Mein Mann will Stille erleben

31 Antworten · 5'960 Aufrufe · gestartet 08. März 2019 von Mojamira
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2'530 Beiträge · seit 201112. März 2019 · #21
Weiterfhart auf der D707
1 Ü Koiimasis Farm Camping
1 Ü NamibRand Family Hideout Camping
Achtung, vorher die Öffnungszeiten anfragen da Beide für ein paar Tage über die Weihnachts- und Neujahrszeit zu machen. 😉
Best Regards Adolf Conservation is our passion! Trustee, Sponsor & SA Contact for 'Desert Lion Conservation'! Sponsor of Desert Elephant Conservation. Hobby: Land Cruiser Touring Vehicles. Member of the LCCSA. Slogan: Tread lightly, leave nothing but your foot prints!
Themenstarter6 Beiträge · seit 201920. März 2019 · #22
Ein fröhliches Hallo in die Runde von mir

Für all Eure Mühen möchte ich mich herzlich bedanken! Einfach toll hier 😘
Dann melde ich mich mal zurück, nachdem ich all Eure Tips geprüft und studiert habe...

@ Ulli: Anstatt/vor KA Vista in Tiras: Du meinst die Tiras Guest Farm? Klingt sehr gut, aber ich bin am überlegen auf der D707 sogar eine Nacht zu streichen (Koiimasis) oder sollte ich es durch Tiras ersatzen (KA Vista ist für mich ein Muss) - hmmm
Mirabib tritt noch gegen Rooiklip an - konnte mich noch nicht entscheiden.

@Dieter: Rooiklip muss noch gegen Mirabib antreten - schwere Entscheidung. Immer diese Entscheidungen 😕

@ Giselbert: Zum Glück haben wir 3 Wochen und wenn ich meinen Hundeblick noch etwa übe vielleicht sogar 3,5 😗
Ja die Sossus Dune Lodge ist halt so ne Sache, wir wollen einfach früh dran sein und der Camping dürfte nicht viel besser sein. Werde aber um eine Nacht kürzen, dann sollte es aushaltbar sein.
Mit dem Etosha bin ich auch noch nicht ganz so zufrieden, vielleicht fällt mir noch was besseres ein, mal schauen. Kein Stau am Gate hat eben auch seine Vorteile...

@ Uli: Die Sossus Dune Lodge gehört auch zum NWR, liegt im Park und wir können früher los. Ich denke hier habe ich einfach das kleinere "Übel" gewählt. Hast Du Dir da eine andere Lodge angekuckt, denn traumhaft wäre jetzt nicht umbedingt das von mir gewählte Wort 😉
Es ist einfach immer zu viel Land, zu wenig Zeit, zu viele Wünsche und zu wenig Bares 😄 Aber wird schon!

@Yanjep: Blasphemie, genau mein Thema 🤪 Ich dachte da wohl an rosarote Einhörner 🤩
Auf Lüderitz bin ich sehr gespannt, auch Kolmanskuppe möchte ich auf keinen Fall verpassen. Und was die Einhörner angeht; die haben gefälligst da zu sein 😈
Und da alles so schön in die Route passt, passts 😎

@Randfontein: Die Resie prüft noch die Daten (das ist sehr nett von ihr denn sie muss ja Zuhause bleiben)! Ich möchte erst die ganze Route ausfertigen und erst dann die Flüge buchen (eben nicht dass ich an Silvester in Swakop sein muss). Wir sind ein wenig flexibel, daher nimm ich mir die Freiheit. Der frühst mögliche Abflugtermin wäre der 20. Dezember 2019. Schaun mer mal.
Vielen lieben Dank für Deine Routentips! Da gibt's doch glatt ein 😘 für Dich!

Also allgemeint bin ich, wie Ihr Euch vielleicht schon vorstellen könnt, noch unschlüssig und am umplanen der ursprünglich angedachten Route:

Auf der D707 streiche ich wohl die Nacht in Koiimasis, es sei denn die NamibRand Family Hideout ist schon ausgebucht, dann wird's doch Koiimasis. Oder kommt doch noch eine Nacht in der Tiras Guest Farm dazu? 😣

In Sesriem (Sossus Dune Lodge) habe ich eine Nacht gestrichen. Da wir (hoffentlich) von der NamibRand Family Hideout kommen und der Weg daher sehr kurz ist, und die Lodge nicht sehr still sein wird, genügt uns hoffentlich der eine Morgen für die tollen Lichtverhältnisse (hoffentlich ohne Sandsturm - drückt bitte die Daumen).

Swakop 2 oder 3 Übernachtungen ist auch noch nicht ganz ausgeknobelt. Ich wollte einen vollen Tag für die Robben und einen für die Little 5. Je nach dem zu welchem Datum wir dort sein werden, wird das noch entschieden.

Zwischen Sesriem und Swakopmund wird noch eine Nacht in Rooiklip oder Mirabib eingeplant. Wer der Sieger dabei sein wird? Es bleibt spannend 😐

Dann habe ich mich leider gegen Omandumba dafür für Mount Etjo entschieden. Dies nicht wirklich weil mir das eine besser gefällt als das andere - nur weil die Strecke vom Etosha zum Mt Etjo ca. 1 Stunde kürzer ist. Manchmal muss man eben pragmatisch sein.

Der Weg von Swakopmund zum Hoada Camp scheint mir doch etwas sehr, sehr lang zu sein. Hier wird wohl noch eine Nacht im Brandberg White Lady Lodge Campside hinzugefügt. Oder habt Ihr andere Empfehlungen?

Mit dem Plan für Etosha: Okaukuejo - Halali - Onguma Tamboti bin ich irgendwie noch nicht ganz zufrieden. Also Onguma gefällt mir, aber die anderen Camps? Halligalli? Und die Strecke vom Hoada Camp bis Okaukuejo scheint mir etwas lang zu sein? Was könnte ich hier noch verbessern oder ändern? Bin sehr auf Tips gespannt 😘

So das war's zwischenzeitlich mal wider von mir!

Hab ich mich schon bei Euch bedankt? DAAAAAANKEEEEEE!

Cheers
Mojamira
502 Beiträge · seit 201620. März 2019 · #23
🤩 OMG, was für eine Welle!
Ja, mach nur einen Plan
sei nur ein großes Licht
und mach dann noch 'nen zweiten Plan
gehn tun sie beide nicht.
(B. Brecht)
Viel Spaß weiterhin!
Dieter
76 Beiträge · seit 201621. März 2019 · #24
Hallo Mojamira,

ja entschuldige, Du hast Recht, die Lodge liegt auch bereits im Park (war mir als Camper gar nicht bewusst). Mein "traumhaft" bezog sich nicht auf die "Stille", sondern eher darauf, dass ich mir vorstelle, man sitzt abends zum Sundowner auf der Terasse und hat diesen fantastischen Blick in die Weite...

Aber lass uns nicht vergessen: Wir sind alle Touris und wollen alle unbedingt nach Sossusvlei und in den Etosha. Bei den Hotspots zählt für mich der Ort selbst mehr als die Unterkunft. Und trotzdem sind diese Campingplätze mit 40-50 Stellplätzen nichts im Vergleich zu den Größen in Europa. Wenn man es so sieht, lässt es sich aushalten. Ganz kleine und ganz ruhige Pätze habt Ihr (und wir) dann ja zwischendrin!

Viele Grüße
Uli
7 x Südafrika, 4 x Namibia. 2 x Botswana sowie USA, Kanada, Brasilien, Island...
568 Beiträge · seit 201422. März 2019 · #25
Hi Mojamira,
dein 😘 lässt mich nochmal zu großer Form auflaufen 🤩

Sossusvlei:
ihr kommt von Tiras oder der D707, also ohne große Strecke dorthin. Ankunft wohl nachmittags.
Lasst euch das Farbenspiel am frühen Abend nicht entgehen. Die Massen sind da schon weg.
Dann am nächsten Morgen die Big Daddy/Dead Vlei Tour und ihr könnt von den Eindrücken zehren.
Also nach einer Übernachtung weiter, Mittagspause in Solitaire und es reicht locker nach Mirabib.
(Permit in Sesriem nicht vergessen!)

Mirabib: ein magischer Ort! Anstatt auf der a) langweiligen b) immer wieder zerfahrenen und c) mit viel staubigem Gegenverkehr geschlagenen C14 gen Swakop zu gurken, ist das (zugegeben) "Gehoppel" nach Mirabib eine echte Alternative.
Dass mir auch "erfahrene Veranstalter" davon abgeraten und nur lokale foristi (danke Cruiser etc.) mich bestärkt haben, macht es für Liebhaber der Stille noch interessanter.
Man fährt auf die Kante der rosaroten Namib zu und endet in einem Wäldchen am trockenen Flussbett genau zwischen roter Sandnamib und grauer Felsnamib im Schatten und in emsiger Vogelwelt. So geil, selbst "Resie" würde es lieben!.
Die Weiterfahrt nach Walvis Bay ist dann schon fast Sandautobahn ohne viel Geruckel und praktisch ohne Gegenverkehr.
Namibia at its best und doch abseits des Mainstream. Klingt nach was für euch...

Nachmittags dann Walvis Bay, eine Runde um die Salzanlagen und die Flamingos, dann nach Swakop.
Wenn's denn sein muß am nächsten Tag die Robben-Zirkusnummer und zurück nach Swakop.
Nach der zweiten Übernachtung dann eben noch die litte-four Tour und dann weiter.
Über die B2 lässt sich da noch viel Strecke machen...

Etosha:
ist groß und doch wieder nicht. Man kann durchaus von außerhalb (Westen) gemütlich nach Okaukuejo fahren, mit Pause in Dolomite und am nächsten Tag eine Frühstücksrunde drehen, nochmal Pause machen und in aller Ruhe den Osten abgrasen. Ob man dann von Onguma nochmal rein will, könnte man offen lassen.
Wir haben's nicht gemacht, weil Onguma so viele interne Wege hat, daß man da ruhige Pirschfahrten zwischen den Camps machen kann und es so viele schöne ruhige Tierbeobachtungsmöglichkeiten gab.
Unsere geliebten Giraffen, DikDiks, Buschhörnchen, Warzenschweine etc. waren alle da.
Löwen und Elephanten triffst du tagsüber weniger, die eher im Etosha selbst.
Wobei für Löwen (für uns zumindest) gilt: nicht danach suchen! Funktioniert nicht! Drüberstolpern dafür fast immer!

Mt Etjo ist doch okay! Omandumba hat zwar die "San-show" in der Nähe, Mt Etjo dafür Tiere und mehr Ruhe.
Rückfahrt nach Windhoek zwingend über die öffentliche Straße durch Erindi!
Landschaftlich ohnehin interessant und mit spannender Aussicht auf "Abschiedstiere".

Insgesamt eine Tour, die deinem Mann die Chance auf gelegentliche Stille erhält.
Ist mir "in männlicher Solidarität" ja auch wichtig, wenn's auch politisch gefährlich ist, das zu sagen.
Dann widerum 😘 wir uns ja auch, was weder meine liebe Frau, noch deinen (hoffentlich) lieben Mann stören muss.
Wenn überhaupt, dann die arme Resie, die ja in sämtliche Röhren guckt, die Arme!

Liebe Grüßle an euch beide von uns
Randfontein und sein Blümle 😘
807 Beiträge · seit 201822. März 2019 · #26
Hallo Mojamira,

schliesse mich den Ausführungen von Randfontein zu 100% an.

Nichmal zu Tiras: Wie bereits erwähnt ist die Aussicht vom Rande der Tiraberge gegen Sonnenuntergang nicht mehr zu toppen.
Auch bietet Frau Koch eine sehr interessante Führung durch die Farm an, wobei sie sehr beeindruckend ihre Kenntnisse zur Fauna und Flora teilt. Ausserdem haben wir viel über die (auch systematischen) Verbindungen zwischen Ortsnamen, Flussnamen usw. und der Namasprache gelernt - Fr. Koch spricht nämlich auch fliessend Nama!

Zu Mirabib: Absolut einer unserer Lieblingsziele in dieser Region. Dieser Ort ist Stille pur!.....und.....gapaart mit den wunderbaren Sonnenunter- sowie Aufgang und den, durch Abwesenheit selbst kleinster Niederlassungen in der weiteren Umgebung bedingten überwältigenden Sternenhimmel, für diejenigen die "Stille erleben" wollen wie geschaffen!
Der Weg von Mirabib nach Walvis, immer entlang der Grenze (Kuiseb) zwischen Sand- und Steinnamib ist ein weiteres Erlebnismoment.

.....and now.....up to you!

Gruss,
Ulli.
Der Übergang vom Affen zum Menschen sind wir! - Konrad Lorenz
1'415 Beiträge · seit 201422. März 2019 · #27
Hallo Mojamira,
noch was 😗
ihr müsst euch ja ein Permit für die Nationalparks beim NWR besorgen und falls ihr an einem Wochenende da hinein wollt:
"Öffnungszeiten der Büros zwischen 8:00 und 17:00
An Wochenenden geschlossen, bitte vorher besorgen !!"

ergänzt die Gromi
Grüessli von der Gromi Reisebericht 2015: ZA, BW, NA, ZA Reisebericht 2018: NA, BW, NA
3'883 Beiträge · seit 201122. März 2019 · #28
Guten Morgen miteinander,
ja, Mirabib ist ein magischer Ort! Wir sind wie Cruiser über das giftige Wellblech nach Mirabib geholpert. (Immer hübsch die Zähne zsammbßn, damit sie beim Aufeinanderschlagen nicht zerbrechen. 🙂 ) Doch dieses Ziel lohnt sich sehr. Ich wage jedoch hinzuzufügen, dass ich nach Besichtigung der Toilette lieber unser Porta Potti benutzt habe 🙁 . Die 10 Stellplätze liegen so weit auseinander, dass man von den anderen Campinggästen nichts hört und sieht. Von dort bis Walvis Baai sind es noch 120km. Ab dem Verlassen der C14 sind wir keinem anderen Fahrzeug begegnet.
Weitergefahren sind wir über Gobabeb, der Wüstenforschungsstation, die man nach Voranmeldung besuchen kann. Wir hatten uns zu spät danach erkundigt. Ein paar Fotos zum Anfixen hänge ich an.
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Der Granitfelsen Mirabib

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Forschungsstation in der Wüste

MiraIMG_1640.jpg

Immer im Blick: Die Dünen der Namibwüste

Eine weitere Tour mit sehr viel Stille und Einsamkeit ist die Fahrt durch den Messumkrater, den man von Cape Cross aus anfährt. Wir haben dort übernachtet und waren mit der Natur völlig allein. Einsamer und stiller geht nicht! Bei Interesse kann ich näher drauf eingehen.

Wir hatten gestern eine erfolgreiche Benefizveranstaltung mit unseren Fotos, Videos und Live-Moderation, so dass ich heute gedanklich noch völlig im Namibia-Modus bin.

Ein schönes Wochenende wünscht
freshy
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Gast22. März 2019 · #29
Darf ich mich hier mit eine OT-Frage zur Gegend um Mirabib anhängen?
Ich habe vor zig Jahren 5 Tage in Homeb unter riesigen alten Bäumen in paradiesischer Einsamkeit kampiert. Der einzige andere Besucher dort war ein Mal kurz eine Biologin aus Gobabeb, die vorbeischaute weil sie sich wunderte, wer sich dort so lange herumtreibt. Einige Abende sind wir zum Sonnenuntergang aus dem Tal hinausgefahren. Im Vordergrund hat man schon die schwarzen Schatten und auf den Dünen noch das letzte Sonnenlicht. Blieb mir bis heute in Erinnerung.
Das alte gescannte Dia bringt das leider nicht so gut hinüber

163_26_41b.jpg


164_26_42b.jpg


Homeb wird nie erwähnt, weil vermutlich nicht mehr öffentlich zugänglich. Ist das so?
Danke und sorry für die Intervention
Werner
zuletzt bearbeitet 22. März 2019
7'272 Beiträge · seit 200622. März 2019 · #30
Hallo Werner

Homeb ist noch eine Campsite. Ich war letztes Jahr wieder mal da. Allerdings hat es in der Nähe ein Dorf und recht viele Ziegen und Schafe die immer wieder mal auf die Campsite kommen. Ausserdem bist Du unten im Tal. Für ein paar Tage ist Homeb eine gute Wahl. Du kannst dich im Flusstal oder sogar in den Dünen bewegen.
Für einen Tag mit Ruhe, Einsamkeit und einem Blick von der Campsite in die Weite ist Mirabib nach meiner Ansicht die bessere Wahl.

Herzliche Grüsse
Chrigu
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Gast22. März 2019 · #31
Danke Chrigu @Homeb,
so ändern sich die Zeiten. Wir waren für weit und breit alleine, war alles total unbewohnt, Gobabeb mal ausgenommen. Wir haben von dort aus auch Ausflüge gemacht, per Auto oder zu Fuß, im Tal und über die südliche Uferdüne, wie von dir schon gesagt. Den Campinplatz im Uferwald habe ich in sehr schöner Erinnerung.
Werner
661 Beiträge · seit 201523. März 2019 · #32
Guten Morgen miteinander

Als nicht Camper möchte ich gerne meine Bemerkung zur Sossus Dunes Lodge weitergeben. Dort ist es ruhig und die Aussicht grenzenlos. Morgens darf man sehr früh, bevor das Gate für Gäste von aussen kommen zu den Dünen fahren...so auch Abends nach der Schliessung des Gates. Wir genossen unseren Aufenthalt dort sehr.....im Gegensatz zu den Camps in der Etosha dort herrscht viel Verkehr und ist weit entfernt von ruhig mit Massentourismus pur. Wir hatten Fluchtgedanken und sind trotz bezahlten Reservationen im Park nach einer Lodge ausserhalb geflüchtet.
Grüessli
Malbec