7.8. Ein hektischer Tag liegt hinter mir, mit über 2 Stunden bei Kenya Wildlife Service, um ein paar Tickets zu besorgen. Derjenige, der für die Dame eingesprungen ist, schaffte nicht mal 1. Da wir nun spät dran ist und mein Taxifahrer Joseph jemanden vom Flughafen abholen muss, fahre ich auch gleich hin. Der Verkehr liesse es nicht zu nochmals nach Nairobi reinzufahren. Also gönne ich mir ein Abendessen im Java Haus am Flughafen, da das Mittagessen aus zeitlichen Gründen ausgefallen war. Ich warte dann noch eine Weile bis die Kunden rauskommen. Samuel, der den Flughafentransfer mit einem Minibus macht, kommt rechtzeitig und holt bringt uns ins Southern Sun Mayfair Hotel. Dieses wird nun wegen Renovationsarbeiten auf unbestimmte Zeit geschlossen sein. Die Familie, 3 Erwachsene und 1 10-jähriges Mädchen bilden die Gruppe. Die Eltern waren vor 13 Jahren schon mal mit mir auf einer Safari. Erinnern kann ich mich an einige Sequenzen, als sie diese erzählten.
8.7. Jeffrey holt mich um 06.30 Uhr ab. Unser Landcruiser wurde beschädigt und musste erst wieder in Ordnung gebracht werden. Dann holen wir die Familie im Mayfair ab und die Reise nach Samburu beginnt. Ein Zwischenstopp vor Nanyuki und dann ein paar Dinge im neuen Supermarkt in Nanyuki einkaufen. Dieser ersetzt den gestorbenen Nakumatt und wird grade eingerichtet. Doch was wir benötigten, war schon vorhanden. Weiter geht es vorbei am arg von Wolkem umarmten Mt. Kenya. Das erste Mal, dass ich beim Elefantentunnel kurz vor der Kreuzung nach Meru 3 Elefanten stehen sehe! Dieser Tunnel hilft also wirklich. Kurz vor Mittag sind wir in Isiolo. Jeffrey hält bei einer Tankstelle, ein Reifen hat zu wenig Luft. Ein nach Alkohol riechender “Mechaniker” versucht den tiefen Schnitt im schlauchlosen Reifen mit irgendeinem komischen Material zu stoppen. Doch es gelingt nicht. Der Mech meint dann, das hält und dabei konnte man zusehen, wie der Reifen runter ging... also Ersatzreifen drauf und weiter. Wir fahren beim Buffalo Springs Tor rein. Ich zeige die Tickets und sage, wo wir schlafen werden. Ist gut, fahrt weiter, Ihr braucht hier keine Zeit zu vergeuden. Schon begegnen uns auch die ersten Grevy Zebras. Toll, es sind ganz viele hier. Zuchtgruppen, Junggesellenherden und auch die territorialen Hengste.
Da wir spät zum Mittagessen kommen, stellen wir nur das Gepäck hin und essen erstmal. Lecker! Wie alle folgenden Mahlzeiten sein werden. Danach beziehen wir unsere Zimmer. Hier der Blick von meinem auf den Ewaso Ngiro, der für August viel Wasser hat.
Um 17.00 Uhr fahren wir raus, um zu sehen, wen wir finden. Grevys...
Geierperlhühner, die vorwiegend in den Trockengebieten vorkommen
Beisa Oryxantilopen mit Jungtieren vor dem markanten Fels. Die weiblichen Oryx haben längere, aber dünnere Hörner wie die Bullen.
Ein stattlicher Gerenukmann posiert im nun rasch schwächer werdenden Licht
Die Nyambene Hills, die Samburu und Meru trennen. Der Weg von einem zum anderen führt da drüber. Landschaftlich toll, aber viele Kurven und rauf und runter.
Es geht zurück ins Camp zu einem leckeren Abendessen.
Teil 224. Aug. 2019
Das Essen schmeckte toll und die Bedienung ist total nett. Danach spazieren wir zum Fluss und schauen uns die recht grossen Krokodile an. Sie wissen, dass sie Küchenabfälle bekommen.
Und das die Miniversion eines Krokodiles - ein harmloser Hausgecko
9.8. Früh, ja vor Sonnenaufgang heisst es aus dem Bett kriechen und somit sehe ich auch die Sonne aufgehen.
Und so sieht es bei meinem Zelt am Morgen aus
Jeffrey arbeitet wie wir auch ohne Funk. Doch Fahrer tauschen sich aus und somit finden wir die Geparden. Eine Mutter mit 3 Jungen. Ein herrlicher Tagesbeginn.
An Grevy Zebras kann man einfach nicht vorbeifahren ohne sie zu beobachten und zu fotografieren. Vor allem nicht, wenn sie im tollen Licht in der wunderschönen Landschaft stehen.
Wir fahren im Galleriewald am Fluss. Allerdings sind wir nicht das einzige Auto. Doch Jeffrey macht das gut, fährt weg und wartet bis die Löwin an einer anderen Ecke wieder rauskommt. Man sieht sie hat Milch und will jagen. Wir werden sie am Nachmittag nochmals treffen. Bis dahin hatte sie leider noch kein Jagdglück.
Ein Vogel, einige Fotos und keine Ahnung welche Art. Zuhause schaue ich dann, muss aber mal fragen. Auch Ornis haben Mühe. Doch ein sehr erfahrener Vogelkundler in Tansania bestimmt ihn: Glanzdrongoschnäpper / Southern Black Flycatcher. Verwirrend ist das weiss, da sie normal schwarz sind. Aber es soll hier eine Population mit der Erscheinung leben. Wer weiss, vielleicht treffe ich sie bald wieder.
Und so sieht der Glanzdrongoschnäpper normalerweise aus
Eine andere Stelle, ein anderes Grevy Zebra...
Der Ewaso Ngiro Fluss, einer der Flüsse in Kenia mit vielen Gesichtern
Ja, Samburu ist auch Elefantenland. Hier muss man allerdings vorsichtig sein, es gibt einige, die mögen Autos nicht und wir sind vor vielen Jahren mal ganz knapp einem Bullen entwischt. Also erst Motor aus, wenn man sicher ist, er ist friedlich. Elefantensprache verstehen ist nützlich.
Ein Vogel, auf den man in Kenia sehr häufig trifft. Dennoch ist der Dreifarbenglanzstar eine Schönheit.
Stosszähne sind ein Erkennungsmerkmal bei Elefanten
Der Taitawürger ist der typische schwarz-weisse Würger im Samburu
Teil 325. Aug. 2019
Somalistrausse haben im Gegensatz zum Maasaistrauss grau-blaue Hälse und Beine. Hier scheint es, die Damen weisen den Herrn zurecht
Ich hoffe, ich langweile Euch nicht mit den Grevy Zebras...
Rotschnabelmadenhacker auf Netzgiraffe
Zum Glück sagte ich Jeffrey rechtzeitig, das Auto zu stoppen. Einen kurzen Moment später liefen die Grevys weg
Es ist nun Zeit zum Mittagessen zu fahren. David, ein super netter Typ und die Meerkatzen, die eigentlich mitessen möchten, machen die Mahlzeiten eine lustige und gemütliche Zeit. Mein Zelt von innen und der Swimmingpool.
Um 16.00 Uhr ist die Mittagspause vorbei. Ich versuchte etwas zu arbeiten, aber die Verbindung ist stressig langsam. Aus dem Tor der Lodge raus und da posiert schon ein Gelbschnabeltoko.
Noch wackelig auf den Beinen, doch tapfer folgt es der wachsamen Impalamutter
Eine Elefantenfamilie spaziert durch den Ewaso Nyiro Fluss. Vor einigen Stunden wurde ich gefragt, wie kommen Elefanten durch den Fluss. Zu Fuss durch den Fluss, war meine Antwort. Nun tönt es von hinten, wau, ich hatte Dir nicht geglaubt. Ich musste echt lachen. Immer gut, wenn die Natur meine Aussagen bestätigt...
Mal ein anderes Grevy Zebra Bild - grünes Gras und Doumpalmen
Am Morgen waren so viele Autos um den Busch rum, wo 2 noch jüngere Leoparden sich aufhielten. Da machten wir nicht mit. Wir und auch unsere Kunden mögen das Bedrängen von Tieren nicht. Nun am Nachmittag war es besser und wir konnten sie zwischen den Zweigen und Blättern ausmachen.
Blaunackenmausvögel kommen mehr in trockener Gebieten vor als der “normal” zu findende Braunflügelmausvogel
2 Greife kämpfen, ein paar Sekunden zu spät mit der Kamera, denn einer der Raubadler sitzt nun am Boden während der andere wieder fliegt. Aber nicht lange und der Kampf geht in der Luft weiter.
Teil 427. Aug. 2019
Es geht wieder an den Fluss und da begegnen wir diesem hübschen Elefantenmann.
Wir müssen doch mal für ein Foto posieren und gleichzeitig ein Danke an Jeffrey, der so hilfsbereit eingesprungen ist und uns tolle Sichtungen in Samburu ermöglichte.
In einem Busch wuseln etliche Vögel rum, darunter die immer interessant zu beobachtenden Rotbauchpapageien
Es geht zurück zum Larsens Camp, wo Joseph auch bereits eingetroffen ist. Alles umladen, so dass Jeffrey, der morgen eine andere Tour anfängt, gleich losfahren kann. Wir geniessen wiederum ein traumhaftes Abendessen und einen guten Schlaf. 10.8. Früh geht es los und nun mit Joseph. Ich will durch Buffalo Springs raus fahren. Autos stehen und schauen, auch die Impalasa schauen angestrengt. Warum?
Vor wenigen Sekunden lag er noch auf dem Fels, nun möchten die Impalas natürlich wissen, was für Absichten der Leopard hat. Schade, es war recht weit weg und ganz schwierig, die Kamera auf die Distanz ganz still zu halten.
Noch der letzte Klick von einem Geierperlhuhn, dann werden wir ihnen auf dieser Reise nicht mehr begegnen.
Das letzte Tier auf der Samburu Seite. Eine der kleinsten Antilopen - Dikdik
Nun checken wir auf der Samburu Seite aus und fahren über die Brücke ins Samburu Reservat. Unsere Familienmama ruft stop. Da ist etwas unter dem Baum. Gute Augen, denn da ist ein Kampfadler mit einem Riss verdeckt von Zweigen.
Ein Pärchen Schabrackenschakale nähert sich. Wohl vom Geschrei vor dem Tod des Helmperlhuhnes angelockt.
Was bleibt dem Kampfadler anderes übrig als das tote Huhn auf den Baum zu fliegen
Pech gehabt, klettern koennen die Schakale nicht, aber hoffen, dass etwas runterfallen wird
Der Kampfadler ist wachsam und wir hören einen Ruf. Da kommt auch schon ein Raubadler angeflogen und möchte die Beute klauen. Nichts da meint der Kampfadler, der viel stärker ist.
Der Raubadler setzt sich mal etwas zur Seite
Wenn Blicke töten könnten...
Und daher kam der Ruf - ein noch junger Kampfadler, der noch von den Eltern gefüttert wird, weil er noch nicht selber erfolgreich jagen kann. Doch die Raubadler liessen ihn nicht herkommen. Er war leider sehr weit weg, drum das nicht scharfe Bild. Ob er was abbekommen hat, wissen wir leider nicht, wir mussten weiter.
Teil 528. Aug. 2019
Elefanten, Antilopen und diese gut stehende Netzgiraffe. Dann sind wir am Tor und verlassen das wunderschöne Samburu Gebiet.
Es geht aufs Laikipia Pleteau zum Fusse des in Wolken eingemummelten Mt. Kenia, durch Nanyuki, vorbei an Nyeri und dann zum Aberdare Country Club. Es ist recht viel los hier und das Menschengewirr ist nicht so unsere Sache. Doch bald werden die meisten mit dem Bus zum The Ark gefahren. Wir geniessen nach dem Mittagessen noch etwas Ruhe. Nach Mails checken, bleiben noch ein paar Minuten, um mich umzuschauen und z.B. ein Baumhörnchen zu fotografieren.
Das Haupthaus des Aberdare Country Club. Ein schönes Gebäude in einem riesigen Areal mit vielen alten Bäumen und einer gepflegten Gartenanlage.
Und ein männlicher Buschbock, der das viele Gras geniesst
Die Sonne scheint und ich hoffe auf Riesenwaldschweine. Immerhin eine Dame macht uns die Ehre
Der Aberdare Nationalpark ist bekannt für seine Büffel und wir werden auch nicht enttäuscht
Es wird Zeit ins The Ark zu fahren. Kurz ins Zimmer und ab auf den Steg, in der Hoffnung noch im Abendlicht einige Bergwaldvogelarten zu erwischen. Der Goldschwingennektarvogel sitzt super, aber das Licht ist zu schwach. Pech. Dann sehe ich es am Boden wuseln. Da es nun ruhig geworden ist, das heisst es wohl den anderen Leuten zu kalt geworden ist, kommt die Grossfleck-Ginsterkatze aus dem Gestrüpp und frisst auch etwas von dem Brot, womit die Vögel gefüttert werden.
Eine ganz kleine Antilope kommt auch einen Happen Brot essen - ein Suni. Diese werden selten gesichtet. Sie werden nur 30 bis 43 cm hoch und nur die Männchen haben Hörnchen. Mein erstes in freier Wildbahn!
Immer mal wieder auf die Terrasse, a) um zu sehen was für Tiere zur Salzlecke und zum Trinken kommen, b) man darf nur hier rauchen. Es sind so viele Elefanten da und erstaunlicherweise respektieren diese die Büffel
Bei der Seitenterrasse spaziert ein recht grosser Elefantenbulle vorbei. Ein ca. 7 - jähriges Kind hüpft, ruft und winkt mit den Armen. Der Elefant ist irritiert. Ich fauche das Kind kurz an und es hört auf. Da meint der Vater, was das soll. Ich sage ihm nur, dass das nicht erlaubt ist und auch gefährlich ist. Oh, es sei auch nicht erlaubt, Kinder anzuschreien (hatte nicht geschrien, sonder wirklich nur gefaucht) und er werde mich lehren. Er solls versuchen und ich hatte meinen bösen Blick drauf, da merkte er, dass er auf der falschen Seite ist und ging mit dem Mädchen weg.
Die Zimmer im The Ark sind bekannterweise klein, doch ich alleine komme gut zurecht. Nur wäre es schön gewesen, wenn in der Dusche warmes Wasser geflossen wäre. Somit halt Katzenwäsche. Es schläft sich gut.
11.8. Es ist neblig, kalt und die Sichtweite sehr beschränkt. Hoch geht es auf dem Hauptweg bis wir um eine Kurve kommen und ein Minibus, der uns vorher überholte stand. Der Grund, ein Baum ist über die Strasse gefallen. Ratlos standen Fahrer und Rangerin da. Die Kunden noch mehr. Joseph analysiert, holt die Panga aus dem Auto und nun fangen sie abwechslungsweise an zu hacken und den Weg frei zu hauen. Dauert gut eine halbe Stunde. Der Minibusfahrer hat nur ein unscharfes Hackinstrument im Auto....
Da die Gegend immer mal wieder Regen abbekommen hat, blüht es überall. Trotz Nebel schön anzusehen.
Die Rosenholzbäume, deren Holz für Schnitzereien wegen der schönen Musterung verwendet wird, stehen voll in Blüte. Die männlichen und die weiblichen Bäume.
Fackel-Lilie (Kniphofia thomsonii, Familie Asphodelaceae/Affodillgewächse)
Wie eine grosse, dicke Kerze streckt sich die Lobelia keniensis. Endlich mal eine die blüht! Diese kommt nur am Mt. Kenya, in den Aberdares und am Mt. Elgon vor.
Lobelia telekii mit hellen Blüten
Es ist und bleibt neblig. Beim Chania Wasserfall laufen die Kunden runter und wieder hoch. Ein stattlicher Wasserbock schaut uns durch Erikagewächse an. Dann fahren wir zur Fishing Lodge, um unser Picknick zu verspeisen. Es bleibt auch für die Rangerin noch was übrig. Zum Karuru Fall zu fahren lohnt nicht und die Strasse ist wohl auch zu feucht. Also zum Mutubio Gate. Der Familie hat es dennoch sehr gefallen! Denn es ist eine einmalige Landschaft und Vegetation hier oben.
Die Teerstrasse ist ganz gut und die Naturstrasse in Kinangop - uuhhps Strassensperre. Wir können hier nicht weiter, die Strasse wird repariert. Ein kurzes Stück zurück und dann eine andere Strasse. Nicht grade toll, denn die ist rauh und wir alle werden gut durchgerüttelt. Landschaftlich auch nicht grade interessant, da alles nur kleinere Garten- und Feldanlagen sind. Nach fast 2 Stunden erreichen wir Gilgil. Nun ist es nicht mehr weit zum Lanet Gate des Nakuru Nationalparkes.
Teil 629. Aug. 2019
Auf dem Weg zur Lake Nakuru Lodge begegnen wir einigen Tieren. Doch wir sind müde von der Holperstrecke und möchten lieber in die Lodge. Die Paviane vor der Lodge bringen uns doch zum Halten.
Die Lake Nakuru Singers wussten, dass wir kommen und es war ein freudiges Wiedersehen. Auch die Eltern erinnerten sich an deren tolle Stimmen und freuten sich riesig sie wieder zu hören.
12.8. Frühstück um 6 und los kurz vor 7. Das Licht ist noch recht schwach. Auch beim wunderschönen kleinen See ist das Licht, um Vögel zu fotografieren noch zu schwach, doch spiegeln sich die Wolken herrlich.
Ein junger Grünschwanzglanzstar posiert im Morgenlicht
Kronenkraniche, deren Zahl leider rückgängig ist und es einige Projekte gibt, um sie zu schützen
Autos stehen, doch auf dem schmalen Weg geht es nur einer hinter dem anderen. Das ist was wir von dem Löwenmann zu sehen bekamen.
Schopfadlern begegnen wir einigen. Sie sind unregelmässig im Gebiet, da sie umherziehen, je nach Futterangebot. Doch dieser dunkle Vogel ist nicht leicht zu fotografieren. Dieser sass super, aber leider etwas weit weg.
Weisstirnspinte sitzen am Wegesrand und mal probieren, wie gut die neue Canon SX60 zoomen kann..
Und dann sieht unsere Späherin, die immer mit dem Fernglas oben rausguckt Spitzmaulnashörner. 4 Stück, aber leider arg weit weg. Normalerweise findet man nur bis zu 3 Spitzmäulern zusammen. Mutter mit Jungtier und Bulle, der sich mit der Mutter paaren möchte. Im Ngorongoro Krater sind sie aus Platzmangel geselliger.
Nun sind wir in der Nähe der privaten Campsite Soysambu und beobachten Rothschildgiraffen und Zebras bei den wunderschönen Flachkronenakazien. Man sieht wie grün es ist. Die Gegend hat immer mal wieder Regen abbekommen.
3 Breitmaulnashörner nahe bei der Strasse und das in gutem Licht. Wir geniessen den Anblick so sehr.
Beim Makhalia Wasserfall steigen wir aus. Schön ihn mal wieder mit Wasser zu sehen!
Wenn die grösste Antilopenart kämpft, ist das schon beeindruckend. Auch die Fliegen halten dann Abstand
In der Mittagspause gehe ich bei den Akazienbäumen Vögel suchen. Es wuselt ganz schön! U.a. der Brillenschnäpper und der Akaziensänger, der grade eine Spinne zum Fressen gefunden hat.
Als ich von meinem Zimmer zum Mittagessen spaziere, traue ich meinen Augen nicht, doch in der Kamera sehe ich ihn deutlich - Breitschnabelracke. Eher ein Vogel des westlicheren Kenia’s aber gelegentlich in Nakuru auffindbar.
Rotschwingenstare - herrlich anzusehen. Sie leben wo es Felsen gibt, aber auch z.B. Mitten in Nairobi!
Und nun erstmal das gute Mittagessen der Lodge geniessen.
Teil 730. Aug. 2019
Ich finde es immer toll, wenn Lodgen Vogelbäder haben. Da kann man oft super Bilder machen. Weissbrauenrötel, einer der etliche andere Vogelstimmen nachahmt.
Nahe des Parkplatzes stehen Gelbrinden- und Weissdornakazien und Insekten lieben die. Kein Wunder, dass da die Vögel auch sind. Weissflankenwollschnäpper, Weibchen und Gelbkehlfeinsänger.
Die Pirschfahrt beginnt im Regen, also mit geschlossenem Dach. Die Hintern gegen den Regen, damit es nicht unangenehm ins Gesicht regnet, so machen es die Impalas. Die Büffel liegen einfach im nassen Gras und kauen wieder.
Verregnete Breitmaulnashörner. Da wirklich kaum mehr Licht ist, sind wir bald wieder in der Lodge.
Für die jüngere Tochter wurde bei dem gehbehinderten Künstler in der Lake Nakuru Lodge ein Bild bestellt. Toll sieht es aus.
13.8. Um 07.30 Uhr fahren wir los, Gepäck eingeladen. So patroulliert der Hahnschweifwitwenvogel in seinem Territorium, um Weibchen anzulocken. Dann hockt er sich wieder ins hohe Gras. Die Weibchen sind unscheinbare, braune Spatzen.
Den jungen Schabrackenschakalen, denen wir gestern im Regen zugeschaut haben, begegnen wir wieder, nun im Sonnenlicht
Die Impalas stehen auch wieder normal da und fressen
Und so sieht man die Rasenmäher oft....
Wir sind nun am Seeufer. Bei diesem Pfotenabdruck lasse ich Euch raten...
Zwergstrandläufer - ob hiergebliebene oder Zugvögel? Auf jeden Fall ist der Hirtenregenpfeifer schon angekommen
Nochmals ein Blick auf die Vogelschar von einer anderen Ecke aus.
Paviane darf man auch nicht vergessen, mal zu fotografieren. Die grossen sind oben auf einer Gelbrindenakazie und fressen Blüten.
Wir fahren Richtung Lanet Gate und dürfen beobachten wir ganz viele Weissbrustkormorane und Rosapelikane zum Futterplatz fliegen.
Hier muss es besonders leckere Fische haben...
Wasserböcke überqueren vor uns die Strasse und bald sind wir am Gate. Kurz schauen, was für Vögel sich hier befinden und auschecken.
Auf dem East African Highway, wo wie immer sehr riskant gefahren wird, gelangen wir nach Naivasha Stadt. Dann zweigen wir ab und fahren an den Blumenfarmen vorbei; die Strasse derzeit in relativ gutem Zustand. Weiter gehts zum See Olodien und weiter zum Crater Lake. Am Tor einschreiben und gleich sind wir oben am Empfang. Nun beginnen die Treppen runter. Der Manager meinte es echt gut und gab mir die Suite. Diese liegt am hintersten Ende und hat nochmals Stufen hoch. Nicht die beste Therapie für meinen Rücken und mein rechtes Knie - die Nachwehen kommen allerdings erst später.
Dieser imponierende Bockkäfer hat sich im Mückengitter des Einganges verankert. Wir nehmen ihn weg und so sieht er aus. Mein Zimmer für die nächsten 2 Nächte.
Das Mittagessen auf dem Floss ist schon fertig und wir geniessen es. Danach setze ich mich ins Restaurant, das total neu gemacht wurde. Die Küche ist nun gleich nebenan und sie müssen Essen und Getränke nicht mehr von etwas weiter oben runter tragen. Sieht gut aus. Etwas Arbeiten, da es grade gute Netzverbindung hat. Meine Leute gehen mit einer Naturkennerin der Lodge am See entlang. Doch danach lohnt es leider nicht hoch auf den Kraterrand zu spazieren, um den Sonnenuntergang zu sehen. Es hat recht zugezogen.
Die Colobusaffenfamilien gehören einfach hier her. Deren Ruf am Morgen zu hören, ist eine herrliche Art, den Tag zu beginnen.
Den langen Weg nehme ich immer ganz gemütlich, denn es hat links und rechts Vögel. Dieses Schluchtenrötel sitzt gleich beim Zelt.
Ich lasse Wasser in die grosse Badewanne, aber es dauert ewig, denn sie ist wirklich gross. Einmal erlaube ich mir den Luxus aber, zumal ich zuhause keine Badewanne habe. Dann ist Abendessen und herrlich gut schlafen.
Teil 931. Aug. 2019
14.8. Meine Mutter wird heute 94. Gratuliert hatte ich ihr schon vor der Safari. Wer früh auf den Beinen ist, wird mit dem Sonnenaufgang belohnt. Frühstück ist bereit.
Eins der Zelte
Wanderung zu meinem Zelt, zurück zum Restaurant und hoch zum Auto... dann fahren wir zum Elsamere, wo wir auch schon bald auf dem Boot sind für 2 Stunden.
Braundrossling
Der junge Bootsführer, den wir schon vor 2 Jahren hatten, ist immer noch da. Er macht seine Sache sehr gut. Für mich ein Grund die Bootsfahrten immer beim Elsamere zu machen, denn deren Bootsführer sind keine Rowdies und kennen die Vögel sehr gut. Doppeldecker Hammerköpfe
Männchen Graufischer. Von der Art hat es sehr viele
Silberreiher und er etwas kleinere Edelreiher, bei dem die dunkle Linie unter dem Auge endet und nicht dahinter
Hippos, da strahlt das 10-jährige Mädchen
Goliath Reiher, mit 1.40 m Höhe der Grösste
Rosapelikan
Teil 1003. Sept. 2019
Einige dieser Männer hatten Steine auf die Hippos geworfen. Und dann wundern sie sich, wenn tödliche Unfälle mit Hippos passieren....
Auf dem Rückweg gebe ich dem Bootsführer ein Signal, das Boot schnell fahren zu lassen - stösst auf Begeisterung! Und schon sind die 2 Stunden auf dem See um. Das immer leckere Buffet ist bald fertig. Doch bis wir jemanden fanden, der den Schlüssel zum kleinen Museum hat, war eine kleine Herausforderung. Bilder und Reliquien von George und Joy Adamson sind immer wieder schön anzusehen!
Das Weissbrauenrötel sitzt einfach zu schön und nah
Die Küchenabfälle werden gebracht und schon kommen die Colobusaffen hingerannt. Doch sie haben nicht lange Zeit, um zu fressen, denn die Warzenschweine kommen angetrabt. Also ab auf die Bäume.
Auch die Braunflügelmausvögel wollen was ab haben
Es dauert noch, bis Joseph ein Teil, das auf der rauhen Strasse gelöst wurde, wieder repariert hat. Also ruhen wir uns im Garten aus. Ich plaudere mit Julie, die schon seit so vielen Jahren im Elsamere arbeitet und suche natürlich Vögel... Die Afrikanische Drossel ist nicht oft hier anzutreffen, mehr ein Vogel des westlichen Kenia’s.
So Joseph ist nun so um 15.30 Uhr zurück und wir fahren zur Crater Lake Lodge. Nach dem Abendessen geht es auf Nachtpirsch. Nach einer anfänglichen Schwierigkeit mit dem Scheinwerfer an der Batterie richtig befestigt zu haben, finden wir Buschbabies, Hippos, Zebras, Antilopen und die Springhasen. Hier der Versuch mit ganz wenig Licht ein Foto zu schiessen. Diese Nager graben sich Höhlen und darin verschwinden sie nun auch.
Nun ist es Zeit ins Bett zu gehen. Der Wachmann zeigt auf den Boden. Oh! Eine kleine Schlange, ca. 30 cm. Mit Stirnlampe und Blitz fotografieren, bevor sie verschwindet. Es ist eine harmlose Eierschlange. Schön, dass der Wachmann keine Anstalten trifft, sie zu töten.
Teil 1103. Sept. 2019
15.8. Es war schön nach Langem wieder hier gewesen zu sein und noch schöner, dass der sehr gute Kellner Peter nach wie vor da ist. Er gibt der Lodge die spezielle Note. Nach dem Frühstück geht es los, das Ziel die Masai Mara. Die Eisenbahn, die nur eventuell mal bis ans Ziel fertig gestellt wird, zeigt sich an verschiedenen Orten.
Zu einem späten Mittagessen gelangen wir im Basecamp an. Und so wird die leckere Tomatensuppe dekoriert. Ueberhaupt der Koch Richard hat die Tage die wohlschmeckendsden Kunstwerke auf unsere Teller gezaubert!Wir bleiben im Camp und somit kann ich nach Vögeln pirschen.
16.8. 6 Uhr ist Frühstück angesagt und um 7 Uhr fahren wir los. Nun zeigen sich auch schon die ersten Gnuherden und bald finden wir auch Löwen und Elefanten.
Eins der kleinen Elefäntchen ist rosa, wohl eine Pigmentvariante
Wir fahren zum Lookout, um zu erkunden, ob Herden nahe am Fluss stehen. Doch leider keine grossen. Also mal zum Fluss runter fahren, Nilpferde, Nilwaran und Löwen zu finden sind.
Teil 1203. Sept. 2019
Autos stehen und 3 Löwenmännchen ruhen hier
Nicht weit weg steht eine Gruppe Gnus - was tun sie, wohin gehen sie? Mal warten und Geduld haben
Wir stellen das Auto mal abseits von den anderen ans Ufer. Joseph meint, von hier werden wir nichts sehen und will das Auto wo anders parken. Grade als der Motor ansprang, tönt es von oben, sie gehen durch den Mara Fluss. Sofort wieder das Auto ruhig stellen. Wir sind zwar etwas weit weg, können aber ohne von anderen Autos gestört zu werden, gut zuschauen. Schnell ist das Spektakel vorbei, da es nur wenige Gnus waren.
So sieht es aus, nachdem die Gnus durchwaren und wir weggefahren sind, um einen Picknickbaum zu finden.
Befolgen leider nicht alle....
Der Rotschwanzweber ist erst seit ein paar Jahren von Tansania in die Masai Mara immigriert. Nun ist er heimisch und brütet auch hier.
Wir bekommen anderen menschlichen Besuch, der auch sein Mittagessen verspeisen will. Doch wir sind fertig und fahren auch gleich los. Nicht weit sitzen Kappengeier am Boden, aber sie haben wohl schon fertig aufgeräumt.
Warzenschwein bei der Mittagsrast
Hornraben kreuzen unseren Weg. Die allerlei fressenden grossen Vögel sind immer schön anzusehen
Wir finden 3 Löwinnen. Wie die anderen auch, geplagt von Fliegen und Hirschfliegen... erst liegen sie nur da. Dann steht eine auf, kommt auf unser Auto zu kratzt sich daran (leider auf meiner Gegenseite) und legt sich auf den Weg. Auch die arg hinkende folgt.
Teil 1305. Sept. 2019
Schon kurz nach 15.30 Uhr sind wir im Camp. Der Himmel ist zugezogen, also kein Fotografierlicht. Und so gemütlich sieht der Basecamp Essraum aus.
Es ist Vollmond...
17.8. Mein Wunsch Richtung Musiara zu fahren wird erfüllt. Und als erstes schauen wir ein paar Tüpfelhyänen zu.
Nachdem wir den Fluss durchquert haben, zweigt Joseph ab. 3 Löwen. Warum wohl immer 3? Werde ich gefragt. Da habe ich leider auch keine Antwort drauf.
Bruchwasserläufer sind schon hier!
Es ist Kampftag - erst die Maasai Giraffen, dann die Topis
Obwohl einige Autos beim Geparden stehen, benehmen sich alle und bleiben auf dem Weg. Es ist auch keiner laut.
Wir denken, das Weibchen ist hoch trächtig... Keiner von uns denkt daran, mal richtig hinzuschauen. Einfach der Glaube, dass ein Gepard alleine ein Weibchen sein muss. Der Herr heisst übrigens Olchore und es ist bekannt, dass er immer alleine ist. Mutig und tapfer! Dies habe ich von der Facebook Seite Cheetahs in der Masai Mara erfahren.
Als er aber den Baum mit Urin markierte, fingen wir an zu denken und mussten lachen... na ja, manchmal denkt man und überlegt nicht
Als wir ein kleines Stück weiterfuhren, sehen wir ganz kleine Schabrackenschakale bei der Höhle spielen. Leider sind sie zu schnell verschwunden, Mama oder Papa gab Befehl sich zu verstecken. Sind haben viele Feinde am Boden und aus der Luft Zebras und Impalas im Bila Shaka Gebiet. Nur ganz wenige Gnus haben sich bereits bis hierher hinbewegt.
Wer mag sie nicht, diese Streifenpferde
Der Sekretär legt sich ins Gras, die Flügel gespreizt. Keine Ahnung wozu. Dann findet er doch, dass er für uns posieren sollte.
Sie ziehen und man kann sehen, wie hoch das Gras ist
Wir sind gemächlich auf dem Heimweg. Da, 2 Ohrengeier und ein junges, totes Warzenschwein. Sie versuchen es zu öffnen, sprich die Haut zu durchbrechen, müssen aber wohl noch eine Zeitlang hart arbeiten. Man schaue sich mal den Schnabel an...
Das Mittagessen war lecker und auch die Pause tat gut. Joseph fährt ins Gebiet zwischen Sekenani Gate und Keekorok Lodge. Hier hat es einige kleine Flüsschen mit grossen Bäumen, die diese säumen. Wo Autos stehen, gibt es was gratis und wir hoffen immer auf die Eisdiele... aber diesmal ist es ein Leopard auf dem Baum. Nicht grade nett, der Kopf ist abgewandt aber das ändert sich noch. Leider ist das Bild, als er gähnt nicht scharf geworden.
Meine Freude an Zebras...
Es geht zurück ins Camp, unter die Dusche und einem weiteren einfach super tollen Abendessen mit so viel Liebe und Fantasie zubereitet.
Teil 1406. Sept. 2019
18.8. Joseph hat etwas in der Nase, aber wie gewohnt sagt er nichts... sondern überrascht uns mit den berühmten 5 Gepardenbrüdern, die gerade ein Gnu zerlegen. Für sensible Gemüter, die kein Blut sehen können, ist es besser die folgenden Bilder zu überspringen 🙂 Wir haben nun die Wahl, näher ranzufahren, in einem nicht guten Winkel zur Sonne und zwischen vielen Autos zu stehen oder etwas weiter weg (Herausforderung an die Bildschärfe) und dafür fast alleine zu stehen und einen besseren Winkel zur Sonne zu haben. Wir wählen das 2. Es ist nun 8.05 Uhr.
Ein Schakal möchte auch was abhaben, aber vor den Geparden hat er doch Respekt und hält sich in gebührendem Abstand
Geier hatten sich schon auf einen Baum gesetzt, flogen aber erst in eine andere Richtung weg.
Der erste Gepardenmann ist voll und spaziert weg. Essen ist anstrengend. Der Schakal hofft, dass seine Chance bald kommen wird.
Auch der 2. läuft weg... Die Gäste fragen, ob wir nicht woanders hinfahren und zurückkommen sollen. Ich sage nein. Wartet was passieren wird...
Teil 1506. Sept. 2019
Als alle Geparden weg sind, hat der Schakal seinen Glücksmoment, denn nun kommen die Geier angeflogen. Zeit 9.35
Ein Raubadler kommt, packt ein Stück vom Gnu und ab auf den Baum wohin ihm auch schon ein 2. Raubadler folgt
Ein Marabu gesellt sich auch noch dazu. Der kleine Schakal setzt sich aber gewaltig durch und ergattert auch einige Bisse.
Dann kommt die Tüpfelhyäne und macht sich an die grösseren Knochen
Wir verlassen den Ort um 9.55 also fast 2 Stunden und von dem Gnu ist kaum noch was übrig. Die Gesundheitspolizei hat aufgeräumt
Teil 1606. Sept. 2019
Es geht zum Hippopool am Talekfluss, aber die Fotobedingungen sind nicht gut. Doch der grosse Elefantenbulle stellt sich fotogener hin.
Die niedlichen Thomsongazellen schaut man leider zu selten genauer an
Ein Mähnenlöwe wird gewünscht. Hier ist er, oder was davon zu sehen ist...
Nun geht es ins Camp zum Mittagessen. Etwas am Laptop arbeiten und rumstrolchen. Dabei begegnet man solch imponierenden Pavianmännern.
Oder einer hübschen Senegaltaube, einem farbenprächtigen Zwergspint, einem der schwarzen Vögel - Senegaldronoschnäpper
Kurz vor dem Abendessen begegne meinen Gästen beim Apero. Sie hätte einen langen Schwanz mit Katze dran in dem Busch da vorne verschwinden sehen. Na ja.... ich spaziere vorbei, sehe aber nichts. Als ich vom Duschen zurückkam, standen da einige Leute, vor allem Maasais. Auf der anderen Seite des Talek stand ein Auto. Da sei ein Leopard. Als er sich entschloss sich aus dem deckenden Gestrüpp zu wagen, rannte er den Fluss abwärts. Es war leider schon zu dunkel. Aber ein Erlebnis war es auf jeden Fall. Ist das nicht süss? Unser letzter Abend hier.
19.9. Heute geht es zur Mara Brücke und auf der anderen Seite des Flusses Richtung Norden. Als erstes begegnet uns eine schöne Herde Elefanten.
Schweifglanzstar und Rotkehlfrankolin am Wegesrand
Und dann.... Autos... und dann fahren sie offroad dem Flüsschen entlang... wir bleiben wie es sich gehört auf dem Weg. Plötzlich können wir zwischen den Auto den Leoparden erkennen. Er hat keine Angst, aber freuen tut er sich wohl über die Töne und Abgase auch nicht. Als der Funk durchkam (wir haben keinen, aber man sieht es dem Verhalten der Fahrer an), dass Ranger in der Nähe sind, fahren sie brav zurück auf den Weg. Andere kommen noch angestoben und wollen auch noch kurz ein Blick auf den Leo werfen. Leider sind die Ranger noch nicht da. Mittlerweile rapportieren oft Guides Fehlverhalten von anderen und einige sind schon aus der Mara rausgeflogen und gebannt worden.
Eine kleine Elefantenherde, die nicht allzu begeistert von den Autos ist und davonzieht
Den Geparden scheint es gut zu gehen, alle, die wir bisher sahen mit vollem Bauch. Die Autos benehmen sich hier, denn Ranger sind scheinbar in der Nähe
Eine Herde Topis, auch die ziehen mit der Gnuwanderung mit. Auf den Termitenhügeln geht ein leichter Wind und man hat eine bessere Uebersicht. Mit Ranghoch sein hat das nichts zu tun.
Nach einer kurzen Zeit Weiterfahrt begegnen wir den 3 Löwinnen wieder, die wir am ersten Mara Tag gesehen hatten.
Und nun ist der Energiesparmodus an...
Wir können nicht sehen, was die Zebras in Bewegung gesetzt hatte
Nahe bei der Grenze zu Tansania treffen wir auf diese Maasai Giraffenfamilie
Und drum heisst er Sandriver - er bildet über eine lange Strecke die Grenze zwischen Masai Mara und Serengeti
Und nun stehen wir auf der Brücke. Zum Glück hat der Fluss wieder etwas Wasser. Es gab Zeiten dieses Jahr, da waren nur noch Rinnsale. Im Moment versucht der Minister für Umwelt Leute aus dem Mau Wald zu verjagen. Doch es gibt natürlich viel Gegendruck. Schon etliche Male hat es Anläufe gegeben, die meist illegalen Siedler raus zu bekommen und ist dann wieder versandet. Lässt man sie aber weiterhin den Mau Wald abholzen, dann wird der Mara Fluss austrocknen, der Viktoriasee und somit der Nil weniger Wasser bekommen. Und die Auswirkungen werden andere Ausmasse haben, als ein paar Tausend Leute umzusiedeln.
Wir haben Hunger. Doch beim Picknickplatz sind uns zu viele Leute. Also fährt Joseph weiter und sucht uns eine schöne Wüstendattel mit Blick auf Zebras und Gnus.
Von Elefanten muss man einfach begeistert sein...
Eigentlich wollte ich zum grossen Hippopool. Doch bin ich so in Gedanken versunken, dass ich nicht merkte, dass Joseph vorbei fährt. Also fahren wir nördlich der Serena Lodge an den Fluss und das hat sein Gutes...
Teil 1706. Sept. 2019
Wir stehen also am Ufer des Mara Flusses. Ich schaue flussaufwärts und aus was für einem Grund übersehe ich das Zebra flussabwärts. Ich realisiere erst, dass es von Krokodilen erfasst wurde, als Joseph mir das sagt. Was ich wohl am hellichten Tag träumte? Und hier also das Schauspiel, das die weiblichen Kunden doch etwas mitgenommen hatte.
Da Krokodile nicht abbeissen können, beissen sie sich im Fleisch fest und drehen sich um die eigene Achse, um so Fleisch loszureissen
Ein Nilpferd kommt nachschauen, was da los ist. Doch keiner bricht den Friedensvertrag
Morgen geht es weiter....
Teil 1808. Sept. 2019
Es sprudelt, es whirlt und es wird geschluckt.
Die übrigen Familienmitglieder suchen das verlorene Zebra. Doch leider hilft auch das Rufen nicht. Sie kommen durch den Fluss, gehen um uns rum und weiter oberhalb wieder rüber.
Das Nilpferd kommt wieder und auch diesmal passiert nichts
Das grösste Kroki zieht den Kopf an Land. Wir fahren nun weiter mit einigen erschütterten Gästen im Auto. Das war nun das Schauspiel, das wir gesehen hatten, indem wir den Hippopool nicht besuchten. Unser Auto war ganz alleine. Toll, wenn auch vielleicht für einige etwas gruselig.
Viel ist von dem Hippo nicht mehr übrig. Da die Haut sehr grade geschnitten ist, kann es sein, dass die Ranger das gemacht haben. Sie schiessen gelegentlich ein Hippo, wenn nicht genug Wild für die Löwen da ist oder das Gras zu hoch zum Jagen ist. Das hilft gegen das Abwandern und sich an Kühen sättigen.
Eine Weile schauen wir einem Elefantenbullen zu bevor wir aus dem Olololo Gate fahren und hoch auf das Siria Escarpment.
Im Mara Siria Camp werden wir sehr herzlich empfangen und in unsere Behausungen gebracht. Ob wir gerne duschen möchten? Dann füllen sie gleich heisses Wasser auf. Ja und kommt auch nach einer kurzen Zeit. Und nun haben wir die beste Sicht auf die Masai Mara
Das der Blick aus meinem netten Bungalow
Das Abendessen schmeckt lecker! Und schlafen tue ich wie ein Stein.
Teil 1908. Sept. 2019
20.9. Von dem leckeren Frühstück gestärkt fahren wir runter und zum Tor. Da es trocken ist, meint Joseph er könne es wagen, Richtung Sumpf zu fahren. Zebras, Topis und Grantgazellen in der anderen Landschaft wie auf der Ostseite des Mara Flusses
Wir werden noch so viele Elefanten sehen, dass wir dann gar nicht mehr klicken, sondern nur noch schauen und uns freuen
Gleich nebenan stehen Autos und schauen sich die Löwenschönheiten an, oder besser gesagt, die Passagiere tun das
Eine Löwin spaziert davon und wir folgen ihr. Sie hat offensichtlich Durst
Und nun wird der sehnliche Wunsch nach einem Mähnenlöwen erfüllt. Er liegt unweit seiner Weibchen auf der anderen Seite des Flüsschens.
Der meist fotografierte Vogel Afrika’s sitzt und sitzt und sitzt - Gabelracke
Einen Graufalken habe ich schon lange nicht mehr gesehen...
2 tote Gnus, die wohl eine Flussdurchquerung nicht geschickt angepackt haben und 2 schon heikel gewordene Krokis
Teil 2008. Sept. 2019
Ein Nilpferd mit 4 Nasenlöchern...
Zebras, Gnus und Topis nähern sich dem Fluss beim Serena Crossing Point. Bewegung vor und zurück... keiner will den Anfang machen.
Und das könnte einer der Gründe sein...
Und schon ziehen einige Gnus wieder ab..
Während die 3 Arten hin und her wandern, konnten wir Nilpferde bei einem nicht ernsten Kampf beobachten
Rüber oder nicht? Gnus nach laufen... Wir hören später, dass sie um 15.00 Uhr rüber gingen, da genossen wir schon einen gemütlichen Nachmittag im Camp, das wir wir nun nachdem die Herde unentschlossen war, als nächstes Ziel hatten. Wir bekommen auch eine wohlschmeckendes Mittagessen serviert. Da dies unser letzter Safaritag war, wollten sie im Camp ruhen, ins Wasserbad mit Aussicht und einfach relaxen. Ich.. was wohl, Kamera und Vögel jagen, um eine gute Liste für Bird Mapping zu bekommen. Ein Schluchtenrötel hat grade eine kleine Raupe erwischt
Klippschliefer turnen auf den Büschen und kommen zum Grasen raus
2 Pillendrehen wollen die selbe Kugel. Wer wohl gewinnen wird?
Ich hole den Laptop und will ihn anschalten. Kein Wank. Ein Mann aus Nairobi, der bei der Britischen Armee arbeitet, versucht auch. Nichts. Netterweise leiht mir der Manager seinen Laptop. Doch, die Netzverbindung ist tot. Also nicht arbeiten und dann in Nairobi einen neuen Laptop kaufen. Schon gemacht und funktioniert. Na ja, der Acer war schon fast 10 Jahre alt und hat Touren bis an den Turkana See mitgemacht. Eins der Zelte im Mara Siria Camp, das übrigens sehr zu empfehlen ist
Sitzbad mit Aussicht
Leider kaum Sonne und somit nicht leicht die Vögel aufzunehmen. Es hat mehr hier, als ich erst dachte. Weissbauchmeise
So nach 18.00 Uhr ist der Himmel recht dunkel. Etwas später hört man Donner und als wir zum Abendessen gingen, war der Regenschirm schon notwendig. Mein Wächter meinte, nur wenig Regen... warts ab und kaum sagte ich das, fing es an zu giessen. Wasser lief in den Speiseraum, das sie sofort blockierten und aufwischten. Das Essen schmeckte trotzdem und als wir in die Zelte zum Schlafen spazierten war es nur noch schlammig, aber der Regen hatte aufgehört. Die Natur freut sich über jeden Tropfen Wasser.