet ein E-Visum besorgt haben! Sie stehen am E-Visum Immigration Schalter Schlange! 😄 Ich schaue mir noch schnell bei den verschiedenen Bureau de Change den Umtausch Kurs an. Er ist nicht besonders gut. 1 US$ = 98 Kenyan Shillings Ich tausche kein Geld um. Draussen erblicke ich auch schon den kostenlosen Hotelshuttle vom Hilton Gardens Inn. Da ich morgen früh einen Flug nach Diani Beach habe, wollte ich unbedingt in der Nähe vom Flughafen übernachten. An der Rezeption sind die Angestellten sehr freundlich und hilfsbereit. Da wechsle ich auch gleich einige US$. Der Kurs ist günstiger als im Flughafen! 1 US$ = 100 Kenyan Shillings Ich bekomme Zimmer 235 auf der zweiten Etage. Es ist mit einem Doppelbett
Fernseher + Coffee/Tea Station
Aircon, Safe, Wifi
eingerichtet. Das Badezimmer finde ich klasse.
Es ist schon 22.30 und ich bin hundemüde. Hop ins Bett! 😎
Teil 224. Feb. 2020
@Konni, Hanne, Picco und Martina welcome on Board! 🙂
30.12.2019
Mensch habe ich gut geschlafen! Um 06.15 wird aufgestanden. Bevor ich frühstücke, schaue ich mir noch das Schwimmbad auf der letzten Etage an. Sieht echt gut aus.
Das Frühstücksbuffet lässt auch keine Wünsche offen.
Ein Genuss!
Gegen 8 Uhr begleiche ich meine Rechnung. Die Nacht in B&B kostet mich 160 US$. Bereue ich aber keine Minute. Anschliessend fährt mich der Hotelshuttle zum Jomo Kenyatta Airport. Punkt um 10 Uhr begebe ich mich zu meinem Jambojet Flight 8690 der uns nach Ukunda (Diani Beach) bringen wird.
Der Lowcost Flug kostet mich 100 US$. Das Flugzeug, eine Dash 80-400, macht einen guten Eindruck.
Es kann losgehen!
Das Wetter ermöglicht uns heute den Kilimandjaro von da oben zu bewundern.
Eine Stunde später erblicke ich Diani Beach aus dem Fenster.
Der Strand sieht einmalig aus.
Ukunda ist ein ganz kleiner Airstrip.
Wir steigen aus der Maschine aus.
Die Temperatur liegt schon bei 30 Grad.
Fortsetzung folgt
Teil 325. Feb. 2020
@Thomas: bin zwar keine Camperin aber vielleicht findest du doch einige interessante Infos in meinem Bericht.
Fortsetzung
Nach der Gepäckübergabe suche ich mit auch gleich ein Taxi. Die Drivers wollen alle 10 US$ für die 2 Kilometerfahrt. Die spinnen! Das Guesthouse hat mir empfohlen nicht mehr als 5 US$ zu geben. Nach 10 Minuten finde ich endlich einen Fahrer der mit dem Geld einverstanden ist. 5 Minuten später erreichen wir Seaclusion Diani. Die Bude ist nicht einfach zu finden denn sie liegt in einer Sackgasse. www.seaclusiondiani.com
Ann, die Besitzerin, empfängt mich recht herzlich mit einem Welcome Drink. Bevor sie mir das Zimmer zeigt reden wir noch über die verschiedenen Aktivitäten rund um Diani. Ich habe schon im voraus meine Wünsche notiert. Sie empfehlt mir auch gleich alles telefonisch zu buchen. Sie hat Recht denn so manche Touranbieter sind schon ausgebucht. Ann findet aber zum Schluss immer eine Lösung. Danach bringt mich Ann zu meinem Zimmer 102. Es verfügt über ein Doppelbett
Fernseher, Aircon, Wifi
Schrank und Safe.
Das Badezimmer ist zweckmässig eingerichtet.
Da Ann zum Baharini Einkaufzentrum fährt gibt sie mir die Möglichkeit mitzukommen. Ich bin natürlich einverstanden. Das Zentrum liegt nur einen Kilometer entfernt. Da kaufe ich mir Postkarten (Eine kostet 100 Kenyan Shillings) und bei der Post Briefmarken (Eine nach Europa kostet 85 Kenyan Shillings) Später laufe ich zum 10 Minuten entfernten Strand und geniesse ihn in vollen Zügen.
Natürlich probiere ich danach auch den Pool vom Guesthouse aus. Ein Genuss!
Es gibt auch einen kleineren Pool für die Kinder.
Hier kann man es sich gemütlich machen.
Zum Apéro gönne ich mir ein Tusker Bier
und mache es mir im Lounge gemütlich.
Irgendwie bin ich heute aber nicht so fitt. Gerade vor dem Abflug nach Nairobi kam eine Blasenentzündung. Habe von Zuhause Antibiotikum mitgenommen. Die machen mir ein wenig zu schaffen.... Das Abendessen erweist sich als sehr lecker. Der Koch nimmt normalerweise die Bestellung morgens beim Frühstück auf. Es wird alles frisch zubereitet. Es gibt Ginger Rüblisuppe und Beef Stew mit Reis. Miam miam.
Gegen 22 Uhr gehe ich schlafen. Morgen muss ich früh aus den Federn denn es geht nach Funzi Island.
Preis pro Nacht in Halbpension 120 US$
Teil 426. Feb. 2020
@picco: ich war mir sicher die Schüssel würde dir auffallen! 😄
31.12.2019
Um 6 Uhr stehe ich auf und eine halbe Stunde später frühstücke ich allein im Lounge. Der Koch hat mir gestern Abend noch alles vorbereitet und in den Kühlschrank aufbewahrt. Ich bediene mich wie Zuhause. Pünktlich um 7 Uhr erscheint der Bus von KINAZINI FUNZI Tours. Ich bin die Erste im Wagen. Der Driver hält noch vor der Diani See Lodge und Neptune Paradise Lodge an. Zum Schluss sind wir 9 Muzungus aus verschiedene Nationalitäten. Wir fahren zuerst zum kleinen Bodo Hafen.
Er befindet sich 45 Minuten entfernt. Vor der Schiffsanlegestation erwarten uns Kaffee und Krapfen. Miam miam.
20 Minuten später steigen wir in ein Motorboot ein und fahren den Ramisi River flussaufwärts.
Auf dem Fluss sehen wir einige Fishermen.
Langsam erblicken wir die ersten Mangroven.
Es macht Spass auf dem Boot zu sein. Die polischen Touristen erweisen sich als sehr lustig.
Der Alltag der Einheimischen geht an uns vorbei.
Der Guide macht uns auf eine Pied Kingfisher Kolonie aufmerksam.
Natürlich sind auch andere Boote vor uns unterwegs.
Die Vogelwelt ist sehr vielseitig. Da bewundern wir einen Wollhalsstorch.
Fortsetzung folgt
Teil 527. Feb. 2020
Fortsetzung
Schade dass unsere Touristen sich nicht viel für Vögel interessieren!
Der Bootsman gibt mir daher kaum eine Möglichkeit bessere Bilder zu schiessen.... 😗
Langsam geht es Richtung Funzi Village.
Da besuchen wir zuerst die Dorfschule.
Die Kinder sind eine echte Freude.
Danach schauen wir dieser Dame zu wie sie Hüte aus Rafia erzeugt.
Das obligatorische Bild vor dem grossen Baobab gehört dazu!
Und so folgen wir unserem Guide durch das Dorf.
Nächste Station die Herstellung von Kokomilch.
Das Kokofleisch kommt in diesen Behälter und wird anschliessend gepresst.
Die Dame daneben verwandelt Reis in Puder um später leckere Krapfen daraus zu machen.
Fortsetzung folgt
Teil 628. Feb. 2020
Fortsetzung
Die Funzi Village Tour endet auf dem Dorfplatz. Da erwarten uns die Damen. Sie hoffen einige Souvenirs zu verkaufen.
Manche Weiber finde ich schon hartnäckig!
Sie behaupten sie müssen ihre hungrige Kinder ernähren.
Zum Glück kaufen die Polen 2 Gegenstände. Wir verlassen die Damen via den Dorfbrunnen
und laufen zum Strand zurück.
Das Motorboot bringt uns anschliessend zu einem Dhow
und wir segeln Richtung Bucht.
Ein kleineres Dhow hat schon geankert und einige Kitesurfer vergnügen sich.
Wir laufen alle zum Strand. Er sieht so einladend aus!
Im Wasser fühlt man sich wie in einer Badewanne. Ein Genuss. La vie est belle! 😄
Langsam sind wir aber auch hungrig. Es wird Zeit zum Dhow zurückzukehren und zum Mittagessen zu fahren!
Fortsetzung folgt
Teil 702. März 2020
¨Fortsetzung
Das Dhow fährt uns wieder auf den Ramisi River. Auf einmal wird geankert und das kleine Boot bringt uns zum Ufer. Da entdecken wir das Restaurant vom Touranbieter. Wir werden gleich mit einem Welcome Drink empfangen
und machen es uns gemütlich. Auf dem grossen Tisch erwartet uns ein Salatbuffet.
Das Mittagessen startet zuerst mit Krabbensalat. Miam miam echt lecker! 😄
Anschliessend gibt es ein BBQ. Wouah mit Langousten und Hähnchen. 😁
Die 4 Polen mögen keine Langousten. Wir überlassen ihnen gerne unser Hähnchenanteil! 😄 Das Ganze wird mit viel Professionalismus gegrillt.
Zum Essen gibt es auch ein Glas Rot oder Weisswein dazu. So viele Langousten auf einmal habe ich noch nie gegessen. La vie est belle! 😛 Die 75 US$ pro Person für die Tour sind echt nicht übertrieben! Wir bekommen am Schluss auch noch Kaffee und ein Glas frischer Tamarinsaft. Die 9 Muzungus sind mehr als zufrieden als sie das Restaurant verlassen. Wir werden wieder zum Dhow gebracht und es geht sofort per Segel Richtung Bodo zurück
wo der Bus auf uns wartet. Die Crew auf dem Boot sagt uns zum Abschied wir können etwas in die Tipbox lassen wenn wir zufrieden waren. Niemand wird etwas hinterlassen ausser mir...... Gegen 17.30 erreiche ich wieder Seaclusion. Ann wartet ganz gespannt auf mein Feedback. Sie ist ganz happy dass die Tour mir gefallen hat. Das Guesthouse ist inzwischen auch total ausgebucht. Meistens Expat Familien. Ein Pole aus Nairobi ist auch allein unterwegs. Wir werden zusammen das Abendessen nehmen. Das Shrimpcurry mit frischen Chapaties schmeckt ausgezeichnet! Ann offeriert uns anschliessend Sparkling Wine.
Danach nimmt sie uns zum Diani Beach gegen 23 Uhr mit. Heute Abend ist ja Sylvester! Es wird gefeiert. Der Strand ist voller Menschen.
Punkt um Mitternacht werden überall vor den Hotels die Feuerwerke geschossen.
Ich spendiere eine Flasche Wein am Strand und gegen 1 Uhr geht es zurück ins Seaclusion und Hop ins Bett.
01.01.2020
Gegen 08.30 begebe ich mich zum Lounge. Ich bin die Erste.
Das Frühstücksbuffet wird gerade vorbereitet.
Ich gehe schon einmal eine Runde im Pool schwimmen.
Langsam erscheinen alle Gäste. Das Buffet lässt keine Wünsche offen.
Fortsetzung folgt
Teil 803. März 2020
@Picco: später nicht mehr so ganz alleine! 😎
Fortsetzung
Gegen 10.30 nehme ich ein Tuk Tuk zum Colobus Conservation Centre. www.colobusconservation.org
Da möchte ich gerne eine Eco Tour mitmachen. Da es aber heute Feiertag ist sehe ich absolut Niemand am Eingang. Das Tor ist aber offen. Ich laufe einfach durch und folge einem Weg. Bald entdecke ich in den Bäumen einige Weisskehlmeerkatzen. Ihr Fell ist grau gefärbt. Die Beine sowie der Schwanz sind dunkelgrau bis schwarz. Die Kehle ist, wie der Nasme schon aussagt, weiss.
Vor einigen Jahren wurde behauptet dass die Weisskehlmeerkatze eine Unterart der Diademmeerkatze sei. Nach neuesten Erkenntnissen wird die Weisskehlmeerkatze jedoch als eigenständige Art angesehen. Sie sind echt drolig. Einiuge groomen ihre Genossen
und andere schlafen.
Später erblicke ich auch ein paar Colobus Affen.
Sie ruhen sich aber ganz oben auf den Bäumen aus.
Nach einer Stunde verschwinde ich ohne Jemand gesehen zu haben. Mit einem Tuk Tuk fahre ich nach Diani zurück und laufe zum Strand.
Dieser ist momentan noch leer.
Die meisten Leute wachen bestimmt erst jetzt auf!
Die Kamele müssen sich heute etwas gedulden bis sie Touristen herumspazieren können.
Danach laufe ich zum Shopping Centre und kaufe Einiges ein. Ich schmeisse auch bei der Post meine Postkarten in den Briefkasten. Bis heute ist keine Einzige angekommen...... 😈 Das Mittagessen nehme ich mit Ann und ihrem kleinen Sohn ein. Gegen 16 Uhr laufe ich zum Strand zurück und da ist echt etwas los!
Kitesurfen wird hier grossgeschrieben.
Es ist interessant den "Kite Freaks" zuzuschauen.
Hier kommt man sich wie auf der Côte d'Azur in Hochsaison vor.
2 Stunden später kehre ich zur Lodge zurück. Von Ann erfahre ich dass ich morgen einen Wagen zur Shimba Hills mit einem Gast teilen kann. Genial! Wenn man allein reist und viel sehen möchte kann der Urlaub schnell teuer werden wenn man keine Mitreisende findet.....
Heute Abend geht es früh ins Bett denn morgen wird um 05.30 schon aufgestanden.
Teil 904. März 2020
02.01.2020
Punkt um 6 Uhr holt uns der Driver im Guesthouse ab um uns zu den Shimba Hills zu fahren. Der andere Gast ist eine Dame aus "Nouvelle-Calédonie". Die letzten Kilometer bis zur National Reserve bestehen aus einer Gravel Road.
Gegen 06.50 erreichen wir das Main Gate. Entry Fees pro Person: 22 US$
Shimba Hills ist nur 30 Kilometer von Diani Beach entfernt. Die hügelige Landschaft erhebt sich von 130 bis 450 Meter über dem Meeresspiegel. Das Naturschutzgebiet grenzt an das Mwaluganje Elephant Sanctuary. Aufgrund der hohen Elipopulation wurde seit Anfang 2006 eine Umsiedlungsaktion von mehrere Hundert Elefanten in den Tsavo East NP unternommen. Das erste Tier dass wir sehen ist diese grüne Schlange.
Der Driver kann uns leider nicht sagen um was für eine Schlange es sich handelt.... Die Sonne hat noch Mühe sich zu zeigen.
Von weitem erblicken wir eine "Sable Antilope". Sie ist hier im Park endemisch.
Birding ist hier auch sehr interessant. Hier Zwergbienenfresser.
An einigen Stellen ist es sehr nebelig.
Man findet in diesem Gebiet tolle Bergwälder.
Viele Tiere lassen sich aber leider nicht blicken. Der Driver meint es hätte die letzte Zeit zu viel geregnet und sie sind alle im Park verteilt. Zufällig kommen wir an diese Giraffe vorbei.
Wir haben das Glück einige Büffel vor die Linse zu bekommen.
Fortsetzung folgt
Teil 1005. März 2020
@Robbie und Gabi: Welcome! Es gibt noch genügend Platz! 😎
Fortsetzung
Wir gucken noch eine Weile den Büffeln zu
und fahren danach zum Giriana Lookout Point.
Elis gibt es leider keine zu sehen.... 😊
Die Hauptattraktion von diesem Naturschutzgebiet bleibt aber der Sheldrick Nature Trail & Falls. Zweimal täglich (10 und 14 Uhr) kann man kostenlos mit einem obligatorischen Ranger den Bushwalk zum Wasserfall unternehmen.
Wir kommen rechtzeitig an. Unser Driver parkt seinen Wagen und wir laufen direkt zum bewaffneten Ranger der uns begleiten wird.
Der Weg zum Wasserfall besteht aus einer 2,5 kilometerlangen talwärts Strecke. Gutes Schuhwerk ist ein Muss, denn der Weg ist uneben und zum Teil zerfurcht.
Insgesamt sind wir 21 Muzungus. Die meisten sind unfitt und Manche laufen mit Beach Sandalen herum... 🙄 Es wird sehr schnell heiss.
Nach 40 Minuten erreichen wir endlich nach mehreren Stops den Wasserfall.
Das Wasser sammelt sich in einer kleinen Lagune, die von Sandstrand umrahmt wird. Natürlich werde ich da baden! Das frische Wasser tut echt gut.
Nach einer Stunde geht es wieder bergauf zurück zum Ausgangspunkt. Manche Leute werden dafür mehr als eine Stunde benötigen. Gegen 12 Uhr machen wir uns auf den Rückweg Richtung Diani. Ausser einem Buschbock werden wir kein Tier mehr vor die Linse bekommen.
Ich habe mit dem Driver ausgemacht dass er mich anschliessend am Diani Beach Hospital in Ukunda austeigen lässt. Meine Blasenentzündung ist leider schlimmer geworden. Mein Antibiotikum scheint nicht zu wirken. Ann hat mir gestern empfohlen da vorbeizuschauen. Für den Wagen bezahlen wir heute zu zweit 120 US$. Geteilt durch 2 macht 60 US$. Ist zu verkraften!
Das Krankenhaus macht gleich einen guten Eindruck. www.dianibeachhospital.com
Am Empfang lautet die erste Frage: you pay cash or insurance? Ich antworte: cash.
Da werde ich auch gleich von einem Assistenarzt abgeholt. In seinem Bureau werden die lebenswichtigen Parameter gecheckt. Dann bringt er mich vor die Tür der Aerztin wo ich warten muss.
Im Krankenhaus herrscht hochbetrieb aber kein Chaos. 10 Minuten später rede ich schon mit der Aerztin. Sie untersucht mich. Eine Urinanalyse wird gemacht und gleich im Labor untersucht. Es stehlt sich heraus dass mein Antibiotikum nicht für meine Blasenentzündung geeignet war. Ich bekomme ein Stärkeres verschrieben. Ich verabschiede mich von der Aerztin, gehe zur Kasse um meine Rechnung zu begleichen. Da bekomme ich sofort meine Medizin und bin 60 US$ leichter. Für 100 Kenyan Shillings nehme ich ein Tuk Tuk zurück ins Guesthouse. Ann ist ganz happy dass alles so gut geklappt hat. Das Abendessen (Beef Stew, miam miam) nehme ich mit Ihr und dem Polen ein. Wir plaudern eine Weile und dann geht es ins Bett. Morgen nehme ich an der Wasini Tagestour teil.
Teil 1106. März 2020
@Thomas: da freue ich mich aber sehr! 🙂 @Enilorac: das Antibiotikum hat gewirkt! 😎
03.01.2020
Um 07.15 holt mich der Minibus von Pilli Pipa für die Wasini Tour ab. www.pillipipa.com Ein deutsches Ehepaar mit ihren 2 Kindern hat schon im Wagen vor mir Platz genommen. Die Fahrt nach Shimuni dauert 75 Minuten und führt uns durch verschiedene Plantagen.
Angekommen, halten wir am Pier vom Kisite Mpunguti Marine NP an. Entry Fee für den Park: 17 US$ pro Person
Bei 130 US$ die ich für die Tagestour bezahlt habe ist sie schon inbegriffen. Viele Touristen kommen hier her um zu schnorcheln.
Wir folgen unserem Guide und laufen bis zu einem kleinen Boot
dass uns zu einem Dhow bringt.
Wir sind insgesamt 16 Musungus. Es gibt aber genügend Platz auf dem Boot und sogar Toiletten. Wir bekommen auch gleich als Begrüssung Kaffee und Kekse. Auf dem Weg zum National Park (die Fahrt dauert eine Stunde) sind die meisten Touristen seekrank. Kann man bei diesen grossen Wellen schon verstehen......
Zum Glück hat es mich nicht erwischt denn das starke Antibiotikum dass ich zweimal täglich nehmen muss macht mir schon genug zu schaffen. Ab und zu begegnen wir einigen Fishermen.
Der Kisite Mpunguti Marine Park wird häufig die Masai Mara des Meeres genannt. Er ist ein geschütztes Schutzgebiet aus Korallenriffen und kleinen Inseln. Auf dem Weg dahin erblicken wir sogar Delfine. Leider kann ich kein Foto schiessen denn das Dhow wackelt wahnsinnig mit den Wellen...... 😗 Gegen 10.30 erreichen wir den ersten Snorkeling Spot.
Einige Muzungus können nicht schwimmen und bekommen gleich eine Schwimmveste. Sie folgen später einen Guide de auch mit Schwimmring unterwegs ist, im Fall des Falles. Schnorchel, Flossen und Tauchmaske stehen uns zu Verfügung. Schade dass ich keine Unterwasserkamera dabei habe. Für einen Tag wollte ich keine von Zuhause mitschleppen. 50 Minuten lang erforschen wir die Unterwasserwelt. Im kristallklaren Wasser erblicken wir Zackenbarsche, Kugelfische, Schnapper. Viele Korallen sehe ich aber nicht.
Anschliessend fahren wir zu einem zweiten Snorkeling Spot.
Da gibt es mehr Korallen aber in einem schlechten Zustand. In Djibouti sahen sie viel besser aus....Die Ströhmung hier ist schon wahnsinnig! Da können wir aber Muränen, Schmetterlingfische und Drückerfische bewundern. Wir verbringen da auch gute 50 Minuten im Wasser. Sie erscheinen mir aber länger denn wir kämpfen mit der Ströhmung. Zum Glück kommt das Dhow auf uns zu und wir müssen nicht zurückschwimmen. Gegen 13 Uhr verlassen wir den Park
und fahren Richtung Mittagessen. Unterwegs begegnen wir anderen Dhows.
Das Restaurant befindet sich gegenüber vom Shimuni Pier. Mit dem Kleinboot verlassen wir das Dhow und erreichen das Ufer.
Fortsetzung folgt
Teil 1209. März 2020
Fortsetzung
Ein gedeckter Tisch erwartet uns da.
Nette Damen bringen auch schon die Vorspeisen, miam miam.
Diese Krabben Beine schmecken einfach lecker! 😛
Als Hauptspeise bekommen wir Fisch Couscous. Dazu Bier und Wein à gogo. Den Kaffee geniessen wir auf einer Couch.
Gegen 15 Uhr verlassen wir das Restaurant. Inzwischen ist Ebbe
und wir erblicken auf dem Sand viele Krabben.
Die Gegend hier ist auch für Hochseefischen sehr berühmt.
Das Kleinboot bringt uns zum Dhow zurück und wir fahren anschliessend zum Pier.
Der Kisite Mpunguti Marine NP offeriert auch Unterkünfte.
Wir verabschieden uns von den anderen Muzungus. Die deutsche Familie möchte, wie ich, noch einen Stop bei den Shimoni Slave Caves machen. Sie liegen unweit vom Shimoni Anleger.
Kein Probelm meint unser Driver. Eintritt: 400 Kenyan Shillings pro Person Ein Guide vom Dorf wird uns begleiten. Die Höhlen wurden von den Einheimischen Stämmen als heilige Plätze zum beten benutzt. Im 17. und 18. Jahrhundert dienten diese Grotten als Lager für die Unterbringung der Sklaven, die in der Mehrzahl nach Tansania verschifft wurden.
Die Gefangenen wurden über eine Leiter ins Innere gebracht, die danach weggenommen wurde, um sie an der Flucht zu hindern.
Sie sahen dann das Tageslicht erst bei ihrer Abfahrt wieder. Wenn die Flut stark war, verloren einige dort sogar das Leben durch Ertränken.
Wenn die Sklaven versuchten sich zu rebellieren, wurden sie an den Mauern angekettet. Einige Ketten können wir noch an den Felswänden sehen.
Die Tour dauert 25 Minuten.
Gegen 16 Uhr verlassen wir Shimoni und 75 Minuten später bin ich in der Seaclusion Lodge zurück. Zum Abendessen gibt es eine frische Gemüsesuppe und Spaghettis alla Carbonara. Miam miam. Anschliessend begleiche ich bei Ann meine Rechnung und packe die Koffer.
Morgen früh werde ich um 7 Uhr von einem Driver (Explorers Kenyas Safaris) abgeholt.
Teil 1310. März 2020
04.01.2020
Punkt um 7 Uhr steht der Driver im Hof von der Seaclusion Lodge. Er heisst Moses. Er wird mich 10 Tage lang mit diesem Van herumfahren.
Dafür zahle ich 130 US$ pro Tag alles inbegriffen. Er macht schon einmal einen guten Eindruck. Heute geht es zu den Taita Hills. Um Mombasa zu vermeiden nehmen wir einen Shortcut. Dieser führt uns zuerst Richtung Kwale und Shimba Hills. Dann weiter nach Kinango, Shambia. Am Anfang ist die Gravel Road in einem sehr schlechten Zustand.
Später wird zum Glück die Abkürzung angenehmer.
Aus dieser Gravel Road wird bald eine Teerstrasse!
In Kinangoi freut sich Moses wieder richtig fahren zu können.
Aber nicht für lange. Als wir die Hauptstrasse Nairobi/Mombasa bei Samburu erreichen stecken wir gleich in einem Stau. Der LKW Verkehr ist echt "a pain in the ass" wie Moses es so schön erklärt. 😄
Bei VOI biegen wir links Richtung Taveta ein (Tansania Grenze um nach Moshi zu gelangen). 38 Kilometer weiter erreichen wir die Einfahrt zu den Taita Hills. Das Taita Hills Reservat ist ein privates Schutzgebiet am Rande des Tsavo West Parks. Das Areal ist sehr hügelig mit verschiedenen Bergen von 1500 bis 2000 Meter. Ursprünglich waren die Taita Hills stark bewaldet. Nun herrschen weite Savannen mit Buschwerk vor. Wir kommen zuerst bei der Sarova Game Lodge vorbei. Sie liegt vor dem Eingangsgate zu den Taita Hills. Die Architektur finde ich nicht sehr gelungen. Wir passieren das Gate und um 13.30 erreichen wir die Sarova Salt Lick Lodge. Ich mag ihre aussergewöhnliche Architektur. Ist aber eine grosse Anlage.
An der Rezeption wird mir empfohlen gleich das Mittagessen einzunehmen. Das Restaurant ist riesig
und es gibt ein Buffet. Das Essen haut mich nicht vom Hocker, ist aber OK.
Danach bezhale ich an der Rezeption die Entry Fee für das Schutzgebiet. Pro Nacht und Person 45 US$ Ich bekomme auch den Schlüssel zu meinem Zimmer 402. Die Lodge besteht aus 2 Flügel.
Viel Betrieb herrscht da aber nicht am Wasserloch.
Mein Zimmer besteht aus 2 Betten
mit Schreibtisch
und ein kleines Badezimmer
mit separatem Klo.
Zu Zweit könnte es da im Zimmer schon eng werden. Für eine Nacht aber gut geeignet.
Fortsetzung folgt
Teil 1411. März 2020
@picco: keine Ahnung seit wann.....bei der Wasserstelle gab es nur sehr wenig Tiere......This is Africa! 😎
Fortsetzung
Vom Fenster aus, hat man einen direkten Blick auf das Wasserloch. Da ruht sich gerade ein Hartebeest aus.
Unweit streiten sich auch 2 Impalas.
Ich schaue ihnen eine Weile zu.
Um 15.30 wird in der Lobby Kaffee/Kuchen serviert. Da begebe ich mich jetzt.
Hinten links sieht man die Rezeption.
Für kalte Abende gibt es auch ein Kamin.
Von der Lobby aus kann man gut das Wasserloch beobachten. Man findet auch direkt daneben eine kleine Tränke für Vögel usw... Da kann ich einige Tokoarten bewundern.
Viele Starlings hoffen auf ein Stück Kuchen.
Es steht grossgeschrieben man solle die Tiere nicht füttern aber die meisten Musungus können nicht lesen.... 😣 Eine italienische Familie ist seit 2 Tagen schon hier und erzählt es wären nur sehr wenige Tiere im Reservat zu sehen. Schuld daran: der starke Regen in den letzten Wochen.
Einige Agame Lizards treiben sich da auch herum.
Punkt um 16 Uhr holt mich Moses am Lodgeeingang ab und es geht gleich auf Tiersichtung.
Fortsetzung folgt
Teil 1513. März 2020
Fortsetzung
Die italienische Familie hat schon Recht! Viele Tiere sehen wir nicht..,.,. 😣 Nach einer Stunde erblicken wir ein paar Hartebeest.
Die Kleinen sind schon goldig.
Die Landschaft hier wirkt schön grün und das Gras ist hoch.
Kein Wunder dass es so viele Antilopen und Hartebeest im Park gibt.
Endlich ein anderes Tier! 🤪
Und natürlich gleich wieder ein Hartebeest.....
Auf einmal wird der Himmel dunkel, schwarze Wolken ziehen auf uns zu. Dort auf den Bergen regnet es schon.
Für Birding ist es momentan sehr geeignet.
Leider fängt es auf einmal wahnsinnig an zu regnen
und wir entscheiden in die Lodge zurückzukehren. Dem Moses geht es auch nicht besonders gut. Er hustet und fühlt sich müde. Er meint er nehme seit einer Woche Hustensaft aber er nützt nicht viel. Seine Hustenart gefählt mir gar nicht. Am Wasserloch bei der Lodge sehe ich noch immer dasselbe Hartebeest.
Das Abendbuffet sieht etwa gleich aus wie beim Mittagessen. Dazu ein Tusker (350 Kenyan Shillings) und ein Mineralwasser (350 Kenyan Shillings). Das nächste Mal bleibe ich beim Tusker! 😄
Für die Nacht in Vollpension bezahle ich 192 US$.
Morgen geht es weiter nach Tsavo West.
Teil 1617. März 2020
05.01.2020
Zum Glück war die Nacht nicht so warm denn sonst wäre es im Zimmer unerträglich geworden. Nach dem Frühstücksbuffet begleiche ich meine Extras. Der Wechselkurs ist hier besonders schlecht. 1US$ = 94 Kenyan Shillings Da ich aber genügend Kenyan Shillings dabei habe brauche ich nicht umzutauschen. Danach verabschiede ich mich von Taita Hills Salt Lick Lodge.
An der Wassertränke besucht uns heute morgen eine Nilganz.
FAZIT TAITAL HILL: Für eine Nacht ganz OK. Die Lage ist einmalig. Schade dass es so wenig Tiere gab....
Punkt um 8 Uhr holt mich Moses an der Rezeption ab. Da erfahre ich von meinem Driver dass wir nicht direkt in den Tsavo West NP fahren können. Wir wollten via Maktau Gate hineinfahren. Da es aber die ganze Nacht stark geregnet hat, steht die Brücke nach Maktau unter Wasser..... 😣 Deswegen müssen wir zurück nach Voi und die Hauptstrasse Mombasa/Nairobi nehmen. Auf dieser Strasse verlieren wir 20 Minuten wegen eines Unfalles.
Den Park betreten wir via Mtito Andei Gate.
Die Entry Fees bezahle ich an der Kasse. Kostet 52 US$ pro Person für 24 Stunden. Man kann mit Kreditkarte bezahlen. Müssen die meisten Muzungus denn Bargeld wird nicht akzeptiert.
Die Einheimischen bezahlen immer mit MPESA (Zahlungsmittel über Mobiltelefon). Finde ich klasse!
Inzwischen ist die Piste auch trockener.
Moses hustet noch immer wie verrückt. Sehr bald erblicken wir auf einem Baum einen Tawny Eagle.
Später treffen wir Dik Diks,
Impalas,
Oryx
und Elanantilopen.
Im Park gibt es auch sehr viele Gabelracken finde ich
sowie Giraffen.
Diese schauen uns immer neugierig an.
Fortsetzung folgt
Teil 1721. März 2020
Fortsetzung
Die letzten Kilometer bis zum Severin Safari Camp führen durch eine hügelige Landschaft.
Kurz vor dem Camp begrüsst uns ein Zebra.
Gegen 13 Uhr erreichen wir die Unterkunft. www.severinsafaricamp.com In der Lounge erwartet mich ein Welcome Drink.
Davor gibt es auch eine gemütliche Ecke mit Lagerfeuer für die Sundowners.
Daneben eine Bibliothek.
Da ich hungrig bin begebe ich mich gleich danach zum Restaurant. Da wird immer ein Salatbuffet angeboten.
Als Hauptspeise habe ich Tagliatelle Alfredo gewählt. Der frische Fruchsalat schmeckt auch sehr lecker. Miam miam. Der Service ist sehr gediegen und die Aussicht sympatisch.
Wären da nicht diese freche Starlings!
Sie wollen sich immer wieder an meine Butter heranmachen.....
Sie warten auf den richtigen Augenblick.
Anschliessend begleitet mich ein Personalmitglied zu meinem Zelt Nr 17. Es ist mit 2 Betten
eine Sitzecke
Schreibtisch
Schrank und Safe ausgestattet.
Im Badezimmer findet man sogar einen Föhn
und das Klo ist separat.
Fortsetzung folgt
Teil 1822. März 2020
Fortsetzung
Hier die Terrasse vor meinem Zelt. Sie gibt direkt auf den Busch.
Auf dem Weg zum Schwimmbad erblicke ich einige Agama Lizards.
Der Pool macht einen guten und sauberen Eindruck!
Er lädt zum Entspannen ein.
Daneben befindet sich auch ein Spa.
Punkt um 16 Uhr fahre ich mit Moses zum Game Drive. Der Tsavo West Nationalpark liegt gleich neben dem Tsavo Ost Nationalpark. Er wurde im April 1948 als zweiter Nationalpark Kenias gegründet und ein Jahr darauf aus administrativen Gründen in den Tsavo West und den Tsavo Ost NP geteilt. Als Kenia 1963 unabhängig wurde, verbot man die Jagd und es kamen immer mehr Touristen um Tiere zu fotografieren. Mit einer Fläche von 9000 Km2 ist der Tsavo West NP etwa um 2000 Km2 kleiner als sein Nachbar. Hier eine Karte um euch mit der Gegend vertraut zu machen.
Giraffen bekommen wir einige vor die Linse. Zuerst Monsieur
dann diese Zwei die lieb miteinander kämpfen.
Nach einer Weile geht aber jeder wieder seinen Weg um zu mampfen.
Später treffen wir eine Herde von Zebras.
Wir scheinen sie gestört zu haben.
Sie verschwinden im Busch.
Fortsetzung folgt
Teil 1923. März 2020
Fortsetzung
Wir treffen natürlich auch Baboons. Dieser hat sich warscheinlich mit einem Genossen gestritten!
Dik Diks sieht man immer wieder.
Birders würden an den etlichen Gelb Halz Frankoline
sowie Gabelracken echt Freude haben.
Leider lassen sich keine Miezen blicken! 😵
Langsam fährt mich Moses zum Poacher's Lookout Point.
Von diesem alten Versteck der Wilderer geniesst man eine atemberaubende Aussicht auf die Weiten des Tsavo West NP.
10 Minuten später erscheint ein Game Drive Wagen vom Severin Safari Camp.
Der Driver bereitet alles für einen Sundowner vor.
Die Gäste kommen erst wenn wir den Ort verlassen. Gegen 18.15 erreichen wir wieder die Unterkunft. Ich verabrede mich mit Moses am nächsten Tag um 07.00. Vor meinem Zelt erwarten mich Giraffen.
Die Kleine ist besonders herzig.
Sie folgt der Familie.
Fortsetzung folgt
Teil 2026. März 2020
Fortsetzung
Ich gucke mir die Girafen noch eine Weile an.
Sie lassen sich nicht stören.
Nach dem Duschen begebe ich mich zum Restaurant. Das Camp muss praktisch ausgebucht sein. Zum Nachtessen bekomme ich Bruscetta, Butternutsuppe, Beef à la Plancha
mit verschiedene Saucen.
Als Nachspeise wähle ich Mango Sorbet. Miam miam! 😄 Ich bezahle in Vollpension pro Nacht 171 US$.
06.01.2020
Ein Tischlein erwartet mich zum Frühstück.
Das Buffet lässt keine Wünsche offen. Es gibt Aufschnitt, Käse, Eier, Pancakes...usw Draussen zwitschern die Vögel.
Punkt um 7 Uhr sitze ich schon mit Moses im Wagen und es kann losgehen. Gestern habe ich dem Driver Antibiotikum gegeben. Neben dem grauenhaften Husten hatte er auch noch Fieber. Zum Glück redete da man noch nicht über den Covid 19 sonst hätte ich mir echt Sorgen gemacht..... 😣 Moses meint heute morgen es ginge ihm ein kleines bisschen besser. Er möchte mir auch unbedingt einen Leopard zeigen. Ich glaube echt nicht daran. Wir fahren Richtung Ndawe Escarpment. Am Anfang sehen wir praktisch kein Tier. Dieser Oryx muss sich verlaufen haben....
Die Piste führt uns auf eine vulkanische Anhöhe. Plötzlich schreit Moses, here you see? Ich glaube meinen Augen nicht. Von weitem erblicke ich tatsächlich diesen Leopard!