hhdkram schrieb:Moin zusammen,
zur Abwechslung 'mal etwas Positvies. Als Selbstfahrer haben wir 2 Rundreisen in Namibia (2016) bzw. Namibia/Botswana (2018) unternommen. Davor 1 Mal jeweils mit einer Kleingruppe in Kenya und Tanzania/Sansibar. Unser Fazit: wir blieben von allen schlimmen Sachen wie Raub/Diebstahl/Überfall/etc. verschont. Vielleicht einfach nur Glück gehabt? Wir sind generell vorsichtig unterwegs und halten Augen, Ohren und alle Sinne offen! Dort, wo viel los war, z.B. in Ortschaften, vor Supermärkten, etc. nehmen wir immer gerne die Dienste eines Parkwächters in Anspruch.
Ich wünsche allen, die Ihre Reisen noch vor sich haben, eine gute und sichere Tour!
Gruß,
Als Opfer eines Raubüberfalls in Windhoek gebe ich mal meinen Senf dazu:
ich glaube weniger, daß ihr nur "Glück" gehabt habt, sondern wir haben "Pech" gehabt.
War auch nur ein einziges Mal bei mehreren Afrika-Reisen.
Das Problem ist die Wahrnehmung:
wenn auch nur jeder hunderste Tourist überfallen würde, gäbe es längst keine Angebote von Veranstaltern mehr.
Und selbst dann wäre deine Chance noch 99:1, daß du ohne größere Probleme durchkommst.
Ist aber ein allgemeines Phänomen:
man sorgt sich auch vor Haien und Terroristen, nicht vor Krankenhäusern oder dem Straßenverkehr.
Statistisch gesehen sollte es andersrum sein...
Klar: schöner wäre es, wenn Afrika eine geringere Kriminalität hätte.
Aber je größer das Gefälle zwischen Reichtum und Armut, desto höher die Gefahr durch Raub und Diebstahl.
Hätten die afrikanischen Kleinkriminellen Millionen auf der Bank, würden sie sich auch eher auf Steuerhinterziehung und Wirtschaftschaftskriminalität verlegen, wie die "anständigen" Reichen in aller Welt.
Ich wünsche (uns) allen ein friedliches gesundes und beglückendes (Reise-)Jahr.
Allen aus Not Kriminellen wünsche ich, daß sie Möglichkeiten bekommen, ihren Unterhalt legal zu erarbeiten.
Was ich anderen Kriminellen wünsche, würde die Anstandsregeln des Forums verletzen. 😈
Fröhliches 2019! 😘