BushtruckersThemenstarter1'580 Beiträge · seit 201429. Aug. 2019 · #21
Auf dem Weg zur Lake Nakuru Lodge begegnen wir einigen Tieren. Doch wir sind müde von der Holperstrecke und möchten lieber in die Lodge. Die Paviane vor der Lodge bringen uns doch zum Halten.
Die Lake Nakuru Singers wussten, dass wir kommen und es war ein freudiges Wiedersehen. Auch die Eltern erinnerten sich an deren tolle Stimmen und freuten sich riesig sie wieder zu hören.
12.8. Frühstück um 6 und los kurz vor 7. Das Licht ist noch recht schwach. Auch beim wunderschönen kleinen See ist das Licht, um Vögel zu fotografieren noch zu schwach, doch spiegeln sich die Wolken herrlich.
Ein junger Grünschwanzglanzstar posiert im Morgenlicht
Kronenkraniche, deren Zahl leider rückgängig ist und es einige Projekte gibt, um sie zu schützen
Autos stehen, doch auf dem schmalen Weg geht es nur einer hinter dem anderen. Das ist was wir von dem Löwenmann zu sehen bekamen.
Schopfadlern begegnen wir einigen. Sie sind unregelmässig im Gebiet, da sie umherziehen, je nach Futterangebot. Doch dieser dunkle Vogel ist nicht leicht zu fotografieren. Dieser sass super, aber leider etwas weit weg.
Weisstirnspinte sitzen am Wegesrand und mal probieren, wie gut die neue Canon SX60 zoomen kann..
Und dann sieht unsere Späherin, die immer mit dem Fernglas oben rausguckt Spitzmaulnashörner. 4 Stück, aber leider arg weit weg. Normalerweise findet man nur bis zu 3 Spitzmäulern zusammen. Mutter mit Jungtier und Bulle, der sich mit der Mutter paaren möchte. Im Ngorongoro Krater sind sie aus Platzmangel geselliger.
Nun sind wir in der Nähe der privaten Campsite Soysambu und beobachten Rothschildgiraffen und Zebras bei den wunderschönen Flachkronenakazien. Man sieht wie grün es ist. Die Gegend hat immer mal wieder Regen abbekommen.
3 Breitmaulnashörner nahe bei der Strasse und das in gutem Licht. Wir geniessen den Anblick so sehr.
Beim Makhalia Wasserfall steigen wir aus. Schön ihn mal wieder mit Wasser zu sehen!
Wenn die grösste Antilopenart kämpft, ist das schon beeindruckend. Auch die Fliegen halten dann Abstand
In der Mittagspause gehe ich bei den Akazienbäumen Vögel suchen. Es wuselt ganz schön! U.a. der Brillenschnäpper und der Akaziensänger, der grade eine Spinne zum Fressen gefunden hat.
Als ich von meinem Zimmer zum Mittagessen spaziere, traue ich meinen Augen nicht, doch in der Kamera sehe ich ihn deutlich - Breitschnabelracke. Eher ein Vogel des westlicheren Kenia’s aber gelegentlich in Nakuru auffindbar.
Rotschwingenstare - herrlich anzusehen. Sie leben wo es Felsen gibt, aber auch z.B. Mitten in Nairobi!
Und nun erstmal das gute Mittagessen der Lodge geniessen.
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BushtruckersThemenstarter1'580 Beiträge · seit 201430. Aug. 2019 · #22
Ich finde es immer toll, wenn Lodgen Vogelbäder haben. Da kann man oft super Bilder machen. Weissbrauenrötel, einer der etliche andere Vogelstimmen nachahmt.
Nahe des Parkplatzes stehen Gelbrinden- und Weissdornakazien und Insekten lieben die. Kein Wunder, dass da die Vögel auch sind. Weissflankenwollschnäpper, Weibchen und Gelbkehlfeinsänger.
Die Pirschfahrt beginnt im Regen, also mit geschlossenem Dach. Die Hintern gegen den Regen, damit es nicht unangenehm ins Gesicht regnet, so machen es die Impalas. Die Büffel liegen einfach im nassen Gras und kauen wieder.
Verregnete Breitmaulnashörner. Da wirklich kaum mehr Licht ist, sind wir bald wieder in der Lodge.
Für die jüngere Tochter wurde bei dem gehbehinderten Künstler in der Lake Nakuru Lodge ein Bild bestellt. Toll sieht es aus.
13.8. Um 07.30 Uhr fahren wir los, Gepäck eingeladen. So patroulliert der Hahnschweifwitwenvogel in seinem Territorium, um Weibchen anzulocken. Dann hockt er sich wieder ins hohe Gras. Die Weibchen sind unscheinbare, braune Spatzen.
Den jungen Schabrackenschakalen, denen wir gestern im Regen zugeschaut haben, begegnen wir wieder, nun im Sonnenlicht
Die Impalas stehen auch wieder normal da und fressen
Und so sieht man die Rasenmäher oft....
Wir sind nun am Seeufer. Bei diesem Pfotenabdruck lasse ich Euch raten...
Zwergstrandläufer - ob hiergebliebene oder Zugvögel? Auf jeden Fall ist der Hirtenregenpfeifer schon angekommen
BushtruckersThemenstarter1'580 Beiträge · seit 201431. Aug. 2019 · #26
Kandidat Picco hat nach Ueben die Loesung gefunden: Tuepfelhyaene
Gut gemacht
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BushtruckersThemenstarter1'580 Beiträge · seit 201431. Aug. 2019 · #27
Nochmals ein Blick auf die Vogelschar von einer anderen Ecke aus.
Paviane darf man auch nicht vergessen, mal zu fotografieren. Die grossen sind oben auf einer Gelbrindenakazie und fressen Blüten.
Wir fahren Richtung Lanet Gate und dürfen beobachten wir ganz viele Weissbrustkormorane und Rosapelikane zum Futterplatz fliegen.
Hier muss es besonders leckere Fische haben...
Wasserböcke überqueren vor uns die Strasse und bald sind wir am Gate. Kurz schauen, was für Vögel sich hier befinden und auschecken.
Auf dem East African Highway, wo wie immer sehr riskant gefahren wird, gelangen wir nach Naivasha Stadt. Dann zweigen wir ab und fahren an den Blumenfarmen vorbei; die Strasse derzeit in relativ gutem Zustand. Weiter gehts zum See Olodien und weiter zum Crater Lake. Am Tor einschreiben und gleich sind wir oben am Empfang. Nun beginnen die Treppen runter. Der Manager meinte es echt gut und gab mir die Suite. Diese liegt am hintersten Ende und hat nochmals Stufen hoch. Nicht die beste Therapie für meinen Rücken und mein rechtes Knie - die Nachwehen kommen allerdings erst später.
Dieser imponierende Bockkäfer hat sich im Mückengitter des Einganges verankert. Wir nehmen ihn weg und so sieht er aus. Mein Zimmer für die nächsten 2 Nächte.
Das Mittagessen auf dem Floss ist schon fertig und wir geniessen es. Danach setze ich mich ins Restaurant, das total neu gemacht wurde. Die Küche ist nun gleich nebenan und sie müssen Essen und Getränke nicht mehr von etwas weiter oben runter tragen. Sieht gut aus. Etwas Arbeiten, da es grade gute Netzverbindung hat. Meine Leute gehen mit einer Naturkennerin der Lodge am See entlang. Doch danach lohnt es leider nicht hoch auf den Kraterrand zu spazieren, um den Sonnenuntergang zu sehen. Es hat recht zugezogen.
Die Colobusaffenfamilien gehören einfach hier her. Deren Ruf am Morgen zu hören, ist eine herrliche Art, den Tag zu beginnen.
Den langen Weg nehme ich immer ganz gemütlich, denn es hat links und rechts Vögel. Dieses Schluchtenrötel sitzt gleich beim Zelt.
Ich lasse Wasser in die grosse Badewanne, aber es dauert ewig, denn sie ist wirklich gross. Einmal erlaube ich mir den Luxus aber, zumal ich zuhause keine Badewanne habe. Dann ist Abendessen und herrlich gut schlafen.
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BushtruckersThemenstarter1'580 Beiträge · seit 201431. Aug. 2019 · #28
14.8. Meine Mutter wird heute 94. Gratuliert hatte ich ihr schon vor der Safari. Wer früh auf den Beinen ist, wird mit dem Sonnenaufgang belohnt. Frühstück ist bereit.
Eins der Zelte
Wanderung zu meinem Zelt, zurück zum Restaurant und hoch zum Auto... dann fahren wir zum Elsamere, wo wir auch schon bald auf dem Boot sind für 2 Stunden.
Braundrossling
Der junge Bootsführer, den wir schon vor 2 Jahren hatten, ist immer noch da. Er macht seine Sache sehr gut. Für mich ein Grund die Bootsfahrten immer beim Elsamere zu machen, denn deren Bootsführer sind keine Rowdies und kennen die Vögel sehr gut. Doppeldecker Hammerköpfe
Männchen Graufischer. Von der Art hat es sehr viele
Silberreiher und er etwas kleinere Edelreiher, bei dem die dunkle Linie unter dem Auge endet und nicht dahinter
Hippos, da strahlt das 10-jährige Mädchen
Goliath Reiher, mit 1.40 m Höhe der Grösste
Rosapelikan
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BushtruckersThemenstarter1'580 Beiträge · seit 201403. Sept. 2019 · #29
Einige dieser Männer hatten Steine auf die Hippos geworfen. Und dann wundern sie sich, wenn tödliche Unfälle mit Hippos passieren....
Auf dem Rückweg gebe ich dem Bootsführer ein Signal, das Boot schnell fahren zu lassen - stösst auf Begeisterung! Und schon sind die 2 Stunden auf dem See um. Das immer leckere Buffet ist bald fertig. Doch bis wir jemanden fanden, der den Schlüssel zum kleinen Museum hat, war eine kleine Herausforderung. Bilder und Reliquien von George und Joy Adamson sind immer wieder schön anzusehen!
Das Weissbrauenrötel sitzt einfach zu schön und nah
Die Küchenabfälle werden gebracht und schon kommen die Colobusaffen hingerannt. Doch sie haben nicht lange Zeit, um zu fressen, denn die Warzenschweine kommen angetrabt. Also ab auf die Bäume.
Auch die Braunflügelmausvögel wollen was ab haben
Es dauert noch, bis Joseph ein Teil, das auf der rauhen Strasse gelöst wurde, wieder repariert hat. Also ruhen wir uns im Garten aus. Ich plaudere mit Julie, die schon seit so vielen Jahren im Elsamere arbeitet und suche natürlich Vögel... Die Afrikanische Drossel ist nicht oft hier anzutreffen, mehr ein Vogel des westlichen Kenia’s.
So Joseph ist nun so um 15.30 Uhr zurück und wir fahren zur Crater Lake Lodge. Nach dem Abendessen geht es auf Nachtpirsch. Nach einer anfänglichen Schwierigkeit mit dem Scheinwerfer an der Batterie richtig befestigt zu haben, finden wir Buschbabies, Hippos, Zebras, Antilopen und die Springhasen. Hier der Versuch mit ganz wenig Licht ein Foto zu schiessen. Diese Nager graben sich Höhlen und darin verschwinden sie nun auch.
Nun ist es Zeit ins Bett zu gehen. Der Wachmann zeigt auf den Boden. Oh! Eine kleine Schlange, ca. 30 cm. Mit Stirnlampe und Blitz fotografieren, bevor sie verschwindet. Es ist eine harmlose Eierschlange. Schön, dass der Wachmann keine Anstalten trifft, sie zu töten.
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BushtruckersThemenstarter1'580 Beiträge · seit 201403. Sept. 2019 · #30
15.8. Es war schön nach Langem wieder hier gewesen zu sein und noch schöner, dass der sehr gute Kellner Peter nach wie vor da ist. Er gibt der Lodge die spezielle Note. Nach dem Frühstück geht es los, das Ziel die Masai Mara. Die Eisenbahn, die nur eventuell mal bis ans Ziel fertig gestellt wird, zeigt sich an verschiedenen Orten.
Zu einem späten Mittagessen gelangen wir im Basecamp an. Und so wird die leckere Tomatensuppe dekoriert. Ueberhaupt der Koch Richard hat die Tage die wohlschmeckendsden Kunstwerke auf unsere Teller gezaubert!Wir bleiben im Camp und somit kann ich nach Vögeln pirschen.
16.8. 6 Uhr ist Frühstück angesagt und um 7 Uhr fahren wir los. Nun zeigen sich auch schon die ersten Gnuherden und bald finden wir auch Löwen und Elefanten.
Eins der kleinen Elefäntchen ist rosa, wohl eine Pigmentvariante
Wir fahren zum Lookout, um zu erkunden, ob Herden nahe am Fluss stehen. Doch leider keine grossen. Also mal zum Fluss runter fahren, Nilpferde, Nilwaran und Löwen zu finden sind.
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BushtruckersThemenstarter1'580 Beiträge · seit 201403. Sept. 2019 · #31
Autos stehen und 3 Löwenmännchen ruhen hier
Nicht weit weg steht eine Gruppe Gnus - was tun sie, wohin gehen sie? Mal warten und Geduld haben
Wir stellen das Auto mal abseits von den anderen ans Ufer. Joseph meint, von hier werden wir nichts sehen und will das Auto wo anders parken. Grade als der Motor ansprang, tönt es von oben, sie gehen durch den Mara Fluss. Sofort wieder das Auto ruhig stellen. Wir sind zwar etwas weit weg, können aber ohne von anderen Autos gestört zu werden, gut zuschauen. Schnell ist das Spektakel vorbei, da es nur wenige Gnus waren.
So sieht es aus, nachdem die Gnus durchwaren und wir weggefahren sind, um einen Picknickbaum zu finden.
Befolgen leider nicht alle....
Der Rotschwanzweber ist erst seit ein paar Jahren von Tansania in die Masai Mara immigriert. Nun ist er heimisch und brütet auch hier.
Wir bekommen anderen menschlichen Besuch, der auch sein Mittagessen verspeisen will. Doch wir sind fertig und fahren auch gleich los. Nicht weit sitzen Kappengeier am Boden, aber sie haben wohl schon fertig aufgeräumt.
Warzenschwein bei der Mittagsrast
Hornraben kreuzen unseren Weg. Die allerlei fressenden grossen Vögel sind immer schön anzusehen
Wir finden 3 Löwinnen. Wie die anderen auch, geplagt von Fliegen und Hirschfliegen... erst liegen sie nur da. Dann steht eine auf, kommt auf unser Auto zu kratzt sich daran (leider auf meiner Gegenseite) und legt sich auf den Weg. Auch die arg hinkende folgt.
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Beatnick1'712 Beiträge · seit 201605. Sept. 2019 · #32
Hallo Elvira,
vielen Dank für die schönen Eindrücke und Erinnerungen - und für deinen ehrlichen Bericht! Das hier - das merke ich beim Anblick des Fotos sofort an einem Ziehen in der Magengegend - möchte ich allerdings nie wieder erleben.
Bushtruckers schrieb:So sieht es aus, nachdem die Gnus durchwaren und wir weggefahren sind, um einen Picknickbaum zu finden.
franzicke2'085 Beiträge · seit 201205. Sept. 2019 · #33
Hallo Elvira, danke für die schönen Bilder - das Auto-Bild mal ausgenommen, das zeige ich meinem Mann vorsorglich mal nicht, sonst kommt er noch auf Storno-Gedanken 🤩 Heute hab ich bei Herdtracker eine kleine Filmsequenz (vom Ballon aus) von einem Crossing gesehen - da war wirklich nur ein einziges Fahrzeug drauf. Gibt es sowas wirklich auch? Wir werden sehen, ist ja noch eine Weile hin. Bis dahin aber freu ich mich über jede Fortsetzung in deinem Bericht! Viele Grüße Ingrid
BushtruckersThemenstarter1'580 Beiträge · seit 201405. Sept. 2019 · #34
Hallo Franziska
wenn ein Auto alleine ist, dann ist das Glueck hoch irgendwas. Sie arbeiten leider mit Funk...
Das Bild mit den Autos war noch harmlos. Die guten Guides rufen aber die Ranger, wenn sich Fahrer daneben benehmen und es sind schon Fahrer aus der Mara gebannt worden.
Liebe Gruesse Elvira
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BushtruckersThemenstarter1'580 Beiträge · seit 201405. Sept. 2019 · #35
Schon kurz nach 15.30 Uhr sind wir im Camp. Der Himmel ist zugezogen, also kein Fotografierlicht. Und so gemütlich sieht der Basecamp Essraum aus.
Es ist Vollmond...
17.8. Mein Wunsch Richtung Musiara zu fahren wird erfüllt. Und als erstes schauen wir ein paar Tüpfelhyänen zu.
Nachdem wir den Fluss durchquert haben, zweigt Joseph ab. 3 Löwen. Warum wohl immer 3? Werde ich gefragt. Da habe ich leider auch keine Antwort drauf.
Bruchwasserläufer sind schon hier!
Es ist Kampftag - erst die Maasai Giraffen, dann die Topis
Obwohl einige Autos beim Geparden stehen, benehmen sich alle und bleiben auf dem Weg. Es ist auch keiner laut.
Wir denken, das Weibchen ist hoch trächtig... Keiner von uns denkt daran, mal richtig hinzuschauen. Einfach der Glaube, dass ein Gepard alleine ein Weibchen sein muss. Der Herr heisst übrigens Olchore und es ist bekannt, dass er immer alleine ist. Mutig und tapfer! Dies habe ich von der Facebook Seite Cheetahs in der Masai Mara erfahren.
Als er aber den Baum mit Urin markierte, fingen wir an zu denken und mussten lachen... na ja, manchmal denkt man und überlegt nicht
Als wir ein kleines Stück weiterfuhren, sehen wir ganz kleine Schabrackenschakale bei der Höhle spielen. Leider sind sie zu schnell verschwunden, Mama oder Papa gab Befehl sich zu verstecken. Sind haben viele Feinde am Boden und aus der Luft Zebras und Impalas im Bila Shaka Gebiet. Nur ganz wenige Gnus haben sich bereits bis hierher hinbewegt.
Wer mag sie nicht, diese Streifenpferde
Der Sekretär legt sich ins Gras, die Flügel gespreizt. Keine Ahnung wozu. Dann findet er doch, dass er für uns posieren sollte.
Sie ziehen und man kann sehen, wie hoch das Gras ist
Wir sind gemächlich auf dem Heimweg. Da, 2 Ohrengeier und ein junges, totes Warzenschwein. Sie versuchen es zu öffnen, sprich die Haut zu durchbrechen, müssen aber wohl noch eine Zeitlang hart arbeiten. Man schaue sich mal den Schnabel an...
Das Mittagessen war lecker und auch die Pause tat gut. Joseph fährt ins Gebiet zwischen Sekenani Gate und Keekorok Lodge. Hier hat es einige kleine Flüsschen mit grossen Bäumen, die diese säumen. Wo Autos stehen, gibt es was gratis und wir hoffen immer auf die Eisdiele... aber diesmal ist es ein Leopard auf dem Baum. Nicht grade nett, der Kopf ist abgewandt aber das ändert sich noch. Leider ist das Bild, als er gähnt nicht scharf geworden.
Meine Freude an Zebras...
Es geht zurück ins Camp, unter die Dusche und einem weiteren einfach super tollen Abendessen mit so viel Liebe und Fantasie zubereitet.
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BushtruckersThemenstarter1'580 Beiträge · seit 201406. Sept. 2019 · #36
18.8. Joseph hat etwas in der Nase, aber wie gewohnt sagt er nichts... sondern überrascht uns mit den berühmten 5 Gepardenbrüdern, die gerade ein Gnu zerlegen. Für sensible Gemüter, die kein Blut sehen können, ist es besser die folgenden Bilder zu überspringen 🙂 Wir haben nun die Wahl, näher ranzufahren, in einem nicht guten Winkel zur Sonne und zwischen vielen Autos zu stehen oder etwas weiter weg (Herausforderung an die Bildschärfe) und dafür fast alleine zu stehen und einen besseren Winkel zur Sonne zu haben. Wir wählen das 2. Es ist nun 8.05 Uhr.
Ein Schakal möchte auch was abhaben, aber vor den Geparden hat er doch Respekt und hält sich in gebührendem Abstand
Geier hatten sich schon auf einen Baum gesetzt, flogen aber erst in eine andere Richtung weg.
Der erste Gepardenmann ist voll und spaziert weg. Essen ist anstrengend. Der Schakal hofft, dass seine Chance bald kommen wird.
Auch der 2. läuft weg... Die Gäste fragen, ob wir nicht woanders hinfahren und zurückkommen sollen. Ich sage nein. Wartet was passieren wird...
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BushtruckersThemenstarter1'580 Beiträge · seit 201406. Sept. 2019 · #37
Als alle Geparden weg sind, hat der Schakal seinen Glücksmoment, denn nun kommen die Geier angeflogen. Zeit 9.35
Ein Raubadler kommt, packt ein Stück vom Gnu und ab auf den Baum wohin ihm auch schon ein 2. Raubadler folgt
Ein Marabu gesellt sich auch noch dazu. Der kleine Schakal setzt sich aber gewaltig durch und ergattert auch einige Bisse.
Dann kommt die Tüpfelhyäne und macht sich an die grösseren Knochen
Wir verlassen den Ort um 9.55 also fast 2 Stunden und von dem Gnu ist kaum noch was übrig. Die Gesundheitspolizei hat aufgeräumt
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BushtruckersThemenstarter1'580 Beiträge · seit 201406. Sept. 2019 · #38
Es geht zum Hippopool am Talekfluss, aber die Fotobedingungen sind nicht gut. Doch der grosse Elefantenbulle stellt sich fotogener hin.
Die niedlichen Thomsongazellen schaut man leider zu selten genauer an
Ein Mähnenlöwe wird gewünscht. Hier ist er, oder was davon zu sehen ist...
Nun geht es ins Camp zum Mittagessen. Etwas am Laptop arbeiten und rumstrolchen. Dabei begegnet man solch imponierenden Pavianmännern.
Oder einer hübschen Senegaltaube, einem farbenprächtigen Zwergspint, einem der schwarzen Vögel - Senegaldronoschnäpper
Kurz vor dem Abendessen begegne meinen Gästen beim Apero. Sie hätte einen langen Schwanz mit Katze dran in dem Busch da vorne verschwinden sehen. Na ja.... ich spaziere vorbei, sehe aber nichts. Als ich vom Duschen zurückkam, standen da einige Leute, vor allem Maasais. Auf der anderen Seite des Talek stand ein Auto. Da sei ein Leopard. Als er sich entschloss sich aus dem deckenden Gestrüpp zu wagen, rannte er den Fluss abwärts. Es war leider schon zu dunkel. Aber ein Erlebnis war es auf jeden Fall. Ist das nicht süss? Unser letzter Abend hier.
19.9. Heute geht es zur Mara Brücke und auf der anderen Seite des Flusses Richtung Norden. Als erstes begegnet uns eine schöne Herde Elefanten.
Schweifglanzstar und Rotkehlfrankolin am Wegesrand
Und dann.... Autos... und dann fahren sie offroad dem Flüsschen entlang... wir bleiben wie es sich gehört auf dem Weg. Plötzlich können wir zwischen den Auto den Leoparden erkennen. Er hat keine Angst, aber freuen tut er sich wohl über die Töne und Abgase auch nicht. Als der Funk durchkam (wir haben keinen, aber man sieht es dem Verhalten der Fahrer an), dass Ranger in der Nähe sind, fahren sie brav zurück auf den Weg. Andere kommen noch angestoben und wollen auch noch kurz ein Blick auf den Leo werfen. Leider sind die Ranger noch nicht da. Mittlerweile rapportieren oft Guides Fehlverhalten von anderen und einige sind schon aus der Mara rausgeflogen und gebannt worden.
Eine kleine Elefantenherde, die nicht allzu begeistert von den Autos ist und davonzieht
Den Geparden scheint es gut zu gehen, alle, die wir bisher sahen mit vollem Bauch. Die Autos benehmen sich hier, denn Ranger sind scheinbar in der Nähe
Eine Herde Topis, auch die ziehen mit der Gnuwanderung mit. Auf den Termitenhügeln geht ein leichter Wind und man hat eine bessere Uebersicht. Mit Ranghoch sein hat das nichts zu tun.
Nach einer kurzen Zeit Weiterfahrt begegnen wir den 3 Löwinnen wieder, die wir am ersten Mara Tag gesehen hatten.
Und nun ist der Energiesparmodus an...
Wir können nicht sehen, was die Zebras in Bewegung gesetzt hatte
Nahe bei der Grenze zu Tansania treffen wir auf diese Maasai Giraffenfamilie
Und drum heisst er Sandriver - er bildet über eine lange Strecke die Grenze zwischen Masai Mara und Serengeti
Und nun stehen wir auf der Brücke. Zum Glück hat der Fluss wieder etwas Wasser. Es gab Zeiten dieses Jahr, da waren nur noch Rinnsale. Im Moment versucht der Minister für Umwelt Leute aus dem Mau Wald zu verjagen. Doch es gibt natürlich viel Gegendruck. Schon etliche Male hat es Anläufe gegeben, die meist illegalen Siedler raus zu bekommen und ist dann wieder versandet. Lässt man sie aber weiterhin den Mau Wald abholzen, dann wird der Mara Fluss austrocknen, der Viktoriasee und somit der Nil weniger Wasser bekommen. Und die Auswirkungen werden andere Ausmasse haben, als ein paar Tausend Leute umzusiedeln.
Wir haben Hunger. Doch beim Picknickplatz sind uns zu viele Leute. Also fährt Joseph weiter und sucht uns eine schöne Wüstendattel mit Blick auf Zebras und Gnus.
Von Elefanten muss man einfach begeistert sein...
Eigentlich wollte ich zum grossen Hippopool. Doch bin ich so in Gedanken versunken, dass ich nicht merkte, dass Joseph vorbei fährt. Also fahren wir nördlich der Serena Lodge an den Fluss und das hat sein Gutes...
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BushtruckersThemenstarter1'580 Beiträge · seit 201406. Sept. 2019 · #39
Wir stehen also am Ufer des Mara Flusses. Ich schaue flussaufwärts und aus was für einem Grund übersehe ich das Zebra flussabwärts. Ich realisiere erst, dass es von Krokodilen erfasst wurde, als Joseph mir das sagt. Was ich wohl am hellichten Tag träumte? Und hier also das Schauspiel, das die weiblichen Kunden doch etwas mitgenommen hatte.
Da Krokodile nicht abbeissen können, beissen sie sich im Fleisch fest und drehen sich um die eigene Achse, um so Fleisch loszureissen
Ein Nilpferd kommt nachschauen, was da los ist. Doch keiner bricht den Friedensvertrag
Morgen geht es weiter....
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BushtruckersThemenstarter1'580 Beiträge · seit 201408. Sept. 2019 · #40
Es sprudelt, es whirlt und es wird geschluckt.
Die übrigen Familienmitglieder suchen das verlorene Zebra. Doch leider hilft auch das Rufen nicht. Sie kommen durch den Fluss, gehen um uns rum und weiter oberhalb wieder rüber.
Das Nilpferd kommt wieder und auch diesmal passiert nichts
Das grösste Kroki zieht den Kopf an Land. Wir fahren nun weiter mit einigen erschütterten Gästen im Auto. Das war nun das Schauspiel, das wir gesehen hatten, indem wir den Hippopool nicht besuchten. Unser Auto war ganz alleine. Toll, wenn auch vielleicht für einige etwas gruselig.
Viel ist von dem Hippo nicht mehr übrig. Da die Haut sehr grade geschnitten ist, kann es sein, dass die Ranger das gemacht haben. Sie schiessen gelegentlich ein Hippo, wenn nicht genug Wild für die Löwen da ist oder das Gras zu hoch zum Jagen ist. Das hilft gegen das Abwandern und sich an Kühen sättigen.
Eine Weile schauen wir einem Elefantenbullen zu bevor wir aus dem Olololo Gate fahren und hoch auf das Siria Escarpment.
Im Mara Siria Camp werden wir sehr herzlich empfangen und in unsere Behausungen gebracht. Ob wir gerne duschen möchten? Dann füllen sie gleich heisses Wasser auf. Ja und kommt auch nach einer kurzen Zeit. Und nun haben wir die beste Sicht auf die Masai Mara
Das der Blick aus meinem netten Bungalow
Das Abendessen schmeckt lecker! Und schlafen tue ich wie ein Stein.
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