Botswana 2020

67 Antworten · 9'554 Aufrufe · gestartet 18. Apr. 2019 von MK80
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5'479 Beiträge · seit 200925. Apr. 2019 · #21
Nach meiner Erfahrung ist die Tierdichte in Chobe und Moremi mindestens genauso hoch, wie im KNP. Teilweise sogar deutlich höher. Etwas vergleichbares zur Chobe Riverfront mit den Massen von Elefanten gibt es z.B. im KNP nicht.

Allerdings ist es im Chobe und Moremi deutlich schwieriger die Tiere zu finden. Gar nicht mal so sehr wegen der Vegetation, denn die empfand ich im KNP häufig als noch dichter. Der Unterschied ist vielmehr, dass man die Tiere im KNP vielfach gar nicht selbst spotten muss, sondern sich einfach in die Autoschlange bei den Sichtungen einreihen kann. Im Chobe & Moremi muss man die Tiere meistens selbst suchen.
Unser Reise-Blog: KaTho_VanTour Staub & Schlamm (Kenia 21/22) 7 Wochen in der Regenzeit !? (NAM/BOT 18/19) Leoparden hautnah (Tansania 2016/2017) Elefantös - Zimbabwe 2016 Auf Großer Fahrt (Reisebericht SA-NAM-BOT-ZIM 2014/2015) Rivers & Sand (Reisebericht Namibia/Botswana 2013) Reisebericht Tansania 2013: "Das volle Programm"
85 Beiträge · seit 201226. Apr. 2019 · #22
Aus meiner Sicht ist Botswana ein absolutes Juwel und den afrikanischen Safari-Ländern. Wir waren das letzte Mal im Juni 2018 in Botswana und wie immer waren die Tiersichtigungen großartig. Botswana steht für eine unberührte Wildnis und ist berühmt für seinen Wildreichtum.

Eine Bootsfahrt auf dem Chobe würde ich auf alle Fälle unternehmen. Wir sahen im Juni Hunderte von Elefanten insbesondere auch große Herden beim Baden und die Sonnenuntergänge sind spektakulär. Ebenso Krokodile und Flußpferde aus nächster Nähe, Büffel und Wasserböcke am Ufer und eine Vielzahl von Vögeln (Eisvögel). Die Selbstfahrertouren im Chobe würde ich nicht empfehlen, da wirklich sehr viele Touristen von Luxuslodges unterwegs sind und bei einer Löwensichtigung Herden von Autos die Sicht versperren.

Sehr empfehlenswert ist die Khwai Region, die für uns einer der besten Spots war. Dort sahen wir jeden Tag Löwen und auch Wildhunde und Leoparden. Ähnliches passierte uns im Savuti und im Moremi.

Viele Grüße
Kathi
Gast28. Apr. 2019 · #23
Hallo
Ich bin der selben Meinung wie Martin und Kathy,Botswana ist und bleibt mein Favorit.Man muss die Tiere suchen,sie sind zahlreich und jede Jahreszeit ganz besonders .
Im Herbst 2016 war speziell ,da die Regenzeit sehr gering war.
Dass die Tiere wandern ist es auch normal und zum Glück dort noch möglich.
Wenn Du mich fragst, würde ich im Herbst allgemein länger in Moremi bleiben.Zum Beispiel eben in Kwai ,Savuti und bis Linyanti hoch fahren,einfach sich Zeit nehmen.Die Fahrten sind zum Teil lang und es ist Schade nur eine Nacht zu bleiben.Es hat seinen Preis ,dafür holt man das Beste heraus.
Themenstarter66 Beiträge · seit 201628. Apr. 2019 · #24
Hallo Milan,

Danke für die info. Ich hab nun 1 Nacht south gate, 2 Nächte 3rd bringe, 1 Nacht xanakaxa, 2 Nächte khwai campsite, 2 Nächte savuti und 2 Nächte ihaha...
Passt das so oder würdest du es anders machen?
Reisezeit ist oktober
Vg
Michi
94 Beiträge · seit 201928. Apr. 2019 · #25
Wir waren letzte Woche in Botswana. Die meisten Tiere findet man südlich Kasane im Grenzgebiet Botswana- Simbabwe. Ich empfehle das Senyati Safari Camp als Ausgangspunkt
5'479 Beiträge · seit 200929. Apr. 2019 · #26
MK80 schrieb:Hallo Milan,

Danke für die info. Ich hab nun 1 Nacht south gate, 2 Nächte 3rd bringe, 1 Nacht xanakaxa, 2 Nächte khwai campsite, 2 Nächte savuti und 2 Nächte ihaha...
Passt das so oder würdest du es anders machen?
Reisezeit ist oktober
Vg
Michi
Für mich hört sich das sehr gut an.
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194 Beiträge · seit 201829. Apr. 2019 · #27
Das sind Top Camps, die du da raus gesucht hast! Man kann Botswana und den Krüger nicht vergleichen. Ein völlig anderes Erlebnis, wenn eine Hyäne beim Kochen an einem vorbei stapft, ein Löwe nachts neben dem Zelt brüllt oder ein Hippo vor dem Ablutionblock steht. Das fordert einen ganz anders & man ist Teil des Ganzen. Der Krüger ist mehr ein people's Park, ich mag ihn auch, aber er ist mehr Urlaub & Botswana ist Abenteuer... Oktober ist Höhepunkt der Trockenzeit und die Tiere sind auf das Wasser vom Chobe angewiesen...die wandern erst ab in das Parkinnere wenn genug Wasser im Inland in Tümpeln steht in der Regenzeit. In Ihaha hatten wir Paviane im Baum über uns die ganze Nacht, einen Honeybadger abends & grosse Büffelherden und die ganzen Zeit grasen Huftiere am Fluss...ich würde dort mit dem Auto zu den Duschen fahren, so viel ist da los....
5 Jahre in Botswana, 3 Jahre in Sierra Leone, 1 Jahr in Lesotho außerdem Reisen in Namibia, Südafrika, Mozambique, Eswatini, Tansania und Äthiopien www.kalahari-calling.com
194 Beiträge · seit 201829. Apr. 2019 · #28
P.S.: Hast Du die Camps schon alle so reserviert? Oder ist das einfach Deine Wunschplanung? Mittlerweile ist es eher so, dass man sehen muss, was man bekommt! Selbst wenn man ein Jahr im Voraus bucht.... Savuti und Ihaha sind sehr oft ausgebucht....
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Themenstarter66 Beiträge · seit 201629. Apr. 2019 · #29
Dann bin ich schon mal beruhigt das die Camps passen. Will die Reiseplanung demnächst finalisieren.
Ist die Wunschplanung. Die Camps habe ich noch nicht reserviert. Noch gibt es auch keine Preise für 2020. Auf die Frage wann diese denn kommen würden bzw. ab wann man denn reservieren kann bekam ich leider keine Antwort.

Die komplette Tour sähe so aus und wenn ich die Camps bekomme wäre das auch fix.
Am meisten Sorgen mache ich mir über den Sprit wenn ich 10 Tage zu keiner Tanke komme 🙂

1. Johannesburg
2. Maun
3. South Gate
4 und 5 3rd Bridge
6 Xanakaxa
7 und 8 Khwai
9 und 10 Savuti Campsite
11 und 12 Ihaha
13 Kasane und fahrt am Abend auf dem Chobe
14 Kasane Viktoriafälle
15 Kongola Mavunje Campsite
16 und 17 2 Nächte im Caprivi mit Boot
18 Nata
19 Khama Rhino
20 Lephalele
21 Johannesburg Abflug
zuletzt bearbeitet 29. Apr. 2019
7'267 Beiträge · seit 200629. Apr. 2019 · #30
Hallo Michi

Das sieht nach einer fast brauchbaren Tour an. Was ich noch nicht so sehe ist Johannesburg nach Maun am ersten Fahrtag. Fliegst Du da? Wenn Du fährst sind es rund 1100km. Ich bin das im November in umgekehrter Richtung gefahren und habe das mit einer Übernachtung beim Khama Rhino Sanctuary gemacht.

Zwischen Savuti und Ihaha kannst Du in Muchenje tanken.

Herzliche Grüsse
Chrigu
zebra.reisen: Individuelle und Begleitete Selbstfahrerreisen, Kleingruppenreisen und Reiseberatung Satellitentelefon: Satellitentelefon für die weltweite Nutzung Reiseplanung / Reiseberatung: Besprechung per Videokonferenz Der Zebra Shop: Karten, Bücher und Infos für das südliche Afrika Erlebnisse: Einige unserer Reiseerlebnisse aus Namibia, Botswana und Sambia
Themenstarter66 Beiträge · seit 201629. Apr. 2019 · #31
Fast brauchbar? Warum fast brauchbar?

Ich fahre nach maun. Würde in jhb landen, wagen holen und dann noch ca. 4 Stunden fahren und dann pennen. In die nähe der Grenze und dann 8 Stunden bis maun am nächsten Tag. Ich weiß, nicht wirklich die beste Idee aber da muss ich durch und wir hatten letztes Jahr auch mal so ne Route. Von praia Togf bis an die Grenze Swasiland-SA.
7'267 Beiträge · seit 200629. Apr. 2019 · #32
Das fast brauchbar bezieht sich auf diese erste Strecke. Nimm Dir nicht zu viel vor am ersten Tag. Sonst ist die Reise schneller zu Ende als Dir lieb ist. Plane am Anfang noch einen entspannten Stopp ein, damit Du die Reise nicht mit zu viel Fahrerei startest. Du hattest einen Nachtflug bei dem Du nie weisst, wie gut erholt Du ankommst. Musst dann als erstes das Fahrzeug übernehmen. Willst dann sicher noch etwas einkaufen. Und anschliessend noch vier Stunden fahren? Dann hast Du am nächsten Tag immer noch eine acht Stunden Fahrt nach Maun vor Dir.

Fang doch etwas gemütlicher an. Bleibe in der Nähe von Johannesburg. Dann machst Du am nächsten Tag 6 Stunden bis in die Serowe Gegend und am dritten Tag nochmals sechs Stunden nach Maun. Das sind auch schon zwei lange Strecken. So hast Du beim Khama Rhino Sanctuary die Möglichkeit einen Game Drive zu machen und das lohnt sich durchaus. Nashörner siehst Du da fast sicher und mit Glück auch Leoparden.

Hattest Du die lange Tour auch gleich nach dem Flug oder warst Du da schon an das Fahrzeug, den Verkehr etc. gewohnt?

Herzliche Grüsse
Chrigu
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zuletzt bearbeitet 29. Apr. 2019
Themenstarter66 Beiträge · seit 201629. Apr. 2019 · #33
Wir hatten am Ankunftstag den Trip johannesburg bis phalaborwa was auch schon heftig war und mal die Strecke olifants bis xai xai. Wir trauen uns da locker zu.
Das es nicht zwingend die beste Idee steht ausser Frage.
Will aber nirgendwo einen Tag abgeben wenn ich ehrlich bin
7'267 Beiträge · seit 200629. Apr. 2019 · #34
Hallo Michi,

Dann wünsche ich Euch eine gute und sichere Reise.

Herzliche Grüsse
Chrigu
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411 Beiträge · seit 201929. Apr. 2019 · #35
Hallo Michi, ich möchte mich einigen meiner Vorposter anschließen: Die Strecke JNB nach Maun möchte ich nicht an einem Tag fahren müssen; sonst ist die Tour inzwischen meiner Minung nach sehr brauchbar, ich habe sie ähnlich 2016 erlebt, incl. toller Tiersichtungen.
Beste Grüße
Peter
99 Beiträge · seit 201129. Apr. 2019 · #36
Hatte vor ein paar Jahren eine ähnliche Tour gemacht, ihr dürft euch freuen 🙂
Ich gehöre auch zu denen die lange Fahrtage einplanen aber was die Strecke Maun-JNB betrifft muss ich meinen Vorredner recht geben. Auf meiner letzten Tour verbrauchte ich für den Grenzübertritt bei Martins Drift sage und schreibe drei Stunden, weil so viel los war und zu wenig Beamte da waren. Falls ihr nicht schon alles gebucht habt, überlegt euch einen Puffertag einzubauen. Wenn ihr ihn dann nicht brauchen solltet, habt ihr vor Ort schnell irgendwo eine zusätzliche Nacht gebucht.
"Reisen veredelt den Geist und räumt mit allen unseren Vorurteilen auf." Oscar Wilde
170 Beiträge · seit 201829. Apr. 2019 · #37
Er fährt doch eh nicht durch....
Themenstarter66 Beiträge · seit 201630. Apr. 2019 · #38
Ich fahre airport johannesburg, das Auto holen, nach lephalale und dann am nächsten Tag nach maun. Angeblich 8 Stunden Plus Grenze. Natürlich nicht optimal aber zu zweit machbar. Dann schlaf ich in maun, geh am nächsten Tag in Ruhe einkaufen, da ich am ersten Tag ja nur beim southgate Camping Platz übernachte und vor Ort keine weite strecke habe
7'267 Beiträge · seit 200630. Apr. 2019 · #39
Wenn Ihr bis Lephalale fahrt, solltet Ihr Euch noch überlegen wo Ihr am nächsten Morgen über die Grenze wollt. Kürzer ist über Martins Drift. Da gibt es, speziell am Morgen, aber immer wieder lange Wartezeiten (Stunden). Die andere Möglichkeit ist über Stockport zu fahren. Das ist ein kleiner, meist ruhiger Grenzposten. Der Nachteil ist die etwas längere Strecke. Auf beiden Routen habt Ihr um die 800 km und um die 9 Stunden reine Fahrzeit. Dazu noch die Grenze, Pausen etc.

Übrigens: In Botswana gibt es häufig Geschwindigkeitskontrollen mit Laserpistolen meist in den 80er Zonen um die Ortschaften. Die Bußen sind recht hoch.

Herzliche Grüsse
Chrigu
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zuletzt bearbeitet 30. Apr. 2019
18 Beiträge · seit 201922. Mai 2019 · #40
Hi.
Wir wollen im Oktober oder November 2020 zu zweit nach Botswana.
Ich steh gerade am Anfang der Planung und hab mir überlegt, von Johannesburg nach Maun weiterzufliegen.
Der Aufpreis ist mit ca. 600 € zwar enorm, dafür hätten wir uns die lange Autoanreise gespart.
Ich hab allerdings noch keine Rückmeldung, was mich der Pickup mit Dachzelt bei mckenzie4x4.com in Maun im Vergleich zu Johannesburg mehr kostet.
Eine Rundreise von Maun aus scheint mir zumindest entspannter. Wir planen 18 Tage und sind dann gleich im scheinbar attraktiveren Norden.
Vielleicht ist das ja auch eine Alternative.
Gruß Holger