Fragen zu unserer ersten Namibia/Botswana Reise

10 Antworten · 3'607 Aufrufe · gestartet 25. Jan. 2019 von Grgorischill
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Themenstarter3 Beiträge · seit 201925. Jan. 2019 · #1
Hallo, wir planen gerade unsere erste Reise (Ende Okotber 2019 für 23 Tage). Natürlich haben wir viele Fragen, vor allem rund um Campingplätze, da Sebstfahrer-Camper.

1. Gibt es Hinweise zur Entscheidung zwischen Madisa und Mowani Campsite? Wenn ja welche Stellplätze?

2. Wir würden uns freuen über Feedback, ob es bevorzugte Stellplätze gibt für folgende Unterkünfte:
a. Sesriem Campsite,
b.Okaukuejo Resort,
c. Onguma Tamboti Campsite
d. Mobola Island Lodge Camping
e. Senyati Safari Campsite
f. Savuti Camp Site

3. Bei Ghanzi: Was ist zu empfehlen? Tautona Lodge oder El-Fari?

4. Was bevorzugen: Khwai North Gate Camp Site oder Khwai Community Campsite? Welche MK# ist zu empfehlen?

5. Ist lokales Navi-Gerät mit eingetragenen Zielen und Routen empfehlenswert oder reicht Smartphone-App?

Sorry, unsere Fragen sind halt Anfängerfragen, gerade deshalb ist Feedback für uns wichtig. Danke im Voraus.
7'267 Beiträge · seit 200625. Jan. 2019 · #2
Hallo Grgorischill

Herzlich Willkommen im Forum.

Ich gehöre zu der Kategorie die gerne mal Fragen beantworten. Aber mit Deinem ersten Beitrag haust Du gleich eine Liste an Fragen raus. Da habe ich dann gar keine Lust und ich denke, dass das einige so ergeht.

Vielleicht versuchst Du es nochmals häppchenweise und eine kurze Vorstellung wäre sicher auch hilfreich.

Herzliche Grüsse
Chrigu
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873 Beiträge · seit 201625. Jan. 2019 · #3
Was auch wunderbar funktioniert ist die Suchfunktion hier im Forum.
Der Name der Campsite in Kombination mit "Reisebericht" bin zu fast jedem Campsite Erfahrungsberichte und Empfehlungen.

Ich bevorzuge eindeutig ein GPS (Oregon) mit den ganzen Waypoints. Ein Smartphone muss offline funktionieren, mit Karten von maps.me soll das ganz gut gehen. Auch da mal die Suchfunktion nutzen.

Christoph
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Themenstarter3 Beiträge · seit 201925. Jan. 2019 · #4
Hallo,
Sorry wenn wir da gleich einen Haufen Fragen gestellt haben,wir sind gerade im Vorbereitungstunnel,freuen uns halt unglaublich auf diese Reise.
Wir sind 59/62 Jahre und wohnen in Berlin.
Werde Deinen Rat beherzigen und das Forum weiterhin durchstöbern,wenn aber trotzdem der Eine oder Andere Lust und Zeit hat unsere Fragen zu beantworten würden wir uns sehr freuen.

Grüße aus dem kalten Berlin
566 Beiträge · seit 201325. Jan. 2019 · #5
Grgorischill schrieb:
a. Sesriem Campsite,

b.Okaukuejo Resort,

f. Savuti Camp Site


4. Was bevorzugen: Khwai North Gate Camp Site oder Khwai Community Campsite? Welche MK# ist zu empfehlen?

5. Ist lokales Navi-Gerät mit eingetragenen Zielen und Routen empfehlenswert oder reicht Smartphone-App?

Hallo Grgorischill,

mal von mir ein wenig zu einzelnen Punkten:

a) Sesriem Campsite - würde ich weglassen und die Sossusvlei Oasis Campsite nehmen. Das ist die Campsite der Sossusvlei Lodge. Diese liegt nur ein paar 100 m von der Sesriem Campsite entfernt, bietet aber deutlich mehr Comfort für einen guten Preis. Die Sossusvlei Lodge ist etwa 500m entfernt, in dieser könnt Ihr problemlos Touren in die Dünen buchen oder auch das dortige Restaurant nutzen.

b) Okaukuejo ist glaub ich: wer zu erst kommt, malt zu erst. Bei der Buchung bekommt Ihr keinen Stellplatz zugewiesen, Ihr müsst Euch dann einfach einen nehmen, der Euch gefällt bzw. der noch frei ist.

f) Savuti - hier stellt sich nicht die Frage, welche Campsite am schönsten ist, sondern eher, ob Ihr überhaupt noch eine Campsite bekommt. Wäre freie Auswahl, dann wäre meine Empfehlung C4 oder Paradise. Die beiden liegen direkt am Savuti Channel, aber etwas abgelegen von den Sanitär-Einrichtungen. Wichtig: beide Stellplätze sind sehr tiefsandig. Potential für Erheiterung ist also gegeben, wenn man sich auf der Campsite festfährt 😄

Wichtig auch: C4 und Paradise werden teilweise mehrfach vergeben. Heisst, Ihr müsst damit rechnen, Euch die Campsite mit mehreren anderen Campern zu teilen. Das ist insoweit ärgerlich, als dass es nur eine Grillvorrichtung gibt. Daher: eigenes Braai-Grid dabei haben und improvisieren 😉

4. Khwai - auch hier eher die Frage, ob am Northgate noch was frei ist. Anderenfalls würde ich auf die Magotho Campsite ausweichen. Wichtig hier: bis daton sind die komplett ohne jede Einrichtung, sprich keine Wasser, keine Toiletten, nichts. Nur ein Baum mit Nummer. Zwar soll sich das wohl ändern, ob das aber im November schon der Fall ist, bleibt ungewiss.

Es gibt noch weitere Community Campsites direkt am Khwai. Allerdings ist bei denen derzeit die rechtliche Lage unklar, sodass die mal offen sind, mal wieder geschlossen. Weiss gar nicht wie da der aktuelle Stand der Dinge ist. Diese Campsites verfügen dann aber - sofern in Betrieb - über Sanitäreinrichtungen.

5. Ob Navi oder Handy-App, ist sicherlich Frage des persönlichen Empfindens und wohin es gehen soll. Unmittelbar in Moremi/ Savuti würd ich mich ggf. nicht auf eine Handy-App verlassen wollen. Allerdings hatte ich im letzten November ausschließlich maps.me auf den Handy verwendet. Ich war extrem erstaunt, dass dort selbst die kleinsten Pisten auusgewiesen waren.

Allerdings Nachteil: für "off-road" Pisten, also alles, was keine Teer-Straße oder Gravel-Road ist, konnte maps.me zwar die Route anzeigen, allerdings nicht die Fahrzeit. Da kamen dann Angaben wie 18 Stunden für 200 km bei raus. Zudem: Caprivi, an der Grenze zu Angola hat maps.me total versagt. Egal wohin, er wollte uns immer über Rundu via Angola schicken. Das ist wohl ein altbekanntes Problem dort oben, wie man mir z.B. in der Riverdance Lodge sagte.

Fazit hierzu: mit maps.me & Co funktioniert das alles schon ganz gut. Sofern aber Moremi & Co angesteuert wird, würde ich persönlich vermutlich ein Navi mit Tracks4africa mitnehmen.

LG Mogambo 🙂
390 Beiträge · seit 201726. Jan. 2019 · #6
In Okaukuejo bekommt man die Stellplätze beim check in zugewiesen. Versucht einen zwischen 34 und 37 zu bekommen, das ist ganz am Ende, da laufen dir die Herden fast am Grillplatz vorbei.

Wir hatten im letzten Oktober nur das Smartphone mit OSM And. Das hat wunderbar funktioniert. Wobei du in Namibia fast kein Navi brauchst, so viele Straßen gibt es nicht.
7'267 Beiträge · seit 200626. Jan. 2019 · #7
Grgorischill schrieb:1. Gibt es Hinweise zur Entscheidung zwischen Madisa und Mowani Campsite? Wenn ja welche Stellplätze?
Mir gefällt Mowani deutlich besser. Auch liegt es viel Näher an Twyfelfontein und den möglichen Aktivitäten in der Gegend. Die Campsite ist aber recht teuer.
3. Bei Ghanzi: Was ist zu empfehlen? Tautona Lodge oder El-Fari?
Wir nutzen immer die Thakadu Campsite bei Ghanzi. Die ist gut, hat ein Wasserloch und ein Restaurant und Bar dabei.
4. Was bevorzugen: Khwai North Gate Camp Site oder Khwai Community Campsite? Welche MK# ist zu empfehlen?
Wir waren kürzlich im Khwai North Gate Camp. Da hatten wir sensationelle Sichtungen im Camp. Ausserdem gibt es eine grundlegende Infrastruktur wie Toiletten.
5. Ist lokales Navi-Gerät mit eingetragenen Zielen und Routen empfehlenswert oder reicht Smartphone-App?
Ich bin ein grosser Fans von richtigen Navis. Aber als Verantwortlicher für Tracks4Africa in Deutschland und der Schweiz muss ich davon auch überzeugt sein.

Herzliche Grüsse
Chrigu
zebra.reisen: Individuelle und Begleitete Selbstfahrerreisen, Kleingruppenreisen und Reiseberatung Satellitentelefon: Satellitentelefon für die weltweite Nutzung Reiseplanung / Reiseberatung: Besprechung per Videokonferenz Der Zebra Shop: Karten, Bücher und Infos für das südliche Afrika Erlebnisse: Einige unserer Reiseerlebnisse aus Namibia, Botswana und Sambia
106 Beiträge · seit 201826. Jan. 2019 · #8
Moin,

das meisten wurde schon gesagt aber ich geb auch nochmal meinen Senf dazu:

2.
a. Sesriem Campsite
- Wurde uns erst beim Check-In zugeteilt. Wir waren weit hinten/außen, was erstmal gut war, bis dann nachts um 12 nebenan noch lärmende Menschen mit Autos ankamen und sich lautstark unterhalten haben... den Platz an sich fand ich nicht so schlecht, aber da das mit dem Lärm wohl kein Einzelfall ist, würde ich durchaus auch über vorgeschlagene Alternativen nachdenken.

b.Okaukuejo Resort,
Wurde uns auch erst beim Check-In mitgeteilt. Wir waren außen am Zaun, da war es gut.

d. Mobola Island Lodge Camping
Hier sind wir als Walk-Ins angekommen und konnten uns einen beliebigen freien Platz aussuchen. Ich weiß nicht, ob man reservieren kann, aber die Plätze am Fluss sind wirklich auch DIREKT am Ufer, also 1 Meter daneben. Wir haben uns lieber für den weiter hinten liegenden Platz entschieden, (Nr. 5? Ich weiß es nicht mehr), der hatte einen kleinen Pavillon und einen Ausguck oben auf nem Hügel. War schön, aber bei nur 1 Nacht waren wir ohnehin nur auf der Insel-Bar 😉

e. Senyati Safari Campsite
Ist denke ich egal, die Plätze sind eigentlich alle gleich.

f. Savuti Camp Site
Wir hatten CV4, am Channel, Paradise ist wie gesagt auch am Channel. CV3 und CV2 auch.

5. Wir hatten T4A Karten auf dem Navi, die super funktioniert haben, aber wir haben sie ehrlicherweise kaum genutzt. Eigentlich nur auf dem Stück durch den Chobe, da sind die Wegweiser weniger sichtbar. Für die meisten anderen Strecken hatten wir eine sehr gute Papierkarte von der Autovermietung und in den Parks sind wir alle Loops mit maps.me gefahren. Auf dem Navi hat man da einfach nicht so den Überblick und das Rauszoomen und Verschieben geht so fummelig. Aber kommt sicher aufs Navi an.

Lieben Gruß
Offbeat
Südmarokko März 2012 | Südafrika & Swasiland September 2014 | Namibia & Botswana November 2018
Themenstarter3 Beiträge · seit 201927. Jan. 2019 · #9
Hallo,
Vielen Dank für die umfangreichen Antworten,das bringt uns wieder ein Stück weiter in unserer Planung.

Einen schönen Sonntag
Grgorischill
2 Beiträge · seit 201924. Feb. 2019 · #10
Grgorischill schrieb:Hallo, wir planen gerade unsere erste Reise (Ende Okotber 2019 für 23 Tage). Natürlich haben wir viele Fragen, vor allem rund um Campingplätze, da Sebstfahrer-Camper.

1. Gibt es Hinweise zur Entscheidung zwischen Madisa und Mowani Campsite? Wenn ja welche Stellplätze?

Hallo Grgorischill

Wir sind im Okt./Nov. auch in Namibia Unterwegs. Auf dem Mowani Campsite waren wir auf unserer Reise 2011. Der Campingplatz ist sehr abgelegen und gehört zum sehr luxuriösen Mowani Mountain Camp. Dort haben wir uns auch angemeldet und bekamen Campside No.1 zugewiesen. Wir fanden es den absoluten Hammer! Es ist, wie gesagt, sehr einsam. Wir haben nachts irgendwo weiter weg mal ne Taschenlampe (oder so) aufblitzen sehen, aber gehört haben wir niemanden. Zwei Nächte haben wir da verbracht (glaube ich) und es war einfach nur toll! Total alleine, keine Menschenseele haben wir gesehen (nur einmal das Licht), die absolute Stille!
Es gibt eine Außendusche zwischen den Felsen mit warmem Wasser und auch eine Toilette. Beides war sauber, die Toilette mit Geko 🙂. Ob der allerdings jetzt noch da wohnt … 🙂 . Wir wollten eigentlich auch dieses mal wieder da hin, aber der Platz liegt einfach zu weit abseits unserer Route 🙁 .

Alles was man braucht (Lebensmittel/Wasser) muss man mitbringen! Ob es Strom gab weiß ich nicht mehr, ich glaube aber nicht.

Viele Grüße
Michael

PS
zu Punkt 5) Vielleicht bin ich da etwas sehr konservativ, aber ich würde mir eine gute Karte mitnehmen! Wir haben uns die von Tracks4Africa (19,90€ + Versand) besorgt, obwohl unser Wagen ein Navi hat.
1'415 Beiträge · seit 201424. Feb. 2019 · #11
Hallo Gregorischill,
wir waren letztes Jahr auch auf Mowani CS7 in super Lage und fast luxuriöser Ausstattung (ausser Strom)

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mit unverbauter Aussicht

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In der nahen Twyfelfontein Lodge könnt ihr, falls Interesse, eine geführte Tour zu den Wüstenelefanten machen.
am Tag vorher anrufen und mit Guide Carlos verabreden Tel. 0817491742) kostet ca. 520/P. Der findet sie so gut wie garantiert 🙂
empfiehlt die Gromi
Grüessli von der Gromi Reisebericht 2015: ZA, BW, NA, ZA Reisebericht 2018: NA, BW, NA
zuletzt bearbeitet 24. Feb. 2019