Savanna - extra dry: Etosha, Caprivi, Chobe 2019

Reisebericht 298 Antworten · 55,6k Aufrufe · gestartet 08. Aug. 2019 von H.Badger
Themenstarter1'824 Beiträge · seit 201617. Okt. 2019 · #201
15. Kapitel: Sag mir Kwando, sag mir, wann ich dich wiedersehen kann…
31.07.2019


Die Nacht war einmal mehr fürchterlich kalt – man kennt das jetzt zwar schon, möchte sich aber nicht so recht daran gewöhnen. 😉
Die Sonne bringt ein wenig Wärme in die kalten Glieder – aber hier am Fluss ist es auch in den ersten hellen Stunden des Tages noch empfindlich kalt.
So nehmen wir das Frühstück dick eingepackt in Fleece und Mützen in der Lapa ein – alles ist schmackhaft, aber eigentlich ist es zu kalt zum Essen…
Vom Camp aus können wir in einiger Entfernung eine Herde Lechwe beobachten. So ein Tagesbeginn gefällt uns wiederum sehr gut.

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Wegen der niedrigen Temperaturen beginnt unser Bootsausflug heute erst um neun Uhr, dann ist es warm genug, dass man mit nennenswerter Aktivität am Fluss rechnen kann.
Wieder werden wir von Hennie in seinem Wagen zum Bootsanleger gefahren. Heute sind wir die einzigen Gäste auf dem kleinen Boot und freuen uns umso mehr auf ein Wiedersehen mit dem Kwando – die Fahrt gestern hat uns ja schon ganz wunderbar gefallen. Die heutige ist nur die Kür, wir sind ganz entspannt und harren der Dinge, die da kommen.

Bereits am Anleger haben wir zwei schöne Vogelsichtungen. Aus nächster Nähe können wir eine Lesser Striped Swallow und einen Little Bee-Eater beobachten.

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Wir gehen an Bord und haben freie Platzwahl. Die Kinder richten sich mit ihren Kuscheltieren häuslich zwischen den Stühlen ein. Und los geht die Fahrt.

Bereits kurz nach dem Ablegen taucht ein erstes Flusspferd auf und begrüßt uns in seinem Reich.

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Dann durchfahren wir erneut den engen Kanal durch den dichten Schilfwald, um zum Hauptarm des Kwando zu gelangen.

Wir sind nur eine kurze Zeit auf dem Fluss unterwegs und erleben den ersten Höhepunkt der Fahrt. Wie bereits am Vortag können wir eine Sitatunga entdecken. Dieses Mal handelt es sich um ein weibliches Tier, das am Rande des Uferdickichts sehr gut sichtbar äst. Der Motor wird ausgestellt und wir treiben langsam auf das Tier zu, das sich lange beobachten lässt. Safariglückshormone schießen ein und wir beobachten fasziniert diese scheue Antilope. 🙂 Jetzt entstehen Fotos, mit denen wir ziemlich glücklich sind. Unser Guide meint plötzlich, dass im dichten Schilf noch ein Jungtier zu sehen sei. Als ich mich vorbeuge, um es zu entdecken, ergreifen die Antilopen aber leider die Flucht. Schade.

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Der Motor wird wieder angeschmissen und weiter geht die Fahrt.
Sie führt uns zunächst vorbei an einem Goliathreiher und einem Pied Kingfisher – beide gehören zur Stammbesetzung des Flusses.

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Dann entdecken wir am Ufer zwei Cape Turtle Doves, die ihren morgendlichen Durst löschen.

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Ein Little Egret lässt sich sehen.

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Und dann flüstere ich erneut: Sitatunga! 🤩 Tief im Schilf verborgen streicht ein Sitatungabock herum. Zumeist kann man ihn nur erahnen. Daher entstehen hier auch keine überzeugenden Bilder. Wir freuen uns trotzdem total über unsere insgesamt dritte Sitatungasichtung.

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Wir gleiten weiter über den seichten Fluss. Die Kinder haben ihre kleinen Kameras im Anschlag und sind fasziniert dabei – irgendwann wird die Spannung aber abnehmen und sie werden sich aus mitgebrachten Decken und ein paar Stühlen eine kleine Bude bauen. Schön, dass wir die einzigen Gäste sind… 😉

Wir entdecken bald einen Coppery Tailed Coucal (Danke Maddy und Matte!).

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Außerdem lässt sich ein Purple Heron im dichten Schilf sehen.

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Dies ist wohl eine Banded Martin (Danke Maddy!).

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Und die Vogelparade geht weiter mit einem African Jacana und einem Hamerkop.

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Wir fahren an einem Swamp Boubou vorbei und können einen Yellow-Billed Stork in einem der Uferbäume beobachten.

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Für den nun folgenden Teil der Tour legen die Vögel eine kleine Pause ein und die Antilopen betreten die Bühne des Kwandoufers.

In relativ kurzer Zeit treffen wir immer wieder auf Lechwe, die sich ganz nah am Ufer beobachten lassen.

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Und auch Riedböcke lassen sich sehen. Das freut uns ganz besonders, denn aus dieser Nähe haben wir die Tiere bisher noch nicht so oft beobachten können.

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Damit die Abwechslung auf der Ausfahrt nicht zu kurz kommt, steuern wir als nächstes Zwischenziel eine Kolonie von White-Fronted Bee-Eatern an. Es macht Spaß, das ständige Kommen und Gehen der kleinen Vögel zu beobachten. So viele dieser bunten Gesellen haben wir bisher noch nie auf einem Fleck gesehen.

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Auch einigen African Openbill kommen wir am heutigen Tag sehr nahe.

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Heute geht es Schlag auf Schlag: Ein stattlicher Lechwe-Bock steht malerisch am Ufer. Meine bisherigen Lieblings-Lechwe-Fotos entstehen hier.

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Auch ein Reed Cormorant zeigt sich recht fotogen.

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Dann ist es wieder Zeit für eine Flusspferdsichtung. In diesem Fall garniert mit zweierlei Oxpeckern: Red-Billed und Yellow-Billed.

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Es folgen ein weiterer Coucal, ein Klaffschnabel und eine African Swamphen – dieses Mal im schönen Sonnenlicht, so dass ihre Farben schön schillern.

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Am Ufer trinken Paviane und Kudus blicken von oben auf uns herab. Ach, was ist das herrlich hier.

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Plötzlich raschelt und platscht es lautstark an der Einmündung eines Seitenarms. Eine große Gruppe Hippos beeilt sich ins Wasser zu kommen. Das sorgt für einen ordentlichen Wellenschlag.

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Es folgen noch weitere fotogene Lechwe-Antilopen und auch ein Nilwaran und weitere Flusspferde lassen sich sehen.

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Kurz vor dem Ende der Tour folgt dann noch ein letzter Höhepunkt. Die Sitatunga ist wieder an Ort und Stelle zu sehen, versteckt ihren Kopf aber beharrlich im dichten Schilf. Viel interessanter ist daher das, was sich einige Meter von ihr entfernt in der üppigen Vegetation verborgen hält. Wir können tatsächlich einige Blicke auf das Jungtier der Sitatunga werfen, das uns seinerseits neugierig beäugt. 🙂 Es entsteht zwar nur ein etwas besseres Suchbild, aber wir sind mit dieser Sichtung vollauf glücklich. Mit so vielen Sitatunga-Sichtungen hätten wir in unseren kühnsten Träumen nicht gerechnet.

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Zufrieden genießen wir die letzten Meter auf dem Kwando, bevor wir am Anleger von Hennie aufgesammelt und zum Camp gefahren werden.
„Sag mir Kwando, sag mir, wann ich dich wiedersehen kann…“ Der Fluss ist durch die zwei wunderbaren Ausfahrten zu einem echten Sehnsuchtsort für uns geworden. 🙂

Nach einer ausgiebigen Pause im Camp wollen wir heute Nachmittag einen Abstecher in den Mudumu Nationalpark machen.

[wird fortgesetzt]
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zuletzt bearbeitet 21. Okt. 2019
1'425 Beiträge · seit 201517. Okt. 2019 · #202
Hallo Sascha,

na, wenn das mal keine erfolgreiche Ausfahrt war 🤩 Herzlichen Glückwunsch zu den tollen Sitatunga-Sichtungen! Diese Antilope war mir bis zu deinem Bericht tatsächlich komplett unbekannt. Kommen diese Tiere nur dort im Schilf vor? Nachdem ich letztens eine Doku über eine Killer-Spitzmaus mit Giftdrüsen und Hang zum Kannibalismus gesehen habe, dachte ich wirklich, nun alles gesehen zu haben, was es gibt 😄

Liebe Grüße
Laura
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549 Beiträge · seit 201617. Okt. 2019 · #203
Hallo Sascha,

ich bin auch wieder zurück und habe mich hier wieder eingelesen. Das macht mir gerade wirklich große Freude, da wir den Caprivi ja gerade vor einer Woche verlassen haben und du vieles fotografiert hast, was wir zwar gesehen haben, aber von uns - häufig war ich einfach zu langsam (Sitatungas z.B ) - nicht fotografiert wurde.

Eure Sichtungen sind ja wirklich reichlich ausgefallen, was für ein Glück !!

Dass du dich festgefahren hast, war natürlich weniger schön (die Polizistengeschichte finde ich noch viel viel übler), aber es ist ja gut ausgegangen und im Nachhinein ergibt es eine gute Story 😉

Ich freue mich schon wenns weitergeht 🙂

lieben Gruß
Elke
Menschen, mit denen man lachen und weinen kann, sind die Menschen, die das Leben ausmachen.
zuletzt bearbeitet 17. Okt. 2019
8'701 Beiträge · seit 201018. Okt. 2019 · #204
Eijeijei Sascha - über die vielen Sitatunga-Sichtungen musste ich erstmal ne Nacht schlafen 🙄 . Die waren mir bisher noch nicht vergönnt - was mache ich falsch? Mehr Schnaps von Konni und Silke trinken? 😄 🤢

Auch sonst sind da wieder ein paar Schmankerl dabei, die gleichzeitig Neid, schöne Erinnerungen, Sehnsucht und Vorfreude wecken. Irgendwie kann ich bei deinen Fotos da ganz tief drin versinken (also natürlich nicht im Neid 😉 , aber in den drei anderen Emotionen) - danke dafür 😘 . Das Lechwe-Foto, wo er so den Kopf dreht, gefällt mir übrigens auch super, wie auch die Lechwes allgemein. Wenn ich diese großen Moorantilopen sehe, dann weiß ich, dass ich am richtigen Ort bin 😄 (außer wenn ich sie auf Frans Indongo o.ä sehe 😠 ).

Freue mich auf mehr - schönes Wochenende und liebe Grüße von Bele
Meine Reiseberichte im Namibia-Forum von 2011 bis heute
Themenstarter1'824 Beiträge · seit 201620. Okt. 2019 · #205
Guten Abend zusammen,
ich hoffe, ihr alle hattet ein schönes Wochenende.

@ CuF
Liebe Friederike,
vielen Dank für die Verlinkung des Videos. Zum Glück hatte mein Werben damals mehr Erfolg... 😉

@ Laura
Über die Sitatungas haben wir uns wirklich sehr gefreut. Antilopentechnisch war das ein ganz toller Trip.
Deine Spitzmaus klingt aber auch sehr (!) spannend...

@ fiedlix
Hallo Elke,
Ich hoffe, ihr hattet eine ebenso schöne Zeit im Caprivi. Schön, dass du Wiedererkennungsmomente beim Lesen des Berichts hast. Was ist euch denn so vor die Linse gelaufen? In Büsnau werden wir ja leider nicht dabei sein können.
Sowohl Festfahren als auch der Polizeistopp waren auf ihre Weise keine schönen Erfahrungen. Eine dritte kommt noch am Chobe - aber die ist zum Glück vergleichsweise harmlos.

@ Champagner
Liebe Bele,
die Sitatunga-Sichtungsdichte hat sehr viel mit der Dürre zu tun. Die Schwemmebenen sind derzeit sehr klein und so halten sich die Antilopen ganz nah am Kernflussbett auf. Laut Hennie vom Mukolo Camp sind die Tiere in anderen Jahreszeiten kaum zu entdecken, da sie sich dann viel tiefer im Schilf aufhalten würden.
Schön, dass dir die Bilder gefallen und Erinnerungen und Sehnsüchte geweckt werden. Dafür ist so ein Bericht am Ende ja auch da... 🙂

@ all
Ich verweise nochmal auf meine Unsicherheiten bezüglich des Coucals und der Schwalbe im letzten Teilkapitel. Hat jemand mit Birding-Expertise eine Ahnung, um welche Arten es sich handeln könnte oder taugen die Fotos nicht zur klaren Bestimmung? Über Hilfe würde ich mich wirklich sehr freuen.

Ein herzlicher Dank auch an alle, die so fleißig den Button drücken oder still und leise einfach mit Interesse dabei sind.

Einen schönen Abend wünscht euch
Sascha
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zuletzt bearbeitet 20. Okt. 2019
411 Beiträge · seit 201920. Okt. 2019 · #206
Guten Abend Sascha - vielen Dank für die großartigen Bilder und deinen Bericht! Wir sind ja tatsächlich fast parallel unterwegs gewesen - haben auch großteils die gleichen Sichtungen. Ich hatte leider nur noch nie eine Swamphen vor der Linse, auch ein gutes Bild von einem Giant Kingfisher fehlt - die, die ich bisher sah, waren alle spät abends, bei schlechtem Licht - also unscharf... Ich verfolge deinen Bericht wirklich begeistert - danke dafür!!!
LG, Peter
847 Beiträge · seit 201521. Okt. 2019 · #207
Hallo Nerd 😉 Sascha,
bin wieder auf dem Laufenden und von euren Sichtungen richtig geflasht. Die Bootstouren, da habt ihr richtig abgeräumt. Aber genau die Fahrt auf dem Kwando ist mir in wunderbarer Erinnerung geblieben. Die Sitatungas - wunderbar !!! und die tollen Vögel, ach bin schon ein wenig …………. nein, alles gut 😉 . Den Yellow-Billed Stork find ich megaaaa. Wie der da sitzt, der hat nur auf euch gewartet. Ach, schön wieder im Boot zu sein 😉
LG auch an deine Mädels von der Netti
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2'519 Beiträge · seit 200921. Okt. 2019 · #208
Hallo Sascha,

deine zwei Fragezeichen-Vögel sind nicht einfach zu knacken.
Dies ist der Versuch einer Eingrenzung, keine Bestimmung. Die dürfte mit den Fotos so nicht zweifelsfrei gelingen.

"Wir entdecken bald einen Senegal- oder Coppery Tailed Coucal. Ich kann beide nicht gut voneinander unterscheiden… Vielleicht kann hier jemand helfend beistehen?"
Niemand kann diese beiden Arten anhand eines Fotos aus ungünstiger Position einfach unterscheiden. Das beste Unterscheidungsmerkmal ist die Größe, die sieht man auf dem Foto nicht. Aber: der Coppery-tailed Coucal ist dort der bei weitem häufigere, also ist es wahrscheinlicher, dass du an einen solchen geraten bist. Auf dem zweiten Foto kann ich mir einbilden, etwas lilafarbenen Glanz zu sehen, den hätte der Senegal Coucal nicht. Und schliesslich ist der Coppery-t. C. stärker ans Wasser, und hier speziell an Papyrus gebunden. Wenn du den Vogel korrekt ablegen möchtest, würde das so aussehen: Centropus cf. cupreicaudus. 😗

Nun zu der Schwalbe: was sehen wir? Ein schwarz-weisser Vogel mit kurzem Schwanz (ragt nicht über die Schwingen hinaus), also ein Martin. Hier hätte mir am ehesten eine junge Sand Martin gefallen, die sind aber im Juli noch gar nicht da. Gleiches gilt für die Banded Martin. Die Grey-rumped Swallow brütet zu dieser Zeit, ob da schon flügge Ex. unterwegs sind? Die Altvögel haben deutlich über die Schwingen hinaus ragende Schwanzspiesse. Kurz: ich weiss es nicht, was du da fotografiert hast.

Viele Grüße,
Matthias
NAM die Fünfte – und immer noch kein Sossusvlei - 2013 , Der (ganz alte) Südwesten - 2014 , Die Märchentour - 2014/15 , Kavango, Kwando, Kalahari - 2016 , Just Birds - 2017 , Unter Eulen und anderen Käuzen - die O-S-T 2017 , NAM die Elfte 2018, Caprivi satt - 2019
2'168 Beiträge · seit 200921. Okt. 2019 · #209
Hallo Sascha,

Hach wie schoen - Sitatunga! Habe ich auch noch nie gesehen...

Bei Deinem ersten Coucal wuerde ich, aufgrund des braunen Schwanzes und des starken Schnabels auf einen Coppery-tailed Coucal tippen. Ausserdem bilde ich mir ein, auf dem zweiten Bild ein paar Streifen auf dem Rumpf zu sehen, hinter dem Schilfhalm. Oder ist es nur Gras?

Bei dem zweiten Coucal habe ich keine Ahnung, da sieht man zuwenig.

Die Schwalbe ist meiner Meinung nach ein Banded Martin - zumal diese unter anderem in der Okavango Gegend auch ueberwintern.
Freue mich auf mehr! 🙂

Gruss aus Sodwana
Maddy
Reiseberichte: Camping Tour Northern Namibia, August 2010 Dlinza Forest, Eshowe, KZN, South Africa Die erste Reise - Loggerhead Camping trip 2020: KNP-Mapungubwe-Magoebaskloof-Mt.Sheba
Themenstarter1'824 Beiträge · seit 201621. Okt. 2019 · #210
@ Luigi15
Lieber Peter,
unsere Touren weisen tatsächlich einige Parallelen auf (nur, dass ihr im Etosha noch etwas mehr Glück hattet...) und ich bewundere deine Fotos immer wieder sehr!
Es freut mich wirklich sehr, dass du auch an unseren Bildern Gefallen findest!

@ Netti59
Willkommen zurück!
Ich hoffe, du hattest einen schönen Urlaub und einen ganz tollen Geburtstag!
Schön, dass die letzten Kapitel schöne Erinnerungen bei dir wecken konnten. Bald geht's in den Mudumu - ich hoffe, dass das Erinnern für dich dann weitergeht.

@Fotomatte
Lieber Matthias,
vielen Dank für deine Expertise und die Mühe, für mich genau hinzusehen! Ich finde es toll, dass hier so viel Sachverstand und Freude an der Materie herrscht. Bei dem Coucal hätte ich auf die Länge der schwarzen Rückenfärbung geachtet. Und das ist auf den Fotos schwerlich erkennbar. Es fehlt einfach ein Vergleich. Aber es ist wohl der Coppery Tailed - ich verzichte hier mal auf das Ornithologen-Latein. Das eigne ich mir in Ausbaustufe 2 an... 😉

@Maddy
Liebe Maddy,
vielen Dank für deine Vogel-Expertise und das Stützen von Mattes Coucal-Hypothese.
Auch habe ich die Banded Martin gern im Bericht ergänzt.
Die Sitatungas waren für uns etwas ganz Besonderes und ein sehr willkommener "Beifang" auf der Birding-Tour. Mit der Sichtung dieser Spezies fehlen uns nur noch ganz wenige Antilopenarten des südlichen Afrika in unserer Sammlung.

@all
Ich hoffe, dass es morgen im Bericht weitergeht. Es steht ein kurzer Nachmittag im Mudumu NP an. Ich danke für eure Geduld...

Beste Grüße
Sascha
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Themenstarter1'824 Beiträge · seit 201622. Okt. 2019 · #211
Fortsetzung

Nach der wunderbaren Bootstour am Morgen spannen wir im Mukolo Camp erstmal ausgiebig aus. Die Kinder spielen in der Hütte und auf dem weitläufigen Gelände – auch der Landcruiser dient erneut als Klettergerüst. So wird der Bewegungsdrang gestillt.
Hier zwei Impressionen des Camps und unserer Cottage.

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Ich stromere derweil immer wieder über die Wiesen am Flussufer und halte nach Vögeln Ausschau.
Weit entfernt stehen einige Marabus. Weit fotogener ist aber ein Schreiseeadler, der in einem der Campbäume sitzt.

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Sehr ergiebig ist die Futterstelle in der Nähe der Lapa. Hier herrscht ein stetiges Kommen und Gehen. Vor allem Blue Waxbill, Red Billed Firefinch und Brown Firefinch lassen sich hier aus geringer Distanz beobachten. Das macht Spaß.

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Netterweise wird uns in der Küche außer der Reihe eine kleine Mittagsmahlzeit aus leckeren Sandwiches bereitet, die die Kinder nur so verschlingen. Auch uns schmeckt es sehr gut und wir sind dankbar, denn auf ein Selbstversorger-Mittagessen waren wir gar nicht vorbereitet…

Von Hennie lassen wir uns die Tracks im nahen Mudumu Nationalpark erklären. Auf einer kleinen Karte zeichnet er uns die relevanten Tiefsandstellen ein und meint nur trocken: „Don’t go there.“ Leider sind viele der Pads des Nationalparks nach kurzer Zeit von Hennie als No-Go-Area gekennzeichnet. Durch die anhaltende Trockenheit ist der Sand eben auch besonders fluffig… 😵

So starten wir am Nachmittag mit gemischten Gefühlen in Richtung Mudumu und hoffen, dass ich das Auto nicht ein weiteres Mal versenke… 🙄

Bevor man in den Nationalpark einfährt, muss man nach rechts abbiegen, um zum Rangerhauptquartier zu gelangen und dort ein Permit zu bekommen. Als wir ankommen, ist das Tor zum Hof verschlossen und wird uns erst nach einiger Zeit geöffnet. Auch die Büroangestelle lässt sich erst nach längerer Wartezeit sehen. Wir werden dann aber freundlich begrüßt und sind laut Liste die zweiten, die heute in den Park einfahren. Die junge Dame gibt uns ihre Mobilnummer – für den Fall, dass wir im Tiefsand stecken bleiben sollten. Na das kann ja heiter werden… 😗

Nach der Registrierung geht es dann schließlich los. Wir passieren den Eingang zum Park und biegen bald rechts von der Transitstrecke in den Busch ein.

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Die Wege sind recht gut beschildert und so können wir uns mit der kleinen Nationalparkkarte ganz gut orientieren. Tatsächlich sind die Straßen aber immer wieder sehr sandig und teilweise wahnsinnig eng. Teilweise befährt man offene Grasebenen und kommt bis an den Fluss heran.

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Dann führen die engen Pfade jedoch auch immer wieder durch dichten Busch und noch dichteren Wald. Hier sieht man kaum zwei Meter nach rechts oder links.
Tiersichtungen lassen nicht lange auf sich warten. Vor allem sehen wir Zebras.

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Und bald auch einige Büffel im dichteren Busch.

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Und Elefanten – in sehr großer Zahl. Immer wieder Elefanten. Fotos machen wir aber nur ganz wenige, denn wir konzentrieren uns vor allem auf die Wege und deren Zustand. Über weiter entfernte Sichtungen freuen wir uns, aber immer wieder sind die Dickhäuter ganz nah an der Pad und queren sie plötzlich in direkter Nähe. Vor allem in den dichter bebuschten Teilen macht uns das sehr nervös und wir drehen irgendwann an einer der wenigen geeigneten Stellen um. Hier wollen wir nicht unplanmäßig halten müssen… Das Steckenbleiben im Mahango wirkt durchaus noch nach.

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Schön ist aber die Einsamkeit im Park – insgesamt begegnen wir in den zwei Stunden, die wir dort verbringen, nur einem Rangerfahrzeug. Jedoch können wir diese durch den überall anzutreffenden Tiefsand am Ende nicht richtig genießen. 😕
Im schönen Spätnachmittagslicht begegnen uns noch einige Kudus und dann stoßen wir wieder auf die geteerte Transitstraße.

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Später hätten wir auch nicht zurückfahren können – denn erst mit Einbruch der Dunkelheit erreichen wir das Mukolo Camp.

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Das Abendessen ist wieder sehr schmackhaft, die Nacht wieder extrem kalt.

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Morgen geht es nach Botswana zum letzten Teil der Reise. Gute Nacht.
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847 Beiträge · seit 201523. Okt. 2019 · #212
Lieber Sascha,

Und Elefanten – in sehr großer Zahl. Immer wieder Elefanten. Fotos machen wir aber nur ganz wenige, denn wir konzentrieren uns vor allem auf die Wege und deren Zustand. Über weiter entfernte Sichtungen freuen wir uns, aber immer wieder sind die Dickhäuter ganz nah an der Pad und queren sie plötzlich in direkter Nähe. Vor allem in den dichter bebuschten Teilen macht uns das sehr nervös und wir drehen irgendwann an einer der wenigen geeigneten Stellen um. Hier wollen wir nicht unplanmäßig halten müssen… Das Steckenbleiben im Mahango wirkt durchaus noch nach.

Willkommen im Club 😉 😄 😄 kommt mir doch sehr bekannt vor 🙂 War schon stellenweise unheimlich, oder?

LG Netti
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Themenstarter1'824 Beiträge · seit 201624. Okt. 2019 · #213
Guten Tag zusammen!

@Netti59
Liebe Netti,
ich habe in deinem aktuellen Bericht das betreffende Kapitel noch einmal nachgelesen. Den Mudumu haben wir tatsächlich sehr ähnlich erlebt. Wir fanden es wirklich wenig entspannend, dass auf den engen und dicht verbuschten Tiefsandpisten immer wieder Elefanten ziemlich plötzlich ganz nah standen oder gequert haben. Das hat einigen Stress bei Fahrer und Beifahrerin ausgelöst... Trotzdem hatte der Ausflug auch seine schönen Seiten, auch wenn durch die Trockenheit der landschaftliche Reiz des Parks - wir haben ihn vor zehn Jahren sehr grün erlebt - gelitten hat.

@ all
Bei der Sichtung der Fotos aus dem Mudumu ist mir aufgefallen, dass die Zebras, die wir dort fotografiert haben, anders aussehen als das Steppenzebra (Equus quagga burchellii), das man z.B. im Etosha findet. Das ist uns 2009 auch schon aufgefallen.
Den Zebras hier fehlen die typischen Schattenstreifen. Außerdem gehen die Streifen an den Beinen bis zu den Hufen sehr definiert weiter.
Kann es sich bei den Zebras in der Region um eine andere Unterart handeln.
Im Netz habe ich auf der Seite des Gorongosa NP folgende Info über das Crawshay's Zebra gefunden:

"This special zebra only lives in a relatively small area that spans eastern Zambia, Malawi, southeastern Tanzania, and Mozambique. Gorongosa’s zebras live at the southernmost part of this range. You can tell Crawshay’s zebras apart from other zebras by their thinner and denser black stripes, which extend all across their underbelly and all the way down to the hooves; there are never shadow-stripes (thin, light-brown stripes between the black ones). They also appear to have slightly different teeth than other zebras."

Vom Aussehen her passt die Beschreibung sehr gut.

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Allein die Vorkommensregion scheint nicht ganz zu passen - wobei wir ja schon ziemlich weit östlich sind.

Mich würde interessieren, wie ihr das einschätzt.

Lieber Gruß
Sascha
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zuletzt bearbeitet 24. Okt. 2019
Themenstarter1'824 Beiträge · seit 201625. Okt. 2019 · #214
16. Kapitel: Auf nach Botswana!
01.08.2019


Tja, über den heutigen Tag gibt es nicht viel zu berichten. Auch sind nur sehr wenige Bilder entstanden. Der Vollständigkeit halber sei er jedoch nicht ganz ausgespart.

Also los.

Nach einer bitterkalten Nacht lassen wir es heute sehr ruhig angehen. Wir frühstücken gemütlich gemeinsam in der Lapa und genießen die wärmenden Strahlen der Morgensonne. Die Kinder spielen auf dem Gelände des Mukolo Camps und toben sich vor der anstehenden Transferfahrt noch einmal gehörig aus. Ich packe derweil gemeinsam mit meiner Frau zum letzten Mal unser Gepäck in den treuen Landcruiser – heute Nachmittag werden wir uns von unserem Begleiter leider verabschieden müssen.

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Vor dem Aufbruch besichtigen wir den zum Reisevehikel umgebauten LKW einer deutschen Familie, die wir in den letzten Tagen im Caprivi immer wieder getroffen und bei den Mahlzeiten im Camp kennengelernt haben. Von der Finesse des Umbaus und der Detailverliebtheit der Innenausstattung sind wir beeindruckt – wenn ich einmal pensioniert bin, möchte ich auch so ein Spielzeug haben. 🙂

Dann fahren wir schließlich die B8 stracks gen Osten. Wir passieren Katima Mulilo und beschließen, wegen der Grenzüberquerung besser nicht hier einzukaufen, sondern dies auf Kasane zu verschieben.
So erreichen wir bald den Grenzübergang Ngoma Bridge. Ab dem ersten August 2019 – also heute (!) – kann man die anfallenden Gebühren nur noch in Pula bezahlen. Die haben wir leider nicht. Zum Glück wird auch die Kreditkarte akzeptiert.
Die Einreiseformalitäten sind schnell erledigt, unsere Schuhe desinfiziert und unser Auto kontrolliert. Der Wasserstand des Chobe ist auf Höhe der Brücke extrem niedrig. Weite Teile des Flussbetts liegen trocken. In der Ferne lassen sich grasende Zebras erkennen.

Wenig später durchqueren wir auf der Transitstraße den Chobe Nationalpark in Richtung Kasane. Wir sehen eine Roan am Straßenrand und natürlich auch einige Elefanten, die dicht an der Fahrbahn äsen oder die Straße queren. Sobald wir anhalten, werden die Tiere aber erstaunlich nervös, sodass wir keine sinnvollen Fotostopps einlegen und ich die Bilder, die an der Straße entstanden sind, euch gern vorenthalten möchte. 😉

Bald erreichen wir Kasane und fahren zuerst in die „Innenstadt“ am Flussufer. Dort suchen wir den Choppies auf und kaufen für unsere folgenden Selbstversorgertage (zu) viel ein. Beladen mit Milch, Käse, Brot, Nudeln, Cereals, Obst etc. geht es dann schließlich zu unserer Unterkunft, die auf dem Hügel abseits des Flusses liegt.

Als wir die Reise gebucht haben, waren bereits die meisten Unterkünfte in Kasane belegt und so war ich froh, über eine Buchungsplattform das Bophirimo African Sunsets Guesthouse gefunden zu haben, das uns für vier Nächte am Stück ein bezahlbares und trotzdem ansprechendes Dach über dem Kopf bieten kann.
Die kleine Anlage besteht aus nur zwei Chalets, die im Garten der Besitzer stehen, und wird mit sehr viel Herzblut betrieben. Vor allem hatten wir mit dem erwachsenen Sohn der Familie – Lele – zu tun, der ein ganz wunderbarer und zugewandter Gastgeber ist.

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Unser Haus ist riesig. Es besteht aus einer wirklich großen Wohnküche und drei Schlafzimmern mit je zwei Betten. Außerdem finden sich je zwei Duschräume und zwei Toiletten. Die Küche ist voll ausgestattet, die Möblierung insgesamt etwas einfach, aber immer zweckmäßig und funktionsfähig. Hier können wir uns auf unserer letzten Station der Reise fernab vom Schick (und den Preisen…) der Lodges am Flussufer wohlfühlen.

Um 15 Uhr kommt unser Kontakt von Namvic vorbei, um das Auto abzuholen. Nach einem kurzen Kontrollgang unterschreiben wir die nötigen Papiere und machen wehmütig einige Abschiedsfotos. Die große Kiste ist uns in den vergangenen Tagen durchaus ans Herz gewachsen. Der arme Namvic-Mitarbeiter muss unseren treuen Landcruiser jetzt nonstop bis nach Windhoek fahren. Wir geben ihm Chips und Cola mit und wünschen ihm viel Glück und Durchhaltevermögen für diesen Parforceritt.

Die Kinder fühlen sich in unserem Haus pudelwohl und okkupieren eines der Zimmer. Den Nachmittag über wird ganz viel mit dem mitgebrachten Playmobil gespielt und gelesen. Solche Tage sind auf ihre Art wertvoll – auch wenn mir das im südlichen Afrika immer etwas schwerfallen will.

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Am späteren Nachmittag schaut dann noch Douglas von der Agentur Nkwe bei uns vorbei – auch ein sehr freundlicher Mann. Bei Nkwe haben wir die Aktivitäten für die folgenden Tage gebucht und wir besprechen nun abschließend die Reihenfolge der Durchführung.

Morgen werden wir früh am Tag einen geführten Gamedrive an die Chobe-Riverfront unternehmen. Am Nachtmittag steht dann eine Bootstour auf dem Chobe auf dem Programm.
Am Tag danach werden wir einen Ausflug zu den Victoria Fällen nach Simbabwe unternehmen und freuen uns darauf, die Wasserfälle den Kindern zu zeigen. Meine Frau wird dort außerdem ihr Weihnachtsgeschenk einlösen, wenn sie sich denn traut: Einen Helikopterflug über die Fälle.
Am dritten Tag werden wir erneut morgens mit dem Auto in den Park und nachmittags mit dem Boot auf den Fluss fahren.
So hoffen wir, dass ein abwechslungsreiches Paket für die kommenden Tage geschnürt ist, das in der Mittagszeit noch genug Raum für Spiel und Spaß mit den Kindern übriglässt.
Am Abflugtag ist dann gegebenenfalls noch Platz für einen weiteren Gamedrive am frühen Morgen, da unser Flug von Kasane aus erst am frühen Nachmittag starten wird. Mal sehen, ob wir diese Option nutzen.

Nachdem Douglas sich verabschiedet hat, spielen wir weiter, kochen und essen irgendwann gemeinsam, laden die Akkus der Kameras auf und freuen uns auf die Dinge, die da kommen werden. Was hat sich in den vergangenen zehn Jahren am Chobeufer getan? Wird die Zeit in Botswana ein abschließender Höhepunkt werden? Wir sind gespannt. (Und wir haben ja noch den Sichtungsfee-Bestechungsschnaps von Konni und Silke in der Hinterhand… 😗 )
Website: www.picturesgonewild.de SA, Namibia, Mauritius 2016 / Kruger NP 2016, 2018, 2021, 2023, 2025 / Namibia 2017 / Sri Lanka 2018 / Namibia und Botswana 2019 / Costa Rica 2022 / Namibia 2022 / Norwegen 2024 / Indien 2025 Alle Reiseberichte unter: https://www.namibia-forum.ch/forum/linksammlungen-signaturen/304512-h-badger-reiseberichte.html
zuletzt bearbeitet 25. Okt. 2019
102 Beiträge · seit 201625. Okt. 2019 · #215
Hallo Sascha -- oute mich jetzt als stiller begeisterter Leser Deines Reiseberichts -- toller Bericht und beeindruckende Fotos -- wir planen eine ähnliche Tour für den Mai nächsten Jahres -- eine Frage habe ich: weißt Du noch wie hoch die Gebühren für den Grenzübergabg in Ngoma Bridge waren ? ich nehme an es handelt sich einmal um den Grenzübergang und einmal für den Eintritt in den NP --- wir fahren von Windhoek durch den Caprivi und dann für 3 Tage nach Kasane , keine Ahnung wo wir da Pula kaufen könnten -- danke für eine Antwort -- ich freue mich auf den Bericht vom Chobe -- Gruss Gundi
Themenstarter1'824 Beiträge · seit 201627. Okt. 2019 · #216
Hallo Gundi,
schön, dass dir der Bericht gefällt!
Du kannst an der Grenze mit der Kreditkarte zahlen und benötigst daher meines Wissens nach keine Pula.
Nationalparkgebühren musst du an dieser Stelle auch noch nicht entrichten - die Transferstraße ist diesbezüglich kostenfrei. Man muss sich nur in einer Liste zu Beginn der Straße durch den NP registrieren.
An der Grenze muss ein Betrag in Höhe von rund 100 Pula entrichtet werden, die sich u.a. aus road levy und einer 3rd party insurance zusammensetzen.

Ich wünsche dir viel Vorfreude auf eine bestimmt ganz wunderbare Tour. Die Region erfüllt alle Voraussetzungen dafür!

Beste Grüße
Sascha
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zuletzt bearbeitet 27. Okt. 2019
8'701 Beiträge · seit 201027. Okt. 2019 · #217
H.Badger schrieb:

Morgen werden wir früh am Tag einen geführten Gamedrive an die Chobe-Riverfront unternehmen. Am Nachtmittag steht dann eine Bootstour auf dem Chobe auf dem Programm.
Am Tag danach werden wir einen Ausflug zu den Victoria Fällen nach Simbabwe unternehmen und freuen uns darauf, die Wasserfälle den Kindern zu zeigen. Meine Frau wird dort außerdem ihr Weihnachtsgeschenk einlösen, wenn sie sich denn traut: Einen Helikopterflug über die Fälle.
Am dritten Tag werden wir erneut morgens mit dem Auto in den Park und nachmittags mit dem Boot auf den Fluss fahren.
So hoffen wir, dass ein abwechslungsreiches Paket für die kommenden Tage geschnürt ist, das in der Mittagszeit noch genug Raum für Spiel und Spaß mit den Kindern übriglässt.
Am Abflugtag ist dann gegebenenfalls noch Platz für einen weiteren Gamedrive am frühen Morgen, da unser Flug von Kasane aus erst am frühen Nachmittag starten wird. Mal sehen, ob wir diese Option nutzen.
Wird die Zeit in Botswana ein abschließender Höhepunkt werden? Wir sind gespannt. (Und wir haben ja noch den Sichtungsfee-Bestechungsschnaps von Konni und Silke in der Hinterhand… 😗 )
🤩 Huuuuuhhh, ich bin soooo gespannt! Heute hätte ich mal so richtig Zeit, um gemütlich weiterlesen zu können! 😗 😉

Liebe Grüße und ein Zwischendurchdankeschön für's Berichten von Bele
Meine Reiseberichte im Namibia-Forum von 2011 bis heute
zuletzt bearbeitet 27. Okt. 2019
Themenstarter1'824 Beiträge · seit 201627. Okt. 2019 · #218
Liebe Bele,
heute Abend geht es weiter - versprochen. Bis dahin bitte ich noch um etwas Geduld. 😉
Ich bin gespannt, was du zu unseren Eindrücken vom Chobe denkst.

Ganz liebe Grüße
Sascha
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Themenstarter1'824 Beiträge · seit 201627. Okt. 2019 · #219
17. Kapitel: Mehr Touristen als Tiere
02.08.2019


Heute soll es auf unseren ersten geführten Gamedrive an die Chobe-Riverfront gehen. Meine Erwartungen an diese Ausfahrt sind hoch – den Grund dafür kann ich selbst nicht wirklich nennen. Vielleicht weil wir – anders als gewöhnlich – geführt unterwegs sein werden, vielleicht auch, weil sich die Reise so langsam ihrem Ende entgegen neigt.

Bereits um 5.45 Uhr werden wir an unserer Unterkunft abgeholt. Draußen ist noch pechschwarze Nacht – die Kinder zu dieser frühen Stunde zu wecken löst durchaus ein schlechtes Gewissen aus.
Das Prozedere des Fertigmachens verläuft dann aber besser und zügiger als befürchtet und so sind wir tatsächlich pünktlich bereit für unser erstes Familiensafari-Abenteuer in Botswana.

Wir werden mit einem Kleinbus abgeholt und zu einem Treffpunkt an der Transitstraße gefahren, wo wir einige Minuten auf das Gamedrive-Fahrzeug warten müssen. Dabei braust bereits eine ganze Anzahl von offenen Landcruisern an uns vorbei in Richtung Sedudu-Gate. Ein Menetekel… 😈

Als unser Fahrzeug ankommt, ist es bis auf vier unzusammenhängende Plätze besetzt. Wir müssen für Verständnis werben, dass unsere Kinder nicht allein sitzen können und finden dann auch eine Lösung, bei der wir jeweils zu zweit zusammensitzen können.
Wenige Minuten später erreichen wir kurz nach sechs Uhr das Sedudu-Gate. Und der erste Eindruck, den wir hier gewinnen, ist schon krass. Es steht eine wirklich große Anzahl an Gamedrive-Autos herum – so etwas haben wir in Afrika noch nie zuvor erlebt. Das grenzt schon an die Eindrücke, die wir am Gate des Yala NP in Sri Lanka sammeln mussten. Hier ist es uns definitiv zu voll. 😵

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Als wir die Registrierung abgeschlossen haben, reihen wir uns in den Konvoi ein, der zur Riverfront rumpelt. Immer werden wir auf diesem Gamedrive in mehr oder weniger großem Abstand Fahrzeuge vor und hinter uns haben. Teilweise fährt man als veritable Fahrzeugkette durch den Busch und am Ufer des Chobe entlang. Das erinnert uns mehr an eine Fahrattraktion in einem Freizeitpark, in der eine Kette von Gondeln aneinander befestigt ist, als an eine Pirschfahrt in einem afrikanischen Nationalpark. Widerwillig kalibriert sich die Erwartungshaltung… 😵

Immer wieder hält der Guide und gibt uns Erklärungen zum Grenzverlauf zwischen Botswana und Namibia und dem Konflikt um Sedudu-Island. Tiere sehen wir im Zwielicht eher wenige, nur einige Kudus lassen sich sehen. Für Fotos ist das Licht jedoch noch zu schlecht.
Als die Sonne langsam aufgeht, kommen wir auf dem Weg ans Flussufer an großen Bäumen vorbei, auf denen zahlreiche Marabus die Nacht verbracht haben. Ein eindrucksvoller Anblick.

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Auch der Sonnenaufgang über der Flusslandschaft ist schön.

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Auf der River-Front-Road setzt sich dann unsere Konvoifahrt fort. Wir halten an einem Flusspferd, das an der Böschung über uns steht und sich wegen der großen Anzahl an Fahrzeugen nicht zum Fluss zu trauen scheint. Lange bleiben wir hier stehen, wir finden das eher schade.

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Auf der Weiterfahrt haben wir einige schöne Vogelsichtungen im Licht der aufgehenden Sonne. Der obligatorische Schreiseeadler sitzt in einem Uferbaum. In und an flachen Tümpeln waten und warten Nimmersatte und Löffler.

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Immer wieder beäugt der Guide die Sandstraße und sucht nach interessanten (Katzen-)Spuren. Ich frage mich, was das im Angesicht der aktuellen Situation bringen soll, denn wir fahren sowieso einen mehr oder weniger festgelegten Loop ab und sind dazu noch hoffnungslos in der Blechkaravane eingereiht. Hmmm… 😗

Eine unserer Mitfahrerinnen stellt sich zu allem Überfluss als amerikanische Influencerin mit eigenem You-Tube-Channel heraus, die ständig ihre Mitfahrer abfilmt und interviewt. In solchen Momenten komme ich mir so alt und fremd in der Welt vor. Das Gebaren der jungen Dame hilft nicht, die Laune zu heben. 😣

Überragende Sichtungen haben wir am heutigen Morgen nicht. Immer wieder halten wir für eine längere Zeit bei Impalas oder Pavianrotten. Letztere ermöglichen uns netterweise einige schöne Aufnahmen. Vor allem ein im Licht der Morgensonne meditierender Pavian hat es uns angetan.

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Aber auch die Jungtiere lassen interessante Beobachtungen zu.

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Bald darauf lassen sich einige Zebramangusten im schönen Licht blicken.

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Ohne weitere nennenswerte Sichtungen erreichen wir nach gut zwei Stunden die Serondela Picknick Site. Auch hier herrscht Hochbetrieb und wir rasten mit gut zehn weiteren Fahrzeugen hier. Mit diesem Massenandrang hatten wir im Vorfeld nicht gerechnet. Wir wussten zwar, dass die Region gut besucht ist, aber so gut… Ich muss zugeben, dass ich ein wenig frustriert bin. 🙁

Als wir nach der Pause weiterfahren, geraten wir nach wenigen hundert Metern in einen Stau. Da wir rund fünf Fahrzeuge vor uns haben, können wir natürlich nicht auf Anhieb erkennen, was gesichtet wurde. Und hier ist wirklich alles möglich, denn auch bei der Sichtung von Pavianen ergibt sich in den frühen Morgenstunden an der Riverfront durchaus ein kleiner Stau… 😉

Irgendwann können wir mit verrenkten Hälsen aber tatsächlich einen Honigdachs nah an der Straße ausmachen. An Fotos ist wegen des Verkehrsaufkommens aber nicht zu denken. Alsbald verabschiedet sich der Dachs und trabt zielstrebig durch das hohe Gras von der Straße weg. Wir können noch einige Blicke auf eines unserer Lieblingstiere erhaschen. 🙂 Fotos wiederum werden durch das Tempo des Tieres und die recht dichte Vegetation verhindert. Aber immerhin: Eine Honigdachssichtung! Die anderen Fahrzeuginsassen finden das eher weniger spektakulär. 😉

Bald löst sich der Stau auf und der Safarikonvoi zieht weiter- begleitet von den Kommentaren der You-Tuberin.
Wir fahren auf einer Anhöhe zurück in Richtung des Gates und haben immer wieder schöne Blicke auf den Chobe mit seinen Bewohnern.

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Irgendwann dann wieder ein Stau. Lange warten wir, bis wir an der Reihe sind, um dann ein im Busch schlafenden Flusspferd abzulichten. Ein unverbuschter Blick ist nur aus einem bestimmten Winkel möglich und so dauert es, bis das Auto sich immer wieder so platziert hat, dass jeder mal einen guten Blick auf das müde Tier werfen kann. Ich muss zugeben, dass meine Geduld hier durchaus strapaziert wurde… So unterschiedlich sind eben die Bedürfnisse der verschiedenen Mitfahrenden. 😣

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Vorbei an tief im hohen Gras stehenden Elefanten nähern wir uns einem kleinen Höhepunkt der Fahrt. Wir treffen auf eine Herde Rappenantilopen, über die wir uns sehr freuen, die jedoch für die anderen Insassen eher uninteressant zu sein scheinen.
Das Licht ist nicht mehr außerordentlich gut, aber trotzdem machen wir hier viele Fotos – wohl auch als Kompensation für die ansonsten eher unspektakuläre Tour.

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Ein Marabu lässt sich noch kurz vor Erreichen des Gates blicken und dann ist Schluss für den heutigen Morgen.

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Um kurz vor zehn Uhr sind wir zurück in der Unterkunft und ich muss zugeben: Ich bin enttäuscht. Es waren zu hohe Erwartungen im Spiel – es war eben auch „nur“ ein normaler Gamedrive und da ist immer Glück ein entscheidender Faktor. Das ist mir hinlänglich bekannt.
Und zu allem Überfluss haben wir auch vergessen, den Bestechungs-Schnaps zu trinken. Dies jedenfalls wird nicht noch einmal passieren. 😉
Aber dass über weite Strecken im Konvoi mit vielen anderen Gamedrive-Fahrzeugen gefahren wird und man zumeist mehr Autos als Tiere im Blick hat, ist schon extrem desillusionierend. Und auch die sehr unterschiedlichen Bedürfnisse der Insassen und das damit verbundene Gefühl von Fremdbestimmtheit haben die Fahrt nicht entspannter werden lassen. 😵

Uns ist zu diesem Zeitpunkt klar, dass wir diese Situation nicht wiederholen wollen und so organisieren wir für den übermorgigen Gamedrive um: Wir zahlen ein Upgrade für eine Privatfahrt, um selbst mehr Einfluss auf den Rhythmus haben zu können und wünschen uns, dass wir früher am Gate sein können, um wenigstens als eines der ersten Autos in den Park fahren zu können.

Jetzt heißt es aber erstmal entspannen und spielen, denn am Nachmittag steht unsere erste Bootstour auf dem Chobe an. Meine Erwartungshaltung hat sich zum Glück schon kalibriert. Ich versuche mich trotzdem uneingeschränkt auf die anstehende Fahrt zu freuen…
Website: www.picturesgonewild.de SA, Namibia, Mauritius 2016 / Kruger NP 2016, 2018, 2021, 2023, 2025 / Namibia 2017 / Sri Lanka 2018 / Namibia und Botswana 2019 / Costa Rica 2022 / Namibia 2022 / Norwegen 2024 / Indien 2025 Alle Reiseberichte unter: https://www.namibia-forum.ch/forum/linksammlungen-signaturen/304512-h-badger-reiseberichte.html
zuletzt bearbeitet 27. Okt. 2019
8'701 Beiträge · seit 201027. Okt. 2019 · #220
H.Badger schrieb:Liebe Bele,
heute Abend geht es weiter - versprochen. Bis dahin bitte ich noch um etwas Geduld. 😉
Ich bin gespannt, was du zu unseren Eindrücken vom Chobe denkst.
Ganz liebe Grüße
Sascha
Zunächst mal: du bist ja ganz schön pünktlich 😉 !

Zum Rest: ehrlich gesagt hatte ich so etwas erwartet, um nicht zu sagen befürchtet 🙄 🙁 . Ich hatte ja nach einigen ähnlichen Erfahrungen 2013 mit dem Chobe eigentlich abgeschlossen. Dann war ich 2014 mit Bushways (ginge natürlich auch als Selberfahrer) über Nacht im Park, was einem völlig andere Möglichkeiten eröffnet. Zum einen ist der westliche Teil wesentlich weniger überlaufen, soweit kommen die Game-Drive-Fahrzeuge gar nicht, und zum anderen kann man einen ganz anderen "Rhythmus" fahren.

2017 und 2018 war es ähnlich, wir hatten tolle Gamedrives, und das mit sehr wenig Verkehrsaufkommen. Beim Ausfahren aus dem Park am letzten Tag habe ich dann erleben müssen, wie uns solche Konvois entgegenkommen - ich glaube, ich hätte schreiend das Fahrzeug in der Schlange verlassen 😄 . Das war wirklich ein Kulturschock! Von daher kann ich dich mehr als gut verstehen, zumal ich immer noch dieses schale Gefühl von 2013 in Erinnerung habe....

Jetzt kann ich nur hoffen, dass der Rest des Aufenthaltes für euch besser wurde, das Wundermittel ist meistens "antizyklisch unterwegs sein".

Liebe Grüße von Bele
Meine Reiseberichte im Namibia-Forum von 2011 bis heute