Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
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GinaChris4'984 Beiträge · seit 201618. Juni 2021 · #1427
Impfzahlen südl. Afrika
NAMIBIA Vaccine Supplied: 154.000 3,08% of population covered Vaccines Administered: 106.753 In use: AstraZeneca Sinopharm Commenced: 19.3.2021
SOUTH AFRICA Vaccine Supplied: 3.074.000 5,18% of population covered Vaccines Administered: 1.871.987 In use: BioNTech J&J Commenced: 17.1.2021
BOTSWANA Vaccine Supplied: 292.400 6,09% of population covered Vaccines Administered: 150.749 In use: AstraZeneca Sinovac Commenced: 10.3.2021
ZAMBIA Vaccine Supplied: 241.600 0,66% of population covered Vaccines Administered: 147.375 In use: AstraZeneca Sinopharm Commenced: 14.4.2021
ZIMBABWE Vaccine Supplied: 1.900.000 6,38% of population covered Vaccines Administered: 1.109.365 In use: Sinopharm Sputnik V Sinovac Covaxin Commenced: 18.2.2021
MOZAMBIQUE Vaccine Supplied: 684.000 1,09% of population covered Vaccines Administered: 189.541 In use: AstraZeneca Sinopharm Commenced: 8.3.2021
NYNyanga582 Beiträge · seit 202118. Juni 2021 · #1428
Schön zu sehen, das Zimbabwe dieses Mal nicht den letzten Platz belegt. Ein Freund von mir war in Zimbabwe schon geimpft, da hatte Deutschland gerade in den Altenheimen angefangen. Gut für die Leute dort, sofern nicht nur die Privilegierten profitiert haben. Das weiß ich leider nicht.
das stimmt zumindest nicht. Wir haben aktuell 197.000 Impfdosen im Land. Aber gestern hat auch Al-Jazeera berichtet, dass in der letzten Woche 73 Prozent aller neuen Fälle in Afrika in Namibia waren... sie meinten aber 7,3 Prozent (was immer noch viel zu viel ist!).
Viele Grüße Christian
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NYNyanga582 Beiträge · seit 202123. Juni 2021 · #1431
Nein Herr Möhle, Es wird sich vor der Delta Variante gefürchtet. Da diese Variante langsam weltweit, früher oder später, auftritt wird diese Variante auch im südlichen Afrika vorkommen oder ist beteits unterwegs. Nur ob im südlichen Afrika eine exakte Sequenzierung erfolgt ist zu bezweifeln. Oder haben sie eine ähnliche grafische Darstellung der Verteilung der Mutationen in Namibia. Ich verstehe Ihren Beitrag vielleicht falsch, ich habe ihn so aufgefasst als wenn sie zum Ausdruck bringen wollen, wie lächerlich die neuerliche Einstufung Namibias als Virus Variantengebiet ist. Wir warten mal noch ein paar Wochen ab...
M@rie1'680 Beiträge · seit 200723. Juni 2021 · #1432
zumal sich z.B. auch die Frage stellt, ob Namibia mittlerweile in der Lage ist überhaupt selber in entsprechendem Maß zu sequentieren, der Nachweis der Beta-Mutante in Namibia erfolgte ja nach Wochen/Monaten in SA, weil Namibia gar nicht sequentieren konnte....
lG und bleibt gesund! M@rie
M@rie's on the road again - Namibia-Botswana 2012
"Es kommt nicht darauf an, ob du gewinnst oder verlierst, es kommt nur darauf an nicht aufzugeben!"
~ "It always seems impossible until it is done." Nelson Mandela ~
Der Sinn der 14 tägigen Zwangsquaratäne für alle, auch doppelt Geimpfte, bei Einreise nach D aus einem Virusvariantengebiet ist ja grade die Notwendigkeit den Eintrag von bisher nicht häufig vorhandenen Varianten zu vermeiden. Insofern gibt es natürlich keine Einschränkungen Alpha betreffend, davor haben wir schon genug. Ob in Namibia Delta bislang eine große Rolle spielt weiß ich aktuell nicht, aber man geht doch wohl von Beta als relevanter Variante aus. Und grade weil Beta bislang in D selten ist macht es aus deutscher Sicht eben leider Sinn die Einreise aus Namibia zu beschränken. Zumal ja Beta einen Vorteil grade in nur teilimmunisierten Bevölkerungen durch seinen Immun-Escape nachgesagt wird.
Ich kann auch nicht die Ansichten der Rundreisenden aus Namibia verstehen. Natürlich ist das Ansteckungsrisiko auf Pad gleich Null, aber spätestens am Airport und dann im Flieger sieht’s leider ganz anders aus. Es ist natürlich für alle total blöd, wird aber durch einen neuen Viruseintrag leider auch besser.
VG Burkhard
Luigi15411 Beiträge · seit 201923. Juni 2021 · #1434
Danke Carsten für diese interessante Darstellung! Wäre nur interessant, welchen Anteil die Delta-Variante inzwischen in Südafrika und Namibia aufweist... glG Peter
@ Burkhard, das sehe ich ja mal ganz anders. Die Einstufung wäre noch zu verkraften wenn man sich „freitesten“ könnte. Aber wo liegt bitte der Sinn von der zweiwöchigen Quarantäne wenn man geimpft, und vor Abflug und nach Ankunft getestet wird? Das ist Wasser auf die Mühlen von Impfkritikern! Unsere Regeln und Bestimmungen in DE sind leider teilweise reine Willkür!
NYNyanga582 Beiträge · seit 202123. Juni 2021 · #1436
@afrittaveller, Zwischen Testabnahme und Einreise in Deutschland kann viel passieren. Wo hält sich jeder Reisende in der Zwischenzeit auf? Allein im Hotelzimmer oder zum Abschied im Joes Bierhaus oder macht ne Abschiedsparty mit Freunden in Windhoek? Die ersten 2-3 Tage ist die Vorenlast die du in dir trägst noch gering und du kannst erst einmal nicht die Virenschleuder sein. Bei Ankunft wird man meines Wissens nicht erneut getestet. Also würde diene Erkrankung erst in häuslicher Quarantäne erfolgen. Deswegen soll man auch bei Anzeichen nicht einfach so zum Arzt rennen, sondern vorher anrufen. Freitesten....auf dem Weg zum Testzentrum gehe ich noch fix zum Friseur, kaufe noch schnell paar Hosen und gehe noch fix in den Supermarkt einkaufen bevor ich nach Erledigung in die Tram steige......Dann kommt das Ergebnis positiv.... Und fas soll vermieden werden. Mit einer einfachen Regel die nun nicht unbedingt der Letzte der 83 Mio Menschen verstehen muss. Bei noch mehr wenn so dann so wenn nicht tritt dieses ein aber nur wenn... dann vetsteht es gleich gar keiner mehr. In dem Sinne.
@afritraveller Die komplette Impfung schützt Dich bekannterweise zuverlässig nur vor der schweren Verlaufsform COVID-19 mit lebensbedrohlichen Komplikationen einer Lungenentzündung.
Sichtbar an den zahlreichen positiven SARS-CoV-2 Antigen und PCR Nachweisen im Nasen-Rachenraum auch bei doppelt Geimpften schützt sie eben genau nicht sicher vor einer Infektion dort, und es ist eben noch nicht sicher geklärt wie sehr die Infektiosität der Geimpften auf Ungeimpfte wirklich abnimmt. Außerdem haben beide Nachweisverfahren durchaus Probleme mit Falsch-Negativen Ergebnissen, was man im Rahmen der Pandemiebekämpfung eben vermeiden muss.
Und das ist genau der Grund warum „Freitesten“ beim Wildtyp oder bei Alpha wegen der bei uns sowieso verbreiteten Varianten möglich ist, sich aber bei Virusvarianten eben auch für Doppeltgeimpfte verbietet.
Und die Impfkritiker brauchen solche Regeln nach meiner Beobachtung sowieso nicht für ihre Entscheidung, also sollte man auch auf diese in dieser Beziehung keine Rücksicht nehmen.
Und um nicht falsch verstanden zu werden, es tut mir natürlich unsagbar leid für all die im Tourismus in Namibia und anderswo Beschäftigten, auch für Carsten Möhle und Bwana-Tucke, die unsere im letzten Jahr geplante Nam-Bot Rundreise mitorganisiert hatten und die uns sehr kulant aus der Buchung entlassen haben. Nochmals herzlichen Dank an ihn und sein Team dafür. Das kann aber kein Argument sein die Pandemiebekämpfung schleifen zu lassen.
VG Burkhard.
ALM2'319 Beiträge · seit 201123. Juni 2021 · #1438
Mal gut auf den einen Punkt gebracht, Burkhard.
Der zweite Punkt wäre der ökonomische. Namibia galt im Vergleich zu seinen Nachbarländern lange Zeit offiziell nicht als Virusvariantengebiet. Dieser Fakt sollte nachdenklich stimmen. Die BRD hat m. E. die wirtschaftlichen Verflechtungen zwischen D und NAM mit in ihre Entscheidungsfindung "VVG ja oder nein" sehr "gebührend", um nicht zusagen über Gebühr, einbezogen und aus diesem Grund NAM lange Zeit nicht auf die dunkelrote Liste gesetzt. Jetzt tat sie das ob der sehr negativen News aus NAM. Alleine die nackten Zahlen und die damit einhergehenden Umstände ließen den behördlichen Stellen in D keine andere Wahl. Da mußte nun der Mammon mal hint angestellt werden. Überdies hinaus... Das Merkmal, als VVG gebrandmarkt zu sein, geht konkludent einher mit der Überlegung von Touristen, doch ggf. auf die Reise nach NAM zu verzichten. Das bedeutet im Umkehrschluß aber nicht, daß diese Touris dann brav zuhause auf Balkonien oder am Baggersee um die Ecke ihren Urlaub verbringen. Nööö... Viele von denen werden sich dann eben für die klassischen Sonnenziele im Süden Europas entscheiden. Da darf die europäische Welt ja wieder munter hin, um mit ihren Penunzen die dortigen, desolaten Ökonomien etwas aufzupäppeln; und das bei höheren Inzidenzen als hierzulande. Tja, da wären wir dann wieder zurück beim guten alten Mammon. Das Ergebniss dessen dürfen wir dann ab Herbst erleben.
LG Alm
GinaChris4'984 Beiträge · seit 201623. Juni 2021 · #1439
ALM schrieb:Die BRD hat m. E. die wirtschaftlichen Verflechtungen zwischen D und NAM mit in ihre Entscheidungsfindung "VVG ja oder nein" sehr "gebührend", um nicht zusagen über Gebühr, einbezogen und aus diesem Grund NAM lange Zeit nicht auf die dunkelrote Liste gesetzt.
Die deutschen Exporte nach Namibia haben 2020 nicht mal 0,004 Prozent der gesamten deutschen Exporte ausgemacht. Das ist noch nicht mal Kategorie Peanuts und das hat sicher niemand in die Entscheidungsfindung einbezogen. Außerdem ist das Wirtschaftsministerium in das Procedere zur Einstufung der Länder gar nicht eingebunden. Das Außenministerium ist aber eingebunden, dass die Federführung bei den Genozidverhandlungen hat. Natürlich habe ich keine Belege, nicht mal Indizien, aber wenn würde ich eher annehmen, dass man im Kontext der Genozidverhandlungen zusätzliche Streitthemen mit Namibia vermeiden wollte.