Logi schrieb: Das ist ein super Tipp - vor allem erübrigt sich dann das Schild Tourist auf der Stirn. 😗
😄 😄 😄
Nichts für ungut, el-commandante 😉 Kann mir schon vorstellen, dass das manchmal hilft.
Do no harm, but take no shit.
1996: Maasai Mara * 2012: Etosha * 2015: Kruger * 2018: KTP * 2019: Namibia Rundreise * 2021 Uganda Rundreise
Reisebericht KTP 2018 - Biltong for Breakfast
Maputo828 Beiträge · seit 201628. Apr. 2019 · #182
yanjep schrieb:Du wirst angesprochen, im Gespräch nach Deinem Namen gefragt und dann quasi "genötigt" eine Nuß mit Deinem eingeschnitzten Namen zu kaufen. Gegenmaßnahme: Nicht in ein Gespräch verwickeln lassen und weitergehen.
Yanjep
...vom hohen Ross runter lebt es sich leicht.
Womit soll er sonst sein Geld verdienen? Touristen überfallen an der ATM?
Kauft Mann/Frau halt ab und zu so eine Nuss...sind ja kleine Kunstwerke und die paar N$ bringen keinen hier um nehme ich an... jeder der sein Geld ehrlich verdienen will sollte unterstützt werden..
lisolu886 Beiträge · seit 200728. Apr. 2019 · #183
Moin,
also bevor ich mit meinem Mann im Partnerlook herumlaufen würde, um uniformiert auszusehen, würde ich lieber die Nüsse kaufen. Eine Bundeswehrcap steht mir auch nicht.
Und tatsächlich kaufe ich fast in jedem Urlaub Nüsse. Meist gibt es witzige Gespräche im Vorfeld, als bedrohlich habe ich Nussverkäufer noch nie empfunden. Es muss auch nicht immer der eigene Name sein, der eingraviert wird. Lasst euch etwas einfallen, die Jungs tun wenigsten etwas für ihr Geld und betteln nicht nur. Aber, wie Logi sagt, 30 bis 40 Nam$ oder eben nicht. Ist auch billiger als ein Camouflage Hemd.
"Das ist ein super Tipp - vor allem erübrigt sich dann das Schild Tourist auf der Stirn. 😗 "
Der war gut! 98% der Weissen in Namibia sind Touristen 🙂 Nachdem ich 1998 in Bolivien knapp einer Entführung entgangen bin, da versuche ich es einem potentiellen Kriminellen so schwer wie möglich zu machen. Der weiss ja nicht, ob ich in meiner "uniform" nicht eine militärische Ausbildung habe und mich richtig wehre. Muss jeder selbst wissen 😉
Malbec661 Beiträge · seit 201528. Apr. 2019 · #185
El comandante dein Name sagt schon alles. Ich kenne Bolivien und hatte dort nie das Gefühl bedroht zu sein! Uniformiert in den Urlaub zu fahren heisst, dass du keinen Respekt vor dem Gastgeber Land zeigst. Malbec
yyy777yyy137 Beiträge · seit 200728. Apr. 2019 · #186
Also ich weiss nicht, ich fahre eher auf Urlaub als in den Krieg zu ziehen und "professionelle" Gewaltverbrecher lassen sich dadurch auch nicht aufhalten, die schiessen dann eben aus Entfernung. (Ich kenne ein Opfer sogar persönlich, war allerdings in Venezuela) 99,x % der Einheimischen sind nicht kriminell und haben meist auch kein Interesse, dass Touristen Opfer von Kriminalität werden. Am besten hat sich noch immer eine souveräne, aber sehr freundliche Art erwiesen, gleich mit den Leuten vor Ort ins Gespräch kommen die offensichtlich etwas arbeiten (Tankwarte usw.), die freuen sich meistens und schon ist man zumindest ein bischen "bekannt".
Zu den Nussverkäufern: Ich kaufe immer diese Nüsse als Mitbringsel und lasse mir immer das hineinschnitzen, was ich dann zu Hause brauchen könnte. Ich gehe auch gleich "offensiv" auf die Nussverkäufer zu und sage was ich will (bestenfalls mit Zettel vorbereitet, was sie schnitzen sollen, damit es richtig geschrieben wird). Mein "Stammplatz" ist da der Spar Parkplatz in Opuwo, einparken und gleich nach den Nussverkäufern rufen, das sorgt für lustige Stimmung. Einer geht immer einkaufen, während der andere die Nüsse schnitzen lässt. Hatte noch nie ein Problem (und ja, ich schliesse das Fahrzeug inzwischen trotzdem ab...)
lg
Ronny
svea763874 Beiträge · seit 201728. Apr. 2019 · #187
Wir mögen es auch, locale Leute direkt zu unterstuetzen. Wir haben auch Nuesse als Urlaubsmitbringsel mitgenommen, die hier zu Hause auch gut angekommen sind.
Um es mit unserem Nussverkäufer Hermann zu sagen: Und wenn man garnicht weiss, was man damit tun soll, so kann man sie als Weihnachtsbaumkugeln benutzen 😮 Das Gesicht meiner Schwiegermutter war göttlich, als die Kids ihr die Nuesse mit den Worten : Etwas fuer den Weihnachtsbaum, Oma! Im diesem Sinne - euch allen noch einen schönen Restsonntag Svea7638
NAnambia9817 Beiträge · seit 201928. Apr. 2019 · #188
el-commandante schrieb: 98% der Weissen in Namibia sind Touristen 🙂
Da nie mehr als ca. 30.000 weiße Touristen gleichzeitig im Land sind, liegst Du meilenweit daneben.
Wenn man nach dem Vornamen gefragt wird, kann man auch direkt antworten, dass man schon 10 schöne Nüsse mit Namen gekauft hat und nicht noch mehr kauft. Thema erledigt.
"Drei unbekannte Männer sind in der Nacht von Freitag auf Samstag in ein Gästezimmer der Red Dune Lodge bei Kalkrand eingebrochen. Dort haben sie laut Allgemeiner Zeitung Wertsachen in Höhe von über 157.000 Namibia Dollar gestohlen. Den Angaben zufolge sollen sich die mutmaßlichen Täter gegen ein Uhr nachts mit einem Reifenheber Zugang zu dem Raum verschafft haben, in dem zwei deutsche Touristinnen geschlafen hätten. Einer der Männer bedrohte die Frauen mit einem Stock und forderte Geld, woraufhin aber eine der Frauen auf ihn losgestürmt sei, lautet es. Indessen habe ein weiterer Tatverdächtiger Wertgegenstände an sich genommen, woraufhin schließlich die Männer geflohen seien." (Hitradio Namibia, 11. Juni 2019)
Viele Grüße Christian
P.S. Wertgegenstände von etwa 10.000 Euro....
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
NANAMrookie22 Beiträge · seit 201811. Juni 2019 · #190
travelNAMIBIA schrieb:P.S. Wertgegenstände von etwa 10.000 Euro....
Naja, ein gut ausgestatteter Fotorucksack, kann da schon reichen.
Laut AZ waren es: "Zu dem Diebesgut zählen laut Polizei unter anderem zwei Rucksäcke, eine Canon-Kamera, eine Olympus-Kamera, drei Kameraobjektive, eine Sonnenbrille, ein IPhone 8 sowie Bargeld."
Viele Grüße Christian
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Gibt es keine Möglichkeiten, die Gäste in den Lodges besser vor derartigen Überfällen zu schützen ? Alarmanlagen, mehr Wachpersonal ? Sie kommen zwar nicht allzu häufig vor, aber ich habe mittlerweile ein sehr ungutes Gefühl, so eine Lodge zu buchen.
Gibt es keine Möglichkeiten, die Gäste in den Lodges besser vor derartigen Überfällen zu schützen ? Alarmanlagen, mehr Wachpersonal ? Sie kommen zwar nicht allzu häufig vor, aber ich habe mittlerweile ein sehr ungutes Gefühl, so eine Lodge zu buchen.
Kameras, Wachleute etc.... alles ist möglich, aber gibt das einem Reisenden eher das Gefühl von "Sicherheit" oder gar "Urlaub"? Hinzu kommt, dass es nicht selten Insider-Jobs sind und dan sind die Wachleute ganz groß drin 😉 Warum wurden in diesem Fall nur dei beiden Damen mit teurem Gepäck ausgenommen? Problematisch sehe ich z.B. in diesem konkreten Fall die Nähe zum Dorf (Kalkrand). Das ist nicht gerade das Entwicklungs- und Reichtum-Zentrum Namibias... und da ist man schnell mal bei der Lodge.
Solche Art von Überfall gibt es (ich habe grob mal die Presseberichte überschlagen) keine 10 pro Jahr. Ist natürlich immer noch mehr als 0, aber eben mMn immer noch ein absoluter Einzelfall.
Viele Grüße Christian
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SESeyko1'095 Beiträge · seit 200911. Juni 2019 · #194
Makra schrieb:Gibt es keine Möglichkeiten, die Gäste in den Lodges besser vor derartigen Überfällen zu schützen ? Alarmanlagen, mehr Wachpersonal ? Sie kommen zwar nicht allzu häufig vor, aber ich habe mittlerweile ein sehr ungutes Gefühl, so eine Lodge zu buchen.
Ich denke es ist nicht so einfach. Wir haben es live in einem Guesthouse in Swakop miterlebt. Trotz einer Alarmanalage, die auf dem neuesten Stand ist, Bewegungsmeldern "überall", den Hinweisen an die Gäste, bitte immer das Zimmer abzuschliessen etc. pp. wurde 2 Tage vor unserer Ankunft im Mai ein südafrikanischer Arzt ausgeraubt. Sie haben 2 Bewegungsmelder abgehangen, das Fenster einen Spalt aufgehebelt, Gas eingeleitet, sich dann Zutritt verschafft und ihn ausgeraubt. 2 Tage danach haben wir in dem Zimmer eine Nacht geschlafen. War wohl auch ein Insiderjob.
DIe Betreiber tun alles um ihre Gäste zu schützen. Nun ja, fast alles. Eventuell muss man den Einbrechern auf "Augenhöhe" begegnen damit das aufhört.
SESeyko1'095 Beiträge · seit 200911. Juni 2019 · #195
lächerlich.
Das passiert alleine in Swakop öfter. Du meinst wirklich Dinge geschehen nicht, weil sie nicht in der Zeitung stehen?
es geht um Unterkünfte in ländlichem Gebiet (kenne ich jetzt in Swakop nicht soooo viele) im konkreten Fall. Wir müssen doch nun nicht die ganze Thematik wieder aufwärmen. Dafür kannst Du hier im Thread alleine 33 Seiten lesen. Und ja, der Großteil solcher Vorfälle ist in den Medien zu finden. Da sorgen Personen wie Du schon für 😉
Viele Grüße Christian
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Cruiser2'530 Beiträge · seit 201111. Juni 2019 · #197
travelNAMIBIA schrieb:Problematisch sehe ich z.B. in diesem konkreten Fall die Nähe zum Dorf (Kalkrand).
Mariental auch nicht gerade weit weg und von Rehoboth im Norden hört man ja auch nichts Gutes. Könnten von beiden Seiten gefolgt worden sein.
Best Regards
Adolf
Conservation is our passion!
Trustee, Sponsor & SA Contact for 'Desert Lion Conservation'!
Sponsor of Desert Elephant Conservation.
Hobby: Land Cruiser Touring Vehicles. Member of the LCCSA.
Slogan: Tread lightly, leave nothing but your foot prints!
SESeyko1'095 Beiträge · seit 200917. Juni 2019 · #198
2 Japaner wurden ausgeraubt...
"CRIMINALS preying on the trust of visitors to Namibia robbed two Japanese nationals at knife point after misleading the tourists into thinking that they had a problem with the vehicle they were driving. Namibian police spokesperson in Oshana Region, Frieda Shikole said the incident occurred at the Uukwangula Village..."
Erneut haben Verbrecher am helllichten Tag zugeschlagen: Am Samstag sollen zwei mit Messern bewaffnete Männer drei Personen in Windhoek überfallen und ausgeraubt haben. Laut Angaben der Polizei waren zwei der Opfer deutsche Staatsbürger....
Liebe alle, also das liest sich hier wie ein Kriminalroman und man vergisst die Kriminalität im eigenen Land. Wir waren gerade 3 Wochen in Namibia unterwegs und haben in keiner Lodge übernachtet und zum Großteil BushCamps genommen. Auch in den größeren Städten (Einkauf) gab es wie auch in Swakopmund um 03:00 morgens nie auch nur das geringste Problem. Handtäschchen, Strohhut, Schmuck und anderer Firlefanz ist halt zum unterscheid von Shorts und einem 3 Tage getragenen T-Shirt sehr geeignet Begehrlichkeiten zu wecken. Also kurz zusammengefasst: Vernünftig bekleidet und ohne große Touristenaufmachung ist das Land zumindest im Vergleich zu großen Teilen Afrikas sehr sicher. ZA - Nummerschilder oder Aufkleber sind manchmal hilfreich. LG M+